Demographie
Deutschland schrumpft vor sich hin
Letztes Jahr verlor die Bundesrepublik – trotz Einwanderung von 173.000 Ausländer – 50.000 Einwohner. Weil die Abtreibung eine heilige Kuh ist, gibt es nur eine Lösung: noch mehr Einwanderung.
(kreuz.net, Wiesbaden) Deutschlands Bevölkerung schrumpft bedrohlich. Das berichtete die Tageszeitung ‘Die Welt’ am 20. Januar.

Im vergangenen Jahr verlor Deutschland nach Angaben des ‘Statistischen Bundesamtes’ trotz Einwanderung 50.000 Einwohner.

Das Land besitzt gegenwärtig 82,45 Millionen Einwohner.

Hauptgrund für den Bevölkerungsschwund sind die enormen Abtreibungszahlen und die damit einhergehenden sinkenden Geburtenraten.

Im vergangenen Jahr entgingen nach ersten statistischen Auswertung 690.000 Kinder in Deutschland der Abtreibung. Das sind 16.000 Kinder weniger als ein Jahr zuvor.

Gleichzeitig starben 820.000 bis 830.000 Menschen. Somit schrumpfte die Bevölkerung – ohne Einwanderung – um ungefähr 140.000 Menschen.

2004 betrug das Geburtendefizit 113.000 Menschen.

Am weitesten klaffte der Abgrund zwischen Geburten und Sterbefällen in Nordrhein-Westfalen. Das größte Bundesland verlor insgesamt 26.720 Menschen.

Im Minus liegen auch Niedersachsen (minus 15.434), Sachsen (minus 14.526), Rheinland-Pfalz (minus 10.415) und Brandenburg (minus 9678).

Einen kleinen Zuwachs verzeichneten nur Baden-Württemberg (plus 1.118) und Hamburg (plus 1.278).

Im Unterschied zu den 80er und 90er Jahren vermag die Zuwanderung den Bevölkerungsschwund nicht mehr auszugleichen.

Im Jahr 2005 zogen mindestens 173.000 Ausländer nach Deutschland, während gleichzeitig etwa 83.000 Deutsche das Land verließen.

Doch weil sich das Geburtendefizit von 113.000 auf 140.000 erhöhte, reicht der Zuwanderungsüberschuß längst nicht mehr aus.
      
