Medien
Mehr Dreck für die Kirche
Was ist das: Menstruation, Hostien, Blut und Muttergottesbilder? Sie haben es erraten: eine Sendung der Religionsabteilung des Österreichischen Fernsehens. Von Dr. Alfons Adam, Neulengbach.
(kreuz.net, Wien) Die Religionsabteilung des Österreichischen Fernsehens hat unter dem Titel „Was mir heilig ist!“ eine Sendereihe gestartet.

In deren Rahmen wurde am 10. Januar 2006 in der Fernsehsendung „kreuz und quer“ ein Film mit dem Titel „Schneeweiß und Rosenrot“ der Klagenfurter Grafikerin Ina Loitzl (33) gesendet.

Die jetzt in Wien lebende Frau Loitzl sieht sich nach Angaben der Steirischen Tageszeitung ‘Kleine Zeitung’ „in der großen Tradition radikaler feministischer Selbstbefragungen“.

Im Vorspanntext zu ihrem Film ist die Rede von „Frau und Blut“, „Heiliges und Unheiliges“ und von „Rollenklischees in der Kirche“.

Gezeigt wird ein weiblicher Unterleib in der Haltung, wie sie bereits in der pornographischen Wiener EU-Werbekampagne mit Unterhose und Europasternen zu sehen war. Der Unterschied: Im Film fehlt die Bekleidung.

Anders als bei der EU-Werbung stellt Frau Loitzl auch reichlich Menstruationsblut zur Schau.

Es folgt eine Muttergottes-Ikone und weitere Madonnenbilder mit den Sprechblasen: „Warum soll nur mein Blut schmutzig sein?“ und: „Ist es nicht heilig?“

Zu einem Muttergottesbild mit Kind – alles immer wieder mit Blut befleckt – lautet der Text: „Die Frucht meines Leibes wird es vergießen.“

Alsdann sieht man einen Kelch mit einer dunkelrot eingefärbten Hostie. Die Darstellung ist offenbar als Anspielung auf die konsekrierten Gestalten der Heiligen Messe gedacht.

Gesprochen wird dazu der Name „Jesus“.

Danach hört man einen Hallelujagesang und ein Ave Maria, graphisch garniert mit der skizzenhaften pornografischen Darstellung eines weiblichen Unterleibes.

Alles in allem: Mehr vom üblichen. Wieder einmal liegt eine billige Herabwürdigung katholischer Glaubensinhalte vor.

Wie im Fall der Religionsverhöhnung durch den abgefallenen Priester Adolf Holl ist es notwendig, eine Rundfunkbeschwerde einzubringen.

Die notwendige Arbeit übernehme ich.

Es müssen Unterschriften gesammelt und im Original an meine Anwaltskanzlei gesandt werden. Unterschriftenbögen können selber hergestellt oder hier heruntergeladen werden.

Ich werde die Rundfunkbeschwerde wie folgt begründen:

„Christen betrachten Jesus Christus, der die göttliche und die menschliche Natur besitzt, als Erlöser der Menschheit. Der göttliche Erlöser hat für sie am Kreuz sein Blut hingegeben. Das kommt in der Heiligen Messe und auch in katholischen Andachtsübungen zum Ausdruck, die das Erlöserblut Christi zum Gegenstand haben.

Kelch und Hostie in den Zusammenhang obszön und pornografisch dargestellter Menstruationsblutungen zu bringen, ist eine Verhöhnung des christlichen Glaubens, besonders der katholischen und orthodoxen Kirchen, für die der Leib und das Blut Christi der liturgische Kern ihres Glaubens ist.

Der im Film hergestellte Zusammenhang zwischen obszön und pornografisch dargestellten Menstruationsblutungen und Muttergottesbildern stellt ferner eine Verspottung der katholischen Marienverehrung dar und verletzt daher die Menschenrechte gläubiger Katholiken.

Daß die Herabwürdigung und Verhöhnung christlicher Glaubensinhalte beabsichtigt ist, ergibt sich auch daraus, daß der Name „Jesus“ ausdrücklich genannt wird.“

Mit der damaligen Rundfunkbeschwerde wegen der erwähnten Äußerung des Ex-Priesters Adolf Holl im Januar 2004 habe ich eine Strafanzeige eingebracht, die von der Staatsanwaltschaft zurückgelegt wurde.

Doch die Volksanwaltschaft stellte darauf fest, daß diese Ablehnung nicht gerechtfertigt war.

Unter Berufung darauf möchte ich erreichen, daß die Verantwortlichen des ‘Österreichischen Rundfunks’ als Wiederholungstäter bestraft werden.

Im Rundfunkgesetz ist für solche Vergehen eine Geldstrafe von bis 36.000 Euro vorgesehen.

Man kann sich den umstrittenen Film im Internet unter „was [mir] heilig ist“-Beiträge – Schneeweiß und Rosenrot – ansehen.
      
