Die vatikanische Ordenskongregation hat am Dienstag die Auflösung eines Karmelitinnenklosters im Bistum Aachen angeordnet.
(kreuz.net, Aachen) Schon seit Jahren steht das Karmelitinnenkloster Maria Königin in Zweifall am Rande
des Abgrunds.
Die Ortschaft Zweifall befindet sich rund zehn Kilometer südöstlich von Aachen im Bundesland
Nordrhein-Westfalen.
Das klausurierte Nonnenkloster wurde im Jahr 1955 gegründet. In den letzten 50
Jahren haben sich die Schwestern bei der Bevölkerung ein gutes Ansehen erworben.
Doch es hapert mit
dem Nachwuchs. Im Konvent leben gegenwärtig nur noch zwei Schwestern. Darum soll ein karmelitisches Leben
im Kloster nach Ansicht des Aachener Bischofs Heinrich Mussinghoff – dem das Kloster juridisch untersteht –
nicht mehr möglich sein.
„Das Kloster ist mit zwei Schwestern einfach nicht mehr tragbar“, erklärte
ein Bistumssprecher vor der ‘Aachener Zeitung’.
Die römische Ordensleitung hatte bereits Anfang letzten
Jahres die Aufhebung des Klosters angeordnet, diese dann aber im Juni vorübergehend ausgesetzt.
Der
als liberal geltende und psychologisch geschulte Provinzial der Karmeliter in Österreich, Pater Paul
Weingartner und die Priorin des 80 Kilometer von Zweifall entfernten Karmels Auderath statteten den Schwestern
am vergangenen 19. Oktober einen Besuch ab. Die Visitation erfolgte im Auftrag der vatikanischen Ordenskongregation.
Als Ergebnis der Visitation teilte die Kongregation jetzt dem Aachener Bischof mit, daß die Auflösung
des Klosters anzuordnen sei.
Pater Weingartner und Schwester Hildegard erklärten sich bereit, das Bistum
Aachen in den Ordensangelegenheiten weiter zu beraten und den Schwestern bei der innerlichen Annahme der
Klosterauflösung – psychologisch? – behilflich zu sein.
„Wir werden die Entscheidung nicht akzeptieren
und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln gegen sie angehen“, kündigte der Sprecher eines ‘Freundeskreises’
an, der um das Überleben des Klosters kämpft.
Das Klostergebäude ist Eigentum des Konvents. Entsprechend
den Ordensbestimmungen wird das Konventvermögen an jene Klöster fallen, welche die Zweifaller Schwestern
aufnehmen.
Ein Leser auf ‘kreuz.net’ riet den Schwestern bereits im vergangenen August, sich „von heute
auf morgen“ dazu durchzuringen, das „nachkonziliare liturgische und theologische Chaos zu verlassen“.
Wenn die Alte Messe im Kloster wiederhergestellt werde, dann sei es – nach Einschätzung des Lesers –
mit dem Nachwuchsmangel in Kürze vorbei.
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61 Lesermeinungen
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Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Marcel Ach lassen Sie sich doch nicht provozieren. Er will doch nur Ärger machen und sucht keine sachliche
Auseinandersetzung. Wie Ihnen nicht entgangen sein sollte, hat er vor ca. einem Monat mich auf eine kritische
Frage nur beschimpft. Am besten, man ignoriert solche Leute.
Abwarten und Tee trinken Wie geschrieben, habe ich Leser Kirschbaums Verleumdung gegen die FSSPX heute
morgen der Redaktion gemeldet. Bisher noch ohne Resultat, denn noch findet sich der Artikel hier im Diskussionsfaden:
11. Januar 2006 11:41 M. Kirschbaum: @ Athanasius … in dem Leser Kirschbaum öffentlich wahrheitswidrig
behauptet, die Priesterbruderschaft St. Pius X. habe kein Problem damit, sich der Lüge zu bedienen. So
geht das freilich nicht – ein solcherart diffamierendes Klima ist keinem Katholiken zuzumuten. Daher bitte
ich die geneigten Teilnehmer mit Sinn für Gerechtigkeit und Anstand, diesen Artikel wegen eindeutigem
Verstoß gegen die Forumsrichtlinien – sie erscheinen vor jedem Absetzen eines Kommentars klar und deutlich –
der Redaktion zu melden, über den Knopf „Redaktion benachrichtigen“ unterhalb des Beitrages, direkt neben
dem kleinen Teufelssymbol. Vergelts Gott.
Sperrt die Abtreiber ein, sprach der Erzbischof! Ich habe Gallowglas’ Behauptung nachgeprüft. Es stimmt:
Der Erzbischof von Kingston sprach von „einsperren“ und nicht von „niederschießen“. Da ich aber den Orginalartikel
durchaus interessant finde (er zeigt, wie die internationale Abtreibungslobby in jedem noch so kleinen
Land ständig den Massenmord ausweiten möchte) habe ich eine Leserzeitung unter dem Titel Observer: Erzbischof
von Kingston, Jamaica: Sperrt die Abtreiber ein, das senkt die mütterliche Sterberate! www.kreuz.net/book.article.html
verfaßt, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann. Außerdem: Wann hörten wir denn jemals von einem
Bischof die Aufforderung: „Sperrt die Abtreiber ein!“ Das ist für sich schon bemerkenswert! Da braucht
es nicht einmal ein „Niederschießen“… Der Gatte der Evelin
Von Schwarzen Löchern und anderen Kuriositäten Evelin schrieb: „Doch dieser mein Artikel von heute morgen
scheint verschwunden… Warum dies?“ Könnte es sein, dass dieses Posting beim Artikel „Erschießt sie“
{…} dabei war? Ja, meine zweite Replik an Kirschbaum stand im Diskussionsforum unterhalb Ihres erwähnten
Kreuznet-Artikels; hatte aber nichts mit dem Thema zu tun. Dieser wurde nämlich von der Redaktion zurückgezogen,
ohne eine Begründung anzugeben. Ich vermute eine Intervention, aber die Redaktion hat mein diesbezügliches
E-mail nicht beantwortet. Sehr interessant! Tatsächlich ist der ganze redaktionelle Artikel mitsamt dem
sich darunterbefindenden Diskussionsfaden verschwunden. Das erklärt natürlich das Verschwinden gleich
sehr vieler Diskussionsbeiträge… Danke für den klärenden Hinweis. „Abschließende Frage: Muß jemand
persönlich Kirschbaums verleumderischen „Artikel“ der Redaktion melden?“ Wenn eine gewisse Chance bestehen
soll, dass sein Posting entfernt wird, ja. Gut. Ich habe Meldung gemacht und harre gespannt, ob Kirschbaums
Verleumdung gegen die Priesterbruderschaft St. Pius X. beanstandet wird. –- Clemens schrieb: Wo finde
ich diesen Artikel??? Noch findet man ihn hier im Diskussionsfaden: 11. Januar 2006 11:41 M. Kirschbaum: @
Athanasius Es ist schade, wenn Menschen, die sich „katholisch“ nennen, nicht redlich diskutieren. Schließlich
kann man auch scharf in der Sache seine Meinungen vertreten, ohne die Gegenseite zu verleumden.
