Euthanasie
Der gerichtlich abgesegnete Kreuzweg eines Kindes
Seit vier Monaten liegt ein 11jähriges, bewußtlos geprügeltes Mädchen in einer Klinik in den USA. Am Dienstag beschloß ein Gericht, das Kind verdursten zu lassen.
(kreuz.net, Springfield) Das Höchstgericht des US-Bundesstaates Massachusetts hat am Dienstag beschlossen, einem 11jährigen Mädchen die Nahrung zu entziehen.

Massachusetts befindet sich im Nordosten der Vereinigten Staaten am Atlantischen Ozean.

Haleigh Poutre liegt seit September im Wachkoma, nachdem sie von ihrem Adoptivvater mit einem Baseballschläger schwer mißhandelt worden war.

Das Mädchen wurde mit eingeschlagenen Zähnen, geschwollenem Gesicht, Brand- und Schnittwunden auf der Brust und einem schwer verletzten Stammhirn in eine Klinik in der Stadt Springfield – 50 km westlich von Boston – eingeliefert. Sie war unterernährt und unterkühlt.

Im Krankenhaus konnte das Leben des Mädchens zwar gerettet werden. Doch das Kind erwachte nicht aus seinem Koma.

Das benützte das Oberste Gericht von Massachusetts, um über das grausam behandelte Mädchen ein grausames Todesurteil zu fällen. Die Herren Richter dekretierten, dem Kind die künstliche Beatmung zu stoppen und die Ernährung zu beenden.

Doch nachdem die Beatmungsmaschine abgestellt war, gab es eine Überraschung: Haleigh atmete plötzlich selbständig und reagiert auf medizinische Reize.

Die Ärzte und Rechtsvertreter blieben unbeeindruckt. Man wolle am mißhandelten Mädchen weitere Untersuchungen durchführen, um zu prüfen, ob das Kind wirklich Fortschritte mache, erklärte eine Vertreterin des örtlichen Sozialamtes.

Bis vor kurzem hatten die Ärzte behauptet, daß das Mädchen sich in einem „irreversiblen vegetativen“ Zustand befinde. Nun hört man vom Krankenhauspersonal, daß der vegetative Zustand des Kindes „kein absoluter vegetativer Zustand“ sein müsse.

Nach der Einlieferung des Mädchens ins Krankenhaus wurde das Sorgerecht für Haleigh dem örtlichen Sozialamt übergeben.

Seitdem kämpft ihr Adoptivvater, Jason Strickland, – der angeklagt ist, Haleigh mißhandelt zu haben – dafür, das Mädchen vor Gericht vertreten zu dürfen, um eine Wiederaufnahme ihrer Ernährung zu erwirken.

Der Mißhandler steht unter Verdacht, aus Eigennutz zu handeln. Derzeit ist er wegen Körperverletzung angeklagt. Wenn das Mädchen verhungert, ändert sich die Anklage auf Mord.

Haleigh Poutre stammt aus tragischen Verhältnissen. Ihrer leiblichen Mutter wurde das Sorgerecht wegen Mißhandlung und Vernachlässigung entzogen, als das Mädchen vier Jahre alt war.

Danach wurde Haleigh von einer Tante und ihrem Gatten, Holli und Jason Strickland, aufgenommen und später adoptiert. Offensichtlich gingen die schweren Mißhandlungen dort weiter.

Vor kurzem wurden Holli Strickland und ihre Mutter erschossen aufgefunden. Die Behörden gehen von Mord und Selbstmord aus.
      