42 Lesermeinungen
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#42   miroguh   22:36:08 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@Benedikt
Nein hat es nicht, denn ihre Darstellung ist verkürzt. Wer wegen des kirchlichen Gebotes auf Kondome verzichtet, der ist gleichzeitig auch treu in der Ehe und enthaltsam, wenn er um seine Krankheit weiß.
Nette Theorie. Aber in der Praxis versagt das.
Wer keine Kondome benutzt und wild in der Gegend herumhurt, der kann sich sicher nicht auf irgendeinen kirchlichen Ausspruch berufen.
Was meinst Du nun damit? Welche Ansprüche? BTW, was Du als „herumhuren“ bezeichnest, ist Deine Subjektive Aufassung einer der schönsten Sachen in der Welt. „herumhuren“ ist es nur für Leute, deren Moralkodex dies so aussagt. Für den Rest der Bevölkerung ist dies kein Problem.
Diese Leute benutzen dann aus eigener Bequemlichkeit keine Kondome
ich verstehe den Zusammenhang nicht?
Mal ein nettes Gedankenspiel:
Eben. Spiel. ;-)
…dem Du nichts entgegenzusetzen hast?
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#41   Benedikt   13:38:07 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@ Demon
Ganz genau. Das bedeutet letztendlich, dass Ihre Glaubensparadigmen ein Produkt Ihrer Umwelt sind, und nicht die zwingend einzig wahre Erkenntnis.
Wahrheit hängt nun nicht wirklich davon ab, was ich glaube. Der Christglaube ist auch wahr, wenn ich nicht daran glaube. In sofern würde ich andernfalls einem Irrtum anhängen, den ich vielleicht für wahr halten würde, der es aber nicht ist.
Und es ging uns ja schließlich darum, wie die Kirche waltet, wenn man sie denn schalten lässt
Es sagt aber dann auch nur aus, wie die Kirche vor 200 Jahren gehandelt hat. Heute sieht das anders auch, auch Staaten handeln heute anders und mobilisieren nicht bei jeder Beleidigung gleich ihre Armee. Es ist mir unbegreiflich, wie jemand solche Fortschritte negieren kann. Es ist doch völlig ahistorisch, wenn man behauptet, dass sich Gesellschaft, Mensch, Justiz, Staatswesen usw. in den letzten 200 Jahren nicht geändert habe und genau so hat sich auch die Kirche geändert.
Ihre Bemerkungen zu Jefferson sind unsachlich:
Ach, die Einstellung eines Menschen ist bezüglich seiner Aussagen irrelevant? Ist ja hochinteressant.
Realität ignoriert
Die Realität ist, dass der Kirche von heute Dinge vorgeworfen werden, die zT 800 Jahre her sind, und die außerdem im Lichte der Zeit interpretiert werden müssen.
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#40   DemonDeLuxe †   13:33:56 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@Dr. Christoph Heger
@Dr. Christoph Heger
„„Erkenntnisse“ können niemals regional abhäng sein.“
Das machen Sie am besten jenen klar, die gegensätzliche – und sehr wohl regional unterschiedliche – „Erkenntnisse“ haben. Rom wäre ein guter, erster Anlaufpunkt, danach können Sie nach Mekka und Jerusalem weiterreisen.
„Ein Irrtum ist eben keine Erkenntnis.“
Und wer hat die Kompetenz zur Wahrheitsfeststellung? Wie man gerade bei kreuz.net sehr hübsch sieht, spricht man sich das ja fröhlich gegenseitig ab. Davon ab, gibt es nicht nur „völlige Wahrheiten“ und „völlige Irrtümer“, sondern auch Wahrheiten mit kleinen Fehlern oder Irrtümer mit wahrem Kern. Binäres Denken hilft ist unzweckmäßig.
„Aber rechtmäßig kann man über jeden Gegenstand nichts Unwahres sagen.“
Das ist redundant. „Rechtmäßig“ ergibt sich ja gerade erst aus der „wahren“ Erkenntnis; da beißt sich die Katze in den Schwanz.
„Dunkel ist Deiner Rede Sinn, o Meister!“
„Einfach“ duldet weitere Wahrheiten neben sich, „einzig“ ist exklusiv.
„Dasjenige, was wahr ist oder das Gegenstand einer Erkenntnis ist.“
Sie mögen Tautologien, nicht? Also das Wahre ist das, was wahr ist? Wer hätte das gedacht? *g*
„Die Gründerväter der USA unschuldig an der Genozidpolitik gegen die Indianer?“
Washington und Jefferson waren die Ideengeber für eine Kooperations- und Assimliationspolitik den Indianern gegenüber. Der Genozid begann erst nach Jeffersons Tod, als diese Politik unter seinen Nachfolgern für gescheitert erklärt wurde.
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#39   Dr. Christoph Heger   12:26:56 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@DemonDeLuxe: Erkenntnis?
„Das gilt dann auch für diesen Satz? Ist er auch „Produkt Ihrer Umwelt“ und keine „Erkenntnis“.“
Grundsätzlich ja, nur weisen rationale Erkenntnisse nicht dieselbe regionale Abhängigkeit auf wie religiöse. E = mc^2 ist in Bagdad, Berlin und Bangkok dasselbe. Was in den jeweiligen Kirchen / Moscheen / Tempeln verkündet wird, nicht.
„Erkenntnisse“ können niemals regional abhäng sein.
„Im übrigen: „Einzig wahre Erkenntnis“ ist doppelt-gemoppelt; Erkenntnis vom Unwahren gibt es nicht“
Selbstverständlich gibt es die – das nennt man „Irrtumm“…
Ein Irrtum ist eben ein Irrtum und keine Erkenntnis.
Da man über jeden beliebigen Gegenstand unendlich viele Wahrheiten und Unwahrheiten aussagen kann,
Man „kann“ natürlich alles Mögliche. Aber rechtmäßig kann man zwar über jeden Gegenstand unendlich viel Wahres aussagen, aber nichts Unwahres.
gibt es auch durchaus einen Unterschied zwischen einer einfachen und einer „einzigen“ Wahrheit.
Dunkel ist Deiner Rede Sinn, o Meister!
„Das Wahre“ – was soll das sein?
Ganz einfach: Dasjenige, was wahr ist oder das Gegenstand einer (trivialerweise: wahren) Erkenntnis ist.
Ah, übrigens: Wer Jefferson als den feurigen Indianerkrieger sieht, weiß von ihm offenbar nicht viel mehr als den Namen.
Ach ja? Die Gründerväter der USA unschuldig an der Genozidpolitik gegen die Indianer?
MfG
Christoph Heger
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#38   DemonDeLuxe †   11:49:41 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@Dr. Christoph Heger
„Das gilt dann auch für diesen Satz? Ist er auch „Produkt Ihrer Umwelt“ und keine „Erkenntnis“.“
Grundsätzlich ja, nur weisen rationale Erkenntnisse nicht dieselbe regionale Abhängigkeit auf wie religiöse. E = mc^2 ist in Bagdad, Berlin und Bangkok dasselbe. Was in den jeweiligen Kirchen / Moscheen / Tempeln verkündet wird, nicht.
„Im übrigen: „Einzig wahre Erkenntnis“ ist doppelt-gemoppelt; Erkenntnis vom Unwahren gibt es nicht“
Selbstverständlich gibt es die – das nennt man „Irrtumm“ oder, was Ihnen näher liegen dürfte, „Irrlehre“. Da man über jeden beliebigen Gegenstand unendlich viele Wahrheiten und Unwahrheiten aussagen kann, gibt es auch durchaus einen Unterschied zwischen einer einfachen und einer „einzigen“ Wahrheit. „Das Wahre“ – was soll das sein? Die Gesamtheit aller wahren Aussagen? Scheint mir eher ein Buzzword zu sein :O)
Ah, übrigens: Wer Jefferson als den feurigen Indianerkrieger sieht, weiß von ihm offenbar nicht viel mehr als den Namen.
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#37   Dr. Christoph Heger   11:21:14 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@DemonDeLuxe: Erkenntnis?
