Ein Kardinal der Römischen Kirche erklärte in einer Messe für die höchsten Justizbeamten seines Landes, daß sich das weltliche Recht nicht dem Gesetz Gottes widersetzen dürfe.
(kreuz.net, Santo Domingo) In der zweiten Januarwoche zelebrierte der Erzbischof von Santo Domingo, Nicolás
de Jesús Kardinal López Rodríguez, zum sogenannten „Tag der richterlichen Gewalt“ ein Pontifikalamt.
Santo Domingo ist die Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Diese befindet sich in Mittelamerika in
der Karibik.
Vor Mitgliedern des Obersten Gerichtshofs und der Staatsanwaltschaft verurteilte Kardinal
López jeden künftigen Versuch einer staatlichen Anerkennung von Verbindungen von Personen des gleichen
Geschlechtes.
Das berichtete das dominikanische Online-Portal ‘Clave Digital’ am vorletzten Samstag.
Während seiner Predigt erklärte Kardinal López, daß das positive – vom Menschen gesetzte – Recht
sich dem göttlichen Gesetz nicht entgegenstellen könne. Darum würde die Zulassung von „Ehen zwischen
Personen des gleichen Geschlechtes“ eine „Monstrosität“ darstellen.
„Die Verabschiedung von Gesetzen,
welche die Ehe zwischen Homosexuellen erlauben, ist eine Verspottung der Ehe und eine unbeschreibliche
Abscheulichkeit“, erklärte der Kardinal in der Friedenskirche in Santo Domingo.
In der Dominikanischen
Republik gibt es gegenwärtig keine Bestrebungen einer staatlichen Anerkennung des Homo-Konkubinats. Der
Kardinal verwies aber auf den Fall von Spanien, wo das sozialistisch kontrollierte Parlament im letzten
Jahr das Homo-Konkubinat sanktioniert hat.
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33 Lesermeinungen
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@ Methusalix Ach kommen Sie, Verblendung… fällt Ihnen nichts besseres ein? Ich kenne eine Menge Priester
und keiner von denen fühlt sich von irgendwem gegängelt. Jetzt schieben Sie schon den Priestermangel
auf die hierarchische Struktur der Kirche, es wird ja immer besser. Erinnert mich an das verzweifelte
Rudern eines Ertrinkenden. Wo es ein zerüttetes KLima gibt liegt das meistens an den Personen vor Ort
und dann meist daran, dass einige Herren nicht lesen können, insbesondere Sacrosanctum Concilium nicht
lesen können, wo es nämlich heißt: „Bei den liturgischen Feiern soll jeder, sei er Liturge oder Gläubiger,
in der Ausübung seiner Aufgabe nur das und all das tun, was ihm aus der Natur der Sache und gemäß den
liturgischen Regeln zukommt.“ (SC 28) Wenn nicht jeder meine würde, er könnte die Kirche nach seinem
Gutdünken umbauen, dann gäbe es auch weniger Probleme und von einem Vorgesetzten-Verhältnis wäre gar
nichts zu spüren. Wer natürlich das Oppositionsprinzip zu seiner Maxime erhoben hat, der ist an der
falschen Adresse. In der Kirche wird gedient und nicht nach eigenem Gusto vorgegangen. Ein Priester, der
im katholischen Geist ausgebildet hat kein Problem damit, wenn ein Papst Vorschriften erlässt. Warum
sollte auch ein 27-jähriger Kaplan meinen er sei schlauer als ein alterfahrener 78-j. Papst samt seines
ganzen Apparates?
#33 methusalix † 01:37:39 | Sonntag, 22. Januar 2006
@bendikt Wenn das alles stimmen würde, was Sie in Ihrer Verblendung hier schreiben hätten wir Katholiken
nicht das geringste Problem Priesternachwuchs zu finden. Dem ist aber nicht so, ganz im Gegenteil! Ja
ja ich weiss, Sie werden das jetzt wieder auf den ominösen „Zeitgeist“ schieben, aber das machen Sie
ja nur, weil Sie nicht zugeben können, dass das Betriebsklima vollkommen zerrüttet ist. Das erlebe ich
jeden Werktag und Sonntag bei uns im Dekanat. Zieht Kreise bis in die Tagespresse und ich wohne in der
katholischen Diaspora. Wie muss das erst in Landstrichen mit katholischer Mehrheit in der Bevölkerung
aussehen.
