Mitten im Advent empfahl die deutsche ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ ihren Lesern, mit der nachwachsenden Generation einen großen Bogen um katholische Kindergottesdienste zu machen.
Dienstag, 17. Januar 2006 22:33
diakonos: @Gotthard
Ja ich weiß, aber ich bin ja nicht allein – wir werden wohl zusammen in der Hölle schmoren, aber vielleicht gibt es da auch eine tridentinische und eine modernistische Abteilung
Dienstag, 17. Januar 2006 10:37
Marcel: Vernünftiger Kontext
Stimme der Unvernunft schrieb: One of them said: „We have seen a little corner of heaven“.
Jaja, dieses Märchen ist Uralt. {…}
Es ging nicht um Märchen.
Aber kein geistig normales Kind würde je so einen Satz sagen, hätte Fellay gesagt „one of them said „this was so cool!“ dann würd ich ihm glauben, aber so kann ich sehen, daß er Märchen erzählt.
Der Kontext zeigt Ihnen, daß den Satz einer der acht Priester sagte, als sie das Priesterseminar und die Grundschule in Econe besuchten und die lieben Kleinen in Aktion erlebten.
Auch ohne Kontext wäre die Frage: Warum würde ein Schulkind in Econe, das täglich mehr Priester und -seminaristen in Soutane sieht als Laien, beim Anblick von nur acht Priestern sagen: ich habe ein kleines Stück Himmel gesehen?
(Obwohl es stimmte.)
_
P.S. Kinder, die von der FSSPX betreut werden, sagen in aller Regel nicht: „Das ist cool“. Sie sprechen deutsch, englisch oder französisch, aber nicht alles zur gleichen Zeit. Dem Fernsehen sind die allerwenigsten ausgesetzen, denn diese Quelle der Seelenzerstörung ist mehrheitlich ausgeschaltet.
P.P.S. Der gute Satz „Wir sahen ein Stücken Himmel auf Erden“ ist sehr gebräuchlich in den FSSPX-Gemeinden: er fällt oft nach der hl. tridentinischen Messe, bei jung und alt. Von meinem Grundschulkind würden Sie den Satz oft hören und es ist geistig normal.
Jaja, dieses Märchen ist Uralt. {…}
Es ging nicht um Märchen.
Aber kein geistig normales Kind würde je so einen Satz sagen, hätte Fellay gesagt „one of them said „this was so cool!“ dann würd ich ihm glauben, aber so kann ich sehen, daß er Märchen erzählt.
Der Kontext zeigt Ihnen, daß den Satz einer der acht Priester sagte, als sie das Priesterseminar und die Grundschule in Econe besuchten und die lieben Kleinen in Aktion erlebten.
Auch ohne Kontext wäre die Frage: Warum würde ein Schulkind in Econe, das täglich mehr Priester und -seminaristen in Soutane sieht als Laien, beim Anblick von nur acht Priestern sagen: ich habe ein kleines Stück Himmel gesehen?
(Obwohl es stimmte.)
_
P.S. Kinder, die von der FSSPX betreut werden, sagen in aller Regel nicht: „Das ist cool“. Sie sprechen deutsch, englisch oder französisch, aber nicht alles zur gleichen Zeit. Dem Fernsehen sind die allerwenigsten ausgesetzen, denn diese Quelle der Seelenzerstörung ist mehrheitlich ausgeschaltet.
P.P.S. Der gute Satz „Wir sahen ein Stücken Himmel auf Erden“ ist sehr gebräuchlich in den FSSPX-Gemeinden: er fällt oft nach der hl. tridentinischen Messe, bei jung und alt. Von meinem Grundschulkind würden Sie den Satz oft hören und es ist geistig normal.
Dienstag, 17. Januar 2006 10:00
stimme der vernunft: schöne Legenden
One of them said: „We have seen a little corner of heaven“.
Jaja, dieses Märchen ist Uralt.
Das haben angeblich die Abgesandten der Kiewer Rus gesagt als sie in Konstantinopel waren, dann haben es Abgesandte des Sultans von Sansibar gesagt, als sie in Rom waren, Indios haben es gesagt als sie in Rio waren und jeder erzählt diese Legende immer wieder gern.
