Mit überwältigender Mehrheit verabschiedete das EU-Parlament am Mittwoch eine Resolution gegen die sogenannte „Homophobie“. Der Text rüttelt an den Fundamenten des Rechtsstaates.
(kreuz.net, Straßburg) Am Mittwoch stimmten die EU-Parlamentarier mit 486 zu 149 Stimmen bei 41 Stimmenthaltungen
für eine homo-ideologische Resolution, die allerdings für die Mitgliedsstaaten nicht verbindlich ist.
Die Resolution wurde vor allem in einschlägigen Homo-Foren sowie auf katholischen Nachrichtenseiten
zur Kenntnis genommen.
In der übrigen Presse scheint die immer familienfeindlichere Politik der EU und
deren immer offenerer Kampf gegen grundlegende Bürgerrechte kaum Widerhall zu finden.
Auf der Homepage
des Europaparlamentes ist der Text der Resolution noch nicht veröffentlicht. Doch eine britische Homo-Webseite
publizierte sie im Wortlaut.
Das EU-Parlament nennt in der Resolution mehrere angeblich „besorgniserregende
Ereignisse“:
Religionsvertreter hätten angeblich
„aufrührerische Droh- und Haßreden“ gehalten.
Polizisten hätten bei ihrer Aufgabe versagt, „friedliche
Demonstranten“ homo-ideologischer Natur vor „gewalttätigen Demonstranten“ zu beschützen.
Außerdem
hätten Staaten – zuletzt Lettland – die Anerkennung von Homo-Konkubinaten in ihrer Verfassung verboten,
jammert die Resolution.
Besonders bedrohlich ist die Formulierung, wonach sich die Verteidiger der Familie –
nach Ansicht des EU-Parlamentes – hinter „Gründen der öffentlichen Ordnung, der religiösen Freiheit
und dem Recht der Gewissensfreiheit verstecken“.
Damit scheint die eigentliche Stoßrichtung der Resolution
deutlich zu werden. Sie besteht offenbar darin, einen Angriff gegen die Religionsfreiheit und die Freiheit
des Wortes zu führen, befürchten politische Beobachter in Brüssel.
Die Resolution fordert die EU-Mitgliedsstaaten
auf, jede Art der Diskriminierung aufgrund der „sexuellen Orientierung“ – gemeint ist wohl die Entlarvung
der Sodomie als widernatürliche Störung und sexuelle Entartung – zu verbieten.
Das EU-Parlament fordert
deshalb, sexuell gestörte Menschen „vor homophoben Haßreden“ zu beschützen.
Es verlangt auch, daß
die Demonstrationsfreiheit – offensichtlich nur für Homo-Ideologen – garantiert werde.
Zusätzlich müßten
die Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission den ideologischen Kampf radikaler Homosexueller verstärkt
in die Schulen und ins Bildungssystem hineintragen.
Die Resolution fordert auch, daß die Mitgliedsstaaten
„weiter Maßnahmen“ ergreifen, die der Homo-Ideologie dienen und die im „Kampf gegen die Homophobie angemessen“
seien.
Ein polnischer EU-Parlamentarier nannte die Debatte um die sogenannte Homophobie eine „Zeitverschwendung“.
Mitgliedsstaaten hätten legale Möglichkeiten, die Rechte ihrer Bürger zu schützen. Es sei nicht nötig,
einen gemeinschaftlichen Schutz der Homos zu organisieren. Das würde vielmehr die europäische Integration
unterminieren.
Der Sekretär der europäischen Bischofskonferenz, Mons. Aldo Giordano (51), warnte im
Gespräch mit ‘Radio Vatikan’ davor, daß die Hintermänner der Resolution eine Abneigung gegen bestimmte
Werte unserer Tradition – speziell gegen religiöse Werte – zur Schau trügen.
Angesichts der Oberflächlichkeit
mancher Entscheidungen stelle sich die Frage nach der Aufgabe des EU-Parlamentes.
Email-Adressen der Empfänger
105 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#107 ichbinschwul 17:13:49 | Freitag, 16. Juni 2006
ohne worte… Unglaublich was man da lesen muss. Uns ihr alle wollt katholisch sein. Ich bins auch. Ich
bin auch schwul… Wo liegt das Problem. Bedeutet jetzt Katholizismus Intoleranz?? Hat Jesus jemals gesagt,
dass Schwule pervers oder krank sind. Der Artikel ist ja auch nicht gerade objektiv geschrieben. Anscheinend
haben viele Katholiken viele Grundwerte unserer Religion vergessen! Eigentlich eine Schande. Ich bin schwul
und bin auch froh. ich bin so wie ich bin. Das ist nicht pervers. Das ist auch keine Krankheit. Sondern
ich bin so und ich lebe so wie mich Gott geschaffen hat! Also bitte… Denkt einmal darüber nach! Und
noch eine Frage… Ist es gut andere Menschen als Kranke und Perverse darzustellen? Ist das katholische
Nächstenliebe???
@demon Na… außer Behauptungen war da aber nicht viel los und vom üblichen Witz war auch nur noch ein
müder Hauch vorhanden. Dass übrigens in der Philosophiegeschichte die Orden nicht immer nur nach Originalität
vergeben werden, sondern auch danach, wie treffend ein Gedanke die Geistesbewegungen einer Zeit wiedergibt
und festschreibt, ist Ihnen bisher entgangen. Das schmälert keinen Philosophen, sondern macht ihn sichtbar
als Teil eines weitverzweigten Dialogs. Gälte das für Kant nicht, wäre er wohl weit stummer geblieben.
Soweit.
#103 DemonDeLuxe † 06:09:16 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@Jean Sie sollen ja gar nicht „helfen“ – das würde ja voraussetzen, dass Sie es könnten, was Sie selbst
sich recht offensichtlich einzubilden scheinen ;O) Sagen wir so: Ich habe Leute, die nicht der Lage sind,
in klaren Sätzen und ohne Verweis auf x Philosophen und ihre Werke zu schildern, was sie denken, schon
immer als die unangenehmsten Diskutanten erlebt. Was Sie als ad hominem empfinden, ist das schlichte Beklagen
Ihres pseudointellektuellen Geschwurbels – das war zwar jetzt wieder kein hübsches Wort, aber was soll
ich tun, wenn ich diskutieren möchte und Sie statt Gedanken und Argumenten lediglich wortreich auf das
verweisen, was andere geschrieben haben? Und das Sie nicht genug verdaut haben, um ohne derlei Verweise
auf vermeintliche Autoritäten sondern mithilfe der gewonnen Erkenntnis zu argumentieren? Sie servieren
ein Menü aus der Konserve, ich hingegen schätze Frischobst, und für Philosophen-Pingpong ist mir die
Zeit zu schade. Mal so zum Nachdenken für Sie: Kants Widerlegung des ontologischen Gottesbeweises ist
berühmt, weil Kant sie entwickelt hat – NICHT, weil er auf irgendein Büchlein gedeutet hat, in dem ‘mal
jemand ‘was geschrieben hat.
@demon Wie soll ich Ihnen denn noch helfen, wo Sie doch es vorziehen, langsam ins Persönlich abzurutschen,
statt mal nachzudenken oder wenigstens die namegedropten Hilfeleistungen aufzufangen? Warum das 2.Semester-Niveau?
Weil Sie die Renitenz eines Bakkalaureanden an den Tag legen. Allerdings muss ich mich für einen Fehler
entschuldigen: ich habe nicht bedacht, dass Ihnen der rein gedankliche Nachvollzug ontologischer Argumente
so schwer fallen könnte (wiederholter Rückfall in das quantifizierende Missverständnis bzgl. Gottesexistenz –
oder wozu sonst das „Rasiermesserchen“?). Und existenzphilosophisches Denken scheint bei Ihnen auch ein
weißer Fleck zu sein – was Sie gewiss wieder „absolut nicht in die Verzweiflung stürzt“. Na denn. Und
schönen Gruß übrigens an Ihre alte Freundin, vorausgesetzt sie ist nett, nicht allzu alt, immer noch
schlau und trotzdem noch mit Ihnen in Kontakt.
#98 DemonDeLuxe † 18:19:09 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Jean – Streiche „Mitschreiben“, setze „selbst denken“ ad 1: „Und diese Frage lebt der Gläubige, Atheist,
Agnostiker und was sonst noch so herumläuft.“ Tut er das? Sehen Sie: Das meinte ich mit „Axiom“. Wie
kommen Sie dazu? ad 2: Ich fände es, ehrlich gesagt, hilfreicher, wenn Sie stringent eigene Gedanken
entwickeln könnten, statt hier eine Namedropping-Kanonnade abzubrennen. Wenn Sie das nicht können, ohne
auf ein halbes Dutzend Fremdhirne zu verweisen, finde ich das bedauerlich. Und SELBSTVERSTÄNDLICH ist
die Aussage, Gott gäbe es nicht, lediglich ein Postulat, das allerdings von Ockhams Razor (Sie wissen
schon: Vorzugsweise die simplere Erklärung) gestützt wird. Ein solches Postulat hat aber eine ganz andere
Qualität als eine Gottesbehauptung. Nach Ihrer Lesart ist die Skepsis eine „These“ – absurd! ad 3: Das
„Scherzchen“ ist leider nicht meines, sondern ein oft gehörtes. Sagen Sie’s den werten Christen, die
es als Notbremse im Munde führen. Zur vermuteten „Sinnlosigkeit“: „Sinn“ gibt es auf X Stufen, welche
darf’s denn sein? Persönliches Glücksgefühl und Wohlbefinden? Arterhaltung? Oder – da es hier ja um
Göttlichkeiten geht – den berühmten „Sinn des Lebens“? Ich bestätige 1 & 2 und leugne 3, wobei mich
letzteres absolut nicht in die Verzweiflung stürzt, die manche Apologeten des Theismus als unausweichlich
ansehen. Nehmen Sie’s mir nicht übel, aber Sie klingen wie eine alte Freundin von mir im 2. Semester
Philosophie…
@ Horst Metzker …persönlich oder nicht – so empfindlich darf man hier nicht sein. Und es stimmt ja:
man muss auch erkennen, wann die Argumente ausgetauscht sind, und es dann erst mal gut sein lassen. Besten
Gruß.
also denn… @ demon Dann also nochmal zum Mitschreiben. 1. „Warum“ habe ich zunächst nicht als eine
metaphysische Frage gemeint, sondern eine existentielle – deshalb ja auch das hübsche Adjektiv. Und diese
Frage lebt der Gläubige, Atheist, Agnostiker und was sonst noch so herumläuft. Daher gibt es zB auch
keinen achselzuckenden Atheisten etc. 2. Sie haben offenbar nicht verstanden, dass Sie bei Ihrem Bild
im Anschluss an den Kantischen Einwand gg. den sog. ontolog. Gottesbeweis bedient haben („100 Taler“)
argumentieren. Den Gottesbeweis finden Sie in Reinform bei Anselm (Proslogion), den klassischen Einwand
(samt Verwechslung von analyt. und synthet. Begriff) bei „Gaunilo“ und die Antwort darauf wieder bei Anselm.
