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Vorgeschmack + Bischof Mixa gibt Contra + Kardinal greift ein +
Die zweite Hochzeit + Eine Frage des Glaubens
Vorgeschmack

Vatikan. Papst Benedikt XVI. äußerte sich gestern bei einem Kongreß des Päpstlichen Rates „Cor Unum“ über seine morgen erscheinende erste Enzyklika: „Das Wort ‘Liebe’ ist heute so verbraucht, abgenutzt und mißbraucht, daß man fast fürchtet, es auszusprechen. Wir müssen es reinigen und ihm wieder seinen ursprünglichen Glanz verleihen.“ Die Enzyklika scheine in zwei lose Blöcke auseinanderzufallen, erklärte der Papst: einen ersten theoretischen über das Wesen der Liebe und einen zweiten über kirchliche Barmherzigkeit: „Mich hat aber gerade die Einheit der beiden Themen interessiert, die nur dann richtig zu begreifen sind, wenn sie als ein einziges gesehen werden.“

Bischof Mixa gibt Contra

Deutschland. Der Bischof der Diözese Augsburg, Mons. Walter Mixa, übte scharfe Kritik an der familienpolitischen Grundsatzrede von Bundespräsident Horst Köhler am vergangenen Mittwoch. Der Ehe- und Familienbegriff dürfe nicht relativiert werden, indem er mit anderen Formen des menschlichen Zusammenlebens auf eine Stufe gestellt werde. Der Bundespräsident behauptete in einer Ansprache vor der ‘Evangelischen Akademie Tutzing’, daß die Kindererziehung und die partnerschaftliche Liebe in der Ehe, ebenso wie in außerehelichen Beziehungen, in Homo-Konkubinaten, in sogenannten „Patchwork“- oder Alleinerzieherfamilien gelingen könnten.

Kardinal greift ein

Italien. Der römische Kardinalvikar Camillo Ruini kritisierte gestern die jüngste homo-ideologische Resolution des EU-Parlamentes. Der Kardinal äußerte sich anläßlich einer Versammlung der italienischen Bischofskonferenz. Die Homo-Erklärung attackiere die Grundfesten unserer Zivilisation, erklärte Kardinal Ruini. Das Parlament verletze das Prinzip der Subsidiarität und übe einen moralischen Druck auf die Staaten aus, die Fundamente der Zivilisation zu verlassen.

Die zweite Hochzeit

USA. Michael Schiavo, der Mann, der seine frühere Ehegattin Terri Schiavo nach einem Aufsehen erregenden Rechtsstreit euthanasierte, ging am vergangenen Samstag eine zweite Ehe ein. Michael lernte seine neue Angetraute vor elf Jahren beim Zahnarzt kennen. Die beiden heirateten, nachdem sie bereits seit Jahren im Ehebruch gelebt und zwei Kinder gezeugt haben. Es wurde nicht bekannt, ob die neue Ehefrau von Michael Schiavo eine Patientenverfügung erlassen hat.

Eine Frage des Glaubens

„Ich bin über Ihren Glauben an die Evolution höchst erstaunt. Dieser Glaube übersteigt meinen Schöpfungsglauben bei weitem. Dieser fordert von mir, nur ein einziges Prinzip für wahr zu halten: die Liebe Gottes. Ihr Glaube verlangt von Ihnen die Annahme dreier Dinge: daß etwas aus nichts entstehen kann; daß die Steine plötzlich lebende Organismen hervorbringen können; und daß genetische Mutationen einen Bandwurm in Albert Einstein umformen können.“

Aus einem Leserbrief in der jüngsten Ausgabe des britischen Wochenmagazins ‘The Economist’ als Reaktion auf ein Dossier zum Evolutionismus.
      
