Ein Mitglied der ‘Päpstlichen Akademie des hl. Thomas von Aquin’ gab kürzlich ein Interview über die Priesterbruderschaft St. Pius X. Doch am Ende des Gesprächs stand offensichtlich der Ärger über etwas anderes.
(kreuz.net, Köln) Der in Köln lebende Gymnasialprofessor, Dr. David Berger (37), beantwortete dem konservativen
Linzer Nachrichtenportal ‘kath.net’ Fragen zur mit Rom im Streit liegenden Priesterbruderschaft Pius X.
Das Interview wurde am späten Donnerstag abend publiziert.
Im Interview nennt Dr. Berger die Priesterbruderschaft
St. Pius X. nicht beim Namen, sondern spricht allgemein von „Traditionalisten“. Eine Unterscheidung der
sogenannten ‘Ecclesia Dei’ Gemeinschaften – welche sich ebenfalls der Tradition verpflichtet fühlen –,
nimmt der bekannte Thomist nicht vor.
Dr. Berger ist Mitglied der ‘Päpstlichen Akademie des hl. Thomas
von Aquin’. Es handelt sich um eine lose Vereinigung von thomistisch orientierten Theologen und Philosophen,
die in Rom seit Jahren eher ein Mauerblümchendasein fristet.
Ferner ist Dr. Berger Vizepräsident der
‘Deutschen Thomas-Gesellschaft e.V.’. Die ‘Thomas-Gesellschaft’ ist eine Regionalgruppe der ‘Societas
Internationalis Sancti Thomae Aquinatis’, die vom in Lugano lebenden greisen Dominikanerpater Abelardo
Lobato geführt wird. Die Vereinigung wurde 1974 in Rom gegründet und bemüht sich um ein „gründliches
und zeitgemäßes“ Studium der Werke von Thomas von Aquin. Deren Publikationsorgan ist das Thomistische
Jahrbuch ‘Doctor Angelicus’, dessen Herausgeber ebenfalls Dr. Berger ist.
Dr. Berger publiziert ferner
die bekannte und in konservativen Zirkeln verbreitete Monatszeitschrift ‘Theologisches’.
Zur Frage nach
einer Versöhnung zwischen dem Heiligen Stuhl und den Lefebvristen erklärt Dr. Berger, daß eine solche
Entwicklung „erfreulich und notwendig“ wäre. Doch es wäre zu einfach gedacht, dies allein durch die
allgemeine Erlaubnis der Alten Messe zu erreichen:
„Natürlich wäre es zu begrüßen, würde die klassische
Liturgie endlich vom Ruch des Verbotenen beziehungsweise der Unvereinbarkeit mit dem Zweiten Vatikanischen
Konzil befreit.“ Aber das würde eine Lösung „des Problems“ des nachkonziliaren Traditionalismus nur
teilweise befördern.
Dieses Problem beginne bereits bei dem als Selbstbezeichnung fungierenden Begriff
„Traditionalismus“. Berger erklärt, daß der Traditionalismus eine vom Ersten Vatikanischen Konzil angeblich
verurteilte Irrlehre gewesen sei.
Das Erste Vatikanum habe gelehrt, daß auch der natürliche Verstand –
nicht die Tradition allein – dem Menschen als Erkenntnisquelle diene.
Der Kern der Irrlehre des am Vatikanum
verurteilten „Traditionalismus“ bestehe – so Berger – in einem falschen Begriff der Tradition: „Eben das
verbindet die beiden Traditionalismen miteinander“, erkennt Berger einen Bezug zwischen gestern und heute.
Dr. Berger beschuldigt die modernen Traditionalisten, einen „sehr engen und undifferenzierten“ Traditionsbegriff
zu pflegen. Sie wollten angeblich die von allen großen Kirchenlehrern beschriebene lebendige Entfaltung
des Depositum fidei – des von Gott offenbarten Glaubensgutes – nicht oder nur eingeschränkt sehen.
Berger
begründet seinen Vorwurf anhand der am Zweiten Vatikanum vorgebrachten Lehre von der Religionsfreiheit.
Diese Lehre würde von den modernen Traditionalisten „in den Tüten der Formulierungen des 19. Jahrhunderts“
eingefroren.
Die Traditionalisten würden nicht sehen, wie sich die Welt verändert habe, und wie die
katholische Kirche darauf mit einer Modifizierung der veränderlichen Teile der Lehre „unter Beibehaltung
der Integrität der Substanz“ reagieren mußte. Berger sieht dieses Anliegen vom Zweiten Vatikanum verwirklicht.
Ähnlich wie die extremsten Progressisten seien die Traditionalisten dagegen daran interessiert, das
Zweite Vatikanische Konzil als Traditionsbruch und nicht, wie Rom, im Lichte der Tradition zu lesen. Damit
suchten die Lefebvristen ein theoretisches Fundament ihres Ungehorsams zu gewinnen:
„So berühren sich
hier die Extreme und die Traditionalisten liegen sich auf einmal mit [dem suspendierten liberalen Theologen]
Hans Küng, [dem liberalen italienischen Kirchenhistoriker] Giuseppe Alberigo und [dem bedeutenden Dogmatiker
und Konzilstheologen] Karl Rahner in den Armen.“
Dr. Berger unterscheidet eine „sehr kleine Gruppe sehr
gut gebildeter und differenzierter argumentierender Traditionalisten“ von der großen Gruppe der sich
selber als „Traditionalisten“ – die Anführungszeichen stammen von Berger selber – bezeichnenden Gläubigen.
Letztere ordnet er einem „Vulgär- oder Stammtischtraditionalismus“ zu.
Bei Vulgärtraditionalisten –
sie sind laut Dr. Berger an einer intellektuellen Auseinandersetzung kaum interessiert – gelte alles,
das sich nach den 50er Jahren entwickelt hat, als „Modernismus“ und „Sodom und Gomorra“: „angefangen von
neueren Kirchenliedern bis hin zum Tragen von Jeans-Hosen im Gottesdienst durch weibliche Gläubige“.
Gleichzeitig erklärt Berger, daß diese Gläubigen ein legitimes Anliegen hätten: die katholische Lehre
unverkürzt verkündet zu bekommen und den Gottesdienst wirklich als das Heilige der übernatürlichen
Welt Widerspiegelnde „zu erleben“.
Die Vulgärtraditionalisten müßten als Finanziers des Traditionalismus
in Stimmung gehalten werden: „Dazu gehört es, daß man echte oder vermeintliche Skandale der »V-II-Kirche«
im Stile des Vulgärjournalismus künstlich hoch kocht.“
So rege man sich dann zum Beispiel ein halbes
Jahr darüber auf, daß bei einer Sühnewallfahrt der Piusbruderschaft nach Fatima im dortigen Heiligtum
der Teppich gesaugt wurde, was dann wieder eine erneute Sühnewallfahrt nötig mache und „Attacken“ auf
den dortigen Wallfahrtdirektor zur Folge habe.
Leider geschehe dies alles häufig auch unter bewußtem
In-die-Welt-Setzen von Gerüchten sowie Verschwörungstheorien – Berger verweist auf die Freimaurer –
und unter Inkaufnahme von schiefen Vorurteilen und Halbwahrheiten.
