Der im deutschen Sprachraum vor allem für seine verbalen Grobianismen bekannte Sedisvakantistenpater Rolf Hermann Lingen wird für einige Zeit gesiebte Luft atmen.
(kreuz.net, Dorsten) Rolf Hermann Lingen, der sich selber als „römisch-katholischer Priester“ bezeichnet,
muß für zehn Tage ins Gefängnis. Das berichtete Lingen gestern in einer Aussendung.
Seit Jahren profiliert
sich Lingen vor allem mit rabiaten Wortmeldungen und emotionsgeladenen Beschimpfungen, die er in verschiedenen
Internetpublikationen veröffentlicht.
Lingen ist ein Vertreter des sogenannten Sedisvakantismus. Dieser
geht davon aus, daß der Stuhl Petri gegenwärtig vakant – das heißt: unbesetzt – sei und die Päpste
seit dem Konzil ihr Amt ungültig ausübten.
Der genaue Grund für die Ansetzung der Haftstrafe ist aus
der unklaren und eher gefühls- als inhaltsbetonten Ankündigung nicht einwandfrei ersichtlich.
Nach
eigenen Angaben muß Lingen ins Gefängnis, weil er darauf hingewiesen habe, „daß mir früher die Domain
katholisch.de gehörte“.
Es sei bekannt, daß man „in Deutschland eingekerkert wird, wenn man die Wahrheit
sagt“, erklärt Lingen weiter, ohne die offizielle juristische Begründung zu Wort kommen zu lassen.
Offenbar geht es um eine Streitfrage im Zusammenhang mit der Internet-Domain ‘katholisch.de’, die früher
im Besitz Lingens war und die ihm nach einem Rechtsstreit von der Deutschen Bischofskonferenz entrissen
wurde.
Die Aufforderung zum Haftantritt traf gestern Dienstag bei Lingen ein. Er muß sich innerhalb
der nächsten vier Wochen in der Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen einfinden.
Bei der Maßnahme handelt
es sich offenbar um ein Ordnungsgeld, das wegen Nichtbezahlung in eine Haftstrafe umgewandelt wurde.
Es werde hier – so Lingen – der Umstand ausgenützt, daß er von der Katholischen Kirche bankrott gepfändet
sei und somit das Ordnungsgeld, selbst wenn er wollte, nicht bezahlen könne.
Lingen sieht die Zukunft
eher pessimistisch: Es sei nicht zu erwarten, daß er in Zukunft noch viel an „Aufklärungsarbeit“ leisten
könne.
Darum bittet er die Leser seiner Online-Publikationen – „Kirche zum Mitreden“ – sicherheitshalber
seine gesamte Homepage zu speichern, da eine komplette Sperrung wahrscheinlich sei.
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62 Lesermeinungen
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#65 Manuel Böhm 03:40:23 | Dienstag, 5. August 2008
Rolf Hermann Lingen ist kein gültig geweihter Priester Leider musste ich immer wieder feststellen, dass
ein gewisser „Pater“ Rolf Hermann Lingen, der Gründer einer Sekte namens „Kirche zum Mitreden“ kzm, prhl,
gegen die römisch katholische Kirche, die Priesterbruderschaft St. Pius X. und gegen Pater Andreas Endl
und die Herz-Jesu Franziskaner kämpft. Lingens Verleumdungstaktiken sind hinlänglich bekannt. Lingen
veröffentlicht seine Verleumdungen im Internet unter dem Pseudonym „Berichte“-„Fakten“ und Erzählungen
Dritter, sodass der harmlose Eindruck entsteht, er würde nur „Fakten“ veröffentlichen. Unter diesem
Deckmantel agiert Lingen mit Vorliebe unter der fälschlichen Bezeichnung „römisch-katholischer Priester“
und verleumdet permanent integre Priester und all jene, die nicht seiner Auffassung sind. Es ist verständlich,
dass Rolf Hermann Lingen sich bereits öfters vor deutschen Gerichten verantworten musste. Interessante
Informationen zu Rolf Hermann Lingen und seiner Sekte „kzm“ finden Sie auf: andreasendl.info/mybb/showthread.php?tid=8
Sie können sich auch in diesem Forum anmelden und mitdiskutieren. Weitere Themen in diesem Forum sind
Pater Andreas Endl und die Herz-Jesu Franziskaner.
#64 Pater Lingen 13:04:12 | Dienstag, 1. August 2006
Endgültig „rechtskräftiges“ „Urteil“ („Amtsgericht“ Hannover): „Rolf Hermann Lingen (…) ist Pater
der katholischen Kirche“ www.kirchenlehre.com/heise_02.htm
@ Demon Wobei das „dabei sein“ keinerlei Aussage darüber macht,was tatsächlich geschah oder was sie
GLAUBTEN, dass es geschah. Unwahrscheinlich ist es jedenfalls, dass „überhaupt nichts“ da war. Irgendeinen
Grund dafür, dass 12 ungebildete Fischer usw. in die Welt hinaus zogen und sich für ihre Überzeugungen
grillen ließen muss es geben. Natürlich müssen Sie das tapfer und hartnäckig leugnen, das ist mir
schon klar. Außerdem weichen Sie mir beständig aus: Warum sollte DIESE Legende wahr sein – und alle
anderen aus anderen Religionen FALSCH? Eine Menschwerdung Gottes ist mir aus anderen Religionen jetzt
unbekannt. Das Einzigartige am Christentum ist seine kosmische UND historische Natur. Andere Religionen
können damit nicht dienen. Schlussendlich kann ich es nicht beweisen, aber das Christentum ist mir überzeugender,
als alle anderen Religionen. UNd deshalb halte ich es für wahr und versuche Andersdenkende zu überzeugen.
Sie können mir nicht verbieten, etwas für wahr zu halten. Und ich kann nichts für wahr halten und gleichzeitig
einräumen: Es könnte aber auch falsch sein, wie Sie es gerne hätten. Ein solches Vorgehen wäre absolut
unlogisch. Weil vielen Menschen Ihre Überlieferung als Sage gilt? Das spielt doch keine Rolle. Viele
Menschen halten Schulmedizin für Scharlatanerie. Kein Grund, sie nicht trotzdem überzeugen zu wollen.
Haben Sie noch nie zu jemandem gesagt: „Hier irren Sie sich“?
#61 DemonDeLuxe † 14:55:26 | Samstag, 21. Januar 2006
@Benedikt „Das sind aber keine Augenzeugen.“ Benedikt, wenn sich Menschen für etwas, das sie nie anders
erfahren haben denn durch Überlieferungen töten lassen, dann doch wohl erst recht für etwas, bei dem
sie dabei waren. Wobei das „dabei sein“ keinerlei Aussage darüber macht,was tatsächlich geschah oder
was sie GLAUBTEN, dass es geschah. Außerdem weichen Sie mir beständig aus: Warum sollte DIESE Legende
wahr sein – und alle anderen aus anderen Religionen FALSCH? Was bringt Sie dazu, diese Wundergeschichten
als Wahrheit anzunehmen,die anderen aber als Aberglauben abzutun? Sie kennen nur Berichte von Behauptungen
aus einer Zeit, in der „Wunder“ bzw. der Glauben an solche zum täglichen Leben gehörten. „und wer sich
wegen der angeblichen Wahrheit von Sagen geopfert hat, dass müssten Sie mir dann noch mal erzählen“
72 Jungfrauen – klingelt da was bei Ihnen? Aber man könnte Beispiele aus nahezu allen Kulten der Welt
finden, unter anderem diverse „Ketzer“, die von Ihrer Kirche zu Märtyrern gemacht wurden… wegen Sagen
(oder „Irrlehren“ in Ihrer Lesart). Wie würden Sie denn z.B. die Überzeugungen der Kainiten nennen?