12 Lesermeinungen
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#12   DemonDeLuxe †   22:40:59 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@Jean
Außer Prahlerei… zur Sache nichts? Ich bin nicht überrascht. Sie verwechseln Philosophie mit intellektuösem Geschwätz, mein Bester :O)
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#11   Jean   21:08:40 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@demon
…dass ich Ihre philosophischen Lücken nicht hopplahopp füllen kann, liegt wohl am Umfang Ihrer Lücken – wiederum nicht nur quantitativ, sondern qualitativ. Hatten wir ja nun schon ein paar Mal. Und zur Lichtung des „Verschwurbelten“ fragen Sie halt mal jemanden Ihres Vertrauens, der Ihnen das nochmal erklärt. Mit dem Verstehen ist das so eine Sache.
Einem, der keine Ahnung von Musik hat, einen Dreiklang als Terzenschichtung zu erklären, hat eben wenig Sinn. Mit dem setzt man sich besser ans Klavier und spricht mehrere Sinne an.
Für solche „Fingerübungen“ auf Philosophisch habe ich bei Ihnen aber weder die Zeit noch die Muße.
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#10   DemonDeLuxe †   20:28:25 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@Benedikt
Es ist die Frage, ob das so ist; grundsätzlich ist eine Unendlichkeit der Kausalität denkbar, wenngleich schwer vorstellbar. Wir wissen es nicht – möglich, dass wir es nie erfahren werden. Worauf ich aber letzten Endes hinaus wollte, ist, dass die Religion, deren Apologeten sich ja gerne über das offene Eingeständnis der Naturwissenschaft, eben dies (noch?) nicht zu wissen, lustig machen, genausowenig Erklärung bietet, obwohl jene das behaupten. Denn die Frage nach dem ersten Anfang wird durch die Antwort „Gott“ genausowenig beantwortet, nur gibt man sich mit einem blumigen „ist ewig / war immer da / ist der Anfang allen Seins“ zufrieden und tut so, als sei das selbstredend eine schlüssige Antwort. Ehrlicher wäre es, zuzugeben, dass sich die Gläubigen mit dieser Antwort zufrieden geben; eine Frage á la „und woher kommt Gott?“ wird ja von einigen regelrecht als ungehörig empfunden.
@Jean
Bloß, weil Sie irgendwo etwas aufgeschnappt haben und nun bei jeder sich bietenden Gelegenheit damit hausieren gehen, brauche ich es nicht als das Faktum zu akzeptieren, als das Sie es darstellen, mein Bester. Bevor Sie hier also weitere Kostproben verschwurbelter Überheblichkeit abgeben, füllen Sie das, was Sie da erzählen, erst einmal mit Inhalt, z.B. indem Sie die verkündete „ontologische Unmöglichkeit eines unendlichen kausalen Regress“ (sic!) stichhaltig belegen – was angesichts Ihrer Probleme, einen wenigstens grammatikalisch korrekten Satz zu schreiben, nicht leicht sein dürfte.
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#9   Jean   17:24:36 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@ Benedikt
Das versteht „demon“ leider nicht, was Sie schreiben. So wahr es auch ist. Aber die ontologische Unmöglichkeit eines unendlichen kausalen Regress muss ihm schleierhaft bleiben, weil er vor sich vorsichtshalber, sprich: irrationalerweise ontologische Argumentation vom Leib hält. Er verwechselt Kausalität mit Dominospiel, und Ursachen mit Dominosteinchen. Und Anselm v. Canterbury findet er doof. Schade auch, nicht?
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#8   Benedikt   17:08:10 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@ Demon
oder woraus ist Gott entstanden? Ach so, der war immer da, nicht wahr?
Genau. Zwar hat jede theoretisch Wirkung eine Ursache, aber praktisch gesehen lässt sich eine Kausalkette nicht unendlich fortsetzen. Irgendwann muss es eine Ursache gegeben haben, die nicht auf einer vorhergehenden Wirkung beruht hat.
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#7   DemonDeLuxe †   16:50:55 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@Laurentius2 & PetrusII