Da letzteres juristische Folgen haben
könnte, wähle man die Anonymität oder Pseudonyme. Diese ließen die „schmale personelle Decke“ größer
aussehen, erklärt der Herausgeber von ‘Theologisches’ aus eigener Erfahrung.
Als Medium bevorzuge man –
analysiert Dr. Berger weiter – meistens das Internet: Zum Marktführer einer solch demagogischen Berichterstattung
habe sich in den letzten Monaten eine „vermeintlich »anonyme« Website“ entwickelt, berichtet Berger
mit implizitem Hinweis auf die Nachrichtenseite ‘kreuz.net’.
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49 Lesermeinungen
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Stammtischtheologie Ich hatte bislang von Berger eher eine positive Meinung. Aber nun hat ersich selber
bloßgestellt. Aber sagten nicht schon die Alten: Si tacuisses, philosophus mansisses.?
Der Zorn des Montezuma Eine Geschichte aus Mittel- und Südamerika, bevor die Spanier kamen, spielt im
kommenden Film „Apocalypto“ von Mel „The Passion of Christ“ Gibson eine Rolle. Hier ein kurzer Trailer
auf Apple. www.apple.com/…ouchstone/apocalypto/ Der Filmtitel deutet darauf hin, daß Mel Gibson in
der Lage ist, den Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart und zur nahen Zukunft zu spannen. Montezumas
„Blumenkriege“, um Menschenopfer zu erbeuten, sind bekannt. Innerhalb weniger Tage wurden zehntausende
solcher Menschenopfer dargebracht. (Die Zahlen gehen von 20.000 bis zu 70.000). Das Ende des satanischen
Regimes erfolgte durch Cortéz und seine gerade mal 500 Spanier. Die Menschenopfer im Babycaust der heutigen
Zeit übersteigen diese Massenmorde um ein wahnwitziges Vielfaches. In unseren freiheitlichen Staaten –
im Sinne von: frei von Gott –, in denen die V.II-Kultfreiheit den Staats-Atheismus brachte und Christus
entthronte. St. Paulus erinnerte uns schon vor gerade mal knappen 2.000 Jahren daran, daß alle Staaten,
in denen Christus nicht herrscht, untergehen. Aber Paulus war nach dem Bergerschem Maßstäbchen auch
so ein „Vulgär“traditionalist. Es ist ganz einfach: Christus muß herrschen. Wo er nicht herrscht, regiert
Sein Widersacher. Niemals gibt es ein Herrschervakuum. Es liegt an uns, katholisch zu werden, dann unsere
Ehen, Familien, Gemeinden, Dörfer, Städte, Staaten.
Ach…die „Verbrechen“ in Süd-Amerika… …haben zwar stattgefunden, aber die Ausmassen von denen man
jetzt die Katholische Kirche beschuldigt, waren abwesend. Diese Mythen wurden seit den 1920er Jahren verbreitet
auf dem südamerikanischen Kontinent von: * dem Freimaurer-Régime Mexicos (1920er), das 20.000 Kleriker
erschiessen liess. * den international-sozialistischen Revolutionären (also den Bolschewisten) des Kreises
um Fidel Castro und Che Guevara, den Massenmörder. Verbrechen hat es immer gegeben, aber es war die Katholische
Geistlichkeit, vor allem die Bischöfe, die gegen die Ausbeutung in der Sklaverei warnten und die Indianen
schützen wollten. Dank der internationalen Sklavenhandel Hollands hat man das kirchliche Verbot auf Ausbeutung
der Indianer aber umgangen, in dem man Schwarzen importierte die legalitisch nicht unter dem Gesetz der
Sklavereiverbote fielen. Und war es vor der Mission und Kolonisation durch die Spanier und Portugiesischen
besser? Als an jedem Jahr zig-tausende in dem heidnischen Sonnenkult in Tempeln als „Opfer der Sonne“
ermordet wurden? Obwohl ich die Kultur der Mayas usw. sehr interessant finde, bin ich von der Positivität
der Kolonisation überzeugt.
@ T. A. Höck @ Thomas A. Höck: Sie müssen die „Verbrechen“ einerseits zeitbezogen und andererseits
in Relation zur Jetztzeit betrachten. Zur gleichen Zeit, als Spanien einen Großteil Süd- und Mittelamerikas
erfolgreich missionierte, verübten die Protestanten Nordamerikas einen der größten (was die Zahl der
Ermordeten sowie die Anzahl der endgültig ausgelöschten Völker betrifft) Völkermorde der Geschichte
an den indianischen Völkern. Zur gleichen Zeit, als in einigen Ländern Europas (z.B. Skandinavien, Großbritannien)
der Katholizismus per Todesstrafe verboten war, beschränkte sich Spanien auf Vertreibungen. Das ist nicht
nett, zweifelsohne aber das gelindere Mittel. Die Inquisition betraf keineswegs eine besonders große
Zahl von Personen. Allfällige als solche zu bezeichnende „Verbrechen“ des katholischen Spanien sind Marginalien
gegenüber dem Ausmaß an Verbrechen, welchen die – ach so frei, aber halt nicht für alle – sich gebenden
Demokratien heute begehen. Angesichts des geschichtl. sowie des tagesaktuellen Vergleichs bedürfte die
besondere Hervorhebung katholischer Monarchien im Zusammenhang mit Verbrechen einer besonderen Begründung,
welche Sie bis dato nicht gegeben haben. In Wirklichkeit spricht die historische Wahrheit für katholische
Monarchien und keineswegs dagegen. Offenkundig stehen bei Ausführungen wie von Thomas A. Höck antiklerikale
Motive im Vordergrund, keineswegs das Streben nach Wahrheit und Gerechtigkeit.
#58 DemonDeLuxe † 15:18:05 | Montag, 16. Januar 2006
Vulgärtraditionalisten Es soll ‘mal bitte niemand so tun, als sei diese Gruppierung klein oder gar inexistent;
im übrigen gibt es die „Vulgärvariante“ bei so ziemlich allen Ideologien: Links unterscheidet man echte
Intellektuelle von Marxparolendreschern, extrem rechts „Scheitel“ von „Glatzen“, bei den Konservativen
„distinguierte Herrschaften“ von „bierseligen Stammtischstrategen“… Sie sehen, Sie sind mit dieser Unterteilung
nicht allein. Wieviele der Beiträge hier – oft trotz gebildet klingender Sprache – Ausdruck eines im
Endeffekt simplistischen, chauvinistischen und simplistischen Weltbildes sind, sei Ihrer Phantasie überlassen.
Der niuchtfundamentale Besucher wird sich hier jedenfalls schnell eine Meinung davon gebildet haben.
Ich will nicht unehrerbietig sein, aber je länger je mehr entsteht mir der Eindruck, es gehe bei den
Einträgen hier nicht mit rechten Dingen zu. Heute schon das Morgengebet verrichtet? Zugegeben: Das ist
kein theologisch relevanter Beitrag. Aber es drängt sich eben doch auf…
#53 Pater Lingen 21:05:40 | Sonntag, 15. Januar 2006
„Evelins“ „vergessene Fragen“ Ich habe keine Fragen „vergessen“, ich habe von denen gar nichts gewusst.