„Die Augenzeugen haben nicht nur geglaubt, sondern sie haben es gesehen, das unterscheidet sie vom Selbstmordattentäter.“
Haben sie? Wer war denn bei der Auferstehung dabei? „Wer nicht glaubt ist ja nahc der Überlieferung verloren,
also warum sollte ich einen verloren gehen lassen?“ Weil vielen Menschen Ihre Überlieferung als Sage
gilt?
@ Demon Ihre Argumentation ist hilflos: „Wer noch 30 Jahre danach…“ Wie verträgt sich das mit der Beobachtung
der muslimischen Selbstmordattentäter? Die haben 1400 Jahre hinter sich Das sind aber keine Augenzeugen.
Es haben sich Zeugen der Geschehnisse noch 30 Jahre später geopfert. Dass sie Augenzeugen waren schließt
aus, dass sie für irgendeinen Wahn in den Tod gingen, dass es 30 Jahre nach dem Tod des Stifters geschah
schließt aus, dass sie es unter direktem Einfluss getan haben, wie es bei den Gehirnwäschen der Sonnentemplersekte
der Fall war. Lesen Sie sich alte Sagen und Sie sehen, was Leute früher alles für ein „Wunder“ zu halten
bereit waren… Das waren keine Augenzeugen und wer sich wegen der angeblichen Wahrheit von Sagen geopfert
hat, dass müssten Sie mir dann noch mal erzählen. Die Augenzeugen haben nicht nur geglaubt, sondern
sie haben es gesehen, das unterscheidet sie vom Selbstmordattentäter. WOHER leiten Sie die Überlegenheit
ab ? Es gibt etwas, was ich für wahr halte, und davon möchte ich andere überzeugen. Wie absurd wäre
es, dies nicht zu tun? Wer nicht glaubt ist ja nahc der Überlieferung verloren, also warum sollte ich
einen verloren gehen lassen?
@Demöneken WOHER leiten Sie die Überlegenheit ab (und damit auch die Berechtigung zur moralischen Belehrung)?
Selbstverständlich von der von Ihnen so geliebten Evolutionstheorie – haha, welches Ihr ganzes lauteres
Absichtentheater nur umso lächerlicher erscheinen lässt, da sich diese lauteren Absichten auch schon
bei einigen Diktatoren des vergangenen Jahrhunderts wiederfinden lassen, die die gleichen lauteren Absichten
für sich in ihrer Zeit in Anspruch genommen haben.
#58 DemonDeLuxe † 02:30:18 | Samstag, 21. Januar 2006
@Benedikt Die Muslims und so ziemlich alle anderen Religionen berufen sich doch AUCH auf irgendwelche
Propheten, Wundertäter, Göttersöhne etc. und natürlich auf jene, die all das Sagengafte „bezeugen“
können. Die HEUTIGEN Muslime sind genausowenig Augenzeugen wie Sie. Aber die Zeitgenossen Mohammeds waren
es bzw. behaupteten es. „ich wüßte auch von niemanden…“ Dann haben Sie sich SEHR wenig bei anderen
Religionen umgesehen. Herrschaftzeiten, Leute gehen für allen MÖGLICHEN Quatsch in den Tod, sogar für
„Führer“. Das sollte Ihnen hinsichtlich der Belegkraft solcher „Märtyrertode“ doch nun wahrlich zu denken
geben. Es gibt gar nicht wenige, die meinen, nur durch einen zünftigen Tod ihrem Leben (vermeintlich)
einen sonst für sie nicht erkennbaren Sinn zu geben. Die Geschichte ist voll von Leuten, die im Wahn
sich und andere ins Verderben stürzten. „Wer noch 30 Jahre danach…“ Wie verträgt sich das mit der
Beobachtung der muslimischen Selbstmordattentäter? Die haben 1400 Jahre hinter sich und waren nicht einmal
dabei. Von einem nachlassenden Fanatismus kann da wohl nicht die Rede sein? Was „bezeugen“ die? Außer
rhetorischem Geschick ihrer Mullahs? „Ein Augenzeuge weiß um die Wahrheit…“ Lesen Sie sich alte Sagen
und Sie sehen, was Leute früher alles für ein „Wunder“ zu halten bereit waren… IHR Wort steht gegen
das von X Andersgläubigen, von NICHTgläubigen gar nicht zu reden. WOHER leiten Sie die Überlegenheit
ab (und damit auch die Berechtigung zur moralischen Belehrung)?
@Demöneken Aber hören Sie: Glauben Sie dran, wenn Sie denn wollen. Mir geht’s nicht besser, wenn Sie
zweifeln, ich habe keinerlei missionarischen Eifer. Mir würde es genügen, wenn Sie einsähen, dass IHR
Glaube KEINERLEI Basis oder Berechtigung dafür bietet, ANDEREN (Nichtgläubigen) die Vorschriften IHRER
Gottheit aufzuoktroyieren. Akezeptieren Sie das – und alle können in Frieden nach ihrer Facon glücklich
werden. Selbstentlarvender missionarischer Eifer in Fettdruck. So fängt der Dämon dealend immer an,
„mir würde es genügen“, und „,wenn du das akzeptierst lasse ich dich in Ruhe und erzähle überall was
du für ein braver Katholik bist!“ Der leicht durchschaubare Versuch den Missionsbefehl Christi ausser
Kraft zu setzen, den der Dämon mit seiner hinterhältigen Forderung jedoch bestätigt, da er den Befehl
für äusserst schädlich hält. Besteht doch die Möglichkeit, dass sich eine Seele bekehren könnte.
@ Demon Hehe, Sie sind doch auch nicht dumm, fällt Ihnen nichts auf? Die Leute im nahen Osten sind keine
Augenzeugen, und ich wüßte auch von niemanden, der 30 Jahre nach dem Tod seines „Gurus“ noch für dessen
Scharlatanerie in den Tod geht. Das tun üblicher höchstens solche, die unter unmittelbarem Einfluss
stehen (Sonnentempler usw.). Wer noch 30 Jahre danach ein Martyrium auf sich nimmt, der muss schon einen
ganz besonderen Beweggrund haben. Ein Augenzeuge weiß um die Wahrheit der Wunder oder müsste Lug und
Trug erkannt haben. Im letzteren Fall wäre er wohl kaum bereit, sehenden Auges in den Tod zu gehen. Erst
recht nicht, nachdem die Ereignisse bereits 30 Jahre vergangen sind.
#55 DemonDeLuxe † 01:04:30 | Samstag, 21. Januar 2006
@Benedikt Sie sind doch kein dummer Mann. Da muss es Ihnen doch selbst auffallen, wie unlogisch Ihr „Argument“
ist. Schauen Sie auf den Mittleren Osten, da haben wir alle Nase lang Leute, die „für Allah sterben“…
erkennen SIE DAS als Beweis der Richtigkeit des Islam an? X-hunderttausend Menschen sind für irgendeine
Gottgestalt in unterschiedlichster Form gestorben – ‘mal freiwillig, ‘mal „im Namen von (irgendeine Sagenfigur
hier einsetzen)“ dahingeschlachtet. Sie müssen sich jetzt entscheiden: Gilt das Argument – ja oder nein?
Denn WENN, dann gilt es für ALLE, und sei es der letzte Trottel, der sich für irgendeinen Guru in die
Flammen stürzt. Dann ziehe ich mich zurück und überlasse Sie dem Spaß, mit all den anderen alleinigen
Wahrheitsbesitzern um die Wette zu feilschen. Ich fürchte nur, dass die Ihre Dogmen ähnlich ignorieren
werden wie ich. Das heißt, ich bin eigentlich ganz froh drum ;O) Aber hören Sie: Glauben Sie dran, wenn
Sie denn wollen. Mir geht’s nicht besser, wenn Sie zweifeln, ich habe keinerlei missionarischen Eifer.
