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Freitag, 27. Januar 2006 10:52
„Schwul + katholisch“ in Frankfurt
Im Bistum Limburg spalten und beschmutzen radikale Homo-Gruppierungen die Kirche. Doch der verantwortliche Diözesanbischof schaut auf die andere Seite.
(kreuz.net, Frankfurt) Der ‘Arbeitskreis von Katholiken im Raum Frankfurt’ schickte kürzlich einen Offenen Brief an den Bischof von Limburg, Mons. Franz Kamphaus (73).

Der ‘Arbeitskreis’ ist eine Initiative von Laien, die sich für die Verteidigung und Verkündigung des katholischen Glaubens einsetzt.

Im Brief geht es um ein Projekt in einer Frankfurter Pfarrei, das sich „Schwul und katholisch in der Gemeinde Maria Hilf“ nennt.

Es besteht seit 1991 und ist laut eigener Internetseite eine „Initiative im Bereich der Stadtkirche Frankfurt am Main“.

Das Wort „schwul“ enthält – so der ‘Arbeitskreis’ – ein Programm und eine ideologische Stoßrichtung.

Die angeblich katholischen Frankfurter Homosexuellen würden sich dazu bekennen, ihre Neigungen und umstrittenen Sexualpraktiken auszuleben und nähmen auch an der exzentrischen „Gay-Kultur“ teil.

So erklärt sich das Projekt offiziell als Teil der „Frankfurter Gay Community“. Es nimmt an jährlich Homo-Prozessionen teil und ist mit anderen radikalen Lesben- und Schwulengruppen vernetzt.

Damit stelle sich diese Homo-Gruppe – so der ‘Arbeitskreis’ – gegen die kirchliche Lehre, die im ‘Katechismus der Katholischen Kirche’ sowie in päpstlichen Lehrschreiben zum Ausdruck kommt.

„Wie können Sie, Herr Bischof, es zulassen und zusehen, daß sich diese Schwulen-Gruppe in die Kirche beziehungsweise in das Bistum einnistet und mit dem Begriffspaar »schwul und katholisch« explizit und öffentlich die Lehre der katholischen Kirche verhöhnt und auf den Kopf stellt?“ – fragt der ‘Arbeitskreis’ im Offen Brief den verantwortlichen Diözesanbischof.

Mit einer selbstgestrickten „Spiritualität“ würden sich die Homos ihre religiöse Selbstbestätigung spenden: „Dabei vereinnahmen sie Gott und Christus gegen die Kirche: Sie »bezeugen« sich und ihre homosexuelle Neigungen als Teil der Schöpfung.“

„In diesem Sinne feiern die Schwulen sonntags abends Gottesdienst in der Pfarrkirche ‘Maria Hilf’, bepredigt und bestärkt von katholischen Priestern wie Professor Friedhelm Hengsbach SJ oder Pater Gregor Böckermann, damals Weißer Vater“ – so der Offene Brief.

Gelegentlich, so etwa am 17. März 2002, werde auch ein „Segen für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften“ erteilt.

Sogar der Stadtdekan Dr. Raban Tilmann halte einmal im Jahr Messe in der Homo-Gemeinde von ‘Maria Hilf’. Er rechtfertige das vertröstungstheologisch damit, daß Gott die Homo-Gruppe angeblich „so annimmt, wie sie ist“.

„Wie können Sie, Herr Bischof, es zulassen, daß diese Schwulen-Gruppe die katholische Theologie für ihre Ziele und Zwecke verdreht und verdrechselt, daß Limburger Priester diese Theologieverdrehung noch verstärken und der Frankfurter Stadtdekan diese antikirchliche Schwulentheologie absegnet?“ appelliert der ‘Arbeitskreis’ an Mons. Kamphaus.

Die Gruppe behaupte, daß sie ihre Arbeit ausschließlich aus Spenden – die über das Konto der Pfarrei eingezogen werden – finanziere.