Bemerkenswert: Die, die am lautesten bellen, ich sei „nicht anständig“ etc., befleißigen sich des derbsten
Gossenniveaus und der ärgsten Lügen. Nun zur weiteren Richtigstellung: „Evelin“: „Ich weiß, dass Sie
häufig darauf verweisen, dass Sie dieses oder jenes ohnedies auf KzM ausgeführt hätten. Allerdings
ist Ihre Seite mittlerweile sehr unübersichtlich und gibt es keine Suchfunktion.“ KzM-Startseite: „Zur
Einführung in die Thematik dieser Seiten dienen besonders die Texte Die derzeitige Sedisvakanz, Faustrecht –
Die Praktiken der Konzilssekte und connis Credo […] Um die Zahl unnötiger e-mails möglichst zu reduzieren,
sind alle dringend gebeten, zunächst die o.g. Einführungstexte aufmerksam zu lesen und ferner die auf
der Startseite und im Archiv aufgelisteten Artikelüberschriften / Kurzinformationen zu beachten; sollte
dies nicht genügend weiterhelfen, besteht noch die Möglichkeit der e-mail an den Autor […] Fragen,
die sich aus den Einführungstexten klären lassen, werden nicht mehr beantwortet! S. ebenfalls Suchen
in KzM-Seiten und die Literaturempfehlungen.“ Freundlicherweise dennoch hier ein Link zur Lefebvre-Weiheproblematik: www.kirchenlehre.com/fg_9705.htm Es ist n.b. bewiesenermaßen (s. z.B. die gen. Fallstudien) eine Lüge,
ich sei „rechtskräftig verurteilt“. Aber von den Psycho-„Gutachten“ will ja hier auch keiner etwas wissen. urly.de/da8f
#52 DemonDeLuxe † 19:17:04 | Sonntag, 15. Januar 2006
Die Verwendung von Nicknames …in Diskussionsforen oder Blogs ist Internet-Tradition und kann, muss aber
nicht, zum Zweck der Anonymisierung dienen. Die meisten mögen es ganz einfach zur Abwechslung ‘mal einen
Namen zu tragen,den sie selbst gewählt haben. Man sollte sich allerdings nicht der naiven Vorstellung
hingeben, die gewährleiste echte Anonymität. Im Falle einer tatsächlichen Straftat kann letztendlich
ja doch alles zurückverfolgt werden. Da schaut dann mancher arg dumm aus der Wäsche, der glaubte, unerkannt
seinen strafbaren Müll abkippen zu können. Für alle, die hier schreiben, gilt: Solange Sie Deutsche
sind oder sich in Deutschland aufhalten, haben Sie sich nach deutschem Recht zu verantworten. Das gilt
genauso für die Redaktion, denn wenn hHier“ Unrecht geschieht, tut es das aufgrund der weltweiten Verbreitung
des Internets auch in Deutschland. Für die, die es nicht wissen: Auch die USA sind im Falle deutscher
Rechtsbrecher behilflich bei der Strafverfolgung – wie vor kurzem der bekannte, in den USA aktive Neonazi
Zündel zu seiner Frustration erkennen musste. So ein Vorgang wird zwar regelmäßig nicht aufgrund eines
der hier regelmäßig begangenen Beleidigungsdelikte angestoßen – aber Volksverhetzung hat schon in der
Vergangenheit bis hin zu Auslieferungen gereicht. Bei den meisten Kommentatoren hier dürfte das nicht
einmal nötig sein, da sie eh in Deutschland leben und sich auf dem vorgeblich amerikanischen Server in
trügerischer Sicherheit wähnen. Jetzt wissen Sie ja Bescheid :O)
Bunt Gemischtes zu verschiedenen Postern @ P. Lingen: Darf ich nochmals an die Beantwortung meiner Fragen
vom 12. Dezember 2005, welche ich am 11. Januar 2006 unter dem Artikel „Der Altarraum ist eine Toilette“
wiederholte, erinnern? Danke! @ Dr. Christoph Heger: Die von Ihnen erwähnte Klage gegen die Leugnung
des Armenier-Völkermordes ist sehr erhellend: Denn sie zeigt überdeutlich das Messen mit zweierlei Maß
(im Vergleich zur Leugnung der Shoa). @ Thomas A. Höck: Die von Ihnen kritisierte Äusserung von Brandenburgis
steht in sehr engem Zusammenhang mit den nicht sonderlich qualifizieten Interview-Äusserungen von Dr.
David Berger. „Wie man in den Wald hineinruft…“ Vor allem ist der Hintergrund diese gar nicht aktuellen
Interviews nach wie vor unklar. Mir gegenüber hat sich Brandenburgis nie so geäußert. Er ist ein guter
Katholik, der deswegen einiges mitgemacht hat. @ Thomas A. Höck zur Zweiten: „Katholische Majestäten“
haben – z.B. in Spanien – ungeheure Verbrechen im Namen der Religion begangen … Hier ist Ihnen die wahre
Dimension zur Jetztzeit nicht bewußt. Es gibt nämlich aus dem Blickwinkel der Abtreibung und Frühabtreibung
(Embryonentötung) und zunehmend der Euthansie weder eine blutigere Zeit noch eine blutigere Staatsform
als die Demokratie: Allein 65 Millionen Abtreibungen jährlich weltweit! Von „ungeheuren Verbrechen“ kann
in Hinblick auf Spanien unter den katholischen Monarchen übrigens keine Rede sein. Der Gatte der Evelin
#48 Pater Lingen 18:30:33 | Sonntag, 15. Januar 2006
„Das war im Internet zu erfahren über Pater Lingen…“ Also: Der Autor dieser Verleumdung (n.b. objektiv
eine strafbare Handlung, aber solange die Kirche betroffen ist, schert sich die BRD nicht drum) ist ein
anscheinend Geisteskranker namens Andreas Endl, der seine private Rache dafür nimmt, dass ich ein paar
bewiesene Fakten über ihn veröffentlicht habe. Wer dessen Hass- und Lügentiraden nachblökt, macht
sich mitschuldig (moralisch und strafrechtlich). Aber wenn es im Internet steht, muss es dann nicht wahr
sein? Hmm, im Internet steht, dass Ratzinger Papst ist. Da steht aber auch, dass Ratzinger nicht Papst
ist. Und weil es im Internet steht, muss es ja wahr sein, gell? Weil die Endl-Verleumdungskampagne gerne
auch im heise-Forum nachgeblökt wird, habe ich mal eine Rundum-Stellungnahme dort abegegeben: www.heise.de/…icker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=…
Bemerkenswert, dass die Moderation einen informativen Eintrag über Ratzinger löscht, einen verleumderischen
Beitrag gegen mich aber stehenlässt.
Für Zeitgeistler und Freimaurer zählen nicht die Wahrheit, sondern der Ruf einer Person @ Jörg Guttenberger &
Thomas A. Höck: Warum sollen Christen – auch im Internet – nicht offen miteinander sprechen? Schon die
Frage zeigt, dass den beiden Herren die Dimension des Problems nicht bewußt ist. Bekanntlich ist das
Internet nicht bloß der Treffpunkt von Christen, die sich an den Geboten Gottes und der Kirche orientieren.