Und beim Lesen aufpassen, wie spät der Sprung von der Begriffs- auf die Seins-Ebene kommt… Sie werden
sicher begreifen, dass die Behauptung, Gott gebe es nicht, ebenso axiomatisch ist, weil unter empirischen
Maßgaben weder veri- noch falsifizierbar , wie Sie es für die Annahme der Gottesexistenz formulieren.
Und würde man Gott empirisch beschreiben, wäre der Begriff „Gott“ im Sinn des „seinstragenden Grundes“
verfehlt. 3. Ihr Scherzchen „was man nicht erklären kann, muss man glauben“ trifft zwar nicht meine Argumentation,
weil Sie dabei die Intelligibilität der Erkenntnisgrenzen (s. Hegel) außer Acht lassen – aber es bringt
mich auf eine Vermutung: Ich vermute, dass die Rede von Liebe jenseits von Hormonen und Körpersäften
letztlich auch für sinnlos halten.
#92 DemonDeLuxe † 16:00:02 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Jean Sie philosopheln ja ganz hübsch und schätzen Fremdworte einen Tick zu sehr ;O) Dabei übersehen
Sie, dass Sie in das, was Sie definierend meinen, munter Axiome hineinbasteln. Und so zerschieße ich
Ihren gesamten „Teil 1“ mit einem lapidaren: Nein, ich klammere die Möglichkeit eines letztendlichen
„Warum“ als unbeantwortbar aus. Das „existenielle Warum“, das Sie so nett anführen, ist auf jeder beliebigen
Stufe rational – wenn überhaupt – beantwortbar und nur auf der letzten nicht (und da behaupte ich: gar
nicht). Im übrigen gilt diese letzte Stufe für Theisten genauso, nur, dass sie das „Nichterklären“
hier Stelle mit Gott übermalen und tun, als sei damit die Frage beantwortet, wo sie in Wahrheit nur in
das Unerklärliche ausgelagert ist. Das hätte man billiger haben können ;O) Zu Teil 2: Sie zeigen sehr
hübsch, wie man gezielt den NICHT gemeinten Aspekt einer Parabel adressieren kann. Als ob die Stofflichkeit
der Punkt wäre… Dann verfallen Sie in den alten Trick und definieren Gott als „ganz etwas anderes“.
Falls Sie das wunderbare Buch „Literatur für Hochstapler“ kennen: Genau so argumentieren Sie. Gott ist
„immer irgendwie anders“ und damit grundsätzlich das nicht, was der Diskussionsgegner sagt. „Transempirisch“
fasse ich als lediglich geschwollene Variante des altbeliebten: „Das kann man nicht erklären, das muss
man glauben“ auf, dem ich mich bislang ohne geringste Mühe entzog. Wissen Sie eigentlich noch, was Sie
sagen wollten? :O)
@ demon Teil II (Fortsetzung) …2. Ihr „Fels“-„Loch“-Beispiel verfängt nicht, da Sie „Gott“ als einen
synthetischen Begriff auffassen, also in raum-zeitlichen Kategorien fassen. Dann wäre er empirisch grundsätzlich
veri-/falsifizierbar. Das ist gerade nicht der christliche Begriff von „Gott“ (hinsichtlich der Göttlichkeit),
weswegen es auch des inkarnierten Mittlers Jesus Christus bedarf, über den hinsichtlich seines Menschseinsdann
tatsächlich synthetische Aussagen möglich sind. „Gott“ ist deshalb transempirisch zu verstehen, weil
Gott das bedingende und erhaltende Voraus zum Sein und Seinden ist und er somit nicht in den Kategorien
der Geschöpflichkeit zu fassen ist. Existentiell ist er für den Gläubigen der Gesamthorizont seines
Daseins und Handelns. Dasein und handeln wird aber auch der relig. Ungläubige, und auch er wird es vor
einem jew. übergeordneten Horizont tun in der unter Teil I beschriebenen Weise. Dieser Horizont heißt
existentiell gewendet „Sinn“. Dieser Sinn kann auch mit dem Gesamturteil „nicht-universal-sinnhaft“ identisch
sein; Sinn bleibt es dennoch, da es handlungs- und existenzprägend ist. Weder Atheismus ferif Daher:
Glauben und Nichtglauben haben qualitativ, nicht aber quantitativ unterschiedliche Voraussetzungen. @ben
sorry, sollte nicht ausgrenzend wirkend. Gelobe hiermit Besserung…
auf dem teppich bleiben @Jean Den Agnostizismus-Ansatz, den sie gerade beschreiben, kann man auch in einfach
Worte fassen. Man muss keine philosophisch hochgestochenen Wörter benutzen, um sich abzugrenzen. Ich
wette 90% der Leser haben nicht verstanden, was sie sagen wollen…
@demon Teil I 1. Dann gehen Sie schon mal teilweise von derselben Position aus wie ich: reiner Agnostizismus
ist nicht-thetisch. Doch sehe ich unter existentiellem Aspekt jeden Agnostizismus regionalisiert durch
konkrete Themen, auf die er sich bezieht. Ich bestreite damit die existentielle Möglichkeit eines universalen
Agnostizismus. Denn jeder Handelnde in einem irgendwie gearteten übergeordneten Kontext agieren, und
sei es nur temporär und regional. Aber schon das teilweise Zulassen von Handlungsnormen bricht einen
reinen Agnostizismus auf, da auf der Ebene der Existenz Handlungsfolgerichtigkeit nicht nur ein logisches
„Wie“ und „Wodurch“ beinhaltet, sondern auch ein existentielles „Warum“ – womit wir Bereich der Wertegeltung
und des moralischen Urteils auf Basis der Parameter „Gerechtigkeit“ und „Angemessenheit“ sind. … (Teil
II folgt – zuviele Zeichen…)
#88 DemonDeLuxe † 13:53:44 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Jean – Kein Widerspruch ;O) Vielleicht nur nicht hinreichend geschickt ausgedrückt… ist ja fast s
haarig wie ein Gottesbeweis ;O) Atheismus: „Es gibt keinen Gott, deswegen glaube ich natürlich auch an
keinen“ Agnostizismus: „Wir können nicht wissen, ob es Gott gibt, deswegen sind auch alle Behauptungen
dieser Art unwahr. Ohne Grund sehe ich aber keinen Anlass, an ein solches Postulat zu glauben.“ Wenn Sie
das als „These“ aufstellen, entkleiden sie den Begriff jeder Sinnhaftigkeit. Gut, der etwas aggressiveren
Variante des Atheismus kann man noch eine gewisse Stoßrichtung zueignen, aber das geschieht primär als
„Gegendruck“, nicht als Ausdruck des schieren Nicht-Glaubens an sich. Versuchen wir’s anders: Wenn der
Glaube an Gott ein Fels ist, dann ist der Atheismus ein Loch. Oder „kein Fels“. Er ist kein „Gegenfels“
oder dergleichen. Starke Atheisten beharren dann darauf, dass da, wo ein Loch ist, kein Fels sein kann,
während Agnostiker schulterzuckend fragen: „Warum sollte ich annehmen, dass da ein Fels sei?“. Der Katholik
wäre in diesem Bild einer, der felsenfest (pun intended) darauf vertraut, dass ihm jemand von einem Felsen
erzählt, den der Gläubige selbst zwar nie zu sehen bekam, aber für unzweifelbar existent hält und
munter Spekulationen über Gewicht, Farbe und Geschmack des Gesteins anstellt.
Also, das ist mir zu abgehoben dazu kann ich nur sagen, wer Atheismus als gegen das Christentum gewand
sieht, übersieht, dass Atheismus jegliche Religion „un-begründet“ sieht. Atheisten stört nicht ZuckerBrot
(ein, irgendein) Gott, noch Peitsche (Teufel). Doch von dem alten Opium Religion, ist die Gesellschaft
heute auf das neue Opium Sport umgestellt. Solange die Festakte in den „Kathedralen“ laufen, ist das Volk
ruhig gestellt…
Selbstwiderspruch @ demon Es ist nicht konsistent, wenn Sie einerseits den Atheismus im Gegensatz zum
Agnostizismus als eine Gewissheit darstellen, um das relig. Nicht-Glauben (also inkl. Atheismus) ein paar
Zeilen als angebliche Nicht-These von einem grundsätzlich parareligiösen Odium zu befreien. Bei der
Disjunktion „Glauben“-„nicht-Glauben“ setzte ich für beides die religiöse Dimension voraus. Dem religiösen
Glauben steht aber tatsächlich nicht nur ein „thetischer“ Atheismus in der Art eines anti-religiösen
Nicht-Glaubens gegenüber. Ferner gibt es auch: nicht-religiöses Glauben (verbindet sich problemlos mit
dem thetischen Athesismus), nicht-religiöses Nicht-Glauben (des eigtl. A-Gnostikers) und (para-)religiöses
Nicht-Glauben (bringt der Agnostiker wie der Atheist zustande). „Glauben“ ist hier natürlich analog,
da der Referenzpunkt – das mögliche Geglaubte – Form und existentiellen Status des jew. „Glaubens“ und
somit den Akt des jew. „Glaubenden“ mitbestimmt. Mit „Glauben“ bezeichne ich ein existentiell bedeutsames,
weil wirksames nicht falsi-/verifikables Wissen im Modus der ver- bzw. misstrauenden Sicherheit. Nur bestreite
ich – gar nicht „sophistisch“ – einen generell a-thetischen Charakter der Agnostizismen und bestreite
diesen Charakter generell für jeden Atheismus.
#85 DemonDeLuxe † 11:53:42 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Jean Danke für die Belehrung… die ich als Agnostiker allerdings für glattweg irrig ansehe (wie Sie
z.B. an mir sehen: Agnostiker diskutieren durchaus). Atheismus bedeutet grundsätzlich NICHTS ANDERES
als „ohne Gottesglaube“ – da steckt keinerlei Programmatik dahinter. Der Unterschied zum Agnostizismus
besteht lediglich in der postulierten Gewissheit, dass es keinen Gott gebe, während der Agnostiker jegliche
Veri- oder Falsifizierung als unmöglich ansieht (und DESwegen nicht daran glaubt – es fehlt schlich das
Motiv, an etwas rein Behauptetes zu glauben). Allerdings reden die meisten Atheisten / Agnostiker folgerichtig
dem säkularen Gedanken das Wort, aber notwendig ist das nicht, sondern eher pragmatisch-politische Konsequenz.
