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Freitag, 20. Januar 2006 11:37
EU-Parlament im Dienst der Homo-Propaganda
Mit überwältigender Mehrheit verabschiedete das EU-Parlament am Mittwoch eine Resolution gegen die sogenannte „Homophobie“. Der Text rüttelt an den Fundamenten des Rechtsstaates.
(kreuz.net, Straßburg) Am Mittwoch stimmten die EU-Parlamentarier mit 486 zu 149 Stimmen bei 41 Stimmenthaltungen für eine homo-ideologische Resolution, die allerdings für die Mitgliedsstaaten nicht verbindlich ist.

Die Resolution wurde vor allem in einschlägigen Homo-Foren sowie auf katholischen Nachrichtenseiten zur Kenntnis genommen.

In der übrigen Presse scheint die immer familienfeindlichere Politik der EU und deren immer offenerer Kampf gegen grundlegende Bürgerrechte kaum Widerhall zu finden.

Auf der Homepage des Europaparlamentes ist der Text der Resolution noch nicht veröffentlicht. Doch eine britische Homo-Webseite publizierte sie im Wortlaut.

Das EU-Parlament nennt in der Resolution mehrere angeblich „besorgniserregende Ereignisse“:

So seien Homo-Aufmärsche von Politikern verboten worden.

Religionsvertreter hätten angeblich „aufrührerische Droh- und Haßreden“ gehalten.

Polizisten hätten bei ihrer Aufgabe versagt, „friedliche Demonstranten“ homo-ideologischer Natur vor „gewalttätigen Demonstranten“ zu beschützen.

Außerdem hätten Staaten – zuletzt Lettland – die Anerkennung von Homo-Konkubinaten in ihrer Verfassung verboten, jammert die Resolution.

Besonders bedrohlich ist die Formulierung, wonach sich die Verteidiger der Familie – nach Ansicht des EU-Parlamentes – hinter „Gründen der öffentlichen Ordnung, der religiösen Freiheit und dem Recht der Gewissensfreiheit verstecken“.

Damit scheint die eigentliche Stoßrichtung der Resolution deutlich zu werden. Sie besteht offenbar darin, einen Angriff gegen die Religionsfreiheit und die Freiheit des Wortes zu führen, befürchten politische Beobachter in Brüssel.

Die Resolution fordert die EU-Mitgliedsstaaten auf, jede Art der Diskriminierung aufgrund der „sexuellen Orientierung“ – gemeint ist wohl die Entlarvung der Sodomie als widernatürliche Störung und sexuelle Entartung – zu verbieten.

Das EU-Parlament fordert deshalb, sexuell gestörte Menschen „vor homophoben Haßreden“ zu beschützen.

Es verlangt auch, daß die Demonstrationsfreiheit – offensichtlich nur für Homo-Ideologen – garantiert werde.

Zusätzlich müßten die Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission den ideologischen Kampf radikaler Homosexueller verstärkt in die Schulen und ins Bildungssystem hineintragen.

Die Resolution fordert auch, daß die Mitgliedsstaaten „weiter Maßnahmen“ ergreifen, die der Homo-Ideologie dienen und die im „Kampf gegen die Homophobie angemessen“ seien.

Ein polnischer EU-Parlamentarier nannte die Debatte um die sogenannte Homophobie eine „Zeitverschwendung“.

Mitgliedsstaaten hätten legale Möglichkeiten, die Rechte ihrer Bürger zu schützen. Es sei nicht nötig, einen gemeinschaftlichen Schutz der Homos zu organisieren. Das würde vielmehr die europäische Integration unterminieren.

Der Sekretär der europäischen Bischofskonferenz, Mons. Aldo Giordano (51), warnte im Gespräch mit ‘Radio Vatikan’ davor, daß die Hintermänner der Resolution eine Abneigung gegen bestimmte Werte unserer Tradition – speziell gegen religiöse Werte – zur Schau trügen.

Angesichts der Oberflächlichkeit mancher Entscheidungen stelle sich die Frage nach der Aufgabe des EU-Parlamentes.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 107 Lesermeinungen:
Freitag, 16. Juni 2006 17:13
ichbinschwul: ohne worte…
Unglaublich was man da lesen muss. Uns ihr alle wollt katholisch sein. Ich bins auch. Ich bin auch schwul… Wo liegt das Problem. Bedeutet jetzt Katholizismus Intoleranz??
Hat Jesus jemals gesagt, dass Schwule pervers oder krank sind. Der Artikel ist ja auch nicht gerade objektiv geschrieben.
Anscheinend haben viele Katholiken viele Grundwerte unserer Religion vergessen! Eigentlich eine Schande.
Ich bin schwul und bin auch froh. ich bin so wie ich bin. Das ist nicht pervers. Das ist auch keine Krankheit. Sondern ich bin so und ich lebe so wie mich Gott geschaffen hat!
Also bitte… Denkt einmal darüber nach!
Und noch eine Frage… Ist es gut andere Menschen als Kranke und Perverse darzustellen? Ist das katholische Nächstenliebe???
Montag, 30. Januar 2006 14:57
BossCo: Homos
@kurt usar
Homos sind nicht krank sondern pervers.
Sonntag, 29. Januar 2006 20:13
kurt usar: bitte hört doch endlich auf…
…mit den berichten über das ekelhafte treiben dieser kranken menschen.
fast jeden tag…
es ist genug!
danke!
Mittwoch, 25. Januar 2006 09:33
Jean: @demon
Na… außer Behauptungen war da aber nicht viel los und vom üblichen Witz war auch nur noch ein müder Hauch vorhanden.
Dass übrigens in der Philosophiegeschichte die Orden nicht immer nur nach Originalität vergeben werden, sondern auch danach, wie treffend ein Gedanke die Geistesbewegungen einer Zeit wiedergibt und festschreibt, ist Ihnen bisher entgangen. Das schmälert keinen Philosophen, sondern macht ihn sichtbar als Teil eines weitverzweigten Dialogs. Gälte das für Kant nicht, wäre er wohl weit stummer geblieben.
Soweit.
Mittwoch, 25. Januar 2006 06:09
Sie sollen ja gar nicht „helfen“ – das würde ja voraussetzen, dass Sie es könnten, was Sie selbst sich recht offensichtlich einzubilden scheinen ;O)

Sagen wir so: Ich habe Leute, die nicht der Lage sind, in klaren Sätzen und ohne Verweis auf x Philosophen und ihre Werke zu schildern, was sie denken, schon immer als die unangenehmsten Diskutanten erlebt. Was Sie als ad hominem empfinden, ist das schlichte Beklagen Ihres pseudointellektuellen Geschwurbels – das war zwar jetzt wieder kein hübsches Wort, aber was soll ich tun, wenn ich diskutieren möchte und Sie statt Gedanken und Argumenten lediglich wortreich auf das verweisen, was andere geschrieben haben? Und das Sie nicht genug verdaut haben, um ohne derlei Verweise auf vermeintliche Autoritäten sondern mithilfe der gewonnen Erkenntnis zu argumentieren? Sie servieren ein Menü aus der Konserve, ich hingegen schätze Frischobst, und für Philosophen-Pingpong ist mir die Zeit zu schade.

Mal so zum Nachdenken für Sie: Kants Widerlegung des ontologischen Gottesbeweises ist berühmt, weil Kant sie entwickelt hat – NICHT, weil er auf irgendein Büchlein gedeutet hat, in dem ‘mal jemand ‘was geschrieben hat.
Dienstag, 24. Januar 2006 18:54
Danke!
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