Das bedeutet letztendlich, dass Ihre Glaubensparadigmen ein Produkt Ihrer Umwelt sind, und nicht die zwingend einzig wahre Erkenntnis.
Das gilt dann auch für diesen Satz? Ist er auch „Produkt Ihrer Umwelt“ und keine „Erkenntnis“.
Im übrigen: „Einzig wahre Erkenntnis“ ist doppelt-gemoppelt; Erkenntnis vom Unwahren gibt es nicht, und das Wahre ist „einzig“ und nicht eine Pluralität, bestehend aus sich selber und seinem Gegenteil.
MfG
Christoph Heger
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#36   DemonDeLuxe †   11:10:58 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@Benedikt
„Wahrscheinlichkeit“
Ganz genau. Das bedeutet letztendlich, dass Ihre Glaubensparadigmen ein Produkt Ihrer Umwelt sind, und nicht die zwingend einzig wahre Erkenntnis.
„Thomas Jefferson, werter Demon, lebte vor 200 Jahren.“
Exactement. Und es ging uns ja schließlich darum, wie die Kirche waltet, wenn man sie denn schalten lässt – was je nach Region gut ca. 200 Jahre her ist. Es ist noch nicht einmal explizit antikirchlich, wenn man nüchtern feststellt dass a) Macht korrumpiert, b) die Kirche seinerzeit extrem viel Macht besaß und c) aus a) und b) die logische Folgerung ableitet.
„Wer ernsthaft behauptet…“
Es ist genauso spekulativ wie die Behauptung, er würde es NICHT tun. Im übrigen würde ich es Benedikt XVI. persönlich auch eher weniger zutrauen. Aber in einer anderen Umgebung wären vermutlich auch andere Menschen an der Spitze der Kirche. Machtgefüge produzieren Machtmenschen.
„sie sprechen den Menschen ja jede Entwicklung ab“
Wenn man sich so umschaut, kann man sich dieses Schlusses zuweilen leider nicht erwehren. Oder meinen Sie ernstlich, „der Mensch“ sei so viel weiser geworden in den letzten 3000 Jahren?
Ihre Bemerkungen zu Jefferson sind unsachlich: Als ob sein Verhalten zu Aspekt X etwas über die Validität derer zu Punkt Y sagen würde.
„jaja Kreuzzüge und Scheiterhaufen“
Unfug. Aber Sie gerieren sich da wie ein Apologet des Kommunismus, der die theoretischen Segnungen dieser Ideologie feiert, dabei aber komplett die kommistische Realität ignoriert.
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#35   Dr. Christoph Heger   10:30:00 | Mittwoch, 25. Januar 2006
Thomas Jefferson und dergleichen
Thomas Jefferson, …, glaubt wahrscheinlich, dass die Kreuzzüge immer weitergehen würden.
Vermutlich nicht einmal das. Jefferson und seinesgleichen sahen doch eine andere Zeit gekommen, eine, in der es darum ging, aus bösen, nämlich lebendigen, gute, nämlich tote Indianer zu machen.
Wer ernsthaft behauptet, der heutige Papst würde zum Kreuzzug aufrufen oder Scheiterhaufen lodern lassen, …
… der hat nicht mitgekriegt, daß diese Aufgabe schon seit längerem von den USA übernommen worden ist (ersetze „Scheiterhaufen lodern lassen“ durch „in nicht nachweisbaren KZs verschwinden zu lassen“!).
Zu Jeffersons Zeiten gab es staatlich geförderte Sklaverei, deren Nutznießer auch der hier selbstgerecht faselnde Jefferson war …
So ist es. Jefferson hatte es einfacher als der inzwischen bekannteste Coca-Schnupfer Deutschlands: Er brauchte keine Schleuser, um sich menschliche Ware zuführen zu lassen. Er hatte seine Sklavinnen.
Heute gibt es das nicht mehr und kein Mensch würde es wieder einführen.
Das halte ich für zu optimistisch. Um einmal nicht die USA anzuspitzen: Im als göttlich erlassenen und für unabänderbar angesehenen islamischen Recht (scharî’ah) ist die Sklaverei (mit Sklavinnen“gebrauch“) eine feste Institution. Multikulti hat uns da ganz neue Perspektiven eröffnet.
MfG
Christoph Heger
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#34   28.IX-28.X   09:43:15 | Mittwoch, 25. Januar 2006
Meinung;
es ist keine Kunst! Zum geistlichen Erbauen ungeeignet.
@Demon:
Zu Ihrer Homoverteidigung möchte ich nur anmerken, Daß auch bei Kreuznet bis jetzt nur Berichte erschienen sind, in denen man keine Diskriminierungsansetzte finden kann. Man darf und muß Homosexualität bei Namen nennen, dh. Sünde!! Und ich habe bis jetzt nur so was hier gelesen. Im Gegensatz zu diversen anderen zB. Demonen und Homoagitatoren. Diese starten im Internet jeden Morgen ihre Schleppnetze und prüfen dann die Berichte (ZENSIEREN) auf Homokonfiermität. Stimmt was nicht , dann erleben wir (auch auf Kreuznet) wahre Haßausbrüche, Veunglimpfungen,Verleumdungen usw.
Wahrlich, Sie und die Anderen sollten sich ein Beispiel von der Kirche nehmen!!
@kubiska;
Erklären sie mir bitte, die Entstehung der Physikgesetzte. Es kann auch mathematisch sein.
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#33   Pater Lingen   20:48:39 | Dienstag, 24. Januar 2006
Im „konservativen“ Chur war es auch nicht besser
Zugegeben, live habe ich es nicht gesehen.
Aber es hindert ja nichts, dass man einige von meinen damaligen „Confratres“ in Chur befragt, was sie genau unter dem Stichwort „sakrale Kunst“ im „Kunstunterricht“ vorgesetzt bekommen haben.
Zur Vorgeschichte: Ich war von 1993-95 in Chur (CH) „Seminarist“ und galt dort als ziemlich „konservativ“. Das mag der Grund gewesen sein, weswegen mir öfters von den Kreuzesdarstellungen mit nackten, blutverschmierten Frauen erzählt wurde.
Die Opfer dieses „Kunstunterrichtes“ beschwerten sich deshalb beim „Regens“ Peter Rutz (Opus Dei), der ihnen wohl bestätigte, dass das Schund sei und nicht gebilligt werden dürfte.
Aber es wurde trotzdem gebilligt.
Nicht ganz so unter der Gürtellinie, aber auch „Schmiererei“ war übrigens der „Kreuzweg“ in der „Kapelle“. Fast alle Insassen beschwerten sich über das hässliche Geschmiere an der Wand, wovon keiner wusste, was das eigentlich sollte. Nur eines Tages eben kam „Regens“ Rutz und erklärte: „Viele von Ihnen werden nicht gewusst haben, dass diese Darstellungen an der Wand einen Kreuzweg bilden. Ich wusste es auch nicht.“
Noch Fragen?
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#32   QUIS UT DEUS   18:54:27 | Dienstag, 24. Januar 2006
Nicht weinen wenn GOTT genug hat von uns!!
Schauen wir mal was so alles abgeht bei solchen Gotteslästerungen!!!
Früher hatten die Gotteslasternde Personen eine
Strafe bekommen!
Heute wird ein ganzes GOTTloses Volk bestraft,
wartet nur ,Ihr werdet es noch alle erleben dürfen!!(müssen auch die wenigen unschuldigen!)
Herr wird sind nicht würdig!Bitte Kürze die Zeit ab sonst verlieren wir noch alle den Glauben!
+++
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#31   Benedikt   18:54:26 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ Demon
Sie wären mit ziemlich exakt DER Wahrscheinlichkeit Muslim, die dem islamischen Anteil Ihrer Gesellschaftsschicht entpräche.
Na sehen Sie. „Wahrscheinlichkeit“, als Spekulation. War doch gar nicht so schwer.