Wer – wie die beiden – bequem wie ein Fisch im Zeitgeiststrom schwimmt, kann natürlich sein „ganz wichtiges“
Palaver mit Echtnamen verbreiten: Schon eine Stunde später erinnert sich ohnedies niemand mehr an die
Äusserungen. Leute wie diese Herren und andere „Anti-Anonymisten“ sind – bewußt oder unbewußt – die
Helfershelfer der Christenverfolgung, von welcher Weihbi. Laun kürzlich sprach. Nach dem Motto: Wenn
Du etwas gegen das „heißgeliebte“ V2, die „Perle der Liturgie“ NOM, gegen den „völlig auf der Seite
der Tradition stehenden“ Papst oder gar seinen „heiligzusprechenden“ Vorgänger JoPaII. schreibst oder
sagt, dann will ich wenigstens Deinen Ruf in der Ges., beim Dienstg., bei Deinen Geschäftspartnern, Deinen
Bekannten und in der Öffentlichkeit ruinieren. Vielleicht verlierst Du Deine Arbeit, Deine Aufträge,
von denen Du lebst, vielleicht werden Deine Kinder zur Sippenhaftung herangezogen, vielleicht wirst Du
isoliert oder sonstetwas. Vielleicht kriegst Du auch „nur“ ein paar Viren-mails. Wichtig ist bei alledem
nicht, ob Du Recht hast oder nicht, sondern die Vernichtung des Feindes. Der Gatte der Evelin
#44 Athanasius 18:05:27 | Sonntag, 15. Januar 2006
@Thomas A. Höck Obwohl ich der Überzeugung bin, daß Pater R.H. Lingen sich in wichtigen Fragen irrt
und vor allem in Sachen der Anständigkeit, finde ich Ihre Argumente ad-hominem sehr schwach. Der Anspruch
der Pater R.H. Lingen erhebt, nämlich römisch-katholischer Priester zu sein, ist gerechtfertigt angesichts
der zweifellosen Gültigkeit seines zum Römisch-Katholizismus bekehrten Weihevaters, Bischof Georg Schmitz,
der ursprünglich aus der alt-katholischen Kirche stammt. Die Verurteilung Lingens wäre in etwa einem
Staat wie die USA nicht erfolgt, da religiöse Ansprüche von egal wem erhoben werden dürfen. Dieser
Akt gegen P. Lingen seitens der deutschen Bischofskonferenz zeugt übrigens auch von opportunistischer
Interpretation der Religionsfreiheit, denn eigentlich sollte Lingen ja in Ruhe gelassen werden nach Dignitatis
Humanae allerdings. Der Ton der Beiträge P. Lingens im Weltnetz schädet aber durchaus die Glaubwürdigkeit
des „Sedisvakantismus“. Seine Abweisung der zweifellosen Gültigkeit der Priester- und Bischofsweihe Mgr.
Lefebvres deutet auch auf falsche Theologie bzw. Photianisch-Cerularius-Häresie bezüglich validitas
sacramentorum.
Psychatrie Ich denke P. Lingen ist auf kreuz.net in guter Gesellschaft: einige andere hier zeigen durch
ihre Kommentare und auch Artikel deutlich, dass Sie psychisch schwer geschädigt sind: ekklesiogene Neurosen,
nicht verarbeitete homosexuelle Neigungen, die durch liturgischen Ästhetizismus in der alten Liturgie
und Homophobie sublimiert werden … Wer da noch nicht war, soll einfach mal in eine Indultmesse oder
auch einen Gottesdienst oder eine Veranstaltung der Piusbruderschaft gehen: die Physignomie der meisten
Besucher dort spricht Bände … Gut, dass man die hier nicht sehen kann
#41 Pater Lingen 17:44:58 | Sonntag, 15. Januar 2006
David Berger und kath.net „Wenn man nach einer Gesamtdiagnose für den Text [V2, Gaudium et Spes] sucht,
könnte man sagen, daß er (in Verbindung mit den Texten über Religionsfreiheit [Dignitatis humanae]
und über die Weltreligionen [Nostra aetate]) eine Revision des Syllabus Pius’ IX., eine Art Gegensyllabus
darstellt. […] Begnügen wir uns hier mit der Feststellung, daß der Text die Rolle eines Gegensyllabus
spielt und insofern den Versuch einer offiziellen Versöhnung der Kirche mit der seit 1789 gewordenen
neuen Zeit darstellt“ (Ratzinger, TP (sein erstes Buch nach seinem „Amtsantritt“ bei der „Glaubenskongregation“!)).
Dieses Zitat steht auch auf der KzM-Startseite, und Berger / kn wetterten vehement, dies sei eine Verdrehung
der eigentlichen Aussageabsicht Rs. Wer den ganzen Abschnitt aus Rs Machwerk lesen will: urly.de/0f32
Ich habe dann Berger und kn angeschrieben und dabei zusätzlich noch auf diesen Text hingewiesen: urly.de/a582
Berger stellte meine Adresse auf seinen Filter, so dass spätere Mails nur noch als unzustellbar zurückkamen.
kn brachte aber immerhin vorher eine Erklärung: »Rolfi, Du falscher „priester“, bitte verschon uns mit
Deinem geistigen Müll. Deine Adresse ist ab sofort auf unserer SPAM-Liste.« Diese Form der „Argumentation“
und des „Dialogs“ mag manchem als arg notdürftig erscheinen. Zur Ehrenrettung von Berger / kn ist zuzugeben,
dass die V2-Sekte nichts Besseres zu bieten hat. Weitere Einzelheiten hier: urly.de/fbdf
Gesinnungsschnüffelei? In einem Diskussionsforum sollte es in erster Linie um den Austausch von Argumenten
gehen. Der vollständige Name der einzelnen Forumsteilnehmer ist von der Sache her völlig unerheblich.
Ich verstehe nicht ganz, warum hier nun einzelne Forumsteilnehmer dazu aufgefordert werden, ihre Identität
preiszugeben. Was hat das mit dem Thema zu tun?
@Thomas A. Höck: staatlicher Wahrheitsbesitz Sehr geehrter Herr Höck, es freut mich, daß wir betreffend
die beiden von mir angesprochenen Punkte übereinstimmen. Ich wundere mich nur, daß Sie meinen, man sollte
die staatliche Verordnung von historischen Wahrheiten an anderer Stelle erörtern. Genau diese macht doch
eine „Staatsreligion“ aus mit Inquisition und allem drum und dran. Der Versuch, das aus dem Begriff von
Religionsfreiheit herauszunehmen, zeigt, daß der Begriff von „Religionsfreiheit“ nicht so klar und ein
„Menschenrecht auf Religionsfreiheit“ nicht so selbstverstänlich ist, wie man immer tut. MfG Christoph
Heger P.S. Besonders freut mich Ihre Erwähnung des Genozids an den Armeniern. Hier habe ich mir vom Bundesverfassungsgericht
sagen lassen müssen, daß eine von mir wegen ihrer – im übrigen noch ziemlich frechen – öffentlichen
Leugnung dieses Menschheitsverbrechens angezeigte türkische Dame „von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit
Gebrauch“ machte.
#36 Brandenburgis 17:09:37 | Sonntag, 15. Januar 2006
Theologisches Die Zeitschrift Theologisches habe ich etwa 10 Jahre lang gelesen. Sie ist definitiv nicht
„konservativ“, sondern bestenfalls „papsttreu“, d.h. sie scheut sich nicht Unwahrheiten und Lügen zu
publizieren bzw. zu propagieren, wenn das nur von oben her gefordert, gewünscht oder abgesegnet ist.
