Letztes Jahr verlor die Bundesrepublik – trotz Einwanderung von 173.000 Ausländer – 50.000 Einwohner. Weil die Abtreibung eine heilige Kuh ist, gibt es nur eine Lösung: noch mehr Einwanderung.
(kreuz.net, Wiesbaden) Deutschlands Bevölkerung schrumpft bedrohlich. Das berichtete die Tageszeitung
‘Die Welt’ am 20. Januar.
Im vergangenen Jahr verlor Deutschland nach Angaben des ‘Statistischen Bundesamtes’
trotz Einwanderung 50.000 Einwohner.
Das Land besitzt gegenwärtig 82,45 Millionen Einwohner.
Hauptgrund
für den Bevölkerungsschwund sind die enormen Abtreibungszahlen und die damit einhergehenden sinkenden
Geburtenraten.
Im vergangenen Jahr entgingen nach ersten statistischen Auswertung 690.000 Kinder in Deutschland
der Abtreibung. Das sind 16.000 Kinder weniger als ein Jahr zuvor.
Gleichzeitig starben 820.000 bis 830.000
Menschen. Somit schrumpfte die Bevölkerung – ohne Einwanderung – um ungefähr 140.000 Menschen.
2004
betrug das Geburtendefizit 113.000 Menschen.
Am weitesten klaffte der Abgrund zwischen Geburten und Sterbefällen
in Nordrhein-Westfalen. Das größte Bundesland verlor insgesamt 26.720 Menschen.
Im Minus liegen auch
Niedersachsen (minus 15.434), Sachsen (minus 14.526), Rheinland-Pfalz (minus 10.415) und Brandenburg (minus
9678).
Einen kleinen Zuwachs verzeichneten nur Baden-Württemberg (plus 1.118) und Hamburg (plus 1.278).
Im Unterschied zu den 80er und 90er Jahren vermag die Zuwanderung den Bevölkerungsschwund nicht mehr
auszugleichen.
Im Jahr 2005 zogen mindestens 173.000 Ausländer nach Deutschland, während gleichzeitig
etwa 83.000 Deutsche das Land verließen.
Doch weil sich das Geburtendefizit von 113.000 auf 140.000
erhöhte, reicht der Zuwanderungsüberschuß längst nicht mehr aus.
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31 Lesermeinungen
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#31 GerdEric 09:30:14 | Dienstag, 28. Februar 2006
Ist denn die Vermehrung der Deutschen heilsnotwendig? Ist doch nur gut, wenn ein Volk ausstirbt, das nicht
an G’TT glaubt. …und wenn die Katholiken wieder fleissig sich vermehren, dann ist Deutschland auch bald
wieder katholisch.
#30 clemens 19:35:50 | Donnerstag, 26. Januar 2006
@Rosalinde Auf den Schluss, den Sie bei Clemens’ Posting ziehen, wäre ich nicht auf Anhieb gekommen-
danke O, dann fehlt Ihnen noch ein Knoten im Gehirn, den Demon schon hat!
#29 Rosalinde 14:38:03 | Donnerstag, 26. Januar 2006
Merci beaucoup @Demon Auf den Schluss, den Sie bei Clemens’ Posting ziehen, wäre ich nicht auf Anhieb
gekommen- danke @Clemens Klar glaube ich an mich selbst, das sollte jeder Mensch tun. Natürlich würde
ich mich nicht dazu versteigen, G’tt sein zu wollen. In dieser Hinsicht bin ich eher Spinozistin- sehe
mich als einen Teil G’ttes, allerdings ohne einem Panthesismus zu verfallen. So weit überliefert, schuf
er Adam und Eva nach seinem Bilde- reinster Anthropozentrismus…
#28 DemonDeLuxe † 20:47:44 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@clemens – verkappter Satanist? Tja. Jetzt haben Sie die Wahl: Entweder haben Sie gerade Bockmist verzapft…
oder Sie huldigen in Wirklichkeit dem Satanismus. Glauben Sie nicht? Schauen Sie ‘mal hier: „Glaube heißt
fest für wahr halten, was Gott geoffenbart hat.(Kath. Kathechismus)“ …und weiter unten: „Sie glauben,
was Ihnen in den Kram passt. Sie glauben vorallem an sich selbst.“ Durch Substitution erhalten wir ergo
als Ihre Aussage: „Sie sind Gott“ Das allerdings ist nicht aus dem katholischen,sondern aus dem satanischen
Katechismus. Dumm gelaufen. Man sollte halt nicht ‘mal „Glaube“ als etwas ad ultimo Überhöhtes und wenige
Zeilen später als Pejorativ verwursten; da schießt man sich ins Knie. q.e.d. Darauf, dass Sie selbst
keineswegs glauben, was „Gott“ gesagt hat, sondern an das, was andere MENSCHEN von ihm und über ihn BEHAUPTET
haben, gehe ich gar nicht erst ein.
