Piusbruderschaft
Rom will aufs Gas steigen – die Lefebvristen auf die Bremse
Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. sagte am Freitag, daß die Aussöhnungsversuche mit dem Heiligen Stuhl vor allem vom Vatikan vorangetrieben würden. Man sei vorsichtig, um nicht als Dinosaurier im Tiergarten zu enden.
(kreuz.net, Paris) Bischof Bernard Fellay (48), der Generalobere der mit Rom in Konflikt stehenden Piusbrüder, erklärte, daß Papst Benedikt XVI. auf eine Versöhnung dränge. Der Bischof äußerte sich nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘Reuters’ vor Journalisten in Paris.

„Man merkt den Wunsch in Rom, das Problem so bald als möglich zu lösen“, erklärte Mons. Fellay. Das entspreche sicherlich dem Wunsch des Papstes. Dagegen würde die Priesterbruderschaft selber „auf die Bremse treten“. Dies bedeute nicht, daß sie sich gegen eine Aussöhnung stelle: „Aber wir wollen keine Abkürzungen nehmen, die später zu Problemen führen können.“

Der Bischof erinnerte an sein jüngstes Treffen mit dem Präsidenten der Kommission ‘Ecclesia Dei’, Darío Kardinal Castrillón Hoyos, bei dem Mons. Fellay im November zum Essen eingeladen war.

Dieses Treffen bezeichnete der Generalobere der Piusbruderschaft jetzt als das fruchtbarste Gespräch, das er jemals in Rom geführt hat: „Zum ersten Mal haben wir fundamentale Fragen wirklich diskutiert.“

Es herrsche ein neuer Ton, erklärte Mons. Fellay. Kardinal Castrillón habe erst kurz vor dem Treffen im italienischen Fernsehen ausdrücklich gesagt, daß sich die Piusbruderschaft nicht im Schisma befinde.

Er würde es befürworten, daß seine Gemeinschaft sich mit dem Vatikan versöhnen könnte, erklärte Mons. Fellay. Doch man wolle „nicht im Zoo leben und die Rolle von Dinosauriern spielen, die einen Sonderstatus bekommen.“

Bischof Fellay erklärte, daß die Alte Messe und die 1988 vom Vatikan verhängten Exkommunikationen den Weg für eine Aussöhnung nicht mehr blockierten. Das habe Benedikt XVI. während der Audienz im August klar zum Ausdruck gebracht.

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt für eine Versöhnung mit dem Vatikan mehrere Bedingungen. Erstens soll jeder katholische Priester das Recht bekommen, die Messe im überlieferten Ritus zu zelebrieren. Zudem müßten die Exkommunikationen gegen den Gründer der Piusbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre, und die vier von ihm geweihten Bischöfe aufgehoben werden. Außerdem fordert die Piusbruderschaft, daß die Texte des Zweiten Vatikanums zur Diskussion gestellt werden.

Bischof Fellay kritisierte die Konzilserklärung über die Religionsfreiheit. Damit akzeptiere die Kirche den weltlichen Staat. Die Frage, ob er in die Zeit der katholischen Staaten zurück wolle, beantwortete Mons. Fellay mit einer Gegenfrage: „Warum nicht?“

Zum Synagogenbesuch von Benedikt XVI. während des Weltjugendtags im August erklärte der Bischof Unverständnis: „Ich frage mich, warum er das getan hat.“ Soetwas müsse erklärt werden, damit man es verstehen könne.
      
109 Lesermeinungen
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#148   Artois †   22:11:59 | Sonntag, 22. Januar 2006
Hussiten
Eine Leserzeitung unter dem Titel „Hussitischer Genozid“ wurde soeben veröffentlicht. Sie ist zwar kurz, bietet aber ausreichend Fakten, um sich ein BIld über die Sache zu machen.
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#147   Brandenburgis   18:14:04 | Sonntag, 22. Januar 2006
Jan Hus in Konstanz
Damit mir hier nicht ständig unterstellt wird, ich würde kirchengeschichtliche Irrtümer verbreiten, habe ich die verurteilten Sätze von Hus jetzt als Leserzeitung eingestellt. Es ist durchaus an Ihnen, Herr Höck, zu erklären, wie Sie zu dem hussitischen Genozid stehen!
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#145   Evelin   17:37:08 | Sonntag, 22. Januar 2006
Jan Hus – ein antideutscher und antikatholischer Haßprediger
Nur unwissende post-V2-Katholiken lassen sich das Märchen vom „frommen Laienkelch-Prediger“ Hus hineindrücken. Jan Hus war ein Haßprediger, wenn es je einen gab. Er war ein Führer des tschechischen Nationalismus. Auch nachdem er sehen mußte, welche gewaltsamen Auswirkungen seine Predigten hatten, ließ er nicht nach. Er befand sich schon seit 1412 im Kirchenbann.
Gleichzeitig war er auch ein böser Verleumder. Jeden hochgestellten Deutschen bezichtigte er der Unzucht. Es ging gegen die Wissenschaft im allgemeinen, gegen die Philosphie, die Theologie und die Medizin im besonderen. Ihn als Nationalsozialisten zu bezeichnen, trifft den Kern der Sache.
Hier noch zwei Links:
Jan Hus und die Hussitenkriege (1419 – 1436) www.genealogienetz.de/…/hist/Kapitel_05.htm
Die Hussitenkriege – ihre Folgen für Landshut und Umgebung (*pdf-Datei) www.boehm-chronik.com/…rschaft/Hussiten.pdf
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#143   Brandenburgis   15:45:09 | Sonntag, 22. Januar 2006
Genozid
Der einzige, der verdreht sind Sie. Ich zitiere nur das, was jeder historisch Gebildete wissen kann und weiß. Deshalb fasse ich noch einmal die Fakten zusammen:
1. Hus wurde nicht nach Konstanz gelockt, er hatte selbst verlangt, vom Konzil gehört zu werden. 2. Der Geleitbrief des Kaisers bezog sich selbstverständlich auf die Reise zum Konzil und nicht etwa auf die Straffreistellung des verurteilten Hus. Dies geht auch aus dem Wortlaut des Dokuments selbst hervor. 3. Der Vorwurf, das „freie Geleit“ wäre gebrochen worden, ist vom tschechischen Nationalismus des 19. Jh. erhoben worden, vorher tauchte er nirgendwo auf. 4. Die hussitischen Massenmördereien des 15. Jh., die in großangelegten Kriegszügen bis tief in unser Brandenburg hineinführten, waren der erste dokumentierte Genozid der neueren Geschichte, denn das Ziel der tschechischen Protagonisten war es, möglichst viele Deutsche, unabhängig von Alter und Geschlecht, zu töten. Das Reich mußte alle Kräfte zusammenfassen, um dieser Mörderei Herr zu werden. 5. Der sozialistische Charakter des Hussitismus berechtigt es, hier von einem Nationalsozialismus zu reden, zudem sich die tschechischen Nationalsozialisten (ja, so hießen die: Narodnie Socialsty) sich affirmativ auf Hus und die Hussiten beriefen. 6. Hus ist sowohl in einem einwandfreien Verfahren als auch eindeutig nach Rechtslage verurteilt worden. Jedes andere Urteil wäre Rechtsbeugung und Willkür gewesen.
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#141   Brandenburgis   11:13:16 | Samstag, 21. Januar 2006
Hus in Konstanz
Sie wissen auch über diese causa nicht Bescheid. Hus wurde nirgendwo hingelockt, er WOLLTE nach KOnstanz, wie ja alle Ketzer stets an ein Konzil apellierten. Das freie Geleit des mit ihm sympathisierenden Kaisers bezog sich auf die Reise dorthin, lesen Sie sich das Dokument doch mal durch, es ist ja publiziert. Aber Sie wissen weder. was da drin steht, noch wo das abgedruckt ist, weil Sie einfach plappern und keine Ahnung haben. Ich unterstelle Ihnen Sympathie mit den hussitischen Massenmördern.
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#139   Rudolphus   17:52:11 | Freitag, 20. Januar 2006
Ketzerverbennungen
Der ganze Zustand des Staatskirchentums mit Ketzerverbrennungen (weil die Kirche kein Blut vergießt) ist sicherlich nicht gottgewollt gewesen.
Jan Hus wurde zudem freies Geleit zugesichert, um ihn herzulocken, dann verbrannte man ihn.
Man stelle sich vor, der deutsche Klerus hätte Martin Luther verbrannt: das Verhältnis zwischen Lutheranismus und Katholizismus wäre heute wohl wie das zwischen Deutschland und der Tschechei oder wie das zwischen Indien und Pakistan.
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#137   Brandenburgis   17:26:04 | Freitag, 20. Januar 2006
@Höck
wo ist denn da ne lücke? Hus und die Hussitten waren Nazis – tschechichscher Extremnationalismus (der also allen nichttschechen das lebensrecht absprach) + Sozialismus, d.h. Leugnung jedes Personalrechtes, Recht auf Eigrenum, Leugnung aller Sakramente usw. usw. Wollen Sie so tun, als ob das nicht beknnt wäre? Wollen Sie auf Dummenfang gehen? Es ist evident, daß der Nationalsozialismus eine Säkularisierung ihres geliebten Mörder-Hussitismus ist. Sie sind der einzige, der eine historische Kontinuität der Ideen leugnet. Wie heißt denn die tschechische nationalsozialistische KIrche? „Hussitsiche Kirche“. Ja, so ists.
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#135   Brandenburgis   17:05:16 | Freitag, 20. Januar 2006
@Höck
Ich kapiere bis heute nicht, was Sie so verwundert. Das sind doch ganz normale, logische Ausssagen, die auch selbst-verständlich sind. Ein jeder Staat ist nicht nur berechtigt, sondern in jeder Hinsicht verpflichtet, gegen Gruppen, welcher Art auch immer, die zur Gewalt – und in diesem Fall sogar Genozid und Massenmord, greifen, vorzugehen und zwar mit den geeigneten Mitteln. Genauso ist der Staat verpflichtet, gegen politische Gruppen vorzugehen, die ein Gewaltregime (nationalisten etc.) aufrichten wollen oder dies auch nur propagieren.
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#133   Brandenburgis   16:41:31 | Freitag, 20. Januar 2006
Hussiten
Es sei darauf hingewiesen, daß die Hussiten Nationalsozialisten w a r e n, daß also nicht nur ein direkter geistiger, sondern auch ein direkter politischer Faden zum deutschen Nationalsozialismus führt. NIcht umsonst war Mussolini Hus-Forscher und entnahm von ihm seine politischen Thesen, nicht umsonst war die erste Nationalsozialistische Partei eine tschechische, saß auch im Wiener Reichsrat und randalierte dort herum. Es war ein Versagen des vom Liberalismus beeinflußten Hauses Habsburgs, diese nicht verboten zu haben, wie alle demokratischen Bewegungen dieser Zeit,
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#131   Evelin   17:21:18 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@ Höck – ahnungslos
Die Hussiten rotten viele deutsche Siedlungen in den tschechischen Ländern, vor allem in Böhmen, endgültig aus. Für diese „gute Tat“ sollten sie lt. Höck wohl belohnt werden.
Hussiten: Eine der gewalttätigsten Religionen in der Geschichte der Menschheit. Sie nicht zu bekämpfen, bedeutet – übertragen auf das 20. Jahrhundert – auch die Nationalsozialisten nicht zu bekämpfen.
Jan Hus und andere Irrlehrer: Da sie viele Seelen davon abhalten, das ewige Leben zu erlangen, sollen sie auch nicht bestraft werden. Kommen ohnedies noch genug in den Himmel. Hauptsache, Höck ist dabei. Andere Leute: Egal. Hauptsache, die Irrlehrer haben ihre Religionsfreiheit: Von den Satanisten bis zu den Sonnentemplern.
Einfach absurde – antikatholisch und antichristl. – Argumentation: Daher jetzt Schluß. Übertragen auf seine eigene – Wortwahl (die ihn selbst auch richtet) müßte man Höck einen „Irrlehrer-Faschisten“ nennen.
Der Gatte der Evelin
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#129   Stimme aus dem Tradiland   16:05:22 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Höck und Cyrill wissen nichts von der Geschichte!
Rechtsstaat: ein Staat, welcher Millionen Menschen ohne Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt: Abtreibung, Frühabtreibung Euthanasie? Auf welchem Planeten leben Sie? Sie erregen sich über Vertreibungen und die – gerechtfertigte – Hinrichtung des Erzhäretikers Jan Hus und loben gleichzeitig einen Staat, der das Menschenleben viel weniger achtet, als alle „klerikalfaschistischen“ Staaten der GEschichte zusammengenommen?
Was soll dieses absurde Messen mit zweierlei Maß?
