Medien
Kreuzzug gegen Radio Maryja?
Der bekannte Sender ‘Radio Maryja’ gerät immer mehr ins Schußfeld der Polnischen Bischofskonferenz. Sind die Kritiken gegen den Sender ein Vorwand, um diesen wegen seiner katholischen Positionen kaltzustellen?
(kreuz.net, Warschau) Am Montag wurde in Polen ein scharf formuliertes Schreiben des Apostolischen Nuntius in Warschau, Mons. Jozef Kowalczyk, bekannt.

Darin werden außerkirchliche Aktivitäten von Priestern, welche die Autorität der Kirche in Anspruch nehmen, von einer schriftlichen Zustimmung des Ortsbischofs abhängig gemacht.

Daß das Dokument in erster Linie gegen ‘Radio Maryja’ gerichtet sein könnte, zeigt der Kommentar eines Vertreters der polnischen Bischofskonferenz: „Es geht um die innere Einheit der Kirche. Dieser Text ist ein Instrument, der den kirchlichen Oberen in den Diözesen und Orden helfen will.“

Die ausdrückliche Erwähnung der Ordensoberen zeigt, daß man die Erklärung des Nuntius auch gerne auf den Leiter von ‘Radio Maryja’ anwenden möchte, der nicht Diözesan- sondern Ordenspriester ist.

Das Apostolat von Ordensgemeinschaften untersteht – außer wenn es im Rahmen der Pfarreien geschieht – nicht der Leitungskompetenz der Bischöfe.

Ende Januar wird sich die polnische Bischofskonferenz ausdrücklich mit dem im Land sehr mächtigen Rundfunksender ‘Radio Maryja’ befassen. Das berichtete die polnische Boulevardzeitung ‘Super Express’ am Dienstag.

Liberale Kreise haben den Sender in der Vergangenheit immer wieder beschuldigt. Am medienwirksamsten ist die Unterstellung eines angeblichen Antisemitismus. Doch es ist anzunehmen, daß in Wahrheit die katholischen Positionen des Senders gemeint sind, die sich einer Gleichschaltung der polnischen Gesellschaft und Kirche widersetzen.

Das in der Stadt Torun – in Nordpolen – ansässige Radio steht unter der Leitung des Redemptoristenpaters Tadeusz Rydzyk, der einige Jahre in Deutschland in der Seelsorge tätig war.

Innerkirchlich wird jetzt als Grund für mögliche Maßnahmen gegen den Sender seine angeblich zunehmende Einmischung in die polnische Politik genannt.

‘Radio Maryja’ hat während der letzten Parlaments- und Präsidentenwahlen die Kandidaten der gegenwärtig regierenden Mitte-Rechts-Regierung der politischen Partei ‘Recht und Gerechtigkeit’ stark unterstützt.

Ministerpräsident Kazimierz Marcinkiewicz und seine Kabinettsmitglieder sind regelmäßig Gäste im Programm von ‘Radio Maryja’ und dem ebenfalls von Rydzyk geleiteten Fernsehsender ‘Trwam’.

„Das Engagement in der Politik ist nicht Ziel der Kirche. Man muß etwas tun, wenn das einige Geistliche vergessen“, meinte dagegen der als liberal geltende Bischof Tadeusz Pieronek (71).

Mons. Pieronek war bis 1998 Sekretär der Polnischen Bischofskonferenz und leitet gegenwärtig deren Kirche-Staat-Kommission. Er gilt als ein wichtiger Gegner von ‘Radio Maryja’.

„Die Darstellung politischer Ansichten als die einzigen richtigen Ansichten des polnischen Katholizismus ist nicht gut für die Kirche, und das geschieht bei Pater Rydzyk“, warnte der ebenfalls liberale und ökumenisch orientierte Journalist Tomasz Terlikowski.

Bisher wurde der in weiten Kreisen sehr populäre Pater Rydzyk dadurch geschützt, daß er Ordensgeistlicher ist. Darum hat die eher profillose und anpasserische Bischofskonferenz bisher keine Möglichkeit, ihn von der Leitung des Senders zu entfernen.

Doch die Schlacht ist noch nicht entschieden.
      