@ methusalix Ach, im CIC steht, dass der Papst sich permanent nur damit beschäftigt, kleine Kapläne
zu maßregeln? Hochinteressant. In Wirklichkeit, geehrter Methusalix, wundert sich ein Priester bereits,
wenn sein Ortsbischof außer der Reihe anruft und fragt sich, was wohl der Grund dafür ist. So selten
ist das. Das Überwachungssystem über jeden noch so kleinen Priester, das Sie hier konstruieren wollen
gibt es höchstens in Ihrer Phantasie. Der Papst hat zwar die volle Macht über die ganze Kirche, aber
von einer direkten Ausübung kann nun wirklich nur in sehr seltenen und harten Fällen die Rede sein.
Ich wüsste jetzt jedenfalls niemanden, der sich in der letzten Zeit durch direkten päpstlichen Spruch
irgendetwas eingehandelt hätte. Die letzte größere Sache war die Befreiungstheologie, der Kampf wurde
aber vor allem von Ratzinger geführt; bei der Schwangerschaftskonfliktberatung handelte es sich schon
um einen innereren Zirkel, nämlich das Verhältnis Papst – Bischof. Und auch da kann ein Bischof offensichtlich
ziemlich weit gehen, bis irgendetwas passiert. Wenn Ihre Visionen hier war wären, dann würde es dauernd
Exkommunikationen hageln, ist aber nicht so. Selbst die Glaubenskongregation beschäftigt sich nur mit
einem geringen Teil der jährlichen Neuveröffentlichung. Ein Mann wie Hasenhüttl konnte jahrzehntelang
lehren, dass Gott ein menschengemachtes Konstrukt ist, ohne das ihm etwas geschah. Dabei war der Mann
Professor und nicht Kaplan. Was Sie hier vorbringen hinkt an allen Enden.
#31 methusalix † 20:04:49 | Samstag, 21. Januar 2006
@benedikt Benedikt: @ methusalixDas sind doch maßlose Übertreibungen, die jeder Grundlage entbehren.
Ein Kaplan fühlt sich von seinem Papst sicher nicht mehr an der Kandarre als ein Kfz Mechaniker von seinem
Vorstandsvorsitzenden, … Wenn sie das so sehen wollen, bitte sehr; der Papst sieht das sicher anders
und der C. I. C. ebenso. Also nix mit „---jeglicher Grundlage entbehren…“. Auf diesem Gebiet sind Sie
schlicht und einfach blind. Es gibt sogar einen Fachausdruck dafür: Betriebsblindheit, das ist die Blindheit,
die einen davor bewahrt den Balken im eigenen Auge zu sehen, dafür die Splitter in den Augen der anderen
Menschen um so besser. Hängt direkt mit der absolut katholischen Charaktereigenschaft zusammen alles,
aber auch wirklich alles, sub ratione peccatis zu sehen.
@ methusalix Das sind doch maßlose Übertreibungen, die jeder Grundlage entbehren. Ein Kaplan fühlt
sich von seinem Papst sicher nicht mehr an der Kandarre als ein Kfz Mechaniker von seinem Vorstandsvorsitzenden,
nur das der Vorständler jederzeit und ohne persönliche Gründe dessen Existenz vernichten kann und dies
auch desöfteren tut. Was Sie als Feudalsystem bezeichnen ist in Wirklichkeit ein lockeres Arbeitsverhältnis,
erleichtert noch durch das gemeinsame Band des Glaubens. An Priestern wie Sabo, Breitenbach & Co. können
Sie ja sehen, was man sich alles erlauben kann, ohne das nur eine Reaktion erfolgt, und nichtmal die kommt
dann vom Papst. Ein Angestellter wäre längst rausgeflogen und ein Leibeigener würde sich das gar nicht
trauen, weil er sonst verhungern würde. Ihre Argumentation ist auf blinden Antiklerikalismus ausgerichtet,
was sie lächerlich erscheinen lässt.
