Evolution
Vatikanzeitung verteidigt Evolutionstheorie
Ein Evolutionsbiologe warb kürzlich im ‘Osservatore Romano’ für die Thesen des Darwin. Gleichzeitig sprach er sich gegen die sogenannte Theorie vom ‘Intelligenten Design’ aus. Die Schöpfung durch Gott erwähnte der Wissenschafter nicht.
(kreuz.net, Vatikan) Am Dienstag publizierte der ‘Osservatore Romano’ einen Artikel über die sogenannte Theorie des ‘Intelligenten Designs’ und die Theorien des Darwin.

Die Theorie des ‘Intelligenten Design’ geht davon aus, daß ein intelligenter Planer – Designer – in der Evolution des Lebens auf Erden eine gewisse Rolle gespielt hat.

Sie beruht auf der Beobachtung von Zusammenhängen in der Natur, die aus vielen miteinander verzahnten Teilsystemen bestehen. Diese Teilsysteme sind für das Funktionieren des Gesamtsystems unbedingt notwendig. Darum müssen sie – so der Schluß in der Theorie des Intelligenten Design – auch gemeinsam und geordnet unter der Führung einer höheren Intelligenz entstanden sein.

In jüngster Zeit profilierte sich der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn, in verschiedenen Stellungnahmen als Vertreter dieser Theorie.

Autor des Artikels in der Vatikanzeitung ist der Professor für Evolutionsbiologie an der Universität Bologna, Prof. Fioreno Facchini.

Der ‘Osservatore Romano’ präsentiert die Thesen des Professors nicht als offizielle Kirchenlehre. Dennoch dient die Zeitung oft als Medium, um Meinungen der römischen Kurie schonend in der Öffentlichkeit zu verbreiten.

Professor Facchini verteidigt die ‘Evolutionstheorie’ und präsentiert sie als Schlüssel für die wissenschaftliche Interpretation des Lebens auf der Erde.

Gegen das Argument, die Evolutionstheorie sei eine Ideologie, erwidert Facchini: „Wenn das von Darwin vorgeschlagene Modell als ungenügend erachtet wird, sollte man sich nach einem neuen Modell umsehen.“

Ganz übersieht der Professor in seinem Artikel die biblische Lehre von der Sieben-Tage-Schöpfung. Sie wird vom Evolutionsbiologen mit keinem Wort erwähnt.

Besonders geht er aber gegen die von manchen als katholisch angepriesene Theorie des ‘Intelligenten Designs’ vor.

Es sei nicht akzeptabel die Theorie vom ‘Intelligenten Design’ als wissenschaftliche Theorie zu präsentieren, die sich an Darwin orientiere.

Eine solche Vorgehensweise würde wissenschaftliche, philosophische und religiöse Modelle nur durcheinanderbringen, so Facchini.

Offenbar berücksichtigt der Wissenschafter nicht den Grundsatz, daß es nur eine Wahrheit gibt, die für die Naturwissenschaft, Philosophie und Religion in gleicher Weise gültig ist.

In seinem Aufsatz kritisiert der Professor auch die Position extremer Darwinisten, die behaupten, daß die Evolution alles erklären könne.

Denn wenn man „hinter den Horizont des Empirischen“ blicke, könne man feststellen, daß der Mensch nicht durch Zufall oder aus einer Notwendigkeit heraus geschaffen worden sei. Das menschliche Leben habe einen Sinn und eine Richtung, die von einem höheren Plan bezeichnet werde.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘ap’ soll auch Papst Benedikt XVI. in einer Stegreifrede im vergangenen November gesagt haben, daß das Universum aus einem „intelligenten Plan“ entstanden sei.

Damals habe er jene kritisiert, die im Namen der Wissenschaft behaupten, die Welt sei ohne Ausrichtung und Ordnung geschaffen.
      