Thomas Jefferson, werter Demon, lebte vor 200 Jahren. Er weis nicht, was wir wissen. Jemand der vor 800 Jahren gelebt hat, glaubt wahrscheinlich, dass die Kreuzzüge immer weitergehen würden.
Wer ernsthaft behauptet, der heutige Papst würde zum Kreuzzug aufrufen oder Scheiterhaufen lodern lassen, wenn er die Macht dazu hätte, der ist ernsthaft nicht in unserer Zeit angekommen. Das ist doch absurder Blödsinn, sie sprechen den Menschen ja jede Entwicklung ab. Zu Jeffersons Zeiten gab es staatlich geförderte Sklaverei, deren Nutznießer auch der hier selbstgerecht faselnde Jefferson war (sagt einiges über seine Motive aus: radikal antiklerikal, aber selbst ein Menschrechtsverbrecher). Heute gibt es das nicht mehr und kein Mensch würde es wieder einführen.
Sie dürften es schwer haben, das auf die ewige, eine, katholische Kirche mit ihren unabänderlichen Wahrheiten zu übertragen.
Hihi, jaja Kreuzzüge und Scheiterhaufen sind schon dolle Dogmen und Inhalte des Glaubens => lol.
Eine Gemeinschaft trägt Mitverantwortung am Verhalten der Mitglieder (und umgekehrt).
Nee, bei 1 Mrd. relativiert sich das ein wenig. Die Glaubenskongregation kann nun nicht wirklich jeden Furz eines Gläubigen irgendwo aufspüren.
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#30   DemonDeLuxe †   18:42:15 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Benedikt
„Nein, sondern nur Spekulationen.“
Ich würde das als „educated guesses“ bezeichnen. Sie wären mit ziemlich exakt DER Wahrscheinlichkeit Muslim, die dem islamischen Anteil Ihrer Gesellschaftsschicht entpräche.
„Wie kommen Sie denn auf diesen Blödsinn?“
Jemand, den man als „bewandert in Sachen Demokratie“ bezeichnen darf, teilte diesen „Blödsinn“:
„In every country and in every age, the priest has been hostile to liberty. He is always in alliance with the despot, abetting his abuses in return for protection to his own.“ (Thomas Jefferson)
„Der Staat ruft ja heute auch nicht mehr…“
Mit dem kleinen Unterschied, dass „der Staat“ von heute sich als etwas sehr anderes begreift als der, auf den Sie da anspielen, und sich explizit zu gänzlich anderen Prinzipien bekennt. Sie dürften es schwer haben, das auf die ewige, eine, katholische Kirche mit ihren unabänderlichen Wahrheiten zu übertragen.
„Die Hetze von „Ultrachristen“ ist nicht…“
Das ist eine Ausrede. Eine Gemeinschaft trägt Mitverantwortung am Verhalten der Mitglieder (und umgekehrt). Warum? Weil sie qua Mitgliedschaft deren Verhalten deckt, wenn sie ihm nicht entgegentritt. Den Spruch: „Aber das ist doch nur eine EINZELmeinung“ habe ich schon so oft (und von vielen Gruppierungen) gehört – er ist und bleibt billig. Aber wenn einer was Tolles sagt, DANN ist er toll in seiner Eigenschaft als Mitglied von X, gell? Jaja… das „Aschenputtel-Prinzip“: „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“.
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#29   Benedikt   18:15:56 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ Demon
Weil sie aufschlussreiche Einsichten gewährt?
Nein, sondern nur Spekulationen. Dass ich erstmal Muslim geworden wäre, wenn ich aus Teheran käme und meine Eltern Muslime gewesen wären, bestreite ich nicht. Aber ob ich es auch im Alter geblieben wäre, dass kann ich nicht wissen. Den Islam finde ich jedenfalls ziemlich widersprüchlich und diesen Gedanken hätte ich vielleicht auch gefasst, wenn ich damit aufgewachsen wäre. Andernfalls hätte es ja auch nie Konversionen gegeben.
Finde ich nicht. Ein Blick in die europäische Geschichte vor dem 30jährigen Krieg ist da schon recht anschaulich. Finden Sie nicht?
Was für ein absurder Schluss. Weil es früher mal Kreuzzüge gegeben hat muss das immer so weitergehen, wenn die Macht dazu gegeben ist? Wie kommen Sie denn auf diesen Blödsinn? Der Staat ruft ja heute auch nicht mehr „Kauft nicht beim Juden“, nur weil er das früher mal getan hat.
Die RKK bildet die Speerspitze des deutschen Konservativismus
Na genau das bestreite ich ernsthaft. Es gibt im Bundestag EINEN Abgeordneten, der auf Rom hört: Hrn. Geis. Das wars.
Nein. Belege gibt es en masse. (…) homophober Hetze seitens selbsternannter Ultrachristen
Die Hetze von „Ultrachristen“ ist nicht automatisch die Meinung der Kirche, das müsste ihnen doch klar sein. Wenn ein CDU-Hinterbänkler Sieg Heil brüllt, dann ist aus der CDU noch keine Nazi Partei geworden.
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#28   DemonDeLuxe †   17:59:32 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Benedikt
„Warum sich mit dieser Frage beschäftigen?“
Weil sie aufschlussreiche Einsichten gewährt?
Mit welcher Wahrscheinlichkeit wären Sie, als Einwohner eines islamischen Staates, wohl Christ geworden? Wie sehr würden Sie dann evtl. die Messiasnatur Jesu als „Phantasterei“ abtun?
„Ja, pure Spekulation, finden Sie nicht?“
Finde ich nicht. Ein Blick in die europäische Geschichte vor dem 30jährigen Krieg ist da schon recht anschaulich. Finden Sie nicht? ;O)
„Natürlich ohne, das Ergebnis gefällt der Kirche doch gerade nicht! Das wär ja merkwürdige Lobbyarbeit.“
Die RKK bildet die Speerspitze des deutschen Konservativismus und als solche die effektivste Bremse gegenüber Entwicklungen wie Emanzipation, sexueller Befreiung usw. – natürlich nach Ansicht der RKK nicht effektiv GENUG, aber doch immerhin mit Verzögerungswirkung.
„Hehe, das ist also der Beleg?“
Nein. Belege gibt es en masse. Ich war lange genug in einer der größten deutschen Politik-Communities aktiv, um meinen Teil an homophober Hetze seitens selbsternannter Ultrachristen zu erleben. Ich konzediere auch gerne (SEHR gerne sogar), dass im Katechismus derlei nicht zu finden ist. Aber wenn man das den einschlägigen Kameraden sagt, bekommt man eine patzige Antwort á la „Der HERR findet’s pervers, lesen Sie Zacharäus 37, 4711!“. Sagen Sie DENEN, dass es nicht im Katechismus steht. Der wahre Wert einer Religion ist nicht aus ihrer Schrift, sondern aus den Taten ihrer Anhänger zu lesen. Papier ist bekanntlich geduldig.
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#27   Benedikt   17:23:36 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ miroguh
Wenn die kathlische Kirche sagt „Kondome sind böse“ (was sie natürlich sagen darf, freie Meinungsäußerung), dann hat das Auswirkung auf Leben und Sterben unzähliger Menschen.
Nein hat es nicht, denn ihre Darstellung ist verkürzt. Wer wegen des kirchlichen Gebotes auf Kondome verzichtet, der ist gleichzeitig auch treu in der Ehe und enthaltsam, wenn er um seine Krankheit weiß. Wer keine Kondome benutzt und wild in der Gegend herumhurt, der kann sich sicher nicht auf irgendeinen kirchlichen Ausspruch berufen. Diese Leute benutzen dann aus eigener Bequemlichkeit keine Kondome, und nicht wegen eines Kirchengebotes. Denn das legt ihnen weitergehende Verpflichtungen auf, die man nicht isoliert sehen kann nach dem Motto: Ans Kondomverbot halt ich mich, aber nicht ans Enthaltsamkeitsgebot. So funktioniert das nicht.
