Gomorrhismus
Ein homosexueller Papst?
Eine „ungeheuerliche Behauptung“ erschüttere gegenwärtig Italien, glaubt heute ein deutsches Boulevardblatt zu wissen.
(kreuz.net, Rom) Papst Paul VI. († 1978) „war angeblich homosexuell und wurde damit erpreßt!“ – verkündet das deutsche Boulevardblatt ‘Bild’ heute seinen Lesern mit Ausrufzeichen.

Das italienische Wochenmagazin ‘Espresso’ habe das Dossier eines ehemaligen Generals der italienischen Carabinieri entdeckt.

Es handelt sich um den 1969 verstorbenen General Giorgio Manes.

Die Carabinieri sind ein Teil der italienischen Polizei und unterstehen dem Verteidigungsministerium.

In seinem Dossier schreibe General Manes – so die Bildzeitung – daß „Paul VI. († 1978) ein Liebesverhältnis mit einem Schauspieler gehabt haben soll.“

Die Carabinieri hätten Paul VI. mit dieser Information erpreßt.

Als – skurrile – Gegenleistung habe man gefordert, daß sich der Papst beim italienischen Außenministerium für die Beförderung bestimmter Carabinieri stark mache.

„Historiker sollen jetzt die Echtheit der Papiere klären“, beschließt ‘Bild’ den Artikel mit einer wissenschaftlichen Note.

Hinter der ‘Bild’-Sensation steht ein Artikel, der gestern Freitag von ‘L’Espresso’ publiziert wurde. Der Artikel zitiert aus privaten Aufzeichnungen des späteren Carabinieri-Generals Giorgio Manes.

Darin schreibt dieser unter dem Datum vom 30. März 1967, daß ihm der spätere sozialdemokratische Verteidigungsminister Mario Tanassi eine vertrauliche Mitteilung gemacht habe und fährt weiter:

„Der Papst macht [deswegen] auf Moro Druck und auch Monsignore Costa war bei ihm.“

Der später von linksextremen Terroristen ermordete Aldo Moro († 1978) war der damalige christdemokratische Premierminister Italiens.

Mons. Franco Costa († 1977) war ein enger Freund und Vertrauter des Papstes und der damalige Leiter der ‘Katholischen Aktion’ Italiens.

Die Gründe für diese Aktivitäten – so General Manes – seien von größter Vertraulichkeit und würden „trascorsi giovanili“ – Begebenheiten in der Jugend – des Papstes betreffen.

„Die Christdemokratische Partei möchte ihm [dem Papst] helfen, aber S. ist entschlossen. Prälaten [waren] mehrfach bei ihm, um Unterstützung für einen Kompromiß zu finden.“

‘L’Espresso’ vermutet, daß die Abkürzung „S.“ für den Namen des damaligen sozialdemokratischen Staatspräsidenten Giuseppe Saragat († 1988) steht.

Auf das Konto des Wochenmagazins ‘L’Espresso’ geht die Spekulation, daß die vertrauliche Mitteilung Informationen über einen angeblichen homosexuellen Zwischenfall im Leben von Paul VI. betroffen hätte.

In die Welt gesetzt wurde dieses Gerücht vom französischen Homo-Apologeten und Schriftsteller Roger Peyrefitte († 2000).

Peyrefitte – der sich auch als Pädophiler bezeichnete und die Kinderschändung verteidigte – war für seine kirchenfeindlichen Verleumdungen und Manipulationen berüchtigt.

Er starb im November 2000 versehen mit den Sakramenten der Kirche.
      