„Theologisches“ ist das Publikationsorgan einer kleinen Clique von Theologen und Priestern, irgend einen
über die engere Umgebeung von Köln herausragende Bedeutung hat sie nicht. „Dr. Berger“ kann nichts und
zw. niemandem „vermitteln“ weil er selbst eine Null ist. Nur die Tatsache, daß er das wohl im Innersten
weiß, kann ihn zu solchen hahnebüchenen, völlig blödsinnigen Interviews getrieben haben.
@Thomas A. Höck: staatlicher Wahrheitsbesitz daß der STAAT … von seinen eigenen Voraussetzungen her
keinen Wahrheitsbesitz in religiösen Kontroversfragen beansprucht. Diese Aussage ist nur richtig, wenn
man sie auf im engeren Sinne religiöse Kontroversfragen beschränkt. Ansonsten ist sie falsch, wie sich
aus zwei Beobachtungen ergibt: 1. Der Staat beansprucht im GG die Aufsicht über die Schulerziehung. Ohne
Festlegung auf Werte und Inhalte ist keine Erziehung denkbar. In Bezug auf die ausdrücklich oder stillschweigend
festgelegten Werte und Inhalte beansprucht der Staat also sehr wohl „Wahrheitsbesitz“ und ist keineswegs
„neutral“. 2. Betreffend gewisse historische Fragen setzen zahlreiche Staaten ihren „Wahrheitsbesitz“
mit einer strafbewehrten Inquisition durch (s. den jüngsten Protest zahlreicher Historiker in Frankreich).
MfG Christoph Heger
#32 28.IX-28.X 14:06:44 | Sonntag, 15. Januar 2006
Thomas… doch, mein Recht auf mein Katholischsein würde in jedem Anderen Internetforum sofort unterdrückt;
und das sowohl aus Demonsseiten, sowie auf allen anderen zB. Homos- Emmanzenseiten, wie gesagt SOFORT!!!
Daß sich solche Leute auf Kreuznet treiben, zeugt eben davon, wie ich schrie, daß sie uns zu ihrem Satanismus
usw. bekehren wollen. Ich schaue mir keine Satansseiten! Wozu denn, hab nicht nötig. Aber eben , diese
wollen uns ihren Unfug aufzwingen. Und das ist intolerant. Deshalb müssen wir auch in diesem Forum Pseudonyme
benutzen, sonst gibt es den Hommoschutz-§130. Und Sie lieber Thomas sind auch ein Beispiel dafür. Haben
SIe es noch nicht bemerkt?
Bescheidene Meinung Staatliche Religionspolitik – vielleicht ein typisches „Männerthema“, zu dem der
weibliche Teil schweigt? Aber es scheint mir schon wichtig zu sein, daß wir Katholiken schon allein um
der Kinder und ihrer Erziehung willen vom Staat fordern, daß er unsere religiöse Freiheit schützt.
Mehr wird nicht möglich sein, denn der laizistische Staat ist in religiösen Belangen wohl weniger kompetent
als irgendein Erstkommunionkind, das seinen Katechismus gelernt hat. Also Freiheit und keine Einmischung,
das ist es, was wir uns in der heutigen Zeit wünschen. Wollte das letzte Konzil nicht genau das in Anbetracht
der Realität sagen? Lassen wir uns doch nicht in den Bereich der reinen Theorie – die nicht weit von
der Utopie entfernt ist – ziehen. Die Frage ist, wie unser Glaube hier und heute weiterleben wird; und
genau diese Frage wollte Vaticanum II beantworten, nicht aber einen Diskurs über die an sich bestehenden
Ansprüche der wahren Religion gegenüber einem inzwischen hypothetischen Staat formulieren, oder sehe
ich das zu einfach? Ich schätze Erzbischof Lefebvre seiner Glaubenskraft und Unbedingtheit willen. Man
möchte sich diesem alten Bischof gerne im Sterben anvertrauen. Aber in den Diskussionen um Religionsfreiheit
und ähnliches ist er vielleicht zu sehr am „An sich“ hängengeblieben und hat das hier und heute Mögliche
und Geforderte nicht genug beachtet.
#29 28.IX-28.X 12:53:26 | Sonntag, 15. Januar 2006
Sehr gut Herr Demon, Ihre Aussage trift auf Sie vollkommen zu. In dem Sie als Ungläubige auf die Katholiken
Einfluß nehmen wollen, versuchen Sie in intoleranter Weise uns zu bekehren. Wenn Sie die Möglichkeit
hätten den Laizismmus wie In Frankreich in Deutschland einzuführen würden Sie uns gerne verfolgen.
Was stört Sie an uns, daß Sie in diesem Forum so heftig uns angreifen; das ist Ihre Intoleranz. Sie
wollen es nicht wahrhaben, daß andere an Gott glauben und glauben wollen. Das betrift alle anderen ach
so „guten“ menschen. Nur eins sollen Sie noch bedenken; Sie und die anderen denken nur menschlich, wir
dagegen versuchen auf Gott zu hören und stellen das Menschliche etwas beiseite. Deshalb sind wir so verhasst
beiden „Gutmenschen“!
#27 DemonDeLuxe † 11:28:00 | Sonntag, 15. Januar 2006
Lassen Sie’s gut sein, Thomas Sie wissen, dass es bei Marcel nichts fruchten wird, wie vermutlich bei
manchen hier. Eigentlich ist das auch gut so, denn so hat kreuz.net eine wirkliche Daseinsberechtigung:
Immer dann, wenn man – als Anders- oder Ungläubiger – in Versuchung kommen könnte, religiösen Fundamentalismus
in Deutschland und bei Christen als „nicht so schlimm“ anzusehen, genügt eine kurze Lektüre hier und
man WEISS wieder, wogegen man sich zur Wehr setzen muss, will man nicht die Gefahr eines Mullahstaates
in der christlichen Ausprägung riskieren. Danke, kreuz.net! Eine ausgezeichnete Warnboje vor sich selbst!
Böckenförde Ich möchte noch einmal auf den Artikel hinweisen, den der frühere Verfassungsrichter E.-W.
Böckenförde in der FAZ vom 7. Dezember 2005 über die Religionsfreiheit puboiziert hat. Er könnte als
Grundlage dazu dienen, in eine wirklich sachliche und vertiefte Diskussion einzusteigen. Die Ecclesia-Dei-Theologen
bzw. das Lehramt selbst müssten konkret aufzeigen, dass Böckenörde mit seinen Schlussfolgerungen nicht
recht hat. Wenn er recht hätte, würde das indirekt die Position der „Vulgärtraditionalisten“ bestätigen.
Ich habe den Eindruck, dass hier noch sehr viel aufzuarbeiten ist.
@Achim Die Priesterbruderschaft St. Petrus, ist im vollen Einverständnis mit Rom, der klassischen römischen
Liturgie verbunden Eben, sie bewahren die alte Messe (nur noch zum großen Teil, denn es gibt Tendenzen
der Auflösung). Die Priesterbruderschaft St. Pius X: bewahrt den überlieferten Glauben. Das ist der
Unterschied und ohne FSSPX gäbe es FSSP gar nicht und auch heute nicht mehr!