#29 methusalix † 12:04:30 | Samstag, 21. Januar 2006
@benedikt Wo bitte feiert denn das Feudalsystem in der Kirche „fröhliche Urständ“? Na ja, als guter
Katholik, der Sie ja wohl sind, muss man auf diesem Auge blind sein; Das Feudalsystem ist durch Abhängikeiten
gekennzeichnet, wie sie ohne Zweifel auch in der Hierarchie der katholischen Kirchenbeamten im Vordergrund
stehen und gewollt sind. Der Papst als oberster Gesetzgeber, Richter und gleichzeitig oberster der Exekutive
ist der Lehnsherr, der seine Untergebenen (die ja nicht einmal heiraten dürfen, also praktisch mit „Leib
und Leben“ dem Papst quasi als „Leibeigene“ zur Verfügung stehen) vom Kardinalpräfekten bis zum kleinsten
Kaplan im hintersten Winkel der abgelegensten Provinz mit Macht belehnt. Ein Feudalsystem wie es im Buche
steht und absolut nicht mehr in unsere Zeit passt. Vielleicht mit ein Grund für das geringe Vertrauen,
das den Kirchenbeamten inzwischen entgegengebracht wird.
Ach methusalix Solche Albernheiten sind ja wirklich amüsant, aber haben Sie nichts besseres zu tun? Wo
bitte feiert denn das Feudalsystem in der Kirche „fröhliche Urständ“? Das Leben welcher Leute hat denn
Marx konkret verbessert? Ich kenne nur das Schwarzbuch Kommunismus, das rechnet mit 80 Mio Kommunismustoten.
Die marx’schen Theorien sind einfach Utopien und nicht umsetzbar. Und was den Machtmissbrauch des Feudalsystems
angeht: Marx schrieb seine Thesen zu einer Zeit, als die Demokratiebewegung in vielen Ländern Europas
erwachte. Nicht wenige dieser Demokraten sind hinterher durch Marxisten hinfortgeweht worden. Vielleicht
berücksichtigen Sie diesen Umstand, bevor Sie hier Marx als der Weisheit letzten Schluss verkaufen.
#27 methusalix † 16:30:04 | Freitag, 20. Januar 2006
Aber er hat ein Analyseinstrument geschaffen, das bis heute Verwendung findet, wenn es um Menschen und
ihre Rechte geht: Er hat begonnen Herrschaftssysteme zu analysieren und die Abhängigkeiten ganz klar
darzustellen. Er hat den Machtmissbrauch des Feudalsystems (das ja bis heute in der katholischen Kirche
fröhliche Urständ feiert) beim Namen genannt und so dafür gesorgt, dass die Menschen ein besseres Leben
nicht erst im Jenseits, sondern schon im Diesseits bekommen. Er hat also den Mächtigen (die zu einem
sehr grossen Anteil geweihte Kleriker waren, bis in die zweite Hälfte des vorigen Jahrhunderts, wenn
ich z. B. an Chile und Spanien erinnere) ihr Süppchen, das diese auf den Rücken der Abhängigen kochten
schon sehr versalzen, zum Wohle der Menschen.
@ methusalix Wieso Marx? Qualifizieren Sie jede antikatholische Idee gleich als „Suppe versalzen“? Man
kann ja nun nicht wirklich sagen, dass sich die kirche marx’schen Ideen geöffnet hätte.
#25 methusalix † 00:23:43 | Freitag, 20. Januar 2006
Suppe versalzen Benedikt: @ MarkusIch bin viel mehr der Meinung, dass die Römische Kirsche recht wohlschmeckend
ist. Mahlzeit. Mit der römischen Kirsche mögen Sie recht haben. Der römischen Kirche haben aber einige,
oft Deutsche, zuletzt die Herren Luther und Marx, die Suppe gewaltig versalzen. Davon zehren wir noch
heute.