Aber kein geistig normales Kind würde je so einen Satz sagen, hötte Fellay gesagt „one of them said „this was so cool!“ dann würd ich ihm glauben, aber so kann ich sehen, daß er Märchen erzählt.
Jaja, dieses Märchen ist Uralt.
Das haben angeblich die Abgesandten der Kiewer Rus gesagt als sie in Konstantinopel waren, dann haben es Abgesandte des Sultans von Sansibar gesagt, als sie in Rom waren, Indios haben es gesagt als sie in Rio waren und jeder erzählt diese Legende immer wieder gern.
Aber kein geistig normales Kind würde je so einen Satz sagen, hötte Fellay gesagt „one of them said „this was so cool!“ dann würd ich ihm glauben, aber so kann ich sehen, daß er Märchen erzählt.
Dienstag, 17. Januar 2006 09:44
Marcel: De Kinder sind die Hauptopfer des Glaubens- und daher Sittenverfalls
Wenn Kinder umfassend katholisch aufwachsen dürfen, hat das auch „weltliche“ Folgen. Einige erwähnt
Bischof Fellay, FSSPX, in einem Radio-Interview :
>> Q: {…} You travel much, you meet many people, you have witnessed this influence.
Bp Fellay: Oh, certainly so! It is for me a daily source of joy to see, lets call it the miracle, the miracle of grace, to see souls who are being sanctified, who, I was almost going to say, remain normal in a world which gets crazier by the minute. Well, this is some kind of miracle, and we witness this miracle daily.
I think that one of the most striking example is obtained by asking anyone: How are your children doing? What about them? When we want to compare a state school with one of our schools, we only have to enter the playground to see the difference. It is quite simple. It is an experience we make daily in the whole world. Quite recently, Fr. du Chalard brought to Ecône 8 Italian priests who discovered the seminary and the primary school nearby. Those priests could not get over their surprise at seeing children who were polite, who greeted them, who were considerate, careful of others, who would open the doors to them, who did not quarrel during recess. They could not get over it. One of them said: „We have seen a little corner of heaven“.
{…} <<
Wieder auf den Punkt gebracht.
Es ist eine übergroße Gnade, daß es noch solche Bischöfe gibt!
>> Q: {…} You travel much, you meet many people, you have witnessed this influence.
Bp Fellay: Oh, certainly so! It is for me a daily source of joy to see, lets call it the miracle, the miracle of grace, to see souls who are being sanctified, who, I was almost going to say, remain normal in a world which gets crazier by the minute. Well, this is some kind of miracle, and we witness this miracle daily.
I think that one of the most striking example is obtained by asking anyone: How are your children doing? What about them? When we want to compare a state school with one of our schools, we only have to enter the playground to see the difference. It is quite simple. It is an experience we make daily in the whole world. Quite recently, Fr. du Chalard brought to Ecône 8 Italian priests who discovered the seminary and the primary school nearby. Those priests could not get over their surprise at seeing children who were polite, who greeted them, who were considerate, careful of others, who would open the doors to them, who did not quarrel during recess. They could not get over it. One of them said: „We have seen a little corner of heaven“.
{…} <<
Wieder auf den Punkt gebracht.
Es ist eine übergroße Gnade, daß es noch solche Bischöfe gibt!
Dienstag, 17. Januar 2006 07:27
Gotthard: @diakonos
Du bist aber ein schlimmer „Modernist“…gestaltete Elemente in der hl. Messe? … hehehe. Kinder im Altarraum
… da sei dieser heiligmäßige M. vor!
EIn levitiertes Amt ist für Kinder unbedingt vorzuziehen…
EIn levitiertes Amt ist für Kinder unbedingt vorzuziehen…
Dienstag, 17. Januar 2006 00:29
DemonDeLuxe †: @Ansgar
Um Gott in „großen Werken“ gegenwärtig werden zu lassen, muss man erst einmal an ihn glauben. Ob Kinder
typischerweise z.B. Choräle als Gotteserfahrung wahrnehmen, darf bezweifelt werden; Kinder neigen ja
eher nicht so zur E-Musik, wie sich herumgesprochen haben sollte (und ihr Glaube ist allenfalls ein „Kinderglauben
an den lieben Gott“ mit wenig Bezug zur realen „Hl.Messe“). Ähnliches gilt für Bilderwerke, es sei denn,
sie stellen packende Szenen wie den jüngsten Tag dar, aber das dürfte wohl nicht in jedem kleinen Kirchlein
zur Verfügung stehen. Und die klassische Skulptur des blutenden Jesus am Kreuz ist für Kinder in erster
Linie einfach nur gruselig (und nicht nur für die).
