Kandidat für Homo-Orden wirft Bischof Kinderlosigkeit vor
Ein christdemokratischer Politiker in Baden-Württemberg ist erneut durch eine unüberlegte Äußerung unter Druck und ins Gerede geraten.

Vor Zeugen warf er dem Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Mons. Gebhard Fürst, in einem Wortgefecht dessen Kinderlosigkeit vor.
Das berichtete die Webseite des Südwestrundfunks am Donnerstag.
Die Entgleisung des Politikers ereignete sich bei einem offiziellen Treffen der CDU-Fraktion mit den Kirchen im vergangenen Juli. Sie wurde aber erst jetzt bekannt.
Die Sozialdemokraten im Landtag eilten darauf dem Bischof zu Hilfe und forderten den Rücktritt des Ministers.
Ein solcher Minister könne nicht im Amt bleiben, urteilte der Fraktionschef der SPD in Baden-Württemberg.
Der Ministerpräsident des Landes, Günther Oettinger (CDU), müsse die Konsequenzen ziehen und seinen Sozialminister in die Wüste schicken.
Beim Juli-Treffen der CDU-Fraktion mit den Kirchen kam es zu einem heftigen Disput zwischen dem Weihbischof der Diözese Stuttgart-Rottenburg, Mons. Thomas Maria Renz, und dem Sozialminister.
Anlaß dafür war die Schirmherrschaft Renners für eine umstrittene Homo-Prozession in Stuttgart, die für Frivolitäten und obszöne Exhibitionismen bekannt ist.
Als sich Bischof Fürst ins Gespräch einschaltete, soll Minister Renner ausgerufen haben: „Halten Sie sich da raus, fangen Sie doch erst einmal damit an, Kinder zu zeugen.“
Ein Sprecher von Bischof Fürst bestätigte die Aussage des Ministers gegenüber dem Südwestrundfunk.
Renner räumt den Zwischenfall ein, will aber einen anderen Wortlaut von sich gegeben haben: „Lassen sie erst einmal zu, daß ihre Priester Kinder zeugen.“
Das katholische Büro in Stuttgart – die Verbindungsstelle zwischen Politik und Diözesen in Baden-Württemberg – betonte unterdessen, daß es bereits „vor längerer Zeit ein klärendes Gespräch“ zwischen Mons. Fürst und Minister Renner gegeben habe.
„Ich habe mich mit Minister Renner ausgesprochen und wir sind in gutem Einvernehmen auseinander gegangen“, zitierte das Kommissariat den Bischof von Stuttgart-Rottenburg.
Mons. Fürst glaubt, auch in Zukunft – bei allen sachlichen Differenzen – gute und faire Gespräche mit dem Minister führen zu können.
Minister Renner versucht sich damit zu rechtfertigen, daß seine unglückliche Äußerung in privatem Rahmen gefallen sei.
Inzwischen hat Ministerpräsident Oettinger auf den Wirbel um seinen Sozialminister reagiert.
Gegenüber dem Südwestrundfunk wies er Rücktrittsforderungen zurück. Auch er sei nicht über jede Äußerung seiner Minister glücklich – so Oettinger – aber dieser Vorfall liege schon „sehr lange“ zurück.
Im September war Renner mit einer Aussage über den US-Präsidenten George W. Bush und dessen schleppende Hurrikan-Hilfsaktion in die Schlagzeilen geraten. Renner über Bush: „Der gehört abgeschossen.“
Später zog Renner die Formulierung wieder zurück.
Eine von Renner begeisterte deutsche Webseite radikaler Homosexueller lobte Renner im Juli dafür, mit seinen homo-ideologischen Parteinahmen in der CDU seines Landes einen „Kulturkampf“ entfacht zu haben.
Dafür verdiene Andreas Renner den „Homo-Orden“.
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Samstag, 28. Januar 2006 09:26
MacPhisto: Da hat Herr Renner doch nicht unrecht!
Grundsätzlich muss man sich fragen, was die Aufregung soll, wo doch die Sache längst zwischen den Parteien
geklärt ist.
Zum anderen hat doch Herr Renner nicht unrecht mit seinem Vorwurf. Es dürfte doch bekannt sein, wie Kirchenvertreter gerne – natürlich verpackt in schöne Worte – Homosexuelle herabwürdigen. Für sie verhalten sich Homosexuelle doch widernatürlich. Dabei folgen Schwule und Lesben genauso ihren natürlichen Trieben, wie Heterosexuelle dies tun. Nur katholische Priester verleugnen ihre Triebe und genau dieses Verhalten ist widernatürlich. Da gibt ihnen Gott die Fähigkeit zur Fortpflanzung und sie verweigern sich (Na ja, nicht immer, die katholische Kirche zahlt nicht umsonst Millionen an Unterhalt für Pfarrerskinder.). Soll das im Sinne des Erfinders sein? Es ist schon dreist, aus dieser Situation heraus auf andere zu zeigen!