Vielleicht möchten Sie die Definitionen der Begriffe noch einmal nachschlagen? ;O) „Wer nicht glaubt,
hat nicht weniger Präsuppositionen als der, der glaubt, sondern andere.“ Das ist bloßer Sophismus. Wenn
A = irgendeine These, dann ist !A („nicht A“) nicht die Antithese, sondern schlicht und ergreifend KEINE
These. Sie missverstehen das aber als „gegen A“. Nicht jede These erfordert bei allen Menschen ein Äquivalent.
Sie setzen voraus, dass jeder Mensch den Platz, den „Glauben“ bei Ihnen belegt, an etwas Vergleichbares
vergeben müsste. Dem ist nicht so. Aber genau aus dieser Miskonzeption kommt die oft geäußerte, falsche
Auffassung, rationae Überlegungen (z.B. die Evolutionstheorie) hätten für deren Anhänger religiösen
Charakter.
@ Rosi – „Endlosschleife“ 1. Um eine solche zu vermeiden, zum Verständnis noch einmal: Ich fürchte,
ich habe da Marx so falsch nicht verstanden, ebenso wenig wie es seine revolutionären Jünger getan haben.
Es ist ja gerade die Bekämpfung „falschen“ Bewußtseins verbunden mit der rein immanentistischen Handlungs-
und Erkenntnisnorm, also der fatalen Leugnung eines transzendenzbegründeten Naturrechts. Wer siegt, hatte
vorher also recht. Das ist die dialektisch-revolutionäre, tödliche Logik zum Thema Ethik, Erkenntnis
und Anthropologie. Darin zeigt sich auch der Nationalsozialismus als artverwandt zum roten Bruderideologie.
Dass Du Marx, dessen System bei allem Verkennen des Geschichtlichen ohne die konkret-historische Dimension
nicht auskommt, von den konkret-historischen Kommunisten trennst, ist ja gerade die Misere. Und Du solltest
Jesus eben auch nicht von der christlichen Lehre trennen, die anzeigt, wer Jesus war und daher immer noch
ist. Und sein wird – da aber ärgert sich schon wieder der dialektische Marxist, der so etwas wie einen
Sinngesamthorizont nur geschichtsimmanent, aber nicht transhistorisch annehmen kann. Und wer zweiteres
tut, ist wieder subversiv und konterrevolutionär. Und braucht also Saures, oder? 2. Zum Pius-Thema noch
ein Autoren-Hinweis: Michael Feldkamp. Viel Freude und Erkenntnisse beim Lesen.
#83 Rosalinde 11:00:19 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Jean Sie haben Marx nicht verstanden. Nicht der Mensch, sondern sein falsches Bewusstsein der Welt (zB.
daß die gesellschaftlichen Verhältnisse G’tt gegeben seien…) muss überwunden werden. Das spricht
weder für Christenverfolgung noch gegen G’tt an sich. Bitte versuchen Sie doch Marx und die Kommunisten
ebenso auseinanderzuhalten, wie ich Jesus (den Menschen) von der christlichen Lehre trenne, ok? Ansonsten
waren es Kommunisten, Sozialisten und Sozialdemokraten, die wegen ihrer politischen Ansichten verfolgt
wurden. Und Juden, die wegen des antisemitischen Wahns vernichtet wurden. Mit Religion hatte der NS nichts
zu schaffen. Daß die Nazis ein Problem damit hatten, daß der grösste Teil der Bevölkerung christlich
war und eben teilweise den heidnischen Kult nicht ohne weiteres übernehmen würde, ist bekannt. Nur hätte
es sicher geholfen, wenn beide Kirchen tatsächlich politisch konsequente Stellung bezogen hätten. Die
verfolgten Christen waren solche, die aus ihrem Verständnis des Christentums heraus eben das getan hatten.
Die Rückendeckung durch die offizielle Kirche hatten die nicht. Das ist bitter und unter anderem auch
Pius XII. anzulasten.
Replik @ demon @ Rosi @ demon 1. Sie verwechseln zwei Begriffe und die damit verbundenen Denkbewegungen:
Atheismus und Agnostizismus. Der Atheist, der entsprechend „handelt“ (im philos. Sinne, also inkl. Diskussion)
verbleibt in einer aktiven Beziehung zum Gottesglauben, eben in der der Negation. Der „will“ natürlich
etwas. Was Sie wohl meinten, ist der Agnostiker in seiner achselzuckenden, also nicht-verantwortenden
Ausführung. Nur diskutiert dieser auch nicht. 2. Wir sollten tatsächlich „Diskriminierung“ und „Verfolgung“
unterscheiden, auch wenn das erste die Vorstufe zum zweiten und dann Teil dessen Realität ist. Zum Stand
aktueller Christenverfolgung weltweit lesen Sie bitte zB den Bericht „Gewalt gegen Christen im Jahr 2002“
(Hg. v. Kirche in Not). @ Rosi Erst denken, dann reden. Du hast meinen Einwand bzgl. Marx offenbar nicht
verstanden. Die dialektische „Entwicklung“ via Revolution setzt den zu überwindenen, konkreten Menschen
voraus, sobald er sein Wesen nicht umdefinieren lässt. Und das endet zB im Gulags und KZs. @@ demon /
Rosi 1. Wer nicht glaubt, hat nicht weniger Präsuppositionen als der, der glaubt, sondern andere. 2.
Um das Konkordat zu begreifen, hilft euch vielleicht ein Blick in Hitlers „Tischreden“, in „Priester vor
Hitlers Tribunal“ oder einfach das Studium der Politik der Nadelstiche seit Machtergreifung. Und dass
die katholischen Reichsgebiete nicht die großen Braunwähler waren, dürfte mittelerweile auch bei euch
angekommen sein…
#80 DemonDeLuxe † 05:12:14 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Sulpicius Gehen Sie einfach davon aus, dass ich a) recht fix tippe b) extrem unregelmäßige Schlafperioden
habe c) als Programmierer dann arbeite, wann es am besten passt und unabhängig von Uhren. Ist damit Ihr
Wissensdurst gestillt? :O)
#79 Sulpicius 03:52:30 | Dienstag, 24. Januar 2006
@DemonDeLuxe Was treibt Sie eigentlich um, daß Sie tage- und nächtelang ellenlange geistige Ergüsse
an dieser Stelle loslassen müssen? Ich fragte schon einmal, sind Sie arbeitslos? Sie sind ein innerlich
ruheloser Geist!
#78 DemonDeLuxe † 03:25:55 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Jean Zunächst einmal „will“ der Atheismus per se überhaupt nichts. Atheismus ist die Negation einer
Einstellung (bzw.einer Vielzahl davon) und nicht seinerseits eine Ideologie oder gar Religion. Insofern
hat sich „der Atheismus“ auch nichts „vorgenommen“. Richtig wäre es, zu sagen, dass viele urspüngliche
Aspekte, die Menschen zum Theismus führten, mittlerweile aufgrund naturalistischer Erklärungen fortgefallen
sind und ergo der „Gottesbedarf“ geringer ist. Das ist aber keine Programmatik, sondern natürliche Konsequenz.
Ad RKK & Nazis: Weder der Pauschalvorwurf der Kollaboration noch das Engelskleidchen sind gültige Sichtweisen.
Angesichts des Reichskonkordats einerseits und „Mit brennender Sorge“ andererseits müsste selbst dem
ansonsten historisch Unbeleckten klar sein, dass es keine eindeutige Position der Kirche, geschweige denn
der Gesamtheit ihrer Gläubigen, gab. Immerhin so viel kann man sagen: Dass die Kirchen ihrem eigenen
Anspruch nicht gerecht wurden und zu diesem teilweisen versagen mittlerweile überweigend auch stehen.
In Europa in toto eine „Christenverfolgung“ zu beklagen, ist allerdings lächerlich. Einzelne Vorkommnisse
hat es zwar gegeben, aber überwiegend waren die angeblich Verfolgten vielmehr die Verfolger. Angesichts
der christlichen Dominanz über lange Zeiträume ist jedweder Verfolgungswahn Geschichtsklitterei.
#77 Rosalinde 01:10:38 | Dienstag, 24. Januar 2006
Erst lesen, Jean… dann meckern: das mit dem Opium des Volkes stammt von Karl Marx- der war zwar auch
mindestens Agnostiker, aber Theologie auch nicht sein Fach. Die Opiumstelle hab’ ich nicht gefunden, dafür
aber ähnlich:Der religiöse Widerschein der wirklichen Welt kann überhaupt nur verschwinden, sobald
die Verhältnisse des praktischen Werkeltagslebens den Menschen tattäglich durchsichtig vernünftige
Beziehungen zueinander und zur Natur darstellen MEW, Band 23, S. 94 Das macht sicher den Opiumsatz klar.
Religion ist also eine Vorstufe zum Weltverständnis und gleichzeitig Trost- drastischer: falsches Bewusstsein.
Daraus folgt noch lange keine Christenverfolgung. Die realen Kommunisten waren sich, wie der Vatikan-
allerdings des utopischen und damit potentiell dissidenten Gehaltes religiöser Schriften bewusst. Von
Pius hab’ ich übrigens neulich eine entsprechende Rede gelesen- wenn ich sie finde, kann ich auch die
Textstellen zitieren, die auf den Deal hinweisen: Lasst uns Katholiken in Ruhe und wir halten uns raus.
Ansonsten reicht eigentlich der Hinweis, daß die Deutschen nun mal grösstenteils Christen waren, und
so die Mär von der Christenverfolgung der Nazis widerlegt ist.
Also dann, Rosi Da Du ja keine Argumente bringst, sondern lediglich Fragen stellst, ob Du etwas anmerken
darfst, hielt ich den Rat für sinnvoll, dass Su es – nein – bitte vorerst bleiben lassen solltest, solche
Anmerkungen zu tätigen, ehe der Blick in Zeitgeschichte getan ist… Jetzt aber mal ohne Jux. Es ist
mir schleierhaft, wie ein Mensch mit Intelligenz eine so geschichts- und erfahrungsblinde Aussage tätigen
kann, der Atheismus sehe die Religion zwar als Opium, möchte aber nicht das Opium, sondern das Verlangen
danach beseitigen. Da hat sich aber der Atheismus was vorgenommen! Denn das „Verlangen“ ist entwicklungstechnisch
gesehen subversiv, das „Opium“ ist es erst recht, die „Dealer“ sind es, und schließlich auch die „Abhängigen“.