28 Lesermeinungen
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#28   Frl.Ilse   16:26:08 | Donnerstag, 26. Januar 2006
@E. Sünder
Auch wenn es manchem zu hoch ist, ist es dennoch so, dass das Gehirn so gebaut ist. Aber wer keine Ahnung hat, sollte sich nicht in Schmähungen flüchten, weil ihm keine Argumente mehr einfallen, sondern besser Schweigen.
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#27   Elendester Sünder   12:35:46 | Donnerstag, 26. Januar 2006
Fräulein Ilse und ihr Gehirn
Daß der Wurmfortsatz überflüssig ist, ist schon seit Jahrzehnten widerlegt.
Daß dein Gehirn aus dem limbischen System und dem Neokortex besteht und dem eines Reptils gleicht, und daß du deshalb unter Spannungen und psychischen und körperlichen Erkrankungen leiden mußt, tut mir Leid.
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#26   Brandenburgis   18:58:37 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@frl. ilse
Daß Sie wegen permanenter geistiger Überforderung unter Streß stehen, merkt man allerdings jedem ihrer postings an.
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#25   Benedikt   17:43:11 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@ Frl. Ilse
Seine Eminenz Hermann Kardinal Volk pflegt zu solchem zu sagen: Der Herr erschafft möglichst wenig.
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#24   Frl.Ilse   17:26:54 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@Intelligenter Schöpfer?
Wenn das, was auf der Erde so herumläuft, bewußtes Werk eines intelligenten Schöpfers ist, dann muss ich mich schon fragen, warum er/sie/es sich nicht ein bißchen mehr Mühe gegeben hat?
Warum habe ich einen Blinddarm (Wurmfortsatz), den ich nicht brauche, der mir aber viel Ärger machen kann? Warum habe ich überflüssige Fußknochen, die allenfalls brechen können, aber sonst zu nichts mehr nutze sind? Warum besteht mein Gehirn aus dem limbischen System und ist damit dem aller Säugetiere und Reptilien gleich, und dem Neokortex, der nur dem Menschen so eigen ist? Diese beiden stehen in ständiger Spannung zueinander, weil das eine noch auf die Vorzeitstufe programmiert ist und das andere schon an die Jetztzeit angepasst – das erzeugt Stress, psychische und körperliche Erkrankungen. Warum erschafft der Schöpfer etwas wie Homosexualität, die ihm doch angeblich nicht passt?
Wenn ich an den intelligenten Schöpfer glauben müsste, statt an die Evolutionstheorie, dann hätte ich diesen Schöpfer schon vor Jahren wegen Stümperhaftigkeit abgehakt.
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#23   ulrich   14:49:03 | Mittwoch, 25. Januar 2006
Evolutionstheorie nicht wissenschaftlich nachweisbar
letztens laß ich einen Leserbrief einer „weltlichen“ Ingenieurszeitung, daß es für einen Ingenieur einfacher sei, an den Schöpfer zu glauben als an die Evolutionstheorie.
Wissenschaftlich ist die Evolutionstheorie nicht nachvollziehbar. Mikro- und Makroevolution werden nicht unterschieden. Aber dennoch meint man, auch in der kath. Kirche, dem Zeitgeist frönen zu müssen und falschen Propheten nachzujagen. Über solch ein Verhalten kann man aber auch schon im Alten Testament nachlesen…
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#22   Rudolphus   19:12:18 | Dienstag, 24. Januar 2006
Andauernde Evolution
Gemäß den Darwinisten könnte bzw. müßte die Evolution noch weiterlaufen … wer weiß also, wie die Menschen laut ihren Vorstellungen in 1000 Jahren aussehen werden, möglicherweise mit Antennen und überirdischen Kräften … dies wird tatsächlich von manchen möglich gehalten!
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#21   Elendester Sünder   15:16:17 | Dienstag, 24. Januar 2006
Vom Menschen zum Affen
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich Teile einer Art unter unterschiedlichen Lebensbedingungen genetisch so weit voneinander entfernen, daß eine neue Art entsteht.
Man muß die Gesetze der Evolution als Naturgesetze verstehen und weniger weltanschaulich. Denn sie widersprechen nach meinem Verständnis nicht dem Schöpferakt Gottes, sondern machen diesen sogar besser verständlich.