Mir würde es genügen, wenn Sie einsähen, dass IHR Glaube KEINERLEI Basis oder Berechtigung dafür bietet,
ANDEREN (Nichtgläubigen) die Vorschriften IHRER Gottheit aufzuoktroyieren. Akezeptieren Sie das – und
alle können in Frieden nach ihrer Facon glücklich werden. Deal?
@Demöneken Meine Absichten sind jedenfalls lauterer als die von jemandem, der im Angesicht anderslautender
Quellen … Ihre Absichten sind so leicht zu durchschauen. Sie verstehen nicht, dass sich Ihr Vater bekehrt
hat und nun versuchen Sie hier verzweifelt Ihrem Restgewissen, dass Ihnen noch keine Ruhe lässt, den
Todesstoss zu versetzen, indem Sie alles verneinen. Sie erinnern mich an einen Idioten bei der Armee,
der sagte, dass er nur dann glauben würde, wenn GOTT vor ihm in einer Colaflasche materialisieren würde.
Orientieren Sie sich an Ihrem Vater, der in meinen Augen für Sie ein Vorbild sein sollte und sich nicht
auf der Grundlage von Märchen bekehrt hat. Sie dummer, alberner Kasper.
@ Demon Na klar, und das sich die Augenzeugen der Heilsgeschichte für ihren Glauben geopfert haben beweist
natürlich auch nichts. Es ist schließlich extrem lustig, verkehrt herum am Kreuz zu hängen oder von
irgendeinem Tier zerfleischt zu werden. Das haben die Leute zum Spaß gemacht. Mit dem, was sie gesehen
haben hat das natürlich nichts zu tun, klar. Wer Ohren hat zu hören, der höre…
#52 DemonDeLuxe † 23:48:14 | Freitag, 20. Januar 2006
@Athanasius Es wäre schön, wenn Sie ‘mal seriös zu argumentieren anfingen, statt Nebelkerzen zu zünden.
„Suetonius, Plinius und Tacitus nennen die „Sekte“…“ Was beweisen Sie damit? Dass es auch damals schon
Leute gab, die demselben Glauben – wahr oder falsch – angehörten wie Sie heute. Was beweisen Sie im Hinblick
auf Jesus? NICHTS. Mit dieser „Logik“ kann man alles und nichts „beweisen“; damit könnte heutzutage sogar
ein Kainit seine Weltanschauung „belegen“. Oder ein Jünger der Kali. „Sie haben offensichtlich böse
Absichten…“ Meine Absichten sind jedenfalls lauterer als die von jemandem, der im Angesicht anderslautender
Quellen die Unwahrheit sagt und wider besseren Wissens Dinge extrahiert, die nicht darin stehen. „Es gibt
Evangelienhandschriften aus dem Jahre 44 n.Chr.“ Und das haben SIE, entgegen der Expertise der Fachleute,
persönlich datiert, nehme ich an. „Flavius Josephus hat auch in seiner Historia mindestens den Namen
Jesu erwähnt“ Ach, Sie haben nachgelesen? „Mindestens“? Ja, WAS denn nun? Wo er doch als DER wichtigste
Kronzeuge gehandelt wurde, über 1000 Jahre lang…! So viel Fälschungsaufwand bei einem, der nicht einmal
Zeitgenosse und nichtsdestotrotz über 1000 Jahre lang der „Primärbeweis“ des historischen Jesus war.
Sie würden kein Flugzeug besteigen, das auf derart windschiefer Basis konstruiert wurde. Aber eine KIRCHE
soll darauf stehen? „Vielleicht behaupten Sie auch, dass Karl V. nie gelebt hat?“ Sparen Sie sich das
Schattenboxen.
#51 Athanasius 23:15:27 | Freitag, 20. Januar 2006
@DemonDeLuxe Sie haben offensichtlich böse Absichten, denn Sie nehmen die historischen Beweise nicht
zu Herzen. Es gibt Evangelienhandschriften aus dem Jahre 44 n.Chr. (Fragmente aus Alexandrien) des Marcus-Evangeliums.
Suetonius, Plinius und Tacitus nennen die „Sekte“ bei den Namen der Mitglieder „Christianos“ vel „Christiani“.
Darin ist das griechische Wort „Christos“ enthalten, was klar auf den Messias der Juden, den Gesalbten,
hindeutet. Wenn Sie solche Beweise für wenigstens die Existenz nicht hinnehmen, sind Sie unobjektiv,
ja willentlich ignorant. Flavius Josephus hat auch in seiner Historia mindestens den Namen Jesu erwähnt,
möge das Bericht seiner Auferstehung auch erst in Handschriften kurz vor 300 n.Chr. aufgetaucht sein
(interpellatio). Ich sehe schon, daß Tatsachen nicht Ihre Spezialität sind. Glaube an die Auferstehung
usw. ist ja auch eine Gnade, ohne zu sehen, aber die Zeugnisse sind da. Wenigstens die Existenz Jesu müssen
Sie – wenn Sie irgendwie au sérieux genommen werden wollen – anerkennen. Wenn nicht, dann bleibt Ihnen
das akademische sowie das kirchliche ‘Aus’. Leider. Vielleicht behaupten Sie auch, dass Karl V. nie gelebt
hat?
#50 DemonDeLuxe † 16:35:04 | Freitag, 20. Januar 2006
@Athanasius „Alle Evangelien existieren noch heute auf Handschriften des 1. Jahrhunderts.“ Ach so? Soweit
ich das sehe, werden die Evangelien auf zwischen 70 und 150 n. Chr. datiert. Die Existenz einer judenchristlichen
Sekte beweist Jesu Göttlichkeit exakt so sehr wie Hare-Krishna-Anhänger die Göttlichlichkeit Krishnas
oder irgeneiner beliebigen Gottgestalt, die Sie in irgendwelchen Mythen finden und die jeweils ihre Anhänger
hatte. ALS OB die pure Existenz von Gläubigen eine Aussage machen würde über die Wahrhaftigkeit des
Geglaubten, ich bitte Sie! „Matthäus, Marcus, Johannes und Lucas waren alle Zeitgenossen Jesu, sogar
direkte „Angehörige“. Die Hanschriften existieren noch!“ Es war wohl KEINER davon ein Zeitgenosse. Die
Papyrologen sprechen anders als Sie. WO nennt Sueton Jesus? Genau wie Plinius benennt er lediglich die
SEKTE (und beklagt sie als ABERGLAUBEN!). DAS nennen Sie einen Beleg für die historische PERSON? Das
ist grotesk! Wenig hat mehr zu meiner Skepsis beigetragen als genau diese Euphemismen, wo Kleriker ihr
Wunschdenken in Texte hineinprojizierten, die das Gewünschte schlicht nicht hergaben. WELCHER SERIÖSE
MENSCH, WELCHE RELIGION HAT DERLEI SCHWINDEL NÖTIG? @Le Trot Irgendwann lernen Sie das mit der Logik
noch – in Ihrem „also“ allerdings ist keine.
@Demönekens Märchenstunde Dass er der „Christus“ war, bestreite ich allerdings, und glaube nicht ein
einziges Wort über sein angeblich wundertätiges Walten. Das dürfen Sie auch. Ich weiss sogar, dass
Ihnen die Variante in der Jesus nur Scheintod war weitaus besser gefällt, der Scheintote von seinen Jüngern
entführt wurde, dann nach Indien auswanderte und dort mit Maria Magdalena ein wenig der Fleischeslust
frönte. Soll es sogar Bücher drüber geben, die sich gut verkauft haben. Und wie war das noch mit den
Fliegen, je mehr sich auf einem Haufen niederlassen, desto eher wird es wohl stimmen )) Ja, ja, solche
Varianten mag das Demöneken. Weltlich erklärbar, nix mit Übernatur, schlicht und einfach = vögli,
vögli und dann die nächste Generation, obwohl er auch die noch nicht einmal uneingeschränkt leben lässt.