@ Cyrill: D.h. Sie wissen, was viele Leute in Tschechien glauben, weil es ihnen durch den Kommunisten- und Freimaurer-Geschichtslügen-Unterricht eingebläut worden ist. Was Sie daran nicht beweisen können, ist, ob es auch stimmt. Denken sie an die vielen Manipulationsmöglichkeiten bei Umfragen.
Die Tschechen wissen die historische Wahrheit nicht, dass ist das Hauptproblem. Im übrigen waren es die Hussiten, die halb Europa mit Krieg überzogen. Sie zu bekämpfen und – wo möglich – auszumerzen also ein Akt der Selbstverteidigung und Gerechtigkeit.
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#127   virOblationis   15:43:29 | Donnerstag, 19. Januar 2006
„Weg, Wahrheit und Leben“
Nun, der hl. Augustinus hat den Zwang in religiösen Dingen jedenfalls anders eingeschätzt.
Wenn nicht-katholische Kulte in ihren Rechten eingeschränkt werden, dann geht es nicht um Machtversessenheit der Kirche oder ähnlich Groteskes, sondern darum, daß die göttliche Wahrheit (vgl. Joh. 14, 6) einzig ist; auch wenn dies dem modernen Relativismus natürlich nicht schmeckt. Wie dürfte die Wahrheit dem Irrtum gleichgestellt werden? – Wenn also ein Volk in seiner großen Mehrheit zur Wahrheit gefunden hat, dann sollte es nicht darin erhalten werden?
Wer solches als „klerikal-faschistisch“ bezeichnet bedient sich des DDR-Slangs der fünfziger Jahre. Wenig beeindruckend!
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#125   cyrill   14:27:26 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Tschechien
Herr Höck liegt mit seiner Einschätzung der Lage in Tschechien genau richtig! Ich kann das als Slowake sehr wohl beurteilen, habe ich doch mehrere Freunde in Tschechien und spreche mit ihnen auch in ihrer Sprache! Der katholische Glaube, den nominell immer noch viele „bekennen“, steht in Tschechien unter dem Generalverdacht, daß er dort Zwang ausübt, wo er nicht überzeugen kann. Die Tschechen fühlen sich innerlich „frei“ von einer solchen Religion und die Kirche erleidet seit Jahrzehnten eine fast tödliche Auszehrung! So stimmt es auch, daß die Jahrhunderte währende Praxis staatlichen Gewissenszwages der Religiosität eines Volkes schweren Schaden zufügen kann.
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#123   Benedikt   11:53:47 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@ Marcel
Ansgar schreibt: Wer läßt die Kirche erst 1962 beginnen?
>Congar, de Lubac, Rahner, Schillebeeckx, Küng, Ratzinger und die anderen vom Modernismus verblendeten Theologen, die das V.II entscheidend ausrichteten.
Sie wissen selber, dass dies mit Bezug auf Ratzinger schlicht und einfach nicht stimmt. Es müsste Ihnen doch klar sein, dass Sie sich gegenüber Nicht-Tradis mit so einer Argumentation einen Bärendienst erweisen. Denn mit Schillebeeckx, Rahner & Co. haben Sie ja vermutlich Recht, nur liest Ihr Gegenüber nur „Ratzinger“ und denkt sich seinen übrigen Teil zu Ihren Beiträgen. Ich möchte noch anmerken, dass es sich bei Ratzinger um den regierenden Papst handelt. Weiter unten beschweren sie sich über Hetze gegen alte Päpste, und hier hetzen Sie selbst gegen den regierenden Papst.
Es ist in höchstem Maße unredlich, dauernd zu behaupten, man erkenne den Papst an, und man bete für ihn in jeder Heilige Messe usw, und dann hier so etwas zu schreiben. Wer so etwas schreibt ist eben nicht „una cum“, so einfach ist das. Die Schisma-Vorwürfe, die sich schon seit längerer Zeit gar nicht mehr an den Bischofsweihen, sondern an den Äußerungen der FSSPX-Bischöfe aufhängen, hat sich die FSSPX und ihre Anhänger, die ins gleiche Horn stoßen, mithin selber zuzuschreiben, also sollten man aufhören, in dieser Weise herumzugreinen. Es ist wirklich schade…
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#121   Rudolphus   10:22:44 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Religionszwang schadet der Kirche
Dies klingt auch in dem Konzilstextvorschlag von Cardinal Ottaviani zum Verhältnis Kirche-Staat und Religionsfreiheit an.
Er ist in Lefebvres Buch „Sie haben Ihn entthront“ abgedruckt.
Außerdem sind es gerade die Lefebvrianer, die von den staatlichen Freiheitsgesetzen profitieren.
Die BRD-Gerichte wollten ihnen die Bezeichnung „röm.-kath.“ verbieten.
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#119   Marcel   09:42:46 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Ursprünglich, die Zweite
Sulpicius schrieb: Sich mit gewissen Zeitgenossen hier auseinanderzusetzen, ist sowieso verlorene Liebesmüh’
In der Tat!
Von daher ist diese Form des Dialoges verlorene wertvolle Zeit, die man besser woanders einsetzt und nicht vor den Computertasten.
Auch das stimmt; werde ich gerne berücksichtigen.
Daher noch einmal mein Versuch, zurück um ursprünglichen Thema des Kreuznet-Artikels zu kommen:
Vielleicht mag jemand mit sehr guten Französischkenntnissen das französische Interview mit Bischof Fellay vom 12. Januar 2006 in Paris www.laportelatine.org/…113/apic20060113.php kommentieren.
Hier ein paar übersetzte Auszüge aus einem englischen „Blog“:
„We WILL reach a conclusion“ rorate-caeli.blogspot.com/…s-we-will-reach.html
„Reuters and AFP (France Presse) have reported on it, but they have not transcribed the exact words.“
Interessant folgende Aussage Bischof Fellays:
Q: Do you ask for a peculiar [canonical] position inside the Catholic Church?
B.Fellay: Rome will probably grant it to us. {…}
Diese mögliche Gewährung des besonderen Status innerhalb der Kirche von Seiten Roms würde bedeuten, daß die Forderungen der FSSPX durch Rom anerkannt werden müßten: Zurücknahme der (nichtigen) Exkommunikationsfeststellung von 1988 und die weltweite bedingungslose Freigabe der tridentinschen Messe.
Abwarten und Tee trinken.
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#117   clemens   00:06:17 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@Sulpicius
Von daher ist diese Form des Dialoges verlorene wertvolle Zeit, die man besser woanders einsetzt und nicht vor den Computertasten. Ich würde für die allgemeine Schließung der Kommentarfunktion plädieren. Die von der Redaktion gebrachten Informationen sind völlig ausreichend.
Genau, es bindet zu viel Zeit mit zu wenig apostolischem Nutzen. Gebet nützt mehr!!
Leider! Die Katholiken versuchen mit viel Engagement ihre Positionen darzustellen mit dem Anliegen, Seelen zu retten. Aber wie oben gesagt:BETEN!!
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#116   Gotthard   23:49:39 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Sulpicius
Ich würde für die allgemeine Schließung der Kommentarfunktion plädieren.
Ich kann dich nur unterstützen! Die Redaktion hat nahezu Unfehlbarkeitsstatus … Diskussionen der redaktionellen Beiträge können die reine ewige Lehre nur vernebeln.
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#115   Evelin   23:37:24 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Sulpicius: Ja & Nein
Von daher ist diese Form des Dialoges verlorene wertvolle Zeit, die man besser woanders einsetzt und nicht vor den Computertasten.
Ich glaube, dass das richtig ist. Ich empfinde das öfters auch so.
Ich würde für die allgemeine Schließung der Kommentarfunktion plädieren.
Andererseits habe ich auch aus dem Kommentarbereich schon wertvolle Informationen bezogen. Das gilt natürlich nicht für die von Ihnen kritisierten Äusserungen, gegen welche Marcel sich wendet.
Der Gatte der Evelin
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#114   Sulpicius   23:28:51 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Marcel: Verlorene wertvolle Zeit
Sich mit gewissen Zeitgenossen hier auseinanderzusetzen, ist sowieso verlorene Liebesmüh’ (falls sie eine Art der Apostolates ausüben wollen). Sie wollen nicht sehen, nicht hören, nicht verstehen und nicht glauben. Von daher ist diese Form des Dialoges verlorene wertvolle Zeit, die man besser woanders einsetzt und nicht vor den Computertasten. Ich würde für die allgemeine Schließung der Kommentarfunktion plädieren. Die von der Redaktion gebrachten Informationen sind völlig ausreichend.
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#113   Gotthard   23:04:30 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Fragen über Fragen…
wie sich Päpste doch in politischen Fragen irren können!
Sollten sie sich nicht geirrt haben, dann arbeite doch bitte auf die Wiederherstellung des Kurfürstentums Köln hin…
Was machen wir aber mit den alten evangelischen Territorien…Preußen oder das Königreich Hannover?
Für Italien fordere ich auf alle Fälle die Wiederherstellung des Vatikanstaates … und die EU muss dann neu verhandelt werden.
Darf der Vatikanstaat dann diplomatische Beziehungen zu Israel und dem Iran unterhalten … oder wäre das die Anerkennung eines Götzenstaates?
Fragen über Fragen…
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#112   Marcel   22:44:41 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Widerlich
Höck: Daß aber die katholische Kirche auf einen staatlichen Klerikalfaschismus hinarbeiten müsse, {…} ist die verderbliche Meinung von Ihnen, Evelin, dem tradilirenden Stimmchen, Athanasius und einer glücklicherweise abnehmenden Zahl von Lesern.
Ich weise diese unflätige Unterstellung zurück. Sie ist perfide gegenüber der überlieferten Lehre der Kirche. Mit der Faschismuskeule gegen die alten Päpste zu agieren, haut dem Faß den Boden aus.
Das ist mein letzter „Wortwechsel“ mit Ihnen [v.d.R.zens.]
In diesem Diskussionsfaden zitiere ich überwiegend die Worte der alten Päpste und Heiligen, die die Kultfreiheit verwerfen und gegen die mit dem V.II eingeführten liberalen Neuerungen stehen.
Man soll ehrlich sein – wie jener FAZ-Autor – und sagen, daß man denke, daß sich 20 oder mehr alte Päpste in Folge irrten und „endlich“ die Welt Einzug in die Kirche gehalten habe…
Die alte Lehre von der religiösen Toleranz mit der Faschismuskeule totzuschlagen versuchen, ist jedoch erbärmlich. Diese Lehre haben sich nicht Evelin, Athanasius oder ich aus dem Finger gesaugt, sondern wir reflektieren sie aus dem Schatz der katholischen Überlieferung bis 1958. Richte man seinen liberalen Zorn also gegen die alten Päpste.
Ansgar schreibt: Wer läßt die Kirche erst 1962 beginnen?
Congar, de Lubac, Rahner, Schillebeeckx, Küng, Ratzinger und die anderen vom Modernismus verblendeten Theologen, die das V.II entscheidend ausrichteten.
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#110   Ansgar   21:45:55 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@ Marcel
Sie schrieben: »Ich denke nicht, daß irgendjemand die Freunde des katholischen Liberalismus logisch überzeugen könnte, die die Kirche 1962 beginnen lassen. Sie sind in ihrem Irrtum gefangen.»
Wer läßt die Kirche erst 1962 beginnen? Bitte melden! Lieber Marcel, könnte es sein, daß Sie sich da einen Popanz aufbauen? Einen mediokren Hintergrund, vor dem Sie Ihre glühende, einzigartige, blütenreine Glaubenstreue um so strahlender glänzen lassen können? Könnte es sein, daß der Wurm der Eitelkeit in Ihnen bohrt?
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#109   Brandenburgis   21:45:35 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@HÖck
Wenn Sie recht haben, gebe ich Ihnen durchaus freiwillig recht. Die tschechischen Katholiken glauben an Gott, gehen halbwegs regelmäßig zur Messe/Kommunion, etc., sind also ganz normale, gute Christen. Der in Tschechien/DDR grassierende Atheismus rührt u.a. daher, daß der Protestantismus dort nicht energisch genug bekämpft wurde, da dieser bekanntlich das Einfallstor des Atheismus ist. Das ist tatsächlich eine Sünde der Häuser Habsburg und Luxemburg. Den Hus hätte man gleich zu Hause unschädlich machen müssen und nicht erst in KOnstanz. Es kann nicht sein, daß so eine Figur jahrelang auf den prominentesten Kanzeln Prags predigt, zunächst gefördert von demselben Kaiser, der ihn dann in Konstanz fallen ließ.
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#107   Brandenburgis   21:19:46 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Höck
In der DDR ist die ehemals preußisch-protestantische Bevölkerung zu 90% aus der Kirche ausgetreten, die Katholiken sind zum überwiegenden Teil treu geblieben. Deshalb haben wir nach der Wiedervereinigung nicht etwa eine Protestantisierung in Deutschland, sondern erstmals seit 200 JAhren wieder mehr Katholiken als Protestanten. In Tschechien haben die Katholiken keinesfalls „verschissen“, sondern sind mit Abstand stärkste und stabilste KOnfesion. Von welchen „Zwangsmaßnahmen“ Sie reden, wissen Sie definitiv selbst nicht. Übrigens: Ja, diejenigen die beim Vat. für DH gestimmt haben, haben sich insofern gegen den katholischen Glauben entschieden. Das ist sonnenklar und liegt völlig offen auf der Hand.