Priesterbruderschaft St. Petrus Was sollte man als Tradition in der katholischen Kirche beibehalten, oder
auch nicht? Es wäre meines Erachtens wünschenswert, wenn der traditioneller Ritus ohne gesonderte Erlaubnis,
von jedem Priester gefeiert werden dürfte. Aber es besteht heute schon die Möglichkeit, die heilige
Messe nach altem Ritus in Kirchen zu feiern, die von der Priesterbruderschaft St. Petrus betreut werden.
Die Priesterbruderschaft St. Petrus, ist im vollen Einverständnis mit Rom, der klassischen römischen
Liturgie verbunden
„anonyme“ website Auch mir fällt auf, daß – insbesondere Leserbriefe – meist nicht unter dem bürgerlichen
Namen des Autors, sondern unter einem Pseudonym veröffentlicht werden. Zumindest Leserbriefschreiber
sollten offen zu Ihrer veröffentlichten Meinung stehen. Anonymität führt immer zur Versuchung, drauf
los zu schreiben, weil man seine Ausführungen nicht zu verantworten braucht. Zuwischenmenschliche Beziehungen
sind so viel wert, wie die Offenheit, die sie vertragen! Warum sollen Christen – auch im Inernet – nicht
offen miteinander sprechen? Dabei sollten wir uns unserer Verantwortung vor der Wahrheit (also vor Christus,
der Weg, Wahrheit und Leben ist) bewußt sein, denn der Wert eines Menschen entspricht dem Maß an Treue,
mit dem er zur Wahrheit steht.
Der Traditionalist ist ganz einfach katholisch (hl. Papst Pius X.) Danke für den Hinweis auf die Predigt
Mgr. Lefebvres. www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=138 Das sind Worte aus Gold. Obwohl von hervorragender
Intelligenz, verfiel er nicht dem Intellektualismus, sondern stellte sich demütig unter den Willen Gottes.
Das macht den guten Hirten aus und den entscheidenden Unterschied zum vom Intellekt Gebauchpinselten.
„Was ist ein Traditionalist? Ein Traditionalist hat den Glauben. Der Traditionalist will, daß dieser
Glaube unversehrt ist. Er will, daß man den Glauben in keiner Weise ändert und kein Jota davon wegnimmt.
Viele Märtyrer haben ihr Leben zur Verteidigung einer einzigen Glaubenswahrheit hingegeben. Leo XIII.
hatte sehr nachdrücklich gesagt: „Wenn jemand einen einzigen Glaubensartikel leugnet, ist er nicht mehr
katholisch.“ Wer die Tradition liebt und aus der Tradition leben will, bewahrt den Glauben. Das ist ein
Kennzeichen des Traditionalisten. {…} Der hl. Pius X. sagte über den Traditionalisten: „Er ist ganz
einfach katholisch.“ Deshalb sind Sie so fest entschlossen, die Tradition zu bewahren, weil Sie katholisch
bleiben wollen. {…} Meine lieben Brüder, es ist eine große Gnade, die der liebe Gott uns erwiesen
hat. Er will uns katholisch erhalten. Sie wissen das sehr gut. {…} Für uns ist Jesus unser König.
{…} Er ist Unser Herr. {…} Wir wollen, daß Er über unsere Herzen, unsere Seelen, unseren Willen,
unsere Familien und über unser Gemeinwesen herrscht. Das ist die Tradition der Kirche.“
#20 virOblationis 18:53:10 | Samstag, 14. Januar 2006
Absicht des Interviews? Es scheint mir möglich, daß das Interview darauf abzielt, für eine Verstärkung
des „konservativen Elements“ zu indirekt dadurch werben, daß man den vorherrschenden Modernismus ablehnt,
zugleich aber den ihm entgegenstehenden Traditionalismus zu diskreditieren sucht. Sollte dieser Gedanke
zutreffen, spräche dies m.E. für die Schwäche des konservativen Elements, dem eine eigene Perspektive
fehlt und der darum versucht erfolgreiche vorwärts Strebende, die Tradition, herabzuziehen.
#19 Andreas In 18:00:10 | Samstag, 14. Januar 2006
Das ist der Traditionalismus Grüss Gott Zusammen Die Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre am
13. Dezember 1987 in Paris www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=138 GELOBT SEI JESUS CHRISTUS.
IN EWIGKEIT. AMEN.
Getrennt marschieren, vereint schlagsahnen? Besagte Leserzeitung von Evelin liegt hier www.kreuz.net/bookentry.193.html.
Wie immer sehr lesenswert. Was man über Kathnet so nicht sagen kann. Sulpicius schrieb: Vielleicht helfen
kath.net ja die Botschaften der antichristlichen Medjugorie-Frau bei der Enthüllungsarbeit! Diese Kooperation
zwischen dem Medjugorje-Portal Kathnet und dem dem Charismatismus normalerweise sehr abgeneigten Autoren
Berger bei dieser „Enthüllung“ gegen den „niederen Traditionalismus“ ist amüsant. Der gemeinsame Feind –
FSSPX und Kreuznet – eint? (Wie schon V.II den Irrtum und die Wahrheit unter ein „Dach“ zu bringen können
glaubte – und folglich nur Chaos und Zerstörung erreichte.) Deswegen vermählte Berger kurzerhand FSSPX
und Kreuznet durch suggestive Halbsätzchen. Daß er nicht zwischen den redaktionellen Kreuznet-Artikeln
und den Leserkommentaren im Forum unterschied, ist nicht thomistisch. Das erste Opfer des blinden Gehorsams
ist die Logik. Daher entstehen auch die absurdesten Kooperationen, wenn es gegen die Katholiken der Tradition,
vor allem gegen FSSPX, geht: so kommt es seit einiger Zeit vor allem im angelsächsischen Raum verstärkt
zu gemeinsamen verbalen Aufmärschen zwischen Papalisten und Sedisvacantisten gegen die FSSPX… Es beendet
nicht die Selbstzerstörung der real existierenden Konzilskirche. Die Rückbesinnung auf die unverfälschte
ganze apostolische Überlieferung war nie notwendiger. Wie die ganz vulgäre Praxis am besten zeigt.
#17 Athanasius 16:29:16 | Samstag, 14. Januar 2006
Ach bitte, Sirilo I. Erstens ist der heutige „Traditionalismus“ nicht nur um die Liturgie bemüht, sondern
grundsätzlich gegen Veränderung in der Doktrin, also etwas ganz anderes als Prof. Carolina der 1900er
Jahre. II. Zur Zeit des hl. Papstes Pius X. wurden bereits die Papsttreuen Gläubigen als „Integristen“
beschimpft. III. Die Definition des Traditionalismus durch Dr. David Berger zeugt nicht von einem akademischen
oder soziologischen Verständnis, geschweige denn von theologischen Kenntnissen des „Traditionalismus“.
Sein Interview deutet eher auf persönlich Frustrierung hin, da er sich einerseits dem „Neo-Konservatismus“
gewidmet hat die die Reformen verteidigt, andererseits von den gleichen Reformern im Vatikan todgeschwiegen
wird, da die Philosophie der letzteren durchaus anti-thomistisch und vor allem hegelianisch ist. IV. Der
Traditionalismus als blosse Liturgische-Schismatisch-Starrsinnigenbewegung darzustellen wie Sirilo versucht,
und etwa böswillige wie „M. Kirschbaum“ (der sich hinter der Identität von anderen versteckt) es auch
tun, zeugt von Unehrlichkeit oder völliger Ignoranz.
