Die ersten verheirateten Diakone
Vor der anberaumten Weihe ließ der zuständige Erzbischof sicherheitshalber Fragebögen an die Gläubigen verteilen, um die Stimmungslage auszuloten.

„Das ist ein Schritt, um im Leben und Dienst der Kirche die Rolle der Laien wiederherzustellen“, erklärte ein Sprecher des Erzbischofs von Bombay, Ivan Kardinal Dias, nach Angaben des indischen Informationsdienstes ‘Newindpress’.
Man folge der Richtung, die durch die Diözesansynode des Jahres 2002 vorgegeben worden sei. Die Synode habe angeregt, daß Laien in der Kirche eine Rolle spielen, meinte der Sprecher.
‘Newindpress’ weiß zu berichten, daß die Diakone in der Kirchengeschichte hierarchisch neben den Bischöfen und Priestern gestanden seien.
Das Amt sei eingesetzt worden, nachdem die „ritualistische und klerikale Arbeit“ stark zugenommen habe.
Doch während vieler Jahrhunderte sei das Amt unbesetzt geblieben. Erst im Jahr 1983 sei es vom Vatikan erneut wieder aktiviert worden.
Gegenwärtig gebe es in der Kirche weltweit etwa 30.000 verheiratete Diakone.
Von verheirateten Männern, die sich zu Diakonen weihen ließen, werde – so ‘Newindpress’ – erwartet, daß sie das Zölibatsgelübde ablegen [sic].
Man müsse die Gläubigen auf die Ständigen Diakone vorbereiten, soll der Sprecher des Erzbischofs von Bombay weiter erklärt haben:
„Wir mußten damit rechnen, daß es vonseiten der Pfarreimitglieder, die es nicht schätzen würden, die Kommunion von einem Laien zu empfangen, Widerstände geben könnte.“
Darum seien in den betroffenen Pfarreien Fragebögen verteilt worden, um die Meinungslage zu eruieren.
Wie erwartet, sei man auf Widerstand gestoßen, „aber nicht auf viel“.
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Samstag, 28. Januar 2006 17:59
markos evgenikos: Der Papst ist nicht der einzige nachfolger aud dem Stuhl Petri
Es givt 2 weitere Bischöffe die nachfolger auf dem Stuhl Petri sind.
Schliesslich im Apostolischen Konzil vom 52 n.C.(oder früher?)haben die Aposteln alle zusammen etwas beschlossen und nicht der Petrus.
Sie haben damit gezeigt,dass nur ökumenisch kann man die Probleme lösen und nicht nur mit Entscheidungen des einen oder anderen nachfolgers.
Daher auch die Bedeutung der ökum. Konzilen.
Ich glaube auch,dass Die damalige RKK eher der heutigen Orthodoxie ähnelte und nicht der heutigen RKK
Schliesslich im Apostolischen Konzil vom 52 n.C.(oder früher?)haben die Aposteln alle zusammen etwas beschlossen und nicht der Petrus.
Sie haben damit gezeigt,dass nur ökumenisch kann man die Probleme lösen und nicht nur mit Entscheidungen des einen oder anderen nachfolgers.
Daher auch die Bedeutung der ökum. Konzilen.
Ich glaube auch,dass Die damalige RKK eher der heutigen Orthodoxie ähnelte und nicht der heutigen RKK
Dienstag, 24. Januar 2006 10:56
Benedikt: @ Gatte
Vielleicht sollten Sie sich selbst einmal mit den Grundlagen beschäftigen, statt die V2-Sprüchlein ungeachtet
einer inhaltlichen Prüfung nachzusagen.
Empfehle ich Ihnen auch:
Die Enthaltsamkeitspflicht für Kleriker (ab dem Subdiakonat) galt seit Anfang der Kirche, seit apostolischer Zeit
Den Subdiakon gibt es erst seit dem 3. Jahrhundert, zu den höheren Weihen zählte er erst im 12. Jh. und noch Papst Alexander III. (12. Jh.) fasste den Zölibat der Subdiakone weniger streng auf.
Ganz und gar üblich von Beginn an der Kirche und niemals bestritten dagegen ist, dass die Kirche den Zölibat regeln darf; dass der Zölibat keine Glaubensfrage ist und dass der Zölibat kein Dogma ist. Wer daher meint, die Kirche sei nicht im Stande, unter gewissen Umständen einen verheirateten Mann zum Diakon zu weihen, der hat in seinem Tradi-Anzug einen kleinen Webfehler.
Empfehle ich Ihnen auch:
Die Enthaltsamkeitspflicht für Kleriker (ab dem Subdiakonat) galt seit Anfang der Kirche, seit apostolischer Zeit
Den Subdiakon gibt es erst seit dem 3. Jahrhundert, zu den höheren Weihen zählte er erst im 12. Jh. und noch Papst Alexander III. (12. Jh.) fasste den Zölibat der Subdiakone weniger streng auf.