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#105   Marcel   21:07:38 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Damit zurück zum Thema…
Evelin, es ist alles richtig, was Sie und die wenigen anderen Traditionskatholiken hier sagen.
Die Päpste, Bischöfe und Theologen der vorkonziliaren Kirche haben es übereinstimmend über viele Jahrhunderte hinweg ausführlich dargelegt. Es ist die überlieferte und beständige Lehre der Kirche: den Liberalismus per se – den schon Pilatus verkörperte („Was ist Wahrheit?“) – zu verurteilen als die Summe aller Häresien.
Reflektieren wir dieses treffende Papst-Wort: Es drückt alles aus, was wir erleben seit V.II: den Durchbruch des Zusammenbruchs des Glaubens.
Die überlieferte Lehre der religiösen Toleranz zerstörte nicht die katholischen Staaten, sondern die durch V.II verordnete Kultfreiheit. Die mehrheitlich katholischen Staaten zerbrachen, die atheistischen wuchsen an der Zahl.
–> Experiment gescheitert.
Die natürliche Unvereinbarkeit der ewigen Kirche mit dem Liberalismus ist zeitlos. Da täuschen auch einige Jahrzehnte Kirchenkrise – die eine Krise der Bischöfe ist – nicht hinweg.
Wenn es dem Herrn gefällt, läßt er diese Krise beenden. Vergessen wir nicht die Gnaden, die Er selbst aus dem Elend erwachsen läßt.
Ich denke nicht, daß irgendjemand die Freunde des katholischen Liberalismus logisch überzeugen könnte, die die Kirche 1962 beginnen lassen. Sie sind in ihrem Irrtum gefangen. Ein Gebet hilft mehr.
Vermutlich ist dies der Artikel, auf den Kreuznet sich bezog: La Croix www.la-croix.com/article/index.jsp?docId=2255500&…
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#104   Athanasius   21:01:18 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Bitte
Da Sie hier die Vertreibung und Zwangsbekehrung der Mauren in Spanien verteidigen und gar die Verbrennung von Jan Hus unproblematisch finden, gehören Sie und alle, die Kultverbote und Ähnliches (Marcel z.B.)lehren, zu der Partei des religiösen Zwanges. Dies ist kein „Totschlagargument“, sondern vielmehr Sie alle sind Totschläger des katholischen und christlichen Glaubens, der sich durch seinen Ruf nach Unterstützung durch den staatlichen Apparat bei den Seelen unwiderruflich diskreditiert!
Höck,
Sind Sie sich – neben der bewussten Verdrehung der Aussagen der „Tradis“ um sie zu diskreditieren – sicher, daß Sie so etwas sagen wollen?
Es kommt mir vor als wäre Evelin in guter Gesellschaft mit den Päpsten Eugen IV., Pius IX. usw. usw.
Sie haben bereits genug gegen die Lehren der Päpste von immer gehetzt. Es reicht jetzt.
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#102   Evelin   20:42:48 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@ Gotthard
Ich plädierere für eine Aufhebung der deutschen und österreichischen Bundesländer und stattdessen die Wiedererrichtung der geistlichen Staaten – Bistümer und Abteien.
Parallel dazu sollten die niederen Weihen – inklusive der Tonsur – wiederéingeführt werden.
Dann könnten die „geistlichen Staatschefs“ ein barockes pralles Leben führen ohne gegen den Zölibat zu verstoßen.
Gute Idee, Sie lernen echt dazu! Wobei man einschränkend hinzufügen muß, dass nur ein Teil der Bistümer seinerzeit Staatscharakter hatte. Für die nichtklerikalen Landesteile stehen zumeist noch die Geschlechter der alten Landesherren zur Verfügung. Selbstverständlich müßte man den wiedereinzuführenden Antimodernisteneid auch von diesen Abverlangen.
Eine besondere Freude wäre auch die regionale Wiedereinführung des Index der verbotenen Schriften, für welchen wir hier auf kreuz.net sicherlich eine gute Ideensammlung zustande brächten.
Bedingung: Es dürfen keine Wölfe oder Waschlappen Bischöfe sein, sondern echte Bischöfe, die Schluß machen mit Handkommunion, Ökumenismus, Masonismus und allen anderen Spinnereien!
Der Gatte der Evelin
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#101   Gotthard   20:36:25 | Mittwoch, 18. Januar 2006
geistliche Staaten
Ich plädierere für eine Aufhebung der deutschen und österreichischen Bundesländer und stattdessen die Wiedererrichtung der geistlichen Staaten – Bistümer und Abteien.
Parallel dazu sollten die niederen Weihen – inklusive der Tonsur – wiederéingeführt werden.
Dann könnten die „geistlichen Staatschefs“ ein barockes pralles Leben führen ohne gegen den Zölibat zu verstoßen.
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#100   Evelin   20:36:23 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@ Höck
Aha, deswegen sind auch die Ex-DDR, Kasachstan und Nord-Korea so atheistisch…
Die Wahrheit ist eine andere: Die antichristlichen tschechischen Logenbrüder haben den Nationalismus eingesetzt, um das Habsburger Reich zu zerstören. Originalton Logenbruder-Massenmörder Benesch: „Besser Hitler als Habsburg“.
Was den vom Irrlehrer Wycliff inspirierten Jan Hus betrifft, so war er ein Ketzer und entsprach seine Bestrafung daher den damaligen Gesetzen.
Außerdem wieso reden Sie immer von Religionszwang? Als Totschlagvokabel? Keiner der Diskutanten gab Anlaß dazu.
Außerdem gibt es heute sogar noch innerhalb von Deutschland kulturelle und soziologische Unterschiede, die der katholischen Vergangenheit mancher Regionen zu verdanken sind. Andere Systeme mögen kurzfristig erfolgreicher sein, doch nur der katholische Staat hält Maß für die Ewigkeit!
Der Gatte der Evelin
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#98   Evelin   19:45:24 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Himmel und Erde sind nicht strikt getrennt – sie sind durch den Corpus Christi Mysticum verbunden!
Der Hl. Vater meinte vielmehr, man dürfe diese nicht miteinander verwechseln! (die metaphysische und die soziologisch-anthropologische Ebene).
Wer verwechselt diese Ebenen? Wer behauptet, es gälten andere Regeln, soll das beweisen. Etwas vereinfacht, lautet die Formel „Gott mag es zwar nicht, wir auf Erden halten es aber für notwendig“.
@ Catholicus: Worauf wollen Sie hinaus: Hätten die Spanier nicht ihr Land zurückerobern sollen? Oder hätten sie eine illoyale – mindestens zum Teil auch noch fremdstämmige – Bevölkerungsgruppe in ihrem Rücken belassen sollen, für den Fall, dass die Mauren doch noch einmal angreifen? Oder hätte Österreich unter Prinz Eugen nicht Ungarn und Kroatien befreien sollen?
Sowohl hie als auch dort waren moslemische Bevölkerungsgruppen die Folge gewaltsamer Fremdherrschaft.
Was die Karriere betrifft: Je katholischer, desto monarchischer ist eine Verfassung. Der jeweils nachfolgende Monarch braucht keine Karriere mehr machen, sie ist ihm schon garantiert. Andere Positionen stehen auch Andersgläubigen offen.
Wichtig ist, dass die gesellschaftlichen Regeln, welche auf den Geboten Gottes, nicht auf den angeblichen Rechten der Freimaureraufklärung, aufbauen, katholisch sind. Dass also gültig nichts entschieden oder beschlossen werden kann, was katholischer Lehre und Glauben zuwiderläuft.
Der Gatte der Evelin
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#97   Catholicus   18:57:53 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Wahrheit und Irrtum
Es ist falsch, dass die sog. nachkonziliare katholische Kirche Wahrheit und Irrtum einander gleichsetzt bzw. der Wahrheit und dem Irrtum in der konziliaren Lehre von der Religionsfreiheit (die nicht mit der von Pius IX. verurteilten Vorstellung von „Religionsfreiheit“ identisch ist!) dieselben Rechte gewähren würde. Vielmehr geht es um die Ermöglichung des Menschen als Person, die Wahrheit in Fragen des Glaubens zu suchen und an ihr festzuhalten. Diese notwendige persönliche Freiheit als Bedingung der Wahrheitserkenntnis wäre eingeschränkt, wenn der Staat hier eine Vorgabe inhaltlicher Art machen würde, die mit Vorteilen für die katholisch Gläubigen und mit Nachteilen für die nichtkatholischen Bürger verbunden wäre. Es gäbe dann viele/einige, die katholisch wären nicht aus Überzeugung, sondern weil sie damit im „katholischen Staat“ Karriere machen könnten bzw. weniger zeitliche Nachteile hätten. Heute ist es ja umgekehrt, was auch eine Verzerrung darstellt! Schon Francisco de Vitoria (1483-1546) hatte die kaiserlichen Maßnahmen in Spanien beklagt, wonach muslimische Bürger entweder zur Auswanderung oder zur Konversion zum Katholizismus angehalten wurden. Weil vielen die Auswanderung zu umständlich war, konvertierten sie – aber nicht aus voller Überzeugung. Seit damals, schrieb Vitoria, gibt es in Spanien so viele schlechte (weil nicht überzeugte) Katholiken – als Folge eines ungebührlichen Religionszwanges!
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#95   Marcel   18:19:03 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Der Kopf des Nagels
Danke Ottaviani für Ihre – wie üblich – klugen Worte!
Die traditionelle Lehre unterscheidet peinlichst genau zwischen Toleranz und Billigung.
Die neue Lehre setzt es gleich.
Kardinal Billot: „Der liberale Katholizismus ist beschlossen in einer dauernd aufrechterhaltenden Verwechselung: dem Durcheinanderbringen von Toleranz und Billigung.“
Analysiert von Mgr. Lefebvre in: „Sie haben Ihn entthront. Vom Liberalismus zur Apostasie. Die Tragödie des Konzils.“
Daraus zitiert die „alte“ Lehre der religiösen Toleranz:
Papst Leo XIII.: „Während die Kirche Rechte nur dem gewährt, was wahr und ehrenhaft ist, widersetzt sie sich doch nicht der Toleranz, von welcher die öffentliche Macht mit Rücksicht auf gewisse der Wahrheit und Gerechtigkeit entgegenstehende Dinge Gebrauch machen zu sollen glaubt in Hinblick auf ein größeres Übel, das zu vermeiden, oder ein größeres Gut, das zu erlangen oder zu bewahren ist.“
Der hl. Thomas: „Das Königsamt {Staat} muß für das gute Leben der Menge sorgen gemäß dem, was nötig ist, um sie die himmlische Seligkeit erlangen zu lassen, das heißt, es muß vorschreiben (in seiner Ordnung, die eine zeitliche ist), was dorthin führt, und im Maß des Möglichen untersagen, was dagegensteht.“
Niemand wird zum katholischen Glauben gezwungen. Doch der katholische Staat kann die Ausübung falscher öffentlicher Kulte einschränken zum seelischen Wohl der Mehrheit: er schützt sie vor den Verführungen des Irrtums. Der Seelenraub ist viel gravierender als profaner Raub.
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#93   ottaviani   17:56:57 | Mittwoch, 18. Januar 2006
nach dem II Weltkrieg
lies sich in unseren Briten die Idee des kath. Staates nicht mehr durchsetzten das ist schon richtig aber tatsache bleibt das nach dem Konzil nicht nur der Anspruch der Kirche aufgegeben wurde sondern auch noch alles getan wurde um die Vorzugstellung die die Kirche in verschiedenen Staaten hatte zu vernichten
das die Päpste seit dem Konzil verlangen daß dem Irrtum das selbe Recht zukommt wie der einzig wahren Religion ist ein Skandal ohne gleichen
der kath staat toleriert ja auch den irrtum aber der irrtum hat kein Recht
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#92   Benedikt   17:36:41 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@ Marcel
Heute dürfen Sie in den ehemals katholischen Staaten – und den atheistischen wie den unseren – Millionen ungeborene Menschen abschlachten auf Staatskosten.
Diese Paragraphen wurden in den 70er ins StGB eingefügt und haben nichts mit dem Konzil zu tun, sondern entspringen der 68er Revolution. Gesellschaftliche Veränderungen gehen in Deutschland spätestens seit Bismarcks Zeiten nicht mehr unbedingt auf Veränderungen in der Kirche zurück.
Vor dem V.II durften Sie das in den katholischen Staaten nicht tun, weil es gegen die Lehre der Kirche verstößt.