„Na, na. Sie selbst erwähnen ja, wie eine aufwendige Kirche Sie eben von den starren Ritualen ablenkte.“
Ja, weil ich a priori nicht geglaubt habe. Das setze ich bei Ihnen ‘mal als umgekehrt voraus, und da stellt sich schon die Frage, an WAS Sie glauben: An die Botschaft? Oder an deren Form? Wenn ich z.B. das hiesige Gezerre um die Handkommunion sehe, dann scheint die Form ja einigen hier der wahre Gott zu sein.
„funktioniert auf jedem Kindergeburtstag“
Zu Kindergeburtstagen gehen die Kleinen ja auch nicht mit einem bangen: „Ich weiß gar nicht, was ich da soll…“. Außerdem wären SIE HIER doch die allerersten, die den Untergang des Abendlandes bejammern würden, wenn man einen Gottesdienst á la Kindergeburtstag aufzöge.
„Na, na. Sie selbst erwähnen ja, wie eine aufwendige Kirche Sie eben von den starren Ritualen ablenkte.“
Ja, weil ich a priori nicht geglaubt habe. Das setze ich bei Ihnen ‘mal als umgekehrt voraus, und da stellt sich schon die Frage, an WAS Sie glauben: An die Botschaft? Oder an deren Form? Wenn ich z.B. das hiesige Gezerre um die Handkommunion sehe, dann scheint die Form ja einigen hier der wahre Gott zu sein.
„funktioniert auf jedem Kindergeburtstag“
Zu Kindergeburtstagen gehen die Kleinen ja auch nicht mit einem bangen: „Ich weiß gar nicht, was ich da soll…“. Außerdem wären SIE HIER doch die allerersten, die den Untergang des Abendlandes bejammern würden, wenn man einen Gottesdienst á la Kindergeburtstag aufzöge.
Montag, 16. Januar 2006 23:30
Bernado: @Ansgar
Sie schrieben:“Die Baumeister der Romanik wußten um Geheimnisse göttlichen Ebenmaßes, die manchen Bauschmuck
überflüssig machen. Durch die jahrhundertelange Verehrung Gottes in romanischen Kirchen sind Frömmigkeit
und Heiligkeit gleichsam ins Mauerwerk eingesickert.“
Wenn man genau hinschaut, kann man vielfach erkennen, daß dort auch Farben eingesickert sind: die romanischen Kirchen waren zwar nicht vollständig, aber doch reichhaltig ausgemalt. In südlichen Ländern bedeckte oft reicher Mosaikschmuck die Wände. Die heutige „Kahlheit“ romanischer Kirchen rührt daher, daß der Bilderschmuck im Lauf der Zeit teils auf natürliche Weise abhanden kam, teils von Bilderstürmern abgewaschen und teils von neuzeitlichen Restauratoren als „nicht-wiederherstellbar“ aufgegeben worden ist.
Aber ich teile Ihre Ansicht, daß die großartige Proportionalität und die wirkungsvolle Raumgliederung vieler romanischer Kirchen auch da große emotionale Wirkung ausüben kann, wo Bildwerke fehlen.
Wenn man genau hinschaut, kann man vielfach erkennen, daß dort auch Farben eingesickert sind: die romanischen Kirchen waren zwar nicht vollständig, aber doch reichhaltig ausgemalt. In südlichen Ländern bedeckte oft reicher Mosaikschmuck die Wände. Die heutige „Kahlheit“ romanischer Kirchen rührt daher, daß der Bilderschmuck im Lauf der Zeit teils auf natürliche Weise abhanden kam, teils von Bilderstürmern abgewaschen und teils von neuzeitlichen Restauratoren als „nicht-wiederherstellbar“ aufgegeben worden ist.
Aber ich teile Ihre Ansicht, daß die großartige Proportionalität und die wirkungsvolle Raumgliederung vieler romanischer Kirchen auch da große emotionale Wirkung ausüben kann, wo Bildwerke fehlen.
