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Nie bereut? + Keine offizielle Bestätigung + Keine Gleichberechtigung bei der Kinderabtreibung + Noch eine Kleinigkeit + Positive Bilanz

Vatikan. Der Attentäter von Papst Johannes Paul II., Mehmet Ali Agca, wird diesen Donnerstag aus der Haft entlassen. Darüber informierte Agcas Rechtsanwalt, Mustafa Demirbag, die italienische Nachrichtenagentur ‘ansa’. Der Vatikan reagierte auf die Meldung mit großer Zurückhaltung. Er habe von der Freilassung Agcas nur aus Pressemitteilungen erfahren, erklärte Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano. Der Vatikan respektiere die richterlichen Befugnisse anderer Staaten. Der emeritierte Kurienkardinal Achille Silvestrini, der früher im Außenamt des Vatikans tätig war, zeigte sich über die Meldung nicht erfreut. Ali Agca habe nie Reue für den Anschlag auf den Papst gezeigt. Unbeschwerter gab sich der emeritierte Erzbischof von Ravenna, Ersilio Kardinal Tonini (91). Er vermutet, daß sich auch der verstorbene Papst – gegen den das Attentat am 13. Mai 1981 gerichtet war – über die Nachricht gefreut habe.
Keine offizielle Bestätigung
Österreich. Ein Sprecher der Diözese St. Pölten wurde am gestrigen Montag von der österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’ angefragt, ob er die Namen von fünf Kandidaten für das Amt eines Weihbischofs für die Diözese St. Pölten bestätigen könne. Der Sprecher erklärte, daß Generalvikar Leopold Schagerl, Regens Anton Leichtfried und Dechant Johann Zarl als Weihbischöfe durchaus vorstellbar seien. Die Namen von zwei weiteren Kandidaten – dem Sekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, Ägidius Zsifkovics und dem Dekan der Zisterzienserhochschule Heiligenkreuz, Pater Karl Wallner – seien ihm dagegen nicht bekannt. Der Pressesprecher wollte nicht bestätigen, daß eine Namensliste mit möglichen Kandidaten für einen Weihbischof nach Rom geschickt worden sei: Es handle sich bei seiner Aussage um seine persönliche „Einschätzung“ und keine „offizielle Bestätigung“.
Keine Gleichberechtigung bei der Kinderabtreibung
Indien. In Indien sind nach Schätzungen von Wissenschaftern in den vergangenen zwei Jahrzehnten bis zu zehn Millionen Mädchen im Mutterleib ermordet worden. Laut Nachforschungen kommen auf 1000 geborene indische Buben im Jahr 2001 nur 927 Mädchen. Die genauen Ergebnisse sind gestern in der in Großbritannien publizierten medizinischen Fachzeitschrift ‘The Lancet’ erschienen. Wenn ein Ehepaar bereits eine Tochter besitzt, ist das zweite Kind auffällig selten ein Mädchen. Dieser Trend ist bei Müttern mit guter Schulbildung mehr als doppelt so stark wie bei ungebildeteren Müttern. Kinderabtreibungen aufgrund des Geschlechts sind in Indien seit 1994 verboten.
Noch eine Kleinigkeit
Deutschland. Der suspendierte Priester und Ex-Theologe Eugen Drewermann verkündete Mitte Dezember in einer Sendung des ‘ARD’, daß er zu seinem 65. Geburtstag aus der Kirche ausgetreten sei. Er habe sich selber „das Geschenk der Freiheit gemacht“. Diese Erklärung löste in Deutschland einen Pressesturm aus. Nicht berichtet wurde, was der Ex-Theologe im vorausgehenden Satz sagte. Dort ging es um Geld. Drewermann wörtlich: „Ich habe zehn Jahre lang mit meinem Bischof darüber verhandelt, daß ich eine Rente bekäme.“ Der Zeitpunkt, wann der Bischof nachgab, wurde nicht bekannt. Drewermann fügte ehrlicherweise an, daß er durch seine Bücher und Vorträge „genug Geld“ habe. Die Sendung wurde fünf Tage später im Sender ‘3sat’ wiederholt.
Positive Bilanz
Österreich. Die Zahl der Kirchenaustritte ist im Jahr 2005 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich zurückgegangen. Im Bundesland Steiermark, im Südosten Österreichs, sind die Austrittszahlen beispielsweise um mehr als 15 Prozent gesunken. Dagegen ist die Zahl der Wiedereintritte knapp 20 Prozent höher als im Jahr 2004. Die positive Bilanz hängt nach Ansicht von Georg Plank – dem Sprecher der steirischen Diözese Graz-Seckau – damit zusammen, daß es im Vorjahr keine kirchlichen Skandale gegeben habe. Dagegen sei die Kirche in den Medien sehr stark und positiv dargestellt worden.
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Mittwoch, 11. Januar 2006 13:02
Benedikt: @ dickerlbaer
Aha, Sie können – wie ich aus Ihrer Analyse ableite – ein Examen oder zumindest profundes Wissen in italienischer Rechtswissenschaft vorweisen?
Mittwoch, 11. Januar 2006 01:51
dickerlbaer: Es ist genug
Es wird Zeit das dieser Mann das Gefängniss verlassen darf es war versuchter Mord nicht vollzogener da
war die Strafe sowieso zu hoch.
Bei jeder anderen Person wäre er max.zu 3 bis 4 Jahren verurteilt worden
wünsch ihm das Allah mit ihm ist auf seinem weiteren Weg.
Bei jeder anderen Person wäre er max.zu 3 bis 4 Jahren verurteilt worden
wünsch ihm das Allah mit ihm ist auf seinem weiteren Weg.
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