#56 Gallowglas 05:52:28 | Freitag, 13. Januar 2006
@clemens Die Äusserung Kirschbaums dürfte wie der Kommentar Marcels hiezu ein Opfer der Entfernung des
Artikels „Erschießt sie“… sein. Der betreffende Artikel wurde aus einem einfachen Grund entfernt :
er war, wie so vieles hier, eine Ente Man sollte meinen, daß Redakteure, die für eine angeblich in den
USA ansässige Seite arbeiten, wenigstens über einfachste Englischkenntnisse verfügen … nunja, dem
ist hier ja nicht so … Ein Blick in den Orginalartikel beim Jamaica Observer schafft da Klarheit : [link]www.jamaicaobserver.com/…sp[link]Artikel[link]
„Prosecute the persons who do illegal abortions and shut them down. If a person wants an illegal abortion,
it is public knowledge where they are done,“ said the Archbishop Von „schießen“ ist nirgends die Rede
…
@Evelin Die Äusserung Kirschbaums dürfte wie der Kommentar Marcels hiezu ein Opfer der Entfernung des
Artikels „Erschießt sie“… sein. A,ha, habe ich verpasst! Danke für die Info. „Bischen“Schizophren
ist Mr. Kirschbaum schon deshalb, weil er sich den Namen eines Publizisten der KU gibt, oder? Abgesehen
von seinen Postings.
@ Clemens Die Äusserung Kirschbaums dürfte wie der Kommentar Marcels hiezu ein Opfer der Entfernung
des Artikels „Erschießt sie“ über eine Äusserung eines kath. Bischofs von Jamaika zur Abtreibungsdebatte
in seinem Land durch die Redaktion sein. Entspricht aber der dauernden Linie Kirschbaums. Am 7. Dezember
2005 schrieb M. Kirschbaum an Pelagius (bei einer Leserzeitung): Daher auch die häufig geäußerte Vermutung,
dass hinter der Seite die „Piusbruderschaft“ oder Kreise um den „Pater“ Lingen stehen, die es bekanntlich
mit der Wahrheit auch nicht so genau nehmen … Bißchen schizophren ist er auch: Am 20. Dezember 2005
schrieb er an die Stimme aus dem Tradiland: was sie sagen erschüttert mich erneut, den der antiintellktualismus
(was für eine dumme, unthomistische alternative: himmel oder gebildet) ist eine der übelsten krebsbäulen
des Traditionalismus … wenn er wahr ist, warum haben Sie dann so engagiert und auch klug gegen medjugorie
argumentiert? Da fand er es noch richtig, gg. die Echheit der „Medju-Erscheinungen“ zu argumentieren.
Anders am 9. Jänner 2006 an ottaviani: Medjugorie ist ein Ort der Gnade und der größte Beichtstuhl
der Welt (Johannes Paul II) … Und da hat Reggazoni schon recht, dass er über „Theologisches“ schimpft:
schließlich war dort eine böse Kritik über Medjugorie veröffentlicht, voll von Falschbehauptungen …
Innerhalb von 18 Tagen ein Drehung um 360 Grad. Der Gatte der Evelin
#53 clemens 23:44:36 | Donnerstag, 12. Januar 2006
@Marcel In diesem „Artikel“ bezichtigt Kirschbaum die Priesterbruderschaft St. Pius X. öffentlich, „keine
Probleme“ zu haben, „sich der Lüge zu bedienen, wenn es dem eigenen Verein und der Vereinskasse dient.“
Wo finde ich diesen Artikel???
@ Marcel Ich hatte das noch am 11.1. öffentlich beanstandet und ging heute morgen hier im Forum noch
einmal darauf ein, sowie auf die Tatsache, daß Kirschbaum ebenfalls öffentlich eine unwahre Unterstellung
bezüglich Dr. Graf und den IKs tätigte. Sehr verdienstvoll (und auch gut geschrieben, ich habe es „rechtzeitig“
gelesen), zumal Sie ja kein Anhänger von Pro Sancta Ecclesia sind! Natürlich ist „Kirschbaum“ unredlich,
vermeidet es aber, das zuzugeben. Typischer Wadlbeisser halt. Doch dieser mein Artikel von heute morgen
scheint verschwunden… Warum dies? Könnte es sein, dass dieses Posting beim Artikel „Erschießt sie“
über eine auffallende Äusserung eines Bischofs von Jamaika dabei war? Dieser wurde nämlich von der
Redaktion zurückgezogen, ohne eine Begründung anzugeben. Ich vermute eine Intervention, aber die Redaktion
hat mein diesbezügliches E-mail nicht beantwortet. Abschließende Frage: Muß jemand persönlich Kirschbaums
verleumderischen „Artikel“ der Redaktion melden? Wenn eine gewisse Chance bestehen soll, dass sein Posting
entfernt wird, ja. Ansonsten haben die Forumsteilnehmer hier keine „Meldepflichten“: Der Gatte der Evelin
#51 Agiafortuni 20:48:43 | Donnerstag, 12. Januar 2006
Kirschbaum Die Dissertation S.E. von Habsburg-Lothringen will ich gerne lessen, aber vielleicht sagen
Sie mir, um welchen von den Unzähligen dieser Dynastie es sich handelt und wie der Titel seiner Dissertation
lautet. Im übrigen habe ich einen Artikel von Monsignor Marchetto in Theologisches gelesen. Er ist für
mich deswegen wenig überzeugend, weil er auf die ganze Kritik seitens von Si Si No No gegen das Konzil
überhaupt nicht eingeht, so dass ich den Eindruck habe, dass er dem einfachen Volk einen Bären aufzubinden
(echt schweizerische Bezeichnung) versucht
#50 Benedikt 17:59:00 | Donnerstag, 12. Januar 2006
@ Marcel Benedikt schrieb: Wenn Sie mir einen geschichtsklitternden Geist vorwerfen, dann widerlegen Sie
doch bitte meine Argumentation Das machen die „anderen“ bereits ganz passabel. Ja, indem Sie mir vorwerfen,
ich hätte ein durch wasauchimmer vergiftetes Geschichtsbild. Auf meine Argumente ist keiner eingegangen.
solche Debatten unter Katholiken lenken vor allem vom eigentlichen „Thema“ ab: der Rettung unserer Seelen.
Da haben Sie recht; deshalb nun genug davon.
Nimm zwei Ottaviani schrieb: In erster Linie geht es heute nur mehr darum die eigene seele zu retten Ja.