Interessant ist allerdings an Ihrem Satz, dass Sie bestreiten, dass ER der Christus war. Dann warten Sie
also noch auf den richtigen CHRISTUS. Der kommt auch bald und Christen werden ihn als den Antichristen
erkennen über den der Konvertit Robert Hugh Benson so ausgezeichnet geschrieben hat. Das ist dann der,
den Hochwürden Pater Lingen schon überall zu sehen meint. Leider ist er da seiner Zeit etwas voraus
und begeht einen beleidigenden Vorwurf nach dem anderen an die falsche Adresse. Naja, der hochwürdigste
Pater wird auch noch dahinterkommen, was es heisst sich zu irren.
#48 Athanasius 13:21:23 | Freitag, 20. Januar 2006
@DemonDeLuxe seiner angeblichen Bedeutung erstaunlich mager, nicht? Und nicht EINES von einem Zeitgenossen
Das glauben Sie doch selber nit, oder? Alle Evangelien existieren noch heute auf Handschriften des 1.
Jahrhunderts. Die Existenz der Christen um 45 n. Chr. und 67 n. Chr. in den Römischen Provinzen Bythiniens
beweisen dies noch einmal. Die Evangelien des 1. Jh. beinhalten schon die Wichtigkeit und Bedeutung der
Botschaft Jesu. Matthäus, Marcus, Johannes und Lucas waren alle Zeitgenossen Jesu, sogar direkte „Angehörige“.
Die Hanschriften existieren noch! Ich glaube Sie haben hier für sichselbst ein „Glaube“ herumgebastelt,
nämlich der Nicht-Glaube an historisch-kritisch bewiesenen Handschriften. Nicht nur archetypoi sondern
die Originalen sind bekannt und existieren. Das Zeugnis des Flavius Josephus ist längst nicht das einzige.
Oder unterstellen Sie etwa Suetonius auch „böse pro-christliche Absichten“, als er in der Mitte des 1.
Jh. klagte über die „quam superstitionem pravam et immodicam“ oder etwa dem Plinius der über die Christen
in Bythinien um 60. n.Chr. klage „superstitionis novae ac maleficae“, weil die Christen „Leib und Blut
ihres Stifters“ aßen und Incestuöse wären, weil sie einander „Bruder und Schwester“ nannten. Bitte,
„Demon“, kehre mal wieder mit den Füssen auf die Erde und die Historiographischen Kriterien zurück anstatt –
sehr modiös – diese Tatsachen zu bestreiten. Glaube ist etwas anderes, aber Geschichte ist Factum.
#47 DemonDeLuxe † 11:52:35 | Freitag, 20. Januar 2006
@Athanasius „Sie möchten doch bitte nicht behaupten […]“ Dann erzählen Sie doch ‘mal, welcher Zeitgenosse
von Jesus zu berichten weiß, da wäre ich dann aber gespannt. „Es ist mindestens ein Factum, dass Jesus-Christus
gelebt hat (etwa Flavius Josephus usw.) im Lande Palästinä.“ Ach ja, der gute, alte Josephus, von dem
sich inzwischen die gesamte Geschichtswissenschaft einig ist, dass er das „Testimonium Flavium“ nie so
geschrieben hat, wie es die Kirche seit 1700 Jahren gerne hätte… immer der erste,der bei diesem Thema
aus dem Hut gezogen wird… Nun, dabei würde ich Jesu Existenz als Person nicht einmal bestreiten (können) –
es ist immer etwas haarig, von einem Menschen zu behaupten, dass er NICHT existiert hat (und es ist nachgerade
unmöglich, es zu beweisen, egal, bei wem). Allerdings sind die Zeugnisse von Jesus angesichts seiner
angeblichen Bedeutung erstaunlich mager, nicht? Und nicht EINES von einem Zeitgenossen… was die Kirche
seit Jahrtausenden arg schmerzt und sie zueweilen zu ein paar hübschen Fälschungen (ENtschuldigung:
„Verbesserungen“!) verleitet hat. Dass er der „Christus“ war, bestreite ich allerdings, und glaube nicht
ein einziges Wort über sein angeblich wundertätiges Walten. Was ist das für ein Gott, dem spätere
Schreiberlinge sogar gefälschte Stammbäume andichten müssen, um irgendwie seine Davidsabkunft zu „beweisen“,
die angesichts der angeblichen Vaterschaft des „Heiligen Geistes“ ein Ding der Unmöglichkeit ist?
@Demöneken (zumal meine Eltern wenig davon erbaut waren – der Vater ist erst vor 18 Jehren re-konvertiert
zum Katholizismus), Ist es Ihnen möglich in wenigen Worten den Grund der Rekonversion Ihres Vaters zu
nennen? Welches Erlebnis hat ihn dazu bewegt?
#45 Athanasius 22:56:58 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Historisch… Ich möchte mich nicht gerne auf dieselbe Ebene purer Spekulation begeben wie die meisten
Gläubigen (und das tun Atheisten, nur spiegelverkehrt). Sie möchten doch bitte nicht behaupten die Botschaften
der Evangelien seien historischer Unsinn, denn sie sind die einzigen Schriften übernatürlichen Inhalts,
von dem auch in sekulären Handschriften aus jener Zeit berichtet wird. Es ist mindestens ein Factum,
dass Jesus-Christus gelebt hat (etwa Flavius Josephus usw.) im Lande Palästinä. Das sind historische
Tatsachen. Sonst könnten Sie auch anzweifeln es habe jemals einen Ludwig XIV. gegeben. Aber weiter will
ich es vorerst nicht führen. –--- Pater Lingens Aussagen und Subjektivismus ist in der Tat sehr Schade,
und schädet aktiv seine eigenen Theorien, wegen den Beschimpfungen. Er ist aber gültig geweihter Priester,
der täglich die katholische Hl. Messe liest.
#44 DemonDeLuxe † 22:17:04 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@Evelins Gatte @ DDL: Haben Sie irgendwann einmal ein religiöses Bekenntnis gehabt? Taufscheinprotestant.
„Geglaubt“ habe ich die Bibelgeschichten nie, das lag für mich immer auf derselben Linie wie die „Germanischen
Götter- und Heldensagen“ oder Gustav Schwabs „Sagen des klassischen Altertums“. Wie das so ist, scheut
man angesichts der gesellschaftlichen Stimmung den tatsächlichen Austritt dann doch eine Weile (zumal
meine Eltern wenig davon erbaut waren – der Vater ist erst vor 18 Jehren re-konvertiert zum Katholizismus),
so dass ich das Kapitel „Kirchenzugehörigkeit“ erst mit 30 per Austritt abgeschlossen habe. Wie sehen
Sie sich selbst jetzt? Hatte ich nicht mehrfach erwähnt, dass ich mich zu den Agnostiker zähle? Zwar
bin ich persönlich der Meinung, dass es keinerlei Gottwesen gibt, aber das Bewusstsein, das auf ewig
genausowenig beweisen zu können wie Sie das Gegenteil, hält mich vom Atheismus ab. Ich möchte mich
nicht gerne auf dieselbe Ebene purer Spekulation begeben wie die meisten Gläubigen (und das tun Atheisten,
nur spiegelverkehrt).