Montag, 16. Januar 2006 23:18
Rosalinde: Mein Outcoming
Als Ahnungslose: was um Himmels Willen machen denn Schlangen vorm Beichtstuhl und (bisher dachte ich die katholische Kirche wäre eine Einheitssache…) was der FssPX? Bitte habt Mitleid mit einer zur Hölle verdammten Seele- die seelenarme Kindertheater nie miterleben durfte.
Montag, 16. Januar 2006 23:14
Ansgar: @Demon
„Allerdings hat derlei mit ?Glauben“ nicht das Allergeringste zu tun. „
Doch. Ästhetischer Genuß an großen Werken (oder einfach an einer schönen Kirchenausstattung) kann Gott gegenwärtig werden lassen.
„Wer solchen Rahmen für seinen Glauben braucht, der scheint nicht im Glauben, sondern im starren Ritual verwurzelt zu sein“
Na, na. Sie selbst erwähnen ja, wie eine aufwendige Kirche Sie eben von den starren Ritualen ablenkte.
„Da traut sich keiner vor, weil niemand weiß, was für eine Antwort erwartet wird.“
Abgesehen davon, daß man für kleine Kinder leicht eine lebensfreudige und fruchtbare Frage-Antwort-Atmosphäre schaffen kann (funktioniert auf jedem Kindergeburtstag): Im Artikel wird der verkrampfte pädogogische Versuch kritisiert, statt sinnlichem Gottesdiensterleben etwas anderes zu setzen. Etwas schlechteres. Gott ist auch für Kinder in einer Messe erfahrbar. Wenn sie den Weihrauch riechen, die Musik hören, das Weihwasser spüren und die Schönheit der Ausstattung sehen können, dann spüren auch kleine Kinder das ganz Große, Besondere. Das Geheimnis.
Doch. Ästhetischer Genuß an großen Werken (oder einfach an einer schönen Kirchenausstattung) kann Gott gegenwärtig werden lassen.
„Wer solchen Rahmen für seinen Glauben braucht, der scheint nicht im Glauben, sondern im starren Ritual verwurzelt zu sein“
Na, na. Sie selbst erwähnen ja, wie eine aufwendige Kirche Sie eben von den starren Ritualen ablenkte.
„Da traut sich keiner vor, weil niemand weiß, was für eine Antwort erwartet wird.“
Abgesehen davon, daß man für kleine Kinder leicht eine lebensfreudige und fruchtbare Frage-Antwort-Atmosphäre schaffen kann (funktioniert auf jedem Kindergeburtstag): Im Artikel wird der verkrampfte pädogogische Versuch kritisiert, statt sinnlichem Gottesdiensterleben etwas anderes zu setzen. Etwas schlechteres. Gott ist auch für Kinder in einer Messe erfahrbar. Wenn sie den Weihrauch riechen, die Musik hören, das Weihwasser spüren und die Schönheit der Ausstattung sehen können, dann spüren auch kleine Kinder das ganz Große, Besondere. Das Geheimnis.
Montag, 16. Januar 2006 23:07
diakonos: Kindergottesdienste
Man sollte das Kind nicht mit dem Bad ausschütten. Ein „Kindergottesdienst“ wie oben beschrieben, ist,
gelinde gesagt, nicht sinnvoll.
Wohl aber finde ich es gut, wenn im Gemeindegottesdienst auch einige kindgerechte Elemente vorkommen: Dass sich die Kinder etwa zum Vater unser um den Altar aufstellen dürfen und zum gesungenen „Vater unser“ Gesten machen… Oder dass Kinder einmal ein kurzes Rollenspiel zum Evangelium oder zu einer Lesung vortragen… Dass man den Kindern einmal ein passendes Bild zum Evangelium projiziert und erklärt…
Es braucht nach meiner Erfahrung nicht viel, im Gegenteil mit „übergestalteten“ Kinder-Gottesdiensten sind KInder oft genauso überfordert, wie mit „normalen“ Gemeindegottesdiensten“, aber durch ein „kindgerechtes Element nimmt die Gemeinde auch die Anwesenheit der KInder wahr.