„Das stimmt nicht“, erklärt dazu der ‘Arbeitskreis’.

Die katholische Pfarrei beziehungsweise die Stadtkirche stellten viele Ressourcen bereit, womit das Homo-Projekt letztlich von den katholischen Kirchensteuerzahlern finanziert werde.

Die Homo-Gruppe bedanke sich für diese Unterstützung, indem sie zusammen mit antikirchlichen Homogruppen wie ‘Homosexuelle und Kirche’ oder dem ‘Lesben- und Schwulenverband in Deutschland’ Hessen Aktionen gegen Papst und Kirche durchführe.

So hätten sich Mitglieder von ‘Schwul + Katholisch’ an der sogenannten Dom-Demo beteiligt, die im Januar 2004 und 2005 gegen den „katholischen Klerus“ durchgeführt wurde.

Ebenso hätten Mitglieder im Sommer 2005 während einer Homo-Prozession an einer exhibitionistischen Zugnummer gegen „klerikale Kirchenfürsten“ teilgenommen.

„Wie können Sie, Herr Bischof, es zulassen, daß solche antikirchlichen Projekte und Programme sogar durch kirchliche Stellen und Finanzen unterstützt werden?“ – fragt der ‘Arbeitskreis’.

Die Strategie militanter Homo-Gruppen wie ‘Lesben- und Schwulenverband in Deutschland’ und ‘Homosexuelle und Kirche’, mit denen „schwul und katholisch“ kooperiert, bestehe darin, zwischen der Kirche in Deutschland und der Weltkirche einen Keil zu treiben, also zu spalten.

Der ‘Arbeitskreis’ zitiert eine Presseerklärung des ‘Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland’ Hessen zur sogenannten Frankfurter Dom-Demo am 16. Januar 05:

„Lesben und Schwulen sollten sich den Haßpredigern und Homophoben in Politik und Kirche entgegenstellen.“

Und: „Die katholische Kirche in Frankfurt muß sich vom Vatikan-Verdikt gegen die Lebenspartnerschaften lösen. Nur dann ist Frankfurts Katholische Kirche … weltoffen und tolerant“.

Laut der Tageszeitung ‘Frankfurter Rundschau’ vom 19. Januar 2005 unterstützte Stadtdekan Dr. Tilmann diese Spaltungsstrategie, indem er die katholische Ablehnung des Homo-Konkubinates bedauerte und für „eine Form von Anerkennung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften“ in Deutschland warb.

„Wie können Sie, Herr Bischof, es zulassen, daß solche antikirchlichen Haß- und Spaltungsstrategien der Homo-Gruppen von kirchlicher Seite im Bistum Limburg Akzeptanz finden?“ beschließt der ‘Arbeitskreis’ seinen Appell an den Bischof.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 65 Lesermeinungen:
Dienstag, 14. März 2006 09:57
28.IX-28.X: Doch Volkmar und Krzysiek,
auch ihr beiden seid Militant. Oder wäre es einem wahren Katholiken auf einer Schwuchteln- Internetseite erlaubt seine Meinung zu äußern. NEIN; es würde sofort einen Schwlen- VOLKSGERICHTSHOF geben, mit einem „Freißler“ der gegen den Deliquenten einen Mordaufruf urteilen täte!!!
Sonntag, 5. Februar 2006 21:41
Lilith: @wi-bi
Ich dachte schon mal daran, dass du dein Interesse hier bekunden könntest… das hast du ja getan… leider kann ich dir ja auch keine Mail schicken, daher setze ich den Link hier hinein… falls es noch andere gibt, die sich nur nicht gemeldet haben…
http://janet1983.getyourfree.net
Das ist meine Homepage mit einem Inhalt, den die meisten Traditionellen hier wahrscheinlich nicht so wundervoll finden werden, daher möchte ich, um sie nicht unnötig zu provozieren, die traditionell eingestellten Christen dieses Forums, vorwarnen.