Also Herr Renner hat meine vollste Unterstützung. Er hat doch einfach die Wahrheit ausgesprochen, auch wenn manche diese nicht hören wollen.
Zum anderen hat doch Herr Renner nicht unrecht mit seinem Vorwurf. Es dürfte doch bekannt sein, wie Kirchenvertreter gerne – natürlich verpackt in schöne Worte – Homosexuelle herabwürdigen. Für sie verhalten sich Homosexuelle doch widernatürlich. Dabei folgen Schwule und Lesben genauso ihren natürlichen Trieben, wie Heterosexuelle dies tun. Nur katholische Priester verleugnen ihre Triebe und genau dieses Verhalten ist widernatürlich. Da gibt ihnen Gott die Fähigkeit zur Fortpflanzung und sie verweigern sich (Na ja, nicht immer, die katholische Kirche zahlt nicht umsonst Millionen an Unterhalt für Pfarrerskinder.). Soll das im Sinne des Erfinders sein? Es ist schon dreist, aus dieser Situation heraus auf andere zu zeigen!
Also Herr Renner hat meine vollste Unterstützung. Er hat doch einfach die Wahrheit ausgesprochen, auch wenn manche diese nicht hören wollen.
Samstag, 28. Januar 2006 03:07
DemonDeLuxe †: @Stimme – Danke :O)
Sie haben das an Fakten ergänzt, was ich weiter unten aus dem Artikel bereits „aus dem Bauch heraus“
interpoliert hatte. Ich weiß nicht… es spricht schon beredte Worte, wenn kreuz.net so ein Artikelchen
schreibt, jemand wie ich (der den genauen Hergang NICHT kannte) daraus dann einen sehr anderen Hergang
rekonstruieren kann – und diese Rekonstruktion dann, im Gegensatz zur kreuz.net-Darstellung, den Tatsachen
entspricht, oder?
Man könnte daraus beinahe schon die Regel ableiten: „Wenn es kreuz.net schreibt, dann war es anders“. q.e.d.
Man könnte daraus beinahe schon die Regel ableiten: „Wenn es kreuz.net schreibt, dann war es anders“. q.e.d.
Freitag, 27. Januar 2006 17:51
methusalix †: Nein, @benedikt78!
Eine Familie ist immer noch das Beste für ein Kind!
Leider ist das pures konservativ-katholisches Wunschdenken, wenn Sie die Familie nach katholischen Massgaben meinen! Wenn ein Kind misshandelt oder gar totgeschlagen wird, ermitteln die zuständigen Behörden zuerst IMMER im Familienkreis und fahnden zunächst nicht nach dem grossen unbekannten „Schwarzen Mann“.
Die Familie ist, für alle Mitglieder, leider ein sehr gefährlicher Ort. Und das betrifft alle Familienformen, gleich ob traditionell Mutter, Kind und Vater oder Mutter, Mutter und Kinder oder zwei Väter, die ein oder mehrere Kinder grossziehen, von den Alleinerziehenden mit Doppelbelastung ganz zu schweigen.
Leider ist das pures konservativ-katholisches Wunschdenken, wenn Sie die Familie nach katholischen Massgaben meinen! Wenn ein Kind misshandelt oder gar totgeschlagen wird, ermitteln die zuständigen Behörden zuerst IMMER im Familienkreis und fahnden zunächst nicht nach dem grossen unbekannten „Schwarzen Mann“.
Die Familie ist, für alle Mitglieder, leider ein sehr gefährlicher Ort. Und das betrifft alle Familienformen, gleich ob traditionell Mutter, Kind und Vater oder Mutter, Mutter und Kinder oder zwei Väter, die ein oder mehrere Kinder grossziehen, von den Alleinerziehenden mit Doppelbelastung ganz zu schweigen.
Freitag, 27. Januar 2006 12:31
stimme der vernunft: also mal wieder…
… das gute alte quod licet Iovi (=Kirche) non licet bovi (=jeder der anderer Meinung ist)
Nicht sehr überzeugend.
Kein Schwuler hat jemals behauptet, daß Vater-Mutter-Kind keine Familie sei. Aber die Kirche behauptet allen Ernstes, daß zwei Frauen und Kinder keine Familie sei, ja sogar, daß Alleinerziehende keine Familie seien.
Wenn man sich gegen solchen Blödsinn wehrt wie Minster Renner hat man auf jeden Fall Recht.
Nicht sehr überzeugend.
Kein Schwuler hat jemals behauptet, daß Vater-Mutter-Kind keine Familie sei. Aber die Kirche behauptet allen Ernstes, daß zwei Frauen und Kinder keine Familie sei, ja sogar, daß Alleinerziehende keine Familie seien.