Sammelsurium @ DDL: Haben Sie irgendwann einmal ein religiöses Bekenntnis gehabt? Wie sehen Sie sich
selbst jetzt? @ Le Trot: „Spammersepp“ kann aber auch wirklich lästig sein. Ich habe dies – unter anderem
Namen – auch auf diesem Forum feststellen müssen. Moraltheologisch ist „Spammersepp“ ziemlich gut drauf,
leider bedingungslos pro V2, NOM, Papst (auch wo er nicht Recht hat), Bischof (detto). In verschiedenen
Dingen ist auch P. Lingen Recht zu geben. Sein Sammelsurium „KzM“ ist leider sehr unübersichtlich und
absolut subjektiv. Eigentlich eher ein „Blog“. Leider hat er meine Fragen nicht beantwortet und will dies
offenbar auch nicht. Der Gatte der Evelin
#42 Le Trot 20:45:51 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@ – an meinen Erzfeind dat Demöneken! Es mag Sie erstaunen, aber gelegentlich unterhalte ich mich gerne
auch mit katholischen Geistlichen, namentlich mit solchen, die sich nicht auf das von Ihnen bevorzugte
Gossenniveau herablassen. Jo, ich bin völlig platt. Aber Sie hätten sich mir gegenüber wirklich nicht
so lang erklären brauchen. Ihr Le Trot, der aber immer ein offenes Öhrchen für das Demöneken hat,
wenn es sich erleichtern möchte.
#41 DemonDeLuxe † 19:59:59 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@Le Trot Es mag Sie erstaunen, aber gelegentlich unterhalte ich mich gerne auch mit katholischen Geistlichen,
namentlich mit solchen, die sich nicht auf das von Ihnen bevorzugte Gossenniveau herablassen. Ein Gespräch
mit einem gebildeten Geistlichen ist – ungeachtet der Differenzen in der Auffassung – allemal ein Gewinn,
und ich erinnere mich noch heute gerne an die Stunden des Gesprächs mit dem Abt eines Klosters in den
Niederlanden. Sie sollten es vielleicht auch einmal versuchen, statt hier immer Ihren unqualifizierten
Verbalmüll abzukippen? Übrigens, so tröstlich mir der Gedanke wäre, nicht derselben Art zuzugehören
wie Sie, so falsch ist er doch leider. Damit liegen Sie genauso daneben wie mit der unbegründeten Bezeichnung
„Lügner“, und das Wörtchen „Feind“ mag allenfalls einseitig sein, denn diesen Titel müssten umgekehrt
Sie sich erst verdienen, den lasse ich nicht jedem Waldschart zukommen, der sich benimmt wie eine offene
Hose. Ihnen dient Ihr vorgeblicher Katholizismus doch lediglich als eingebildeter Freifahrtschein zur
Herabwürdigung Andersdenkender; Sie könnten genausogut Nazi oder Kommunist sein, irgendwas halt, wo
Sie Ihren Gruppentrieb mit Verbalinjurien ausleben zu können glauben. Das Etikett spielt bei Leuten Ihre
Schlages gar keine Rolle.
#40 Le Trot 19:39:55 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@ … aha, jetzt gehts auch gegen mich ! heisse auch ich die Beschimpfungen durch P. Lingen nicht gut.
Die Bezeichnung von Benedikt XVI. mit dem Wort „Satansdiener“ ist von Emotion und nicht – direkt – von
Tatsachen unterstützt. Solche Emotionen hat Lingen nun aber nicht erst seit gestern, wenn ich da mal
an die öffentliche Verhöhnung eines Geistlichen denke, den er fortwährend als „Spammersepp“ tituliert.
Die kurze Aufwallung von Emotionen könnte ich ihm ja noch nachsehen, aber nachdem er den Eintrag auf
seiner Homepage so öffentlich stehen lässt, ist er bei mir unten durch, was ihn aber auch nicht stören
wird, da ihm nichts darin liegt ob Satanslemminge bei ihm unten durch sind oder nicht. Wie Sie, Le Trot,
hier vorgehen ab und zu lässt auch zum Nachdenken übrig, dafür müssen Sie nur den unteren Teil Ihres
unterstehenden Beitrags lesen. Auch ich bedarf der immerwährenden Läuterung und Ermahnung. Dafür danke
ich Ihnen und gelobe ein wenig Besserung.
#39 Athanasius 19:18:33 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Natürlich heisse auch ich die Beschimpfungen durch P. Lingen nicht gut. Die Bezeichnung von Benedikt
XVI. mit dem Wort „Satansdiener“ ist von Emotion und nicht – direkt – von Tatsachen unterstützt. Wie
Sie, Le Trot, hier vorgehen ab und zu lässt auch zum Nachdenken übrig, dafür müssen Sie nur den unteren
Teil Ihres unterstehenden Beitrags lesen. Da kommt mir den Balken ins Gedächtnis.
#38 Le Trot 19:01:51 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@Wut ? Natürlich verstehe ich, dass Lingens eigenes Vokabular Wut – mit Recht – hervorruft, und oft beleidigend
ist ohne Grund. Na, den Grund dafür den Hochwürdigsten Papst Benedikt XVI. eines Satansdiener zu nennnen,
wird er wohl kennen und sich reiflich überlegt haben. Das ruft bei mir keine Wut hervor. Wer die, wie
von mir zitierten Stellen auf seiner Homepage stehen lässt, ist nicht ganz richtig in der Birne und macht
sich zur Lachnummer. Wahrscheinlich zählt Lingen nachts die Zahl der Antichristen, die bisher den Stuhl
Petri okkupiert hatten, anstatt Schäfchen, wenn er nicht einschlafen kann. Lingens „Satansdiener“ hat
vor kurzem kleine Kinder getauft. Das sind jetzt alles Satansbraten . Und da ich nur ein Lemming des Satansdieners
Benedikt XVI. bin, ist und bleibt Lingen bis zum Widerruf nur der nicht richtig tickende LINGEN. So, genug
für heute zum Thema gutes Ge“Lingen“ @ an meinen Feind! Sogar für einen Agnostiker wie mich gehört
es zu den Grundregeln der Höflichkeit, einen Priester mit „Hochwürden“ anzusprechen. Wenn Sie mal einen
sehen, Sie alter artfremder Lügner. Sie dürften nur die Art „Lingen“ so ansprechen, da nur diese Art
für sich in Anspruch nimmt dieser Ansprache würdig zu sein. Sollten Sie bisher einen Geistlichen der
in Treue zum gültigen Lehramt seinen Dienst versieht so angesprochen haben, sind Sie auch nicht mehr
als ein Lemming des Satansdieners Bendikt XVI. Das wird Ihnen Lingen bestätigen.
#37 Athanasius 18:58:34 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@„DemonDeLuxe“ Darin haben Sie völlig recht, deswegen plädierte ich auch dafür. Es ist unzivilisiert
mit Absicht Geistliche – egal welcher Konfession – zu beleidigen mit „Herr“. Ein modernistischer Professor
der Uni-Theol. würde man doch auch mit Professor ansprechen müssen, anstatt mit „Herr“ oder „der Kerl“,
wie manche sich streitende Gruppen in den vielen Religionen es tun. Pater Rolf-Hermann Lingen ist demnach
anzusprechen als Hochwürder Herr R.H. Lingen und da sowohl er als sein Weihevater dem ganzen römisch-katholischen
Glaubensgut anhängen, als römisch-katholischer Priester anzusprechen, auch wenn man es mit dem Sedisvakantismus
(lediglich eine Theorie-gruppe) nicht einverstanden sein mag.
#36 DemonDeLuxe † 18:30:47 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Sogar für einen Agnostiker …wie mich gehört es zu den Grundregeln der Höflichkeit, einen Priester
mit „Hochwürden“ anzusprechen. Das nur ‘mal so als Anmerkung für gewisse Berufsflegel hier.
#35 Athanasius 18:11:20 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@ Le Trot, @ottaviani Natürlich verstehe ich, dass Lingens eigenes Vokabular Wut – mit Recht – hervorruft,
und oft beleidigend ist ohne Grund. Das ist ein Factum und schädet seiner Person und allgemein dem sogenannten
„Sedisvakantismus“ sehr. P. Lingen trägt in sich die Haltung des „follow me or die“ die so epidemisch
ist unter sowohl neokonservativen, konservativen, traditionalistischen und sedisvakantistischen Priestern.