31 Lesermeinungen
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#31   GerdEric   09:30:14 | Dienstag, 28. Februar 2006
Ist denn die Vermehrung der Deutschen
heilsnotwendig?
Ist doch nur gut,
wenn ein Volk ausstirbt,
das nicht an G’TT glaubt.
…und wenn die Katholiken wieder fleissig sich vermehren,
dann ist Deutschland auch bald wieder katholisch.
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#30   clemens   19:35:50 | Donnerstag, 26. Januar 2006
@Rosalinde
Auf den Schluss, den Sie bei Clemens’ Posting ziehen, wäre ich nicht auf Anhieb gekommen- danke :-)
O, dann fehlt Ihnen noch ein Knoten im Gehirn, den Demon schon hat!
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#29   Rosalinde   14:38:03 | Donnerstag, 26. Januar 2006
Merci beaucoup
@Demon
Auf den Schluss, den Sie bei Clemens’ Posting ziehen, wäre ich nicht auf Anhieb gekommen- danke :-)
@Clemens
Klar glaube ich an mich selbst, das sollte jeder Mensch tun. Natürlich würde ich mich nicht dazu versteigen, G’tt sein zu wollen. In dieser Hinsicht bin ich eher Spinozistin- sehe mich als einen Teil G’ttes, allerdings ohne einem Panthesismus zu verfallen. So weit überliefert, schuf er Adam und Eva nach seinem Bilde- reinster Anthropozentrismus…
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#28   DemonDeLuxe †   20:47:44 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@clemens – verkappter Satanist?
Tja. Jetzt haben Sie die Wahl: Entweder haben Sie gerade Bockmist verzapft… oder Sie huldigen in Wirklichkeit dem Satanismus. Glauben Sie nicht? Schauen Sie ‘mal hier:
„Glaube heißt fest für wahr halten, was Gott geoffenbart hat.(Kath. Kathechismus)“
…und weiter unten:
„Sie glauben, was Ihnen in den Kram passt. Sie glauben vorallem an sich selbst.“
Durch Substitution erhalten wir ergo als Ihre Aussage:
„Sie sind Gott“
Das allerdings ist nicht aus dem katholischen,sondern aus dem satanischen Katechismus. Dumm gelaufen. Man sollte halt nicht ‘mal „Glaube“ als etwas ad ultimo Überhöhtes und wenige Zeilen später als Pejorativ verwursten; da schießt man sich ins Knie. q.e.d.
Darauf, dass Sie selbst keineswegs glauben, was „Gott“ gesagt hat, sondern an das, was andere MENSCHEN von ihm und über ihn BEHAUPTET haben, gehe ich gar nicht erst ein.
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#27   clemens   20:28:54 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@Rosalinde
Glaube heißt fest für wahr halten, was Gott geoffenbart hat.(Kath. Kathechismus)
Gott hat zu den Menschen gesprochen, im alten Bund zu den Propheten und im neuen Bund durch Jesus Christus.
Durch den Verstand kann der Mensch bereits zur Gotteserkenntnis gelangen (sofern er welchen hat und ihn einsetzt).
Aber viele Glaubensartikel sind nur durch die Offenbarung Gottes bekannt: Das Gott ein Gott in drei Personen ist (Dreifaltigkeit), kann kein Mensch einfach so erkennen. Das hat Gott geoffenbart und Glaube heißt Ja-sagen, weil Er es sagt, nicht weil mir das gefällt und ich es ganz nett finde!
Sie glauben, was Ihnen in den Kram passt. Sie glauben vorallem
an sich selbst.
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#26   Rosalinde   13:25:52 | Mittwoch, 25. Januar 2006
clemens
Klar habe ich einen Glauben, sonst würde ich sicher nicht so optimistisch leben. Ich glaube an eine Welt, in der die Menschen es schaffen, Ihre Verhältnisse untereinander so zu regeln, daß sie keinen G’tt mehr brauchen, weil sie selbst Erwachsen sind :-)
Solange diese Welt nicht existiert, nehme ich den Glauben an G’tt ernst, unterscheide aber zwischen Glaubensformen, die die menschliche Vernunft zu würdigen wissen, insbesondere in Auseinandersetzung mit Bibelinhalten und solchen, die auf einem herrschaftlich inspirierten Dogmatismus in Vermischung mit heidnischen Elementen beruhen. Letztere Formen lehne ich ab und werde, wenn es so kommen sollte, daß ich gezwungen werde das anzunehmen, sie bekämpfen oder auswandern.
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#25   clemens   19:21:27 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Rosalinde
wie kommen Sie auf die absurde Idee, daß ich mich einer Religion unterordnen würde?
O doch, sie würden!
Der Druck wird groß sein und Sie haben keinen Glauben!
