EU
Von wem läßt sich die Europäische Union beraten?
Radikale EU-Experten haben kürzlich den Versuch unternommen, ihre extremistischen Ansichten als Menschenrechte zu präsentieren.
(kreuz.net, Brüssel) In der EU scheinen radikale Strömungen immer mehr die Oberhand zu gewinnen. Das berichtete Anfang Januar der ‘Friday Fax’, der vom ‘Katholischen Familien- und Menschenrechtsinstitut’ publiziert wird.

Das ‘Familien- und Menschenrechtsinstitut’ arbeitet auf der Ebene der Bewußtseinsbildung bei der UNO und anderen politischen Institutionen.

Grund zur Sorge ist eine 40seitige Studie, die von der Europäischen Kommission bei den ‘Unabhängigen Experten für Grundrechte’ in Auftrag gegeben wurde.

Die ‘Unabhängigen Experten’ sind ein offizielles Beratungsgremium der EU-Kommission.

Die Studie wurde in Auftrag gegeben, um ein vorgeschlagenes Konkordat zwischen dem Vatikan und der Slowakei zu beurteilen, in dem es vor allem um das Recht geht, die Kinderabtreibung abzulehnen.

Doch der umstrittene Bericht beschränkt sich nicht auf diese Frage.

Er versucht darüber hinaus, auch die Beihilfe zum Selbstmord, die Homo-Ehe und den Zugang zur Empfängnisverhütung als „Menschenrechte“ hinzustellen, die den EU-Bürgern angeblich zu garantieren sind.

In jedem Land, in dem die Beihilfe zum Selbstmord oder das Homo-Konkubinat legal sind, sei es nicht genug, diese Dinge zu erlauben. Die Regierungen müßten auch dafür sorgen, daß die Bürger einen leichten Zugang dazu hätten.

Das Recht auf eine Verweigerung solcher Praktiken aus religiösen Gründe dürfe nicht dazu führen, daß Leute um ihre „Rechte“ auf ein Homo-Konkubinat oder einen Selbstmord gebracht würden.

Ähnlich argumentiert die Studie auch in Sachen Homo-Konkubinat. Die Behörden seien dafür verantwortlich, Beamte einzustellen, die bereit seien, Konkubinate von Homosexuellen oder von geschlechtsoperierten Kastraten zu registrieren.

Ebenso seien Apotheker verpflichtet, unmoralische Präparate anzubieten, die ihren Gewissen widersprechen. Als Beispiel führt die Studie chemische Kindergifte an, die dazu dienen, Schwangerschaften vorzeitig abzubrechen.

In Gegenden, wo eine Mutter die gewünschten Kindergifte sonst nicht erwerben könne, müsse ein Apotheker vom Staat gezwungen werden, die fragwürdigen Präparate anzubieten.
      