22 Lesermeinungen
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#23   clemens   00:07:31 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ Kubiska
Fangen Sie doch gleich wieder damit an, sich zu geißeln.
Ich weiß, Sie scheinen das sehr nötig zu haben, dass sich jemand für Sie geißelt, aber glauben sie mir, Gebet und Fasten tut Wunder!
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#22   kubiska   21:32:43 | Montag, 23. Januar 2006
@clemens:
Merken Sie nicht, dass es immer noch welche gibt, die es gut mit Ihnen meinen und Sorgen um Sie haben (u.a
Le Trot)??
Ach bitte. Ich kenne Le Trots Beiträge und weiß so gut wie Sie, dass er ein polemischer, engstirniger Zyniker in spe ist, der wahrscheinlich am liebsten sofort ein paar Abtreibungsärzte erschießen wollte, wenn er könnte. Solche Leute wie er sind es, die mich erst recht davon abbringen, mich auf Gott, oh, ähm, Verzeihung, GOTT einzulassen.
Noch spielen die Dämonen offenbar das Spiel mit Ihnen:
[sarcasm]Och ja, die bösen, bösen Dämonen. Ein Glück, dass es noch Leute wie Sie gibt, die mir geistesgegenwärtig vor Augen führen, dass Satanas, Abraxas, der Leibhaftige, der Herr der Fliegen und wie sie alle heißen, direkt vor meiner Tür sitzen und nur darauf warten, mich armen, ungläubigen Sünder heimzusuchen. Wirklich, clemens, was täten wir nur ohne Sie?[/sarcasm]
Aber, Sie wissen ja, um Satan auszutreiben braucht
es Gebet und Fasten.
Du lieber Himmel – und damit verschwendet man heutzutage noch seine Zeit? Fangen Sie doch gleich wieder damit an, sich zu geißeln.
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#21   clemens   19:34:57 | Montag, 23. Januar 2006
@Eu-Demönele, der Gute
Was regen Sie sich so auf?
Hab ich das? Woran wollen sie das erkennen?
Ich habe Ihnen nur „viel Spaß beim Verdursten“ gewünscht.
Merken Sie nicht, dass es immer noch welche gibt, die es gut mit Ihnen meinen und Sorgen um Sie haben (u.a Le Trot)??
Noch spielen die Dämonen offenbar das Spiel mit Ihnen:
„Uns gibt es nicht und wenn überhaupt, dann sind wir ganz nett.“ Aber es kommt die Zeit, da bläst ein anderer Wind.
@Dorothea
Ja, auf Le Trots Humor zu verzichten, ist eine echtes Opfer. Aber, Sie wissen ja, um Satan auszutreiben braucht es Gebet und Fasten.
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#20   DemonDeLuxe †   12:38:23 | Montag, 23. Januar 2006
@Benedikt
„was schon immer Usus gewesen ist“
Die Menge macht das Gift.
„Dieser Eindruck ist medialer Natur…“
Wenn Sie diese Erkenntnis nur auch bei anderen Themen anwenden würden… im übrigen ist es natürlich haarig, das zu erörtern, da man sich mit offiziellen Zahlen schwer tut. Weder Sie noch ich würden unsere jeweiligen Aussagen mit harten Fakten untermauern können.
„Das ist ein noch viel schwächeres Argument als „war schon immer so“.“
Es gibt sich nichts. Die Kunst ist die Anwendung (UND teilweise Anpassung) der Tradition an veränderte Bedingungen. Evolution, nicht Revolution.
@Dorothea
Ich wüsste ja zu gerne, an wen Ihr letzter Beitrag adressiert war :O)
„Oh nein, aber er ist klug wie die Schlange.“
…und wen Sie DAMIT meinen? Le Trot jedenfalls nicht.
„Le Trot kann nicht der Teufel sein, denn…“
„Satan“ heißt „der Widersacher“.
Übrigens *seufz* sind Dämonen gar nicht nur böse… um genau zu sein, sind sie GAR nicht, aber auch in der Sagenwelt sind sie’s nicht nur böse. Übersetzen Sie „Dämon“ mit „Geist“, dann passt es, lassen Sie sich nicht von der kirchlichen Umdeutung des Begriffs verwirren. Schlagen Sie ‘mal „Eudämonie“ nach.