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#24   DemonDeLuxe †   02:30:27 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Clemens
„Jetzt habe ich Ihren Nicknamen mal nicht verhunzt. Nett, nicht?“
Erwarten Sie jetzt einen Gutpunkt im Klassenbuch?
„Klar, die „Eu“-thanasie (eingeführt von „Eu“-Dämonen), die nach der Abtreibund nötig wird!“
Euthanasie bedeutet wörtlich „schöner Tod“ und ist das, was sich jeder von uns erhofft („sanft einschlafen im Kreise der Lieben“), aber kaum einer bekommt. Dass die Nazis den Begriff pervertierten, dafür kann das Wort nichts. Eudämonie bezeichnet einen Zustand der Glückseligkeit und des seelischen Wohlbefindens, also z.B. das, was Christen sich im Jenseits erhoffen. Aber treiben Sie nur Ihren verbalen Schindluder mit nicht verarbeiteten Begrifflichkeiten.
Dass engstirnig aufgefasster Ultra-Katholiszismus, Deutschtümelei und Fremdenangst oft Hand in Hand gehen, ist nichts Neues. Insofern mache ich mir jetzt gar nicht die Mühe, gegen Ihre Äußerungen zu argumentieren. Mit Ihrer Polemik gegen deutsche Abgeordnete mit Migrationshintergrund befinden Sie sich im Kontrast zu allen möglichen Stufen geltenden Rechts, das wiegt stärker als alles, was ich sagen könnte… und gibt Ihnen einen Hinweis, wie ernst man Ihre Sprüche nehmen sollte.
Aber eines verspreche ich Ihnen: Sollten einmal Christen hier „verfolgt“ werden, finden Sie mich auf Ihrer Seite. Bedanken Sie sich bei Voltaire.
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#23   methusalix †   00:32:11 | Dienstag, 24. Januar 2006
@clemens
Was soll diese Hsterie?
Wir Katholiken führen uns ja auch nicht mehr auf, wie in der Bartholomäusnacht und wie die Kreuzritter, als sie Jerusalem erobert hatten. Ebensowenig führen sich die Muslime alle auf wie Osama bin Laden und Co.! Ausserdem wird deren Geburtenrate sehr schnell in den Keller gehen, wenn sie erst einmal begriffen haben, wie der Hase bei uns läuft. Mit mehreren Kindern wird es in dieser Republik äusserst ungemütlich, wenn sie eine Wohnung suchen. Und auf Dauer werden unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger aus der Türkei auch nicht mit seches Kindern in einer zwei- oder drei-Zimmer-Wohnung bleiben.
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#22   Rosalinde   00:24:35 | Dienstag, 24. Januar 2006
@clemens
wie kommen Sie auf die absurde Idee, daß ich mich einer Religion unterordnen würde? Eher glaube ich, daß es ziemlich egal ist, für welche der beiden Spielarten von Märthyrerkult Sie sterben werden. Wären Sie in Palästina aufgewachsen… nun ja, anderes Thema.
Jedenfalls nehme ich nicht an (im Gegensatz zu Ihnen), daß wir irgendwann alle Muslime werden müssen, bloß weil hier ein paar Muslime leben. Ganz abgesehen davon, daß es ähnlich wie im Christentum Vernünftige und autoritäre Fundamentalisten gibt- das komplette Spektrum halt.
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#21   clemens   00:02:57 | Dienstag, 24. Januar 2006
Also den Cem Özdemir kenne ich persönlich
ich nicht, ich kenne mehre dieses Namens.
@Rosalinde
Ich habe keine Angst, ich weiß, das bei unserer demographischen Entwicklung die Moslems nur warten müssen, bis sie an der Macht sind und dann werden wir sehen.
Da Sie sicher sehr leicht bereit sein werden, Moslem zu werden und sich dieser Religion unter zuordnen, wenn Sie mit dem Tod bedroht werden, werden wir, die wir Christen bleiben wollen, für Gott und den Glauben sterben als Marthyrer.
Noch mal, ich habe keine Angst, ich hoffe das mit der Kraft Gottes sogar.
Im 3. Geheimnis von Fatima ist diese Christenverfolgung vorausgesagt und in La Salette auch.
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#20   methusalix †   23:03:23 | Montag, 23. Januar 2006
@clemens
Also den Cem Özdemir kenne ich persönlich, das wäre ein prima Aussenminister! Er ist in Bad Urach, im Herzen der Schwäbischen Alb geboren und dort und in Ludwigsburg bei Stuttgart aufgewachsen und zur Schule gegangen. Er war MdB und ist jetzt Abgeordneter der Grünen zum Europäischen Parlament in Strassburg. Spricht natürlich fliessend und ohne jeden Akzent Deutsch und Schwäbisch. Guckst Du hier: www.oezdemir.de www.kreuz.net/www.oezdemir.de
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#19   Rosalinde   20:17:26 | Montag, 23. Januar 2006
@clemens