Wohl aber finde ich es gut, wenn im Gemeindegottesdienst auch einige kindgerechte Elemente vorkommen: Dass sich die Kinder etwa zum Vater unser um den Altar aufstellen dürfen und zum gesungenen „Vater unser“ Gesten machen… Oder dass Kinder einmal ein kurzes Rollenspiel zum Evangelium oder zu einer Lesung vortragen… Dass man den Kindern einmal ein passendes Bild zum Evangelium projiziert und erklärt…
Es braucht nach meiner Erfahrung nicht viel, im Gegenteil mit „übergestalteten“ Kinder-Gottesdiensten sind KInder oft genauso überfordert, wie mit „normalen“ Gemeindegottesdiensten“, aber durch ein „kindgerechtes Element nimmt die Gemeinde auch die Anwesenheit der KInder wahr.
Montag, 16. Januar 2006 22:56
DemonDeLuxe †: Tja nun
Ich selbst – als damals noch Protestant – war immer lieber in der heimatlichen Barockbasilika eines 1200
Jahre alten Klosters als in einer evangelischen Kirche, erst recht als in irgendeinem modernen Nutzbau.
Das lag aber einfach nur daran, dass man so während der langweiligen Liturgie mehr zu gucken hatte; ein Gewimmel kleiner Putten gibt da éinfach mehr her als ein abstraktes Ornament á la „moderne Kunst“ oder gar eine nackte Wand.
Allerdings hat derlei mit „Glauben“ nicht das Allergeringste zu tun. Wer solchen Rahmen für seinen Glauben braucht, der scheint nicht im Glauben, sondern im starren Ritual verwurzelt zu sein – ein Eindruck, den ich bei manchen der hiesigen Kommentatoren habe, die die Form als dem Inhalt mindestens gelichgestellt, wenn nicht als höherwertig, zu betrachten scheinen.
Die im Artikel so bezeichnete „beklemmende Stille“ kann man übrigens jederzeit reproduzieren, wenn man eine Gruppe von Kindern erstmalig zusammenbringt und ihnen eine Frage stellt. Da traut sich keiner vor, weil niemand weiß, was für eine Antwort erwartet wird. Daraus zu entnehmen, dass Kinder „lieber“ in eine, ihnen völlig unzugängliche, normale Messe gingen, ist Selbstbetrug erster Güte.
Das lag aber einfach nur daran, dass man so während der langweiligen Liturgie mehr zu gucken hatte; ein Gewimmel kleiner Putten gibt da éinfach mehr her als ein abstraktes Ornament á la „moderne Kunst“ oder gar eine nackte Wand.
Allerdings hat derlei mit „Glauben“ nicht das Allergeringste zu tun. Wer solchen Rahmen für seinen Glauben braucht, der scheint nicht im Glauben, sondern im starren Ritual verwurzelt zu sein – ein Eindruck, den ich bei manchen der hiesigen Kommentatoren habe, die die Form als dem Inhalt mindestens gelichgestellt, wenn nicht als höherwertig, zu betrachten scheinen.
Die im Artikel so bezeichnete „beklemmende Stille“ kann man übrigens jederzeit reproduzieren, wenn man eine Gruppe von Kindern erstmalig zusammenbringt und ihnen eine Frage stellt. Da traut sich keiner vor, weil niemand weiß, was für eine Antwort erwartet wird. Daraus zu entnehmen, dass Kinder „lieber“ in eine, ihnen völlig unzugängliche, normale Messe gingen, ist Selbstbetrug erster Güte.
Montag, 16. Januar 2006 22:03
Ansgar: @ sirilo
Die Baumeister der Romanik wußten um Geheimnisse göttlichen Ebenmaßes, die manchen Bauschmuck überflüssig machen. Durch die jahrhundertelange Verehrung Gottes in romanischen Kirchen sind Frömmigkeit und Heiligkeit gleichsam ins Mauerwerk eingesickert. Kinder spüren das. Mit modernen Holz-Ytongstein-Wischputzkirchen ohne Hochaltar ist das nicht zu vergleichen. Da das Gefäß meist den Inhalt mitbestimmt, könnte in einer solchen „Kirche“ auch eine tridentinische Messe keine rechte Wirkung entfalten.
Montag, 16. Januar 2006 21:35
Sirilo: @Ansgar
Wie geht es Ihnen mit den „nüchternen Religionshallen“ der romanischen Kirchen?