Vor dem II. Vatikanum, 1948, gelang es Kardinal Frings nicht einmal, die katholische Auffassung bezüglich der Konfessionsschulen ins GG zu bekommen, obwohl der Parlamentarische Rat von dem als klerikalen Reaktionär verschrieenen Konrad Adenauer angeführt wurde. Zumindest in Deutschland hat der Machtverlust der Kirche lange vor dem Konzil begonnen, was das ganze Gerede von katholischen Staat zur Utopie verkommen lässt. So ein Staat währe genau wie der Religionsunterricht, den Sie hier zu Recht öfter kritisieren: Es steht „katholisch“ drauf aber drin ist nichts. Wie war das noch gerade: „Aber er hat ja gar nichts an…!!“
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#90   Marcel   16:59:33 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Ein letztes Mal an H. Höck
Höck schrieb: {Marcel} schwebt natürlich ein katholisches autoritäres Zwangsregime vor.
Jede staatliche Autorität kennt Zwänge.
Heute dürfen Sie in den ehemals katholischen Staaten – und den atheistischen wie den unseren – Millionen ungeborene Menschen abschlachten auf Staatskosten.
Vor dem V.II durften Sie das in den katholischen Staaten nicht tun, weil es gegen die Lehre der Kirche verstößt.
Mit dem „Zwang“, keine Ungeborenen massenmorden zu „dürfen“, lebte ich gerne.
Was so „bescheiden“ als Verdammung ( lediglich!? ) der „Kultfreiheit“ daherkommt, läuft auf ein Terrorregime und Gesinnungs-TÜV hinaus
Die überlieferte Lehre der religiösen Toleranz als Gegenteil der Kultfreiheit ist tolerant im wahren Sinne des Wortes: dulden, nicht billigen.
Nicht so die tatsächliche Gesinnungsschnüffelei und der – momentan noch: psychische – Terror im Staats-Atheismus.
Der Fall Hohmann zeigte es gut. Es ist erst der Anfang…
der genannten Lehre der genannten Pius-Päpste abgewendet haben
Nicht nur dieser.
Es läßt sich für Pius VI., Pius VII., Gregor XVI., Pius IX., Leo XIII., Pius X., Pius XI. und Benedikt XV. nachweisen, daß sie in Folge den Liberalismus als „Summe aller Häresien“ verdammten, incl. Kultfreiheit.
Logischerweise lehnte auch der hl. Thomas die Kultfreiheit ab, oder der hl. Augustinus: Er lehrte, daß nichts verderblicher für die Seelen ist, als die „Freiheit des Irrtums“. Er widersprach V.II schon 1600 Jahre vorher.
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#88   Ansgar   16:49:05 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Laurentius2
Bravo! Fulminanter Beitrag – bedenklich nur, daß man offenbar nicht der ganzen Diskussion folgen muß, um so treffend zu resümieren (was bedeutet, daß diese Diskussion viel überflüssiges Geschwätz mitschwemmt). Nochmals: Die Pius-Brüder haben in sehr vielem Recht. Und sie vertreten das so schauerlich. Das trägt doch karikatureske Züge; so schwer es fällt, muß man da selbst dem Demon Recht geben. Zudem sind die Pius-Brüder und ihre Apologeten alles andere als mutig, in der eitlen Pose des Anklägers von außen. Statt sich – wie die Petrus-Bruderschaft und andere – im Kampf um ihre Sache den Gegnern innerhalb der Kirche zu stellen.
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#87   Benedikt   16:43:44 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Mehrheiten und Wahrheiten
Der Spruch geht so:
Nur weil es Mehrheiten verkünden muss es nicht wahr sein.
und NICHT
Die Mehrheit verkündet es, deshalb muss es die Unwahrheit sein.
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#86   Stimme aus dem Tradiland   16:33:30 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Mehrheiten und Wahrheiten sind zweierlei…
Der Staat als solcher weiß nichts vom „Seelenheil“ u. dergl.
Deswegen steht dem armen Staat auch die Hl. Kirche bei, damit es ihm an diesen Informationen nicht mangelt. Ihre Propagierung der Demokratie ist lächerlich: Der Staat garantiert dem einzelnen Abgetriebenen oder Euthanasierten, die Wahrheit zu suchen? Er garantiert, den Glauben zu praktizieren, indem er katholische Meinungsäusserungen bestraft wie z.B. zuletzt bei Jugend für das Leben?
Die metaphysische von der soziologisch-anthropologischen Ebene zu trennen ist so sinnvoll, wie die Seele vom Leib zu trennen: Ist die Trennung der Seele vom Leib der Tod des Menschen, so ist die Trennung der metaphysischen von der anthropologischen Ebene der Tod der Gesellschaft. Da letztere größer ist, dauert das Sterben entsprechend länger…
In Wahrheit gehen Sie immer von der Gleichwertigkeit der Religionen und Bekenntnisse aus, sonst könnte Sie nicht zu Ihren Äusserungen gelangen!
Wenn 97 % der Konzilsväter sich von der genannten Lehre der genannten Pius-Päpste abgewendet haben…
Christus hatte also nach Ihrer Auffassung nicht Recht, weil sicherlich nicht mehr als 3 % der Bevölkerung des römischen Reiches, wohl auch des Judentums, hinter ihm standen.
Anders ausgedrückt: Milliarden von Fliegen können nicht irren: Fressen Sie Scheiße! Im übrigen: Welches Konzil? Meinen Sie die Räubersynode V2?
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#85   Gotthard   16:18:23 | Mittwoch, 18. Januar 2006
päpstlicher Irrtum
Die Forderung nach Religionsfreiheit ist eine vorsynodal eindeutig verurteilte Irrlehre, die sogar als Wahnsinn bezeichnet wurde.
Wie sich Päpste doch irren können!
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#83   Stimme aus dem Tradiland   16:14:18 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Bekenntnis zum katholischen Glauben wird in unserer Gesellschaft nicht belohnt
Würde der Staat Unglaube bestrafen bzw. das Bekenntnis zum katholischen Glauben „belohnen“, dann wäre die Freiwilligkeit des Glaubensaktes indirekt in Frage gestellt.
Nein. In unserer Gesellschaft wird das Bekenntnis zum Unglauben belohnt. Der Glaube wird bestraft (z.B. die Wahrheit zu sagen). Ist deswegen die Freiwilligkeit unseres katholischen Glaubens in Frage gestellt?
Zu Thomas A. Höck letztmalig: Die Forderung nach Religionsfreiheit ist eine vorsynodal eindeutig verurteilte Irrlehre, die sogar als Wahnsinn bezeichnet wurde. Ich stehe also auf sicherem Boden. Es ist Ihre Sache, dagegen zu Felde zu ziehen. Begründungen für verbale Untergriffe von Ihrer Seite ergeben sich daraus jedenfalls nicht.
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#81   Marcel   15:44:01 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Schlucht
Werte Traditionsstimme; danke für Ihre Beiträge, die den Sachverhalt logisch und verständlich darlegen.
Leider wird Höck und seine modernen Freunde all das nicht nachvollziehen, denn sie sind, wie so viele Konzilskatholiken, vom Liberalismus geblendet, der, wie die vorkonziliaren Päpste einhellig schlossen, immer den Modernismus begleitet.
Der liberale Katholik leidet am inneren Zerissensein zwischen der Anpassung an die Welt und dem Festhalten an der Lehre.
Daher plädiert er für den Staats-Liberalismus – nichts anderes ist die Irrlehre der Kultfreiheit –, und entthront somit Christus König: der Menschen wird an Seine Stelle gesetzt.
Wörtlich fabulierte Höck hier im Forum, daß die staatlichen Gesetze auch ohne Bezug zu Gott möglich seien. D.h. sie entspringen der menschlichen Willkür.
Nicht einmal mehr den Völkerapostel St. Paulus kennen sie…
Der moderne „mündige“ Mensch hält seine Altvorderen für „intellektuell umnachtet“, für unmündig, und insbesondere die gesamte Reihe der vorkonziliaren Päpste, die nach dem modernen Maßstab allesamt „Fundamentalisten“ waren, oder kürzer: „Vulgärtraditionalisten“.
Das liegt daran, daß diese Päpste in Reihe den – vor allem: katholischen – Liberalismus beständig verurteilten, teilweise sogar feierlich, denn sie erkannten den Modernismus und den ihn immer begleitenden Liberalismus als die Synthese aller Häresien.
„Durch die allgemeine bürgerliche Kultfreiheit wird die Pest des Indifferentismus verbreitet.“ (Ein Pius-Papst)
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#80   Laurentius2   15:32:03 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Warum ? – Das Beispiel Pater Pio
Pardon, ich habe nicht die ganze Diskussion mitverfolgt, aber das Thema liegt mir sehr am Herzen. Oft habe ich die Piusbruderschaft gegen den unverschämten Schismavorwurf der selber eher oft häretischen Kirchenlinken verteidigt.
Nun verstehe ich aber nicht, warum man „auf die Bremse treten“ will. Dieser Papst ist für die traditionsverbundenen Katholiken eine historische Chance, die sie so schnell nicht mehr bekommen werden. Ist es denn wirklich so schlimm, von Rom auch disziplinarrechtlich anerkannt zu werden ? Warum versteift man sich auf Maximalforderungen „katholischer Staaten“, die auch ich mir wünsche, die aber doch einfach unrealistisch sind – … Ich verstehe das einfach nicht. Es wäre doch so eine wichtige Kraft im Abwehrkampf gegen den Modernismus, soll denn erst die ganze Kirche vor die Hunde gehen, damit auch der letzte Mohikaner einsieht, daß Lefebvre zumindest teilweise recht hatte. Wäre nicht ein Schuß Demut und Hilfe für den Papst angesagt ? Wie haben sich denn die großen Heiligen des letzten Jahrhunderts verhalten (zB Pater Pio, der vom Papst ja auch recht streng zurückgesetzt worden war) ?
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#78   Catholicus   15:24:03 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Stimme aus dem Tradiland
Würde der Staat Unglaube bestrafen bzw. das Bekenntnis zum katholischen Glauben „belohnen“, dann wäre die Freiwilligkeit des Glaubensaktes indirekt in Frage gestellt. Viele würden dann nämlich vortäuschen, besonders katholisch zu sein, was sie in Wirklichkeit nicht sind – und damit wäre dem Zeugnis für die Wahrheit ein schlechter Dienst geleistet!
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#77   Stimme aus dem Tradiland   15:09:08 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Nochmals zum Mitdenken
Das höchste Ziel eines Menschen – geradezu der Grund, warum er geschaffen wurde (jede Seele bei der Zeugung von Gott) – ist es, das ewige Leben zu erlangen. Das größte Unrecht, ja Verbrechen, ist es, Menschen vom ewigen Leben abzuhalten – sei es durch Irrlehren, falsche Religionen, Behinderung der Mission usw.
Das Ziel, den Katholizismus weltweit als Staatreligion anzustreben, gilt für alle Länder. Das sich dort unterschiedliche Gegebenheiten und Bedingungen stellen, eben auf unterschiedliche Weise. Es ist auch dafür nicht von Relevanz, was die anderen Religionen und Irrlehren glauben. Entscheidend ist das, was die Wahrheit ist. Dass diese nicht überall bekannt oder zugelassen ist, ändert nichts daran, dass immer nach der Wahrheit zu streben ist.
Wenn also der Staat Dinge bestraft und zu verhindern sucht, die dem Seelenheil nicht in gleicher Weise abträglich, wie z.B. Diebstahl, Steuerhinterziehung, Körperverletzung, dann muß er umsomehr Dinge bestrafen, die dem Seelenheil abträglich sind.
Dabei kann es auch nicht um den Unglauben der Feinde der Kirche gehen. Die Hl. Kirche hat als Verfechterin der Wahrheit im Namen Christi überall das maximale Recht anzustreben. Kein einziger Christ ist im Sudan, in China, in Nordkorea, in Saudiarabien, in der Sowjetunion etc., gerettet worden als „Belohnung“ dafür, dass die Sekten in Südamerika jetzt freie Bahn haben. „Freie Bahn“ für die Sekten heißt, die Menschen vom ewigen Leben abzuhalten.
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#75   DemonDeLuxe †   14:12:50 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Stimme – So wird das nichts
„Was Gott verboten hat, darf auch der Mensch nicht erlauben. Glauben Sie, dass es gottgefällig ist, Menschen zu erlauben, andere Seelen um ihr ewiges Leben zu bringen?“
Dummerweise bestreiten die meisten Menschen dieser Erde die Existenz IHRES Gottes und damit natürlich auch der postulierten „Erlaubnis“. Es interessiert daher nur eine Minderheit, was Ihrem Gott „wohlgefällig“ sein mag oder nicht, da er ihnen so viel bedeutet wie der Osterhase – oder weniger.