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#19   DemonDeLuxe †   11:52:20 | Montag, 23. Januar 2006
@Dorothea
Sie werden doch Le Trot nicht zum Satan machen wollen? ;O)
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#18   kubiska   09:06:01 | Montag, 23. Januar 2006
@Le Trot:
Ähem, es wäre doch an sich ganz nett, wenn Sie zur Abwechslung versuchen würden, Ihre eigenen (nicht von widerlichem, religiösem Fanatismus verblendeten) Meinungen einzubringen, anstatt rationale Überlegungen wie die von Demon eingebrachte polemisch in den Boden zu stampfen und vergeblich zu versuchen, durch dümmliche Emoticons zynisch oder süffisant aufzutreten. Können Sie das nicht, rate ich Ihnen zu einer langen, langen Schreibpause bis zum Bibelcodearmageddon 2012. Das würde Ihnen und ganz besonders so manchem von uns doch recht guttun.
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#17   DemonDeLuxe †   00:50:17 | Montag, 23. Januar 2006
@clemens
„na dann, viel Spaß beim Verdursten!
Das ist nämlich das eigenlich Schlimme daran!“
Was regen Sie sich so auf? Ist es mein Leben oder Ihres?
„Ach, Sie meinen, Sie spüren das dann nicht?
Aber wissen tun Sie es doch nicht so genau!“
Ich behaupte kein absolutes WIssen, wenn es nicht feststeht. Wenn Sie sich über den Fall ‘mal informiert hätten, wüssten Sie aber, dass hier schwerste Hirnschäden vorliegen und die Ärzte von rein vegetativen Reaktionen ausgehen. Der Ausdruck „menschliches Gemüse“ trifft es hier recht gut.
Was ich mit dem „nicht so genau wissen“ allerdings eigentlich meinte, war, was im „Geist“ (soweit überhaupt noch vorhanden) eines solchen Menschen vor sich geht… was sich naturgemäß den Untersuchungen entzieht und selbst bei denjenigen, die noch einmal aufwachen, nicht faktisch festzustellen ist: Sie haben keine Möglichkeit zu beurteilen, ob ein Eindruck tatsächlich während des Komas oder erst in den Sekunden des Aufwachens geschah – wie bei Träumen. Deswegen sind Berichte wie die von Ihnen Genannten auch mit äußerster Skepsis zu bewerten.
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#16   clemens   00:21:05 | Montag, 23. Januar 2006
@Rosalinde
Stimmt!
Le Trot, wie machen wir das nun?
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#15   Rosalinde   18:47:32 | Sonntag, 22. Januar 2006
@Die Opferbereiten
Müssten Sie nicht erst opfern (sprich: bis Ostern resp. Weihnachten nicht mehr schreiben – beten bringt ohnehin mehr) und nicht erst abwarten, bis ich schon bekehrt bin?? Alles andere wäre doch ein ziemlich merkwürdiger Deal: wenn ich bekehrt bin braucht es ihrerseits kein Opfer, ohne ihr Opfer fehlt aber auch die Motivation, mich bekehren zu lassen (ein oder zwei Wunder müssen schon dabei rausspringen ;-)) Nehmt es mit Humor…
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#14   clemens   12:48:33 | Sonntag, 22. Januar 2006
@Luxusdemönchen
eine Verfügung hinterlegt mit der Anweisung, die lebenserhaltenden Maßnahmen zu stoppen. Ich selbst werde etwas derartiges in nächster Zeit abfassen.
na dann, viel Spaß beim Verdursten!
Das ist nämlich das eigenlich Schlimme daran!
Ach, Sie meinen, Sie spüren das dann nicht?
Aber wissen tun Sie es doch nicht so genau!
(Habe selbst schon Wachkomapatienten nach dem Erwachen auch nach längerer Zeit erlebt, die alles mitbekamen, sich nur nicht bemerkbar machen konnten!)
@ Le Trot
Ich schließe mich Ihrem Opfer an. Allerdings besteht zur Zeit sehr geringe Gefahr, es bringen zu müssen, obwohl für uns eine Menge Gebetszeit herausspränge!