Es ist für mich mit der Lehre der Evolution die Entstehung des Menschen unerklärlich. Wo es doch in der E. darum geht, sich der Umwelt anzupassen, ist es eigenartig, daß der Mensch so überhaupt nicht angepaßt ist, sondern darauf angewiesen ist, sich seine Umwelt selbst anzupassen. Wenn die Vernunftentwicklung eine Folge der Evolution sein könnte, warum ist sie dann nur bei einer einzigen Lebensform anzutreffen, nämlich beim Menschen? Muß man sich die Schöpfung nicht als ein von Gott erdachtes Programm vorstellen, das nach festgelegten Gesetzen läuft, das sich von alleine einpendelt, in das Gott aber auch eingreift und eingreifen muß, bspw. indem er die Dinosaurier auf welche Weise auch immer vertilgen mußte, bevor er durch einen krönenden Schöpfungsakt den Menschen nach seinem Ebenbilde erschuf und in die Welt setzten konnte?
Nach den Gesetzen der E. müßten menschenähnliche Affen durch extremen Anpassungsdruck aus dem Menschen hervorgegangen sein, aber nicht umgekehrt.
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#20   DemonDeLuxe †   03:03:40 | Dienstag, 24. Januar 2006
Divereses Evolutionäres
@Sünder
Genau so.
@Sozialkatholisch
Neue Arten entstehen durch Trennung von Populationen. Das sind lange (Jahrzehntausende bis Jahrmillionen) andauernde Prozesse… und wie lange genau beobachten wir schon? 150 Jahre? Noch dazu in einer Umwelt, in der gerade wir Menschen die geographischen Schranken künstlich aufheben und immer wieder Tiere in Ländern, in denen sie eigentlich fremd sind, importieren?
@Zwobbel
Das „halbe Auge“ ist ein Argument, dass in voller Stärke gegen Sie wirkt. Der u.g. christlich hinterlegte Aufsatz illustriert das ausgezeichnet: Gehen Sie an einem sonnigen Tag nach draußen. Schließen Sie die Augen. Sie haben jetzt zwei sehr eingeschränkte („halbe“) Augen. Dennoch fällt ein wenig Licht durch Ihre Lider und erlaubt es Ihnen, z.B. relativ gerade in eine Richtung zu gehen, weil Sie die Position der Sonne bestimmen können. Wenn Ihnen ein Freund die Hand vor dem Kopf bewegt, werden Sie auch das trotz „halber“ Augen bemerken. Damit hätten Sie einen unbestreitbaren Überlebensvorteil gegenüber jedem echten Blinden / Augenlosen.
Natürlich darf man nicht naiv annehmen, die Bestandteile des Auges hätten in ihrer jetzigen Ausbildung brav darauf gewartet, das *schwups* der heiß ersehnte, fehlende Teil dazumutiert wäre. So funktioniert Evolution nicht.
Im übrigen spricht die IMperfektion z.B. des Auges gegen einen „Intelligent Designer“, denn hätte, angesichts all der Brillenträger, gestümpert. Insofern ist „ID“ sogar unvereinbar mit Gottesglaube.
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#19   Sozialkatholisch   22:40:59 | Montag, 23. Januar 2006
@ kubiska
Der Mensch mit seinen ganzen Züchtungserfahrungen hatt es geschaft aus dem schönen edlen Wolf einen Pikinesen oder einen chinesischen Nackthund oder wie sie alle heißen zu züchten, aber es ist immer die selbe Art geblieben. Mir fallen im Moment nur zwei Arten ein wo es dem Menschen gelungen ist Arten zu kreuzen, den Maulesel (Pferd+Esel) und den Lieger (Löwe+Tieger) diese armen Geschöpfe sind entweder nicht fortpflanzungsfähig oder nicht alleine auf Dauer Lebensfähig. Es ist dem Menschen auch gelungen Artenfremde Gene in einer Art einzupflanzen, aber die Art ist es doch geblieben. Ich weiß nicht zu was für einen Frevel der Mensch mit der Gentechnik (obwohl es dort auch gute Erkenntnisse gibt) noch fähig ist, aber um eine völlig neue Art herzustellen reicht es im Moment noch nicht. Die verschiedenen Arten heute auf der Erde sind von Gott wie auch immer bewußt erschaffen worden –-> Schöpfungsakt
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#18   kubiska   22:24:15 | Montag, 23. Januar 2006
Ähem…
Aber völlig neue Arten enstehen zu lassen bedarf einen ganz bestimmten Schöpfungsakt
Wieso?