@Rosalinde Glaube heißt fest für wahr halten, was Gott geoffenbart hat.(Kath. Kathechismus) Gott hat
zu den Menschen gesprochen, im alten Bund zu den Propheten und im neuen Bund durch Jesus Christus. Durch
den Verstand kann der Mensch bereits zur Gotteserkenntnis gelangen (sofern er welchen hat und ihn einsetzt).
Aber viele Glaubensartikel sind nur durch die Offenbarung Gottes bekannt: Das Gott ein Gott in drei Personen
ist (Dreifaltigkeit), kann kein Mensch einfach so erkennen. Das hat Gott geoffenbart und Glaube heißt
Ja-sagen, weil Er es sagt, nicht weil mir das gefällt und ich es ganz nett finde! Sie glauben, was Ihnen
in den Kram passt. Sie glauben vorallem an sich selbst.
#26 Rosalinde 13:25:52 | Mittwoch, 25. Januar 2006
clemens Klar habe ich einen Glauben, sonst würde ich sicher nicht so optimistisch leben. Ich glaube an
eine Welt, in der die Menschen es schaffen, Ihre Verhältnisse untereinander so zu regeln, daß sie keinen
G’tt mehr brauchen, weil sie selbst Erwachsen sind Solange diese Welt nicht existiert, nehme ich den
Glauben an G’tt ernst, unterscheide aber zwischen Glaubensformen, die die menschliche Vernunft zu würdigen
wissen, insbesondere in Auseinandersetzung mit Bibelinhalten und solchen, die auf einem herrschaftlich
inspirierten Dogmatismus in Vermischung mit heidnischen Elementen beruhen. Letztere Formen lehne ich ab
und werde, wenn es so kommen sollte, daß ich gezwungen werde das anzunehmen, sie bekämpfen oder auswandern.
@Rosalinde wie kommen Sie auf die absurde Idee, daß ich mich einer Religion unterordnen würde? O doch,
sie würden! Der Druck wird groß sein und Sie haben keinen Glauben!
#24 DemonDeLuxe † 02:30:27 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Clemens „Jetzt habe ich Ihren Nicknamen mal nicht verhunzt. Nett, nicht?“ Erwarten Sie jetzt einen Gutpunkt
im Klassenbuch? „Klar, die „Eu“-thanasie (eingeführt von „Eu“-Dämonen), die nach der Abtreibund nötig
wird!“ Euthanasie bedeutet wörtlich „schöner Tod“ und ist das, was sich jeder von uns erhofft („sanft
einschlafen im Kreise der Lieben“), aber kaum einer bekommt. Dass die Nazis den Begriff pervertierten,
dafür kann das Wort nichts. Eudämonie bezeichnet einen Zustand der Glückseligkeit und des seelischen
Wohlbefindens, also z.B. das, was Christen sich im Jenseits erhoffen. Aber treiben Sie nur Ihren verbalen
Schindluder mit nicht verarbeiteten Begrifflichkeiten. Dass engstirnig aufgefasster Ultra-Katholiszismus,
Deutschtümelei und Fremdenangst oft Hand in Hand gehen, ist nichts Neues. Insofern mache ich mir jetzt
gar nicht die Mühe, gegen Ihre Äußerungen zu argumentieren. Mit Ihrer Polemik gegen deutsche Abgeordnete
mit Migrationshintergrund befinden Sie sich im Kontrast zu allen möglichen Stufen geltenden Rechts, das
wiegt stärker als alles, was ich sagen könnte… und gibt Ihnen einen Hinweis, wie ernst man Ihre Sprüche
nehmen sollte. Aber eines verspreche ich Ihnen: Sollten einmal Christen hier „verfolgt“ werden, finden
Sie mich auf Ihrer Seite. Bedanken Sie sich bei Voltaire.