Nur wer selber heiligmäßig ist/wird, kann Mission ernsthaft betreiben. für mich haben die zeiten etwas
sehr apokalyptischen Ja. ich denke solche debatten über wkII ect bringen nichts Es ist zwar gut und nützlich,
die wahren Hintergründe zu kennen, aber solche Debatten unter Katholiken lenken vor allem vom eigentlichen
„Thema“ ab: der Rettung unserer Seelen. –- Es steht nach wie vor Kirschbaums schwerwiegender Vorwurf von
gestern, 11. Januar 2006 um 11:41h, unbeanstandet hier im Diskussionsforum. In diesem „Artikel“ bezichtigt
Kirschbaum die Priesterbruderschaft St. Pius X. öffentlich, „keine Probleme“ zu haben, „sich der Lüge
zu bedienen, wenn es dem eigenen Verein und der Vereinskasse dient.“ Eine Lüge ist eine bewußte falsche
Aussage und schwere Sünde, und Kirschbaums Vorwurf entsprechend schwer. Ich hatte das noch am 11.1. öffentlich
beanstandet und ging heute morgen hier im Forum noch einmal darauf ein, sowie auf die Tatsache, daß Kirschbaum
ebenfalls öffentlich eine unwahre Unterstellung bezüglich Dr. Graf un den IKs tätigte. Doch dieser
mein Artikel von heute morgen scheint verschwunden… Warum dies? Abschließende Frage: Muß jemand persönlich
Kirschbaums verleumderischen „Artikel“ der Redaktion melden?
#48 M. Kirschbaum 16:55:30 | Donnerstag, 12. Januar 2006
@ Fribourg Ich kann mich noch gut an p. geiger erinnern, allerdings hat der thomismus in fribourg längst
ganz deutlich nachgelassen lange vor dem konzil. lesen sie dazu mal die dissertation von herrn von habsburg-lothringen!!
(ist halbgeildeten-lektüre, trotzdem kennen sie diese als vollgebildeter sicher :
#47 ottaviani 16:32:15 | Donnerstag, 12. Januar 2006
Die eigene Seele retten In erster Linie geht es heute nur mehr darum die eigene seele zu retten für mich
haben die zeiten etwas sehr apokalyptischen ich denke solche debatten über wkII ect bringen nichts wir
sind in der selben situation wie zur zeit des hl athanasius
Die „menschenunmöglichen“ Siege des Himmels vor Wien, Lepanto, uam. Zwobbel schrieb: Aber in einem Punkt
doch Widerspruch: Ich glaube, diesesmal liegt gar kein Widerspruch vor. Denn Deutschland und das deutsche
Volk liegen zwar im Sterben, aber sie sind noch nicht tot. Aus rein menschlicher Sicht gibt es zwar absolut
keine Rettung mehr, denn der kritische Punkt ist lange überschritten. Doch wir wären keine Katholiken,
wenn wir nicht von den göttlichen Tugenden Glauben, Hoffnung und Liebe wüßten und auch fleißig um
sie beten. Auch kennen wir die menschlich gesehen auswegslosen Situationen der Katholiken „damals“ in
Wien, Lepanto, uam.: dennoch führte der Himmel sie zu glänzenden Siegen. Daher unterstreiche ich sehr
gerne Ihre ausgedrückte Hoffnung, daß der Himmel uns retten kann – und vielleicht auch retten wird,
wenn wir uns an das halten, was uns Unsere Liebe Frau von Fatima sagte.
#45 zwobbel 15:32:19 | Donnerstag, 12. Januar 2006
@marcel ICh hatte sogar schon eine private Nachricht an Benedikt fertig gemacht zu dem Thema. Aber nciht
abgeschickt, weil ich sah wie er hier nur die Version der Sieger wiederholt. Die BRD mußte sich sogar
2x vertraglich verpflcihten in Schulbüchern keine Inhalte zu bringen, die der Version des Nürnberger
Siegertribunal widerspricht. Aber in einem Punkt doch Widerspruch: Schwester Lucia hat gesagt, daß sich
Deutschland bekehren wird. Daraus schließe ich, daß die in Fatima vorhergesagte Vernichtung mehrerer
Nationen beim deutschen Volk nicht erfolgreich zu Ende geführt werden wird.
WK2, der Stellvertreterkrieg Benedikt schrieb: Wenn Sie mir einen geschichtsklitternden Geist vorwerfen,
dann widerlegen Sie doch bitte meine Argumentation Das machen die „anderen“ bereits ganz passabel. Es
ist schon ein Weilchen her, seit ich Schickel, Hoffmann, Nolte, Schultze-Rhonhof, den WK1-/WK2-Veteranen
und engsten Stauffenberg-Verbündeten Jünger, uam., las. Doch deren Studienergebnisse bzw. Frontberichte
sprechen für Ihre Gegenseite. Warum sollte ich also auch noch über WK2 „diskutieren“ – der nicht 1939,
sondern 1938 eröffnet wurde, wie Bischof Williamson ausführt www.sspx.ca/…iamson/May1-2000.htm und
Unsere Liebe Frau von Fatima voraussagte –, noch dazu mit einem, dem die „Charakterwäsche“ der Alliierten
mit der Muttermilch eingetrichtert wurde und der also gar nicht merkt, daß er Geschlichtsklitterung betreibt,
weil sie zur Norm verrückt worden ist? Ich sage dies nicht, um Sie zu ärgern – obwohl Sie das wieder
so empfinden werden. Es ist traurig, vor allem für Deutschland und das deutsche Volk, das es bald nicht
mehr geben wird. Das liegt natürlich „nur“ zu einem Teil an der erfolgten und Jahr für Jahr stärker
erfolgenden Umerziehung. Vor allem liegt es daran, daß die Deutschen nicht mehr katholisch sind. Wären
die Deutschen so katholisch und daher kinderreich wie die durchschnittliche FSSPX-Meßbesucher-Familie,
hätten wir eine große Zukunft vor uns. Das eigentliche Anliegen lautet also: die Bekehrung Deutschlands
und Europas.
#43 Agiafortuni 13:34:05 | Donnerstag, 12. Januar 2006
Kirschbaum offenbar haben Sie zur selben Zeit in Fribourg studiert wie ich. Pater Wyser war ein hervorragender
Gelehrter und Kenner der Scholastik. Leider ertrank er 1964 während eines Urlaubs in Spanien. Auf diese
Weise wurde ihm Vieles erspart. Ersetzt hat ihn ein anderer vorzüglicher Scholastik, Pater L.B.Geiger.