Wenn man sich gegen solchen Blödsinn wehrt wie Minster Renner hat man auf jeden Fall Recht.
Freitag, 27. Januar 2006 11:51
Benedikt78: Klar!
Der Bischof echauffierte sich darüber und sagte, daß Schwule und Lesben sich nicht das Thema Familie
zu Eigen machen dürften, weil sie keine Kinder bekämen.
Und darauf folget (völlig zurecht) die ministerliche Replik, daß dann der Bischof ja wohl selbst erst einmal Kinder zeugen müsste, da sich ja bekanntlich katholische Zölibatäre immer wieder gerne zum Thema Familie äussern.
Nun soll mir jemand sagen, welcher Priester denn die Familie für sich in Anspruch nimmt. Die Schwulen machen es! Eben mit dem Adoptionsrecht für Homosexuelle und gleichgeschlechtlichen Partnerschaftsgesetze (Homo-Ehen)!
Und natürlich soll sich die Kirche zur Familie äussern! Schliesslich ist das Priesteramt eine sehr soziale Berufung. Man kommt sehr viel mit seinen Schäfchen in Kontakt und sieht da auch die Sorgen. Eine Familie ist immer noch das Beste für ein Kind!
Und darauf folget (völlig zurecht) die ministerliche Replik, daß dann der Bischof ja wohl selbst erst einmal Kinder zeugen müsste, da sich ja bekanntlich katholische Zölibatäre immer wieder gerne zum Thema Familie äussern.
Nun soll mir jemand sagen, welcher Priester denn die Familie für sich in Anspruch nimmt. Die Schwulen machen es! Eben mit dem Adoptionsrecht für Homosexuelle und gleichgeschlechtlichen Partnerschaftsgesetze (Homo-Ehen)!
Und natürlich soll sich die Kirche zur Familie äussern! Schliesslich ist das Priesteramt eine sehr soziale Berufung. Man kommt sehr viel mit seinen Schäfchen in Kontakt und sieht da auch die Sorgen. Eine Familie ist immer noch das Beste für ein Kind!
Freitag, 27. Januar 2006 11:38
stimme der vernunft: … und nichts wegzulassen…
… das schwört man vor Gericht.
Der wer entwas entscheidendes weglässt der entstellt die Warheit.
Und darum ging es tatsächlich:
Der CSD-Stuttgart, der entgegen der erlogenen kreuznet-Aussage für seine Bravheit und Biederkeit bekannt ist, stand dieses Jahr unter dem Motto „Familie heute“.
Es wurde in den Programmen darauf hingewiesen daß es neben der „traditionellen“ Familie mit Vater-Mutter-Kind heute auch andere Familien gibt.
Der Bischof echauffierte sich darüber und sagte, daß Schwule und Lesben sich nicht das Thema Familie zu Eigen machen dürften, weil sie keine Kinder bekämen.
Und darauf folget (völlig zurecht) die ministerliche Replik, daß dann der Bischof ja wohl selbst erst einmal Kinder zeugen müsste, da sich ja bekanntlich katholische Zölibatäre immer wieder gerne zum Thema Familie äussern.
Minister Renner hat völlig Recht, der Bischof hat auch eingesehen, daß er mit diesem Vorfall nicht Punkten kann und will ihn deshalb nicht an der großen Glocke sehen, daher seine beschwichtigenden Äusserungen.
Lediglich die Gegner Renners im gegenwärtigen Wahlkampf suchen natürlich nach jeder noch so abstrusen Möglichkeit, um gegen den beliebten Minister zu schiessen.
Der wer entwas entscheidendes weglässt der entstellt die Warheit.
Und darum ging es tatsächlich:
Der CSD-Stuttgart, der entgegen der erlogenen kreuznet-Aussage für seine Bravheit und Biederkeit bekannt ist, stand dieses Jahr unter dem Motto „Familie heute“.
Es wurde in den Programmen darauf hingewiesen daß es neben der „traditionellen“ Familie mit Vater-Mutter-Kind heute auch andere Familien gibt.
Der Bischof echauffierte sich darüber und sagte, daß Schwule und Lesben sich nicht das Thema Familie zu Eigen machen dürften, weil sie keine Kinder bekämen.
Und darauf folget (völlig zurecht) die ministerliche Replik, daß dann der Bischof ja wohl selbst erst einmal Kinder zeugen müsste, da sich ja bekanntlich katholische Zölibatäre immer wieder gerne zum Thema Familie äussern.
Minister Renner hat völlig Recht, der Bischof hat auch eingesehen, daß er mit diesem Vorfall nicht Punkten kann und will ihn deshalb nicht an der großen Glocke sehen, daher seine beschwichtigenden Äusserungen.
Lediglich die Gegner Renners im gegenwärtigen Wahlkampf suchen natürlich nach jeder noch so abstrusen Möglichkeit, um gegen den beliebten Minister zu schiessen.
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