Das gab’s schon früher… Das Phänomen der „Traditionalisten“, die für sich in Anspruch nehmen, sich
in der Religion besser auszukennen als der Vatikan, gab es schon früher. So schreibt etwa Giuseppe Tomasi
di Lampedusa in seinem Roman Il Gattopardo im Rahmen einer 1910 spielenden Szene: „Carolina gehörte nämlich
zu jenen Scharen von Katholiken, die überzeugt sind, die religiösen Wahrheiten besser zu kennen als
der Papst; und die wenigen moderaten Neuerungen von Pius X., insbesondere die Abschaffung einiger zweitrangiger
Feiertage, hatten sie schon früher in Rage versetzt. >Dieser Papst soll sich lieber um die eigenen Angelegenheiten
kümmern, es wäre besser.<“ Dies wurde 1955 geschrieben, wohlgemerkt vor dem 2. Vatikanischen Konzil.
Der Zweck des Interviews? Der Zweck des Interviews ist wohl der schon lang angekündigte „Aufdeckungsjournalismus“
von kath.net, was kreuz.net betrifft. Was dieses Interview allerdings aufdecken soll, ist unklar.
Sammelsurium von unbelegten Vorwürfen und Polemiken Mehr muß ich hier über das hinaus, was ich schon
in meiner Leserzeitung schrieb, nicht sagen. Immer noch unklar ist der Zweck dieses Interviews. Offenkundig
gab es keinen aktuellen Anlaß oder Bezug. Wozu also? Was übrigens das erwähnte Staubsaugen in Fatima
betrifft, so habe ich gestern erfahren, dass dieses Staubsaugen über die Lautsprecher übertragen wurde!
Vielleicht ist das auch dort üblich, wo Dr. Berger die Hl. Messen besucht. Für mich ist es jedenfalls
das erste Mal, dass ich überhaupt davon gehört habe, Staubsaugergeräusch mit Lautsprechern zu übertragen.
Vielleicht war das Staubsaugergeräusch aber auch Tonkunst im Rahmen der neuen Liturgie, die den daran
„sicherlich höchst interessierten“ Gläubigen und Priestern der Sühnewallfahrt der FSSPX nahegebracht
werden sollte? Vielleicht war das Ganze in Verbindung mit dem Taize-Gesang der zwei Nonnen und dem Polizei-
und Ordnereinsatz wegen des über die Barriere springenden Bruders auch ein Beispiel für die Aktionskunst,
wie sie ja auch in Mitteleuropa in den kath. Kirchen heimisch gemacht werden soll? Rätsel über Rätsel:
Über solche „edle“ Handlungen, die der „tiefgläubige“ Kirchenrektor von Fatima zu verantworten hatte,
regen sich ja wirklich nur „Vulgärtraditionalisten“ auf, für Halbkonservative wie Dr. Berger ist das
ganz normal… Der Gatte der Evelin
Die Unbekömmlichkeit von „Fastfood“ und -Interviews Höck schrieb: Alle Berufung auf päpstliche Enzykliken
können nicht daran vorbeisehen, daß Christus {…} NIEMALS den Religionszwang verkündet und praktiziert
hat. Die überlieferte Lehre der Kirche heißt religiöse Toleranz, entspricht von St. Paulus über St.
Thomas noch bis Pius XII. und steht der neuen V.II-Lehre der Kultfreiheit (diese beständig von den Päpsten
verdammt) unvereinbar entgegen, zwingt aber keinen Bürger zu einer Religion. Selbst die profanen Gesetze
jedes moralisch integren Staates fließen aus der Befruchtung des Staates durch die Kirche. Schutzmaßnahmen
gegen Raub zwingen keinen Räuber dazu, anständig zu leben, aber sie schützen die Mehrheit der Bürger
vor dem entfesselten Räubertum. Doch die Kultfreiheit flankiert den Seelenraub in den bereits missionierten
Staaten, indem sie die Satansreligion auf dieselbe Stufe stellt wie die Kirche. Ich hatte Ihnen die religiöse
Toleranz und den Irrweg namens Kultfreiheit vor Wochen umfangreich dargelegt und Sie wußten nichts zu
erwidern. Nun beginnen Sie erneut, die alten Unwahrheiten über die Lehre der religiösen Toleranz zu
verbreiten und dann auf den Strohmann einzudreschen. … Das Komische an Bergers These vom angeblichen
„Vulgärtraditionalismus“ ist, daß sein eigener Beitrag vor Polemik trieft und das eigentlich Vulgäre
darstellt. Seine Sätze sind überwiegend unscharf formuliert, undurchdacht und man merkt: es eilte sehr.
Er sollte den Thomisten Bischof Williamson betrachten: er zeigt den Weg.
st. theodul Wie Sie es schaffen, aus den Äußerungen Prof. Bergers herauszulesen, daß er den von Ihnen
zitierten Abschnitt aus der Dogmatischen Konstitution über den Katholischen Glauben (Erstes Vaticanum)
mit „Vulgärtraditionalismus“ in Verbindung bringt (und das tuen Sie mit der Äußerung „Wenn das ‘Vulgärtraditionalismus’
ist, bekenne ich mich demütig und gerne dazu“), ist mir schleierhaft. Was er mit Vulgärtraditionalismus
meint wird ab dem achten Absatz nach der ersten Erwähnung des Ersten Vaticanums in einem anderen Zusammenhang
erklärt, wofür es ja genügend Beispiele auf kreuz.net gibt: Wenn romtreue und gehorsamen Katholiken
von selbsternannten Gralshütern der Tradition als „V2-Katholiken“ beschimpft werden, wenn sich jene „Traditionshüter“
anmaßen, sie müssten sich über Rom erheben oder wenn in allem, was in der Kirche schief läuft, eine
Verschwörung vermutet wird. Vielelicht lesen Sie einfach nocheinmal den Artikel oder sogar den Originaltext
um etwaige Verständnisfragen zu klären. Hier der relevante Absatz aus dem Lehrentscheid über den Katholischen
Glauben des Ersten Vaticanums theol.uibk.ac.at/…um/texte/250-52.html: Cap. De Revelatione Eadem sancta
mater Ecclesia tenet et docet, Deum, rerum omnium principium et finem, naturali humanae rationis lumine
e rebus creatis certo cognosci posse; „invisibilia enim ipsius, a creatura mundi, per ea quae facta sunt,
intellecta, conspiciuntur“ [Rm 1,20]
David Berger trifft ins Schwarze. Damit ist der theologische Anspruch der postkonziliaren Traditionalisten
der FSSPX erledigt – wenn er überhaupt je formuliert wurde. Der einzige einigermaßen ernst zu nehmende
Autor war Dr. H.-L. Barth, der aber von Theologie und Philosophie wenig Ahnung hat und in jedem seiner
Aufsätze den Altphilologen und Oberlehrer raushängen läßt. Es ist die Zeit für Buße, Opfer und Gebet,
nicht für blasphemische Polemik wie bei kreuz.net (Hostenfrevel wird verbreitet; diese Verbreitung ist
in sich eine Todsünde; Ein Bischof, der viel zu leiden hatte, wird in einem Mülleimer vorgeführt).