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#17   Sozialkatholisch   22:14:56 | Montag, 23. Januar 2006
Evolution = Entwicklung
Niemand wird bestreiten, das sich durch Evolution die Bären mit der grösseren Speckschicht besser den kalten Regionen der Erde angepasst haben –-> Eisbär. Oder die kleinen Füchse mit höherem Wärmeaustausch zu Wüstenfüchsen entwickelt haben. Auch die Schädlinge die resistent gegen bestimmte Pestiziede entwickelt haben können in bestimmte Nischen besser überleben. Aber völlig neue Arten enstehen zu lassen bedarf einen ganz bestimmten Schöpfungsakt, zufällige Mutationen die neue Arten schaffen halte ich für Unsinn, aber das gewisse Arten sich weiterentwickel kann man eigentlich nicht bestreiten
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#16   Elendester Sünder   21:37:47 | Montag, 23. Januar 2006
Zur Fehlerhaftigkeit des Evolutionismus/Darwinismus
Lieber Zwobbel, der Kardinalfehler in deinen Gedanken ist, daß du von der Mutation als Haupttriebfeder der Anpassung ausgehst. In Wahrheit ist das die absolute Ausnahme. Du mußt dir klarmachen, daß eine Population immer eine gewisse Bandbreite an genetischer Veranlagung besitzt. Diese Bandbreite ist entscheidend bei Veränderungen im Lebensraum und wichtig zum Überleben der gesamten Gattung oder Art.
Bei einer Veränderung der Umwelt ist es möglich, daß bestimmte Vertreter der Art, die bisher genetisch mehr oder weniger außerhalb der Norm standen, nun gerade aufgrund ihrer Besonderheit eine bessere Überlebens-Chance und damit bessere Chancen haben, sich fortzupflanzen, um ihre Gene an die nachfolgende Generation weiterzugeben. Die genetische Norm dieser Gattung verschiebt sich nun in Richtung der bisherigen Außenseiter.
Betrachte einmal Schädlinge, die mit Pestiziden bekämpft werden. Es überleben, wenn überhaupt, ein Aussterben von Arten ist schließlich nicht selten, diejenigen Vertreter der Art, die resistent gegen das Gift sind. Diese Vermehren sich wieder und nun ist die gesamte Population resistent.
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#15   Irenäus   21:23:23 | Montag, 23. Januar 2006
Anfang
Ich lese gerade einen interessanten Artikel von John Horgan über den Ursprung des Lebens. Dieser Artikel zeigt im übnrigen, daß werte Vertreter von ID vielleicht gar nicht so unrecht hatten. Aber wenn ich mal Zeit habe, werde ich mich dazu mal ausführlicher äußern.
PS: es dürfte ja ganz interessant sein, daß hier nicht mehr der Unterleib vor allem männlicher Zeitgenossen das Zentrum des Interesses bilden.
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#14   Regina   21:10:17 | Montag, 23. Januar 2006
Kardinal Schönborn
auf religion.orf.at/ kann man das Video mit der Fernseh-Gesprächsrunde und Kardinal Schönborn ansehen. Kann mir jemand die E-Mail Adresse von Kardinal Schönborn senden? Danke!
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#13   zwobbel   20:37:27 | Montag, 23. Januar 2006
Nochmals zur Fehlerhaftigkeit des Evolutionismus/Darwinismus (ED)
Der ED sagt: es gibt manchmal bis ständig Mutationen (=M). Die meisten taugen nichts und fallen daher kaum auf. Bevor sie bemerkt sind, sind die Lebewesen (=LW) (einerlei welchem Reich der Biologie sie nun angehören) von der Erde verschwunden. Aber manche von den M sind angeblich vorteilhaft. So wie das sprichwörtliche halbe Auge. Kein LW kann damit etwas anfangen, weil es dazu weder eine Nervenbahn, noch eine aktive Region im Gehirn zur Informationsverarbeitung gibt. Trotzdem sei es vorteilhaft. Der Weg zu einem richtigen Auge, was nicht nur Licht dedektiert, sondern die Info auch zum Gehirn senden kann und, damit ein Nutzen exisitiert, mit Hilfe des Gehirns verarbeitet wird und den restlichen Körper zu Verhalten veranlaßt, ist lang. Dazu sollen im Laufe einer langen Zeit viele M aufgetreten sein. Viele traten auf und verschwanden wieder. Und ein paar waren so gut, daß sie blieben/bleiben.