Aber die Gültigkeit seiner Priesterweihe steht ausser Frage. Sein Weihevater, Mgr. Georg Schmitz, ist
ein sogenannter „Altrömischkatholischer“ Bischof, der in der von Rom immer wieder sakramental anerkannten
Sukzession der Utrechter Union geweiht wurde. Er bekehrte sich aber in den siebziger Jahren zur Römisch-katholischen
Kirche und zwar im „traditionalistischen“ Bereich, der damals noch nicht so heftig im Konflikt mit Rom
stand wie etwa 1988 der Fall war. Die Gültigkeit wurde sowohl vom Apostolischen Stuhl 1926, 1942 und
1957 bestätigt, und Kleriker der Utrechter Union und davon abgespaltenen „Subkirchen“ wurden anerkannt
ohne Weihe sub conditione. Von der Diözese Freiburg i.B., vom Vatikan und etwa von „einem“ Erzbischof
Lefebvre wurde dies 1975 (ca.) nochmal bestätigt. Man kann diese Weihe in gutem Glauben nicht anzweifeln,
obwohl ich Sie keineswegs zu „Hw H Lingen“ führen möchte. Bitte halten Sie es bei sauberer sacramentologia
anstatt bei Ihren eigenen „Ansichten“. „Ansichten“ haben keinen Platz im Bereich der Sakramentologie.
#33 Le Trot 12:19:12 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@gGut … … wenn Sie gegenüber seiner Hochwürden Pater Lingen die gleiche Empörung zum Ausdruck bringen
und ihn des öfteren gemassregelt haben, woran er sich aber nicht hält, siehe auch unten stehend seinen
letzten Ausbruch, dann wird Ihre Kritik wohl gerne angenommen. Naja, nur muss man sich nicht wundern,
wenn es dann Hochwürden auch einmal so geschieht, wie mit dem Wald in den man hineinruft … P. Lingens
Vokabular Lemminge des Satansdieners Joseph Ratzinger alias „Papst Benedikt XVI.“ Lingen Sie haben einige
erhebliche Defizite! Gruss Le Trot
#32 Athanasius 12:04:51 | Donnerstag, 19. Januar 2006
höflichkeit Also der Höflichkeit und Objektivität der Schreiber hier gegenüber Hw. H. P. Rolf-Hermann
Lingen empfinde ich grosse Empörung. Lingen ist nicht „Herr“, sondern gültig geweihter Priester. Der
Photianismus (Häresie die vertritt das zur Gültigkeit der Sakramente „orthodoxie“ notwendig ist) scheint
unter Neokonservativen, Traditionalistischen und sogar Modernistischen Schreibern hier weitverbreitet.
Der Weihevater P. Lingens ist gültig geweihter Bischof der sich in den 1970er Jahren aus der altkatholischen
Kirche zur römisch-katholischen Kirche bekehrte und von Erzbischof Lefebvre regularisiert wurde, als
er noch nicht so mit dem Vatikan im Streit lag (1970 wurde sein Seminar anerkannt). Es besteht aber gar
keine Notwendigkeit, daß P. Lingen sich konsekrieren lässt, da es bereits genügend gültig geweihte
Bischöfe im Sedisvakantismus gibt (Bfe. Dolan, Sanborn, McKenna, Hesson, Stuyver). Lingens ständiger
Pessimismus soll aber gar nicht sein. Dieser hat auch – wie bei der „Priesterunion Catolico Trento“ –
hervorgerufen, daß man auf einmal – dem Cerularius nach – die Gültigkeit der Weihen Lefebvres in Zweifel
zieht. Ohne jeglichen Grund.
#31 Le Trot 10:41:35 | Donnerstag, 19. Januar 2006
@ Wenn ich Sie so lese … Besonders gravierend ist aber, dass nun Menschen ohne hl. Messe etc. auskommen
müssen, weil ich nicht mehr da binund in vertretbarer Entfernung kein anderer Priester zur Verfügung
steht. Trösten Sie sich, der HERR lässt die Ihrigen nicht ohne Trost zurück bis Sie wieder da sind.
Acht Tage sind schnell vorbei. Muss schon ziemlich in der Pampa liegen, wo Sie wohnen. Wenn ich nicht
mehr da bin, würde auch alles zusammenbrechen !
#30 Pater Lingen 10:22:42 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Perspektivenwechsel Leider wird meist aus sehr einseitiger Perspektive fabuliert, was meine „Verurteilungen“
und „Bestrafungen“ betrifft. Also ich persönlich – und das habe ich schon oft geschrieben – stecke das
wirklich recht gut weg. Der Mensch ist zwar auch ein Gefühlswesen, aber dennoch beherzige ich die Worte
Christi über die Verfolgung, z.B. „Freut euch und jubelt…“ Was mich allerdings zutiefst betrübt, ist,
dass andere wegen meines Leids in Mitleidenschaft gezogen werden. Das ist schon rein psychologisch das
Entsetzen, einen Unschuldigen leiden zu sehen, insbesondere wenn er eine geliebte Person ist. Besonders
gravierend ist aber, dass nun Menschen ohne hl. Messe etc. auskommen müssen, weil ich nicht mehr da bin
und in vertretbarer Entfernung kein anderer Priester zur Verfügung steht. Auch den „Grobianismus“ sollte
man aus anderer Perspektive sehen, etwa wie sogar im Neuen Testament Kritik formuliert wird: www.kirchenlehre.com/liebe.htm
Für das Alte Testament s. z.B. die hll. Makkabäischen Brüder. Ferner wird von dritter Seite auch das
Verhalten der „Konservativen“ mir gegenüber nicht immer vollauf unterstützt: www.kirchenlehre.com/duzen02.htm
Link zur Unfehlbarkeit von Ordinatio Sacerdotalis Danke für die Infomation, Herr Lingen. Hier noch einmal
korrekte Link (er war in meinem vorherigen Beitrag durch einen Fehler von mir abgeschnitten): Unfehlbare
Lehrentscheidung – Ordinatio sacerdotalis www.stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm
#27 Pater Lingen 22:11:55 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Danke für die Veröffentlichung Immerhin ist der Text doch sachlicher ausgefallen, als ich das erwartet
hätte für eine Veröffentlichung, mit der ich zugegebenermaßen gar nicht gerechnet hatte. Hier nur
kurz etwas zu meiner angeblich bevorstehenden „Bischofsweihe“: Also: Seit Jahren werde ich von verschiedener
Seite darum gebeten, mich für den Bischofsdienst zur Verfügung zu stellen (bin 38 Jahre alt und seit
zehn Jahren Priester; steht auf der KzM-Startseite unten), und schon seit einiger Zeit gibt es Anfragen
von dritter Seite an Sedi-Bischöfe, damit die mich konsekrieren. Nun hat ein Bischof einem meiner Unterstützer
am Telefon gesagt, ich sollte ihm eine offizielle Petition zuschicken – und prompt kolportiert man, ich
würde mich konsekrieren lassen. Heimatland! Bleiben wir doch bitte auf dem Boden der Tatsachen Abgesehen
davon: Selbst wenn der Bischof zusagen würde – vom Kerker aus kann ich mich ohnehin nicht weihen lassen.
Falls bei kath.net oder sonstwo ebenfalls phantasiert werden sollte – könnte bitte jemand das richtigstellen?
Bei kath.net wurde ich zweimal gesperrt (beim erstenmal dachte ich noch an einen Datenbankfehler), also
da kann ich nicht schreiben.
