Päpstliches Glück + Ein Spielzeug + Keine Lebensgefahr + Ernstzunehmende Empfehlung + Eine Umpolung?
Päpstliches Glück
Benedikt XVI. würdigte beim gestrigen Angelusgebet – zum Thema der Weltgebetswoche
für die Einheit der Christen – Fortschritte in der Ökumene: „Sicher fehlt es nicht an Schwierigkeiten
und Prüfungen, aber auch sie sind nützlich, weil sie dazu anspornen, uns in Geduld und Beharrlichkeit
zu üben und in der brüderlichen Barmherzigkeit zu wachsen.“ Der Papst erklärte, „glücklich“ zu sein,
daß seine erste Enzyklika genau zum Ende der Weltgebetswoche am 25. Januar veröffentlicht wird.
Ein
Spielzeug
Italien. Ein von zwei konkubinierenden Homosexuellen adoptiertes Kind wird zu einem bloßen
Spielzeug. Es dient nur dazu, sich selber ein bißchen Friede und Freude zu geben. Das erklärte der Präsident
des Päpstlichen Rates für die Familie, Alfonso Kardinal Lopez Trujillo, kürzlich vor der römischen
Tageszeitung ‘Il Tempo’.
Keine Lebensgefahr
Italien. Als der Papst ihn im Dezember 1975 zum Bischof
ernannte, habe er zugestimmt, ohne sich viel dabei zu denken. Das erklärte der emeritierte Erzbischof
von Bologna, Giacomo Kardinal Biffi, kürzlich. Die Entscheidung sei ihm damals nicht besonders schwer
gefallen, denn er sei zum Weihbischof seiner Diözese – Mailand – ernannt worden: „Ich konnte mehr oder
weniger voraussehen, was mich erwartete. In Mailand gab es ein halbes Dutzend Weihbischöfe und keiner
von ihnen schien mir in Gefahr, von der Anstrengung seiner Aufgabe erdrückt zu werden. Darum konnte ich
berechtigt hoffen, daß auch ich nicht gestorben wäre.“
Ernstzunehmende Empfehlung
„Der einzige Weg,
um 100%ig sicher zu sein, daß man sich durch sexuellen Kontakt nicht mit dem HIVirus infiziert, ist die
Enthaltsamkeit.“ Das erklärt die Unicef – das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen – auf ihrer Homepage.
Die UNO ist für ihre intensive Kondom- und Abtreibungspropaganda bekannt. Die Unicef empfiehlt die Keuschheit
auch als einzige „idiotensichere“ Methode zur Kinderverhütung. Die Mahnung zur Enthaltsamkeit findet
sich bei der Unicef im Rahmen der Vorstellung des sogenannten ‘ABC-Programms’.
Eine Umpolung?
Deutschland.
Die aktuelle Wissenschaftsillustrierte ‘P.M. Magazin’ schreibt, daß sich eine Umpolung des Magnetfelds
der Erde anbahnt. Aufgrund geologischer Funde in sehr altem Lavagestein wisse man, daß sich solche Polsprünge
etwa alle 500.000 Jahre ereignen würden. Bis vor 780.000 Jahren hätten die Kompaßnadeln noch nach Süden
gezeigt. Der nächste Polsprung sei schon lange überfällig. Das elektromagnetische Feld umgibt die Erde
wie ein Schutzschild und hält einen Großteil der radioaktiven Strahlung aus dem All und der aggressiven
UV-Strahlen der Sonne ab. Bei einer Neuausrichtung des Magnetfelds würde dieser Schutz angeblich zusammenbrechen.
Wissenschaftler sehen dem nächsten Polsprung darum mit Besorgnis entgegen.
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22 Lesermeinungen
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@jean das habe ich glatt überlesen. Wenn sie es genau wissen wollen, ebensowenig, wie Ihr philosophischer
Quark einem Bedürfnis nach realer Ejakulation geschuldet ist, ist meine Stimmung von meinem Zyklus abhängig.