Bevor Sie jetzt lospoltern und ‘was von „ewiger Wahrheit“ und dergleichen erzählen: Dies zu beherzigen liegt in Ihrem ureigenen Interesse. Ansonsten kommt nämlich flugs ‘mal ein anderes der zahlreich vorhandenen Religiönchen und nötigt SIE, DEREN Gott „wohlgefällig“ zu leben.
Sie werden nicht daran vorbeikommen, mit VERNUNFT statt Gottesverweis zu argumentieren, wenn Sie etwas erreichen wollen. Es hindert Sie ja nichts und niemand daran, mit vernünftigen – und daher auch Nicht-Glaubensgenossen zugänglichen – Begründungen für das einzutreten, was Ihr Gott – Ihrer Ansicht nach – wünscht. Aber es zählt das Argument, nicht der vermeintliche Wille des postulierten Übervaters als KO-Kriterium. Eigentlich SOLLTE das ja ohnehin deckungsgleich sein…
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#74   Stimme aus dem Tradiland   13:55:30 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@ T. A. Höck – nichts verstanden
Für einen Christen besteht ein kategorisches Tötungsverbot. Dieses besteht gerade auf der sozialanthropologischen Ebene! („Metaphysisch“ kann ich niemanden morden!)
Für einen Christen besteht auch ein kategorisches Irrlehreverbot: „Wer Euch ein anderes Evangelium verkündet, der sei verflucht“. Mit sojemandem ist es verboten, Gemeinschaft zu halten. Ist etwa Gemeinschaft kein Begriff, der auf der „sozialantropologschen Ebene“ wirkt?
Weiters geht es auch nicht um Zwang. Es geht um das Verbot der Verbreitung von Irrlehren. Was Gott verboten hat, darf auch der Mensch nicht erlauben. Glauben Sie, dass es gottgefällig ist, Menschen zu erlauben, andere Seelen um ihr ewiges Leben zu bringen?
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#72   Athanasius   11:47:13 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Verdrehung
Herr Höck,
Es reicht mit Ihrer Hetze und Unwahrheit!
In der Frage der Religionsfreiheit ist der Irrtum der PiusX-Leute leicht einzusehen! >Wir haben recht, also dürfen wir auch zwingen<.
Was wenn da stünde: „In der Frage der Religionsfreiheit ist der Irrtum Seiner Heiligkeit Papst Pius IX. leicht einzusehen: <Wir haben recht, also dürfen wir auch zwingen>“??
Denn das sagen Sie. Dass Pius IX. falsch war und deswegen die FSSPX’ler sogar im IRRTUM seien. Welch ein Unsinn. Hat Papst Pius IX. damals mit seiner authentischen Lehrgewalt ein „IRRTUM“ verbreitet? Wenn Sie das behaupten, stehen Sie selber ausserhalb der Römischen Kirche und sind hartnäckiger Häretiker. Das Erste Vatikanum entschied nämlich, daß alle Aussagen, sowohl des authentischen wie des ausserordentlichen (ex-cathedra) Magisteriumsunfehlbar sind!
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#71   DemonDeLuxe †   11:46:47 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Thomas A. Höck
Agnostizismus an sich ist nicht willkürlich. Er meint schlicht die Erkenntnis, dass „Gott“ – so es ihn gibt – nicht veri- oder falsifizierbar ist. Das ist simples Eingestehen der Grenzen menschlicher Erkenntisfähigkeit (und ich meine „Erkenntis“ als reproduzierbar, ganz fest überzeugt sein von irgendetwas“). Agnostizismus beinhaltet keine Beantwortung der Frage, ob es einen Gott gibt, sondern – im Gegenteil – die Aussage, dass jede Behauptung in dieser Hinsicht pure Hypothese ist und bleiben muss.
Glauben Sie mir, das so zu erkennen war alles andere als „leichtfertig“ – ich bin nicht schnell damit bei der Hand, Grenzen meines Denkens eingestehen zu müssen.
Daran schließt sich dann meine persönliche MEINUNG (die in der Tat hypothetisch ist / sein muss) an, dass es KEINEN Gott gibt, basierend auf all den x-tausend widersprüchlichen Auffassungen von ihm sowie deren „Belegen“, von denen ein Großteil faktisch falsifiziert wurde und sie so in ihr Gegenstück verkehrte.
Die Uneinigkeit der Christen bewirkt da nur eines: Sie führt die postulierte „unbezweifelbare Wahrheit“ ad absurdum. Welche der hunderte von Wahrheiten darf’s denn sein?
In puncto PiusX stimme ich Ihnen allerdings zu, wiewohl ich das ohne Bezüge auf „höhere Wahrheiten“ formuliert hätte. Auch, wenn ich die katholische Logik als Absolutum nicht akzeptiere, kann ich sie doch zum Zweck der Analyse als Axiom annehmen – und dann bemerkt man die INNEREN Fehler der Logik dieser Leute.
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#69   DemonDeLuxe †   10:37:31 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Schon niedlich
Es ist ein Schauspiel der ganz eigenen Art, hier Zeuge zu werden, wie die Verfechter diverser Katholizismusauffassungen hier einen unfehlbaren heiligen Vater gegen den anderen ausspielen.
Im Prinzip ist das aber nur eine Ausschnittsvergrößerung der Kirchengeschichte in toto: So, wie man aus der Bibel alles Mögliche und sein Gegenteil zu belegen versucht hat im Kampf gegen echte und vermeintliche Spalter und Ketzer, so verwursten hier die Fans der einen oder anderen Ausrichtung die jeweiligen Päpste. Jeder meint, Recht zu haben (und Recht haben zu MÜSSEN!), weil jeder die Waffe irgendeiner vermeintlich unangreifbaren Gestalt in der Faust führt.
Tatsächlich geht es doch manchen nur darum, auf Teufel komm’raus die eigene Meinung mit dem Glorienschein vermeintlicher Heiligkeit unangreifbar zu machen.
Sehr, sehr lehrreich, das zu verfolgen, wirklich. Den nächsten Katholiken, der mir etwas von „zwingender Wahrhaftigkeit“ oder gar „Unfehlbarkeit“ erzählt, verweise ich einfach zu kreuz.net, da kann er dann in vivo studieren, wie die „eigenen Leute“ solchen angeblich „heiligen“ Prinzipien Hohn sprechen, wenn’s ihnen gerade in den Kram passt.
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#67   Stimme aus Wien   22:21:17 | Dienstag, 17. Januar 2006
Irenäus
Ich habe ihn einmal persönlich erlebt und habe nicht den Eindruck gewonnen, daß er sehr eingebildet ist, sondern vielmehr gebildet.
Das mag sein – ich habe ihn noch nicht persönlcih erlebt. Sie müssen mir zustimmen, die Berichte auf dieser Seite widersprechen meiner vorherigen Behauptung nicht.
Aber ich kann mich glücklich schätzen, dass ich den jetzigen Benedikt XVI. einigemale persönlich erlebt habe, als einen kleinen, demütigen, netten Herrn.
Seine wissenschafltiche Kompetenz kam mir erst aus seinen Büchern entgegen.
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#66   Evelin   22:04:10 | Dienstag, 17. Januar 2006
Papst Benedikt XVI hat bezüglich Religionsfreiheit keinesfalls Recht!
Benedikt XVI hat recht mit seiner Differenzierung: auf der metaphysischen Ebene besteht keine Freiheit, alles für wahr zu halten, was man will. Auf der sozialanthropologischen Ebene dagegen ist die Freiheit des Gewissens und des Glaubens „eine Notwendigkeit“.
Das erscheint mir eine ganz gefähliche Irrlehre zu sein. Die Wahrheit zu erkennen, aber in der Gesellschaft nicht mehr durchsetzen zu wollen, heißt die Menschen den Irrlehren und den reißenden Wölfen auszuliefern.
Ein Beispiel zur Klarstellung: Ich interpretiere den Hl. Vater: „Auf der metaphysischen Ebene ist Euthanasie ein Verbrechen. Auf sozialantrophologischer Ebene – aufgrund der Bevölkerungsentwicklung – als „Freiheit des Gewissens und des Glaubens“ hingegen eine Notwendigkeit.“
Ich denke, der Fehler hiebei ist allen klar!
Wenn also schon Mord nicht bloß metaphysisch ein Verbrechen – eine schwere Sünde – ist, um wieviel eindeutiger muß dies Gefahren gelten, die die Leute um das ewige Leben bringen können: Die Irrlehren und die falschen Religionen!
Wenn also klar ist, dass Mord (die gewaltsame Beendigung des körperlichen Lebens) in einem Staat der Gerechtigkeit bestraft werden muß, umwieviel mehr muß diesen den bösen Taten gegen das ewige Leben gelten!
Zu meinem Leidwesen scheint auch Papst Benedikt XVI. ein Irrlehrer zu sein.
Der Gatte der Evelin
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#65   Irenäus   22:03:05 | Dienstag, 17. Januar 2006
Fellay
Ich habe ihn einmal persönlich erlebt und habe nicht den Eindruck gewonnen, daß er sehr eingebildet ist, sondern vielmehr gebildet. Insgesamt so ziemlich das Gegenteil von Nietzsches trübsinnigen Christen.
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#64   Stimme aus Wien   21:55:50 | Dienstag, 17. Januar 2006
Irenäus
Sorry wenn mit „unsere Möchtegerntheologen“ nicht ich gemeint war – der Ausdruck ist halt missverständlich.
Was das Herziehen über Fellay betrifft, muss ich anmerken, dass der hochwürdiger Herr, so wie ich das aus den Berichten des kreuz.net entnehmen kann, eine ziemlich eingebildete Persönlichkeit sei. Sie müssen mir zustimmen, wenn ich sage, einen Theologen (hier nicht Möchtegerntheologen) Ratzinger, der zufälligerweise Benedikt XVI. ist, über den vollen, unverkürzten katholischen Glauben belehren zu wollen ist eine Anmaßung.
Ganz zu schweigen von den Rettungsringen, die man in Rom austeilen wollte, anläßlich des ersten Treffens mit dem Hl. Vater (das stammt allerdings nicht von Fellay, sondern von einem seiner engsten Mitarbeiter).
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#63   Irenäus   21:39:42 | Dienstag, 17. Januar 2006
Herr Allwissend an Wiener Stimme
Aber warum denn gleich so böse? Daß 2*2=4 wußte ich auch schon vorher. Aber was wollen Sie uns damit sagen?
Ich finde es außerdem ziemlich bedenklich, wenn hier manche meinen, über Fellay herziehen zu müssen. Wäre es nicht viel angebrachter, mal bei sich selbst anfzufangen und da den großen Zeigefinger zu zeigen als bei jemanden, den man noch nicht einmal persönlich kennt?
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#62   Stimme aus Wien   21:27:57 | Dienstag, 17. Januar 2006
Irenäus
An alle großen und alles-wissenden Theologen
2X2=4; daran kann man nichts rütteln.
Egal ob diese Gleichung von einem Schüler der 1. Volksschulklasse oder von einem Univesitätsprofessor aufgestellt wird. :)
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#61   Sozialkatholisch   21:03:00 | Dienstag, 17. Januar 2006
Annäherung
Bischof Fellay, fall auf die Knie und entschuldige dich, beichte, komm zurück und wirke dann segensvoll für dein Anliegen.
Bei vielen Forumsschreibern vermisse ich die Gabe eine andere Meinung erst einmal stehen zulassen. Ich bin bestimmt nicht der größte Fan von Bischof Fellay, aber ich wage zu behaupten das er oft niederkniet und auch häufig beichtet. Ob wirklich Segen auf der einen oder anderen Arbeit liegt werden wir wohl entgültig erst in der Ewigkeit sehen. Bischof Fellay und Papst Benedikt sind so bestimmt noch nie miteinander umgegangen.
Außerdem habe ich berechtigte Hoffnung das die Distanz zwischen Rom und der Piusbruderschaft irgendwann immer kleiner wird, wenn das auch Leuten auf beiden Seiten stört.
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#60   Irenäus   20:57:23 | Dienstag, 17. Januar 2006
Besserwisser
Ach unsere Möchtegerntheologen, die ihre eigene Ahnungslosigkeit selbst eingestanden haben, müssen mal wieder ihren Senf dazugeben-ziemlich langweilig.
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#59   Stimme aus Wien   20:47:15 | Dienstag, 17. Januar 2006
Ansgar
Bischof Fellay, fall auf die Knie und entschuldige dich, beichte, komm zurück und wirke dann segensvoll für dein Anliegen.
Kompliment! Hut ab!
Ich kann Ihrer Wortmeldung nur zustimmen.
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#58   28.IX-28.X   20:46:35 | Dienstag, 17. Januar 2006
Wehe,
wenn dich deine Feinde loben, Ansgar! Das haben wir bei der Trauerfeier für Jo Pa II gesehn. Ihr Argument, Benedikt XVI würde von den Nichtgläubigen gelobt, sollte allen zu Warnung dienen!