28 Lesermeinungen
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#29   expedit   19:41:30 | Samstag, 24. Juni 2006
‘Von wem läßt sich die Europäische Union beraten?’
‘Von wem läßt sich die Europäische Union beraten?’
Läßt sich die EU etwa beraten?
Tun die das nicht selbst?
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#28   miroguh   19:11:12 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Benedikt
Wer beim Spiegel im Stil der „Jungen Freiheit“ oä schreibt, der fliegt dort ja wohl auch raus oder? Oder ein BMW-Manager, der zum Kauf von Mercedes rät?Natürlich fliegen die raus – u.a. weil sie nicht den vom Arbeitgeber gewünschten Arbeitserfolg zeigen werden. Wenn eine BMW-Sekretärin aber einen VW Käfer fährt, wäre das kein Kündigungsgrund. Warum dann bei einer Sekretärin der Kirche – solange sie nicht öffentlich Stellung gegen ihren Arbeitgeber bezieht?
Bezüglich des Grundgesetzes – wie man das rechtlich korrekt ableitet, ist für mich zweitrangig ;-) Deswegen schrieb ich „indirekt“!
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#27   Benedikt   18:48:39 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@ miroguh
Nee, gutheißen müssen Sie das nicht. Aber Mühe geben, es zu verstehen sollten Sie schon.
1. Streikverbote betreffen ziemlich viele Berufsgruppen
2. Wer für die Kirche arbeitet, der muss sich an deren Moralkodex halten. Wer beim Spiegel im Stil der „Jungen Freiheit“ oä schreibt, der fliegt dort ja wohl auch raus oder? Oder ein BMW-Manager, der zum Kauf von Mercedes rät? Warum sollte sich die Kirche nicht auch so eine Regelung geben dürfen? Wieso darf jeder so etwas ganz selbstverständlich haben, nur die Kirche wird scheel angesehen? Jeder weiß doch, was auf ihn zukommt! Kein Mensch ist gezwungen, eine Arbeitsstelle bei der Kirche anzunehmen. Jeder, der irgendwo eine Arbeit annimmt, muss sich gewisse Beschränkungen auferlegen. Jemand, der im kirchlichen Dienst ist und 6mal wiederverheiratet ist, ist einfach unglaubwürdig.
3. Sie können nicht gegenüber einer Privatperson ein Recht aus dem GG ableiten. Das funktioniert einfach nicht, weil der Dritte nicht direkt gebunden ist.
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#26   miroguh   18:36:35 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Benedikt
Das Grundgesetz ist aber, wie der Name sagt, die Grundlage. Und daraus leitet sich z.B. das Arbeitsrecht ab. Ob nun direkt oder indirekt – das Grundgesetz gilt für alle Personen.
Wie sieht es mit Arbeitsverträgen zwischen Kirche und, sagen wir mal, einer Sekretärin aus?
Die Beschränkung, die die Kirche ihren Priestern auferlegt, interessieren mich hier nicht. Das können die natürlich halten, wie sie wollen. Aber die Sekretärin darf nicht streiken und auch nicht nach einer Scheidung wieder heiraten, wenn sie ihren Arbeitsplatz nicht gefährden will. Und ich weiß, Gerichte haben dieses Verhalten als rechtens bestätigt. Aber gut heißen muß ich es nicht.
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#25   Benedikt   18:27:38 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@ miroguh
Sie haben meine Spitze nicht verstanden. Die Grundrechte des GG binden nur den Staat. Die Grundrechte berechtigen Sie, verpflichten Sie aber nicht direkt. Nur weil im GG von Gleichberechtigung die Rede ist, müssen Sie sich nicht daran halten. Das ergibt sich dann aus arbeitsrechtlichen Vorschriften, die der Staat wegen dem Grundrecht zu schaffen verpflichtet ist. Sorum wird ein Schuh draus.
Es wird, nehme ich an, ein Arbeitsvertrag abgeschlossen. Also ist die Kirche, rechtlich gesehen, ein ganz normaler Arbeitgeber.
Nein, es wird kein Arbeitsvertrag zwischen Priester und Kirche geschlossen. Darüber hatte ich erst unlängst ein Gespräch mit einem Priester. Die Beschränkungen des Priesteramtes ergeben sich direkt aus der Religion, welche wiederum grundgesetzlich geschützt ist. Sie können hier keine Grundrechte gegeneinander ausspielen.
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#24   miroguh   18:11:55 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Benedikt
Donnerwetter, das muss ein toller Arbeitgeber sein, er hält sich sogar an Gesetze (Grundgesetz), an die er sich gar nicht halten muss und die für ihn gar keine Gültigkeit haben. Vorbildlich!