Wie oft mußte ich mir von Gläubigen schon anhören, daß man als Atheist quasi ja gar nicht glücklich sein kann etc…
Na also das ist ja wohl keine stärkere Beurteilung als die typisch atheistische „deinen Gott gibt es nicht“ Aussage.
Mal ein nettes Gedankenspiel:
Eben. Spiel. ;-)
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#26   miroguh   16:53:34 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Romulus, @benedikt
@Romulus:
Beispiel?
@Benedikt:
Du gehst nicht auf meine Argumentation ein. Wenn die kathlische Kirche sagt „Kondome sind böse“ (was sie natürlich sagen darf, freie Meinungsäußerung), dann hat das Auswirkung auf Leben und Sterben unzähliger Menschen. Das ist weitaus schlimmer, als (auch freie Meinungsäußerung) das zu sagen/zeigen, was in dem Artikel beschrieben wird. Und deswegen fühle ich mich als Atheist durchaus angegriffen. Aber ich muß damit leben.
Und ich sprach nicht über das „Beleidigen atheistischer Glaubenssätze“, das wäre in der Tat Unsinn. Ich sprach das „Gedankengebäude“. Wie oft mußte ich mir von Gläubigen schon anhören, daß man als Atheist quasi ja gar nicht glücklich sein kann etc…
Mal ein nettes Gedankenspiel: angenommen, ich gründe eine Religion, die das Menstruationsblut Marias als heilig verehrt. Dann hätten wir ein Patt zwischen unseren Religionen, was freie Meinungsäußerung vs. Schutz vor Verunglimpfung betrifft ;-)
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#25   Benedikt   16:33:09 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ Demon
Klingt gut… haben Sie sich schon ‘mal ernsthaft gefragt, wie Ihr Schluss wohl gelautet hätte, wenn Sie in Bagdad aufgewachsen wären?
Warum sich mit dieser Frage beschäftigen? Ich habe ja schon gesagt, Erziehung ist wichtig. Aber wenn man älter wird, dann kommen eigene Gedanken und die eigene Überzeugung. Und der Islam überzeugt mich nunmal kein bißchen. Das ist eine Religion, die auf irgendwelchen Phantastereien in einer Wüstenei beruht. Nicht wirklich überzeugend, wenn man den Messias und sein Wirken vergleicht.
Das ist wohl das EINZIGE, was ich daran nachvollziehen kann
Ich habe das nicht im Sinne einer psychischen Stärkung gemeint. Er hilft mir in Dingen, die ich nicht selber beeinflussen kann.
Wenn die RKK so mächtig wäre wie ehedem, hätte man auch wieder Gesetze wie ehedem.
Ja, pure Spekulation, finden Sie nicht?
Und GANZ ohne kirchliche Lobbyarbeit
Natürlich ohne, das Ergebnis gefällt der Kirche doch gerade nicht! Das wär ja merkwürdige Lobbyarbeit.
Ich wünschte, es wäre nur kreuz.net. Aber das geht tiefer und weiter,
Hehe, das ist also der Beleg? Na sowas… Lesen Sie im Katechismus, da stehts. Von Hetze keine Spur.
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#24   DemonDeLuxe †   16:23:12 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Benedikt
„dass das Christentum die einzig sinnige Religion ist“
Klingt gut… haben Sie sich schon ‘mal ernsthaft gefragt, wie Ihr Schluss wohl gelautet hätte, wenn Sie in Bagdad aufgewachsen wären?
„die Blutzeugnisse der Augenzeugen wären völlig unerklärlich“
Dazu später noch ‘was.
„… Darüber hinaus merke ich im Alltag, wie der Glaube hilft… aber das können Sie nicht nachvollziehen.“
Sie werden lachen: Das ist wohl das EINZIGE, was ich daran nachvollziehen kann. Immerhin wurde Religion m.E. zu diesem Zweck ERFUNDEN. Wäre ja noch schöner, wenn sie diesen nicht wenigstens z.T. erfüllte!
„Was ist denn: Wenn man sie machen ließe?“
Wenn die RKK so mächtig wäre wie ehedem, hätte man auch wieder Gesetze wie ehedem. Oder wenn der von manchen hier heißersehnte „Gotteststaat“ existierte…
„Die heutige Fassung des § 218 & § 218a geht auf die Rechtspr. de. BVerfG zurück.“
Und GANZ ohne kirchliche Lobbyarbeit… na,wenn das so ist, dann kann man sich ja die öffentlichen Proteste auch sparen – komisch, warum tut man’s nicht? ;O)
„Na, wie wärs mit einem Beleg?“
Ich wünschte, es wäre nur kreuz.net. Aber das geht tiefer und weiter, nur meist nicht in der hier präferierten, unverschämten Form. Die subtile Diskrimnierung ist sogar schlimmer – bei kreuz.net merkt man wenigstens, wenn wieder Dummfug gequasselt wird. Allerdings bringt kreuz.net ja liebend gern Zitate von durchaus wirklichen Klerus-Offiziellen.
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#23   Benedikt   15:09:23 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ kubiska
Und ich will den menschlichen Verstand keineswegs verabsolutieren, kann aber nichts dafür, dass Sie mit schwammigen Argumenten arbeiten und glauben, anstatt zu wissen.
Wer nicht glaubt, der weiß auch nichts. Nur ein Bruchteil dessen, was sie für wahr halten können Sie tatsächlich auch persönlich beweisen, den Rest müssen Sie glauben.
@ demon
Man glaubt natürlich nicht aus sich heraus, sondern zunächst einmal aus der Erziehung. Aber irgendwann wird man erwachsen, und dann stellt man sich eigene Fragen. Und ich bin dabei zu dem Schluss gekommen, dass das Christentum die einzig sinnige Religion ist und glaube daran, weil die Überlieferung des Glaubens mE nur diesen Schluss zulässt. Hätte sich damals nichts ereignet, dann hätte die Kirche nie entstehen können, die Blutzeugnisse der Augenzeugen wären völlig unerklärlich usw. usf… Darüber hinaus merke ich im Alltag, wie der Glaube hilft… aber das können Sie nicht nachvollziehen.
Es gäbe einige mehr, wenn man Sie nur machen ließe
Was ist denn: Wenn man sie machen ließe? Was machen ließe? Gesetzgeber werden?
Die heutige Fassung des § 218 & § 218a geht auf die Rechtspr. de. BVerfG zurück.
Schwulenhetze
Na, wie wärs mit einem Beleg? Und bitte keinen kreuz.net Artikel, dies hier ist nicht das Sprachrohr des Vatikans.
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#22   Romulus   14:42:15 | Dienstag, 24. Januar 2006
@kubiska
Die Bibel kann nichts von alledem. Zumindest kann ich nicht davon überzeugt sein, so lange ich es nicht sicher weiß.
Sie gehen von einem enggeführten, apodiktischem Wissenbegriff Descartes’scher Prägung aus, der selbst in Forschungskreisen adacta gelegt ist. Sie sollten an der Engführung Ihres Erkenntnisbegriffes arbeiten! Warum? Ich denke, die Antwort kennen Sie :-)
Die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung, sowie die nicht mehr ganz so neuen Erkenntnisse der Quantenphysik sollten Sie da schon berücksichtigen! Insofern ist Ihr Spielchen hier, Glauben und Wissen gegeneinander auszuspielen, nicht mehr so ganz zeitgemäß :o)
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#21   kubiska   14:10:25 | Dienstag, 24. Januar 2006
Ach, Zwobbel,
„Also ich soll als ein Gläubiger Christ reden, aber darf nicht die Bibel zur Argumentation heranziehen? Das ist wie ein Physiker, der keine Mathematik benutzen darf. Gehen doch woanders spielen.“