Fribourg war eben damals noch eine katholische Universität, was sie heute dank V 2 nicht mehr ist. Im
übrigen sind Ihre gegen mich gerichteten Bemerkungen dafür konludent, dass Sie ein Halbgebildeter sind
#41 Benedikt 11:39:31 | Donnerstag, 12. Januar 2006
@ 28. Die Millionen Gefangenen wurden bei den Kesselschlachten von Wjasma und Brjansk gemacht. Schauen
Sie auf ihren Globus und gucken Sie, wie weit das im Feindesland liegt. Ein Stabsoffizier würde Ihnen
Sagen: eine Armee kann sich ENWEDER auf einen Angriff, ODER auf eine Verteidigung vorbereiten Sie wollen
es offenbar nicht begreifen: Wenn die SU das Reich hätte überfallen wollen, dann hätten in Grenznähe
Offensivkräfte stehen müssen. Diese hätte man zunächst besiegen müssen, da man wohl kaum eine intakte
Armee im rückwärtigen Raum lassen könnte. Dies ist eigentlich eine logische Schlussfolgerung. Die Armee
der SU hätte also an der Grenze geschlagen werden müssen. Allein: Diese Kräfte hat es, von der Festung
Brest-Litowsk einmal abgesehen schlicht und einfach nicht gegeben trotz des Wehrmachtsaufmarsches in Grenznähe),
weswegen es in den ersten Kriegstagen auch keine Schlachten wie später bei Wjasma gegeben hat. Zum Zeitpunkt
des Überfalls hatte Stalin gerade seine Generalität liquidiert, ein weiterer Punkt, der einen „unmittelbar
bevorstehenden Angriff“ völlig haltlos erscheinen lässt. Nach den ersten Tagen vermutete General F.
Halder, dass der Krieg in zwei Wochen vorbei wäre, was angesichts des Ziels (die Linie Archangelsk –
Astrachan) ziemlich unwahrscheinlich gewesen wäre. Halder aber sagte es trotzdem, eben weil die Rote
Armee kaum Widerstand leistete (leisten konnte). Sowohl ihre Führung als auch ihre Ausrüstung war völlig
unzureichend.
#40 28.IX-28.X 11:28:13 | Donnerstag, 12. Januar 2006
Kloster. Soweit ich weiß, gibt es im Sauerland(glaube ich) ein Karmel der Tradition, mit Nachwuchs. Ein
Tip an die Aachener Schwestern- wechseln Sie dort hin. @ Benedikt Wie erklären Sie die Abermilionen der
Sovietischen Gefangenen in den ersten Monaten des Ruslandfeldzuges? Wie erklären Sie die ROA? Bis jetzt
haben Sie dazu nichts gesagt. Auch an Sie ein Tip: Ein Stabsoffizier würde Ihnen Sagen: eine Armee kann
sich ENWEDER auf einen Angriff, ODER auf eine Verteidigung vorbereiten. Änliches ist den Römern mit
Hanibal passiert.
#39 Benedikt 11:15:28 | Donnerstag, 12. Januar 2006
@ Marcel und ich so in den Genuß weitgehenst ungeklitteter Historie kam. Sie meinen selbstgemachter Historie.
Wenn Sie mir einen geschichtsklitternden Geist vorwerfen, dann widerlegen Sie doch bitte meine Argumentation
an der Sache. In dem anderen Thread wurden Dinge behauptet (Kriegserklärung an die UdSSR), die objektiv
Unsinn sind. DAS als Geschichtsklitterung hinzustellen, fällt Ihnen aber leider nicht ein, stattdessen
werfen Sie mir ein niedriges Niveau vor. Ich habe jedenfalls mir die Dinge nicht so hingelegt, wie sie
mir gerade passen, oder glauben Sie etwa, ich finde das ganz toll, dass sich die Dinge so ereignet haben,
wie ich es dargestellt habe? Ich wünschte im Gegenteil, es wäre anders gewesen, aber das ändert an
der Sache nun mal nichts. Leider wurden die Erkenntnisse aus dem Krieg für die Propaganda der 68er missbraucht,
die vom Tätervolk usw. sprachen. Diese Gedankengänge liegen mir fern, ich bin auch kein Spät-68er.
Die Bewertungen der Kriegszeit damals waren sicher öfter falsch. Aber mit dem Leugnen erwiesener Fakten
kommt man nun auch nicht wirklich weiter.
#38 M. Kirschbaum 09:45:05 | Donnerstag, 12. Januar 2006
@ Reggazoni Der gute alte Herr ist lustig: jeder, der ihn gereizt hat nd zu dessen Argumenten er nichts
mehr zu sagen weiß, ist halbgebildet. Diese Art zu argumentieren hat er aber nicht bei seienm Lehrer
Paul Wyser OP in Fribourg kennen gelernt … oder er hat sie über all die vielen Jahre vor lauter pius-x-verblendung
schlechhin verlernt
#37 Agiafortuni 09:11:45 | Donnerstag, 12. Januar 2006
Gotthard, der Halbgebildete Sie massen sich an, Bischof Williamson, den sie vermutlich nicht kennen, als
ominös zu qualifizieren. Das Wörterbuchverzeichnis „das treffende Wort“ gibt für ominös folgende Definitionen:
„schlimme Vorbedeutung, bedenklich, verdächtig, anrüchig“ alles Prädikate, die bestens geeignet sind,
ihre Art zu argumentieren zu umschreiben. Sie rücken niemals mit eigenen Vorstellungen auf, sondern begnügen
sich stets mit hämischen Fragen. Bischof Williamson ist einer der kultiviertesten Männer in der Piusbruderschaft
was man von Ihnen bestimmt nicht sagen kann, es sei denn, sie treiben ein Doppelspiel
eng am Thema hier wird ja ganz eng am Thema diskutiert … die Schwestern in Zweifall liegen in der Hauptkampflinie …
das Kloster in Zweifall diskutiert gerade den Brief dieses ominösen Bischofs Williamson …
@ Benedikt Finden Sie, dass sich die Kirche in ÖSterreich in einem guten Zustand befindet? Dieser Dauerstreit
zwischen progressiven und konservativen Laien(verbänden) wie Bischöfen, woher hat der seinen Ursprung?
Ist nur eine Seite schuld? Nein. Ja, diejenige, die die traditionelle Lehre, Glauben, Liturgie ablehnt
bzw. zerstören, „modernisieren“ will. Welchen Streit gab es in den Pfarren, Diözesen, in der Öffentlichkeit
in der kath. Kirche zur Zeit Papst Pius XII.?
Wir Langatmer Benedikt schrieb: Nichts davon war in meinem Beitrag gefordert. Ich sprach davon, zu LEHREN.
Sie sprachen davon, daß, wenn der Hirte lehrt, der Schüler (=das Schäfchen) nichts gelernt habe „außer“
dem Ergebnis, und daß er nicht wisse, wie er selber drauf komme… Das ist unsinnig, denn es kommt kein
Mensch von sich aus auf die göttliche Offenbarung und deswegen wird die von Christus offenbarte Wahrheit
weitergeben von den Aposteln. Just das macht Bischof Williamson. Ihr Dauergemecker an ihm steht im luftleeren
Raum. {Weltkriege} Geehrter Marcel, eine Frage: Verstehen Sie etwas davon? Für den Hausgebrauch ja. Bevor
ich zum wesentlichen „Ding“ vorstieß, der katholischen Kirche, übte ich mich als Möchtegernhistoriker
wie Sie. Allerdings mit dem Vorteil, daß die Gehirnwäsche, die wir Nachkriegsdeutschen erhalten, noch
nicht so flächendeckend durchgeschlagen hatte wie heute, und ich so in den Genuß weitgehenst ungeklitteter
Historie kam. Zwar interessiert mich das Thema nicht mehr sonderlich, weil es nur eine Folge des Kampfes
zwischen Himmel und Hölle ist, aber immerhin genügt es, um das von Bischof Williamson im WK2-Brief Gesagte
beurteilen zu können. Seine theologische Fatima-Komponente ist das Wesentliche im Brief und sie vervollständigt
das WK2-Mosaik wunderbar. Man kann WK2 eben nicht aus der satanischen Linie 1517-1717-1917 herauslösen.