LG
Lilith
Sonntag, 5. Februar 2006 15:22
Gerhard: schwul und katholisch
Vor mehr als 3 Jahren nahm ich am Gesprächsabend einer katholischen Hochschulgemeinde zum Thema Homosexualität und Glauben teil. Hier wurde u.a. über das schon länger bestehende Projekt „Schwul und katholisch“ in Frankfurt berichtet, in dem sich gleichgeschlechtlich geprägte Christen ohne Angst vor Diskriminierung zu gemeinsamen Gottesdiensten versammeln können und dabei als Menschen und als Christen respektiert werden. Sie erleben ihre Partnerschaft und ihre Sexualität nicht anders, als ihre heterosexuellen Mitchristen auch. Wenn eine solche Gemeinde in Frankfurt bestehen darf, dann freue ich mich über dieses Zeichen von Offenheit und Unvoreingenommenheit! Kirche ist die „Gemeinschaft der Heiligen“, wie wir es im Credo bekennen. Diese Gemeinschaft schließt alle diejenigen ein, die sich zu Jesus Christus als ihrem Herrn und Heiland bekennen – und das kann man durchaus auch mit einer gleichgeschlechtlichen Prägung! Ob die Absender des „offenen Briefes“ an Bischof Kamphaus wohl persönliche Erfahrungen mit dem von ihnen kritisierten Projekt gemacht haben? Ob sie dort einen Gottesdienst besucht haben? Ich bin jedenfalls erschrocken darüber, dass Christen einen derartigen Brief schreiben – der nicht darauf schließen läßt, dass eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Tatsache homosexuellen Geprägtseins vorhergegangen ist – von persönlichen Gesprächen mit so geprägten Menschen ganz zu schweigen.
Sonntag, 29. Januar 2006 00:21
balu68at: Der Gatte Die Gattin :-)
Die Evelin
Die Gattin
Der Gatte der Evelin
Sorry.
Samstag, 28. Januar 2006 19:39
Evelin: Evelin ist nicht lesbisch
hat der auch keine Gattin

Der Gatte derselben
Samstag, 28. Januar 2006 16:24
balu68at: @Gattin der Evelin – 1.CSD
Begonnen hat die Gewalt der Homos mit dem historischen CSD: Als die Homos gg. die gesetzmäßig einschreitenden Polizisten Gewalt übten (wann war das: 1969 oder etwas später?)

1969 ist richtig.
Auch offiziell gesetzmäßg einschreitende Polizisten können diskriminierend sein.
Nähmlich dann, wenn in Örtlichkeiten wo eine bestimmte Personengruppe verkehrt (Schwarze, Katholiken, Dackelfreunde, Homos, etc.) ohne Anlass immer wieder Personenkontrollen durchgeführt werden, Daten aufgenommen und dann vielleicht noch in Listen eingetragen werden.
Passiert so etwas mit Christen zB im arabischen Raum, dann sind auch die Klagen der Christen zu vernehmen.
Oder Schwarze in Wien.
Hört das nie auf, dann kann einmal der Drucktopf platzen. Oder es geht ruhiger zu wie ab 1971 in D A CH:
„Da die Schwulen vom Spießer als krank und minderwertig verachtet werden, versuchen sie noch spießiger zu werden, um ihr Schuldgefühl abzutragen mit einem Übermaß an bürgerlichen Tugenden.
Sie sind politisch passiv und verhalten sich konservativ als Dank dafür, dass sie nicht totgeschlagen werden.
Schwule schämen sich ihrer Veranlagung, denn man hat ihnen in jahrhundertelanger christlicher Erziehung eingeprägt, was für Säue sie sind. Deshalb flüchten sie weit weg von dieser grausamen Realität in die romantische Welt des Kitsches und der Ideale. […]
Nicht die Homosexuellen sind pervers, sondern die Situation, in der sie zu leben haben.“
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