Kampf allen Subversiven! – Logik der Geschichte, sag ich da nur. Und was Du bzgl. der Position der Katholischen
Kirche zum Naziregime andeutest, könntest Du mit etwas mehr Hintergrund so tatsächlich nicht tun.
@jean Auf welchen Punkt meiner Auflistung beziehst Du Dich? Was habe ich falsch beschrieben? Wenn hier
aus dem Bauch heraus geschrieben wird, dann doch eher von Dir- fundierte Kritik sieht anders aus.
Ach, Rosi… … warum sich auch mit Sachkenntnis lange aufhalten, wo doch der Unsinn, den man verzapfen
will, ohne solche viel wirkungsvoller in Szene gesetzt werden kann, nicht wahr? Aber wenn man bei der
Beurteilung von historischen Fakten seinen Bauchgefühlen den Job zuschustert… Lies Dich erst mal ein
wenig in die Zeitgeschichte ein.
@Evelins Gatte Also ist ja interessant, daß die armen Christen von den Nationalsozialisten verfolgt worden
sind, von Atheisten wahrscheinlich gerädert, von Kommunisten geschlossen nach Sibirien geschickt worden
sind. Darf ich darauf hinweisen, daß Pius XII. seinerzeit einen recht guten Deal für katholische Christen
mit dem NS ausgehandelt hat? Ganz abgesehen davon, daß die Mehrheit der reichsdeutschen Bevölkerung
Christen (wenn auch unterschiedlicher Konfession) waren. Und dass Atheisten den Christen ihren Glauben
an Gott lassen, nur selbst nicht daran glauben und Marxisten den Glauben als Opium des Volkes beschreiben,
aber nicht darauf aus sind das Opium selbst zu vernichten, sondern das Bedürfnis danach? Nein? Dann halt
nicht…
Keine historische Kenntnis bei Dülelidü & Marlene @ Düdelidü: Jaja, die armen, armen Christen, die
gerade in Europa so verfolgt wurden… von wem eigentlich? Verschieden: Von Kommunisten, Atheisten, Sozialisten,
Masonisten, Nationalsozialisten, Hedonisten, etc. @ Marlene: Sie sind von jeder historischen Kenntnis
völlig unbeleckt. Schauen Sie einmal historische Landkarten an, wie weit das Christentum im 6. Jahrhundert
(z.B. unter Kaiser Justinian) gereicht hat und wie weit es heute reicht. Sollten Ihnen Unterschiede auffallen,
so werden Sie feststellen können, dass es viele ehemals christliche Gebiete (im Bereich der alten Patriachate
Alexandria, Jerusalem, Antiochia und Konstantinopel, sowie darüber hinaus) gibt, die einstmals christlich
und heute islamisch sind. Der Gatte der Evelin
#71 Horst Metzker 18:24:48 | Montag, 23. Januar 2006
Motte Liebe Mitschreiber, Christen, Katholiken, Protestanten, Zeugen Jehovas, Neuapostolische, Baptisten,
und, und und… Über welches Christentum schreibt Ihr immer wieder?
@GerdErdic GerdErdic schrieb: Das Heidentum wurde vom Christentum nicht beseitigt, vielmehr konnte es
sich gerade im Christentum heimelich einrichten. Eher breitete sich das Christentum aus wie ein aggressives
Krebsgeschwür und walzte mittels Mord und Totschlag alles platt, was ihm nicht in den Kram passte. Militante
Islamisten sind ein Witz dagegen.
#69 DemonDeLuxe † 06:06:50 | Montag, 23. Januar 2006
@GerdEric „wo doch Jesus vorgeblich die Gesetze G’TTES überwunden haben soll“ Das war laut Matthäus
5,17 etwas anders:„Meint nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich
bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen“. Inwieweit das geglückt ist, sei dahingestellt.
„dass sich das Problem der Homosexualität und auch des ach „so üblen Sozialis- und Kommunismus“ von
allein auslöscht, wenn sie eben keine Nachkommen mehr schaffen…“ Das müssten Sie aber erklären –
weder Ideologie noch sexuelle Ausrichtung sind genetisch bedingt, jedenfalls nicht nach dem Schema „wenn
Papa schwul war, wird’s der Sohn auch“… wie denn auch? Oder wie meinten Sie das? Aber wie auch immer
Sie es meinten – der Versuch, jemandem wie „Knecht Ruprecht“ mit Vernunft beizukommen, dürfte a prori
zum Scheitern verurteilt sein. Jaja, die armen, armen Christen, die gerade in Europa so verfolgt wurden…
von wem eigentlich? Außer voneinander, nämlich von ihren „Bruderkonfessionen“, wo man sich fröhlich
gegenseitig der Ketzerei bezichtigte?
@ Knecht Ruprecht Knecht Ruprecht: Das EU Parlament besteht aus einer heidnischen Mehrheit. Das Heidentum
wurde vom Christentum nicht beseitigt, vielmehr konnte es sich gerade im Christentum heimelich einrichten.
Darum ist es ganz natürlich, dass Antichristen Gesetze im EU Parlament beschlossen werden. Es ist doch
traurig, dass Christen menschengemachte Gesetze brauchen, um als Christen leben zu können, wo doch Jesus
vorgeblich die Gesetze G’TTES überwunden haben soll… Aber das ist nichts Neues. In der über zweitausend
jährigen Geschichte mussten Christen sich immer gegenüber den Feinde Gottes zur Wehr setzen. …der
wohl meist in den eigenen Reihen zu finden war. Nun ist der Pseudofrieden in der EU längst beendet und
die Christen sollten ausgelöscht werden. Frieden hat es durch das Christentum in Europa nicht gegeben.
Doch Gott ist auf der Seite seines Volkes, darum lasst die Ungläubigen mit ihren Homoehen nur kommen.
Ihr eigenes Ende haben sie schon eingeleitet. und warum jammern dann die Christen, haben die denn kein
Vertrauen in ihren Gott? PS.: Ich hatte, glaube ich, auch hier schon mal darauf hingewiesen, dass sich
das Problem der Homosexualität und auch des ach „so üblen Sozialis- und Kommunismus“ von allein auslöscht,
wenn sie eben keine Nachkommen mehr schaffen… statt dessen aber werden sie versucht sich weiter fortzupflanzen.
#67 handsclean 16:20:56 | Samstag, 21. Januar 2006
@knecht ruprecht …darum lasst die Ungläubigen mit ihren Homoehen nur kommen… Wie dramatisch eigentlich
die Situation heutzutage, also eigentlich fehlt nur mehr dass Sie ein Datum angeben, an dem die Welt untergeht
und Gott gerade Sie rettet. Sie als jeniger, der sich anmaßt Homosexuelle von vornherein als ungläubig
abzustempeln. Gerade Sie, der schreibt, dass das Ende schon eingeleitet sei. Wie furchtbar, Sie müßten
aus dem Rosenkranz-beten um Vergebung für diese Welt gar nicht mehr rauskommen. Sie vergessen wohl dabei,
dass Sie für einen Großteil der Leser bei einer Meldung wie die Ihre – wenn überhaupt – für ein schmunzeln
sorgen… Gott segne Sie!
kein titel Das EU Parlament besteht aus einer heidnischen Mehrheit. Darum ist es ganz natürlich, dass
Antichristen Gesetze im EU Parlament beschlossen werden. Aber das ist nichts Neues. In der über zweitausend
jährigen Geschichte mussten Christen sich immer gegenüber den Feinde Gottes zur Wehr setzen. Nun ist
der Pseudofrieden in der EU längst beendet und die Christen sollten ausgelöscht werden. Doch Gott ist
auf der Seite seines Volkes, darum lasst die Ungläubigen mit ihren Homoehen nur kommen. Ihr eigenes Ende
haben sie schon eingeleitet.
#65 DemonDeLuxe † 15:05:39 | Samstag, 21. Januar 2006
@Horst Metzker „Gott schuf den Mann, die Frau und sprach: Seid fruchtbar und und mehret euch. Er beauftragte
die Familie!“ Demnach wäre nichts mehr ein Verstoß gegen Gottes Gebote als die Keuschheit. Aber da ist
dann wieder alles GANZ was anderes,nicht wahr? Huptsache,es passt egrade so,wie man sich das in einemordenlichen
katholischen Kirchlein denkt… da biegt man sich Gott und seine Gebote eben,wie man’s gerade braucht.
Also, WAS nun? Hingehen und mehren? Dann sollte es keine asexuellen Priester geben,sondern – im Gegenteil –
Vestalinnen. Oder doch freie sexuelle Selbstbestimmung? Aber nicht mal „hü“,‘mal „hott“. Und von alledem
abgesehen: VIELLEICHT geht es ja auch Ihnen ‘mal in den Kopf, dass einem Nichtchristen „Gottes“ angebliche
Präferenzen so viel bedeuten wie ein Schluckauf von Nanabozo, dem großen Kaninchen… und genauso maßgeblich
sind. P.S.: Es gibt diverse Naturvölker, in denen eine „Familie“ in unserem Sinne nie existierte, sondern
stattdessen der Stamm oder die Sippe – ohne Ehe und ohne definierte Eltern. Die „Familie“ ist alles andere
als ein Naturgesetz.
#64 Horst Metzker 14:55:44 | Samstag, 21. Januar 2006
Motte Gott schuf den Mann, die Frau und sprach: Seid fruchtbar und und mehret euch. Er beauftragte die
Familie! Also Mama, Papa, Kind. Mit 2 Männern oder 2 Frauen gibt es kein Kind! Mit 2 Elektrosteckern
oder Dosen, bekommen sie keinen Strom, es sei denn, sie manipulieren. Soll Gott Manipulation in die 10
Gebote aufnehmen? Nicht einmal Darvin traute sich dies. Somit ist Familie was es immer war: Mama, Papa,
Kind!
#63 crosslink † 12:40:39 | Samstag, 21. Januar 2006
Le Trot’s sodomisierte Welt @Le Trot: Besser wäre es wohl es als die „Sünde Sodoms“ zu bezeichnen, das
von GOTT für seinen allgemeinen Sittenverfall bestraft wurde. Sünde und Strafe Sodoms – das ist doch
alles Humbug, eine Bibelanekdote, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit völliger Quatsch. Was
Mose da zusammenstümpert, vonwegen Sodom und Lot, das ist doch alles vollkommen absurder Mist. Wer sowas
glaubt, hat doch nicht alle Tassen im Schrank. Wenn Gott wegen Sittenverfall tatsächlich Menschen tötet,
ist er niederträchtig. Die Evolutionstheorie: so gut wie gesichert (Funde der Überreste von Hominiden,
oder waren Adam und Eva etwa Australopithecinen?). Wenn Sie Homosex. als „Sittenverfall“ bezeichnen, kann
man nur froh sein, dass die Sitten endlich verfallen.