Ganz und gar üblich von Beginn an der Kirche und niemals bestritten dagegen ist, dass die Kirche den Zölibat regeln darf; dass der Zölibat keine Glaubensfrage ist und dass der Zölibat kein Dogma ist. Wer daher meint, die Kirche sei nicht im Stande, unter gewissen Umständen einen verheirateten Mann zum Diakon zu weihen, der hat in seinem Tradi-Anzug einen kleinen Webfehler.
Montag, 23. Januar 2006 23:51
Gotthard: unbeteiligt
der „west-römische Bischof“ hat an keinem der ersten ökumenischen Konzilien teilgenommen… im Grunde war er an den theologischen Auseinandersetzungen und Festschreibungen dieser Jahrhunderte nicht beteiligt.
Montag, 23. Januar 2006 22:06
Jean: Lieber Markos (Teil II)
…Der Anspruch des heutigen Roms jedenfalls speist sich letztlich nicht aus politischen Kontinuitäten
aus der Antike – dann bliebe Konstantinopel immer noch sekundär und Moskau mindestens tertiär –, sondern
aus der primären Tatsäche, dass der Apostelfürst Petrus seine Kathedra in Rom errichtet hat. Dadurch
wuchs die Bedeutung Roms, auch wenn es politisch von Konstantinopel überholt wurde; dadurch schmälerte
sich die Bedeutung Roms auch nicht, als vor nunmehr 200 Jahren das Hl. Römische Reich endgültig zerfallen
war.
Unterscheiden wir also Reich und Kirche. Und, lieber Markos, tun Sie das ebenfalls.
Unterscheiden wir also Reich und Kirche. Und, lieber Markos, tun Sie das ebenfalls.
Montag, 23. Januar 2006 21:39
Irenäus: @Eugenikos
Es ist doch bezeichnend, daß Sie nicht mehr anschreibbar sind, seitdem ich Ihnen eine e-mail geschrieben
habe. Um zu Ihrer Frage zurückzukommen, ja natürlich ist die römisch-katholische Kirche die direkte
Fortsetzung der Kirche des 1.Jahrtausends, jedenfalls ist das meine Überzeugung.
Um jedenfalls eine meiner Anfragen an Sie zu wiedeholen, könnten Sie einem Wahrheitssuchenden jedenfalls eine beantworten:
Die sog. orthodoxe Kirche lehrt, daß die Epiklese für die eucharistische Liturgie notwendig sei. Wie kann sie gleichzeitig Gregor den Großen als Heiligen verehren, in dessen Liturige diese gafr nicht vorkommt? Nach Lehre dieser Kirche wäre er doch ein Häretiker.
Um jedenfalls eine meiner Anfragen an Sie zu wiedeholen, könnten Sie einem Wahrheitssuchenden jedenfalls eine beantworten:
Die sog. orthodoxe Kirche lehrt, daß die Epiklese für die eucharistische Liturgie notwendig sei. Wie kann sie gleichzeitig Gregor den Großen als Heiligen verehren, in dessen Liturige diese gafr nicht vorkommt? Nach Lehre dieser Kirche wäre er doch ein Häretiker.
Montag, 23. Januar 2006 21:35
Jean: Lieber Markos (Teil I)
Es hilft ja nichts – Sie müssen schon erkennen, dass Rom nicht von Byzanz stammt, sondern Konstantinopel
deshalb Ostrom heißt, weil es sich von Rom her legitimiert. Da können Sie das Hl. Römische Reich noch
so sehr verunglimpfen; der Römische Pontifex verbindet das alte heidnische Rom mit dem neuen christlichen.
Dass sich der große Teil der frühen theologischen Vergewisserungen geographisch im kleinasiatischen Bereich und denkgeschichtlich im griechischen Horizont abspielt, steht außer Frage. Für das Deutschland des 16. Jahrhunderts und darüber hinaus gilt ähnliches. Und trotzdem sitzt weder in Griechenland noch in der Türkei noch in Deutschland der Nachfolger Petri, der Papst. Sondern in Rom, in „West“-Rom. Vielleicht wird man eine solche Aussage dann einmal nicht mehr als „kulturhegemonial“ auf der Schablone „ost-west“ missinterpretieren, wenn man – namentlich die „Orthodoxien“ – die eigenen nationalen und kulturellen Präjudizien überdenkt.
Dass sich der große Teil der frühen theologischen Vergewisserungen geographisch im kleinasiatischen Bereich und denkgeschichtlich im griechischen Horizont abspielt, steht außer Frage. Für das Deutschland des 16. Jahrhunderts und darüber hinaus gilt ähnliches. Und trotzdem sitzt weder in Griechenland noch in der Türkei noch in Deutschland der Nachfolger Petri, der Papst. Sondern in Rom, in „West“-Rom. Vielleicht wird man eine solche Aussage dann einmal nicht mehr als „kulturhegemonial“ auf der Schablone „ost-west“ missinterpretieren, wenn man – namentlich die „Orthodoxien“ – die eigenen nationalen und kulturellen Präjudizien überdenkt.
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