Dieses wirre und unausgegorene Individuum sind zweifellos Sie, wenn Sie der Bibel dasselbe Maß an Vernunft einräumen wie der Mathematik. Die Mathematik ist eine wichtige Hilfswissenschaft mit ausgeklügelten Mechanismen, die, übertragen auf die Physik, die Welt in der wir leben, profund in unseren Maßstäben erklärt. Die Bibel kann nichts von alledem. Zumindest kann ich nicht davon überzeugt sein, so lange ich es nicht sicher weiß. Und Sie können sich genausowenig sicher sein, ob die Bibel nun Aufschluss über unsere Existenz und unsere Götzen gibt oder nicht. Touché.
„Aber Sie halten mich für so dumm, mich für Ihren…“
Aber ja, das tue ich. Und wenn Sie es nicht tun, geben mir genug vernebelte Fundamentalisten hier einen Anlass. Sie müssen sich gar nicht bemühen, wenn Sie nicht wollen.
„Sie wie jemand,…“
Was ist meine Gefängniszelle? Die Tatsache, dass ich mich nicht von der Kirche oder Moralpredigern wie Ihnen beeinflussen lasse, weil sie nicht in der Lage sind, ihre Ansichten auf ein vernünftiges Fundament zu stellen? Das, mein guter zwobbel, hängt mit [kursiv]Ihrer[/kursiv] Ignoranz zusammen.
Und ich will den menschlichen Verstand keineswegs verabsolutieren, kann aber nichts dafür, dass Sie mit schwammigen Argumenten arbeiten und glauben, anstatt zu wissen.
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#20   DemonDeLuxe †   14:04:48 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Benedikt
„Ich glaube doch nicht wegen irgendeines abstrakten Beweises!“
Da stellt sich naturgemäß die Frage: Warum dann? Interessiert mich tatsächlich.
„Hehe, es gibt ebenso keine Vorschrift der Kirche, an die Sie sich gebunden fühlen müssten.“
Nun ja. Es gäbe einige mehr, wenn man Sie nur machen ließe, z.B. bei allem, was mit Sexualität und Nachwuchs zu tun hat. Beim §218 hat die Kirchenlobby schon kräftig mitgewirkt, und dass mich die (vor allem katholische) Schwulenhetze nicht betrifft, liegt nicht daran, dass es sie nicht gäbe oder sie nicht recht wirksam entsprechende emanzipatorische Gesetze verzögert hat, sondern nur daran, dass ich nicht homosexuell bin.
Davon abgesehen, werden IHRE Bischöfe aus MEINEN Steuern bezahlt, und wenn ich arbeitslos bin, wird davon eine Kirchensteuerpauschale abgezogen (ja, auch bei NICHTchristen! NOCH, jedenfalls). Usw., es gibt da mehr, als Sie denken.
„Darum geht es nicht.“
Oh. Dann sollte der Vatikan ‘mal daran arbeiten, dass es nicht dauernd so ‘rüberkommt ;O)
„Der kann sich hübsch allem entziehen, was aber mE nicht wirklich etwas darüber aussagt, ob seine Position logischer ist.“
Der 2. Halbsatz ist wahr (im Guten wie im Schlechten). Aber worüber ärgern Sie sich? Glauben Sie ernstlich, jemand verträte den Atheismus, weil er damit nett glitschig ist?
Aber trösten Sie sich: UNS geht’s doch mit IHNEN genauso (und schlimmer): Immer, wenn Sie kein rationales Argument finden, „kommen SIe mit der Bibel“. Das ist SCHLIMMER als „glitschig“ ;O)
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#19   Benedikt   13:49:01 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ Demon
Theologie, Gottesbeweise usw. können nie erklären, warum ein Mensch glaubt. Ich glaube doch nicht wegen irgendeines abstrakten Beweises! Die Theologie kann den Glauben an sich erklären, aber nicht, warum er da ist. Sie kann sagen: Dass bei der Hl. Messe Christus wahrhaft in den Gestalten von Brot und Wein zugegen ist, ist wegen xy so. Aber die Überzeugung im Herzen des Gläubigen, dass das so ist, das kann die Theologie nicht erklären.
Ich mag zwar kritisieren, aber glauben Sie doch bitte nicht, ich würde ernstlich in Ihren Innenbereich hineinpfuschen und Ihnen Vorschriften machen wollen. Umgekehrt hingegen… nun ja.
Hehe, es gibt ebenso keine Vorschrift der Kirche, an die Sie sich gebunden fühlen müssten (oder tun Sie das?). Die Position der Kirche in vielen Fragen kann man daher genauso sehen, wie Ihre Vorschläge bzw Kritiken. Wobei die Position einer Institution mit einem solchen Schatz eigentlich schwerer zu ignorieren sein sollte (was aber – leider – offenbar nicht der Fall ist).
Tja, das ist das Dumme, wenn man irgendwas behauptet, was man nicht zu belegen in der Lage ist, und dann auch noch fordert, das hätten gefälligst alle zu beherzigen.
Darum geht es nicht. Es geht darum, dass die Kirche wegen ihre feststehenden und nachlesbaren Postionen leichter in der Kritik steht als jemand, der sich als Atheist bezeichnet. Der kann sich hübsch allem entziehen, was aber mE nicht wirklich etwas darüber aussagt, ob seine Position logischer ist.
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#18   zwobbel   13:38:18 | Dienstag, 24. Januar 2006
Wirklich völlig wirr und unausgegoren!
Ich rede von Ihren Endzeitvorstellungen. Und kontern Sie mir doch zur Abwechslung bitte nicht mit einem Bibelzitat.
Also ich soll als ein Gläubiger Christ reden, aber darf nicht die Bibel zur Argumentation heranziehen? Das ist wie ein Physiker, der keine Mathematik benutzen darf. Gehen doch woanders spielen.
Nur weil diese Seite ein hervorragendes Ventil meines angestauten Zynismus darstellt, können Sie mich doch nicht ernsthaft für dumm halten.
Aber Sie halten mich für so dumm, mich für Ihren Zynismus intrumentalisieren zu lassen?!?!?! Sie sind genau so „genial“ wie der Dämon hier (vielleich sind sein fake?).
…lassen die tatsächliche Existenz eines Gottes oder das Eintreten der Apokalypse nicht plausibler erscheinen. Warum? Weil es sich nicht rational begründen lässt.
Sie wie jemand, der sich in eine Gefängniszelle gesetzt hat (oder gesetzt wurde), die -sagen wir- 3x3m groß ist. Dann steht in der Zeitung etwas von Läufern mit großen Schritten, und am Fernsprecher erklärt Ihnen jemand dazu, dies hänge mit den 100m Sprints zusammen. Ihre Antwort: In einem Raum von 3x3m kan man keine 100m Sprints machen!
Es ist vernunftwidrig den menschlichen Verstand zu Verabsolutieren. Und erst recht wenn es sich um Ihren Zyniker-„Verstand“ handelt.
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#17   DemonDeLuxe †   13:35:09 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Benedikt
„Glauben rational erklären?“
Ja. Selbst in der Theologie wird in aller Regel nicht einfach so irgendwas behauptet, sondern man wirft sich Textstellen und Belege um die Ohren. Auch, wenn sie das oft (im wissenschaftlichen Sinn) nicht sind, ist doch die Methodik „rational“.
„Erklären Sie mir mal rational, warum Sie lieben“
Z.T. geht das, aber ich will das gar nicht so genau wissen. Pheromone sind wohl mit Schlüsselreize des Verliebens, dazu kommen diverse psych. Aspekte etc. Aber ich bin halt doch romantisch, will das nicht dauernd im Kopf haben, dazu liebe ich zu gerne.
„Stellen Sie sich jetzt schon absichtlich dumm?“
Danke für das implizite Kompliment ;O)
Dennoch: Hinreichende Erkenntnis vorausgesetzt, ließe sich alles oder fast alles rational erklären (wieviel genau, hängt von der Existenz echten Zufalls, Unschärfe etc. ab). Ob man das immer will, ist eine andere Frage.