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#57   Ansgar   20:24:45 | Dienstag, 17. Januar 2006
@ Athanasius
Schuld an den heftigen Reaktionen hier im Forum haben die Jünger der Pius-Brüder doch wohl selbst. Mit ihrer Winkelried-Rabulistik, alle feindlichen Speere auf die eigene Brust ziehen zu wollen. Wie schon oft betont: Wer die Kirche liebt, aber Irrwege erkennt und das verändern will, tut das von innen. Unter dem Mantel der Madonna, der uns alle schützt. Die Pius-Brüder aber? Sie nörgeln von außen, mit schwer erträglicher Selbstgerechtigkeit. Athanasius, Sie wissen doch selbst, daß der Papst viele Pannen des letzten Konzils scharf kritisiert und u.a. die alte Messe sehr schätzt. Jede zweite Seite von „Der Geist der Liturgie“ belegt das. Wenn man so einem Mann, vor dessen theologischem Werk und scharfem Geist sich selbst der verstockteste Anti-Katholik verneigt, Bedingungen stellt – was ist das dann? Richtig: unverschämt. Bischof Fellay, fall auf die Knie und entschuldige dich, beichte, komm zurück und wirke dann segensvoll für dein Anliegen.
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#56   Athanasius   19:17:32 | Dienstag, 17. Januar 2006
Jetzt reicht’s aber…
Von Unverschämtheiten gegen den Heiligen Vater ganz abgesehen…
Seit wann ist es eine Unverschämtheit „Mortalium Animos“ (Papst Pius XI., 1928, „der Ökumenismus steht daran gleich an totalem Abfall des katholischen Glaubens“) oder „Humani Generis“ zu fördern und vom gegenwärtigen Papst dasgleiche zu fordern? Ist das eine Unverschämtheit? Treue dem überlieferten Glauben, während die Massen einem liberalen Papst in diesem „Abfall“ (nochmal, das sind die Worte des Hl. Vaters Pius XI.!) folgen, ist eine Unverschämtheit?
–---
Römisch-Katholische Kirche kübelweise mit Schmutz zu bewerfen.
Die Positionen der „Piusbruderschaft“ mit Schutz zu bewerfen, wie Sie tun, steht aber daran gleich die Enzyklikas der vorkonziliaren Päpste mit Schmutz zu bewerfen. Niemals haben „Apologeten“ der FSSPX die Römisch-Katholische Kirche mit Schmutz beworfen, da die Hl. Kirche unfehlbar und makellos ist! Was Sie aber damit verwirren, dass jeder Hierarch, vor allem in Rom, makellos und nicht im Irrtum ist. Was Sie verkünden ist reinster Papalismus, ein Irrtum das von Papst Pius IX. in Pastoralbriefen verurteilt wurde, als er – im Bewusstsein des aufkommenden Liberalismus unter der Geistlichkeit – warnte: „Wenn ein künftiger Papst etwas gegen den katholischen Glauben lehrt, FOLGT IHM NICHT!“ So sprach der Ehrenswürdige Hl. Vater der das Dogma der Päpstlichen Unfehlbarkeit – das von Ihnen verdreht wird – promulgierte!
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#55   Aurelius   14:43:03 | Dienstag, 17. Januar 2006
@ Ansgar
Die Glaubenstreue und der Einsatz der Pius-Bruderschaft für die Messe in Ehren – solange ihre Apologeten in dünkelhaftem Ton und miesepetrig ihre Besserwissereien feilbieten, berauben sie sich selbst einer ernstzunehmenden Gesprächsposition. Diese verkniffene Freudlosigkeit und das Angsthasentum passen so gar nicht zur weihevollen und sinnlichen Freude der alten Messe. Von Unverschämtheiten gegen den Heiligen Vater ganz abgesehen…
Nicht wenige sind durch Gehorsam und Demut heilig geworden.
Mir schrieb einmal ein User von kreuz.net privat, daß es schon erschreckend sei, wie viele hier ihr Seelenheil durch Stolz und Hochmut auf’s Spiel setzen. Ich kann und will das nicht beurteilen, aber es wirklich traurig mit welcher Arroganz einige Apologeten der Piusbruderschaft jede Gelegenheit nutzen, die Römisch-Katholische Kirche kübelweise mit Schmutz zu bewerfen. Und das alles unter der fadenscheinigen Erklärung, man hinge ja noch an Rom, aber bitte schön nicht an diesem. Ich sehe, Evelin hat wieder einmal in dieses Horn gestoßen.
Kann eine schismatische Gesinnung deutlicher sein?
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#53   Brandenburgis   13:53:31 | Dienstag, 17. Januar 2006
Katholischer Staat
Es sei darauf hingewiesen, daß eine vielzahl katholischer Staatswesen und katholischer Gesetzgebungen erst auf die Initiative der V2-Versammlung und der Konzilspäpste hin abgeschafft wurden, zum unermeßlichen Schaden dieser Länder und ihrer Bevölkerungen. Wer „Reigionsfreiheit“ propagiert, will dem Teufel, dem Menschenmörder von Anfang an, den Weg ebnen.
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#51   DemonDeLuxe †   12:33:45 | Dienstag, 17. Januar 2006
@Thomas A. Höck
Es geht aber noch ein bisserl weiter. Ist ja nett, wenn man gnädigerweise andere Religionen „dulden“ würde. Noch besser, wenn man sie GARANTIEREN würde. Aber was soll’s? Die Gesetzgebung wäre ja dennoch katholisch bestimmt, was zu deutsch besagen würde, dass große Teile der Bevölkerung unter ein Recht gezwungen werden, dessen vermeintlich göttliche Herleitung sie nicht anerkennen.
Fragen wir doch ‘mal ‘rum, was die lieben Forenteilnehmer denn wohl sagen würden, wenn sie hinduistischen oder islamischen Rechtsnormen unterliegen würden, oder den Anforderungen Odins. Na? Machen Sie sich ‘mal klar, dass es Menschen gibt, denen IHR Gott so suspekt ist wie IHNEN Jupiter oder Krishna.
Im übrigen: Wir Nichtkatholiken sind deutlich in der Mehrheit – und wenn Sie, liebe Fundis, ‘mal wirkliche Gläubige statt nur Taufscheine zählen, dann sind sogar die gesamten Christen in Deutschland in der Minderheit. M.W. wird dieses oder nächstes Jahr damit gerechnet, dass der Anteil der Kirchensteuerpflichtigen an den Arbeitnehmern unter 50% absinkt. Für Ihren katholischen Staat müssen Sie also entweder in den Vatikan auswandern oder sich ein nettes Vulkaninselchen suchen.
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#49   Marcel   09:17:54 | Dienstag, 17. Januar 2006
Bischof Fellay im Radio-Courtoisie-Interview, vom 8. Dezember 2005
Auch gut zum Artikel passend, hier auf DICI. www.dici.org/actualite_read.php?id=719&loc=US.
Sehr schön zusammengefaßt das Problem namens V.II : {…} Do you think that the problems come from the bishops?
Bp Fellay: I am not quite sure that all the problems come from them. Part of the problems, yes, and let us say it is the part most obvious to the faithful, because they first see their priests, their bishop, and as a rule, do not go much farther. {…} But we have to go all the way back to Rome. The problems are above the level of the local bishops. I think, we can trace them back to the council. Of course, all the problems in the Church do not come from the council. There were some already before. The council gathered, compressed and inoculated into the lifeblood of the Church a number of problems from the 50’s which Pius XII had tried to keep under control. And he had already obviously lost control, not officially, but underhand. You could then see punishments, chastisements against those who were raising their head too much. There was a whole work of subversion under Pius XII in the 50’s. Thereupon the council came to bless this underground subversive work.
{…}
Was der weise Hirte danach sagt, ist ebenfalls sehr erhellend.
Paßt gut zu Bischof Williamson; vgl. sein letzter Brief als kürzliche Leserzeitung. www.kreuz.net/bookentry.186.html
„Modernismus ist die Summe aller Häresien.“ (Hl. Papst Pius X.)
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#48   Sozialkatholisch   08:47:01 | Dienstag, 17. Januar 2006
@ DemonDeLuxe
Christus wird sich zum Lehramt und zu den Sakramenten in der Kirche und zu den Gläubigen, die sich mit Hilfe der Kirche, ehrlich auf Gott auszurichten versuchten, bekennen.
Schön das sie doch nich ganz so böse sind ;-)
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#47   DemonDeLuxe †   08:23:33 | Dienstag, 17. Januar 2006
@Sozialkatholisch
*kicher*
Sehen Sie ‘mal, so bös’ bin ich gar nicht (OBWOHL „Honi soit qui mal y pense“ meine Signatur in allen Foren ist…) – DARAN hatte ich gar nicht gedacht :O)
Aber ähm, mit Verlaub: Christus wird sich ZUR KIRCHE BEKENNEN? Verdrehen Sie da nicht ein bisserl was? Sie gestatten die Frage, was Sie zu der (sogar mir Agnostiker auffallenden) Hybris bringt, dergleichen Mutmaßungen über Gott anzustellen, noch dazu solche, bei denen ER sich auf SIE zubewegen sollte – anstatt SIE auf IHN, und zwar bedingungslos und ohne Abstriche.
Was’n das für eine Kirche, der Sie da angehören?
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#46   Sozialkatholisch   07:28:03 | Dienstag, 17. Januar 2006
@ DemonDeLuxe
Ein Schelm wer arges denkt, Fehler und Schwächen der Kirche natürlich.
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#45   DemonDeLuxe †   00:47:06 | Dienstag, 17. Januar 2006
@Sozialkatholisch
„Trotz der vielen Fehlern und Schwächen wird sich Christus zu seiner Kirche bekennen.“
Ich weiß nicht… sticht Ihnen bei dem Satz nicht auch ein klitzekleines Detailchen ganz mächtig ins Auge?
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#44   clemens   23:46:10 | Montag, 16. Januar 2006
@Aurelius
Ich sehe da keinerlei bösen Absichten.
Vielleicht weil Sie versuchen, mit den Hühneraugen zu schauen
Gute Nacht
Clemens
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#43   catharina   22:35:18 | Montag, 16. Januar 2006
Unklarheiten
„Bestandteil dieses Corpus ist die reine Wahrheit, die vom Hl. Geist – nicht von häretischen Theologen herrührende – inspirierte Lehre, die himmlische Liturgie, die im Missale des Hl. Papstes Pius V. seine Vollendung gefunden hat, und der makellose Glaube, für den Millionen ihr Leben gegeben haben.“
Das klingt ja geradezu hymnisch! Mir allerdings ist es nicht ganz klar, wie die „reine Wahrheit“, die „inspirierte Lehre“ (wo ist da der Unterschied zu ebengenannter Wahrheit?), die „himmlische Liturgie“ (die erst noch einer irdischen Vollendung durch Papst Pius V. bedurfte; folglich kann es doch nicht um die Liturgie des Himmels gehen) und der „makellose Glaube“ (zu unterscheiden von der reinen Wahrheit und der inspirierten Lehre? – also muß wohl die fides qua gemeint sein) „Bestandteil“ des Corpus Christi Mysticum sein sollen.
Das ist jedenfalls nicht die Ekklesiologie der großen Enzyklika Papst Pius XII. Nach ihm sind die Glieder (und bitte nicht „Bestandteile“) des Leibes Christi getaufte und gläubige Menschen.
Tradition hin, Vulgärtraditionalismus und Stammtischtheologie her: Wie wäre es denn mit etwas mehr „Sobrii estote et vigilate“? Mir als einfacher christlicher Seele ist es schleierhaft, wie man so selbstherrlich über das Werk des demütigen Gottessohnes palavern und dabei noch der Meinung sein kann, man tue Ihm einen Dienst damit.
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#42   Marcel   22:34:19 | Montag, 16. Januar 2006
No no
Ansgar: Man muß Aurelius leider zustimmen.
Aber nein, auch diesesmal nicht.
Und damit: Gute Nacht. :-)
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#41   Athanasius   22:26:03 | Montag, 16. Januar 2006
Refutatio
so Römisch-Katholische Priesterbruderschaft St. Pius X. weigert, sich der Autorität gebot. Gehorsam zu üben.
Uhm? Man weigert sich dem Neo-Modernismus zu unterwerfen, aber wollen Sie hier ernsthaft behaupten die Priesterbruderschaft die nach einem Papst genannt wurde, würde die Autorität des Hl. Stuhles nicht anerkenne? Ihr „Gehorsam“ ist ein Gehorsam gegen Glauben. Und Papst Pius IX. schrieb bereits in einem Brief an den Bischof Brizen „Wenn ein künftiger Papst etwas gegen den katholischen Glauben lehrt, folgt ihm nicht!“ Zudem ist Ihre falsche Argumentierung typisch böswillig, denn P. Jones „Moraltheologie“ lehrt uns ja, daß „einer noch nicht schismatisch ist, weil man einfach dem Papst nicht gehorcht, sei es auch für lange Zeit.“
sich in Deutschland beispielsweise gar nicht „römisch-katholisch“ nennen darf.