Jep, genau, im Gegensatz zur Kirche. Aber wenn man, wie die Kirche, in einem Staat angesiedelt ist, von dem man auch noch kräftig finanziell unterstützt wird, dann hat man sich, IMO, auch an das dort herrschende Recht zu halten.
Tja, leider ist die Kirche auch kein Arbeitgeber wie jeder andere, sondern ein religiöses Bekenntnis und da gibt es gewisse Regeln, die bindend sind. Es wird, nehme ich an, ein Arbeitsvertrag abgeschlossen. Also ist die Kirche, rechtlich gesehen, ein ganz normaler Arbeitgeber.
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#23   Benedikt   17:56:19 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@ miraguh
mein Arbeitgeber hält sich, im Gegensatz zur katholischen Kirche, an das gültige Arbeitsrecht und Grundgesetz in Deutschland.
Donnerwetter, das muss ein toller Arbeitgeber sein, er hält sich sogar an Gesetze (Grundgesetz), an die er sich gar nicht halten muss und die für ihn gar keine Gültigkeit haben. Vorbildlich!
Tja, leider ist die Kirche auch kein Arbeitgeber wie jeder andere, sondern ein religiöses Bekenntnis und da gibt es gewisse Regeln, die bindend sind. Das Problem einiger, die von der Kirche Reformen verlangen ist wohl, dass sie nicht in der Lage sind, diese Differenzierung in ihre Überlegungen einzubeziehen. Und so wundern sie sich noch in hundert Jahren über die merkwürdigen Sturköpfe im Vatikan. Wohl bekomm’s.
Übrigens gibt es in Deutschland Politikerinnen, die Ihnen jetzt ins Gesicht lachen würden. Frauen werden in normalen Wirtschaftsberufen sehr wohl benachteiligt und oft auch schlechter bezahlt.
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#22   miroguh   17:38:47 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Benedikt
Ich habe hier keinen Vergleich angestellt. Warum sollte ich meinen Arbeitsplatz kündigen – ich habe das Problem mit Demokratie bzw. Nichtdemokratie ja nicht aufgebracht. BTW, mein Arbeitgeber hält sich, im Gegensatz zur katholischen Kirche, an das gültige Arbeitsrecht und Grundgesetz in Deutschland.
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#21   Andrija   17:37:40 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Verfluchte EU
der Menschenverachtende Totalitarismus der EU wird höchstens noch von der FIFA getoppt.
@miroguh,rosalinde
es ist wohl leichter das atom zu spalten
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#20   Benedikt   17:06:27 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@ miroguh
Raus aus der EU, weil diese undemokratisch ist? Die katholische Kirche ist auch undemokratisch…
Sie vergleichen ein Staatengebilde, dass auf jeden der 350 Mio Einwohner unerbittlich einwirkt mit einer Kirche? Ja kündigen Sie mal Ihren Arbeitsplatz, ich bin mir ganz sicher, dass an diesem auch keine Demokratie herrscht. Au weia.
–----
@ andere: EU-Demokratie
Die EU ist natürlich nur ganz schwach demokratisch legitimiert, dass wird jeder Rechtsprofessor bestätigen. Den meisten Einfluss haben dort die nicht gewählten Ministerräte usw. Die Abgeordneten des EU-Parlaments sind ebenfalls mangelhaft legitmiert.
Von den ganzen anderen Absurditäten der EG/EU mal ganz zu schweigen. Dieser Club hat eine Reform bitter nötig.
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#19   miroguh   16:41:25 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Verschiedenes
@Rosalinde: Schön, hier auch eine weltoffene und optimistische Meinung lesen zu dürfen!
@zwobbel: „Die EU ist gegen die Interessen der Völker.“ –> eine Behauptung, die zu belegen wäre. Ich behaupte, sie ist nicht richtig. Immerhin hat uns die EU die längste Friedenszeit zwischen den EU-Mitgliedern überhaupt beschert.
„Sie ist auch ohne die Zustimmung der Menschen entstanden und noch mehr zu dem geworden.“ –> Die EU wurde aufgebaut durch demokratisch gewählte Regierungen, also durch das Volk (wenn man mal von Spanien zur Franco-Zeit absieht…)
@Stimme aus dem Tradiland:
„Demokratie, die den Geheimbünden volle Aktionsmöglichkeiten läßt“ –> von welchen Geheimbünden sprichst Du?
