Seit dem Ende des Zweiten Vatikanums hat die einst stolze Armee des Papstes 44,9 Prozent ihrer Mitglieder verloren. Jetzt sucht man nach Mitteln, um den Absturz des Ordens aufzuhalten.
(kreuz.net) In der katholischen Kirche galten die Jesuiten über Jahrhunderte als die intellektuelle Elite.
Doch heute scheint ihnen die Intelligenz zu fehlen, um die Gründe ihres beispielslosen Einbruchs zu
erkennen und dagegen praktische Schritte einzuleiten.
Die Gesellschaft Jesu ist ein auseinanderfallender
Haufen, der vom sterilen und inzwischen auch anachronistischen theologischen Progressismus der 60er Jahre
zerfressen wird.
Doch ist vielleicht auch die jesuitische Idee als solche im Niedergang?
Davon kann
keine Rede sein. Kirchliche Gruppierungen, die sich diesem Anliegen – mehr oder weniger offen – verschrieben
haben, blühen durchaus.
So wird die Personalprälatur ‘Opus Dei’ nicht zu Unrecht als para-jesuitische
Organisation bezeichnet. Wo sich dort nicht bereits die ersten Anzeichen eines gefährlichen Systemkonservativismus
zeigen, ist das Opus Dei durchaus erfolgreich und zukunftsträchtig.
Noch spektakulärer ist der gegenwärtige
Aufstieg der in Mexiko gegründeten Legionäre Christi, die in manchen Kirchenkreisen bereits als Nachfolgeorden
der Jesuiten gehandelt werden. Die Legionäre erleben gegenwärtig eine beeindruckende Blüte der Berufungen.
Dagegen kriechen die Jesuiten dem Ausgang entgegen. Am Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils gab es
auf der Welt 36.038 Jesuiten. Das war zugleich die Höchstzahl an Mitgliedern, die der Orden je erreichte.
Heute sind es noch 19.850 Jesuiten. Ihr Durchschnittsalter möchte man in vielen Ländern lieber nicht
in Erfahrung bringen.
Dem Orden, der sich in seinen glorreichen Tagen Vertreibungen, Ausweisungen, Verfolgungen,
Neidern und dem Martyrium gegenübersah, wurde erst im Gefolge des letzten Konzils, so richtig Teil des
kirchlichen und gesellschaftlichen Mainstreams.
Seit dieser Zeit lebt die Gesellschaft Jesu von ihrer
Geschichte – und leidet zugleich an sich selber.
Verwässerte und altprogressistische Glaubensüberzeugungen
ihrer Mitglieder haben zu einem kraft-, überzeugungs- und erfolglosen Apostolat geführt. Doch jetzt
könnte eine Trendwende kommen.
Anfang Dezember versammelte der gegenwärtige Jesuitengeneral – Pater
Peter-Hans Kolvenbach – die 127 Provinziale des Ordens im baskischen Ort Loyola in Nordspanien, dem Geburtsort
des heiligen Ignatius von Loyola, der die Jesuiten im Jahre 1534 gründete.
Nach Angaben der spanischen
Tageszeitung ‘El Pais’ beriet man über den Zustand der Gesellschaft Jesu und traf eine spektakuläre
Entscheidung.
Im Jahr 2008 soll eine Generalkongregation – eine allgemeine Versammlung – der Jesuiten
stattfinden. Man will dabei nach Heilmitteln für die gegenwärtige Krise – ob das Wort fiel, ist zu bezweifeln –
suchen und die Strukturen ändern.
Generalkongregationen gibt es bei den Jesuiten nur ganz selten. In
der fast 500jährigen Ordensgeschichte waren es 39. Davon dienten 34 dazu, um einen neuen Generaloberen
zu wählen.
Die anberaumte Generalkongregation ist erst die fünfte, die keine Neuwahlen zum Ziel hat.