#21 DemonDeLuxe † 02:10:43 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Evelins Gatte Es ist immer ein bisserl blamabel, wenn man jemanden mit Schaum vor dem Mund und unter
reichhaltiger Verwendung von Verbalinjurien attackiert, dabei aber durchblicken lässt, dass man das Kritisierte
nicht im mindesten begriffen hat. Insofern finde ich Ihre Clownseinlage hier äußerst erheiternd. Machen
Sie weiter so, ich bitte Sie :O) Natürlich kann man Sexualität „ein Leben lang unterlassen“. Die Menschen,
denen das leicht fällt, sind allerdings sehr dünn gesät. Der Rest wird zum Schlaraffenland für Psychoanalytiker –
oder befriedigt seine Triebe klammheimlich. Im übrigen lässt Ihr Gallepegel auch nicht eben auf ein
gesundes Verhältnis zur eigenen Sexualität schließen, aber das ist Ihr Bier. Ich persönlich bin sehr,
sehr froh, mir nicht die schönste Beschäftigung zweier Menschen miteinander durch eine solche verbiesterte
Engstirnigkeit kaputt machen zu lassen. Fühlen Sie sich mitfühlend auf die Schulter getätschelt. @Rosalinde
Danke für die konstruktiven Hinweise.
#20 Rosalinde 01:26:06 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Beobachterin Als Frau, die vielleicht mit Männern schläft, die eine Abneigung gegen Kondome und diverse
Möglichkeiten Ihrer Doppelmoral entwickelt haben, gehören Sie in die Gruppe derjenigen, die es riskieren
AIDS (und Diverses anderes, zB. Hefepilz, schon mal gehabt??) zu bekommen, ohne sich dessen bewusst zu
sein! Lesben (HOMOSEXUELLE Frauen!) haben das niedrigste Risiko an AIDS zu erkranken. Schwule Männer,
die Kondome verwenden sind auch relativ sicher. AIDS wird durch einen unaufgeklärten Umgang verbreitet,
also z.B. durch Frauen (die ein hohes Ansteckungsrisiko haben, weil die Viren es in ihrem Körper kuschelig
warm haben) die sich nicht schützen, weil sie denken, sie seien davor gefeit. Das Gesundheitsamt berät
gerne und ein Test kostet etwa 7 Euro.
#19 methusalix † 00:44:11 | Dienstag, 24. Januar 2006
@beobachterin Es ist unbestritten, daß das Haupt-Risiko für AIDS die homosexuelle Praxis ist. Wenn Sie
wenigstens die einfachsten empirischen Daten auf die Reihe kriegen würden wäre das sehr schön! Aber
nein, sogar dabei müssen Sie Zahlen so fälschen, dass sie in Ihr enges Weltbild passen. Das Haupt Risiko
sich eine (auch sexuell) übertragbare Krankheit zuzuziehen sind NICHT homosexuelle Kontakte sondern etwas
anderes. Wenn Sie es wollen, können Sie auch Daten zu diesem Thema finden, aber ich glaube, dass Sie
lieber bei Ihren falschen Zahlen bleiben.
Düdelidü-Schwachsinn Düdelidü greift sogar seine Gesinnungsfreunde von der UNESCO an, so wenig paßt
ihm Keuschheit ins Programm. Seine Vergleiche hinken nicht einmal, die liegen verkrüppelt am Boden und
röcheln in den letzten Zügen. Z.B. Atmen mit Sexualität vergleichen. Was man vielleicht drei Minuten,
max. fünf, unterlassen kann (atmen), vergleicht er mit was, was man lebenslang unterlassen kann. Soweit,
so abstrus. Und wenn man die Fortpflanzung auf höherer Ebene als lebensnotwendig (für die menschl. Art)
ansehen kann, so stehen gerade Düdelidü und seine schwulen Kasperln nicht für eine der Fortpflanzung
dienliche Sexualität im Rahmen der Ehe – wo sie ausschließlich hingehört! Der Gatte der Evelin
@ExBochumer Vielen Dank für den Forumstipp „Freigeisterhaus“ Giordano Bruno Stiftung klingt auch gut.
Schön, daß man dann doch auf neue Ideen via Kreuz.net kommt…
#15 DemonDeLuxe † 15:42:11 | Montag, 23. Januar 2006
@Beobachterin – Apropos „peinlich“ „Peinlich“ finde ich eher Ihre Art, die Opfer des Virus nachgerade
auszulachen mit einem „Ätschibätsch, das habt Ihr Schweinigel jetzt davon!“. Nicht nur, dass sich das
mit der christlicherseits so gerne propagierten „Nächstenliebe“ irgendwo nicht so recht verträgt – es
ist auch ganz un-christlich moralisch-ethisch verachtenswert, sich so zu gerieren und vom hohen Ross des
Unbeteiligten über die zu spotten, um deren Leben es geht. Und wenn es Ihnen auch zehnmal nicht in den
Kopf will: Für die ist ihre Sexualität so normal wie Ihnen die Ihre. Und auch wichtig. Der Unterschied
zwischen AIDS, Raucherlunge und Leberzirrhose besteht darin, dass Sexualität ein Urtrieb ist – Qualmen
und Saufen hingegen nicht (sage ich als Raucher, der auch gelegentlich ‘mal einen Whiskey trinkt).