74 Lesermeinungen
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#75   OH-HAPPY-DAY   11:24:39 | Dienstag, 12. Oktober 2010
Gibt es denn in dieser Causa schon neue
Erkenntnisse?
Historiker wollten die Sache doch aufarbeiten.
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#74   Josefus   22:19:35 | Freitag, 3. Februar 2006
BILD-Zeitung sollte man boykottieren
Ein Bild-Zeitungsmeldung sollte es grundsätzlich nicht wert sein, dass man darauf eingeht.Als Katholik sollte man meiner Meinung nach auf keinen Fall die Bild-Zeitung lesen. Neben schwerer Schamlosigkeit werden hier oftmals Menschen böswillige verleumdet, wird gehetzt um der Schlagzeilen Willen. Wenn dieses Gerücht auch noch von einem Kirchenhasser, möge er sich noch bekehrt haben vor seinem Sterben- in Umlauf gesetzt wurde, sollte man der Nachricht keinen Raum auf einer katholischen Internetseite geben. Die Quellenlage müsste schon seriöser sein. Angesichts dessen scheint mir die Überschrift, wenn auch mit Fragezeichen sehr reißerisch und möglichen Verleumdungen Vorschub leistend.
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#73   Benedikt   15:34:53 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@ Demon
Sie fassen die Neigung zum eigenen oder anderen Geschlecht als Fixum auf – und genau das ist nach mittlerweile mehrheitlicher Meinung eben nicht so
Ich? SIE haben das geschrieben!
Die Tatsache, DASS wir homosexuelle Veranlagungen in uns tragen, MACHT uns latent bisexuell.
Erklären aber nicht später auftretende Homosexualität.
Simpel: Indem man die Menschen einfach machen lässt.
Ich habe Ihnen doch unten beschrieben, dass man genau DAS im Dienste dieser Auffassung NICHT tut.
Die sexuelle Ausrichtung braucht nicht bzw. sollte nicht (und KANN auch nicht wirklich) „anerzogen“ werden
Unten haben Sie noch etwas ganz anderes geschrieben…Homosexualität sei durch Erziehung und Umfeld („gesellschaftlicher Norm“) unterdrückt usw… Die Theorie scheint – wenn nicht im Fluss – dann doch relativ unbestimmt zu sein. Im Übrigen ist sie mir bekannt, wenn Sie noch weiter raten, dann geben Sie sie schon bald richtig wieder – Sie nähern sich immer weiter an.
„Antesten“ ist ok, aber nur aus EIGENEM Antrieb.
Und genau der ist oft nicht da. So einfach ist das.
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#72   DemonDeLuxe †   14:14:34 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@Benedikt
„Zuvor waren es noch bisexuelle Veranlagungen“
*lächel* Sie fassen die Neigung zum eigenen oder anderen Geschlecht als Fixum auf – und genau das ist nach mittlerweile mehrheitlicher Meinung eben nicht so. Homo-, Bi- und Heterosexualität sind demnach letztlich keine diskreten Qualitäten, sondern quasi Angaben über das Mischungsverhältnis von homo- und heterogenen Elementen. Stellen Sie sich meinetwegen Homosexualität als blau und Heterosexualität als rot vor; die allerwenigsten Menschen sind „knallrot“ – die meisten haben wenigstens einen Touch ins Pink bis hin zu Lila (das wäre dann „bisexuell“), und bei einigen schlägt eben der Blauanteil als dominant durch. Deswegen ist da auch kein „inhaltlicher Fluss“: Die Tatsache, DASS wir homosexuelle Veranlagungen in uns tragen, MACHT uns latent bisexuell.
„Wie soll denn eine solche Wahl geschehen?“
Simpel: Indem man die Menschen einfach machen lässt. Die sexuelle Ausrichtung braucht nicht bzw. sollte nicht (und KANN auch nicht wirklich) „anerzogen“ werden. Als ich junger Teenager war, war ich auch ‘mal neugierig und hab’ mit einem Freund herumgalbert… war nix für mich, damit war die Sache geklärt. DAS halte ich für den natürlichen Weg des Erwachsenwerdens und zur (um ein modisches Wort zu gebrauchen) Selbstfindung. „Antesten“ ist ok, aber nur aus EIGENEM Antrieb. Ich halte absolut nichts von externen „Ermunterungen“ in diese oder jene Richting. Sex ist immerhin die natürlichste Sache der Welt, da darf sowas gar nicht nötig sein.
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#71   wi-bi   14:09:09 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@ Demon
Auch das von Ihnen angerissene „verspätete Coming out“ widerspricht dem nicht – das Umfeld ist eben nur ein Bestandteil der Erlebniswelt; das eigene (Nach)Denken ein anderer. Im Gegenteil belegen diese Fälle lediglich, dass es geschehen kann, dass ein Mensch – unter gesellschaftlichem Druck – einen Teil seiner selbst verleugnet bis zu einem Moment, in dem er sich emanzipiert und, um es ‘mal salopp zu sagen, auf die Vorbehalte seiner Umgebung scheißt.