#23 methusalix † 00:32:11 | Dienstag, 24. Januar 2006
@clemens Was soll diese Hsterie? Wir Katholiken führen uns ja auch nicht mehr auf, wie in der Bartholomäusnacht
und wie die Kreuzritter, als sie Jerusalem erobert hatten. Ebensowenig führen sich die Muslime alle auf
wie Osama bin Laden und Co.! Ausserdem wird deren Geburtenrate sehr schnell in den Keller gehen, wenn
sie erst einmal begriffen haben, wie der Hase bei uns läuft. Mit mehreren Kindern wird es in dieser Republik
äusserst ungemütlich, wenn sie eine Wohnung suchen. Und auf Dauer werden unsere Mitbürgerinnen und
Mitbürger aus der Türkei auch nicht mit seches Kindern in einer zwei- oder drei-Zimmer-Wohnung bleiben.
#22 Rosalinde 00:24:35 | Dienstag, 24. Januar 2006
@clemens wie kommen Sie auf die absurde Idee, daß ich mich einer Religion unterordnen würde? Eher glaube
ich, daß es ziemlich egal ist, für welche der beiden Spielarten von Märthyrerkult Sie sterben werden.
Wären Sie in Palästina aufgewachsen… nun ja, anderes Thema. Jedenfalls nehme ich nicht an (im Gegensatz
zu Ihnen), daß wir irgendwann alle Muslime werden müssen, bloß weil hier ein paar Muslime leben. Ganz
abgesehen davon, daß es ähnlich wie im Christentum Vernünftige und autoritäre Fundamentalisten gibt-
das komplette Spektrum halt.
Also den Cem Özdemir kenne ich persönlich ich nicht, ich kenne mehre dieses Namens. @Rosalinde Ich habe
keine Angst, ich weiß, das bei unserer demographischen Entwicklung die Moslems nur warten müssen, bis
sie an der Macht sind und dann werden wir sehen. Da Sie sicher sehr leicht bereit sein werden, Moslem
zu werden und sich dieser Religion unter zuordnen, wenn Sie mit dem Tod bedroht werden, werden wir, die
wir Christen bleiben wollen, für Gott und den Glauben sterben als Marthyrer. Noch mal, ich habe keine
Angst, ich hoffe das mit der Kraft Gottes sogar. Im 3. Geheimnis von Fatima ist diese Christenverfolgung
vorausgesagt und in La Salette auch.
#20 methusalix † 23:03:23 | Montag, 23. Januar 2006
@clemens Also den Cem Özdemir kenne ich persönlich, das wäre ein prima Aussenminister! Er ist in Bad
Urach, im Herzen der Schwäbischen Alb geboren und dort und in Ludwigsburg bei Stuttgart aufgewachsen
und zur Schule gegangen. Er war MdB und ist jetzt Abgeordneter der Grünen zum Europäischen Parlament
in Strassburg. Spricht natürlich fliessend und ohne jeden Akzent Deutsch und Schwäbisch. Guckst Du hier:
www.oezdemir.de www.kreuz.net/www.oezdemir.de
@clemens Hui, da hat aber einer eine Menge Angst vor Überfremdung- und wohnt wahrscheinlich nicht in
Frankfurt sondern in einem Kaff, wo die Ausländerquote mal gerade 0,1% beträgt- kurz: auch Ihnen möchte
ich mal keine Ahnung von den Statistiken unterstellen. Ansonsten keine Angst vor deutschen Bürgern mit
Migrationshintergrund im Bundestag: so wie hier Integration funktioniert, nämlich durch sozialen Ausschluss
aller anders erscheinenden und denkenden Bevölkerungsgruppen (das hat Tradition, ganz am Rande…) ist
die Wahrscheinlichkeit gering, daß es mal einen Herrn Özdemir als Bundeskanzler gibt- Demokratie steckt
hier halt in Kinderschuhen…
@DemondeLuxe Jetzt habe ich Ihren Nicknamen mal nicht verhunzt. Nett, nicht? Dementsprechend muss man
also andere als die bisherigen Wege finden. Gesellschaftliche Konventionen, Gesetze etc.… Klar, die