Hui, da hat aber einer eine Menge Angst vor Überfremdung- und wohnt wahrscheinlich nicht in Frankfurt sondern in einem Kaff, wo die Ausländerquote mal gerade 0,1% beträgt- kurz: auch Ihnen möchte ich mal keine Ahnung von den Statistiken unterstellen.
Ansonsten keine Angst vor deutschen Bürgern mit Migrationshintergrund im Bundestag: so wie hier Integration funktioniert, nämlich durch sozialen Ausschluss aller anders erscheinenden und denkenden Bevölkerungsgruppen (das hat Tradition, ganz am Rande…) ist die Wahrscheinlichkeit gering, daß es mal einen Herrn Özdemir als Bundeskanzler gibt- Demokratie steckt hier halt in Kinderschuhen…
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#18   clemens   19:55:27 | Montag, 23. Januar 2006
@DemondeLuxe
Jetzt habe ich Ihren Nicknamen mal nicht verhunzt. Nett, nicht?
Dementsprechend muss man also andere als die bisherigen Wege finden. Gesellschaftliche Konventionen, Gesetze etc.…
Klar, die „Eu“-thanasie (eingeführt von „Eu“-Dämonen), die nach der Abtreibund nötig wird!
Zur Einwanderung:
Eine Türkin mit 6 Kindern sagte mal: „Wir brauchen keinen heiligen Krieg. Wir gebären euch kaputt!“
Der Bundestag im Jahre 2030:
Bundeskanzler Herr Özthürk, Außenminister Herr Özdemir,
Finanzminister Herr Kusmir…usw.
Und für die deutsche Minderheit: Frau Müller
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#17   Yersinia   18:43:34 | Montag, 23. Januar 2006
nö, @uwe: Kinder der „zweiten Generation“ verhüten genauso
und die Diskussion bzw die kuturellen Bruchlinien sind bei Familien von Einwanderern noch wesentlich schärfer ausgebprägt – deshalb auch die Hinwendung zu (einer konstruierten) Tradition; und Verhütungsmittel bzw Abtreibung zu verbieten ist, zumindest was Verhütungsmittel angeht, schlicht Humbug; btw: in Japan wurde „die Pille“ erst 1995 erlaubt – trotzdem hat dieses Land eine sehr überalterte Gesellschaft; es sind eben gesellschaftliche Prozesse, die mit Wohlstand und Bildung einhergehen, die zu einer veringerten Geburtenrate führen – wenn Politik und Gesellschaft nicht adäqut darauf reagieren – siehe Skandinavien oder Frankreich (die Gebrutenrate der Einwandererfamilien fällt dort im Vergleich zu den seit Generationen im Land lebenden Fronzösinnen und Franzosen dabei nicht ins Gewicht!).
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#16   Rosalinde   17:21:27 | Montag, 23. Januar 2006
@Benedikt78
Einwanderern pauschal Kulturlosigkeit zu unterstellen ist so ziemlich das letzte.
Als Beispiel den Islam, von dem sie vermutlich nur aus den Massenmedien wissen, anzuführen, entbehrt für Sie als traditionellen Katholiken allerdings nicht einer gewissen Ironie…
Anomien sind wohl eher der fehlenden Integrationspolitik in Deutschland als dem fehlenden Willen der Einwanderer geschuldet.
Ansonsten werde ich mich weigern, in einem Land Kinder zu bekommen, wo es nicht möglich ist, seinen Beruf nach kurzer Zeit wieder voll aufzunehmen und die Kinder gleichzeitig gut versorgt zu wissen.
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#15   Uwe Schmidt   16:29:48 | Montag, 23. Januar 2006
Einwanderer
Die Einwanderer sind wenigstens fromm und verhüten nicht.
Die dekadenten Millionen autochthonen Europäer werden mit der Zeit ohnehin aussterben, weil sie ja so gut wie keine Kinder bekommen.
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#14   Benedikt78   10:44:57 | Montag, 23. Januar 2006
Paradox
Das Thema Überbevölkerung wurde angesprochen. Ich denke, dass die Länder Europas einen Fehler machen, wenn sie Abtreibungen unterstützen und gleichzeitig die Einwanderung fördern. Die meisten Einwanderer haben keine Ausbildung, Sprachkenntnisse und haben andere kulturelle Werte. Das führt zu grossen Spannungen in der Gesellschaft. Als Beispiel kann ich den Islam erwähnen.
Wenn man also meint, dass man die fehlenden Geburten durch Einwanderung ersetzen kann, dann hat man eine falsche Lösung. Diese Lösung bringt nur zusätzliche Probleme und zu beantwortende Fragen (Integration, Kriminalität, Gewalt…). Wer es nicht glaubt, soll bitte die Statistiken studieren.
Noch etwas zu Schweden. Schweden setzt nicht auf die Familie, sondern besteuert sein Bürger sehr hoch, damit der Staat die vielen Aufgaben übernehmen kann, die sonst die Familie erledigt. Kann auch keine Lösung sein, oder?