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#13   Le Trot   09:59:09 | Sonntag, 22. Januar 2006
@Rosalinde
wenn ich mich auch bekehren lasse- schreiben sie dann bis weihnachten nichts mehr? herzliche grüsse rosa l. :-))
Ja, Sie haben es nicht anders gewollt.
Zeit läuft.
mfg Le Trot
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#12   Rosalinde   03:05:17 | Sonntag, 22. Januar 2006
le trot
wenn ich mich auch bekehren lasse- schreiben sie dann bis weihnachten nichts mehr? herzliche grüsse rosa l. :-))
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#10   Le Trot   09:16:01 | Samstag, 21. Januar 2006
@Demönekens Abroller der Woche!
Wir können nicht wissen,was sich im Inneren eines solchen Menschen (noch) abspielt, falls es das überhaupt tut; mir persönlich erscheint der Gedanke, in einem Körper eingesperrt zu sein, als weitaus schlimmer als der Tod.
Ach, wir !!! wissen mal was nicht :-)). Trösten Sie sich, der Gedanke in einen Körper eingesperrt zu sein ist eine Fehlfunktion Ihrer Hirnzellen, – nennt man wissenschaftlich auch Evolutionsdefekt oder sinnlose Panik.
Wäre ich der behandelnde Arzt würde ich zu Ihrer Befreiung auch nicht beitragen. Welch eine Verantwortung wäre das auch für den befreienden Arzt Sie in eine ungewisse Freiheit zu entlassen. Wer weiss was da auf Sie wartet :-))).
Danke Demöneken, der war echt gut. Irgendwie habe ich einen Narren an Ihnen gefressen und wenn Sie mich darum bitten, würde ich sogar für Ihre Bekehrung das Opfer bringen hier bis Ostersonntag nichts mehr zu schreiben.
Das würde mir wirklich schwer fallen, aber versprochen wäre dann versprochen.
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#9   crosslink †   18:58:19 | Freitag, 20. Januar 2006
Furchtbar
Schrecklich, ist das ein tragisches Schicksal… Bin sprachlos.
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#8   Elendester Sünder   18:41:10 | Freitag, 20. Januar 2006
Sühneseele?
Es sagt schon viel aus, daß heute besonders die Gottlosen den BRD-Staat verteidigen.
Ich möchte auf diesem Weg dazu aufrufen, für dieses arme Kind zu beten.
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#7   Frl.Ilse   18:01:35 | Freitag, 20. Januar 2006
@Herr Heger
Hallo Herr Heger! Der Fall spielt sich in den USA ab. Hier in Deutschland, dem „Verbrecherstaat“, leben wir in einem Rechtsstaat. Dessen Gesetze verbieten es, Menschen lebenserhaltende Maßnahmen zu entziehen.
Freuen Sie sich, dass Sie bei den „Verbrechern“ hier sicher sind.
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#6   DemonDeLuxe †   16:06:07 | Freitag, 20. Januar 2006
@Benedikt78
„Man muss nur die Einträge von Demon lesen. Offensichtlich kann er sich weder in die Gefühle oder in den Glauben anderer Leute hineinversetzen, noch diesen akzeptieren oder in irgendeiner Art und Weise tolerieren.“
Es muss schon toll sein, so bar jeder Grundlage geistigen Dünnpfiff in die Welt zu blasen. Im Gegensatz zu Ihren (wodurch eigentlich begründeten?) Mutmaßungen brachten mich meine Eltern kürzlich darauf, beide im Seniorenalter, wobei mein Vater erst kürzlich einen Herzinfarkt glücklich überstanden hatte.
Wenn diese Welt etwas nicht braucht, dann sind es Schlaumeier wie Sie, die anderen genau die Ahnungs- und Empfindungslosigkeit zu unterstellen, die sie selbst an den Tag legen. Unterlassen Sie es doch einfach, die Welt zu bevormunden und lassen Sie die Menschen für sich reden, statt hier mit Gönnermiene zu verkünden, was Ihnen unbekannte Menschen angeblich wollen (müssen).
Ist ja peinlich, Ihr Gesabbel.