„Eu“-thanasie (eingeführt von „Eu“-Dämonen), die nach der Abtreibund nötig wird! Zur Einwanderung:
Eine Türkin mit 6 Kindern sagte mal: „Wir brauchen keinen heiligen Krieg. Wir gebären euch kaputt!“
Der Bundestag im Jahre 2030: Bundeskanzler Herr Özthürk, Außenminister Herr Özdemir, Finanzminister
Herr Kusmir…usw. Und für die deutsche Minderheit: Frau Müller
nö, @uwe: Kinder der „zweiten Generation“ verhüten genauso und die Diskussion bzw die kuturellen Bruchlinien
sind bei Familien von Einwanderern noch wesentlich schärfer ausgebprägt – deshalb auch die Hinwendung
zu (einer konstruierten) Tradition; und Verhütungsmittel bzw Abtreibung zu verbieten ist, zumindest was
Verhütungsmittel angeht, schlicht Humbug; btw: in Japan wurde „die Pille“ erst 1995 erlaubt – trotzdem
hat dieses Land eine sehr überalterte Gesellschaft; es sind eben gesellschaftliche Prozesse, die mit
Wohlstand und Bildung einhergehen, die zu einer veringerten Geburtenrate führen – wenn Politik und Gesellschaft
nicht adäqut darauf reagieren – siehe Skandinavien oder Frankreich (die Gebrutenrate der Einwandererfamilien
fällt dort im Vergleich zu den seit Generationen im Land lebenden Fronzösinnen und Franzosen dabei nicht
ins Gewicht!).
@Benedikt78 Einwanderern pauschal Kulturlosigkeit zu unterstellen ist so ziemlich das letzte. Als Beispiel
den Islam, von dem sie vermutlich nur aus den Massenmedien wissen, anzuführen, entbehrt für Sie als
traditionellen Katholiken allerdings nicht einer gewissen Ironie… Anomien sind wohl eher der fehlenden
Integrationspolitik in Deutschland als dem fehlenden Willen der Einwanderer geschuldet. Ansonsten werde
ich mich weigern, in einem Land Kinder zu bekommen, wo es nicht möglich ist, seinen Beruf nach kurzer
Zeit wieder voll aufzunehmen und die Kinder gleichzeitig gut versorgt zu wissen.
#15 Uwe Schmidt 16:29:48 | Montag, 23. Januar 2006
Einwanderer Die Einwanderer sind wenigstens fromm und verhüten nicht. Die dekadenten Millionen autochthonen
Europäer werden mit der Zeit ohnehin aussterben, weil sie ja so gut wie keine Kinder bekommen.
Paradox Das Thema Überbevölkerung wurde angesprochen. Ich denke, dass die Länder Europas einen Fehler
machen, wenn sie Abtreibungen unterstützen und gleichzeitig die Einwanderung fördern. Die meisten Einwanderer
haben keine Ausbildung, Sprachkenntnisse und haben andere kulturelle Werte. Das führt zu grossen Spannungen
in der Gesellschaft. Als Beispiel kann ich den Islam erwähnen. Wenn man also meint, dass man die fehlenden
Geburten durch Einwanderung ersetzen kann, dann hat man eine falsche Lösung. Diese Lösung bringt nur
zusätzliche Probleme und zu beantwortende Fragen (Integration, Kriminalität, Gewalt…). Wer es nicht
glaubt, soll bitte die Statistiken studieren. Noch etwas zu Schweden. Schweden setzt nicht auf die Familie,
sondern besteuert sein Bürger sehr hoch, damit der Staat die vielen Aufgaben übernehmen kann, die sonst
die Familie erledigt. Kann auch keine Lösung sein, oder?
Christentum Im Christentum geht es nicht um Geburtenraten, wirtschaftliches Wachstum oder sonstige Fragen
der Nützlichkeit oder des nationalen Interesses. Wer dies anders sieht, kann ja gerne die Deutschen Christen
neugründen.