Immer noch verwaltet die Gesellschaft Jesu alleine 3.451 Erziehungseinrichtungen, davon 200 Universitäten,
445 Hochschulen, 2.440.000 Studenten, außerdem eine Fülle weiterer Apostolatswerke.
Doch ohne erstklassigen
Nachwuchs ist das ein Koloß auf tönernen Füßen. Damit wäre das Hauptthema der nächsten Generalkongregation
eigentlich gegeben: geistliche Erneuerung von Innen und Konzentration auf den Nachwuchs als wichtigste
Prioritäten.
Aber für eine Erneuerung von Innen scheint den Jesuiten die Kraft und der Wille zu fehlen.
Darum scheint sich die angestrebte Lösung auf „externe Mitarbeiter“ zu konzentrieren.
Natürlich soll
das „Charisma und die traditionelle Identität der Jesuiten“ – soweit noch vorhanden und überhaupt gewünscht –
nicht aufgegeben werden.
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25 Lesermeinungen
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#25 thaumaturgos 19:02:34 | Dienstag, 13. November 2007
kotz.net ist sogar zu dämlich um abzuschreiben … ROM, 23. August 2006 (ZENIT.org).- Pater Peter-Hans
Kolvenbach SJ, Generaloberer des Jesuitenordens, berief im Februar dieses Jahres für 2008 eine Generalkongregation
ein, um seinen Nachfolger wählen zu lassen (vgl. ZENIT vom 2. Februar). Die Ankündigung kam unerwartet,
da der Generalobere der Gesellschaft Jesu auf Lebzeiten gewählt ist. Vertreter der rund 20.000 Ordensmitglieder
in der ganzen Welt werden bei ihrem Zusammentreffen in eineinhalb Jahren auch andere Themen behandeln,
die für das Leben ihrer Gesellschaft entscheidend sind.
#24 Dr. Otterbeck 12:51:18 | Samstag, 4. Februar 2006
Führungskräfte Auch im dezimierten Umfang wird der Jesuitenorden eine wichtige Institution bleiben.
Jedoch zeichnet sich ab, dass seine große Zeit –- zwischen Tridentinum und Vaticanum II –- hinter ihm
liegen dürfte. Nicht zuletzt die Konzilsaussagen zum Laienapostolat stehen nunmal etwas konträr zur
klerikalen „Weltkompetenz“, die sich die Söhne des Hl. Ignatius (keine Töchter!) erworben hatten. Wahrscheinlich
ist die S.J. weniger geeignet zur Umsetzung des letzten Konzils als sie im Umbruch der 1960er Jahre meinte
erhoffen zu sollen. Möglicherweise markiert der Austritt H.U. Balthasars 1950 bereits diesbezüglich
die „Schleifung der Bastion“.
Um… …zu einem Orden zu gehören bedarf es Römisch-katholisch zu sein. Canon 188, par. 4, Codex Iuris
Canonici Pio-Benedictinum 1917. Gute Jesuiten gibt es immer noch. Nur sind es oft sehr alte Männer, oder
wurden sie rausgeschmissen wegen Traditionalismus („Integralismus“). Zahlen sagen nicht sehr viel, aber
der Rückfall im Fall SJ ist nicht zu überschauen, wenn auch Gotthard dies gerne tun würde in der Illusionary
World called Conciliar Church.
Zahlen Zum Zeitpunkt des Todes des Ordensgründers Ignatius von Loyola, im Jahr 1556, gab es ungefähr
1000 Jesuiten. Den Höchststand erreichte der Orden 1964 mit knapp 36.000 Mitgliedern. Heute zählt die
Gesellschaft Jesu weltweit 19.850 Mitglieder und ist damit in etwa ebenso stark wie in ihrer so genannten
Blütezeit um die Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Jesuiten sind weltweit der größte Orden der katholischen
Kirche.