Aber der ED sagt auch, daß sich alle LW im Überlebenskampf befinden, und nur solche LW überleben die richtig geeignet sind für ihre ökologische Nische. Nur wenn eine M dem LW hilft besser angepaßt zu sein, bleibt diese M erhalten.
Das vernunftwidrige ist nun:
Entweder ist das LW schon…
Hier geht es zum Rest f23.parsimony.net/…2/messages/23872.htm
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#12   Evelin   20:03:34 | Montag, 23. Januar 2006
@ Sirilio:Die Frage nach den Neandertalern
ist in Hinblick auf die Schöpfung so logisch wie die Frage nach den vielen – vor allem in Nordamerika von den Protestanten – ausgerotteten Indianerstämmen. Im übrigen ist klar, dass in der historischen Anthropologie schon ein gehöriges Maß an Ideologie in den theoretischen Ansätzen enthalten.
Weil man der Theorie von der Entwicklung des Menschen aus dem Affen (keinesfalls christlich) nachhängt, versucht man immer, „missing links“ dazwischen zu finden. Dazu ist jeder alte Affenknochen gerade recht.
Der Gatte der Evelin
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#11   Yersinia   18:49:29 | Montag, 23. Januar 2006
der sog. „Evolutionstheorie“, die es so gar nicht gibt
wird von Fundamentalisten eine quasi religiöse Dimension zugeschrieben – um dann gegen diese eingebildete „religiöse Dimension“ zu polemisieren; NaturwissenschaftlerInnen wissen allerdings zwischen religiösem Bekenntnis und wissenschaftlicher Weltsicht zu unterscheiden – das macht den Unterschied aus;
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#10   Rudolphus   17:09:02 | Montag, 23. Januar 2006
In Europa kein Thema
Für den Durchschnittseuropäer ist der Darwinismus erwiesene Tatsache.
Anders in den USA, wo es klare Fronten gibt zwischen Darwinismus und Kreationismus.
Nur weil der Vatikan in Italien liegt, geschieht es, daß so einfach ein Artikel mit diesen Aussagen im „halboffiziellen“ Vatikan-Blatt erscheint.
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#9   Sirilo   16:46:07 | Montag, 23. Januar 2006
Wie steht’s mit dem Neandertaler?
Schon lange warte ich darauf, daß mir ein Anhänger der Theorie vom „Intelligent Design“ einmal erklärt, wie das mit dem Auftauchen und Aussterben der Neandertaler war. Waren die Neandertaler auch intelligent designed?
Und von theologischer Seite wüßte ich gern, wie das bei den Neandertalern mit der Erbsünde war? Oder ist die Erbsünde nur auf den Homo sapiens beschränkt. (Wenn ja, warum?)
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#8   DemonDeLuxe †   15:20:40 | Montag, 23. Januar 2006
Erstaunlicherweise…
…kann sogar ich dem „Elendsten Sünder“ zustimmen, wenigstens weitgehend. Zwar sehe ich die Evolution nicht als einen „Beweis Gottes“, aber immerhin auch nicht als dessen Antithese. Wenn ich an einen Gott glaubte, wäre er aufgrund der Evolutionstheorie nicht gemindert, sondern stünde als der geniale Planer da, dessen Tun umso bestaunenswerter wäre, als eben KEIN unmittelbares EIngreifen mehr nötig wäre… was ziemlich exakt das ist,was man von einem (a priori!) allwissenden und allmächtiges Wesen erwarten sollte.
@Zwobbel
So richtig verstanden haben Sie das, was Sie da bekritteln, aber nicht, stimmt’s? Gerade auch das mit dem Zufall… wenn Sie sich ‘mal wirklich mit der Sache beschäftigt hätten, würden Sie bemerken,dass die Entstehung sich fortpflanzender Organismen geradezu zwangsläufig ist.
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#7   Benedikt   14:54:12 | Montag, 23. Januar 2006
@ Elendester Sünder
Da ich mich schon öfter mit Ihnen gestritten habe, möchte ich es nun auch nicht versäumen zum Ausdruck zu bringen, dass ich Ihrem Beitrag sehr gut zustimmen kann! Ausgezeichnet.
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#6   Elendester Sünder   14:36:19 | Montag, 23. Januar 2006
Evolution richtig verstanden
Ich halte es für falsch die Evolutionslehre einfach abzulehnen.
Ich empfehle, sich einmal mit ihr auseinanderzusetzen. Man begibt sich sonst zu leicht aus Unkenntnis in der Diskussion mit Gottlosen in die Defensive.
Das ist aber völlig unnötig.
