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Journalisten für die „Zivilisation der Liebe“ + Im Namen des Dialogs + Sozialistische Ziele + Anglikanische Kirche vor dem ‘Aus’? + Der Bischof von Myra
Vatikan. Anläßlich einer Audienz für die italienische Vereinigung katholischer Wochenzeitungen sprach der Heilige Vater, Papst Johannes Paul II., zu 200 Journalisten. Er bedankte sich für die Hilfe der Reporter, eine „Zivilisation der Liebe“ aufzubauen. Die Arbeit der Journalisten sei heute wichtiger als jemals zuvor. Der Papst gab den Journalisten zwei Ratschläge mit auf den Weg. Erstens solle jeder katholische Journalist aus der Nahrung des Gebetes und der Sakramente schöpfen. Zweitens müßten ihre Überzeugungen mit dem Evangelium übereinstimmen. Ein Journalist solle sich nicht durch schädliche Tendenzen gewisser moderner Kulturen beeinflussen lassen.
Im Namen des Dialogs
Italien. Nach einem Bericht von ‘Radio Vatikan’ entfernte eine norditalienische Lehrerin den Namen Jesus aus einem Weihnachtslied. Sie forderte die Schüler auf, das Wort „Gesù“, Jesus, durch das Wort „virtù“, Tugend, zu ersetzen. Das sei ein Zeichen des Respekts gegenüber islamischen Schülern. Der zuständige Bischof von Como, Alessandro Maggiolini (73), übte heftige Kritik an der Lehrerin.
Sozialistische Ziele
Österreich. Die sozialistische Landeshauptfrau (Regierungspräsidentin) Gabi Burgstaller von Salzburg gab der Tageszeitung ‘Die Presse’ Ende November ein Interview. Als gemeinsames Ziel der Österreichischen Sozialisten für das Jahr 2006 gab sie an, auf „ein leidenschaftliches, rotes Österreich“ hinzuarbeiten. Es brauche die „größtmögliche Geschlossenheit“ in der Partei. Inhaltlich sei der Akzent auf einen zukunftsorientierten, sozialen Kurs zu setzen. Schwung, Unkompliziertheit und einen Mix aus Frauen und Männern, aus Jung und Alt wünscht sie sich für ihre Partei. Gabi Burgstaller ist eine Verfechterin der Kinderabtreibung und kämpft seit Monaten um deren Einführung auch an der Landesklinik Salzburg.
Anglikanische Kirche vor dem ‘Aus’?
Großbritannien. David Hope, der anglikanische Bischof von York (Nordengland), warnte laut der Wochenzeitung ‘Sunday Telegraph’ vor einem Zusammenbrechen der anglikanischen Kirche. York ist der zweitwichtigste anglikanische Bischofssitz nach Canterbury. Eine Fixierung auf die Homosexualität und die Bischofsweihen für Frauen behindere den Blick auf das Wesentliche im Glauben. Junge Menschen würden durch die ständigen Diskussionen und den anhaltenden kircheninternen Streit abgeschreckt. Die Anglikaner sollten sich mit den wesentlichen Inhalten des Glaubens und um die Aufgaben der Kirche kümmern.
Der Bischof von Myra
Am heutigen Tag gedenkt die Kirche des hl. Nikolaus von Myra. Der hl. Nikolaus wurde im ausgehenden 3. Jahrhundert geboren. Er war einer der 318 Bischöfe, die am 1. Konzil von Nicäa im Jahr 325 teilnahmen. Der Bischof von Myra wird in der Kirche als großer Wunder- und Wohltäter verehrt. Myra ist eine Stadt in der heutigen Westtürkei. Im Jahr 1087 stahlen italienische Seeleute die Reliquien des Heiligen und brachten sie von Myra nach Bari (Süditalien). Bis heute ruhen die Reliquien dort in der Basilika St. Nicola. Bari ist eine Hafenstadt und die Hauptstadt der italienischen Süd-Ost Region Apulien.
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