18:34:44 | Montag, 16. Januar 2006
St. Pölten
Die
Fünferliste mit Namen von möglichen St. Pöltner Weihbischöfen, die seit einigen Tagen kursiert, solle man am besten ignorieren, meinte einer der Kandidaten.
(kreuz.net, St. Pölten/Wien) In der heutigen Ausgabe der österreichischen Tageszeitung ‘Kurier’ findet
sich unter der Rubrik „Chronik N[ieder]Ö[sterreich]“ auf Seite 10 ein Artikel von Martin Wimmer zum Thema:
„Wunschliste für neuen Weihbischof – Küng sucht ‘Mitregenten’ für seine Diözese / Spekulation um fünf
Kandidaten“.
St. Pölten liegt 55 Kilometer westlich von Wien.
Im Artikel wird auf „entsprechende Meldungen
in der konservativen Internet-Plattform kreuz.net“ Bezug genommen.
Diese Meldungen seien, so
Generalvikar
Leopold Schagerl wörtlich „Blödsinn“ und „von Narren verfaßt. Man sollte das am Besten ignorieren“.
Das tut der ‘Kurier’ allerdings nicht. Er nimmt die Geschichte sehr ernst und befaßt sich mit den von
‘kreuz.net’ genannten fünf Kandidaten für das Amt eines Weihbischofs in der Diözese St. Pölten.
Generalvikar
Leopold Schagerl wird vom Kurier als „robuster Pragmatiker“ beschrieben, Hw. Johann Zarl als „volkstümliche(r)
Dechant“. Regens Anton Leichtfried verkörpere „den Managertyp“.
Der Sekretär der Österreichischen
Bischofskonferenz, Ägidius Zsifkovics, sei „ein Mann aus dem katholischen Macht-Hintergrund“ und der
Zisterzienserpater Karl Wallner „Mitglied des diözesanen Fußballteams und Fitneßfan“.
Nach Meinung
des ‘Kurier’ sind offenbar alle ganz brauchbare Kandidaten.
In einer Stellungnahme vor der gleichen Tageszeitung
erklärt dagegen der bischöfliche Sekretär von St. Pölten, Hw. Bernhard Augustin, die Namen für „nicht
relevant“.
„Die Namen oder deren Träger?“ – kommentiert dazu ein angefragter Gläubiger aus der Diözese
St. Pölten.
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#3
Midshipman Casey 08:11:02 | Dienstag, 17. Januar 2006
#2
kurt usar 20:29:13 | Montag, 16. Januar 2006
#1
Yersinia 19:48:04 | Montag, 16. Januar 2006