Benedikt78 Wenn man es nötig hat seine Sexualität auf die Strasse zu tragen und wohl noch das Gefühl
hat, man könne sich damit brüsten, dann hat das nichts mehr mit einem gesunden Verständnis von Sexualität
zu tun. Aber dies ist der einzige Sinn eines Gayprides. Stolz innerhalb der Gruppe zu proklamieren, an
die Stonewall-Rebellion zu erinnern und zusätzlich aktuelle Misstände anzuprangern. Es gilt der Aufruf
an alle Homosexuelle sich nicht zu verstecken und öffentlich zu zeigen, dass man sich für seine Identität
nicht schämt – ja, das genau das Gegenteil der Fall ist. Dazu MUSS man auf die Straße. Da Sie offensichtlich
noch niemals auf einem CSD gewesen sind, ist Ihnen die politische Dimension wohl vollkommen entgangen.
Der Umzug macht nur einen winzig kleinen Teil eines Gayprides aus. Haben Sie sich noch niemals Gedanken
darüber gemacht, wieso der Umzug nur ein paar Stunden dauert – der Gaypride aber mehrere Tage? Podiumsdiskussionen,
Gesprächsrunden, Aufklärungsarbeit und angebotene Hilfsprogamme machen den größten Teil einer solchen
Demonstration aus. Mein erster CSD war geprägt von einem unglaublichen Hochgefühl. Das Zusammengehörigkeitsgefühl
ist Quelle FÜR die Homosexuellen und nicht andersrum. Seinen sie bitte nicht so naiv und denken die Homos
würden wegen der Heten auf die Straße gehen. Wir tun das für uns selbst, für unser Selbstwertgefühl.
@ Beobachterin Warum finde ich keine Namen von solchen, die an Leberzirrhose infolge Alkoholmißbrauchs
oder an Lungenkrebs durch eine Raucherlunge gestorben sind? Ja, weil sich dafür keiner gefunden hat.
Unsere Gesellschaft wird durch Initiative vorangetrieben…packen Sie’s halt an, wenn Sie so etwas sehen
wollen . Für AIDS-Tote gibts halt die Pflastersteine, von selbst ist das auch nicht gekommen, das haben
sich halt irgendwann mal irgendwelche Leute ausgedacht und andere haben es kopiert. Vor allem aber stehen
auf den Tafeln die Namen von AIDS-Toten, nicht primär von Homosexuellen. Das Virus kann man sich ja auf
alle möglichen Art und Weisen holen.
#12 Beobachterin 13:42:57 | Montag, 23. Januar 2006
AIDS ist ja sowas von peinlich! Es ist unbestritten, daß das Haupt-Risiko für AIDS die homosexuelle
Praxis ist. Anstatt nun hinzugehen und jeden „echten“ Homosexuellen zu warnen und allen habituellen Homosexuellen
davon abzuraten, meißelt man die Namen von an AIDS Verstorbenen – zumeist Homosexuellen – in Pflastersteine
ein und verlegt sie zum Beispiel vor dem Aachener Dom, in der Kölner Altstadt und in der Museumsmeile
Bonn. Inwieweit gibt es denn Tote erster und zweiter Klasse? Warum finde ich keine Namen von solchen,
die an Leberzirrhose infolge Alkoholmißbrauchs oder an Lungenkrebs durch eine Raucherlunge gestorben
sind? AIDS ist ja sowas von peinlich – man muß nun den Spagat finden, Werbung für eine sexuelle Praxis
zu machen, die mit einem erhöhten Risiko verbunden ist, ach wie dumm.