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#13   feddc   04:49:36 | Montag, 23. Januar 2006
Christentum
Im Christentum geht es nicht um Geburtenraten, wirtschaftliches Wachstum oder sonstige Fragen der Nützlichkeit oder des nationalen Interesses.
Wer dies anders sieht, kann ja gerne die Deutschen Christen neugründen.
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#12   DemonDeLuxe †   03:23:24 | Montag, 23. Januar 2006
@Uwe Schmidt
Ah, ok, ich konkretisiere: Was will / kann man dagegen tun, ohne die Menschen zu vergewaltigen bzw. dem angeblich ja gottgewollten „freien Willen“ Hohn zu sprechen?
„Verhütung verbieten“? Klasse Idee – ich keine diverse Millionen Deutsche, die gegen einen solchen Gesetzesvorschlag auf die Barrikaden gehen würden, und zwar nicht nur im übertragenen Sinne. Zählen Sie meine Partnerin und mich dazu – wir schätzen es nicht,wenn sich fremde Leute uneingeladen und ohne jegliches Mandat dazu in unser Sexualleben drängen wollen.
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#11   Uwe Schmidt   02:06:42 | Montag, 23. Januar 2006
DemonDeLuxe
Was man da tun kann? Na Abtreibung und vor allem Verhütungsmittel verbieten.
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#10   DemonDeLuxe †   00:28:03 | Montag, 23. Januar 2006
@clemens
Der Gebrauch von Namensverballhornungen war ja schon immer ein Beleg fundierter Argumentation und hohen Intellekts… ich sehe zwar nicht, inwieweit eine derartiges Armutszeugnis Ihrer selbst Ihrer Argumentation dienlich sein sollte, aber vielleicht wissen Sie es ja wenigstens selbst.
„Weniger Nachwuchs bedeutet zunahme der Alten, also Überalterung.“
Das ist bekannt. Dementsprechend muss man also andere als die bisherigen Wege finden. Gesellschaftliche Konventionen, Gesetze etc. haben sich den Menschen anzupassen, für die sie da sind – sie sind keine Dogmen. Das gilt selbst dann, wnn Menschen wie Sie sie so behandeln.
„Aber das können Blinde wirklich nicht sehen!!!“
Sie brauchen nicht so überheblich zu tun, dazu besteht keinerlei Anlass. Und wenn Sie sich noch so empören, so kommen Sie doch nicht an der Tatsache vorbei, dass die Menschen offenbar weniger Kinder wollen. Was man tun kann, ist, DEN Teil dessen abzufangen, der aus kinderwidrigen Umständen besteht (zu wenige KiTas z.B.), aber sonst? Was wollen Sie tun? Zwangsbesamungen? Kloning? Kommen Sie ‘mal aus Ihrer festgemauerten Phantasiewelt hervor und stellen Sie sich den Herausforderungen der Realität, statt auf vermeintlich fixe Dogmen zu pochen, bitte.
@Pero
Auf dem Niveau – belassen wir’s dabei.
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#9   clemens   23:59:06 | Sonntag, 22. Januar 2006
OOch, Demönlein
immun gegen Ratio
scheinen Sie zu sein. Weniger Nachwuchs bedeutet zunahme der Alten, also Überalterung. Wer also soll noch konsumieren und Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze schaffen? Die Alten??? Die brauchen nicht mehr viel außer Pflege und Ärzten und Arznei. Konsumieren müssen die Familien mit Kindern, sie müssen essen, wohnen, sich kleiden usw. Sie zahlen die Krankenkassenbeiträge zu 80 %, da sie gesünder sind, als die Alten und sie zahlen die Renten. Aber wenn die Alterspyramide uferlos sich nach oben verbreitert, bricht das Sozialsystem zusammen. Aber das können Blinde wirklich nicht sehen!!!
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#8   Pero   23:39:46 | Sonntag, 22. Januar 2006
@DemonDeLuxe
Genauso wird BEHAUPTET, irgendwer wolle geringere Nachwuchsraten mit erhöhter Immigration ausgleichen (das ist zwar Kokolores, aber versuchen SIe das ?mal zu widerlegen?).
Es gibt schon genug Leute die auf einem Auge blind sind. Sie gehören aber offensichtlich zu der extrem seltenen Spezies die auf beiden Augen blind ist. Wenn Sie eine tatsächliche Situation, die seit 40 Jahren objektiv nachweisbar nicht nur geschieht, sondern regelrecht ausufert, in den Bereich der „Verschwörungstheorie“ drängen wollen, gehören Sie vielleicht selber zum Establishement, oder zumindest zu den Meinungsmachern. Mit diesem Kompliment möchte ich vermeiden, Sie mit dem Umfeld der „Nützlichen Idioten“ in Verbindung zu bringen!
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#7   Dr. Janus   22:39:45 | Sonntag, 22. Januar 2006
Unseriöse Inforamtionen