@GerdEric Nun trinken Sie Ihren Beruhigungstee endlich, Ihr Beitrag wurde ja gelesen. Wie sagte mal ein
Mann? Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den Ersten Stein! War das alles was er jemals gesagt hat?
Sie kramen sich IHN aber auch der Kiste so wie es gerade beliebt.
!die Sodomie der Sodomiter Was geschah (sollte geschehen) in Sodom, als die Sodomiter von Lot die Herausgabe
der drei Gesandte forderten? Es ging um Unterwerfung, Demütigung und Gewalt, es ging nicht um Partnerschaft
und Liebe. Unterwerfung, Demütigung und Gewalt hat das Christentum zu dem gemacht, was es heute ist…
Obwohl Lot unter diesen Sodomitern lebte, behielt er für G’TT doch den Wert, gerettet zu werden. Er hielt
stand, und liess es nicht zu, dass seine Gäste geschändet wurden. Das kann man von Christen, und hier
von Katholiken, nicht behaupten. Immer wieder liessen sie es zu, dass Fremde unterdrückt wurden, dass
die eigenen Religionsangehörigen unterdrückt wurden… Wie sagte mal ein Mann? Wer von euch ohne Schuld
ist, der werfe den Ersten Stein! MfG GerdEric
#59 handsclean 11:20:12 | Samstag, 21. Januar 2006
Sendehinweis Wenn sie sich dafür interessieren, wie das so ist mit der Homoehe und wie mann hetero wird,
dann schalten Sie am kommenden Mittwoch, 25.01.06 um 21.30h im Wiener Kabelnetz Okto (www.okto.tv) ein.
Die Sendung heißt common!motion.
@Crosslinks Eifer Der Begriff „Sodomie“ bezeichnet den Sex mit Tieren, zumindest im heutigen Sprachgebrauch.Wenn
Sie diesen Begriff benutzen, im homosexuelle Sexualpraktiken zu beschreiben, verzapfen Sie ohnehin indiskutablen,
grenzdebilen Verbaldünnschiss. Besser wäre es wohl es als die „Sünde Sodoms“ zu bezeichnen, das von
GOTT für seinen allgemeinen Sittenverfall bestraft wurde. Nur als Anhänger der Evolutionstheorie sollten
Sie keinen Anstoss bei dem Gedanken an Sex mit Tieren haben. Irgendwo müssen sich die Linien ja einmal
getrennt haben. Vielleicht befindet sich die Evolution gerade wieder auf einem Weg der Vereinigung – höhö.
Also zügeln Sie Ihren die Tierchen beleidigenden Eifer. Oder gibt es einen beweisbaren Unterschied zwischen
Mensch und Tier?
#57 crosslink † 10:51:59 | Samstag, 21. Januar 2006
Strafe für Lingen @Pater Lingen: Tatsache ist, dass schon vor einigen Jahren ein Strafverfahren gegen
mich wegen „Volksverhetzung“ geführt wurde, weil ich mich ablehnend über Sodomie geäußert hatte. Soviel
also zur Toleranz und Umgänglichkeit von Homos. Der Begriff „Sodomie“ bezeichnet den Sex mit Tieren,
zumindest im heutigen Sprachgebrauch. Wenn Sie diesen Begriff benutzen, im homosexuelle Sexualpraktiken
zu beschreiben, verzapfen Sie ohnehin indiskutablen, grenzdebilen Verbaldünnschiss. Die Toleranz endet
bei solchen schmierigen Hasspredigern wie Ihnen, schämen Sie sich nicht? Schade, dass Sie zu keiner gewaltigen
Geldstrafe oder Gefängnisstrafe verurteilt wurden. Oder wurden Sie?
#56 DemonDeLuxe † 00:49:23 | Samstag, 21. Januar 2006
@Pater Lingen Und was genau hätte das Rechtsmittel einer Strafanzeige mit „Toleranz“ bzw. Fehlen derselben
zu tun? Inwieweit nehmen Sie die Verwendung eines legitimen Rechtswegs zur Abwehr verleumderischer Äußerungen
als negativ wahr? Außerdem beschönigen Sie: Den Tatbestand des §130 StGB (Volksverhetzung) erfüllt
„ablehnende Äußerung gegenüber Sodomie“ nicht – wohl aber die ÖFFENTLICHE, pauschale und verunglimpfene
Zueignung des Begriffs auf eine ganze Bevölkerungsgruppe, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden
zu stören. Was übrigens auf nicht wenige der Kommentare hier zutrifft. Zugegeben, kaum ein Schwuler
würde einer dämlichen Bemerkung wegen eine Strafanzeige erstatten. Aber wenn irgendwann das Fass überläuft,
zählt jede einzelne diese Bemerkungen. Was soviel sagen will, dass man sich, nur, weil man bislang noch
nicht aufgrund irgendwelcher Hetzparolen im vemeintlich anonymen Rahmen eines Web-Forums zur Rechenschaft
gezogen wurde, nicht in falscher Sicherheit wiegen sollte. Ich bin überzeugt, dass die meisten kreuz.net-Seiten
schon seit einer Weile unter Zeugen gespiegelt, gesichert und ausgedruckt werden, und es würde mich nicht
wundern, wenn der hiesige Admin in seinen Server-Logs hin und wieder eine IP der Staatsanwaltschaft findet.
Schlafen Sie wohl ;O)
@Demöneken Heute kann ich das (je nachdem, wie sie aussehen & sich verhalten) durchaus knuffelig finden.
Sie Simpelchen werden nach Ihrer Bekehrung zur Strafe über dieses knuffelige Verhalten nur noch kotzen.
#53 handsclean 23:54:15 | Freitag, 20. Januar 2006
@Pater Lingen: Ein Strafverfahren ist natürlich – vorsichtig ausgedrückt -nie angenehm. Bei allem Respekt
Herr Pater, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Sie auch nur von irgendjemand auf dieser
Welt wegen Volksverhetzung an den Pranger gestellt werden, weil Sie sich ablehnend über Sodomie äußern.
Sie haben aber zielsicher Sodomie mit Homosexualität verwechselt, bzw. Homosexualität als sodomistische
Praktiken ausgelegt. Im heutigen Sprachgebrauch wird unter Sodomie die sexuelle Handlung mit Tieren verstanden.
Ganz abgesehen davon frage ich mich, ob Sie es als Pater notwendig haben, diesen Begriff – in welchem
Kontext auch immer – zu erwähnen? Würde Ihnen die Lebensrealität homosexueller Menschen vertraut sein,
kämen Sie nie auf die Idee die Wörter „Homosexuell“ und „Aggressoren“ in einem Atemzug zu nennen…
#52 Pater Lingen 23:31:26 | Freitag, 20. Januar 2006
Homosexuelle Aggressoren / Aggressivität Bei all den ausufernden Beteuerungen, wie nett Homosexuelle
doch sind, sollte man die Realität nicht aus den Augen verlieren. Tatsache ist, dass schon vor einigen
Jahren ein Strafverfahren gegen mich wegen „Volksverhetzung“ geführt wurde, weil ich mich ablehnend über
Sodomie geäußert hatte. Soviel also zur Toleranz und Umgänglichkeit von Homos.
#51 handsclean 23:23:23 | Freitag, 20. Januar 2006
handsclean Die Kleriker haben – bis auf ein paar Ausnahmen, die wie ein kleiner Lichtblick erscheinen –
hier ihre Chance vertan. Sie bleiben zurück als Betroffene in ihrem eigenen Kosmos, scheinbar nicht mit
dem Leben zurandekommend, dass sich ihnen vor den Kirchentüren bietet. Die einstmals Verfolgten sind
heute fröhlich geworden: Schwule, bisexuelle, lesbische und transgender Menschen leben heute selbstbewusst
ihren Lebensstil – und feiern ihre eigene Form, sich zu lieben. Wenn sie sich dafür interessieren, wie
das so ist mit der Homoehe und wie mann hetero wird, dann schalten Sie am kommenden Mittwoch, 25.01.06
um 21.30h im Wiener Kabelnetz Okto (www.okto.tv) ein. Die Sendung heißt common!motion.
#50 holyspirit 23:15:52 | Freitag, 20. Januar 2006
Der Segen sei mit Euch Gestatten sie mir eingangs folgende Frage: Worin sehen sie in den Anliegen von
homosexuellen Menschen eine Propaganda? Gott sei Dank gehören Menschen mit gleichgeschlechtlicher Ausrichtung
weitgehend nicht mehr zu den Ausgegrenzten, sondern zu den gesellschaftlich Integrierten. Auch wenn wir
in Sachen Akzeptanz, Toleranz und Gleichberechtigung noch nicht da sind, wo wir sein sollten – immerhin
geht der Schritt in die richtige Richtung Gerade schreien und wettern jene unter den Christen am meisten,
die (wären sie homosexuell, transgender…) sich für dieselben Anliegen ganz genauso einsetzen würden,
wie es die sogenannten Homolobbyisten und Homo-Propagandamacher tun. Sie sollten sich mit folgendem Gedanken
anfreunden: Homosexuelle Menschen sind den heterosexuellen Menschen vor Gott komplett gleichgestellt.
Ihr Lieben ist nicht besser, aber auch nicht schlechter als das Lieben anderer. Wie buchstäblich egal
es zu sein hat, ob jemand homo, hetero, bi oder transgender ist! Im Gegensatz zu den Beitragserstellern
hier, teilweise auch Lesermeinungen reduziert Gott Menschen nicht auf ihre gelebte Sexualität… Homos
haben sich vor den blind gewordenen Teilen der Kirchenleitungen längst verabschiedet. Von dieser Quelle
sind verwaschene Floskeln einer Mitleidspastoral zu hören, die sich aus der Gesellschaft weithin niemand
mehr anhören will.
#49 Pater Lingen 21:43:57 | Freitag, 20. Januar 2006
„Die Geisteskranken verhielten sich sehr ruhig“ In einer Meldung zu dieser Resolution wird Joke Swiebel
(Joke ist ein holländischer Vorname, auch wenn manche da andere Assoziationen haben) von LifeSite zitiert.