Denn man muß die Gesetze der Evolution als Programm betrachten, das Gott eingesetzt hat und in das er nach Belieben eingreift. Das Wunderbare an der Evolutionslehre ist, daß sich die Entstehung des Menschen damit nicht erklären läßt.
Man kann die E. sehr schön als Gottesbeweis hernehmen.
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#5   Sozialkatholisch   13:44:20 | Montag, 23. Januar 2006
Evolution
Für mich ist die hl. Schrift Gottes Wort und durch und durch wahr. Die Zeitangaben werden in der Bibel fortlaufend immer präziser. Die 7 Tage als Visionen zu sehen finde ich gut und kann diese Schöpfungsphasen (wie lang sie auch immer waren) mit vielen wissenschaftlichen Ergebnissen in Einklang bringen. Je mehr es schick wurde sich zur Evolutionstheorie / Darwinismus zu bekennen um so mehr nahm der christliche / katholische Glaube in der Bevölkerung ab. Für mich ist es sicher das die Schaffung jeder Art für unseren Gott ein Schöpfungsakt war. Zu bemerken bleibt noch das es Evolutionstheorie und nicht Evolutionswissen heißt.
Menschliche Weisheit ist Torheit bei Gott.
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#4   zwobbel   13:15:01 | Montag, 23. Januar 2006
ED-Irrgläubige starrhalsig und stur?
Das Problem am Evolutionismus/Darwinismus (=ED) ist, daß er so brutal vernunftwidrig(!!!) ist, das jeder aufrecht wahrheitssuchende Mensch dagegen aufbegehren muß! Man darf nicht im Wissensstand von anno dunnemals verharren, sondern auch Forschungsergeb. zur Kenntnis nehmen. Der ED redet von Zufall – völlig unwissenschaftlich – unbeweisbar. Andererseits sieht man, daß in der Natur das Wenigste ohne zusammenpassende Information möglich ist. Der ED ist zwar nicht urspr. gegen Gott gewesen, aber Darwin wußte, daß sich seine Thesen gegen den Gott richteten und verhärtete sich noch auf dem Sterbebett.
Der ED würde aller Probleme entledigt, wenn sie zugeben würden, daß kein blinder Zuf. den Anstoß für die Entstehungen in der Natur gab, sondern ein intell. Designer.
Und was die 7 Tage der Genesis anbetrifft, so ist es die plausibelste Erklärung, daß es sich um eine Vision handelt. Der Seher sah an 6 Tagen wie Gott nach und nach alle Lebewesen – JEDES NACH SEINER ART – schuf. Und am 7.Tag ruhte, also bis heute nichts weiteres schuf. Die in der Genesis genannte Reihenfolge ist exakt jene die alle ED-Leute beschreiben.
Da aber alle Lebewesen den selben Vater haben sind sich auch manche ähnlich. Warum soll Gott nicht in seiner Weisheit gedacht haben:„Diese Affen dort sind ganz gut. Aber jetzt mache ich noch eine andere Version davon, der ich aber meinen Atem einhauchen will, damit sie mir ganz ähnlich sein können? (=fähig zum Leben in der Zeitlosigkeit der Anschauung Gottes)
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#3   DemonDeLuxe †   12:01:15 | Montag, 23. Januar 2006
Ich habe noch nie verstanden, warum…
…manche(!) Christen die Evolutionstheorie als eine Attacke auf Gott missverstehen. Das einzige, was sie „angreift“, sind Zueignungen menschlichen Ursprungs. Gottes Existenz oder Nichtexistenz war nie ein Thema der ET. Zur Erinnerung: Darwin selbst hatte Theologie studiert.
Der geneigte Leser wird hier …ww.theistic-evolution.com/design.html einen sehr interessanten Aufsatz eines bekennenden Christen finden, der den „Kreationismus“ als irrgeleitet zurückweist und zeigt, wie man Gottesglaube und Anerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse ganz hervorragend miteinander vereinbaren kann und im Prinzip sogar muss.
Lesenswert.
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#2   Gotthard   11:31:42 | Montag, 23. Januar 2006
Lehre?
die biblische Lehre von der Sieben-Tage-Schöpfung.
biblische Lehre!!!????????? Im Buch Genesis wird nichts gelehrt sondern die Größe Gottes dankend besungen – in einem 7 zeiligen Gedicht!
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#1   Laurentius2   10:58:34 | Montag, 23. Januar 2006
Beim osservatore romano …
wundert mich nichts !
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