@ – an den Spinner! EIGENTLICH bin ich ein großer Freund religiöser Toleranz. Wen interessierts? Für
einen Katholiken sind und bleiben Sie ein unterbelichtetes Schäfchen. EIGENTLICH könnten Fundis wie
hier bei kreuz.net für mich ein possierliches Exoticum sein und ansonsten „suum cuique“. Bleiben Sie
ehrlich, – Sie haben sich schon lange nicht mehr so angesprochen gefühlt. ) Ihre unverschämter Anspruch,
qua eingebildeter „Verpflichtung“ in das Leben anderer Menschen hineinquatschen zu dürfen, macht Sie
allerdings zu einem gesellschaftlichen Störenfried, den es zu maßregeln gilt. Wieder so ein kleiner
Möchtegerndiktator, der, wenn er könnte noch ganz anders mit den nicht seinem Weltbild angepassten Katholiken
verfahren würde. Aber dann kommt er im nächsten Satz mit dem Sahnehäubchen, der lautet … Keine Toleranz
der Intoleranz – EGAL, ob mit oder ohne Jesus-Aufkleber! Demöneken, Sie sind einfach nur bescheuert oder
liegen irgendwo besoffen kotzend unter der Kloschüssel. Unsere katholischen Gene fordern das Recht auf
freie Entfaltung in dieser Spassgesellschaft. Nieder mit den bevormundenden Versuchen einiger Dämonen
uns diesen Spass zu nehmen. Le Trot – Monarchist
#21 methusalix † 00:51:02 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@sozialkatholisch Über Geschmack sollte man ja nicht streiten, aber Schweinebrate (mit oder ohne Ramsoße
weiß ich nich so genau) ist in ihrem Dorf doch die Hauptspeise Zwischen Standpunkte darlegen, aufen
Kopf hauen und der totalen Egalität is doch noch ein kleiner Unterschied. Also das mit dem Schweinebraten
stimmt, zumindest teilweise; nämlich dann, wenn er in traditioneller Weise (und um Himmels Willen OHNE
Rahmsosse!!!) von meiner mir vor Gott angetrauten Ehefrau im Backrohr zubereitet wird, ab und an liebevoll
mit dunklem Bier balsamiert wird, damit die Kruste rösch wird und mit böhmischen Knödeln und Filderkraut
serviert wird. Dazu ein Budvar… der Himmel auf Erden. Genauso wie ein schönes Boef a la Mode oder ein
Tafelspitz mit Semmelkren. Im übrigen freut mich, dass Sie zumindest den Unterschied zwischen auf den
Kopf hauen und Standpunkte darlegen erkennen und anerkennen.
#20 DemonDeLuxe † 00:36:30 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Sozialkatholisch „Wenn andere diesen Fehler begehen wollen ist man verpflichtet darauf hinzuweisen.“
Aber ich BITTE Sie, das ist doch Unsinn! Mit und aus der Bibel kann man alles und sein Gegenteil „beweisen“,
und das wurde und wird auf fröhlich so gemacht, nicht umsonst gbt es zerstrittene Konfessionen, die sich
gegenseitig der Ketzerei zeihen, Sie sind sich ja nicht einmal untereinander einig, was genau die Bibel
so meint. Ihre Logik gilt EINZIG für Menschen, die sich freiwillig zu IHREM SPEZIELLEN Glauben bekennen.
Ihre „göttlichen“ Gebote, Verfügungen und Verwaltungsvorschriften haben für Menschen wie mich so viel
Relevanz wie die die Glaubesvorschriften des Hermes oder des Fliegenden Spaghettimonsters! Sie sind, im
Gegenteil, verpflichtet, Ihre Mitmenschen und deren andersartige religiöse Vorstellungen zu respektieren,
zumal Sie nicht das geringste Indiz dafür haben dass Ihre Ansicht berechtigter sei als andere (und wenn
Sie auch noch so krampfhaft so tun, also OB das so sei). EIGENTLICH bin ich ein großer Freund religiöser
Toleranz. EIGENTLICH könnten Fundis wie hier bei kreuz.net für mich ein possierliches Exoticum sein
und ansonsten „suum cuique“. Ihre unverschämter Anspruch, qua eingebildeter „Verpflichtung“ in das Leben
anderer Menschen hineinquatschen zu dürfen, macht Sie allerdings zu einem gesellschaftlichen Störenfried,
den es zu maßregeln gilt. Keine Toleranz der Intoleranz – EGAL, ob mit oder ohne Jesus-Aufkleber!
#18 Pater Lingen 20:18:35 | Dienstag, 17. Januar 2006
Die V2-Sekte und das Recht Was die V2-Sekte unter „Recht“ versteht und mit welchem Mitteln sie das durchsetzt,
zeigt neuerdings der Haftbefehl gegen mich. www.kirchenlehre.com/haft.htm
@ Methusalix Ohne Zaubertrank sollte man wirklich nicht versuchen dem anderen auf den Kopf zu hauen außer
Obelix vieleicht. Über Geschmack sollte man ja nicht streiten, aber Schweinebrate (mit oder ohne Ramsoße
weiß ich nich so genau) ist in ihrem Dorf doch die Hauptspeise Zwischen Standpunkte darlegen, aufen
Kopf hauen und der totalen Egalität is doch noch ein kleiner Unterschied.