Ist das Bundesdeutsche Gesetz für Sie Maßstab des Glaubens? Ich dachte es wäre den Heiligen Vätern nach „lex orandi, lex credendi“. Und die „lex orandi“ der deutschen Bischöfe macht mir schon klar wer Römisch-katholisch ist und wer nicht.
Ich sehe da keinerlei bösen Absichten.
Dafür sind viele in Ihrem Lager blind.
Bischöfe der Kirche als „Erzverräter“ bezeichnet
Die meisten sind es auch. Wer die Auferstehung leugnet, Interkommunion fördert und Seminare geöffnet hält wo der Glaube zerstört wird, ist ein Verräter, ja sogar ein Häretiker, also gar kein Katholik mehr!
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#40   Sozialkatholisch   22:24:36 | Montag, 16. Januar 2006
@ Der Gatte der Evelin
Anhand ihres Beitrages kann man denken das sie schon schismatisch sind. Trotz der vielen Fehlern und Schwächen wird sich Christus zu seiner Kirche bekennen. Sie tun ja schon so als wäre Rom antichristlich und La Salette in Erfüllung gegangen. Viele Demütigungen der nachkonziliaren Kirche gehen auf den Versuch zurück die zerstrittene Christenheit wieder zusammenzuführen und das sollte das Bestreben eines jeden Katholiken sein. Natürlich muss Rom sich wieder mehr auf die Wurzeln besinnen, aber Rom jetzt schon den Rücken kehren wäre zu früh.
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#39   Ansgar   22:17:50 | Montag, 16. Januar 2006
@ Aurelius
Man muß Aurelius leider zustimmen. Die Glaubenstreue und der Einsatz der Pius-Bruderschaft für die Messe in Ehren – solange ihre Apologeten in dünkelhaftem Ton und miesepetrig ihre Besserwissereien feilbieten, berauben sie sich selbst einer ernstzunehmenden Gesprächsposition. Diese verkniffene Freudlosigkeit und das Angsthasentum passen so gar nicht zur weihevollen und sinnlichen Freude der alten Messe. Von Unverschämtheiten gegen den Heiligen Vater ganz abgesehen…
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#38   Evelin   22:13:12 | Montag, 16. Januar 2006
Niemand kann zwei Herren dienen!
Rom-treue und gehorsame Katholiken in selbstgerechtester Art und Weise ständig beschimpft werden.
Da erhebt sich freilich die Frage: Welchem Rom: Dem, welches vom Glauben abgefallen ist (Gottesmutter von La Salette)? Oder dem ewigen Rom, welches Glaube, Lehre, Liturgie unversehrt bewahrt und bewahren will?
Die andere Frage, wem gegenüber gilt der Gehorsam? Den Funktionären des Augenblicks, deren faule Früchte aus allen Pfarren des Erdballs stinken, die nicht der Hl. Überlieferung die Treue halten? Oder denjenigen, deren Autorität nicht aus ihrer Person oder Funktion herrührt, sondern aus dem von Christus für Jahrtausende gestifteten Corpus Christi Mysticum, der makellos ist und bleibt?
Bestandteil dieses Corpus ist die reine Wahrheit, die vom Hl. Geist – nicht von häretischen Theologen herrührende – inspirierte Lehre, die himmlische Liturgie, die im Missale des Hl. Papstes Pius V. seine Vollendung gefunden hat, und der makellose Glaube, für den Millionen ihr Leben gegeben haben.
Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder den Erfindern und Vollstreckern von V2 und seinen Irrlehren und schlechten Früchten oder den Zeugen der Wahrheit, die vorangegangen sind, ohne sich an die Welt und ihren Herrscher anzubiedern. Wer für die Welt optiert, ist nicht katholisch, mag er sich auch als katholisch bezeichnen!
Der Gatte der Evelin
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#37   Aurelius   21:51:11 | Montag, 16. Januar 2006
@ Athanasius
Die Karikaturen womit die völlig Römisch-katholische Priesterbruderschaft St. Pius X. (so Römisch, daß nach einem römischen Hl. Vater genannt wurde, einem HEILIGEN Papst)
Man kann sich natürlich nach jedem benennen, das heißt sagt noch lange nichts über die Zugehörigkeiten und Loyalitäten aus.
Fest steht, daß sich die ach so Römisch-Katholische Priesterbruderschaft St. Pius X. weigert, sich der Autorität des Nachfolgers des heiligen Petrus zu unterwerfen und den gebotenen Gehorsam zu üben.
Fakt ist auch, daß die ach so Römisch-Katholische Priesterbruderschaft St. Pius X. sich in Deutschland beispielsweise gar nicht „römisch-katholisch“ nennen darf.
von den Beiträgen hier unten (etwa „Stimme der Vernunft“) dargestellt werden, beweisen die Böswilligkeit und böse Absichten dieser anonymen Schreiber.
Ich sehe da keinerlei bösen Absichten.
Zu sehen, und das sogar überdeutlich, sind die bösen Absichten aber in Beiträgen, in denen Bischöfe der Römisch-Katholischen Kirche als „Erzverräter“ bezeichnet werden, mal ganz davon abgesehen, wie in diesem Forum Rom-treue und gehorsame Katholiken in selbstgerechtester Art und Weise ständig beschimpft werden.
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#36   Athanasius   21:26:16 | Montag, 16. Januar 2006
Karikaturen
Die Karikaturen womit die völlig Römisch-katholische Priesterbruderschaft St. Pius X. (so Römisch, daß nach einem römischen Hl. Vater genannt wurde, einem HEILIGEN Papst) von den Beiträgen hier unten (etwa „Stimme der Vernunft“) dargestellt werden, beweisen die Böswilligkeit und böse Absichten dieser anonymen Schreiber.
Man darf zwar von einem Konflikt zwischen Hierarchen und der FSSPX ausgehen, aber nicht als ob man von „Rom“ und „Ecône“ spricht, wie etwa von Rom und dem (wirklich schismatischen) Konstantinopel. Ecône baut eben auf die Lehre des ewigen Roms, „der Hüterin des hl. katholischen Glaubens, Rom unserer Mutter“ (cf. Erzbischof Lefebvre 1974), und die heutige Prelaten von Kardinal Mahoney bis hinauf zu Benedikt XVI. bauen auf das II. Vatikanum, also auf dem Rom der „neo-protestantischen und modernistischen Tendenzen“.
Solche Vorwürfe – durchaus berechtigt – können zwar Objekt von Diskussion sein, aber reichen nicht dazu aus um die FSSPX als eine von der heilsnotwendigen Römischen, Katholischen, Apostolischen und Heiligen Kirche abzugrenzende Entität darzustellen. Das hat mittlerweile sogar Darío Kardinal Castrillón Hoyos eingesehen und öffentlich verkündet (cfr. Canale 5 TV, November 2005), was übrigens von Ihr.Em. Silvio Kardinal Oddi, Kardinal Thiandoum, Kardinal Stickler, Kardinal Vincentas Sladkevicius (der sogar 2000 seine eigene Schwestern der litauischen FSSPX anvertraute!), und Rota Romana-Jurist Nero Capponi schon längst bestätigt wurde.
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#35   Aurelius   21:22:40 | Montag, 16. Januar 2006
@ Miles Christ: „Erzverräter“
@ MilesChristi:
Erzverräter Bischof Carlos Rifan
Bei allem Respekt, einen Bischof mit Begriffen wie „Erzverräter“ zu beleidigen ist meiner bescheidenen Meinung nach echtes Vergreifen im Tonfall und eines Katholiken, egal ob er jetzt der FSSPX oder sonst einer Organisation nahe steht nicht würdig. Das unterbietet sogar das traditionalistische Proletentum, dem man hier sonst so begegnet um einiges.
@ Dr. Carlo Regazzoni
Zur Zeit hat Rom eine Initiative lanciert, um den Widerstand gegen V 2 zum erlahmen zu bringen.
Danke für ein weiteres Beispiel von Stammtischtraditionalismus www.kreuz.net/article.2538.html!
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#34   Yersinia   20:41:43 | Montag, 16. Januar 2006
@Miles: no, erstens bin ich katholisch
zweitens will ich nicht bloß „geduldet“ werden, sondern in einem Staat, den ich auch mit meiner Arbeitskraft und meinen Steuern unterstütze, das Recht haben, die politischen Entscheidungen und das gesellschaftliche Leben nach meinem Dafürhalten mitzubestimmen – das nicht zu dürfen und bloß „geduldet“ zu werden statt Rechtsansprüche zu haben zeigt, dass ein „katholischer Staat“ nichts anderes als eine katholische Diktatur wäre – aber vielen Dank, @Miles, dass du zur Entlarvung beigetragen hast!
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#33   Toby   20:33:11 | Montag, 16. Januar 2006
Ich denke,
bei einer möglichen Annäherung oder gar Einigung zwischen FSSPX und Rom wird man nicht umhin können, auch den Status der FSSP erneut aufzugreifen. Die Gründung der FSSP hängt eng mit der FSSPX zusammen, sind ihre Gründungsmitglieder doch allesamt aus der FSSPX hervorgegangen.
Allerdings frage ich mich auch, ob und inwiefern nicht Rom oder die Bischöfe, sondern die Petrusbrüder selbst schuld sind an ihrem Schicksal. Warum treten die nicht entschiedener auf in der Öffentlichkeit? Warum schärfen sie nicht ihr theologisches Profil? Schließlich haben sie ja sowieso nichts mehr zu verlieren. Wo ist also das Problem?
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#32   MilesChristi   20:10:40 | Montag, 16. Januar 2006
Andersglaubende
Yersinia: in einem katholischen Staat hätten sie das Recht ihren Irrglauben zu praktizieren (Duldung). Wo ist das Problem ?
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#31   Yersinia   20:07:41 | Montag, 16. Januar 2006
also darf man die ganze Geschichte dermaßen verstehen
dass der niedliche ausgestorbene Saurier die sich als „katholisch“ bezeichnenden Fundamentalisten sind – und der Käfig ihr „katholischer Staat“? – ich meine, die „Traditionalisten“ sind bisher die Antwort schuldig geblieben, was mit andersglaubenden, andersdenkenden, anderslebenden Menschen geschehen würde – auch bezeichnend;
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#30   clemens   20:00:29 | Montag, 16. Januar 2006
@Miles Christi: Danke
Sehr gut ausgeführt, was ich unten angedeutet habe!
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#29   MilesChristi   19:44:43 | Montag, 16. Januar 2006
Keine Angst, sondern gebotene Vorsicht
Es geht nicht um „Kleingläubigkeit“ oder um „Angst“, sondern nur um ein Verhalten das sich aus der Beobachtung ähnlicher „Versöhnungsversuche“ in der Vergangenheit.
– Campos: geführt vom Erzverräter Bischof Carlos Rifan geht die Gemeinschaft in Campos den Weg der Assimilierung. Hat sie sich früher tapfer gegen die häretischen Tendenzen in der Kirche geschlagen, schweigt sie diese heute konsequent. Sogar den von ihren Priester verfaßten, hervorragenden Artikel „42 Gründe, um die „neue Messe“ nicht zu besuchen“ wird totverschwiegen – er ist nicht mehr auf der Website zu finden. Bischof Rifan besucht eifrig Zeremonien, die von „Messe“ nur den Namen noch haben, und konzelebriert.
– Petrusbruderschaft: fristet einen Schattendasein, ist an der Gnade von Bischöfen und „Bischöfen“ gebunden, die zwar alles Mögliche erlauben, aber die größten Schwierigkeiten haben, eine echte (=tridentinische) Messe in ihren Diözesen zu erlauben, auch wenn diese von der FSSP zelebriert wird – und auch wenn viele von deren Priestern kein Problem haben, die protestantisierte neue Messe zu konzelebrieren bzw. diese sogar allein zu lesen.
– Le Barroux: einst ein Bollwerk der katholischen Tradition, und heute ein Feld für nirgendsführende „liturgische Experimente“; auch dort wird die protestantisierte Messe neuerdings gelesen.
Das sind in meinen Augen gute Gründe, um einfach vorsichtig zu sein.
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#28   Sozialkatholisch   19:41:20 | Montag, 16. Januar 2006
Annäherung
Ich finde die Initiative des Papstes zum Frieden und zur Einheit gut. Sicherlich besteht die Gefahr, das die Piusleute sich ihr eigenes schönes Heilshäuschen abseits der Mutterkirche bauen. Doch ganz realistisch betrachtet muss man auch anerkennen das viele Dinge bei ihnen besser laufen als in der Amtskirche und verstehen, dass sie das Gute bei ihnen nicht so einfach schutzlos bestimmten Geistern in der Amtskirche, die es leider gibt, ausliefern wollen.
