Dalai Lama: Neuer buddhistischer Tempel in Kalmückien
„Die Weihe bedeutet eine Einladung des Wesens der Weisheit der buddhistischen Götter und deren Auflösung hinein in die Statuen, die im Tempel aufgestellt sind. Nach der Zeremonie sind die Statuen so etwas wie lebendige Buddhas.“
(kreuz.net, ) Der Dalai Lama hat nach einer Meldung der Nachrichtenagentur Interfax am 30. November einen
neuen Tempel in der Nähe der Kalmückischen Hauptstadt Elista geweiht.
Kalmückien ist ein Gebiet zwischen
dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer unweit von Tscheschenien. Die buddistischen Kalmücken sind ostmongolischer
Herkunft. Kalmückien gehört politisch zum Gebiet der Russischen Föderation.
Die Weihezeremonie bedeutet
nach den Worten des Dalai Lama, daß der Tempel „ein wahres Haus Gottes“ geworden sei.
„Die Weihe ist
soviel wie eine Einladung des Wesens der Weisheit der buddhistischen Götter und deren Auflösung hinein
in die Statuen, die im Tempel aufgestellt sind. Nach der Zeremonie sind die Statuen so etwas wie lebendige
Buddhas“, meinte der Dalai Lama.
Im Anschluß an die Weihehandlung, hielt der Dalai Lama einen Vortrag
für die Pilger. Der Vortrag fand im buddhistischen Kloster statt, wo sich auch der neugeweihte Tempel
befindet.
Der Tempel wurde 1996 gebaut.
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2 Lesermeinungen
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Ökumenischer Superstar Ich stimme Pelagius zu. Es ist eigentlich seltsam, daß die zuständigen Vatican-Ökumenisten
keine Vertreter entsandt haben. Noch dazu, wo Seine Göttlichkeit der Dalai Lama erst kürzlich DER Superstar
des Ökumenischen Kirchentages in Berlin gewesen ist. Eigentlich der zweite Werbeträger des Ökumenismus
zusammen mit unserem eigenen Papst. Vielleicht fusionieren die beiden ja einmal. Problematisch wäre dann
nur die ökumenische Beziehung mit den von Rom gehätschelten Romfeindlichen Katholiken Chinas.
Pelagius fragt: Waren denn keine offiziellen oder offiziösen Kirchenvertreter bei diesem wichtigen Ereignis
anwesend? Welche Gelegenheit, Gemeinsamkeiten hervorzuheben: Auch wir katholischen Christen haben etwas
ganz Ähnliches, denn auch bei uns werden Heiligtümer, die wir Kirchen nennen, geweiht (usw.).