#16 methusalix † 19:46:31 | Dienstag, 17. Januar 2006
@stimme @sozialkatholisch Der Sinn des Missionsauftrages war NICHT: „und willst du nicht mein Bruder sein,
so schlag’ ich dir den Schädel ein!“, wie das hier gerne propagiert wird, sondern: „gehet hin und…“
Gott sellbst sagt daß ihm das ein Gräuel ist, vom Schweinsbraten mit Rahmsoße ganz zu schweigen! Schweinsbraten
mit Rahmsosse (gefunden auf einer Speisekarte im schwäbischen Hinterland) ist nicht nur eine Todsünde
sondern eine himmelschreiende Sünde wider den guten Geschmack. Wer so etwas macht sollte zu lebenslanger
Zwangsarbeit in der Küche von McDonalds verurteilt werden!
@ Stimme der Vernunft Der katholische Christ lebt nicht nur für sich alleine, sondern sollte auch die
göttlichen Erfahrungen (z.B. Taborerlebnisse) an andere weitergeben. Man darf mit seinem Gott nicht nur
für sich alleine leben, sondern sich auch öffentlich zur hl. Dreifaltigkeit bekennen. Wenn sie die Stellen
im u.a. Leviticus oder im Römerbrief lesen, werden sie feststellen, dass die praktizierte Homosexualität
Gott entgegengesetzt ist. Man kann im Namen Gottes keine gleichgeschlechtliche Ehe führen, alles andere
ist in meinen Augen Selbstbetrug. Wenn andere diesen Fehler begehen wollen ist man verpflichtet darauf
hinzuweisen. Übrigens sind die Speisegebote im NT zum größten Teil aufgehoben und später sogar ganz.
@ Romulus & Marcel Wenn das was Berger so sagt so dumm und lächerlich ist, warum regt ihr Euch dann so
lang und nachhaltig drüber auf? Hat er vielleicht doch recht, daß es euch nur drum geht, irgend etwas
zu finden, um sich drüber aufzuregen. Es ist noch nicht einmal ein Jahr her, da habt Ihr euch über die
Kritik Vorgrimlers an Bergers Rahnerkritik aufgeregt … So ändern sich die Zeiten: aber man hat immer
was worüber man sich in der VII-Kirche aufregen muss und das ist ja der Sinn der Sache …
@Marcel Die Äußerungen Bergers sind dumm. Da haben Sie uneingeschränkt Recht und mit Verlaub das Wort
Vulgärtraditionalismus ist eine Frechheit. Auch Berger ist nicht doof, sondern weiß das. Hinter den
Kulissen läuft ne ganz große Nummer zwischen Rom und Fellay. Berger hat sich instrumentalisieren lassen
und deswegen so einen auch objektiv nachprüfbaren Unsinn geschrieben. Der Traditionalismus, den das Vat.
1 als Irrlehre verurteilt hat, hat mit dem Traditionalisten von heute nichts zu tun. Damals ging es um
die Erkenntnislehre, bei denen Lefebvristen geht es um die Bewahrung der ganzen Tradition. Und das ist
auch gut so!
bitte um Aufklärung! Katholiken sind verpflichtet dem weltlichen Recht solange zu gehorchen wie es dem
göttlichem Recht nicht wiederspricht Nun habe ich den Artikel dreinam durchgelesen, aber ich kann die
Stelle nicht finden, in der davon die Rede ist, daß Katholiken oder solche, die sich dafür halten, einen
gleichgeschlechtlichen Partner heiraten müssen, wo ist also genau das Problem? Das Gesetz erlaubt doch
auch den Verkauf von Cheeseburgern mit Bacon, obwohl Gott sellbst sagt daß ihm das ein Gräuel ist, vom
Schweinsbraten mit Rahmsoße ganz zu schweigen! Aber auch da wird ja kein braver römischer Kardinal gezwungen,
solche frevelhaften Dinge zu essen, also warum will er sie Andergläubigen unbedingt verbieten?
@ Marcel Diese Bergersche Formulierung steht mit jedem erneuten Lesen dämlicher da. Damit meinen Sie
doch bestimmt den „Vulgärtraditionalimus“ und „Stammtischtraditionalismus“, oder? Ich kann Ihnen da nicht
so ganz zustimmen. Es ist ehr so, daß Bergers Formulierung von nicht wenigen Beiträgen anschaulich illustriert
wird und somit sehr deutlich wird, was Prof. Berger damit meint.