Unfehlbare Lehren müssen nicht immer ex cathedra verkündet sein …sondern können auch in päptlichen
Enzykliken, apostol. Rundschreiben etc. verkündet werden, sofern in diesen Schreiben explizit darauf
hingewiesen wird, dass man sich an diese Lehre endgültig zu halten hat. Beispiel: Ordinatio sacerdotalis
(Über die den Männern vorbehaltene Priesterweihe) wurde nicht ex cathedra verkündet und ist trotzdem
unfehlbar. Wer es nicht glauben will: www.stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm
@Höck Na, esgeht doch! Warum nicht schon vorher? Nur so am Rande sei bemerkt, daß werte Quelle vehement
bestreitet, die Bischöfe von Rom hätten nur einen Ehrenprimat im 1. Jahrtausend gehabt.
@Höck Nur zur Information ist Athanasius Ausländer und Hochdeutsch nicht seine Muttersprache. Es ist
von daher ganz natürlich, daß er eine englische Übersetzung benutzt. Ein Problem liegt vielmehr bei
denen vor, die ständig aus der Wikipedia zitieren müssen. Es gibt bessere Quellen (auch online).
#21 Athanasius 20:54:43 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Höck… …der seine Glaubenslehre aus der Frankfurter Allgemeine bekommt anstatt aus Denzinger: Pope
Pius IX, Vatican I, Sess. III, Chap. 3, ex cathedra: „Further, by divine and Catholic faith, all those
things must be believed which are contained in the written word of God and in tradition, and those which
are proposed by the Church, either in a solemn pronouncement or in her ordinary and universal teaching
power, to be believed as divinely revealed.“ (Denz. 1792)
Nebenläufig Catharina: Solche Gebetsaufrufe haben immer einen merkwüdigen Klang. Es war – wenn überhaupt –
ein „Aufruf“ an und für die Freunde Erzbischof Lefebvres, denn es ist logisch, daß nur wenige außerhalb
der FSSPX für die Kardinalserhebung der „Schrecken des modernistischen Roms“ beten werden. Weswegen ich
diesen Satz mit einem Lächeln in den Tasten gab. Ein Buchstaben-Lachgesicht sparte ich aus – was Ihr
Mißverstehen beeinflußt haben mag –, weil einige – viele? – in der FSSPX, incl. meiner Familie, dieses
Gebet tatsächlich gen Himmel schicken, natürlich in der festen Intention, daß Gottes Wille geschehen
möge. Nähmen wir an, daß die FSSPX nicht Gottes Plan entspräche, wären wir nicht bei der FSSPX und
machten nicht diesen sehr beschwerlichen Weg mit. Daraus eine „Beschwörung eigener Überzeugungen“ zu
stricken, ist zu gewagt: wären Sie nur an der Überzeugung anderer interessiert, schrieben Sie keine
Silbe. Was nun ist meine Überzeugung? Ebendiese Überzeugung einzig an der unfehlbaren und makellosen
Kirche auszurichten, d.h. abzüglich der Besudelungen durch verirrte Hirten und sonstige Glieder. – Lefebvre-Freundeskreis
www.kreuz.net/bookentry.31.html
#19 catharina 17:05:21 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Gebetsaufrufe Marcel: „Beten wir dafür, daß die FSSPX voll rehabilitiert wird, die Weihbischöfe zu
Kardinälen erhoben werden, dann Kardinal Fellay zum Papst gewählt und Kardinal Williamson Haupt der
wiedererrichteten hl. Inquisition wird. (Ich weiß, daß das menschlich gesehen unrealistisch ist, aber
das Sonnenwunner Fatimas war dies auch.)“ Solche Gebetsaufrufe haben immer einen merkwüdigen Klang. Sie
tönen mehr nach einer Beschwörung eigener Überzeugungen als nach einer Bitte an die anderen, sich demütig
vor Jesus zu begeben und Ihn um Hilfe in schwerer Zeit, um Durchführung Seines – und nicht unseres –
Willens anzuflehen.
#16 ExBochumer † 14:15:38 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Warum berichtet kreuz.net … nur die Hälfte? Kath.net ist aktueller. Pater Lingen läßt sich demnächst
zum Bischof weihen. Wer will kann ihn unterstützen.
#14 Athanasius 11:40:32 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Nein absolut nicht Wie kann man das – gemäß katholischer Lehre – denn überhaupt rechtfertigen? Denn
„die Kirche“ (ich spreche noch nicht einmal vom Past; ich weiß, dass das Dogma von dessen Unfehlbarkeit
nur ein- oder zweimal effektiv zur Anwendung kam) an sich IST doch „unfehlbar“ nach Ihrer Lehre? Und ist
nicht „die Kirche“ nirgendwo besser repräsentiert als im Konklave? Folgt daraus nicht zwingend, dass
ein im Konklave gewählter Papst legitim sein MUSS? Nein absolut nicht. S.H. Papst Paul IV. erliess im
16. Jahrhundert ein Dekret mit dem Namen „Cum Ex Apostolatus Officio“ das mit dem Fall der Wahl eines
Häretiker auf den Thron Petri handelte. Eine solche Wahl ist diesem Dekret nach ungültig. Das Konklave
ist nicht das „unfehlbarste Event“ der Hl. Römischen Kirche, gar im Gegenteil. Man sieh nur zum 35. Jährigen
Abendländischen Schisma um zu sehen, wozu Konklaven führen können. Die Kirche ist unfehlbar und jeder
(„legitime“) Nachfolger St. Petri ist unfehlbar im authentischen sowie im ausserordentlichen Magisterium.
Aber theoretisch ist die Möglichkeit der Wahl eines Häretikers und einiger Häretiker auf den Thron
Petri möglich und wurde auch von vielen – heiligen sowie nicht-kanonisierten – Theologen der vergangenen
Jahrhunderte ausgearbeitet. Die heutigen Sedisvakantisten benutzen in diesem Zusammenhang vor allem St.
Robertus Bellarminus’ „De Romano Pontifice“ Buch II.
#13 DemonDeLuxe † 11:31:17 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Athansius – klären Sie das doch ‘mal bitte Wenn ich das richtig verstehe, dann halten die Sedisvakantisten
also jeden auf der Basis des V2 gewählten Papst für illegitim? Wie kann man das – gemäß katholischer
Lehre – denn überhaupt rechtfertigen? Denn „die Kirche“ (ich spreche noch nicht einmal vom Past; ich
weiß, dass das Dogma von dessen Unfehlbarkeit nur ein- oder zweimal effektiv zur Anwendung kam) an sich
IST doch „unfehlbar“ nach Ihrer Lehre? Und ist nicht „die Kirche“ nirgendwo besser repräsentiert als
im Konklave? Folgt daraus nicht zwingend, dass ein im Konklave gewählter Papst legitim sein MUSS?
#12 Athanasius 11:14:42 | Mittwoch, 18. Januar 2006
Zum Thema I. Pater Rolf Hermann Lingen ist ein absolut gültig geweihter Priester, allerdings sacerdos
vagans. II. Der Sedisvakantismus ist kein „Gehirngespenst verwirrter Katholiken“, aber eine mögliche
Lösung – oder eben nicht – der heutigen Situation der Kirche und der Autorität der modernistischen Hierarchie.
Factum ist es, daß seine wichtigsten Vertreter alles andere als „Dummohren“ waren und sind. Man denke
nur an Prof. Guérard des Lauriers, der später Bischof der Sedisvakantisten wurde. Des Lauriers war vor
1960 einer der wichtigsten Professoren Roms und war theologischer Berater von Papst Pius XII. persönlich
bei der Definition des Dogmas Mariä Himmelfahrt 1950. Dr. Günther Storck war auch nicht „dumm“. Und
wie denkt man von den Mexikanischen Sedisvakantisten (Mexico hat größte Sedisvakantistenpopulation),
deren Führer alle Seminarprofessoren waren. Der Sedisvakantismus soll man widerlegen – wenn man will –
aber nicht seine Vertreter beschimpfen. III. Obwohl in der Tat Emotionalismus Merkmal der meisten Sedisvakantisten
ist, ist es generalisierend dies allgemein zu sagen und zu benutzen zur „Widerlegung“ des Sedisvakantismus.