Die Joke Swiebel äußert sich lt. LifeSite über christliche und konservative Stimmen („lunatic fringe“ –
Randgruppe der Wahnsinnigen) im Parlament: „Another positive point is that the lunatic fringe was apparently
very silent,“ she said. „It does not pay anymore to shout against gays and lesbians in the Parliament
itself.“ Dies gehört zu den einfachsten und erfolgreichsten Mitteln, unliebsame, insbesondere christliche
Positionen zu diskreditieren: Einfach die „Geisteskrank“-Keule schwingen, und fast alle sind glücklich
und zufrieden. Wehe, jemand ist noch „homophob“ – den wird das EU-Parlament das Fürchten lehren!
Lebenspartnerschaft vs Ehe Eine standesamtlich geschlossene Ehe bzw eine eingetragene Lebenspartnerschaft
sind sich sehr ähnlich: zwei Menschen schließen miteinander einen Vertrag, der ihnen einige Pflichten
auferlegt und einige Rechte gewährt. Diese Verträge beeinhalten zunächst weder Liebe noch Sexualität,
weder Dauer noch Treue … Ein katholischer Priester sollte sehr wohl mit seiner Haushälterin eine Lebenspartnerschaft
eingehen können … im Falle von schwerer Krankheit und des Todes wäre das viel einfacher…
@ Demon Schön gesagt, hat nur leider nichts mit dem konkret Angesprochenen zu tun. Centraldream: Europa
muss sich noch entschiedener seiner Weihrauch-Faschisten entledigen. Woher weiß ich, dass „entledigen“
nicht irgendein hübscher Euphemismus für was weiß ich ist? Aus der Diktion von „centraldream“ heraus
kann man jedenfalls kann man einiges ableiten… Und es ist auch nicht Eigenart der Homosexuellen, Katholiken
ihren Glauben verbieten zu wollen. Es ist aber die Eigenart von „centraldream“. Im übrigen ist es mein
Recht, die klassische Familie für den besseren Entwurf zu halten und dies auch zu sagen („und das ist
gut so“). Das einzige ätzende ist die Überbetonung dieses doch eher nebensächlichen Themas. Man kommt
sich ja vor, als sei dies ein zentraler Punkt, was aber natürlich Unsinn ist.
#46 DemonDeLuxe † 20:00:05 | Freitag, 20. Januar 2006
@Ansgar – Fast vergessen: „grundsätzliches Anrecht auf Einzelhaft haben.“ Warum, dürfte bekannt sein,
oder? „Bei den CSD wird immer…“ Ich glaube, Sie haben keine Ahnung, was auf der Love Parade los war…
„Wenn Hetro-Demos (gäbe es sie denn)“ Das ist putzig. Lieber Ansgar, schon ‘mal darüber nachgedacht,
dass JEDE traditionelle Veranstaltung aus Schwulen-Sicht eine „Hetero-Veranstaltung“ sein könnte? Sie
erkennen das nur nicht, weil das für Sie ja „normal“ ist. „so aggressiv sexualisiert daherkämen, würden
sie aufgelöst.“ Wann genau wurde die Loveparade aufgelöst? Oder Karnevalstreiben (ich wohne schon lange
im Rheinland – ich kann Ihnen sagen, da spielen sich bisweilen Szenen ab… *g*)? „Was noch mehr nervt:
Pseudo-Homofreundlichkeit Tja, wissen Sie, bis vor 4 Jahren kannte ich auch (bewusst) noch keine Schwulen.
Durch Zufall ergaben sich dann ein paar nette Freundschaften, die mir einige Einsichten vermittelt haben.
Bis vor 4 Jahren fand ich es z.B. „aus dem Bauch ‘raus irgendwie komisch“, wenn sich 2 Männer küssten.
Heute kann ich das (je nachdem, wie sie aussehen & sich verhalten) durchaus knuffelig finden. ICH fühle
mich dabei wohler, denn ICH habe einen Stein des Anstoßes verloren. Aber wenn Sie sich natürlich empören
WOLLEN… tun Sie’s wenigstens leise.
#45 crosslink † 19:48:06 | Freitag, 20. Januar 2006
Beobachtung! @Beobachterin: Daß wir schon so weit sind, hätte ich nicht gedacht. Dann schlage ich vor,
dass Sie in Zukunft beobachtender beobachten, Beobachterin.
#44 DemonDeLuxe † 19:41:41 | Freitag, 20. Januar 2006
Butter bei die Fische Schön, man wirft sich also gegenseitig „faschistoides Verhaltens“ an den Kopf.
„Einstand“, mögen manche auf den ersten Blick meinen? Keineswegs. Was ist es, was Homosexuelle wollen?
Sie wollen so frei leben („sich entfalten“) dürfen wie Heterosexuelle das ganz selbstverständlich auch
dürfen. Nicht mehr, aber selbstverständlich auch nicht weniger. Und das ist, nebenbei bemerkt, ihr grundgesetzlich
verbrieftes Recht, dem die konkrete Gesetzgebung bis datoleider noch nicht überall nachfolgt. Was ist
es, was katholische Traditionalisten in der kreuz.net-Ausprägung wollen? Nun, auch sie berufen sich auf
ein grundgesetzlich verbrieftes Recht, die Religionsfreiheit. Aber sie wollen darüber befinden, wie ANDERE
zu leben haben (was übrigens mit Religionsfreiheit genau GAR NICHTS zu tun hat). Sieht jeder den Unterschied?
Und warum man das nicht gegeneinander aufrechnen kann? KEIN Schwuler nötigt einen Hetero zu homosexuellem
Verhalten. Kein Schwuler fordert, alle müssten schwul sein oder empört sich über Hetero-Beziehungen.
Und es ist auch nicht Eigenart der Homosexuellen, Katholiken ihren Glauben verbieten zu wollen. UMGEKEHRT
hingegen meint man, auf der Basis eines Bibelverses das Leben freier Menschen einschränken zu können.
Man irrt fatal.
#43 Beobachterin 19:25:59 | Freitag, 20. Januar 2006
interessant Weiter unten fiel der Satz: „Europa muss sich noch entschiedener seiner Weihrauch-Faschisten
entledigen,“ Daß wir schon so weit sind, hätte ich nicht gedacht.
Ärgernis Bei den CSD wird immer wieder durch Zurschaustellung primärer Geschlechtsorgane öffentliches
Ärgernis erregt ich habe daran noch nie Ärgernis genommen … … ich gehe nicht hin …
@ centraldream Den Kampf gegen Ihre eigene Dummheit haben Sie jedenfalls eindeutig verloren. Immerhin:
Ihr ordinäres Gekeife beweist, daß die katholische Kirche starke Emotionen erregen kann. Herrlich! Wäre
doch schlimm, wenn wir alle kalt ließen und so bedeutungslos wären wie Sie.
@ centraldream Man sieht ja deutlich, dass Ihr Beitrag ebenfalls zum Hass aufstachelt und faschistoides
Gedankengut enthält. Was heißt „auf ihre Plätze verweisen“? Vielleicht auch Scheiterhaufen? Mit den
ganzen Hassern können Sie sich ganz gut auf eine Stufe stellen, Sie sind nicht einen Deut besser.
@centraldream jeder darf glauben was er will, allerdings ist sehr streng darauf zu achten, dass er es
keinem anderen vorschreiben kann! Nur das ist wahre Freiheit! Die Freiheit NEIN zu sagen und die Konsequenzen
zu tragen!
#37 crosslink † 18:53:37 | Freitag, 20. Januar 2006
Große Rechte, kleine Rechte @benedikt: Bei der Lebenspartnerschaft in D besteht die Möglichkeit, einen
ausländischen Rechtskreis zu wählen, was bei einer normalen Ehe nicht möglich ist. Falls dieses Heteros
nicht zugestanden wird, ist es nicht rechtens und gehört geändert. Homosexuelle fordern ganz sicher
keine Sonderrechte sondern nur gleiche Rechte. Wie oft muss man das denn noch sagen? @Ansgar: Bei den
CSD wird immer wieder durch Zurschaustellung primärer Geschlechtsorgane öffentliches Ärgernis erregt.
Klar, dass es Sie in Ihrer katholischen Körperfeindlichkeit stört, wenn Ihnen primäre und sekundäre
Geschlechtsteile entgegenprangen und schamlose Homo- und Hetero-SMler in der Lederkluft Ihre keuschen
Äuglein beleidigen. Öffentlich ärgern tut sich dabei aber außer Ihresgleichen niemand, höchstens
amüsieren. Ich erinnere Sie an die Bedeutungslosigkeit der von Ihnen angeführten winzigen Minimalsonderrechte:
einmal pro Jahr und Stadt ein CSD, auf dem sich möglicherweise je 10 Leute entblößen und dafür nicht
belangt werden. Was ist das bitte gegen die nach wie vor herrschende Diskriminierung im Miet-, Erb-, Steuerrecht
und sonstigen Rechten? Diese Diskriminierung betrifft allein im deutschen Sprachraum etwa 10 Millionen
Menschen. Denken Sie doch in Relationen!!!
wenn es euch so stört, dann betet für die armen Homosexuellen, aber bitte leise… Dieses Gejammere
gegen gleichgeschlechtliche Beziehungen ist doch absolut lächerlich. Wenn man konsequent ist und in der
Schiene der Fortpflanzungsfanatiker denkt, dann ist die sexuelle Abstinenz mindestens genauso unnatürlich.
(nur viel frustrierender)
@ Demon Konkret WELCHE „Sonderrechte und Privilegien“? Also Rechte, die Heterosexuelle NICHT hätten?
Ich bitte um Beispiele. Bei der Lebenspartnerschaft in D besteht die Möglichkeit, einen ausländischen
Rechtskreis zu wählen, was bei einer normalen Ehe nicht möglich ist. Der damalige Vorsitzende des Rechtsausschusses
des Dt. Bundestages hält das Gesetz daher wegen Verstoß gegen Art. 6 GG für verfassungswidrig. Wenn
Sie bis Montag warten, dann nenne ich Ihnen gern genaueres und die Quelle. Wie würden Sie das nennen,
was hier bei kreuz.net in Sachen „Homosexuelle“ abgeht? „Kindergeburtstag“? Obgleich ich den hier angeschlagenen
Ton auch nicht gut finde: Eine Wahnvorstellung ist es jedenfalls, dies als „Verfolgung“ zu qualifizieren.
Damit relativieren Sie das Leid derjenigen, die wirklich verfolgt werden. Überhaupt ist das direkte Angehen
von Homosexuellen an sich nicht mit der katholischen Lehre zu rechtfertigen. Diese beinhaltet nur die
Ablehnung der Homosexualität an sich. Es wird ja wohl noch gnädigst erlaubt sein, der Auffassung zu
sein, dass die herkömmliche Familie das beste Modell ist.