„Entweder fließt das Blut des unblutigen Meßopfers Christi – als Opfer für den dreifaltigen Gott – oder es fließt das Blut der Menschen – als Opfer für die Daemonen. Die Entscheidung bleibt niemandem erspart!“ –> Die katholische Kirche hatte in ihrer Geschichte kein Problem damit, beides fließen zu lassen.
@kali: Wo haben sie Dich den losgelassen?
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#18   Rosalinde   15:37:24 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Raus aus der EU?? Und dann?
Die Autarkie der Völker ist ein nationalistisches Hirngespinst, selbst AH kam nicht ohne „Lebensraum im Osten“ aus- der in einem Hingemetzel der „Slawen“ und deren totale Beraubung und Ausbeutung mündete. Bis der Krieg glücklicherweise beendet war. Angesichts dieser Geschichte und der hier mal wieder geposteten „Meinungen“ bin ich recht glücklich darüber, daß die entsprechenden EU – Referenden in Deutschland von gewählten Demokraten abgestimmt wurden und dieses Land inzwischen nur noch von EU-Mitgliedern umgeben ist. Und -ätsch- daß Posen und Pommern zu Polen und das Sudetenland zur Tschechien gehört.
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#17   zwobbel   15:18:12 | Mittwoch, 18. Januar 2006
War ungünstig
Was ich mit „undemokratisch“ meinte, war nicht das ich dort „Demokratie“ fordere, denn die ist bei den Sozis im Bad Godesberger Programm und bei Marx im Kommunstischen Manifest als Voraussetzung für den Aufbau ihrer Utopie genannt. In dem Sinn dieser Leute ist die EU allerdings „demokratisch“.
Ich dachte hier an den eigentlichen positiven Wortsinn.
Die EU ist gegen die Interessen der Völker.
Sie ist auch ohne die Zustimmung der Menschen entstanden und noch mehr zu dem geworden.
Und soll auch noch eine unsägliche Verfassung kommen, die die wenigsten wollen.
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#16   Stimme aus dem Tradiland   14:11:08 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@ Mogul oder so ähnlich
Zwobbel meint: Raus aus der EU, weil sie antichristlich ist! Demokratie, die den Geheimbünden volle Aktionsmöglichkeiten läßt und dem Irrtum das gleiche Recht zugesteht wie der Wahrheit, ist vor allem eines: Ein großer Massenmord; wie anhand der Abtreibung, Frühabtreibung und Euthanasie festzustellen.
Entweder fließt das Blut des unblutigen Meßopfers Christi – als Opfer für den dreifaltigen Gott – oder es fließt das Blut der Menschen – als Opfer für die Daemonen. Die Entscheidung bleibt niemandem erspart!
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#15   miroguh   14:04:02 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@zwobbel
Raus aus der EU, weil diese undemokratisch ist? Die katholische Kirche ist auch undemokratisch…
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#14   kali   09:38:14 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Fädenzieher der EU
Die EU ist kein christliches Gebilde. Über die Montanunion und EWG wurde die EU auch nicht von den Völkern gemacht. Ihr Hauptzweck ist nicht die Schaffung einer starken (Konkurrenz zur USA) Völkergemeinschaft, sondern die Wirtschaftskraft Deutschlands abzuschöpfen und dieses niederzuhalten. www.staatsbriefe.de/start.htm (Wesen und Verwesen der BRD) Die Fädenzieher hinter den Politkasper und Volksverdiener sind die gleichen Feinde des Deutschen Reiches wie vor über einhundert Jahren. Der Krieg der hier gegen unser Volk geführt wird, findet nicht mehr mit Gewehren statt, sondern wird heute auf vornehme Art betrieben. Man hat die Bevölkerung (heute Verbraucher) zum Egoismus und Sexismus erzogen, so daß sie vor lauter Spaß- und Vergnügungssucht ihre eigenen Nachkommen selber ausrottet. Die obersten Fadenzieher sind Satanisten und ihr Chef ist der den sie Anbeten.
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#13   DemonDeLuxe †   09:28:56 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Thomas A. Höck – Dankeschön :O)
Ja, ist mir bekannt. Ich denke auch nicht, dass Sie davon ausgehen, dass ich untenstehenden Beweis ernst meine (geht ja gar nicht, da ich die zugrundeliegenden Axiome nicht anerkenne).
Insofern: Ich stimme Ihnen vollkommen zu! Allerdings kommt die Idee, in die Abtreibungsdebatte einzuflechten, dass man ja die armen Kinder um die himmlische Glückseligkeit bringen würde, nicht von mir… ich habe das ja selbst erst vor kurzem hier in den Kommentaren gelesen, als Beitrag eines unserer Ultrakatholiken hier.