15 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#15   Uwe Schmidt   02:23:08 | Montag, 23. Januar 2006
An die Schlesier & Heimatvertriebenen hier
Es stimmt, dass im traditionellen polnischen Katholizismus, wie er von Rydzyk repräsentiert wird, Polentum und Kirche eng zusammenhängen. Dies ist natürlich unbestritten, wenn man sich die kath. Welt und Tradition mal so ansieht, so überhaupt nicht katholisch (vergleichbar ist nur Irland, wo man die divergierende Religion ja auch zu einer Waffe gegen den englischen Feind umgeschmiedet hat). Natürlich weiß ich auch, dass Nordpolen nie echt polnisch war (Schlesien allerdings in der Anfangsphase der Nationwerdung schon). Deswegen höre ich als Deutscher über dahingehende nationalistische Akzente großzügig hinweg (die ohnehin lächerlich sind, führt man sich einmal vor Auge, was Polen denn in der Geschichte schon Großes geleistet haben wollen…), picke mir aber die Informationen heraus, die ich in der gleichgeschalteten liberalen westlichen Medienlandschaft so nicht bekommen kann, was schon wirklich sehr bereichernd ist. Und dann ist da halt noch der traditionelle Katholizismus und die herrliche polnische Kirchenmusik, die mich anzieht, und natürlich auch das große Charisma Pater Rydzyks, der nur das Gemeinwohl aller Polen und keineswegs sein Partikularinteresse im Auge hat.
Redaktion benachrichtigen
#14   Barbarrossa   11:45:51 | Samstag, 21. Januar 2006
Betr.: Radio Maryja
Athanasius, es stimmt nicht, daß die Propaganda von Radio Maryja sich nur gegen die deutsche Minderheit richtet. Es richtet sich gegen alle Deuschen ( außerdem sind die Heimatvertriebeben nicht weniger wert als die übrigen Deutschen). Es wird mit der Angst vieler Polen vor den Deutschen Geschäft gemacht. Viele Polen haben immer noch Angst, die Deutschen kämen zurück und würden Ostpreußen und Schlesien aufkaufen. Radio Maryja ist m.M nach ein nationalistischer Hetz-Sender, der inerhalb der katholischen Kirche nichts zu suchen. Die gleichen Leute die „Radio Maryja“ hören, haben auch größtens Teils Lepper ihre Stimme gegeben, einem anderen Nationalisten und Ratenfänger. Nationalismus hat in der katholischen Kirche nichts zu suchen. Die katholische Kirche ist weltumfassend. Außerdem ist Pater Rydzyk ein gerissener Geschätsmann, der mit „Radio Maryja“ ein haufen Geld macht.
Gruß
Barbarrossa
P.S. Man sollte ein wenig polnisch verstehen, um zu beurteilen, was da täglich im Namen der katolischn Kirche gesendet wird.
Redaktion benachrichtigen
#13   silesius   09:12:45 | Samstag, 21. Januar 2006
Hass ist nicht katholisch
Bin ein deutscher Oberschlesier. Und es tut mir jedes mal leid, wenn sich dieser Mann (angeblich ein Christ) und sein Sender über andere (Deutsche, Juden) äußert.
Radio Maryja darf sich nicht katholisch nennen. Private Meinung: Es gehört auch verboten.
Redaktion benachrichtigen
#12   Kaveri_Puola   11:22:43 | Sonntag, 15. Januar 2006
@ Uwe Schmidt
Der Spruch des RM lautet: katholische Stimme in euren Häusern. Außerdem gab es eine unterzeichznete Vereinbarung zwischen der Bischofskonferenz und Redemptoristen, daß der Sender ein Statut erarbeitet und die bischöfliche Aufsicht zuläßt. Das jüngste Dokument aus dem Vatikan hat bestätigt, dass allein die Bischöfe die Richtlinie des kath. Glaubens bestimmen. Für die Katholiken ist es klar. Das RM und die Befürworte dieses Radios haben eine merkwürdige Methode entwickelt. SObald ein Bischof oder Priester eine andere Ansicht vertritt als das RM und ruft P. Rydzyk zum Gehorsam, ertönen dann die Stimmen der geschmacklosen Diffamierung der einzelnen Bischöfen. Keiner der Bischöfen in der BK will das Radio liquidieren. Es geht jetzt darum den Sender zu kontrolieren, weil er in der Vergangenheit und besonders jetzt bewiesen hat, er unterscheide nicht zwischen dem eigentlichen Auftrag der Kirche und dem politschen Aktivismus. Bei RM und TV Trwam können Sie regelmäßig Regierungspolitiker sehen. In der Presse wird deswegen das RM als Regierungssender bezeichnet und das ist das Problem. Einmal habe ich schon mal gesagt: das RM hat mit den Traditionalisten nichts am Hut. Vergessen Sie Rydzyk als Mitstreiter im Kampf um die alte Messe. Es handelt sich um eine andere Art des Konservatismus, sporadisch auch mit antideutschen Untertönen. LG