Montag, 16. Januar 2006 21:05
Marcel: Geistlich ungekömmliche Kalorierenbomben und Exodus
Die Kinder“messen“, Familien“messen“, Hausfrauen“messen“, Charismatismus-„Messen“, Rock-„Messen“, Softpop-Kuschel-„Messen,
und das andere meistens frevlerische Treiben, das an heiliger Stätte veranstaltet wird, zusammen mit
der antikatholischen Manipulation, die über die Kinder im „katholischen“ Kindergarten, im „katholischem“
Schulunterricht und in der „katholischen“ Erstkommunionvorbereitung niedergeht, beinflussen die Entscheidung
vieler Eltern sehr stark, vor dem unter Duldung der schlechten Hirten erfolgten Greul an heiliger und
katechetischer Stätte zu flüchten, den Esel zu satteln und zum geistlichen Ägypten in der nachkonziliaren
Wüste zu wandern: zur FSSPX.
Seit unsere Kinder dort in den hl. Messen aller Zeiten sehen dürfen, was…
* ein katholischer Priester ist,
* katholische Meßdiender sind,
* eine würdevoll zelebrierte katholische Meßopferfeier ist,
* ehrfürchtiges Empfangen des realpräsenten Herrn bedeutet (wenn 10 oder 15 Minuten lang „einfach“ Stille ist),
* eine katholische Predigt ist,
* katholische Kirchenmusik ist (Schola-Chor der ehrwürdigen Ordenschwestern),
* Schlangen vor dem Beichtstuhl sind,
… kurzum: was es heißt, das Mysterium Jesus Christi „hautnah“ zu erleben, seither können wir erst wieder schlafen.
Vom seelischen Laben der Erwachsenen gar nicht zu reden.
Das ist der Grund, warum man sich den Kirchennotstand nicht wegdiskutieren läßt von Theoretikern, die nur mit unbekömmlichen V.II-Worttorten um sich schmeißen.
Ora et labora.
Seit unsere Kinder dort in den hl. Messen aller Zeiten sehen dürfen, was…
* ein katholischer Priester ist,
* katholische Meßdiender sind,
* eine würdevoll zelebrierte katholische Meßopferfeier ist,
* ehrfürchtiges Empfangen des realpräsenten Herrn bedeutet (wenn 10 oder 15 Minuten lang „einfach“ Stille ist),
* eine katholische Predigt ist,
* katholische Kirchenmusik ist (Schola-Chor der ehrwürdigen Ordenschwestern),
* Schlangen vor dem Beichtstuhl sind,
… kurzum: was es heißt, das Mysterium Jesus Christi „hautnah“ zu erleben, seither können wir erst wieder schlafen.
Vom seelischen Laben der Erwachsenen gar nicht zu reden.
Das ist der Grund, warum man sich den Kirchennotstand nicht wegdiskutieren läßt von Theoretikern, die nur mit unbekömmlichen V.II-Worttorten um sich schmeißen.
Ora et labora.
Montag, 16. Januar 2006 19:43
Amanda: Genau deshalb …
… halte ich nichts von Kinder- und Jugendgottesdiensten, ebenso wie von allen anderen „Sonder“gottesdiensten. Jedem „sein“ Gottesdienst: den Jungen, den Alten, den Frauen, den Männern, den PGR-Mitgliedern … Nee, nee, nee. Sind wir nun eine Gemeinde vor dem Herrn oder nicht? Lieber erteile ich meinem Kinde daheim Glaubensunterweisung, als es solchen pseudopädagogischen Experimenten als Versuchskaninchen zur Verfügung zu stellen. Kein Wunder, dass der Glaube versickert.
Montag, 16. Januar 2006 19:22
28.IX-28.X: Deutsch
habe viel in 1000 Jahren geschfen, wirklich! ;aber nur wenig in den letzten 30 Jahren seid 1968.
Meine Kinder gehen lieber in die Kirche zur hl. Messe ,oder an einem anderen Tag zum Katechismusunterricht als zu solchen „Veran(un)staltungen“.
Meine Kinder gehen lieber in die Kirche zur hl. Messe ,oder an einem anderen Tag zum Katechismusunterricht als zu solchen „Veran(un)staltungen“.
Montag, 16. Januar 2006 19:11
Ansgar: @ apex
Was lieben die Deutschen? Und wieso? Ich warne vor Auto-Rassismus. Deutsches Kulturschaffen über Jahrtausende
beweist, daß unser Volk ästhetisch außerordentlich reich empfindet.