IV. Ich finde es eine Schande, daß P. Lingen eingesperrt wird, da es hier um nichts geht. Die Opferrolle
von Lingen scheint mir hier gerechtfertigt.
@ an meinen Feind ! Der Vorwurf der Kooperation mit Luzifer gehört doch zum bewährten Standardrepertoire
des – wie war das Wort? Sie gerissener Fuchs haben mich durchschaut. Le Trot – der sich bis heute Abend
abmeldet !
#10 DemonDeLuxe † 10:54:06 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Le Trot – Aber was denn? Was Sie Pater Lingen ankreiden, ist doch Ihre ureigenste Diktion. Der Vorwurf
der Kooperation mit Luzifer gehört doch zum bewährten Standardrepertoire des – wie war das Wort? Ach
ja – Vulgärtraditionalisten, dessen Archetyp ja wohl Sie darstellen. Geistige Verwirrung, teuflische
Anwandlungen, das alles wird doch aus gewissen Kreisen jedem angedichtet, dessen Nase einem nicht passt.
Wenn Lingen das so gesagt hat, zeugt das zwar sicher nicht von sachlichem Argumentationsstil, aber da
wären wohl speziell Sie der Hintervorletzte, der sich nach einem Kiesel bücken dürfte.
@Toby und das Fliwatüt Aufd die persönliche Tragik eines Menschen sollte man nicht unbedingt mit Sarkasmus
reagieren und alles der Kreuz.net-Redaktion anlasten. Lingen wird gestärkt aus diesem Aufenthalt hervorgehen.
So wie er sich sieht, setzt dieser Aufenthalt seinem Martyrium die wohlverdiente Krone auf. Er wollte
es garnicht anders. Wie ein strahlender Held wie er hinein und wieder hinausgehen. Ich freue mich schon
darauf, wenn er seine Geschichten aus diesem „V2“ verursachten Martyrium bei Anstaltskost und hartem Lager
auf seinen Webseiten zum besten gibt. Lingens Fanclub ( Steyrmader und Co, ) werde seine Rückkehr aus
dem Märtyrerknast mit einem rauschenden Fest feiern.
„Geistig verwirrt“ im Sinne von falscher Logik @ Dr. Christoph Heger Die Formulierung „geistig verwirrt“
meinte ich nicht im pathologischen Sinne oder im Sinne von „geistig unterbelichtet“. Ich habe „geistig
verwirrt“ auf die meiner Meinung nach falschen und unlogischen Denkvorasussetzungen der Sedisvakantisten
im Allgemeinen und „Pater“ Lingens im Besonderen bezogen. @ Le Trot Aufd die persönliche Tragik eines
Menschen sollte man nicht unbedingt mit Sarkasmus reagieren und alles der Kreuz.net-Redaktion anlasten.
@ – an den Onkel Doktor! Es ist ungehörig, Gegner – auch die sedisvakantistisch gesinnten Katholiken –
„geistig verwirrt“ zu nennen. Das wäre auch dann ungehörig, wenn es unter ihnen nicht geistig hochstehende
Persönlichkeiten gäbe – wie es aber tatsächlich der Fall ist Volle Zustimmung, wie kann man nur jemanden
„geistig verwirrt“ nennen, der so geistig geordnete Sätze formulieren kann … Ich weiß nicht, was eigentlich
noch alles passieren muss, damit die Lemminge des Satansdieners Joseph Ratzinger alias „Papst Benedikt
XVI.“ sein teuflisches Spiel durchschauen. Jedenfalls ist nicht zu erwarten, dass ich noch viel an Aufklärungsarbeit
leisten kann. www.kirchenlehre.com/haft.htm Ich würde ihn auch nicht einsperren. Im Zirkus könnte er
sich mit solchen Kommentaren die Kohle verdienen um sich dann freizukaufen. Ich liebe „kreuz.net“. Hier
trifft sich die Welt ! Lieber Pater Lingen, gehen sie etwas hoffnungsvoller in den Knast. Auch dort gibt
es Menschen die Ihrer Aufklärungsarbeit würdig sind.
sedisvakantismus das problem des sedisvakantisms is eben das „vorübergehend“ wie sollte den der stuhl
petri wieder besetzt werden? das ist der grund warum ich für mich diese these nie wirklich in erwägung
gezogen habe
@Toby: „geistig verwirrt“? Ich muß doch sehr bitten! Es ist ungehörig, Gegner – auch die sedisvakantistisch
gesinnten Katholiken – „geistig verwirrt“ zu nennen. Das wäre auch dann ungehörig, wenn es unter ihnen
nicht geistig hochstehende Persönlichkeiten gäbe – wie es aber tatsächlich der Fall ist. Mfg Christoph
Heger
Darin gleichen sich Modernisten & Sedisvakantisten … daß beide an die Stelle der klaren Argumentation
emotionale Ausbrüche setzen. Schon ein ganz wenig rationale Überlegung müßte zu der Überzeugung führen,
daß der Sedisvakantismus irrational ist.
In der Tat tragisch Werte Redaktion, aus Ihrem Beitrag geht nicht hervor, ob Pater Lingen tatsächlich
katholischer Priester ist oder nicht. Vielleicht ist das feststellbar? Sie schreiben nur: Lingen, der
sich selber als „römisch-katholischer Priester“ bezeichnet. Ein gültig geweihter römisch-katholischer
Priester ist dies auf ewig, egal ob er suspendiert, sedisvakantistisch, exkommuniziert oder anderes ist.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an den Theologen Johannes Rothkranz, der offenbar einst ein scharfsinniger
Verfechter der Kirche war und heute dem verbogensten Sedisvakantismus angehört, den man sich nur vorstellen
kann. Es ist, wie Ottaviani sagt: Folgen der furchtbaren Kirchenkrise. Beten wir dafür, daß die FSSPX
voll rehabilitiert wird, die Weihbischöfe zu Kardinälen erhoben werden, dann Kardinal Fellay zum Papst
gewählt und Kardinal Williamson Haupt der wiedererrichteten hl. Inquisition wird. (Ich weiß, daß das
menschlich gesehen unrealistisch ist, aber das Sonnenwunner Fatimas war dies auch.) Apropos Priester:
der Zusammenbruch der Priesterzahlen in den USA, graphisch ab 1990 dargestellt: Flash-Graphik www.usatoday.com/…_data_2004/flash.htm
(Also unter dem Pontifikat des Papstes, der sein ganzes praktisches Wirken an das V.II koppelte.)
„gegenwärtig vakant“? Lingen ist ein Vertreter des sogenannten Sedisvakantismus. Dieser geht davon aus,
daß der Stuhl Petri gegenwärtig vakant – das heißt: unbesetzt – sei und die Päpste seit dem Konzil
ihr Amt ungültig ausübten. Die Formulierung „gegenwärtig vakant“ klingt nach „vorübergehend vakant“.
Nun ist nach Meinung dieser geistig verwirrten Sedisvakantisten der Stuhl Petri bereits seit zwei Generationen
vakant. Von einer vorübergehenden Krise kann da wohl kaum mehr die Rede sein. Wie soll der Stuhl Petri
dann eigentlich jemals wieder n“ordnungsgemäß“ besetzt werden können. Einfach tragisch das Ganze, wo
Ottaviani zu Recht feststellt. Auch ein weiteres zeichen nachkonziliarer Verirrungen …
das ganze ist tragisch auch das sind folhgen der nachkonziliaren krise arme jnge männer mit priesterberufungen
die herumwandern wie wanderpokale dann eben irgentwie zur Priesterweihe (oder „priesterweihe“) gelangen
und dann das werden was man in Wien eine verkrachte existenz nennt