„Im vergangenen Jahr entgingen nach ersten statistischen Auswertung 690.000 Kinder in Deutschland der Abtreibung. Das sind 16.000 Kinder weniger als ein Jahr zuvor.“
Was soll das?
Daß letztes Jahr 690.000 Kinder, 16.000 weniger als 2004, geboren wurden, heißt nicht, daß die Zahl der Abtreibungen gestiegen wäre, wie Sie suggerieren!
Derlei Berichterstattung finde ich unseriös und unter jeder journalistischen Würde. Und ohne Wahrung derselben wird es Ihnen nicht gelingen, die ‘message’, um die es Ihnen geht, an den Mann, respektive die Frau zu bringen.
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#6   Der Tradition verbunden   21:56:43 | Sonntag, 22. Januar 2006
Wie ist es möglich?
Wie ist es nur möglich, daß in diesem Land jedes Jahr weit über 100.000 wehrlose Menschen getötet werden, bei lebendigem Leib mit Sauggeräten in Stücke gerissen werden und fast niemand mehr gegen dieses andauernde Menschheitsverbrechen seine Stimme erhebt geschweige denn dagegen Widerstand leistet, sondern fast alle es mit einem Schulternzucken hinnehmen und viele dieses Verbrechen auch noch als Durchsetzung „reproduktiver Rechte“ o.ä. aktiv befürworten?
Wie ist es möglich, daß dieses Menschheitsverbrechen vom Staat nicht nur straffrei gelassen wird sondern auch noch geschützt wird.
Hochachtung und Respekt vor den wenigen Personen in unserem Land, die gegen dieses Verbrechen an den wehrlosen Kindern wirklich noch angemessen Widerstand leisten und dafür persönliche Nachteile und Drangsale – von verbalen Angriffen bishin zu Geld- und Gefängnisstrafen – in Kauf nehmen!
Diese sind es, die selbstlos der Welt ein beeindruckendes Zeugnis für die unantastbare Würde jedes Menschen ablegen.
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#5   DemonDeLuxe †   20:37:40 | Sonntag, 22. Januar 2006
@Gallowglas – Ein Axiom folgt auf das andere
Sie haben natürlich Recht, mit Logik hat derlei Denken herzlich wenig zu tun.
Es wird schlichterdings BEHAUPTET, dass Bevölkerungswachstum „gut“ sei (man hat da notfalls ja auch schnell irgendein Bibelverslein zur Hand).
Genauso wird BEHAUPTET, irgendwer wolle geringere Nachwuchsraten mit erhöhter Immigration ausgleichen (das ist zwar Kokolores, aber versuchen SIe das ‘mal zu widerlegen…).
Und dann wird noch BEHAUPTET, es gäbe einen Gott, von dem (oder dessen Mutter) man weiterhin BEHAUPTET, er sei gegen Abtreibung.
Mit Argumenten haben Sie da keine Chance. Behauptungen sind immun gegen Ratio.
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#4   Gallowglas   17:10:51 | Sonntag, 22. Januar 2006
Stellt sich natürlich die Frage …
wo bei der Sache eigentlich das Problem sein soll ?
Wir können nichtmal den bereits hier Lebenden genug Arbeitsplätze und ausreichende soziale Absicherung bieten, was würde da erst ein Bevölkerungswachstum für Folgen haben ?
Allerdings, wenn man einen Bevölkerungsrückgang unbedingt als etwas negatives sehen will, dann muß sich die RKK durchaus mit an die Nase fassen, wenns ums verursachen geht .
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#3   Gotthard   16:11:01 | Sonntag, 22. Januar 2006
Stilblüte
m vergangenen Jahr entgingen nach ersten statistischen Auswertung 690.000 Kinder in Deutschland der Abtreibung. Das sind 16.000 Kinder weniger als ein Jahr zuvor.
Was soll denn diese ideologische Kampfparole?
Der verbale Einsatz gegen die Abtreibung gebiert schon seltsame Stilblüten…
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#2   methusalix †   16:00:39 | Sonntag, 22. Januar 2006
Die Konsequenz wird sein,
dass wir das von Audenauer nur halb eingeführte Sozialsystem („Kinder kriegen die Leute immer!“ soll er getönt haben, als man ihn auf seine Fehler aufmerksam gemacht hat.) umstellen müssen. Wie das funktioniert wird uns gerade vom sozialdemokratisch geprägten Schweden vorexerziert. Die haben allerdings den Vorteil, dass sie nicht so ideologisch verbohrt sind, wie viele, vor allem an der „heiligen Familie“ hängende, hier in Deutschland.
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#1   Brandenburgis   15:50:51 | Sonntag, 22. Januar 2006
Geburtenrückgang
Die Gottesmutter hat in mehreren Botschaften gewarnt. Da die Deutschen nicht hören wollten, müssen Sie nun die Konsequenzen tragen.
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