#11 DemonDeLuxe † 13:29:54 | Montag, 23. Januar 2006
Benedikt78: Geht doch ;O) „Was soll ich denn anders machen… Ich bin ja eine Minderheit.“ Ach, und was,
wenn Sie die MEHRHEIT darstellten? *nachbohr* „Ausserdem mache ich es nicht für die anderen, sondern
für mich!“ Falscher Text, Benedikt – es hätte heißen müssen „ich muss Ihnen von der christlichen Botschaft
und den Geboten Zeugnis ablegen“. Aber Ihre Version ist ehrlicher. „Was ich aber nicht tolerieren kann,
sind diese Gaypride’s.“ Nehmen Sie’s mit Humor. Denken Sie, ICH geh’ da hin? *brrrr* Ich bekomm’ ja schon
beim Karnevalsumzug „die Krise“. Aber ich muss mich auch nicht zwanghaft darüber aufregen, bleib’ ich
halt weg. Ist gar nicht schwer. Was das „gesunde Verhältnis zur Sexualität“ angeht: Meinen Sie, das
sei homo-spezifisch? Dann versuchen Sie ‘mal für eine Stunde, sich in einen Schwulen hineinzuversetzen,
und gehen Sie mit offenen Augen durch die Stadt. Was Ihnen da so an Hetero-Sexualität um die Ohren gehauen
wird… nervt ja sogar mich manchmal, und ich bin nicht wirklich verklemmt. „Ob man von Egoismus Pickeln
bekommt, weiss ich leider nicht. Wie sieht es bei Ihnen aus? „ Zu viele, als dass ich für Clearasil werben
könnte – zu wenige, als dass sie Ihnen auffallen würden. Liegt vielleicht daran, dass ich zwar nicht
verheiratet, aber in einer treu liebenden Beziehung bin? Gilt als pickelmindernd, dass wir heiraten WOLLEN?
Gut… Was soll ich denn anders machen als ihnen ihre Lebensweise zu lassen? Ich bin ja eine Minderheit.
Ausserdem mache ich es nicht für die anderen, sondern für mich! Was ich aber nicht tolerieren kann,
sind diese Gaypride’s. Das hat mit der Tolerierung der Lebensweise nichts mehr zu tun. Wenn man es nötig
hat seine Sexualität auf die Strasse zu tragen und wohl noch das Gefühl hat, man könne sich damit brüsten,
dann hat das nichts mehr mit einem gesunden Verständnis von Sexualität zu tun. Ob man von Egoismus Pickeln
bekommt, weiss ich leider nicht. Wie sieht es bei Ihnen aus?
@Benedikt78 „Was soll ich umgekehrt hinkriegen?“ Nun, ob Sie es wohl fertig brächten, andere Menschen
ihre Sexualität nach deren Vorstellungen leben zu lassen. „warum Sie gläubige Katholiken davon ausnehmen?“
Ähm, das tue ich nicht. Das tun die (manche) schon selbst. „Nur findet dies in geordneten Verhältnissen
(Ehe) statt.“ Naja, schauen Sie, das ist doch schon’mal ein Punkt, diese „geordneten Verhältnisse“ (die
ja nun auch nicht immer gar so geordnet SIND, aber es immerhin sein SOLLTEN). Da gibt es andere – u.a.
yours truly – die die Schwerpunkte ein wenig anders setzen. Aber OBWOHL Sie das anders sehen, lassen wir
SIE doch leben, wie es IHNEN gefällt. Niemand zwingt Sie zu außerehelichem Geschlechtsverkehr und niemand
stülpt Ihnen ungefragt ein Kondom über oder versucht, auf gesetzgeberische Maßnahmen in dieser Hinsicht
hinzuwirken. „Sexualität der Sexualität willen, dient nur der puren Lustbefriedigung.“ Das stimmt. Wobei
die Sichtweise, was daran so schlimm sein soll, offenkundig differiert. Ich persönlich bevorzuge Sexualität
in Kombination mit emotionaler Liebe, das ist der „Königsweg“. Aber wenn man halt gerade nicht liebt,
aber dennoch zwei Menschen „heiß“ aufeinander sind… also, mir fehlt da offenkundig das Gefühl für
das abendlanduntergehenlassende Übel, muss ich sagen. „Das fördert nur den Egoismus.“ Und Pickel bekommt
man davon wahrscheinlich auch?
Was meinen Sie damit? Ob ich es umgekehrt hinkriege? Was soll ich umgekehrt hinkriegen? Was für eine
Bedeutung die Sexualität für einen Grossteil der Bevölkerung hat, ist eine gute Frage. Ich möchte
Sie aber fragen, warum Sie gläubige Katholiken davon ausnehmen? Sexualität gibt es bei uns auch (man
höre und staune)! Irgendwie werden bei uns auch Kinderlein gemacht. Und das geht bei den Katholiken nicht
anders als bei Protestanten oder Atheisten. Nur findet dies in geordneten Verhältnissen (Ehe) statt.