Zum FAZ-Artikel: An meinen eigenen Kindern (1 und 3) beobachte ich, wie ein alter, gewachsener Kirchenraum sie viel eher bezaubert als jene nüchternen Religions-Hallen des späten 20. Jahrhunderts. Kindliches Glaubensempfinden ist oft aufschlußreich.
Zum FAZ-Artikel: An meinen eigenen Kindern (1 und 3) beobachte ich, wie ein alter, gewachsener Kirchenraum sie viel eher bezaubert als jene nüchternen Religions-Hallen des späten 20. Jahrhunderts. Kindliches Glaubensempfinden ist oft aufschlußreich.
Montag, 16. Januar 2006 18:24
Justus: Aufschrei
Zum Schreien komisch, dieser Bericht – wenn die Realität nicht so traurig wäre.
Montag, 16. Januar 2006 17:42
stimme der vernunft: Vorsicht Fälschung!
Der Artikel oben ist ein Fälschung!
Wäre es ein echter kreuz.net-Artikel, dann hiesse es nicht „die Frankfurter Allgemeine Zeitung“ sondern „die früher als seriös geltende FAZ“, das umstittene Blatt“, oder „die radikale Homo-Gazette“, und es wäre auch nicht von einem „Religionspädagogen“ die Rede, sondern von einem „radikalen, antikatholischen Homoaktivisten“
Wäre es ein echter kreuz.net-Artikel, dann hiesse es nicht „die Frankfurter Allgemeine Zeitung“ sondern „die früher als seriös geltende FAZ“, das umstittene Blatt“, oder „die radikale Homo-Gazette“, und es wäre auch nicht von einem „Religionspädagogen“ die Rede, sondern von einem „radikalen, antikatholischen Homoaktivisten“
Montag, 16. Januar 2006 17:11
apex: @ Römisch-Katholisch
Die Kinder wollen nicht irgendein Wischi-Waschi, sondern den katholischen Glauben in seiner ganzen Tiefe
und Schönheit erleben.
… dann müssen sie auswandern.
Der Glaube der Deutschen ist das s.g. „Wischi-Waschi“ Gelaber.
Die Deutschen lieben es so.
… dann müssen sie auswandern.
Der Glaube der Deutschen ist das s.g. „Wischi-Waschi“ Gelaber.
Die Deutschen lieben es so.
Montag, 16. Januar 2006 17:01
Römisch-Katholisch: @Gotthard
Die FAZ hat recht, dass sie das anprangert. Die Kinder wollen nicht irgendein Wischi-Waschi, sondern den katholischen Glauben in seiner ganzen Tiefe und Schönheit erleben. Nur so kann man die Kinder für die Kirche begeistern, diese Erfahrung durfte ich zumindest schon mehr als einmal machen. Alles andere verleidet den Kindern und dann muss man sich halt nicht wundern, wenn dann die meisten Religion und Kirche als langweilig und überflüssig empfinden.
Montag, 16. Januar 2006 16:22
Le Trot: @Benedikt
Das von Ihnen Zitierte stammt nicht aus der FAZ
Sie Spielverderber
)
Sie Spielverderber
Montag, 16. Januar 2006 16:18
Benedikt: @ Gotthard
1. Das von Ihnen Zitierte stammt nicht aus der FAZ
2. Finden Sie einen Kindergottesdienst wie oben beschrieben gut?
2. Finden Sie einen Kindergottesdienst wie oben beschrieben gut?
Montag, 16. Januar 2006 15:46
Le Trot: @Gotthard
Die FAZ sollte bei ihrem Leisten bleiben …
Wo ist das die „FAZ“ nicht geblieben?
Wo ist das die „FAZ“ nicht geblieben?
Montag, 16. Januar 2006 15:43
Gotthard: Profis
„Erfahrene Eltern, denen die Weitergabe des Glaubens an ihre Kinder ein Anliegen ist, wissen es: Ein wichtiger
Grundsatz religiöser Erziehung muß sein, alle »gestalteten« Kindergottesdienste und alle »gestalteten«
Jugendgottesdienste zu meiden, ja zu fliehen.“
Die FAZ sollte bei ihrem Leisten bleiben …
Die FAZ sollte bei ihrem Leisten bleiben …
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