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Montag, 6. Dezember 2004 12:03
Die sozialistische Salzburger Regierungspräsidentin Burgstaller wünscht sich die Kinderabtreibung in der Landesklinik. Fragen dazu? Die Genossin kann sie auch nicht beantworten.
Zurück zum Artikel 1 Lesermeinung:
Montag, 6. Dezember 2004 20:19
Dolfus: Sozialistische Kriegserklärung ohne christliche Gegenwehr
Ein mutiges Landesregierungsmitglied, diese ÖVP-Dame. Leider ist bezüglich Kinderabtreibungsfreigabe im sozialistischen Österreich tatsächlich der Eindruck entstanden, die ÖVP sei nur mehr der Juniorpartner des Sozialismus.
Der damaligen Bischofskonferenz unter Cardinal König ist sicher der Vorwurf zu machen, die ÖVP in ihrem Krieg gegen den Kinderabtreibungsdammbruch durch die SPÖ im Regen stehen gelassen zu haben. Es waren 1975 3 Stimmen, die die aktuelle Gesetzeslage ermöglichten, alle von der SPÖ. ÖVP und FPÖ stimmten dagegen.
Cardinal König betonte, daß er keine Parteipolitisierung dieser Frage wollte, als die Christdemokraten im Parlament gegen dieses Unrecht mobil machten.
Wieso wurde nach Verlust der SPÖ-Parlamentsmehrheit in den 1980ern dieses Gesetz nicht gekippt? Es ist die Passivität Österreichs christlicher Führer.
Bedauerlich, daß auch jetzige Vertreter der Österreichischen Bischofskonferenz betonten, sie seien gegen die Wiedereinführung des alten Verbotes mit Bestrafung. In einer Zeit, in der wir seit 1970 erstmals wieder einen christdemokratischen Bundeskanzler haben!
Die Bischöfe, insbesondere Salzburgs Erzbischof Primas Kothgasser, müssen jene Christdemokraten, die ihre Prinzipien noch nicht über Bord geworfen haben, deutlich unterstützen. Diese Civilcourage der Landesrätin gehört gefördert!
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