Kirche in Not
Kathy Kelly singt für Pater Werenfried
Drei Jahre nach seinem Tod bewegt ein niederländischer Prämonstratenser- pater immer noch die Hände und die Herzen.
(kreuz.net, Köln) Das Hilfswerk ‘Kirche in Not/ Ostpriesterhilfe’ wird am Samstag des dritten Todestags seines Gründer Pater Werenfried van Straaten gedenken.

Der Geistliche wurde am 13. Januar 1913 als Philipp van Straaten im niederländischen Mijdrecht geboren. Der Ort befindet sich 20 Kilometer südlich von Amsterdam.

1947 verfaßte Pater Werenfried zu Weihnachten einen Artikel, in dem er Hilfe für die 14 Millionen vertriebenen Ostdeutschen erbat, von denen sechs Millionen Katholiken waren. Das Echo war unerwartet groß.

Da Pater Werenfried von niederländischen Bauern auch Naturalien einsammelte, wurde er bald „Speckpater“ genannt.

Aus diesen Anfängen entstand das internationale Hilfswerk ‘Kirche in Not’ mit Sitz in Königstein bei Frankfurt.

Pater Werenfried starb im Januar 2003.

Der Erzbischof von Köln, Kardinal Joachim Meisner, zelebriert anläßlich seines Todestages am 28. Januar um 11.00 Uhr eine Heilige Messe im Kölner Dom. Vorher wird der Rosenkranz gebetet.

Das Domradio der Erzdiözese Köln überträgt den Anlaß live im Internet.

Danach lädt ‘Kirche in Not’ zu einem Mittagsimbiß ins nahe gelegene Maternus-Haus der Erzdiözese Köln ein.

Während des Nachmittagsprogramms kommt die Lage der Christen in der Türkei zur Sprache. Der katholische Bischof von Anatolien, Mons. Luigi Padovese, und der Kirchengeschichtler und Türkei-Experte Prof. Rudolf Grulich geben auch eine Einschätzung über die sogenannte EU-Fähigkeit dieses Landes.

Während des Gottesdienstes im Kölner Dom und bei der Veranstaltung im Maternushaus wird die sehr bekannte Sängerin Kathy Kelly zu hören sein, die zur ‘Kelly Family’ gehört.
      
1 Lesermeinung
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#1   Athanasius   21:09:45 | Mittwoch, 25. Januar 2006
Grossartiger Mann!
1947 verfaßte Pater Werenfried zu Weihnachten einen Artikel, in dem er Hilfe für die 14 Millionen vertriebenen Ostdeutschen erbat, von denen sechs Millionen Katholiken waren. Das Echo war unerwartet groß.
Da Pater Werenfried von niederländischen Bauern auch Naturalien einsammelte, wurde er bald „Speckpater“ genannt.
Das sagt alles. Er wirklicher Karitativer Arbeiter im Weingarten des Herrn. Ein Engel für die obdachlosen und in Lagern lebenden Heimatvertriebene (Schlesier, Pommern, sowie Preussen u. Sudetendeutsche). Wer erinnert sich der Heimatvertr. nicht seine Reisewagen mit Feldaltar? Ein Priester ohne Rachengefühle gegen die „bösen“ Deutschen. So bald nach dem Krieg, und wieder sammelte er massenhaft Ernährungsmittel von niederländischen únd flämischen Bauern die selbst kaum etwas hatten, aber doch spenden wollten.
Jemand auf den die Niederländer mit Recht stolz sein dürfen. Übrigens war er sehr betrübt über den plötzlichen Verfall der Moral in seinem Heimatland ab etwa 1964. Er verurteilte in klaren Predigten immer wieder, bereits 1968, die damals noch verbotene aber von Sozialisten gebilligte Abtreibung die 14 Jahre später legalisiert wurde in Holland.
Trotz seiner neokonservativen Haltung zu den nachkonziliaren Neuerungen, ein Mann, der Lob verdient. Immer wieder.
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