In Österreich jubeln die Bischöfe. Nach den zahlreichen Turbulenzen der letzten Jahre gibt es endlich wieder Gelegenheit, sich im medialen Glanz zu sonnen: Die „Austrittswelle ebbt ab“. Ein Kommentar von Werner Weiß, Münster.
Sonntag, 15. Januar 2006 00:00
Doritta: Kirchenaustritte
Bevor die österreichischen Bischöfe es sich im wohligen Glanz der medialen Lobeshymnen bequem machen,
sollten sie nicht vergessen, welche Botschaft ihnen Papst Benedikt XVI. mit auf den Weg gab:
Macht Euch keine Illusionen.
Ich glaube nicht, daß es sich irgend Jemand von den Bischöfen bequem macht. Jeder weiß doch, daß es um die Kirche trotz Beruhigung der Lage nicht zum Besten steht. Die Austrittszahlen sind noch immer hoch genug.
Das Foto mit Altbischof Kurt Krenn ist übrigens völlig unangebracht!
Macht Euch keine Illusionen.
Ich glaube nicht, daß es sich irgend Jemand von den Bischöfen bequem macht. Jeder weiß doch, daß es um die Kirche trotz Beruhigung der Lage nicht zum Besten steht. Die Austrittszahlen sind noch immer hoch genug.
Das Foto mit Altbischof Kurt Krenn ist übrigens völlig unangebracht!
Freitag, 13. Januar 2006 17:28
ottaviani: Bravo
zu dieser Analyse der verehrte Autor sollte nur die Hoffnung begraben daß die Ermanungen des Heilligen Vaters auf den Wiener eschwichtigungshofrat und die M itbrüder eine Wirkung haben da liegt das Orakel zulehner schon näher
Freitag, 13. Januar 2006 15:32
Ottawiani: Innitzer redivivus
Als die Kirche in Österreich einstens mit einem noch unseligeren Zeitgeist zu kämpfen hatte, versuchte sie sich den Nationalsozialisten – nach deren Machtübernahme – als wichtigen Partner im Kampf gegen den Bolschewismus zu präsentieren. Die österreichischen Bischöfe bezeichneten den „Anschluss“ des Sudetenlandes als Friedenswerk Hitlers. Wer ein langes Gedächtnis hat, dem liegen die Worte Innitzens noch im Ohr: „ Ich habe niemals die geschichtlich bedeutsame Stunde übersehen, in der meine Heimat in das große deutsche Vaterland zurückgeführt wurde, zusammen mit den Kardinälen habe ich dem Führer den Dank ausgesprochen und für die ganze Ostmark Dankgottesdienste und Glockengeläute veranlasst.( Moritz, Grüß Gott und Heil Hitler, Seite 136)“ Am 18. März 1938 unterzeichnete Innitzer zusammen mit den Bischöfen eine „Feierliche Erklärung“. Darin wurde der Anschluß Österreichs an das 3. Reich gutgeheißen. Die Kirche wollte sich zu politischen Angelegenheiten Schweigen auferlegen. Ein billiger Friede! Zu viel stand auf dem Spiel. Es ging um Menschenrecht und Menschenwürde. Das butterweiche Regiment Innitzens im Umgang mit dem Zeiggeist findet seine Fortsetzung bis in unsere Zeit, in der die anpasserische Taktik eines Grafen Bellafonte dem kecken Agieren Innitzens in nichts nachsteht. Übrigens musste zur Zeit des NS-Regimes der damalige Bischof von Münster, August Graf von Galen,
Freitag, 13. Januar 2006 15:18
Benedikt78: Ist es eigentlich nicht komisch…
dass die homophilen Medien nur bei anständigen Bischöfen eine Hetzkampagne führen, wenn herauskommt,
dass Schwule sich an Priesterseminaren tummeln? Wäre es ein liberaler Bischof gewesen, wäre das vielleicht
noch als Zeichen von Toleranz (oder eher Tolleranz) aufgefasst worden!
Dass solche journalistische Schmutzfinke nun wieder über Bischof Krenn herfallen, ist eine Schande. Wer einigermassen Ehre im Hintern hat, der tritt nicht auf Leute ein, die bereits am Boden liegen. Leider hat sich Kreuz.net mit dem wirklich „saublöden“ Bild auf das gleiche Niveau begeben!
Dass solche journalistische Schmutzfinke nun wieder über Bischof Krenn herfallen, ist eine Schande. Wer einigermassen Ehre im Hintern hat, der tritt nicht auf Leute ein, die bereits am Boden liegen. Leider hat sich Kreuz.net mit dem wirklich „saublöden“ Bild auf das gleiche Niveau begeben!
Freitag, 13. Januar 2006 15:13
wiener: protest gegen die illustration
und wieder einmal meint kreuz.net eine pseudo-„lustige“ illustration liefern zu müssen.
dazu möchte ich anmerken, dass ich es für zutiefst unpassend und auch der betroffenen person gegenüber respektlos-verachtend halte, einen (emeritierten) bischof der katholischen kirche per foto-montage in einen mistkübel (für münsteraner: mülleimer) zu stecken.
dumm und geschmacklos.
dazu möchte ich anmerken, dass ich es für zutiefst unpassend und auch der betroffenen person gegenüber respektlos-verachtend halte, einen (emeritierten) bischof der katholischen kirche per foto-montage in einen mistkübel (für münsteraner: mülleimer) zu stecken.
dumm und geschmacklos.
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