@Laurentius2
Falsh. Der Leserbrief bringt lediglich den Glauben der Kreationisten auf den Punkt – den Glauben daran nämlich, was Evolution ihrer ahnungslosen Meinung nach sein soll. Er ist ziemlich entlarvend in seiner profunden Uninformiertheit.
„daß etwas aus nichts entstehen kann“
Hat mit Evolution nichts zu tun, sondern mit Astrophysik (Urknall), und da ist es strittig, ob das so war. Abgesehen davon sehen das Theisten keinen Deut anders – oder woraus ist Gott entstanden? Ach so, der war immer da, nicht wahr? *g*
„daß die Steine plötzlich lebende Organismen hervorbringen können“
Wer behauptet solchen Unfug? Gemeint ist wohl, dass sich unter Energiezufuhr über Jahrmilliarden aus anorganischer organische Materie kombinieren kann? Dem Herrn sei ein Fachbuch anempfohlen.
„und daß genetische Mutationen einen Bandwurm in Albert Einstein umformen können.“
Das ist ja NOCH dümmer als das ewige „Mensch-aus-Affe“-Geplapper…
Derlei Kommentare stellen Bildung und IQ der Autoren ein ziemlich erschütterndes Zeugnis aus… und denen, die solchen geistigen Auswurf auch noch beklatschen.
@PetrusII
Jau, so eine Idee hatte man ja auch schon’mal mit Madagaskar – da ging’s zwar um Juden, aber, nun ja, Juden, Homosexuelle, alles irgendwie dasselbe, nicht?
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#6   Laurentius2   15:42:20 | Mittwoch, 25. Januar 2006
Der Leserbrief
bringt den Glauben der Evolutionisten sehr schön auf den Punkt ! Danke, kreuz.net, für diesen schönen Abdruck !
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#5   methusalix †   18:24:27 | Dienstag, 24. Januar 2006
Im Prinzip verlangt Petrus ein Ghetto für Homosexuelle Mitbürgerinnen und Mitbürger.
.
Nein Petrus, das werden wir (und die ordentliche Gerichtsbarkeit) nicht noch einmal zulassen!
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#4   wi-bi   11:43:14 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ Rosalinde
Aber lieb, wie er ausdrücklich „vom Paradies“ redet. Wie lieb vom ihm! Schifft sie weg – aber ruhig dorthin, wo’s warm ist :-)
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#3   Rosalinde   11:09:37 | Dienstag, 24. Januar 2006
Huxley
hatte im Gegensatz dazu allerdings eine kritische Intention… Petrus meint seinen Rausch ernst. Man sollte ihm Derridas’ Schurken zu lesen geben, da wird er in seiner Einstellung zur Demokratie auch bestätigt- ohne daß er kapiert, worum es eigentlich geht. Utopisches Denken und Dogmatismen vertragen sich halt nicht.
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#2   wi-bi   10:28:47 | Dienstag, 24. Januar 2006
PetrusII
Junge, Sie haben Ideen wie Huxley im LSD-Rausch.
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#1   PetrusII   10:20:16 | Dienstag, 24. Januar 2006
Kardinal greift ein
Das beste wäre wenn wir eine schöne Insel (Paradies) finden, wohin wir alle Homoartigen Menschen hinbringen und diese dort leben lassen, wie sie wollen! Wie gesagt ein Paradies. Das ist zwar für Ihr Seelenheil schlimm, aber so können Sie wenigstens niemanden mehr mit Ihrer Abartigkeit verführen! Und die Zeit wird selber diesen Missstand bereinigen. Es kann nur eine Antwort bzw. eine Lösung geben entweder das „Paradies“ oder die Bekehrung!
Zur EU: Dieses Bündnis ist nur zur Vernichtung der Kirche und des Glaubens gegründet worden. Wie kann es sein, dass die Verfassung von einigen Ländern abgelehnt worden ist, aber genau das getan wird, was darin steht?!
Wir leben nicht mehr in einer Demokratie, sondern in einer Demokratur (Diktatur im schein der Demokratie) Die Bevölkerungen der einzelnen Länder haben nichts mehr zu sagen. Es geschieht nur noch das, was die „Oberen“ bereits hinter verschlossenen Türen entschieden haben
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