Herzlichen Dank also dafür, dass Sie mir behilflich dabei waren, den vollkommen Aberwitz dieses pseudokatholischen „Nutzkalküls“, wie Sie es völlig zu Recht nennen, herauszuarbeiten und es als Argument ad absurdum zu führen. Die Diskussion um Abtreibung ist schon diffizil genug, da braucht man nicht noch derlei Hirnverknotungen obendrein.
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#11   Beobachterin   09:02:59 | Mittwoch, 18. Januar 2006
steigende Kriminalität
Zwobbel, ich schließe mich an. Auch die Kriminalität ufert aus dank der gefallenen Grenzen in der EU.
Aber die EU-Ideologen lassen weder eine freie Meinung noch ein freies Denken gelten noch gar lassen sie Vernunft walten.
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#10   zwobbel   08:49:46 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Raus aus der EU!
17. Januar 2006 22:03
Beobachterin: Linker Wind in der EU
Man weiß doch spätestens seit der Causa Buttiglione, woher der Wind in der EU weht. Abhilfe wäre nur möglich, wenn in die Nationalstaaten mehr konservative Regierungen hineingewählt würden, aber damit ist derzeit nicht zu rechnen.
Der einzige Weg ist:
Raus aus der EU!
Dieses Gebilde ist undemokratisch und schadet uns sowohl materiell als auch ideell.
Die EU ist de facto antichristlich. Sie fördert sowohl den Kapitalismus (siehe z.B. Hafenarbeiter) als auch den Sozialismus (siehe z.B. milliardenschwerer Bürokratiewasserkopf für egalisierenden Kollektivismus) und führt daher zur marxistischen „EINE WELT“. Weg damit. Austreten.
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#9   DemonDeLuxe †   01:06:52 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Der Beweis, warum liebende Eltern laut Katholizismus abtreiben müssen
Es seien A1-5 Axiome bzw. Dogmen der katholischen Kirche:
A1: Abgetriebene Embryonen kommen in den Limbus, einen Ort „natürlicher Glückseligkeit“.
A2: Limbus als „glückselig“ ist ein Ort, der als weniger positiv als der Himmel, aber positiver als die Erde und erst recht der Hölle zu bewerten ist.
A3: Die Hölle ist im selben Maße negativ wie das Himmelreich positiv ist.
A4: Gott schenkt Menschen den freien Willen. Wenn das Kind geboren werden würde, hat es die freie Wahl zwischen einem katholischen und einem nichtkatholischen Lebenswandel.
Gehen wir im Rahmen dieses Bweises weiterhin davon aus, dass (A5) die jeweiligen Eltern ihr Kind lieben.
Der Beweis: Aufgrund A4 stehen jedem Menschen die Wege sowohl zur Verdammung als auch zur Erlösung frei. Statistisch ist die überwiegende Anzahl der Menschen nicht einmal nominell, geschweige denn praktizierend, katholisch. Die Chancen auf finale Verdammung sind höher als auf Erlösung. Selbst bei einer angenommenen Equivalenz kommen wir auf eine typische Glückseligkeitserwartung von 0, da sich die Werte von Himmel und Hölle gegenseitig aufheben (A3).
Eine Geburt lässt also alles offen, mit einer statististischen Glückseligkeitserwartung von +-0.
Die Abtreibung hingegen garantiert einen positiven Glückseligkeitswert (A1, A2).
Konsequenz: Wer das maximale Glück seines Kindes sicherstellen will (A5), treibt es ab…
Dumme Sache, das. Die alten Päpste wussten wohl, warum sie Limbus als weniger attraktiv darstellen (mussten).
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#8   methusalix †   01:02:23 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Konkordat und Europäische Union
Sehen Sie es doch einfach so: jede Organisation hat Regeln, die diejenigen einzuhalten haben, die Mitglied werden oder bleiben wollen. Die EU hat die Regel aufgestellt, dass der freie und unbehinderte Zugang zu ALLEN Medikamenten jedem EU Bürger möglich sein muss (auch wenn das dem Papst nicht passt). Wenn das nicht gewährleistet wird, wird eben so lange Druck ausgeübt bis die Forderung der EU-Regeln erfüllt ist. Das sollte einem guten Katholiken doch nichts neues oder unbekanntes sein. Wer die Transsubstantiation nicht akzeptiert ist eben nicht katholisch. Wer den Lehren Luthers anhängt und die Beschlüsse des Tridentinums ablehnt ist aussen vor. Wo ist das Problem? Die Slowakei will in die EU? OK, dann hat sie die EU-Regeln zu akzeptieren und im Land durchzusetzen.