#12 DemonDeLuxe † 03:23:24 | Montag, 23. Januar 2006
@Uwe Schmidt Ah, ok, ich konkretisiere: Was will / kann man dagegen tun, ohne die Menschen zu vergewaltigen
bzw. dem angeblich ja gottgewollten „freien Willen“ Hohn zu sprechen? „Verhütung verbieten“? Klasse Idee –
ich keine diverse Millionen Deutsche, die gegen einen solchen Gesetzesvorschlag auf die Barrikaden gehen
würden, und zwar nicht nur im übertragenen Sinne. Zählen Sie meine Partnerin und mich dazu – wir schätzen
es nicht,wenn sich fremde Leute uneingeladen und ohne jegliches Mandat dazu in unser Sexualleben drängen
wollen.
#10 DemonDeLuxe † 00:28:03 | Montag, 23. Januar 2006
@clemens Der Gebrauch von Namensverballhornungen war ja schon immer ein Beleg fundierter Argumentation
und hohen Intellekts… ich sehe zwar nicht, inwieweit eine derartiges Armutszeugnis Ihrer selbst Ihrer
Argumentation dienlich sein sollte, aber vielleicht wissen Sie es ja wenigstens selbst. „Weniger Nachwuchs
bedeutet zunahme der Alten, also Überalterung.“ Das ist bekannt. Dementsprechend muss man also andere
als die bisherigen Wege finden. Gesellschaftliche Konventionen, Gesetze etc. haben sich den Menschen anzupassen,
für die sie da sind – sie sind keine Dogmen. Das gilt selbst dann, wnn Menschen wie Sie sie so behandeln.
„Aber das können Blinde wirklich nicht sehen!!!“ Sie brauchen nicht so überheblich zu tun, dazu besteht
keinerlei Anlass. Und wenn Sie sich noch so empören, so kommen Sie doch nicht an der Tatsache vorbei,
dass die Menschen offenbar weniger Kinder wollen. Was man tun kann, ist, DEN Teil dessen abzufangen, der
aus kinderwidrigen Umständen besteht (zu wenige KiTas z.B.), aber sonst? Was wollen Sie tun? Zwangsbesamungen?
Kloning? Kommen Sie ‘mal aus Ihrer festgemauerten Phantasiewelt hervor und stellen Sie sich den Herausforderungen
der Realität, statt auf vermeintlich fixe Dogmen zu pochen, bitte. @Pero Auf dem Niveau – belassen wir’s
dabei.
OOch, Demönlein immun gegen Ratio scheinen Sie zu sein. Weniger Nachwuchs bedeutet zunahme der Alten,
also Überalterung. Wer also soll noch konsumieren und Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze schaffen?
Die Alten??? Die brauchen nicht mehr viel außer Pflege und Ärzten und Arznei. Konsumieren müssen die
Familien mit Kindern, sie müssen essen, wohnen, sich kleiden usw. Sie zahlen die Krankenkassenbeiträge
zu 80 %, da sie gesünder sind, als die Alten und sie zahlen die Renten. Aber wenn die Alterspyramide
uferlos sich nach oben verbreitert, bricht das Sozialsystem zusammen. Aber das können Blinde wirklich
nicht sehen!!!
@DemonDeLuxe Genauso wird BEHAUPTET, irgendwer wolle geringere Nachwuchsraten mit erhöhter Immigration
ausgleichen (das ist zwar Kokolores, aber versuchen SIe das ?mal zu widerlegen?). Es gibt schon genug
Leute die auf einem Auge blind sind. Sie gehören aber offensichtlich zu der extrem seltenen Spezies die
auf beiden Augen blind ist. Wenn Sie eine tatsächliche Situation, die seit 40 Jahren objektiv nachweisbar
nicht nur geschieht, sondern regelrecht ausufert, in den Bereich der „Verschwörungstheorie“ drängen
wollen, gehören Sie vielleicht selber zum Establishement, oder zumindest zu den Meinungsmachern. Mit
diesem Kompliment möchte ich vermeiden, Sie mit dem Umfeld der „Nützlichen Idioten“ in Verbindung zu
bringen!