@ Schwule Sonderrechte So verlangt z.B. die (nicht besonders extreme) „Bundesarbeitsgemeinschaft schwuler
Juristen“ (BASJ), daß schwule Gefangene ein grundsätzliches Anrecht auf Einzelhaft haben. Bei den CSD
wird immer wieder durch Zurschaustellung primärer Geschlechtsorgane öffentliches Ärgernis erregt –
polizeiliches Einschreiten gibt es nicht (Bsp. CSD Köln 2004: der Polizeidirektor begründete das mit
Deeskalation). Wenn Hetro-Demos (gäbe es sie denn) so aggressiv sexualisiert daherkämen, würden sie
aufgelöst. Schwule haben eben Sonderrechte. Was noch mehr nervt: Pseudo-Homofreundlichkeit, die ja sooo
weltoffen wirken soll. Hach, ich hab schwule Freunde, hach, ich bin ja sooo modern und kosmopolit.
@Brandenburgis Giordano Bruno war „Wissenschaftsfeind“? Da lachen ja die Hühner! „It is often maintained
that Bruno was executed because of his Copernicanism and his belief in the infinity of inhabited worlds.
In fact, we do not know the exact grounds on which he was declared a heretic because his file is missing
from the records.“ (The Galileo Project) Meines Wissens wurden die Prozeßunterlagen gegen Bruno bis heute
nicht veröffentlicht.
Brandenburgis Bruno ist auch nicht „geopfert“ worden, sondern völlig rechtsstaatlich verurteilt und hingerichtet
worden. Wunschdenken. Eine rechtsstaatliche Verurteilung nach heutigen Maßstäben war zu dieser Zeit
nicht möglich. Kirche und Herrscher waren unwiderruflich miteinander verbunden. Bruno wurde aufgrund
seiner Gottesleugnung und Beleidung von Jesus Christus hingerichtet. Jede ketzerische Aussage ging gegen
die Kirche und somit auch gegen die öffentliche Ordnung. Ihrer Logik nach sind alle Opfer der Inquisition
rechtsstaatlich verurteilt worden. Aus heutiger Sicht ein vollkommener Quatsch.
#31 DemonDeLuxe † 17:28:57 | Freitag, 20. Januar 2006
@Ansgar – wieder natürlich „es sind doch die Schwulen, die immer aggressiver Sonderrechte und Privilegien
fordern“ Konkret WELCHE „Sonderrechte und Privilegien“? Also Rechte, die Heterosexuelle NICHT hätten?
Ich bitte um Beispiele. „mit dem unbelegbaren Homo-Topos, fürchterlich verfolgt zu werden.“ Wie würden
Sie das nennen, was hier bei kreuz.net in Sachen „Homosexuelle“ abgeht? „Kindergeburtstag“? „viele, viele,
viele Homo-Vorrechte verdienen.“ WELCHE? „Frage: Ist es homophob, wenn man gleichgeschlichtliche Sex als
das bezeichnet, was er wertungsfrei ist: widernatürlich?“ a) es ist homophob b) es ist nicht wertungsfrei
Wenn Sie dasselbe „wertungsfrei“ sagen wollen, dann sprechen Sie von „abseits der statistischen Norm“,
wenn Sie es denn partout müssen. „Wollen die Schwulen jetzt nicht nur besonders, sondern auch natürlich
sein? Natürlich.“ Wie würden Sie denn eine Wesensart nennen, die bei ca. 5-10% aller Menschen mindestens
latent und angeboren vorhanden ist? Meinen Sie, die hätten sich die Homosexualität angeschminkt oder
wie stellen Sie sich das vor? Für DIE ist das so natürlich wie für SIE Ihre (von mir jetzt ‘mal unterstellte)
Heterosexualität. Ohne Abstriche. Unvorstellbar? Aber so IST es.
@ Andreas aus Berlin Auf die Anhänger der FSSPX trifft die Weisheit zu ??? Das muß Sie aber doch ein
wenig Kraft gekostet haben, diesen Gedanken in den Gehirnwindungen bis zur FSSPX zu schieben. Die war
doch hier nun wirklich nicht das Thema. Das ist ungefähr so: Wird der Schüler in der Prüfung gefragt:
„Was wissen Sie über die Kohlmeise?“ Da er dazu nichts gelernt hat, wohl aber etwas über Sonnenblumen
antwortet er: „Die Kohlmeise frißt gerne Sonnenblumenkerne. Die Sonnenblume…„usw.
#29 Brandenburgis 17:15:36 | Freitag, 20. Januar 2006
@Sirilo Ihre Kenntnislosigkeit bezieht sich auf Bruno, das ist ja klar. Bruno ist auch nicht „geopfert“
worden, sondern völlig rechtsstaatlich verurteilt und hingerichtet worden. Daran ist nichts auszusetzen.
Bruno war Wissenschaftsfeind, und die Wissenschaft würde befördert, würden Typen wie Bruno auch heute
gerichtet.
@Brandenburgis 1. Worin besteht denn meine „extreme Kenntnislosigkeit“? 2. Von einem „Kreisen der Erde
um die Sonne“ habe ich in meinem Beitrag nicht gesprochen. 3. Ist es ein Zeichen von christlicher Einstellung,
jemanden aus dem Stand heraus zu beschimpfen, der anderer Meinung ist als Sie?
@ Ansgar es sind doch die Schwulen, die immer aggressiver Sonderrechte und Privilegien fordern Keine Sonderrechte.
Gleiche Rechte. Da sieht man mal wieder, dass Sie von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. @ Beobachterin
totalitär Oh doch, sie sind eines der größten Opfer. Angötzerin einer ideologischen Monarchie, die
einen demokratisch herbeigeführten Zustand als totalitär bezeichnet – vollkommen suspekt. Deshalb können
wir uns eigentlich beruhigt im Sessel zurücklehnen und dem Homosexuellen-Treiben zusehen, wenn sie es
denn schon öffentlich veranstalten. Ja bitte, ihre Vorhaben ergeben ohnehin keinen Sinn.
@ Sirilo Bruno ist in erster Linie nicht wegen seiner astronomischen Theorien, sondern wegen der Leugnung
der Gottsohnesschaft Christi dem Feuer übergeben worden. Eine gute Idee war das aber damals trotzdem
nicht.
#25 Brandenburgis 16:47:53 | Freitag, 20. Januar 2006
@Sirilo Ihre Äußerung offenbart eine extreme Kenntnislosigkeit. Im Übrigen behauptet die moderne Kosmologie
keinesfalls, daß die „Erde um die Sonne kreist“, wie Sie es in Ihrer Blöblöblö anscheinend für geoffenbart
halten.
In der Tat… … es sind doch die Schwulen, die immer aggressiver Sonderrechte und Privilegien fordern –
mit dem unbelegbaren Homo-Topos, fürchterlich verfolgt zu werden. Stellt man das in Frage, werden sie
wild und kreischen herum – es würde ihre eitle Selbstidentifizierung als die armen, verfolgten, weil
besseren Menschen zerstören. Die darob besonderen Schutz und viele, viele, viele Homo-Vorrechte verdienen.
Frage: Ist es homophob, wenn man gleichgeschlichtliche Sex als das bezeichnet, was er wertungsfrei ist:
widernatürlich? Wollen die Schwulen jetzt nicht nur besonders, sondern auch natürlich sein? Natürlich.
@Beobachterin „Jedes totalitäre System ? und auch jedes totalitäre Denken ? bricht irgendwann in sich
zusammen.“ Ja, z.B. ist auch das totalitäre Denken, dass die Sonne um die Erde kreist, in sich zusammengebrochen,
obwohl man (= die katholische Inquisition) ihm noch im Jahr 1600 Giordano Bruno als Brandopfer dargebracht
hatte.
#22 Beobachterin 16:18:58 | Freitag, 20. Januar 2006
totalitär @ Chrysant: Ich bin ganz gewiß keines der armen „Opfer“ der katholischen Kirche, als das Sie
sich so gerne sehen. Es liegt doch auf der Hand: Nachdem seit Anbeginn der Menschheit Homosexualität
stets im Graubereich stattfand, will man nun erstmals ein unnatürliches Denken in die Köpfe hineinzwängen.
Der Zwang zum Glauben – auch zum Glauben einer widernatürlichen Sache, einer Sache „wider die Natur“,
wenn er von einer weltlichen Macht ausgeht –, ist stets ein Kennzeichen eines totalitären Systems oder
des Beginns eines solchen. Denken Sie bitte daran, daß keine Mauer ewig steht. Sie fällt nach 12 Jahren
oder nach 50 Jahren oder wann auch immer – aber sie fällt. Jedes totalitäre System – und auch jedes
totalitäre Denken – bricht irgendwann in sich zusammen. Deshalb können wir uns eigentlich beruhigt im
Sessel zurücklehnen und dem Homosexuellen-Treiben zusehen, wenn sie es denn schon öffentlich veranstalten.
Auch wir – die wir keine Homo-Freunde sind – haben Anspruch darauf, den öffentlichen Raum mitzugestalten.
Im übrigen werden die Homosexuellen-Umzüge in unseren Städten ohnehin in ein paar Jahren aufhören.
Es bleibt uns nur zu hoffen, daß die Kollateralschäden klein bleiben.
#21 DemonDeLuxe † 15:55:09 | Freitag, 20. Januar 2006
Ich werde wohl nie begreifen… …was Fundi-Katholiken so an der Homosexualität fasziniert, dass sie
offenkundig nicht glücklich sein können, wenn sie sich nicht mindestens einmal täglich damit befasst
haben. Liegt es daran, dass der prozentuale Anteil homosexueller Kleriker das Kölner Schwulenviertel
vor Neid erblassen lässt? Ist das nur die andere Seite der extremen Körperfeindlichkeit, die sich andernorts
als schäumendes Gegeifer wider Verhütung Bahn bricht? Ist es reiner Neid auf eine genossene Sexualität?
Liebe Fundi-Katholen, da Ihr doch so gerne betet, tut es am besten jetzt – und zwar dafür, dass EUCH
niemals jemand so beschimpfen, verachten und bekämpfen möge, wie IHR das homosexuellen Menschen angedeihen
lasst. Allerdings bin ich recht sicher, dass DIE gegenüber EUCH weitaus barmherziger wären als umgekehrt
Eure selbstgerechten Tiraden unter dem Tarnmäntelchen des Gottesgebotes. Was muss das für ein grausiger
„Glaube“ sein, der solche Hasslitaneien produziert? Bemitleidenswert,wer sich so den Kopf – und vor allem
das Herz – mit pechschwarzer Galle zukippen lässt. Ihr seid Euch selbst schon Strafe genug, wahrlich.