„Merkwürdig ist auch, dass Sie immer über die Intoleranz der Kirche schreien…“
Ich sagte es bereits aaO.: Ich mag zwar kritisieren, aber glauben Sie doch bitte nicht, ich würde ernstlich in Ihren Innenbereich hineinpfuschen und Ihnen Vorschriften machen wollen. Umgekehrt hingegen… nun ja.
„Das entzieht sie hübsch aller Kritikmöglichkeiten, während ihnen die volle Latte zur Verfügung steht.“
Tja, das ist das Dumme, wenn man irgendwas behauptet, was man nicht zu belegen in der Lage ist, und dann auch noch fordert, das hätten gefälligst alle zu beherzigen. Sorry, da bin ich vollkomen mitleidslos.
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#16   kubiska   13:17:55 | Dienstag, 24. Januar 2006
Glauben Sie mir, Romulus,
ich fasse in diesem fundamentalistischen Ekelpfuhl noch viel weniger als Sie.
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#15   Romulus   13:14:56 | Dienstag, 24. Januar 2006
@miroguh
Trotzdem ist mir kein Fall bekannt, in dem Atheisten versucht haben, die Kirche aufgrund solcher Aussagen, die der Auffassung vieler Menschen diametral gegenüber stehen und sie deswegen beleidigen müssen, vor Gericht zu ziehen.
Dann studier’ mal Geschichte! Kann denn in diesem Land der Ewig-Gestrigen jeder so einen Mist schreiben und sich als der Weisheit letzter Schluß ausgeben? Ich faß es nicht!
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#14   Benedikt   13:14:33 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ miroguh
Wenn die Kirche also den Atheisten verbietet, kritische, provokative Aussagen zu machen
??? Wo tut sie das? Sie können ja sogar hier im Forum mit Ihren Ansichten ankommen, wie Sie sehen. Problematisch wird es da, wo der Beitrag nur noch dazu dient, das in den Dreck zu ziehen, was anderen heilig ist. Und das ist bei dieser „Kunst“ der Fall. Eine Blutorgie, gepaart mit in den Schmutz gezogenen Glaubenssymbolen, wo ist hier die Kritik? Das ist eine Provokation, aber nicht um etwas aufzuzeigen, sondern nur um ihrer selbst willen. Wer so etwas nötig hat, der tut mir wirklich leid. Wenn aber dann auch noch Leute darum herumstehen und dem Beifall klatschen, dann frage ich mich ernsthaft, wo wir eigentlich leben.
Noch ne Frage: Als Atheist, welche „Glaubenssymbole“ können da eigentlich in den Dreck gezogen werden? „Atheist“ ist für mich eine undefinierte Größe, jeder denkt anders, definiert anders, daher kann man sich an einen Atheisten eigentlich gar nicht wenden. Das entzieht sie hübsch aller Kritikmöglichkeiten, während ihnen die volle Latte zur Verfügung steht. Naja…sei’s drum.
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#13   kubiska   13:08:11 | Dienstag, 24. Januar 2006
Du lieber Himmel.
Ihre 1500-Wörter-Begrenzung ist rigoros. So macht das keinen Sinn. Zwobbel, ich habe mich noch wesentlich länger mit Ihnen befasst, nur dass Sie’s wissen.
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#12   miroguh   13:05:01 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Benedikt
Hier hat niemand die „grausame Bestrafung“ gefordert, sondern die Unterlassung, mit dem Glauben der Kirche auf Kosten der Gläubigen seine Scherzchen zu machen. Das gehört sich nämlich nicht. Aber nach Ihrem Doppelmaßstab muss die Kirche ja alles erdulden und muss darüber noch schweigen; umgekehrt darf Sie aber nie etwas anprangern…jaja ist schon schön, wenn man sich derartig in genau der Doppelmoral eingenistet hat, die man dem jeweiligen Gegenüber vorwirft.
Natürlich darf die Kirche anprangern, natürlich darf die Kirche, verbal, atheistische Standpunkte angreifen. Es wäre langweilig, wenn nicht ;-) . Als Atheist fühle ich mich in meinem Geiste auch verletzt, wenn die Kirche öffentlich, in meinen Augen, gefährliche Thesen verbreitet: Die Aussage „Kondome sind böse“ hat IMO weitreichendere Konsequenzen als provokative Aussagen über hier genannte christliche Glaubenssätze. Trotzdem ist mir kein Fall bekannt, in dem Atheisten versucht haben, die Kirche aufgrund solcher Aussagen, die der Auffassung vieler Menschen diametral gegenüber stehen und sie deswegen beleidigen müssen, vor Gericht zu ziehen. Wenn die Kirche also den Atheisten verbietet, kritische, provokative Aussagen zu machen, dann muß sie auch selbst nach diesen Grundsätzen handeln und nichts äußern, was das atheistische Gedankengebäude beleidigt…
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#11   kubiska   12:59:30 | Dienstag, 24. Januar 2006
@zwobbel:
Was meinen Sie mit „etwas“???
Meinen Sie ich erkläre Ihnen „etwas“, wenn nicht klar ist was dieses „etwas“ ist?
Verzeihen Sie, mein Fehler. Ich rede von Ihren wahrlich bizarren Endzeitvorstellungen. Und kontern Sie mir doch zur Abwechslung bitte nicht mit einem Bibelzitat.
So wie Sie hier schreiben denke ich nicht, daß Sie „etwas“ von dem verstehen werden, was ich versuche zu erklären.
Nur weil diese Seite ein hervorragendes Ventil meines angestauten Zynismus darstellt, können Sie mich doch nicht ernsthaft für dumm halten. Ich bin gerne gewillt, sachlich zu diskutieren, wenn mir mehr entgegengebracht wird als heiße Luft.
Außerdem gehöre ich nicht zu diesen armen Zeitgenossen, die ihren Geist selbst verstümmeln, indem sie sich auf den Rationalismus reduzieren (lassen).
Rein empirisch jedoch erfahre ich in der Kirche lediglich einen solidarischen Zusammenhang der Gläubigen – aber ach so viele Menschen, die daran glauben, lassen die tatsächliche Existenz eines Gottes oder das Eintreten der Apokalypse nicht plausibler erscheinen. Warum? Weil es sich nicht rational begründen lässt. Und in solchen Angelegenheiten bin ich bei weitem nicht so naiv, mich auf meine Intuition zu verlassen, so Leid es mir tut.
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#10   Benedikt   12:42:48 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ Demon, Kubiska
Glauben rational erklären? Erklären Sie mir mal rational, warum Sie lieben und dafür Ihr ganzes Leben herschenken? Stellen Sie sich jetzt schon absichtlich dumm?
Merkwürdig ist auch, dass Sie immer über die Intoleranz der Kirche schreien, aber Intoleranz gegenüber der Kirche und den Gläubigen als durchaus akzeptabel ansehen und die Gläubigen belehren, sie sollten sich mal nicht so haben. Ihre doppelten Maßstäbe kommen hier deutlich zum Vorschein.
die in der Lage ist, Kritiker grausam zu bestrafen, und gehen sie auch noch mit noch so radikalen Mitteln vor
Diesen Uraltklischees sind Sie offenbar dermaßen verwachsen, dass Sie nicht mehr merken. Hier hat niemand die „grausame Bestrafung“ gefordert, sondern die Unterlassung, mit dem Glauben der Kirche auf Kosten der Gläubigen seine Scherzchen zu machen. Das gehört sich nämlich nicht. Aber nach Ihrem Doppelmaßstab muss die Kirche ja alles erdulden und muss darüber noch schweigen; umgekehrt darf Sie aber nie etwas anprangern…jaja ist schon schön, wenn man sich derartig in genau der Doppelmoral eingenistet hat, die man dem jeweiligen Gegenüber vorwirft.