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#7   Rosalinde   23:56:35 | Dienstag, 17. Januar 2006
Schön wär’s
also, daß die Linke in der EU das Sagen hat aus dem Kampf für menschliche Selbstbestimmung herzuleiten ist doch eher gewagt. Die neoliberale Politik ist Grund für die prekären Arbeitsplätze und die wird von der EU eher gefördert als eine linke Sozialpolitik. Worum geht es im Neoliberalismus: um die unsichtbare Hand des Marktes (Adam Smith). Was hilft dagegen? 100 Gebete oder doch eher eine fundierte Kapitalismuskritik (Karl Marx)- also die Grundannahme konsequent zuende denken, daß der Mensch seine politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse selbst in der Hand hat? Die Verbindung von Glauben und wachem Hinsehen kann durchaus fruchtbare Züge annehmen. Dann erscheint auch das Abtreibungsproblem nicht als Ausgeburt des Bösen, sondern als menschliches Problem, daß zu lösen einfach andere Verhältnisse erfordert.
Ach so, Marx für Anfänger: das kommunistische Manifest hat wenig mit politischer Ökonomie zu tun also bitte nicht mit den „Grundrissen“ verwechseln. Und noch was: alle Wissenschaft, auch die von Marx, ist nicht unabhängig von ihrem historischen Entstehungskontext zu lesen. Aber das kennt man ja von der Bibel.
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#6   Yersinia   23:38:50 | Dienstag, 17. Januar 2006
@Beobachterin: und wenn es so weitergeht mit den Entwicklungen in der wunderschönen
neuen Arbeitswelt mit ihren prekären Arbeitsverhältnissen und der Armutsentwicklung, werden die Kommunisten noch mehr solche Erfolge feiern wie in Graz bzw der Steiermark – jedenfalls haben die diversen „traditionalistischen“, superchristlichen Parteien keine Armutsbekämpfung anzubieten (was auch nicht verwunderlich ist, die Armutsgefährdung in den lichten Höhen traditionalistischer Kreise dürfte als eher gering einzuschätzen sein).
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#5   Beobachterin   22:03:39 | Dienstag, 17. Januar 2006
Linker Wind in der EU
Man weiß doch spätestens seit der Causa Buttiglione, woher der Wind in der EU weht. Abhilfe wäre nur möglich, wenn in die Nationalstaaten mehr konservative Regierungen hineingewählt würden, aber damit ist derzeit nicht zu rechnen.
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#4   Sozialkatholisch   21:23:35 | Dienstag, 17. Januar 2006
Fehlgeleitet
Wenn man sich selbstkritisch betrachtet sollten die allermeisten Menschen irgendwelche Fehlgeleiteten Entschlüsse oder spontane Entscheidungen an sich selber finden. Respektlosigkeiten sind fast nie angebracht und wie der Psalmist betete: Herr stell einen Wächter vor meinen Mund, sollten viele (wahrscheinlich alle) beten: Herr stell einen Wächter vor meine Fingerspitzen.
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#3   miroguh   21:12:44 | Dienstag, 17. Januar 2006
Wer „Fehlgeleitet“ ist – das liegt im Auge des Betrachters…
… und ist auch zeitlichen Änderungen unterworfen. Natürlich sollte _jedem_ Respekt entgegengebracht werden. Respektlosigkeit Einzelner kann aber nicht als Entschuldigung dienen, selbst respektlose Äußerungen zu verbreiten.
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#2   Sozialkatholisch   20:49:41 | Dienstag, 17. Januar 2006
Stimmt
Die Liebe in den Herzen der Menschen erkaltet immer mehr und jedem Mensch sei er auch noch so fehlgeleitet sollte noch Respeckt entgegengebracht werden. Auf der anderen Seite, wie wird denn mit Katholiken umgegangen? Anstand und Respeckt vermisse ich dort wenigstens genausoviel.
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#1   miroguh   20:42:14 | Dienstag, 17. Januar 2006
Wo ist hier der Respekt vor anderen Menschen?
Wer, wie in diesem Artikel, Worte wie „geschlechtsoperierte Kastraten“ verwendet, hat in meinen Augen keinen Respekt gegenüber anderen Menschen. Sollten nicht gerade Christen jedem Menschen Liebe und Respekt entgegenbringen? Ich finde die Wortwahl in diesem Artikel einfach nur traurig.
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