#21 Agiafortuni 00:12:11 | Sonntag, 22. Januar 2006
Benedikt Es ist ihr gutes Recht die Berichte von Aurelius erbauend zu finden. Ich halte es jedoch für
unangemessen jemandem, der am Verhalten heutiger Jesuiten Anstoss nimmt, einen Biertisch Traditionalismus
vorzuwerfen. Meine Religionslehrer waren Jesuiten und ihnen verdanke ich meine Liebe zum römischen Katholizismus,
denn sie haben mich gelehrt, stolz zu sein in einer solchen Tradition zu stehen. Hätte ich einen Karl
Rahner oder einen Kardinal Bea als Lehrer gehabt, ich wäre heute ein perfekter Agnostiker und würde
bestimmt Aurelius Beifall spenden
@ Dr. Regazzoni was Sie besonders auszeichnet ist ihre Besserwisserei. Ich finde die Beiträge von Aurelius
eigentlich immer ziemlich passend und informativ. Allein schon die Tatsache, dass Sie und andere regelmäßig
außer Beleidigungen und sachfremden Erwägungen nichts darauf zu erwidern haben lässt schon tief blicken.
Vielleicht überdenken Sie das mal im Sinne eines fruchtbareren Austauschs. Den Vorwurf der Besserwisserei
sollte jedenfalls niemand erheben, der meint, er sei schlauer als das Lehramt der letzten 50 Jahre. MfG
#19 katakombus 20:25:23 | Samstag, 21. Januar 2006
„Die“ Jesuiten gibt es natürlich nicht! Ich finde auch eine Kritik wie diese mit den Haaren (s.u.) absolut
nicht in Ordnung! Dennoch stehe ich dem Jesuitenorden kritisch gegenüber. Ich kannte und kenne viele
ehrbare Jesuiten, die sich auch im Ausland und bei Flüchtlingen engagieren. Fakt ist aber, und das ist
mir nachweislich vor etlichen Jahren schon aufgefallen, dass mehr und mehr der zentralbereich der Liturgie,
die Sorgsamkeit in der Eucharistiefeier, die glaubenstreue Befolgung der katholischen Riten salopp gehandhabt
werden. Aus dem einstigen Orden der Intellektuellen, die sich auch noch der Demut erinnern konnten ist
jetzt -dank etlicher Selbstverwirklichungs-Fanatiker – ein ignoranter und auch arroganter Club profilloser
Weltverbesserer geworden. Insofern stimme ich dem Artikel voll zu. Es tut mir leid für all die guten
Priester, die noch dabei sind und vielleicht selber darunter leiden, was in ihrem Club geschieht. Es ist
aber nicht nur bei den Jesuiten so! Mancher Benedikiner oder Franziskanerkonvent ist heute jenseits von
dem, wa Würde und Katholizität bedeuten. Psychologie und Zen-Buddhismus sind da nur die Spitze des Eisberges.
Solche Orden wird es in 10 Jahren nicht mehr geben. Nur die glaubensstarken und zum Himmel orientierten
Orden können heute auf der Erde fest stehen. Die Jesuiten gehören für mich eher zu Spezies der Dinosaurier.
Nur mit dem Unterschied, dass sie sich selber ausrotten!
@ Dr. Carlo Regazzoni: Besserwisserei und Thema verfehlt was Sie besonders auszeichnet ist ihre Besserwisserei.
Was Ihre Postings manchmal besonders auszeichnet (nota bene: ad hominem vermieden, indem auf den Inhalt
statt auf die Person verwiesen wurde –- etwas, was ich in oben zitierten Zeilen nicht sehe), ist, daß
sie Unterstellungen enthalten, die sich sicht aus den Beiträgen ableiten lassen, auf welche Sie antworten.
In meiner letzten Antwort habe ich Ihnen keinesfalls widersprochen sondern Ihnen zwei Fragen gestellt.