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#9   zwobbel   12:40:11 | Dienstag, 24. Januar 2006
@kubiska
Was meinen Sie mit „etwas“???
Meinen Sie ich erkläre Ihnen „etwas“, wenn nicht klar ist was dieses „etwas“ ist?
So wie Sie hier schreiben denke ich nicht, daß Sie „etwas“ von dem verstehen werden, was ich versuche zu erklären.
Außerdem gehöre ich nicht zu diesen armen Zeitgenossen, die ihren Geist selbst verstümmeln, indem sie sich auf den Rationalismus reduzieren (lassen). Der materialistische Atheismus ist so ungenügend, das er in seiner Primitivität nicht mal merkt, daß es noch weit mehr gibt.
Lesen Sie bitte erst die Bibel, aber nicht irgendwie, sondern als göttliche Offenbarung. Wenn Sie das geschafft haben und auch die Erläuterungen des Kathechsimus zumindest ansatzweise zu verstehen in der Lage sind, bin ich gerne behilflich bei tiefergehendem Verständnis.
Falls Sie sich jedoch als Spötter (und nicht als Suchender) erweisen, bedenken Sie bitte, daß wir Katholiken keinen Anlaß haben die sprichwörtlichen Perlen vor die ebenso sprichwörtlichen Säue zu werfen.
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#8   kubiska   12:30:53 | Dienstag, 24. Januar 2006
@Demon:
Umso schwerer fällt es mir dann eben zu verstehen, wieso Individua wie zwobbel die nötige Naivität an den Tag legen, um diese an den Haaren herbeigezogenen Vorstellungen des Jüngsten Gerichts für bare Münze zu nehmen und so weit gehen, dies als Selbstverständlichkeit anzusehen. Verrückte Welt.
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#7   DemonDeLuxe †   12:26:13 | Dienstag, 24. Januar 2006
@kubiska
„Könnten Sie mir bitte rational erklären…“
Nein, kann er natürlich nicht und will er auch nicht. Warum auch? In dieser netten, kleinen Ecke des Gespensterglaubens muss man keine Konkurrenz fürchten. Niemand weiß etwas besser, es gibt nichts, was man umständlich lernen müsste, nichts zu verstehen, nichts zu tun. Selbst das kleinste Licht kann ganz vorne mit dabei sein,wenn es um substanzlose Spinnereien geht – der Traum aller Verlierer: Der weltanschauliche Bus, in dem alle unterschiedlos vorne sitzen dürfen, und in dem Eigenschaften wie „Vernunft“, „Logik“ oder „Wissen“ nur hinderlich sind.
Oder könnten Sie Zwobbels Wahnwelt rational widerlegen? Sehen Sie.
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#6   Rituale Romanum   12:10:04 | Dienstag, 24. Januar 2006
Satanismus
Es ist schon unglaublich mit welcher hemmungslosen Dreistigkeit sich der Satanismus bei uns breit macht. Andererseits … wer würde auch von Satan Anstand erwarten? Insofern sind solche Sendungen folgerichtig. Satan kann nichts anderes als Satanisches in die Welt stellen.
Wenn die Satanisten mit Satan auftrumpfen, sollten wir Katholiken ihnen den Erzengel Michael entgegenstellen (Defende nos in proelio contra nequitiam et insidias diaboli), auf daß die Satanisten an ihrem eigenen Dreck ersticken mögen.
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#5   kubiska   12:07:29 | Dienstag, 24. Januar 2006
@zwobbel:
Könnten Sie mir bitte rational erklären, wie man an so etwas ernsthaft glauben und sein Leben danach richten kann, ohne das Gefühl zu haben, es permanent zu vergeuden?
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#4   zwobbel   12:03:53 | Dienstag, 24. Januar 2006
Lästerung des Heiligen führt alle in den Untergang
Ja, man sollte allerdings dafür dem Herrn und seiner Mutter eine Sühneleistung anbieten. Damals in den 1980ern hatten wir z.B. ein große Sühneprozession in München wegen eines blasphemischen Dreckes gehabt. Das bräuchten wir heutzutage min. wöchentlich. Oder auch die Gebete vor den Kinos. Auch die weltlichen Gerichte sollten eingeschaltet werden. Den Link hier zu bringen finde ich kontraproduktiv.
Aber mal etwas eschatologisch betrachtet. Die sich in Anzahl und Schwere ausweitenden religiösen Obzönitäten, Blasphemien usw. (spgar in Kirchen, ggf. durch kirchl. Amtsträger) sind in meinen Augen ein Hinweis auf endzeitliche Phänomene. Der Satan merkt, daß seine Zeit abläuft. Je stärker die Frau seinen Kopf zertritt, desto wütender schlägt sein Schwanz (bildlich) um sich. Man könnte es mit einer Art Panik vergleichen. Wenn die Siegerin in allen Schlachten Gottes und Überwinderin aller Häresien mit ihm fertig ist, dann ist seine Wirksamkeit gleich Null. Aber vorher wird die alte Schlange noch mal mit all seinen Dämonen VOLL zuschlagen. Dinge wie die hier berichteten sind ein Hinweis darauf, was uns bevorsteht, wenn Gott die Zeit für reif hält diese Prüfung zuzulassen.
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#3   kubiska   11:58:35 | Dienstag, 24. Januar 2006
Haben Sie denn alle keine anderen Sorgen?
Es wird Zeit zu verstehen, dass die katholische Kirche ungleich ihrer Dominanz im Mittelalter heutzutage keine dermaßen sakrosankte Institution mehr ist, die in der Lage ist, Kritiker grausam zu bestrafen, und gehen sie auch noch mit noch so radikalen Mitteln vor. Das Ziel moderner Kunst, besonders in Österreich, ist es sehr oft, den Kunstbegriff über die reine Ästhetik hinaus zu erweitern oder auch zu entarten. Empörte Reaktionen wie die Ihren sind ein wesentliches Ziel dieser Kunst, während mir lediglich ein Lächeln über das Gesicht glitt. Mit der Herabwürdigung liturgischer Symbole sind Sie ganz eindeutig die Zielgruppe, meine lieben, armen Fundamentalisten.
Sowohl halbherzige, erzkonservative Petitionen als auch irgendwelche Sühnerosenkränze für die arme, arme, wehrlose Muttergottes, ähm, Entschuldigung, MutterGOTTes helfen niemandem – mit Ausnahme der drei Fliegen, die Sie stattdessen vor Langeweile (von der Sie ja schätzungsweise genug haben) erschlagen hätten. So etwas ist doch wirklich ganzheitlich lächerlich.
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#2   Peccator   11:32:14 | Dienstag, 24. Januar 2006
Sühne
Bitte laßt uns alle heute einen Sühne-Rosenkranz für diese grauenhafte Beleidigung der Gottesmutter beten.
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#1   mahner   11:21:43 | Dienstag, 24. Januar 2006
Ich habe mir den Kurzfilm angesehen…
Das ist einfach nur krank – da wird jemand mit der Rolle der Frau nicht fertig und projiziert den eigenen Minderwertigkeitskomplex auf das Feindbild Kirche… Natürlich ist das Blasphemisch – aber dieses Nischenprodukt so in die Öffentlichkeit zu zerren, mißt dem Ganzen zuviel Bedeutung zu – und die Schmierenproduzentin hat erreicht was sie wollte – povozieren – Geht zur Tagesordnung über und regt Euch über wichtigere Dinge auf – als über so einen Schmarrn
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