Redaktion benachrichtigen
#11   Uwe Schmidt   07:32:37 | Sonntag, 15. Januar 2006
kaveri
Bei TV Trwam weiß ich es nicht, aber natürlich hat Radio Maryja Verträge mit den polnischen Bischöfen, besonders mit Exzellenz Suski von Thorn. Trwam führt auch nicht das Adjektiv „katholisch“ im Namen, ebenso wie das Rydzyk-Presseorgan NASZ DZIENNIK: auf diesem Wege können dann Dinge gesagt werden, die nicht unbedingt auf der Linie der kath. Kirche liegen.
Redaktion benachrichtigen
#10   Kaveri_Puola   18:31:39 | Samstag, 14. Januar 2006
@ Athanasius
Verehrter Mitdiskutant. Ich weiß wirklich nicht, woher Ihre Informationen über diesen Radiosender kommen und noch mehr, woher die Feststellung, die polnische Bischofskonferenz sei liberal. Gehen Sie durch die einzelnen Bistümer, schauen Sie sich genauer um, wo Sie liberale Bischöfe finden können, die die Frauenordination befürworten oder das Pflichzölibat aufheben wollen (zumindest das öffentlich zugeben=. ich weiß nicht mit welchen Liberal-Konservativ-Parollen Sie arbeiten. Vielen besorgeten Bischöfen der Bischofskonferenz geht es darum, dass der Sender die kirchlichen Vorschriften beachte. Es gab weder eine bischöfliche Genehmigung für das TV Trwam noch für alle anderen Aktivitäten des RM. Soweit ich den römisch-katholischen Glauben kenne, bestimmen die Bischöfe als Nachfolger der Apostel, was katholisch ist und nicht temporale Antagonismen, die von Rydzyk geschürt werden. Ich lade ein, ein etwas differezierteres Bild vom polnischen Katholizismus wahrzunehmen.
Redaktion benachrichtigen
#9   Gotthard   16:43:13 | Samstag, 14. Januar 2006
Staatsrundfunk
Ich hoffe der Staat wird Radio Maryja vor der progressistischen Bischofskonferenz Polens schützen.
Als Dank der stark konservativen und nationalistischen Regierung für die Wahlwerbung … daher weht also der Wind …
Redaktion benachrichtigen
#8   Athanasius   16:34:58 | Samstag, 14. Januar 2006
@Tomasz
Sind Sie etwa Propagandist der Polnischen Bischofskonferenz. Bitte geben Sie mal Argumente WARUM ‘Radio Maryja’ schliessen sollte! Wegen „Integrismus“ und Wahlempfehlungen zu Partei für Gerechtigkeit?
Antisemitismus wurde sogar Pater Kolbe und seinem Pressedorf vorgeworfen, obwohl er doch im KZ sein Leben für einen jüdischen Familienvater opferte!
Der einzige Grund den ich anerkenne zur Anpassung ‘Radio Maryjas’ ist der Nationalismus, der sich leider auch – obwohl nur implizit – gegen die deutsche Minderheit und die Heimatvertriebenen richtet.
Das wäre alles vorbei wenn Hw.H. Karl Stehlin (Kaplan Bractwo Sw. Piusa X.) einmal ein bisschen empfehlen durfte.
Ich hoffe der Staat wird Radio Maryja vor der progressistischen Bischofskonferenz Polens schützen.
Wer würde sich nur Kardinal Glemp und seiner Reformpolitik (u.a. Handkommunion) anvertrauen.
Redaktion benachrichtigen
#7   Tomasz Skowron   13:26:34 | Samstag, 14. Januar 2006
Probleme mit ‘Radio Maryja’
Schon seit langer Zeit gibt es in Polen Probleme mir ‘Radio Maryja’. Ich habe Angst, dass sie noch schlimmere Folgen haben können. Viele Menschen glauben an alles, was Pater Rydzyk in seinem Rundfunk sagt. Man soll möglichst schnell die Leitung von ‘RM’ wechseln. Vor ein Parr Jahren (am Anfang des Rundfunks) hörte ich es von Zeit zu Zeit (vor allem sehr gute Sendungen für Jugendlichen). Jetzt ist das Radio ganz anders.
Das Evangelium braucht viele neuen Mitteln um verkündigt zu werden, deswegen denke ich nicht, dass ‘RM’ ganz geschlossen sein sollte. Man soll nur eine neue Form suchen… aber ohne Pater Rydzyk. Für ihn soll man beten.
Redaktion benachrichtigen
#6   Athanasius   11:48:07 | Samstag, 14. Januar 2006
@diakonos