Doch sollten die anderen Teilnehmer nicht zu sehr langweilen; deswegen bin ich jetzt ruhig.
#33 Sulpicius 17:57:55 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@M.Kirschbaum Natürlich, so einfach ist das: die alte Messe wieder eingeführt, Msgr. Williamson zum
Papst gemacht und dann werden sich die Kirchen und Priesterseminare wieder bis auf den letzten Platz füllen;
die Muslime und Juden werden sich zum wahren Glauben bekehren, eine katholische Welt, die sich aus lauter
katholischer Staaten zusammensetzt, wird entstehen. Alle Homos, emanzipierten Frauen, Atheisten, Modernisten,
Progressisten, V-II-Konservativen, Assisi-Anhänger, Priester in Badehose und solche, die auf die Jagd
oder ins Fitnesstudio gehen, verschwinden in schwarzen Löchern … DAS WÄRE IMMERHIN BESSER ALS DAS,
WAS SICH UNS HEUTE ALS KIRCHE DARBIETET!
@ Marcel Die Glaubenswahrheiten dialektisch zu „diskutieren“, zu „erörtern“, weltlich zu „zerlegen“,
usw., Nichts davon war in meinem Beitrag gefordert. Ich sprach davon, zu LEHREN. dennoch recht moderate
Anspielung auf Ihr „Niveau“ in der „Historiker“diskussion. Obwohl die politische und kirchliche Umerziehung
auch noch meine letzten Schul- bzw. Studienjahre vergiftete, bin ich doch verblüfft, wie total diese
Umerziehung in den jüngeren Generationen wie der Ihren durchschlug. Geehrter Marcel, eine Frage: Verstehen
Sie etwas davon? Hr. Dr. Heger behauptete beispielsweise, ein sowjetischer Angriff habe unmittelbar bevorgestanden.
Ich sagte darauf, dies könne nicht sein, weil sich dann an der Grenze zum Reich kampfbereite sowj. Truppen
hätten befinden müssen. Wäre das so gewesen, dann hätte es dort Schlachten geben müssen, weil die
Wehrmacht sicher keine sowj. Kampfverbände in ihrem Rücken hätte lassen können. Es hat dort aber keine
Schlachten gegeben, ergo war die Rote Armee nicht angriffsbereit. Das ist ein völlig logischer Schluss,
der mit Ideologie rein gar nichts zu tun hat. Der Versuch, dies als ideologische „Vergiftung“ abzutun
ist lediglich der hilflose Versuch etwas mit sachfremder Argumentation abzuqualifizieren, was man mit
Fakten nicht widerlegen kann. Außerdem ist doch sehr zu fragen, in wie fern eine gegensätzlich Meinung
haben eine Verschlechterung des Niveaus sein kann.
Blindheit Auch Klöster sind dem Gesetz von Werden und Vergehen unterworfen. Warum sich diese zwei SChwestern
derart halsstarrig dem Unvermeidlichen widersetzen ist mir ein Rätsel. Dieser „Freundeskreis“ kann doch
auch keine ehrenhaften Ziele haben …sooooooo blind kann doch niemand sein.
Man sieht vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr Benedikt schrieb: „dein Ergebnis ist leider falsch. Dann
zeigt er ihm das richtige.“ Womit der Schüler nichts gelernt hat, außer dem Ergebnis. Wie er selbst
darauf kommt, weiß er immer noch nicht. Ich griff Ihre hinkende Analogie auf. Tatsächlich kommen wir
Menschen nicht selber auf die Offenbarung, sondern sie wird getreu dem Wort Christi von den Hirten weitergegeben.
Die Glaubenswahrheiten dialektisch zu „diskutieren“, zu „erörtern“, weltlich zu „zerlegen“, usw., auf
diese absurde Idee kam man mit V.II. Sehen Sie sich das Ergebnis an: massenhafter Glaubensverlust. Damit
plädiere ich nicht dafür, daß man seinen Verstand ausschalten soll. Denn gerade er ist es, der uns
klarmacht, daß wir ein „Ergebnis“ wie das Mysterium des hl. Meßopfers nicht verstandesmäßig fassen
können. Dann jedoch muß er Raum geben für ein staundendes und dankbares Annehmen der offenbarten Wahrheit.
„Als Start für Sie als Möchtegernhistoriker“ Ich verstehe nicht ganz, warum Sie sich in einer normal
geführten Diskussion auf ein solchen Niveau begeben müssen. Das war eine zwar spitze, aber dennoch recht
moderate Anspielung auf Ihr „Niveau“ in der „Historiker“diskussion. Obwohl die politische und kirchliche
Umerziehung auch noch meine letzten Schul- bzw. Studienjahre vergiftete, bin ich doch verblüfft, wie
total diese Umerziehung in den jüngeren Generationen wie der Ihren durchschlug.
@ Stimme Die von Ihnen gemeinten Bischöfe waren viel zu unterschiedlich, keiner von ihnen Traditionalist.
Das habe ich auch nicht gemeint. Ich spielte auf die Konzepte von Marcel an, und dass diese nicht unbedingt
funktionieren müssen. Msgr. Küng gehört nicht zu den Bischöfen, die von mir gemeint waren, ich habe
auchn nie behauptet, dass ich ALLE Bischöfe gemeint habe, sondern lediglich einige. Msgr. Küng habe
ich auf dem WJT in einer Katechese erlebt und habe ihn in positiver Erinnerung. Cardinal Groer war eine
nur bedingt geeignete Bischofspersönlichkeit Sie sind ein echter Diplomat . Ist also nichts mit Ihrer
Theorie? Sie haben ein Bistum außen vor gelassen… Finden Sie, dass sich die Kirche in ÖSterreich in
einem guten Zustand befindet? Dieser Dauerstreit zwischen progressiven und konservativen Laien(verbänden)
wie Bischöfen, woher hat der seinen Ursprung? Ist nur eine Seite schuld? Und falls Sie glauben, die Kath.
Kirche gedeihe mit den letzten Bischofsernennungen besser, kann ich nur sagen: Illusion, eher schon Wahnwitz
und ein großer Schuß papalistischer und modernistischer Ideologie. Ich weiß nicht, auf welche Ernennungen
Sie konkret anspielen. Generell beseelt mich in allen diese Fragen zunächst die Hoffnung, dann die Kritik.
@ Benedikt …Johannes Paul II…erkannte, dass die österreichische Kirche zu liberal wurde, versuchte
er diesem Effekt mit Haudraufs als Bischöfen abzuhelfen. Ich glaube, darüber wissen Sie zu wenig Bescheid.