So, wie Ihr Euch das Leben zur Hölle macht (und es bei anderen versucht), muss man schon beinahe Verständnis
dafür haben, dass Ihr Euch mit dem Glauben an einen Himmel zu trösten sucht.
@Blümelein und Wi-Bi Ausnahmsweise mal direkt an Sie: Danke. –--------------- Vor allem nicht so etwas
unheiliges wie einen Darm! Nichts, was GOTT geschaffen hat sollte man derart herabwürdigen. So, nun genug
für heute.
Solange man noch darf … Angesichts der immer frecher werdenden Bestrebungen, das Recht auf freie Meinungsäußerung
weiter und weiter einzuschränken, empfehle ich, die Zeit zu nutzen, wo man noch etwas sagen darf – und
klar zu sagen, daß der homosexuelle „Geschlechts“verkehr überhaupt kein Geschlechtsverkehr ist, sondern
nur die schweinische Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs. MfG Christoph Heger
@Le Trot Nein, nein. Wenn ich nicht Ihr weises Haupt oder Ihr mildes, gutes Herz haben kann, dann will
ich nichts. Vor allem nicht so etwas unheiliges wie einen Darm!
@Blümeken Ach ja, noch eine Bitte hätte ich. Als alter Reliquiensammler interessiere ich mich für eine
Primärreliquie von Ihnen. Falls nicht schon alle Teile von Ihnen „versprochen“ sind, hätte ich gern
einen Knochen oder eine Innerei. Besten Dank im voraus! Im Angebot sind zur Zeit nur noch Colon transversum
und ascendens, was Sie bitte nicht als unflätige Anspielung auf Ihren Beitrag verstehen wollen, – es
ist einfach nicht mehr da, die Nachfrage war zu gross. Sie haben aber noch die freie Auswahl zwischen
diesen beiden Teilen. Lassen Sie mir Ihre Anschrift zukommen. Ich werde Sie namentlich in meinem Testament
bedenken.
Le Trot Ausnahmsweise mal direkt an Sie: Naja, auch ich muss nicht alles verstehen, – Kannitverstan! Das
macht ja nichts. Aber hören Sie nicht auf nachzudenken. Irgendwann verstehen auch Sie mal was. Das ist
in etwa so, wie ich mir andauernd Ihr Gesülze durchlese. Irgendwann einmal wird schon was sinnvolles
dabei sein.
@Le Trot Da Sie ja die ERKENNTNIS von Gott haben, halte ich mich natürlich streng an Ihre Ansichten.
Bis zu Ihrem Posting hatte ich zwar ganz und gar andere Ansichten als Sie, aber durch Ihre Bibelzitate
und Ihre äußerst glaubwürdige Art haben Sie mich bekehrt. Nur eines möchte ich Sie bitten, seien Sie
sich nicht zu schade für ein evt. Martyrium durch Homosexuelle, denn wer klein und bescheiden auf Erden
ist, ist umso größer vor Gott, und nebenbei gesagt – ist jetzt leider kein Bibelzitat – kommt Hochmut
vor dem Fall mein Lieber. Ach ja, noch eine Bitte hätte ich. Als alter Reliquiensammler interessiere
ich mich für eine Primärreliquie von Ihnen. Falls nicht schon alle Teile von Ihnen „versprochen“ sind,
hätte ich gern einen Knochen oder eine Innerei. Besten Dank im voraus!
@wi-bi Nee, da bleibe ich doch lieber beim Bücherlesen. In vielen finde ich Wahrheiten, die nicht voraussetzen
daran zu glauben, dass sie wahr sind. Da kommt die Erkenntniss auch wesentlich schneller. Denn eine Erkentniss
setzt bekanntlich das Erkennen voraus. Ne, was sind denn das für Schinken in denen Sie Ihre wahrheitssuchenden
Schnupperkurse machen? Sie finden also Wahrheiten, die Sie nicht anzunehmen brauchen. Woher wissen Sie
dann, dass es die Wahrheit ist die Sie gefunden haben aber nicht anzunehmen brauchen, wenn Sie auf der
Suche nach der Wahrheit sind? Irgendwie ein wenig holperig diese Suche nach Wahrheit, die, wenn man sie
gefunden hat nicht angenommen werden braucht. Ist ja wie ein Schatz den man findet und dann wieder verbuddelt
ohne sich zu merken, wo man ihn gefunden hatte. Naja, auch ich muss nicht alles verstehen, – Kannitverstan!
Lange Bauzeit beachten – Benediktsdom Mein Abgang von dieser Welt muss eines LeTrots würdig sein, dass
noch Generationen ehrfürchtig diesen Namen aussprechen und mir zu Ehren eine Kathedrale errichten, wo
meine Gebeine zur immerwährenden Verehrung ausgestellt werden. Na mir würde schon reichen einen stinknormalen
gotischen Dom zu errichten. Ihre Gebeine sollten aber nciht rein. Bis der Dom fertig ist, ist Benedikt
XVI. sicher schon von uns gegangen, da können seine Gebeine dann rein.
Benedikt78 Beim Islam oder anderen exotischen Religionen gilt dies aber nicht! Natürlich gilt das auch
dort. Vergleichen Sie nurmal die Ausweisungen von Islamisten mit den von christlichen Fundamentalisten.
Islamische Glaubensgemeinschaften stehen zum großen Teil unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, zumindest
sind sie generalverdächtig. Und wenn Sie glauben ungerecht behandelt zu werden, dann reden sie doch mal
mit ein paar Scientologen, Krishnas, Satanisten, Anhängern von Falun Gong, Fiat Lux oder anderen Gestörten.
Und noch eins. Nicht das irgendjemand in Versuchung kommt mich als Islamistenfreund zu bezeichnen: ich
kann auch dieser Religion nix ab und bin der letze der „Stop“ schreit, wenn hier scharfe Sanktionen verhängt
werden.
@Blümeken Wenn Sie sich sicher sind, die ERKENNTNIS von Gott zu besitzen, dann dürfen Sie nicht Angst
haben, GOTT öffentlich und wenn es sein muss auch beim CSD zu verkünden! Köstlich, köstlich, Sie gestehen
also ein, dass Leute die am CSD teilnehmen bekehrt werden sollten und jeden Christen killen würden, der
sich ihnen in dieser Absicht nähert. Ich habs gewusst, die sind alle bösartig. Danke für die Bestätigung.
Vielleicht werden Sie dadurch auch zum Märtyrer, aber das könnte, ja muss ihnen dafür sogar recht sein!
Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Für die dekadenten Schwuchteln bin ich mir zu Schade. Mein Abgang
von dieser Welt muss eines LeTrots würdig sein, dass noch Generationen ehrfürchtig diesen Namen aussprechen
und mir zu Ehren eine Kathedrale errichten, wo meine Gebeine zur immerwährenden Verehrung ausgestellt
werden. Nicht mit Anbetung zu verwechseln, was die Welt so gerne macht. Erkennntis Sir 39,6 – 9 Wenn Gott,
der Höchste, es will, / wird er mit dem Geist der Einsicht erfüllt: Er bringt eigene Weisheitsworte
hervor / und im Gebet preist er den Herrn. Er versteht sich auf Rat und Erkenntnis / und erforscht die
Geheimnisse; er trägt verständige Lehre vor / und das Gesetz des Herrn ist sein Ruhm. Viele loben seine
Einsicht; / sie wird niemals vergehen. Sein Andenken wird nicht schwinden, / sein Name lebt fort bis in
ferne Geschlechter. Eine gute Beschreibung über mich.
chrysant Das sind sicherlich alles GLAUBENSwahrheiten, was Ihr Vorredner schreibt. Da benötigt man wirklich
einen starken Glauben um das Geschwätz auch noch Wahrheit nennen zu können. Aber dieses System funktioniert
formidable. Man glaubt und der Glaubensverkünder schreibt vor was man glauben soll. So frei nach dem
Motto: „wenn nicht wir – wer sonst?“. Andere Meinungen sind pfui. Meinungsfreiheit sogar pfui, pfui. Man
könnte ja was falsches sagen und somit eine „falsche Wahrheit“ verbreiten. Was die Wahrheit ist steht
ausschließlich in der Bibel und wenn es da nicht drinsteht haut der Papst mal auf den Putz und veröffentlicht
einfach eine neue Wahrheit (in welcher Form auch immer). Nee, da bleibe ich doch lieber beim Bücherlesen.
In vielen finde ich Wahrheiten, die nicht voraussetzen daran zu glauben, dass sie wahr sind. Da kommt
die Erkenntniss auch wesentlich schneller. Denn eine Erkentniss setzt bekanntlich das Erkennen voraus.
@Le Trot Naja, Sie müssen schon dazu sagen, dass Sie nur glauben die ERKENNTNIS von GOTT zu haben, weil
100%ig wissen Sie es ja nicht, oder? Haben Sie ernstzunehmende Beweise? Und wie kommt man zu einer solchen
ERKENNTNIS von Gott? Durch Gebet und Bußübungen – Gnade? Oder doch nur durch eine katholische Erziehung
bzw. streng katholisches Umfeld? Glauben Sie, hätten Sie diese ERKENNTNIS auch erhalten, wenn Sie als
Hindu oder als Moslem geboren wären? Und warum gehen Sie nicht freudig auf die Straßen und verkünden
die ERKENNTNIS von Gott, verkünden das was Gott will, werden zu einem Propheten und Sprachrohr Gottes?
Sind Sie sich etwa doch nicht so sicher? Wenn Sie sich sicher sind, die ERKENNTNIS von Gott zu besitzen,
dann dürfen Sie nicht Angst haben, GOTT öffentlich und wenn es sein muss auch beim CSD zu verkünden!
Vielleicht werden Sie dadurch auch zum Märtyrer, aber das könnte, ja muss ihnen dafür sogar recht sein!
@Chrysant Liebe Beobachterin, was macht Sie so sicher, dass nicht die kath. Kirche Gehirnwäsche betreibt
und Sie eines der armen Opfer sind? Man nennt solche Sicherheiten ERKENNTNIS. Und die kommt von GOTT.
Da kann man noch soviele Bücher gelesen haben, sich Prof. Dr. Dr. nennen, – ohne Erkenntnis als Gnadengeschenk
GOTTES werden Sie immer eine geistige Nulllinie sein.