Anti-Sodom-und-Gomorra-, Anti-Modernismus-, Stammtisch-Vulgärtraditionalismus Segne unser Heiland diesen
Kardinal, der einfach nur die katholische Lehre aussprach, so wie es alle Hirten tun sollten. Doch nach
dem Bergerschen Maßstäbchen – und den Fischstäbchen der Forumsfreunde des Modernismus – ist der Kardinal
ein verkappter „Vulgärtraditionalist“, der die „veraltete“ Lehre der religiösen Toleranz „in den Tüten
der Formulierungen des 19. Jahrhunderts“ einfriert. (Diese Bergersche Formulierung steht mit jedem erneuten
Lesen dämlicher da.) Doch ersterer wird sich hüten, dieses offen auszusprechen, denn zweiterer gehört
nicht zur Gruppe der Prügelknaben der Kirche, den Lefebvristen. Hl. Pius X., bitte für uns und die
hl. Kirche.
#9 DemonDeLuxe † 15:04:35 | Dienstag, 17. Januar 2006
@Romulus – „Hassliebe“ Nennen Sie’s „beschnüffeln“. Oder „Feinderkundung“. Oder „Urteilsfindung“. Wie
Sie wollen. Nein, ich „hasse“ keine Christen (blöd müsst’ ich sein mit evangelischer Mutter und katholischem
Vater…). Ich kenne durchaus ein paar sehr intelligente und nette. Aber denken Sie sich nix dabei; ich
hab’s auch einige Wochen in einem Nazi-Forum ausgehalten und angeregt mit den (fast nur) Jungs diskutiert
(ich bin halt neugierig und mag reine Vorurteile nicht so). Und wissen Sie was? Einige von denen wären
angesichts einiger Sprüche hier erstaunt gewesen, wie hasserfüllt und verbohrt man sein kann.
@ – was sie hier suchen! Was sucht Ihr eigentlich hier, wenn Euch alles so widerwertig am christlichen
Glauben ist. Sie suchen den genetischen Code dafür, warum wir so sind, wie wir sind und nicht so sind, –
wie sie sind. Dieses Rätsel versuchen sie zu knacken. Wir sind so eine Art geistige Kopfnuss für sie,
da ihre Evolutionstheorie nicht in vollem Umfang auf uns zutrifft und sie sich deshalb immer wieder die
Frage stellen: „Wie konnte die Evolution so etwas zulassen?“ Dieser Gedanke beunruhigt sie so sehr, dass
sie deshalb Nachts vor Wut darüber in die Bettdecke beissen und mit den Zähnen knirschen.
@centraldream und DDL Mal ne Frage an Euch: Was sucht Ihr eigentlich hier, wenn Euch alles so widerwertig
am christlichen Glauben ist. Könnte man da psychologisch nicht eventuell von ein heißen Haßliebe sprechen?
Diese Frage müßt Ihr Euch selbst beantworten.
@Auf die Barmherzigkeit folgt der Tag der Rache! Da kann auch ich nur zustimmend nicken, nicht ohne einen
kleinen Querverweis auf die Johannesapokalypse in der steht, was denen „blüht“, die GOTTES Langmut über
Gebühr strapazieren … Nicht mehr lange wird das hochmütige Gesindel GOTTES Gebote lästern, da alles
nach Zeit und Mass bestimmt ist. Gnade euch GOTT, ihr werdet das ernten, was ihr verdient habt, – wenn
ihr euch nicht noch rechtzeitig bekehrt und auf den Knie rutschend GOTT um Verzeihung bittet. Und das
Gericht wird bei den abgefallenen, der Welt nach dem Maul redenden Priestern beginnen, denn der Fisch
stinkt vom Kopf.
#3 DemonDeLuxe † 13:47:42 | Dienstag, 17. Januar 2006
Es gibt Leute, die anderer Meinung sind Lassen wir einen von ihnen zu Wort kommen: „In every country and
in every age, the priest has been hostile to liberty. He is always in alliance with the despot, abetting
his abuses in return for protection to his own.“ „Christianity neither is, nor ever WAS, a part of the
common law.“ Thomas Jefferson
#1 Agiafortuni 13:31:09 | Dienstag, 17. Januar 2006
Weltliches Recht gegen göttliches Recht Selbstverständlich darf weltliches Recht nicht gegen göttliches
Recht verstossen. Das Recht gründet nämlich in der göttlichen Schöpfungsordnung und nicht in der menschlichen
Willkür auch dann nicht, wenn Letztere sich als legal ausgibt.