Die von Ihnen gemeinten Bischöfe waren viel zu unterschiedlich, keiner von ihnen Traditionalist. Bischof
DDr. Küng – der letzte dieser „Gruppe“ – ist sicherlich kein „Haudrauf“. Seine Amtsführung und Personalauswahl
ist liberal. Bischof Krenn war nur mit Worten konservativ, seine Personalauswahl schwächer als schwach,
ein Skandal. Er ist ein Gegner der Tradition. Zu Vertretern der Petrusbruderschaft sagte er: „Selbst wenn
ich eine Kirche hätte, würde ich sie euch nicht geben!“ Cardinal Groer war eine nur bedingt geeignete
Bischofspersönlichkeit. Er hat den Modernismus nicht bekämpft. Manches Fromme hat er zugelassen. Der
radikale Umbau des Wr. Stephansdoms ist ihm zu verdanken. Die Tradition hat er nicht begünstigt, er hat
die Petrusbruderschaft zugelassen, eine Kirche gab er ihnen nicht. Letzlich hat er der Kirche großen
Schaden zugefügt und er war auch nie ein „Haudrauf“. Militärbischof Werner: Kein „Haudrauf“, kein Freund
der Tradition, unbedeutende Persönlichkeit. Ist also nichts mit Ihrer Theorie? Und falls Sie glauben,
die Kath. Kirche gedeihe mit den letzten Bischofsernennungen besser, kann ich nur sagen: Illusion, eher
schon Wahnwitz und ein großer Schuß papalistischer und modernistischer Ideologie.
#27 Athanasius 16:11:29 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Na… Kirschbaum weist die Tatbestandsmerkmale des Halbgebildeten auf. Wo er keine Argumente entgegenzu-stellen
hat, versucht er den Gegner lächerlich zu machen. Kirschbaum ist frustriert und macht nur – sinnlose –
Vorwürfe. Wenn die FSSPX also mal ein Gebäude kauft ohne Angabe des letztendlichen Zweckes, ist das
eine „Lüge“, wenn er es aber selber tut, dient es seiner Sache der Beleidigung der Römisch-katholischen
Tradition. Genau so verfuhr Johannes XXIII in seiner Eröffnungsansprache zum Konzil und dafür wurde
er von Jopa II selig gesproichen. Meinen Sie hier etwa die Aussagen zu den „Propheten von Verdammnis und
dem Trübsinn“, mit denen Johannes XXIII. deutlich auf die Fatimá-Botschaft hinwies – wenn auch in negativer
Weise? 1960 sollte das 3. Geheimnis offenbart werden, aber J XXIII. hat dem nie Glauben geschenkt. Übrigens
schenkt auch Benedikt XVI. dem 3. Geheimnis kein Glaube: er präsentierte die „bearbeitete“ Form von 2000,
nicht das Original. Wenn auch Mario Kardinal Cappi, Haustheologe zu JP II., vorher schon verriet, daß
das 3. Geheimnis u.a. von der „Apostasie an der Spitze der Kirche“ spricht. Aber das II. Vatikanum soll
anstatt Bekämpfung der Weltideologien lieber ein „Neues Pfingsten“ werden der „Offenheit der Welt gegenüber“
und somit völlig der Fatima Botschaft entgegengestellt.
#26 Agiafortuni 15:49:35 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Kirschbaum der Halbgebildete Kirschbaum weist die Tatbestandsmerkmale des Halbgebildeten auf. Wo er keine
Argumente entgegenzu-stellen hat, versucht er den Gegner lächerlich zu machen. Genau so verfuhr Johannes
XXIII in seiner Eröffnungsansprache zum Konzil und dafür wurde er von Jopa II selig gesproichen.
@ Marcel Wenn ein neuer Papst die Rückkehr zum ganzen überlieferten Glauben vorgibt und seine falschen
Hirten maßregelt Ja genau. Ein gewisser Johannes Paul II. hatte großen Erfolg mit solchen Maßnahmen.
Als er erkannte, dass die österreichische Kirche zu liberal wurde, versuchte er diesem Effekt mit Haudraufs
als Bischöfen abzuhelfen. Nun, ich vermute, dass selbst SIE die Zustände innerhalb der österreichischen
Amtskirche nicht eben toll finden. Eine Rückbesinnung wird viel schwieriger und langwieriger und braucht
vor allem sehr viel Geduld, darüberhinaus bedarf sie auch das Verständnisses der Gegenseite. Ohne dieses
Verständnis sind die Probleme nicht lösbar, da sie eben vom Inneren herrühren. dein Ergebnis ist leider
falsch. Dann zeigt er ihm das richtige. Womit der Schüler nichts gelernt hat, außer dem Ergebnis. Wie
er selbst darauf kommt, weiß er immer noch nicht. Als Start für Sie als Möchtegernhistoriker Ich verstehe
nicht ganz, warum Sie sich in einer normal geführten Diskussion auf ein solchen Niveau begeben müssen.
Richards Pfeil traf ins liberale Herzchen Benedikt schrieb: Sie vergessen, dass in dem Fall NUR NOCH die
FSSPX übrig bleibt Wie üblich, zu theoretisch. Die Kirche ist eine hierarchische Einrichtung. Wenn ein
neuer Papst die Rückkehr zum ganzen überlieferten Glauben vorgibt und seine falschen Hirten maßregelt,
richtet sich die Mehrheit der Gläubigen nach den nun bekehrten Hirten aus. Wir sind eben Schafe. Weil
es dann nicht mehr die von V.II etablierte falsche „Kollegialität“ zwischen Hirten und Schafen gibt,
sorgen die Hirten wie früher dafür, daß Wölfe im Schafspelz verjagt und verirrte Schafe zurückgeholt
werden. Durch den Papst werden auch die heutigen Papalisten praktisch über Nacht rechtgläubig. ziemlich
einfach, wenn ein Lehrer sagt: „Ihr versteht nichts von Mathe“ anstatt: „Kommt her, ich will euch Mathe
lehren.“ Sie übersehen, daß der Lehrer dem falsch rechnenden Schüler zuerst sagt: dein Ergebnis ist
leider falsch. Dann zeigt er ihm das richtige. {Außer dem Vorwurf hat Williamson} nicht viel zu bieten.
Sie reden wie der Blinde über Farben. Nehmen Sie sich „Bishop Williamson’s Letters“ www.sspx.ca/…ts/Bishop-Williamson/
vor. Als Start für Sie als Möchtegernhistoriker empfehle ich Ihnen den Brief von „May 1, 2000 – Our
Lady of Fatima“. Den dürfte auch Herr Heger interessant finden. Denn Bischof Williamson ist nicht nur
ein ausgezeichneter Hirte, sondern versteht sich auch auf die tieferen Zusammenhänge von Geschichte.