Ergo ist Ihr Vorwurf der „Besserwisserei“ durch zumindest meinen letzten Beitrag nicht begründet. Beide
Fragen haben Sie übrigens ignoriert. Insofern sind Sie in keinster Weise auf den Beitrag eingegangen,
sondern haben erst mal ein ad hominem losgelassen. Ich nehme an, Sie erinnern sich daran, daß Sie mir
genau das letztens zum Vorwurf gemacht haben. Ob Sie es gerne haben oder nicht, dass Aeussere muss in
einem angemessenen Verhältnis zum Inneren stehen. Es gibt im übrigen Preister der Konzilskirche, die
gerne Hermes Kravatten tragen für die ich ebensowenig übrig habe wie für jene die unrasiert herumlaufen.
Da gebe ich Ihnen absolut recht, jedoch hat dies nichts mit dem zu tun, was ich an Brandenburgis Beitrag
kritisiert habe und hat keinen Bezug zu dem, was ich geschrieben habe.
Beurteilung Es gibt im übrigen Preister der Konzilskirche, die gerne Hermes Kravatten tragen für die
ich ebensowenig übrig habe wie für jene die unrasiert herumlaufen. es gibt immer kuriosere Beurteilungskriterien…
für mich sind die biblischen nach Mt 25,31ff viel wichtiger
#16 Agiafortuni 19:27:15 | Samstag, 21. Januar 2006
Aurelius was Sie besonders auszeichnet ist ihre Besserwisserei. Ob Sie es gerne haben oder nicht, dass
Aeussere muss in einem angemessenen Verhältnis zum Inneren stehen. Es gibt im übrigen Preister der Konzilskirche,
die gerne Hermes Kravatten tragen für die ich ebensowenig übrig habe wie für jene die unrasiert herumlaufen.
@Dr. Carlo Regazzoni Die Dinge so sehen wie sind hat höchstens bei Ihnen etwas mit vulgärem Stammtischtraditionalismus
zu tun Sind Sie der Meinung, daß ein Beitrag, der sich, neben einer den Glauben betreffenden hebarlassenden
Pauschalaburteilung, in erster Linie auf die äußere Erscheinung der Jesuiten in der Nähe von Bradenburgis
bezieht („Sieht ziemlich eklig aus“), hätte nichts Vulgäres an sich? Und was, bitte schön, haben die
Worte unseres Herrn, die Sie zitiert haben, in diesem Zusammenhang mit meiner „Haltung“ zu zun? „verschliessen
will ich ihre Augen, dass sie nicht sehen was sie sehen“. Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert,
daß nicht ich es war, der sich über das Äußere der Jesuiten beschwert hat. Einen schönen Abend noch.
#14 Agiafortuni 18:03:57 | Samstag, 21. Januar 2006
Aurelius ihre Haltung lässt kaum besser umschreiben als mit den Worten unseres Herrn: „verschliessen
will ich ihre Augen, dass sie nicht sehen was sie sehen und ihre Ohren, dass sie nicht hören, was sie
hören“. Die Dinge so sehen wie sind hat höchstens bei Ihnen etwas mit vulgärem Stammtischtraditionalismus
zu tun
@ Brandenburgis: Traditionalistisches Proletentum Ich wohne im Einzugsbereich einer Jesuitengemeinde.
Die sind sehr progressiv, glauben an nichts und haben dünne lange Haare. Sieht ziemlich eklig aus. Billiger,
proletenhafter und peinlicher geht es selbst für die unterste Schublade des, wie Prof. Berger es so treffend
bezeichnet hat, hier weitverbreiteten Vulgär- und Stammtischtraditionalismus nicht mehr.
kein titel Jede community, die sich dem Heidentum öffnet, anstatt für das Christentum zu kämpfen, wird
mit dem Heidentum untergehen. Man braucht nur auf die EKD zu schauen, diese sich dem Heidentrum verworfen
hat und auch vor den Swingerclub-Besucher sein wollte. Man ist ja liberal. Jetzt gibt es die EKD gar nicht
mehr. Denn Heiden gehen gleich in den Swingerclub, da braucht es keine Zwischenstation der EKD. Von mir
aus können die Jesuiten aussterben. Wer sein Heil im Heidentum sah, kann darin untergehen. Und tschüß
Nachfolger Der Reformorden des Werkes des hl. Ignatius schlechthin ist in meinen Augen die Kongregation
der Diener Jesu und Mariens, SJM. Auch kein Zufall. Denn der Gründer ist de facto bis heute Jesuit geblieben
(wenn auch nicht de jure).
