Asiatische Religionen
Religiöse Probleme mit Vierbeinern
Ein Ehepaar in den USA, das der hinduistischen Krischna-Sekte angehört, hat ungewöhnliche Schwierigkeiten mit sechs ihrer Familienmitglieder.
(kreuz.net, Buffalo) Ärger mit ihren Heiligen Kühen hat ein Krischna-Familie – Stephen und Linda Voith und ihre zwei indischen Adoptivkinder – im Dorf Angelica. Der Ort befindet sich im Westen von New York.

Seit 2003 ist es den sechs – nach anderen Presseberichten vier, drei oder zwei – Kühen der Familie per Gerichtsentscheid verboten, im Garten ihres Wohnhauses zu leben. Seither kämpft das Paar mit rechtlichen Mitteln, um die heiligen Tiere wieder nach Hause zu bringen.

Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘Associated Press’ Anfang Januar.

Das Ehepaar Voith prozessiert gegen eine Entscheidung der Gemeindebehörde, welche landwirtschaftliche Vorschriften für die Entfernung der Tiere geltend gemacht hat.

Doch für die Familie Voith sind die sechs Kühe keine Landwirtschaftstiere, sondern Mitglieder der Familie und ein Teil ihrer Religion, die Kühe beschützt und ehrt.

Verschiedene Nachbarn hatten sich allerdings über Gerüche, Kot und Fliegen beschwert.

Nach Angaben der indischen Tageszeitung ‘Hindustan Times’ soll die Familie im Mai 2003 wegen der Ausweisung der Kühe sogar in Indien um Asyl angesucht haben.

Der Rechtshändel der Familie Voith ist gegenwärtig beim Obersten Gerichtshof des US-Bundesstaates New York angelangt.

Im Hinduismus ist die Kuh ein Symbol der Erde, des Überflusses und der Heiligkeit allen Lebens. Darum werden die gehörnten Vierbeiner als heilig betrachtet. Die Kühe werden aber nicht angebetet. Viele Hindus würden aber lieber verhungern als Kuhfleisch zu essen.

Nach der ersten Ausweisung der Kühe zogen Herr und Frau Voith mit ihren Tieren kurzfristig in ein Kuhheiligtum im US-Bundesstaat Pennsylvania. Dort blieben sie vier Monate lang und kehrten dann in den Bundesstaat New York zurück.

Seither wohnen die Kühe bei Freunden. Die Vierbeiner sind seit 2003 fünfmal umgezogen.

Zur Zeit verbringt die Familie Voith ungefähr täglich drei Stunden mit dem Füttern und Melken der Heiligen Kühen. Um die Kühe zu tränken, muß zuerst der Bach, von dem die Tiere trinken, mit einer Axt vom Eis befreit werden.
      
3 Lesermeinungen
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#3   dickerlbaer   01:57:30 | Mittwoch, 11. Januar 2006
last sie
dazu fällt mir nur ein:„lasst ihr mir meinen Gott,lass ich euch euren Gott.„warum darüber aufregen wenn diese
Menschen glauben so lasst sie.
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#2   Le Trot   16:44:25 | Dienstag, 10. Januar 2006
@Die werden noch mehr Ärger bekommen …
wenn die Nachbarn erstmal entdecken, welche Tierchen so alle verehrungswürdig sind. www.r-ene.de/…unursehen/indien.jpg
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#1   ottaviani   16:42:56 | Dienstag, 10. Januar 2006
Oft wünsche ich mir
Wir Katholiken währen oft so kosequent wie viele Heiden
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