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#5   Dr. Christoph Heger   15:38:26 | Freitag, 20. Januar 2006
Demokratischer Rechtsstaat?
Diese und andere Beispiele zeigen, daß es etwas gibt, was die nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland eingerichtete „Politikwissenschaft“ für unmöglich erklärt hat: den demokratischen Verbrecherstaat an Stelle des verheißenen demokratischen Rechtsstaat.
MfG
Christoph Heger
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#4   Benedikt78   13:36:55 | Freitag, 20. Januar 2006
@ Benedikt
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Die Meinung, wie Demon sie hier äussert, haben meistens nur jüngere und gesunde Menschen. Diese können sich nicht in andere Menschen hineinfühlen und sich schon gar nicht vorstellen, wie sie sich im Greisenalter fühlen könnten.
Beweis? Man muss nur die Einträge von Demon lesen. Offensichtlich kann er sich weder in die Gefühle oder in den Glauben anderer Leute hineinversetzen, noch diesen akzeptieren oder in irgendeiner Art und Weise tolerieren.
Traurig!
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#3   Benedikt   12:13:43 | Freitag, 20. Januar 2006
@ Demon
Gegen 80% dieser Leute reden anders (falls sie es noch können) wenn Sie selbst mal in eine solche Situation kommen. Meine werte Frau Mutter ist in der Hospizbewegung aktiv, da hat sie dauernd solche Fälle. Auch Belgier und Holländer, die Angst haben, in ihrer Heimat totgespritzt zu werden. Es ist immer leicht, in Vollbesitz seiner Gesundheit so zu sprechen. Beim Eintritt reden dann die meisten anders, diese Empfindung muss man, da man nichts anderes beweisen kann, auch für Komapatienten annehmen. Unbestreitbar ist es jedenfalls grausam, einen Menschen wie zB Fr. Schiavo verhungern zu lassen. Dass Sie sowas indirekt als „barmherzig“ qualifizieren, beweist, dass Ihre hier sonst geäußerte ach so überlegene Moral in Wirklichkeit eine menschenverachtende Pseudomoral ist.
Patientenverfügung: Diese müssen Sie (dehalb) fortwährend aktualisieren. Ihre jetzige wäre in 30 Jahren nichts mehr wert.
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#2   DemonDeLuxe †   11:59:28 | Freitag, 20. Januar 2006
Barmherziger Tod
Viele Menschen, die ich kenne, haben für den Fall, dass sie einmal unter ähnlichen Bedingungen wie dieses arme Mädchen dahinvegetieren müssen, eine Verfügung hinterlegt mit der Anweisung, die lebenserhaltenden Maßnahmen zu stoppen. Ich selbst werde etwas derartiges in nächster Zeit abfassen. Ich halte die Entscheidung für die richtige, zumal eine Stammhirnschädigung tiefste und irreparable Schäden selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass das Mädchen noch einmal aufwacht, nach sich zieht – das ist nicht mit einer leichten Lähmung getan.
Wir können nicht wissen,was sich im Inneren eines solchen Menschen (noch) abspielt, falls es das überhaupt tut; mir persönlich erscheint der Gedanke, in einem Körper eingesperrt zu sein, als weitaus schlimmer als der Tod.
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#1   Benedikt   10:50:06 | Freitag, 20. Januar 2006
Rechtssystem
Tja, jetzt ist das Sozialamt wohl unter Erklärungsdruck. Aber egal, mit dem beknackten Rechtssystem dort bekommen die schon ihren Willen.
Der Mißhandler steht unter Verdacht, aus Eigennutz zu handeln. Derzeit ist er wegen Körperverletzung angeklagt. Wenn das Mädchen verhungert, ändert sich die Anklage auf Mord.
Sollte das stimmen, ao ist das gleich der nächste Beweis für das verkommene amerikanische Recht.
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