#23 FioreGraz 14:43:57 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@ottaviani ich finde es erbaulich wie diese modernisierte gemeinschaft den bach runtergeht erbaulich finde
ich auch daß das engelwerk weitermacht Hätte mich schon gewundert wenn wir einmal einer Meinung gewesen
wären. LG Fiore
@ Marcel Abtrennung der Häretiker bzw. Ketzer ist ein schmerzlicher, aber reinigender Vorgang. Sie vergessen,
dass in dem Fall NUR NOCH die FSSPX übrig bleibt, alle anderen und seien sie noch so glaubenstreu, gehören
ja der neuen Religion an, weil Sie irgendwo unter Punkt 789387 Unterpunkt 47893 ein Gedankengut haben,
dass nicht der sog. Lehre aller Zeiten entspricht. Msgr. Williamson wäre also alsbald ein ziemlich einsamer
Hirte. Es ist halt ziemlich einfach, wenn ein Lehrer sagt: „Ihr versteht nichts von Mathe“ anstatt: „Kommt
her, ich will euch Mathe lehren.“ Diese Pastoral scheint der FSSPX völlig fremd zu sein, was man ihr
ja nicht mal vorwerfen kann, denn zu ihr kommen ja nur die, die schon entsprechend „geformt“ sind und
den Glauben verinnerlicht haben. Für alle anderen hat die FSSPX nach Williamson außer dem Vorwurf, einer
neuen Religion anzugehören, offenbar nicht viel zu bieten. Schade. Noch mehr Spalter auf Bischofsstühlen
kann sich die Kirche nicht mehr leisten. Statt auf den Irrenden herumzutreten sollte man sie überzeugen.
Dies versucht die FSSPX sogar (zB mit dem MB), aber bis zu Msgr Tissier de Mallerais und Msgr Williamson
hat sich das offenbar noch nicht herumgesprochen.
Mit ihm ist nicht gut Kirschen essen Kirschbaum schrieb über die FSSPX: Da raten sie dem Club nichst
neues, das macht er immer so – das lief schon so als das Schloß Zaitzkofen vor einigen Jahzehnten gekauft
wurde: man hat dort keine Probleme sich der Lüge zu bedienen, wenn es dem eigenen Verein und der Vereinskasse
dient. Die Lüge ist eine bewußte falsche Aussage und schwere Sünde. Sie werfen der Priesterbruderschaft
St. Pius X. öffentlich vor, „sich der Lüge zu bedienen“. Das ist ein sehr schwerwiegender Vorwurf, den
Sie entweder untermauern müssen, oder aber sich dafür entschuldigen und ihn zurücknehmen. Ansonsten
sind Sie der Lügner – was man sich zwar durchaus vorstellen könnte, denn erst vorgestern verbreiteten
Sie hier über Dr. Graf von Pro Sancta Ecclesia eine glatte Unwahrheit – und sollten schnellstmöglich
den Beichtstuhl aufsuchen. –- Benedikt schrieb: „Mgr. Williamson ist durchaus der Prototyp eines vollkatholischen
weisen Hirten;“ Im Einheitsblock der FSSPX vielleicht, aber wie siehts aus, wenn er hunderte von Strömungen
beachten muss, wie ein Papst? Wird Williamson dann auf der Loggia verkünden, dass die dort unten stehenden
300.000 in Wirklichkeit gar nicht katholisch sind, sondern einer „Neuen Religion“ angehören. Sicherlich;
so wurde früher schon verfahren (oströmisches Schisma, „Reformation“, usw.). Die Feststellung eines
tatsächlichen Schismas mit entsprechender Abtrennung der Häretiker bzw. Ketzer ist ein schmerzlicher,
aber reinigender Vorgang.
Ansiedlung anderer Gemeinschaft. Da das Klostervermögen dem Konvent gehört, und an die Konvente gegeben
wird, wo die beiden Schwestern Unterschlupf finden, hätte sich ja eine andere katholische Gemeinschaft
auch aus dem überlieferten Ritus versuchen können dort anzusiedeln und die Schwester aufzunehmen.
#17 ottaviani 13:27:41 | Mittwoch, 11. Januar 2006
fiore zum 3 ich darf dich beruhigen dort ist jetzt gar nichtsmehr in der offiziellen strktur aber das
engelwerk macht jetzt anders weiter in privaträumen mit priestern von denen man es nie vermuten würde
und der kreuzorden steht mit seinen schulden da ich finde das alles recht erbaulich
#16 FioreGraz 13:23:05 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@ottaviani Hab ich das richtig verstanden: du meinst es sollte das Opus Angelorum in der Kirche nicht
mehr geben selbst wenn es die Auflagen des Dekretes von 1992 erfüllt? Jetzt sind sie sogar gefährlicher,
denn früher waren die irrlehren wenigstens offenkundig, jetzt kommt das Gift träufelnd und versteckt
daher. Sie sind sicher ein Engelwerk nur halt ein Werk der „Gefallenen“. Meiner Meinung nach ist das OA
Neuheidentum mit einem christlichen Touch. LG Fiore
#14 Athanasius 12:59:09 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@M. Kirschbaum man hat dort keine Probleme sich der Lüge zu bedienen, wenn es dem eigenen Verein und
der Vereinskasse dient … Lüge? Ist die Verwendung eines Zwischenvereins eine Lüge? Mensch, was für
einen Standart hast denn Du? Du wirst mir doch gestehen, dass der Kauf eines Schlosses mit einer Zwischenperson
und unter Erwähnung, dass es ein „Meditationszentrum“ wird, doch keine Lüge ist?! Ist die Hl. Messe
und das Breviarium keine Meditation? Seit wann ist es Katholiken verboten schlau wie Schlagen und arglos
wie die Tauben zu sein? Der einzige der lügt bist Du, die Du Dich ausgibt für eine Person die Du nicht
bist. Das ist erst ‘ne Lüge. Frustriertes Männchen.
@ Marcel Mgr. Williamson ist durchaus der Prototyp eines vollkatholischen weisen Hirten; Im Einheitsblock
der FSSPX vielleicht, aber wie siehts aus, wenn er hunderte von Strömungen beachten muss, wie ein Papst?
Wird Williamson dann auf der Loggia verkünden, dass die dort unten stehenden 300.000 in Wirklichkeit
gar nicht katholisch sind, sondern einer „Neuen Religion“ angehören. Ich wäre sehr gespannt, was das
geben würde! Im übrigen kenne ich auch Klöster mit lateinischer Sprachtradition, aber erneuertem Ritus,
die durchaus Nachwuchs und einen jungen Konvent haben. @ Athanasius Tipp: für die Priesterbruderschaft
St. Pius X. Wenn Sie es kaufen wollen Finanziell gesehen hat die FSSPX derzeit genug mit der Realschule
in Saarbrücken zu tun. Immerhin: Sorgt man für den Nachwuchs, so hat man irgendwann die Mittel. Die
Kirche ist ewig, wozu also kurze Planungen machen.
#12 ottaviani 12:13:16 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@fiore zum 2 Hab ich das richtig verstanden: du meinst es sollte das Opus Angelorum in der Kirche nicht
mehr geben selbst wenn es die Auflagen des Dekretes von 1992 erfüllt?