Unseriöse Inforamtionen „Im vergangenen Jahr entgingen nach ersten statistischen Auswertung 690.000 Kinder
in Deutschland der Abtreibung. Das sind 16.000 Kinder weniger als ein Jahr zuvor.“ Was soll das? Daß
letztes Jahr 690.000 Kinder, 16.000 weniger als 2004, geboren wurden, heißt nicht, daß die Zahl der
Abtreibungen gestiegen wäre, wie Sie suggerieren! Derlei Berichterstattung finde ich unseriös und unter
jeder journalistischen Würde. Und ohne Wahrung derselben wird es Ihnen nicht gelingen, die ‘message’,
um die es Ihnen geht, an den Mann, respektive die Frau zu bringen.
Wie ist es möglich? Wie ist es nur möglich, daß in diesem Land jedes Jahr weit über 100.000 wehrlose
Menschen getötet werden, bei lebendigem Leib mit Sauggeräten in Stücke gerissen werden und fast niemand
mehr gegen dieses andauernde Menschheitsverbrechen seine Stimme erhebt geschweige denn dagegen Widerstand
leistet, sondern fast alle es mit einem Schulternzucken hinnehmen und viele dieses Verbrechen auch noch
als Durchsetzung „reproduktiver Rechte“ o.ä. aktiv befürworten? Wie ist es möglich, daß dieses Menschheitsverbrechen
vom Staat nicht nur straffrei gelassen wird sondern auch noch geschützt wird. Hochachtung und Respekt
vor den wenigen Personen in unserem Land, die gegen dieses Verbrechen an den wehrlosen Kindern wirklich
noch angemessen Widerstand leisten und dafür persönliche Nachteile und Drangsale – von verbalen Angriffen
bishin zu Geld- und Gefängnisstrafen – in Kauf nehmen! Diese sind es, die selbstlos der Welt ein beeindruckendes
Zeugnis für die unantastbare Würde jedes Menschen ablegen.
#5 DemonDeLuxe † 20:37:40 | Sonntag, 22. Januar 2006
@Gallowglas – Ein Axiom folgt auf das andere Sie haben natürlich Recht, mit Logik hat derlei Denken herzlich
wenig zu tun. Es wird schlichterdings BEHAUPTET, dass Bevölkerungswachstum „gut“ sei (man hat da notfalls
ja auch schnell irgendein Bibelverslein zur Hand). Genauso wird BEHAUPTET, irgendwer wolle geringere Nachwuchsraten
mit erhöhter Immigration ausgleichen (das ist zwar Kokolores, aber versuchen SIe das ‘mal zu widerlegen…).
Und dann wird noch BEHAUPTET, es gäbe einen Gott, von dem (oder dessen Mutter) man weiterhin BEHAUPTET,
er sei gegen Abtreibung. Mit Argumenten haben Sie da keine Chance. Behauptungen sind immun gegen Ratio.
Stellt sich natürlich die Frage … wo bei der Sache eigentlich das Problem sein soll ? Wir können nichtmal
den bereits hier Lebenden genug Arbeitsplätze und ausreichende soziale Absicherung bieten, was würde
da erst ein Bevölkerungswachstum für Folgen haben ? Allerdings, wenn man einen Bevölkerungsrückgang
unbedingt als etwas negatives sehen will, dann muß sich die RKK durchaus mit an die Nase fassen, wenns
ums verursachen geht .
Stilblüte m vergangenen Jahr entgingen nach ersten statistischen Auswertung 690.000 Kinder in Deutschland
der Abtreibung. Das sind 16.000 Kinder weniger als ein Jahr zuvor. Was soll denn diese ideologische Kampfparole?
Der verbale Einsatz gegen die Abtreibung gebiert schon seltsame Stilblüten…
#2 methusalix † 16:00:39 | Sonntag, 22. Januar 2006
Die Konsequenz wird sein, dass wir das von Audenauer nur halb eingeführte Sozialsystem („Kinder kriegen
die Leute immer!“ soll er getönt haben, als man ihn auf seine Fehler aufmerksam gemacht hat.) umstellen
müssen. Wie das funktioniert wird uns gerade vom sozialdemokratisch geprägten Schweden vorexerziert.
Die haben allerdings den Vorteil, dass sie nicht so ideologisch verbohrt sind, wie viele, vor allem an
der „heiligen Familie“ hängende, hier in Deutschland.