Sexualität der Sexualität willen, dient nur der puren Lustbefriedigung. Das fördert nur den Egoismus.
Ich denke wir sind uns da einig, dass Egoismus für die Gesellschaft nichts erstrebenswertes ist.
@Benedikt78 Korrekt beobachtet: Die Gesundheitsschädlichkeit des zu lang andauernden Luftanhaltens. Falsch
eingeschätzt: Die Bedeutung der Sexualität für den Großteil der Menschen. Darüber brauchen wir aber
nicht wirklich zu diskutieren – ich gehe nicht davon aus, dass meine Ansichten da IRGENDWIE kompatibel
zu der speziellen Spielart „strenger Fundi-Katholik“ sein könnten, wie sie hier bei kreuz.net gehäuft
auftritt. Allerdings: Ich stelle diese unterschiedlichen Sichtweisen fest – und kann sie so akzeptieren.
Leben und lieben Sie, wie es Ihnen gefällt bzw. lassen Sie’s bleiben, wenn Ihnen DAS besser gefällt.
Dass mir das „irgendwie suspekt ist“, braucht Sie nicht zu kümmern. Was meinen Sie: Kriegen Sie das umgekehrt
auch hin?
#6 ExBochumer † 11:15:01 | Montag, 23. Januar 2006
Demon de Luxe ist in Freigeist der ersten Sorte. Ein Atheist. Schaut euch mal in dem atheistischen Forum
„Freigeisterhaus“ um. Euch werden die Augen aufgehen
@ Demon Dass nur Keuschheit zu 100% vor sexueller Übertragung von HIV schützt, ist eine so redundante
Aussage wie die, dass nur Luftanhalten von dem Einatmen von krebserregenden Stoffen feit. Die daraus abgeleitete
„ernstzunehmende Empfehlung“ ist in beiden Fällen ähnlich realistisch. Nun, wir können auch bei dieser
Aussage um ein Eis wetten. Hier meine Beweisführung: Das Luftanhalten schützt vor dem Einatmen von krebserregenden
Stoffen, wie die Enthaltsamkeit vor einer Infektion mit dem HI-Virus. Nur hat das längere Luft anhalten
die negative Begleiterscheinung, dass man daran erstickt! Bei der Enthaltsamkeit sind solche negativen
Begleiterscheinungen nicht vorhanden. Ich kann deshalb Enthaltsamkeit vom gesundheitlichen Aspekt aus
empfehlen. Von den anderen Übungen rate ich jedoch dringendst ab!!! Ich gewinne! Wo ist mein Eis?
@Laurentius2 Es wäre mir neu, dass kreuz.net deckungsgleich mit der „Kirche“ wäre (ok, das HÄTTEN wohl
manche hier gerne). Dabei habe ich noch nicht einmal inhaltliche Kritik geübt, sondern schlicht die nicht
vorhandene Logik des Artikelabsatzes angegriffen. Dass nur Keuschheit zu 100% vor sexueller Übertragung
von HIV schützt, ist eine so redundante Aussage wie die, dass nur Luftanhalten von dem Einatmen von krebserregenden
Stoffen feit. Die daraus abgeleitete „ernstzunehmende Empfehlung“ ist in beiden Fällen ähnlich realistisch.
Aber wir können ja bei UNICEF nachfragen, ob sie das tatsächlich so gemeint haben, wie kreuz.net hier
weismachen will. Ich wette ein Eis dagegen – mit Himbeersauce! :O)
@ „Ernstzunehmende Empfehlung“ Natürlich kann man sich auch doof stellen, wenn man es für nützlich
hält, etwa so, wie es kreuz.net hier vormacht. Die Aussage mit der „100%igen Sicherheit gegen das HIV-Virus“
ist etwa so aufzufassen wie die (zweifelsohne richtige) Aussage, dass man nur dann eine 100%-ige Sicherheit
vor Verkehrsunfällen hätte, wenn man jegliche Straße vermeidet. Sachlich völlig korrekt, aber nur
jemand mit selektiver Wahldebilität würde daraus den Rat zurechtbiegen, sein Leben fürderhin im Wohnzimmer
zu verbringen.
Kardinal Trujillo … … darf sich in deutschen Großstädten oder bei gewissen massenmedialen Talkrunden
der öffentlich-rechthaberischen Sender nicht blicken lassen, er muß sonst um sein Leben fürchten. Perverses
Deutschland !