Kommentar Entgegen dem ersten Satz der Meldung hat der SJ-Orden nicht 44,9% seiner Mitglieder verloren.
Allenfalls ist die Mitgliederzahl um 44,9% gesunken.
Fuitne Judas Jesuita? Ein Jesuit und ein Franziskaner wandern zusammen durch die Appeninischen Berge.
Plötzlich fragt der Jesuit mit lauter Stimme an Gott: „Quod est Franciscanorum regula“ (Was ist der Franziskaner
Regel?) Und es hallte wieder: „gula, gula“. (Freßsucht, Freßsucht) Schliesslich fragte der Franziskaner
dann mal dem Herrn um Antwort auf diese Frage: „Fuitne Judas Jesuita?“ (War Judas ein Jesuit?) Und es
hallte wieder: „Ita, ita!“ (Ja, ja!) So traurig wie heute ist dies fast kein Scherz mehr.
#8 Niedermünster 21:57:05 | Freitag, 20. Januar 2006
Neue Gründung im Geist des Ignatius: Auf eine äusserst dynamische neue Gesellschaft im Geist des hl.
Ignatius möchte ich gerne Ihr Interesse lenken: Die Kongregation der Miles Christiist ein hervorragendes
Beispiel für die Wirksamkeit der Methoden des hl. Ignatius in Treue zum traditionellen Magisterium. Ich
durfte sie in Rom kennenlernen und war begeistert- kein neokonservativer Ungeist! www.mileschristi.org
Anpassung Wahrscheinlich fühlen sich die Jesuiten ganz in der Linie ihrer Vorgänger, wenn sie sich der
Gesellschaft anpassen. Schließlich hat die SJ auch immer den Zeitgeist genutzt. Der Unterschied besteht
wohl darin, dass heute die SJ nicht den Zeitgeist nutzt, sondern umgekehrt dieser die Jesuiten. Weniger
sie selber als ihre weltlichen Univ.professoren sind meist sehr progressistisch, die dich am liebsten
auffressen, wenn man im Seminar vorkonziliare Gedankengänge verteidigt. Solsche Ideologen sind sicher
schuld, dass viele nicht Priester werden.
#4 Agiafortuni 20:20:50 | Freitag, 20. Januar 2006
Zum Rückgang der Berufungen Den Rückgang der Berufungen verdanken die Jesuiten solchen Leuten wie Kardinal
Bea, den Patres Teilhard de Chardin, Rahner und de Lubac. Wäre es nur auf sie angekommen, ich wäre ein
perfekter Agnostiker geworden. Glücklicherweise hatte der Orden Denker wie den heiligen Robert Bellarmin,
Francisco Suarez und Pater Perrone im letzten Jahrhundert und noch viele andere die sich für die Ehre
der Kirche eingesetzt haben
Jesuiten II Dünne lange Haare, das geht gar nicht. Der Ordensgründer hat schließlich Maßstäbe gesetzt –
er hatte fast keine. Grundsätzlich sind Profan-Tendenzen bei SJ ja verständlich, weil der Orden seit
Jahrhunderten an der weltlichen Front kämpft und sich leichter mit unguten Moden infiziert als andere
Gemeinschaften. Es wäre eine Katastrophe, wenn diese wichtige und tragende Stimme im katholischen Orchester
verstummt. Aber ich glaube, die Ursprungsidee SJ ist zu gut, als daß sie einfach untergehen könnte.
#1 Brandenburgis 17:20:17 | Freitag, 20. Januar 2006
Jesuiten Ich wohne im Einzugsbereich einer Jesuitengemeinde. Die sind sehr progressiv, glauben an nichts
und haben dünne lange Haare. Sieht ziemlich eklig aus.