Ihre Behauptung, daß auch ich mit zwei Maßen messe, mögen Sie bitte hier beweisen. Ich bin für das Eingreifen gegen jene die gegen die Lehre agieren, aber nicht direkt gegen die die Kirche u. Politik vermischen, wenn es nur nicht zum Materialismus (Befreiungstheologie) führt!
Redaktion benachrichtigen
#5   diakonos   09:49:49 | Samstag, 14. Januar 2006
Gleiches mit Gleichem…
@Athanasius:
und Sie ebenso – sie tun nämlich genau das selbe, was Sie Gotthard vorwerfen, nur anders herum…
Redaktion benachrichtigen
#4   Athanasius   00:24:59 | Samstag, 14. Januar 2006
Heuchlerei
Wenn ein privater Rundfunksender gegen die Kirche arbeitet im Namen einer wie auch immer gestrickten Tradition, müssen die Bischöfe einschreiten.
Wenn da gestanden hätte:
„Wenn ein Dozent und Theologie gegen die Kirche arbeitet im Namen des Fortschritts, muss Rom eingreifen.“
Hätten Sie, Gotthard, direkt Vorwürfe erhoben, daß man „intolerant“ und „starrsinnig“ wäre „dort in Rom“.
Aber wenn es den Konservativen oder gar „Integristen“ an den Kragen geht, dann applaudieren Sie und geben noch was Gas hinzu.
Sie sind selber erzmodernistisch. Wenn Sie aber wirklich konsequent liberal wären, könnte ich noch menschlichermassen Respekt für Sie aufbringen, aber Ihre Situationsethik (Mitleid mit progressisischen Kirchenschändern, aber Hass gegen Konservative) die schlichter Opportunismus ist, verabscheue ich. Sie haben endgültig hiermit jede Würde verloren.
Miserabel.
Redaktion benachrichtigen
#3   Gotthard   22:45:04 | Freitag, 13. Januar 2006
privater Rundfunksender
Der bekannte Sender ‘Radio Maryja’ gerät immer mehr ins Schußfeld der Polnischen Bischofskonferenz.
Es ist aller erste Aufgabe der Bischöfe – und damit auch der Bischofskonferenz, über die Reinheit der Lehre zu wachen. Wenn ein privater Rundfunksender unter dem Deckmantel des Glaubens und der Kirche Politik betreibt, muss dem wiedersprochen werden.
Wenn ein privater Rundfunksender gegen die Kirche arbeitet im Namen einer wie auch immer gestrickten Tradition, müssen die Bischöfe einschreiten.
Redaktion benachrichtigen
#2   Athanasius   18:28:10 | Freitag, 13. Januar 2006
Stimmt…
…Kardinal Glemp (der Erzbischof von Warschau der am vergangenen Gründonnerstag die Handkommunion einführte trotz Widerstand polnischer Intellektuelle und Gläubige) hat ‘Radio Maryja’ sogar davon angeschuldigt „Integralistisch“ und „Integristisch“ zu sein, was eigentlich Schimpfworte für die Traditionalisten (z.B. Priesterbruderschaft St. Pius X.) sind.
Glemp wird vielleicht denken an seine Intervention vom August 2005, als er mit der Bischofskonferenz gerade verhindern konnte, daß Liturgiewissenschaftler, Emeritus-Professor und wichtigster Reformer der englischsprachigen katholischen Welt Pater Stephen Sommerville vor Radio Maryja sprechen würde über seine Konversion zur überlieferten Lateinischen Hl. Messe und zu seiner Verwerfung des NOvus Ordo Missae, an dessen Verbreitung er selber mitgearbeitet hat als Hauptfigur.
Der Vatikan unterstützt natürlich Kard. Glemp, wie bei seiner Einführung der sakrilegischen Handkommunion.
Radio Maryja soll darüber mal nachdenken und sich vielleicht der Tradition zuwenden.
Redaktion benachrichtigen
#1   ottaviani   17:24:53 | Freitag, 13. Januar 2006
der Pater wird sicher gern übernommen
Nun ich bin sicher die Priesterbruderschaft St.PiusX. übernimmt gerne den hochwürdigen herr Pater + den Sender
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
MedienWeihnachten beim Schweizer Fernsehen MedienDer polnische Primas attackiert Radio Maria MedienGespie(ge)lte Logik MedienVISA hält seine Kunden für primitive Lustmolche MedienUmkämpftes Revier Medien‘kath.net’ und seine Leser MedienBischof Krenn ist der Teufel MedienPositives aus der Kronenzeitung Medien„Lassen Sie uns teilhaben an Ihren Erfahrungen“ MedienSchönheitsoperation MedienViel Schlamm um nichts MedienStrahlender Vatikan MedienBlick in die Eingeweide MedienDas PUR magazin dementiert MedienDer katholische Fernsehsender K-TV erobert das deutsche Kabelnetz
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net