Die Redaktion scheint nicht über das Minimum an Schamgefühl zu verfügen. Vielleicht sollte man sich
ehrlicherweise satan.net nennen…
es währe sehr hilfreich würde herr dr. berger im rahmen der zeitschrift theologisches z.b. die arbeit
des Oberen der Buderschaft des hl. vizenz ferrer in deutscher sprache zuer verfügung stellen, der behauptet
dignitatis humanae mit der traditionelen lehre der kirche zur religionsfreiheit in einklang bringen zu
können
#6 Laurentius2 11:46:47 | Samstag, 14. Januar 2006
sehr bedenkenswert – aber was tun die Romtreuen ? Die Äußerungen des von mir sehr geschätzten Dr. David
Berger sind sehr bedenkenswert. Der sich öfter bahnbrechende Frust der sog. „Vulgärtraditionalisten“
ist jedoch meineserachtens – oft zurecht ! – darin begründet, daß die Progressisten die deutsche Kirche
de facto beherrschen (u.a über die Hochschulen und Medien), während katholische Tradis den inerkirchlichen
Status von Quasi-Kriminellen innehaben … Die Heftigkeit der Aversion gegen den dominanten Modernismus
kann man auch gut verstehen, wenn man an die Worte und Taten der Kardinäle Lehmann und Kasper denkt,
während die von Papst Johannes Paul II. als Gegengewicht (allein das ist schon fraglich, oder sind wir
Katholiken jetzt auch schon Dialektiker ?) gedachten Kardinäle mittlerweile gestorben sind … ( 1. BEISPIEL).
Ein zweites Beispiel: Während die hochdotierten Lehrstühle an den deutschen Universitäten fast (?)
vollständig unter progressistischer Kontrolle sind, leisten traditionalistische Wissenschaftler nur aus
anderen Ländern oder Fakultäten heraus Widerstand. Nun zur sog. kirchenpolitischen Mitte (zu der ich
mich grundsätzlich auch zähle): oft selber kaum noch von Professoren vertreten, leistet sie augenscheinlich
keinerlei akademische Gegenwehr gegen den Neo-modernismus. Müssen die „Konsis“ nicht vielmehr zugeben,
daß sie den innerkirchlichen Kampf gegen die Modernisten längst verloren haben und die verfemten Traditionalisten
zu der immer kleiner werdenden Herde der Rechtgläubigen gehören ?
Ich will gerne mit einem jeden… …die Diskussion angehen und beweisen, daß im II. Vatikanum, neben
den vielen doppeltsinnigen Formulierungen die im Lichte der Tradition interpretiert werden können, wirklich
Traditionsbrüche und Gegensprüche mit der überlieferten vorkonziliaren katholischen Lehre des Hl. Magisteriums
anwesend sind! Nicht anhand der Interpretationen der „Progressisten“ (etwa Küng), sondern an Hand der
offiziellen Reformer der Konzilskirche selbst (u.a. Kardinal Ratzinger). Man kann nur von einer „Kontinuität“
mit der Tradition ausgehen, wenn man der Philosophie Hegels anhängt, nämlich, daß man Thesis (Quanta
Cura) und Anti-Thesis (Dignitatis Humanae) sieht woraus eine Synthesis (Praxis n. 1965) hervorkommt. Oder
etwa z.B. Thesis („est“ in Mystici Corporis, Humani Generis, extra Ecclesiam nulla salus) und Antithesis
(alle Kirchen sind gleich) in Synthesis („subsistit“, aber kein Fortbestehen des Dogma). Hegelianer können
auf Kontinuität schliessen, aber Logiker nicht.
#4 M. Kirschbaum 11:23:58 | Samstag, 14. Januar 2006
Objektive Darstellung Vielen Dank an kreuz.net über die wie immer seriöse und sachliche Inhaltsangabe
des Interviews: es ist wirklich ein Skandal, dass der gute Professor die Piusbruderschaft nirgends beim
Namen nennt und die Rom treuen Gläubigen nicht von denen im Schisma unterscheidet. ein Tip an alle kreuz.net-Leser:
auf keinen Fall das Original lesen, alles wichtige ist bei kreuz.net schon richtig wiedergegeben!!
„Vulgär- oder Stammtischtraditionalismus“ Meinen herzlichen Dank an kreuz.net für diesen Artikel. Prof.
Berger ist nur zuzustimmen, wenn er sagt, daß eine Versöhnung der Lefebvristen mit dem Heiligen Stuhl
„erfreulich und notwendig“ wäre. Daß viele Tradis von einem falschen Traditionsbegriff ausgehen, schrieb
schon Papst Johannes Paul II. in „Ecclesia Dei“ und Prof. Berger erklärt sehr treffend, wie dieser falsche
Traditionsbegriff als Grundlage für Ungehorsam gebraucht worden ist. Sehr anschauliche Beispiele für
das, was Prof. Berger als „Vulgär- oder Stammtischtraditionalismus“ bezeichnet, finden sich in der Tat
sehr häufig hier als Lesermeinungen, jedoch nicht in den Artikeln, auf kreuz.net. Alles in allem trifft
Pro. Berger den Nagel auf den Kopf!
#2 st. theodul 11:06:54 | Samstag, 14. Januar 2006
Vaticanum I zum Thema Pius IX, Dogmatische Konstitution über den katholischen Glauben: „Die von Gott
geoffenbarte Glaubenslehre wurde nicht, gleich einem erfundenen philosophischen Lehrgebäude, intelligenten
Menschen vorgeschlagen, die es zu vervollkommnen hätten, sondern sie wurde als göttlicher Schatz der
Braut Christi anvertraut, damit diese sie treu behüte und unfehlbar auslege.“ Wenn das „Vulgärtraditionalismus“
ist, bekenne ich mich demütig und gerne dazu.
Der gute Herr Professor Ich schätze an sich Herrn Dr. Berger sehr seine Stellungnahmen in dem Konflikt
um die Ostliturgie ohne Wandlungsworte waren fundiert da hat er sich selbst zu einem jener Traditionalisten
gemacht die er nun hier kritisiert Bedauerlich ist das in dem Gespräch von Herrn Dr. Berger keinerlei
Ansatz kommt wie denn seiner Meinung nach eine Versöhnung zwischen der FSSPX und „Rom“ aussehen könnte.
Gerade Persöhnlichkeiten wie Herrn Dr. Berger oder der „Una Voce“ käme es zu, hier vermittelnd tätig
zu sein leider hat Letztere es ja vorgezogen sich völlig an die Seite der Ecclesia Dei Gruppen zu stellen
Noch ganz kurz möchte ich einen anderen spekt anführen In der Sondernummer der Zeitschrift Theologisches
wird sehr stark eine Traditionskonforme Interpretation des Konzils gefordert zu recht bedauerlich ist
aber daß seit 1979 diese Forderung auch immer wieder aus dem Mund der Päpste zu vernehmen ist die solches
nicht frdern sonder umsetzten sollten man Zm Abschluß muß man Herrn Dr. Berger noch die Frage stellen:
:Ist sweiner Meinng Nach das intereligiöse Gebetstreffen von Assisi eine Traditionskonforme Umsetzung
des Dekretes Nostra Aetate ? und wie läßt sich Dignitates humanae mit der Traditionellen Lehre der Kirche
vereinbaren