Die Idee mit den Bischöfen finde ich gut, daraus könnte sich eine für beiden Seiten fruchtbare Annäherung ergeben.
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#27   clemens   19:40:44 | Montag, 16. Januar 2006
@Achim
Aber es ist auch Tradition, dem Papst als oberste Autorität anzuerkennen.
Was die Piusbruderschft tut! Dort wird mehr (oder überhaupt noch) für den Papst gebetet, als anderswo.
Angst ist nicht „Kleinglaube“, sondern Realitätssinn, wenn man das Dahinmickern von FSSP und Campos sieht und auch diese alle wären längst platt gemacht, zumindestens im vorigen Pontifikat, wenn man sie nicht als Gläubigenwegfischer von der FSSPX gebraucht hätte.
Und keine Illusion: Wenn die FSSPX ein exotisches Exponat in der Vielfalt der Möglichkeiten wird, braucht es die anderen eigenlich nicht mehr.
Und dann?
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#26   Sirilo   19:39:42 | Montag, 16. Januar 2006
„Mein Reich ist nicht von dieser Welt…“
Jesus hat doch vor Pilatus gesagt: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Damit haben sog. „katholische Staaten“ keine Wurzel in der Lehre Christi.
Einer meiner Vorfahren wurde 1652 wegen seines evangelischen Glaubens aus dem „katholischen Staat“ Österreich vertrieben. Damals gingen die Büttel des Staates z.B. im Waldviertel von Haus zu Haus und fragten die Bewohner nach ihrer Konfession. Wenn sie nicht versicherten, katholisch zu sein, wurden die Insassen aus dem Haus vertrieben und ihr Haus- und Landbesitz konfisziert. Zehntausende verloren so ihre Heimat; sie fanden schließlich Asyl in der vom 30-jährigen Krieg verheerten Markgrafschaft Ansbach, der sie neuen Aufschwung brachten, während das österreichische Waldviertel in wirtschaftlicher Stagnation versank.
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#25   28.IX-28.X   19:33:12 | Montag, 16. Januar 2006
Da tut
die FSSPX gut daran, vorsichtig zu agieren. Wenn der hl. Vater zb. den „Neokatechum. Weg“ bezierzt, der nachweislich eine protestantische Sekte inerhalb der Kirche ist, kann es sein, daß man in den „goldenen“ Käfig gestellt wird. Die Kath. Kirche ist eben Die Kath. Kirche und das will die FSSPX wahren.
Es wäre zB. auch eine gute Möglichkeit, wenn den hl. Vater einen oder zwei weitere Bischöfe für die FSSPX ernennen täte, da die vier jetztigen ganz ausgelastet sind. (Alt werden sie auch, wie wir alle). So ein Angebot sollte die Bruderschaft nicht ausschlagen.
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#24   Sozialkatholisch   18:52:32 | Montag, 16. Januar 2006
@ catharina
Immer in der Vergangenheit zu schwelgen ist genauso verkehrt wie ohne Realitätsbewusstsein Zukunftsgespinste aufzubauen. Wir müssen sicherlich jetzt und hier versuchen Jesu nachzufolgen, unser Ego überwinden und bereit sein zu dienen. Die Erfahrungen in der Vergangenheit sollte man auch nicht stur kopieren sondern das positive übernehmen und aufpassen das keine geistigen Schätze verschütt gehen… Da die Welt aber einem ständigen Wandel unterworfen ist sollte man ständig bereit sein sie auf Gottes Willen auszurichten. Dekadenz und Gleichgültigkeit war schon der Untergang vieler Kulturen.
Die Nachfolge Christie beinhaltet immer die Bereitschaft zu dienen aber auch zu versuchen den Willen Gottes zu erahnen und dann nach bestem Wissen und Gewissen zu befolgen…
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#23   Ansgar   18:07:28 | Montag, 16. Januar 2006
Angst
Der Papst geht väterlich auf die Pius-Bruderschaft zu. Diese, statt sich geehrt zu fühlen, stellt Bedingungen und bläst sich auf. Abgesehen davon, daß auch Demut integraler Bestandteil allen Traditionalismus’ ist: Die Bruderschaft bremst die großartige Initiative des Heiligen Vaters aus Angst vor Vereinnahmung. Angst scheint das bestimmende Wesensmerkmal der Bruderschaft zu sein. Statt auf ihre Kraft und Sendung zu vertrauen, auf den von ihnen viel beschworenen Heiligen Geist, der exklusiv in ihren Reihen wohnt, haben sie Angst. Weil sie der Rechtmäßigkeit ihrer Sendung vielleicht doch nicht vertrauen? Keine Chance sehen, die Kirche von ihnen mit Gottvertrauen zu verändern? „O ihr Kleingläubigen …“
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#22   catharina   18:07:26 | Montag, 16. Januar 2006
Unsere Stunde
Idealstaaten entwerfen, das mag eine interessante Beschäftigung sein. Welche großartigen Werke der Philosophie und Literatur sind doch in solchen Zusammenhängen entstanden! Für den Katholiken besteht die Möglichkeit, viele schöne Stellen aus den Schriften der Kirchenväter, der Theologen des Mittelalters und der Neuzeit, natürlich auch der Päpste bis zum letzten Konzil anzuführen. Zugegeben, das ist ein wirklich anregendes Thema.
Auf der anderen Seite wissen wir als Christen aber auch um den Ruf, hier und heute unter den gegebenen Umständen als Zeugen der Wahrheit und der Liebe zu leben. Dadurch werden vielleicht nicht so triumphalistische Gefühle geweckt, die Träumereien von staatlich-kirchlichem Glanz-und-Gloria-Zauber entweichen, man fühlt sich in die ernüchternde Realität zurückversetzt. Aber ich sehe herade in dieser Perspektive ein christliches Specificum. Ihm nachfolgen, der an Seinem Gottgleichsein nicht wie an einem Raub festhielt, sondern sich entäußerte; der nicht kam, sich bedienen zu lassen, sondern zu dienen; der Knechtsgestalt annahm und doch König aller Könige war.
Nichts gegen die vorkonziliaren Stellungnahmen zur damaligen Zeit. Aber zu unserer Stunde passen sie in mancher Hinsicht nicht mehr. Das müssen wir als Christen doch sehen!
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#21   Athanasius   17:30:20 | Montag, 16. Januar 2006
Eine bestimmte Staatsform…
…wurde nie von der Kirche gefordert, sondern immer die Wahl und Entscheidung für den katholischen Glauben.
Höck schrieb: Einschränkungen der Meinungsfreiheit … ? Ja, warum nicht?
Eben abgesehen von den zahlreichen Enzyklikas und Dekreten mit denen u.a. Papst Leo XIII. und Papst Pius IX. die Religionsfreiheit verurteilten, eine etwas neuere Äusserung des Hl. Vaters Papst Pius XII. zu diesem modernen Irrtum der prinzipiellen Religionsfreiheit (denn das katholische Prinzip ist „Förderung, Bekenntnis sowie Toleranz“), der am 6. Dezember 1953 mit der Ansprache „Ci Riesce“ sich an katholische Anwalte richtete:
„Es muß deutlich benachdrückt werden, daß keine menschliche Autorität, kein Staat, keine Gemeinschaft von Staaten egal welchen religiösen Charakters, ein positives Mandat oder ein positives Erlaubnis geben kann um zu unterrichten oder zu tun was gegen die Wahrheit des Glaubens oder die moralische Richtigkeit gerichtet is. Was nicht der Wahrheit und dem moralischen Gesetz entspricht hat objektiv kein einziges Recht auf Existenz, weder auf Propaganda, noch auf Taten.“
Die Karikaturen die hier von der Römisch-katholischen Priesterbruderschaft St. Pius X. und von der vorkonziliaren Lehre zur Religionsfreiheit gemacht werden, zeugen von Böswilligkeit und böse Absichten.
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#20   Sozialkatholisch   17:15:36 | Montag, 16. Januar 2006
kath. Staat
Wenn man von dem Wunsch spricht einen katholischen Staat haben zu wollen sollte auch darüber nachdenken in was für einen Staat wir uns befinden und die Vor und Nachteile abwägen.
Unsere jetzige Scheindemokratie spiegelt in vielen Entscheidungen bestimmt nicht die Meinung des Volkes wieder und immer mehr merkt man das die gängigsten Parteien doch eigentlich ein großer Klump sind die doch irgendwie das selbe Ziel haben. Der Moral und Werteverfall kann von keinem geleugnet werden. Auch die Meinungs- und persönliche Freiheit ist wenn auch nur indirekt unterdrückt.
Wie sollte denn der kath. Staat aussehen? Monarchie, einen kath. Parteivorsitzenden oder doch gewählt mit einer katholischen Verfassung?
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#19   Stimme aus dem Tradiland   17:08:36 | Montag, 16. Januar 2006
@ DDL
Beim Thema Religionsfreiheit ging es nach V2 nie um Deutschland, sondern um die südamerikanischen Länder und um manche europäische (wie Italien, Irland). Im übrigen sähe auch Deutschland anders aus, gäbe es dort einen katholischen Staat. Sicherlich hätten auch die Daemonen weniger Macht als derzeit.
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#18   DemonDeLuxe †   17:02:27 | Montag, 16. Januar 2006
„Katholischer Staat“
OMG, man sollte meinen, wir bekämen im mittleren Osten plastisch genug vor Augen geführt, wohin religiös ausgerichtete Staaten streben…
Aber die vollkommene Realitätsferne derjenigen, die diesen „katholischen Staat“ herbeiwünschen, ist schon possierlich – also, ‘mal so zum Nachdenken:
Ca. 31% aller Deutschen sind (nominell!) katholisch.
DAVON gehen ca. 14% sonntags zur Messe.
DAVON ist nur ein kleiner Teil „Traditionalist“ in der hier vertretenen, fundamentalen Ausrichtung… das ist, selbst bei schönster Übertreibung, irgendwas um die Prozentmarke (vermutlich aber nur ein Bruchteil davon). Und diese winzige Minderheit schwelgt allen Ernstes in „Katholikenstaatphantasien“?
Possierlich.
Davon, dass derlei Verirrungen gegen die freihetlich-demokratische Grundordnung verstoßen, ‘mal gar nicht zu reden. Und natürlich auch davon nicht, dass man ernstlich meint, kirchliche Protagonisten seien der „Ahrheit“ auch nur um ein Jota näher als weltliche.
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#17   Stimme aus dem Tradiland   16:43:32 | Montag, 16. Januar 2006
@ Thomas A. Höck
Sie personalisieren das Thema „katholischer Staat“ viel zu stark. So gab es im katholischen Kaiserreich Österreich(-Ungarn) (1804 bis 1918, ab 1867 Österreich-Ungarn) nicht nur katholische, sondern protestantische (verschiedener Denominationen), jüdische und moslemische Religionsgemeinschaften, die staatlich anerkannt waren.
Katholischer Staat wäre einer, in welchem das Wahrheitsprinzip gilt und eine Staatsform herrscht, in welcher nicht der das Sagen hat („Wahlen gewinnnt“), der besser lügt, sondern wer die Wahrheit sagt. Abtreibung, Frühabtreibung, Ehescheidung und -Wiederverheiratung, Gotteslästerung unter dem Deckmantel der „Kunst“, Perversitäten von Pornographie bis öffentlich zur Schau gestellter Homosexualität hätten keinen Platz in einem solchen Staat.
Keine Bildungsnivellierung, wie jetzt europaweit angestrebt, sondern Diversifizierung. Keine Sexualerziehung, es sei denn im katholischen Sinne. Keine erlaubten Geheimbünde, die an der Unterminierung der Gesellschat arbeiten. Keine Förderung oder Beheimatung von Irrlehren an den Universitäten.
Von allen diesen Regeln würden in Wahrheit auch die Angehörigen anderer Religionen und Konfessionen profitieren. Und könnten daran die Heiligkeit des katholischen Glaubens und die Richtigkeit seiner Lehren erkennen.
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#16   Christin   16:19:28 | Montag, 16. Januar 2006
@Thomas A.Höck:Liebe ist ein Zaubermittel,wo man statt agressiv nur ein wenig „verrückt“ wird
Das erinnert mich
Die Zähmung der Widerspenstigen von William Shakespeare.
Das würde eher zu mir passen als zum freundlichen Drachen!
Ich bin durch die Ehe ganz zahm geworden!
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#14   Christin   15:56:56 | Montag, 16. Januar 2006
Rom will aufs Gas steigen…
Ich find so einen kleinen Drachen im Käfig gar nicht so gefährlich wie er aussieht.
Ich glaub nicht,dass er was anstellt,wenn er frei ist,er könnten sie sich verlieben und dann freiwillig ganz zahm und glücklich werden.
Vielleicht würde er sogar mithelfen die Welt zu retten?
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