#11 M. Kirschbaum 11:41:50 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@ Athanasius „Wenn Sie es kaufen wollen, müssen nicht also nicht in Soutane vor der Tür erscheinen,
sondern mit einer Zwischenstiftung oder einem Strohmann arbeiten. Geben Sie doch auf Sie wollen aus dem
Kloster ein „Meditationsanstalt“ schaffen.“ Da raten sie dem Club nichst neues, das macht er immer so –
das lief schon so als das Schloß Zaitzkofen vor einigen Jahzehnten gekauft wurde: man hat dort keine
Probleme sich der Lüge zu bedienen, wenn es dem eigenen Verein und der Vereinskasse dient …
#10 FioreGraz 11:40:17 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@ottaviani Positiv in dem Sinne das dieses esoterische, gnostische Sammelsurium (OA) verschwindet, bzw.
in der kath. Kirche keine Überlebensmöglichkeit hat. LG Firoe
@fiore positiv in welchem sinn? der nachwchs weg die gläubigen spenden nicht mehr weil wenn sie volksaltar
und handkomunion wollen können sie ja in jede nachkonziliare pfarre gehen aber keine sorge das opus angelorum
existiert weiter eben immer weniger in den nachkonziliaren strukturen…
Derr Herr wird auch diese auswegslose Situation lösen Kirschbaum schrieb: die alte Messe wieder eingeführt,
Msgr. Williamson zum Papst gemacht und dann werden sich die Kirchen und Priesterseminare wieder bis auf
den letzten Platz füllen; Der Königsweg. Mgr. Williamson ist durchaus der Prototyp eines vollkatholischen
weisen Hirten; siehe auch seinen neuesten Brief hier. www.kreuz.net/bookentry.186.html Weil nur ein Papst
die „Selbstzerstörung der Kirche“ (O-Ton Paul VI.) offiziell beenden und rückgängig machen kann, deshalb
beten traditionelle Katholiken für die Päpste (und die Kardinalserhebung der FSSPX-Bischöfe). die Muslime
und Juden werden sich zum wahren Glauben bekehren Es bekehren sich viele Ungläubige, wenn die Apostel
ihnen deutlich sagen, daß die katholische Kirche heilsnotwendig ist; wenn also Mission betrieben wird.
Warum sollte sich dagegen jemand bekehren, wenn man ihm – wie die Konzilskirche es tut – irrtümlicherweise
sagt: „Bleib ruhig so wie Du bist und werde selig“? eine katholische Welt, die sich aus lauter katholischer
Staaten zusammensetzt, wird entstehen. Wie im goldenen Mittelalter. Es war nicht perfekt, aber sozusagen
„unendlich besser“ als das gottlose heutige System, an das sich die Konzilskirche so verzweifelt anpassen
will und dabei ihren Auftrag vergißt: das Seelenheil. Wir werden eine noch bessere Zeit als das Mittelalter
bekommen. Nachdem mit viel Leid und Opfer der Tiefpunkt namens Konzilskirchenzeit überwunden wurde.
@ottaviani ein ganz anderes beispiel ist der Kreuzorden der im Rahmen des Engelwerks entstanden ist da
wurde durch ein römisches Dekret neben dem verot der schriften von gabriele bitterlich modernisierungen
eingeführt volksaltar handkomunion ect sofort war der nachwuchs weg Naja dann hats mal auch was positives
gebracht. LG Fiore
Ist doch völlig logisch Gerade Ordensleute und noch mehr solche in kontemplativen Orden leben besonders
aus, mit und durch die Liturgie. Bei den Benediktinern wird das besonders deutlich. Das Kloster in LeBarroux
mußte wegen Überfüllung vor zwei/drei Jahren eine Filiale gründen. Wer dort die Liturgie miterlebt,
fühlt sich schon in einem Vorhof zum Himmel. Und wenn umgekehrt solche Konvente, wie hier diese Karmelitinnen,
vom liturgischen Reichtum vor dem Vat.II. in die liturgische Armut danach fallen, dann fehlt einfach ein
wichtiger Baustein zur Stützung der Spiritualität.
@ ottaviani es stimmt sobald ein Kloster die alte Messe wiederaufnimmt kommen die berufungen […] ebenso
ist es mit den karmelittinenköater die im Umfeld der Priesterbrderschaft St. PiusX gegründet wurde Da
braucht man doch gar nicht ins Umfeld der Priesterbruderschaft St. Pius X zu schauen. Ein Blick nach Le
Barroux (das Benediktinerkloster dort wurde 1970 gegründet und hatte schon immer den alten Ritus) bestätigt
Ihre Aussage.
ein interessantes phänomen es stimmt sobald ein Kloster die alte Messe wiederaufnimmt kommen die <berufungen
das hat sich überall bewahrheiten als sich zum beispiel die Heillig Blutschwestern in St. Pelagieberg
und in Schellenberg entschloßen haben die nachkonziliaren Reformen zu verwerfen schon war der Nachwuchs
wieder da ebenso ist es mit den karmelittinenköater die im Umfeld der Priesterbrderschaft St. PiusX gegründet
wurde sie blühen ein ganz anderes beispiel ist der Kreuzorden der im Rahmen des Engelwerks entstanden
ist da wurde durch ein römisches Dekret neben dem verot der schriften von gabriele bitterlich modernisierungen
eingeführt volksaltar handkomunion ect sofort war der nachwuchs weg das gleiche gilt für die schulschwestern
in Auerbach
#3 Athanasius 10:09:40 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Tipp: für die Priesterbruderschaft St. Pius X. Wenn Sie es kaufen wollen, müssen nicht also nicht in
Soutane vor der Tür erscheinen, sondern mit einer Zwischenstiftung oder einem Strohmann arbeiten. Geben
Sie doch auf Sie wollen aus dem Kloster ein „Meditationsanstalt“ schaffen. Und dann nachher: Rutsch bald
sind die ersten Karmelitinnen wieder da. Mit der überlieferten Hl. Messe únd – viel wichtiger – der
überlieferten Römisch-katholischen Glaubenslehre von allen Jahrhunderten.
#2 M. Kirschbaum 09:54:04 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@ Fiore Natürlich, so einfach ist das: die alte Messe wieder eingeführt, Msgr. Williamson zum Papst
gemacht und dann werden sich die Kirchen und Priesterseminare wieder bis auf den letzten Platz füllen;
die Muslime und Juden werden sich zum wahren Glauben bekehren, eine katholische Welt, die sich aus lauter
katholischer Staaten zusammensetzt, wird entstehen. Alle Homos, emanzipierten Frauen, Atheisten, Modernisten,
Progressisten, V-II-Konservativen, Assisi-Anhänger, Priester in Badehose und solche, die auf die Jagd
oder ins Fitnesstudio gehen, verschwinden in schwarzen Löchern … Herrlich diese Vorstellung!
Tolll Wenn die Alte Messe im Kloster wiederhergestellt werde, dann sei es – nach Einschätzung des Lesers –
mit dem Nachwuchsmangel in Kürze vorbei. So einfach ist das? LG Fiore