13:37:54 | Donnerstag, 26. Januar 2006
In Paris demonstrierten am Samstag 10.000 Menschen für das Lebensrechte ungeborener Kinder. Doch nach ihnen krähte kein Hahn. Bilder.
(kreuz.net, Paris) Die Großkundgebung für das Leben wurde von der Plattform „30 ans ça suffit“ – zu
Deutsch: „30 Jahre: Das reicht“ – organisiert.
In Frankreich jährt sich die Suspendierung des Rechtsstaates
durch die Leugnung des Lebensrechtes ungeborener Menschen zum 31. Mal.
Seit 1975 wurden mehr als 6 Millionen
französische Kinder abgetrieben. Unter ihnen befanden sich ungefähr 3 Millionen Mädchen.
Die bei der
Großkundgebung anwesenden Polizisten beschlossen, von den versammelten Demonstranten nur jeden fünften
zu zählen und schätzten die Zahl der Anwesenden so auf 2000.
Bei der Kundgebung wurden tausende Luftballons
in allen Farben verteilt. Die Lebensrechtler trugen Schilder, Banner und Transparente mit folgenden Aufschriften:
„30 Jahre: Das reicht“
„Tötet sie nicht“
„Wenn du den Frieden willst, verteidige das Leben“
„Das
empfangene Kind ist jemand“
„Nicht morgen: Heute!“
Einige Jugendliche stiegen auf Telefonzellen.
Andere
kletterten auf den Sockel der sogenannten „Statue der Republik“. Sie steckten ein Banner in die Hand einer
Figur, die Teil des Monumentes ist. Auf dem Platz erklangen Musikinstrumente und die Demonstranten schwenkten
Fahnen aller Herren Länder.
Schließlich setzte sich der Lebenszug in Bewegung. Vorne gingen die Jugendlichen
und sangen rhythmische Lieder: „Wenn ich Präsident wäre, würde kein einziges Kind mehr ein tragisches
Ende nehmen.“
In der Mitte des Zuges – so die Nachrichtenseite ‘Le Selon Beige’ – ging es gemäßigter
und katholischer zu: Man betete den Rosenkranz und sang „Christus regnat“.
Die Großdemonstration wurde von der französischen Staatspresse praktisch ignoriert.
„10 Sekunden im Fernsehen“ – schrieb ‘Le Selon Beige’. In den spanischen Medien gab es wesentlich mehr
Berichte über den Pariser Lebensmarsch als in den französischen.
In einer Mitteilung am Ende des Lebensmarsches
betonen die Veranstalter, daß das Recht des Menschen auf Leben international sei.
Die Stellungnahme
verweist auf Lebensmärsche in den USA anläßlich der dortigen Jährung des Kinderabtreibungsgesetzes
vom 22. Januar 1973. Am vergangenen Montag versammelten sich in Washington mehr als hunderttausend Lebensrechtler –
darunter mehrere katholische Bischöfe – um das Ende der Schlächterei von Ungeborenen in den USA zu fordern.
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#6
Pero 22:01:09 | Samstag, 4. Februar 2006
#5
Julia 20:05:54 | Samstag, 28. Januar 2006
#4
zwobbel 08:52:40 | Freitag, 27. Januar 2006
#3
Beobachterin 08:29:25 | Freitag, 27. Januar 2006
#2
Gotthard 15:35:23 | Donnerstag, 26. Januar 2006
#1
Benedikt78 15:17:02 | Donnerstag, 26. Januar 2006