Kann ich nur bestätigen. Mein erster Homo-Sex und mein Coming Out liegen viele Jahre auseinander. Man spürt so einen Druck es nicht öffentlich zu machen. Ein totaler Schwachfug! Leider merkt man das erst NACH dem Coming Out. Dann merkt man auch plötzlich wie unkompliziert sowas ist. Dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen und man beginnt zu kapieren, wieviel Zeit man doch eigentlich vergeudet hat.
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#70   Benedikt   13:54:46 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@ Demon
Sie kann das sogar ganz hervorragend erklären: Demnach tragen wir alle gewisse homosexuelle Tendenzen in uns
Zuvor waren es noch bisexuelle Veranlagungen. Die Theorie scheint mir einem schnellen inhaltlichen Fluss unterworfen zu sein.
Was haben Sie eigentlich gegen eine „Freie Wahl der Sexualität“
Das kann ich Ihnen sagen: Wie soll denn eine solche Wahl geschehen? Wenn ich damit beginne, bei Kindergartenkindern anzutesten, ob sie vielleicht homosexuell veranlagt sind, dann ists mit der Freiheit schon dahin. Vielmehr wird auf eine möglicherweise vermeintliche, nur von der dafür unqualifizierten Kindergärtnerin „erkannten“ Sexualität hingewirkt. Mit Freiheit hat das nichts zu tun. Es ist eher die Förderung einer Sexualität, die es ohne diese Förderung gar nicht gäbe. Ganz abgesehen davon, dass Kindergartenkinder mit solchem Quatsch völlig überfordert sind.
Haben Sie sonst noch etwas gegen sexuelle Präferenzen anderer Menschen vorzubringen?
Für Ihre Interpretationen kann ich nichts. Um dieses Thema ging es vorliegend überhaupt nicht.
Oder spielen Sie nur einfach den bösen Nachbarn, der den Frömmsten nicht in Frieden leben (…) lassen will, weil es IHNEN nicht gefällt?
Keine Ahnung, wie Sie auf derartigen Unfug kommen. Darum ging es nicht und ich habe auch nichts dergleichen gesagt.
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#69   Parzival   11:32:52 | Mittwoch, 1. Februar 2006
an Mariokin
Nur zu Deiner Information und zu Deiner Aussage bezüglich „wissenschaftlicher Beweisbarkeit“ von Homosexualität:
Wissenschaftlich bewiesen ist GAR NICHTS! Weder dass Homosexualität vererbbar ist oder durch Prägung irgendwelcher Art entsteht! Die einzige wissenschaftliche Aussage die man zu diesem Thema machen kann, wenn man ehrlich ist ist: „Man weiss es einfach noch nicht genau wie und wodurch sie entsteht“!
Es gibt beispielsweise HINWEISE (ist kein BEweis!!) aus der Zwillingsforschung der zu Folge die Wahrscheinlichkeit sehr gross ist dass , wenn einer der beiden Geschwister schwul ist auch der andere die selbe Veranlagung hat. Also Eher ein „Beweis“ für die Vererbbarkeit, oder? :-) Wobei wie gesagt: Alle Ergebnisse sind HINWEISE und es gibt genauso HINWEISE darauf dass es auch anders sein könnte!
Also sei in Zukunft vorsichtig mit solchen Worten wie „wissenschaftlich bewiesen“ etc! :-)
Im Übrigen geht es in der religiösen Diskussion doch vielmehr um die Frage ob Homosexualiät eine Sünde ist oder nicht und weniger um die Frage ob es eine „Perversion“ oder irgendeine „psychische“ Ursache hat!
Denn kein Mensch käme bespielsweise auf die Idee über die Sündhaftigkeit von zweifelsfrei psychisch kranken oder behinderten zu diskutieren!!! Ich glaube man muss diese Dinge wirklich auseinanderhalten!
Lg.
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#68   DemonDeLuxe †   19:58:57 | Dienstag, 31. Januar 2006
@Benedikt
Sie kann das sogar ganz hervorragend erklären: Demnach tragen wir alle gewisse homosexuelle Tendenzen in uns, die aber einerseits bei jedem Individuum unterschiedlich stark ausgeprägt sind und deren Ausformung von gesellschaftlichen Einflüssen andererseits geprägt ist. Dabei ist potenzielle gesellschaftliche Tabuisierung allerdings nur EINER von einer Vielzahl von Faktoren und vermutlich weniger einflussreich als individuelle Schlüsselerlebnisse. Auch das von Ihnen angerissene „verspätete Coming out“ widerspricht dem nicht – das Umfeld ist eben nur ein Bestandteil der Erlebniswelt; das eigene (Nach)Denken ein anderer. Im Gegenteil belegen diese Fälle lediglich, dass es geschehen kann, dass ein Mensch – unter gesellschaftlichem Druck – einen Teil seiner selbst verleugnet bis zu einem Moment, in dem er sich emanzipiert und, um es ‘mal salopp zu sagen, auf die Vorbehalte seiner Umgebung scheißt.
Was haben Sie eigentlich gegen eine „Freie Wahl der Sexualität“ (wenn es sie denn gäbe)? Außer, dass in einem uralten Buch gegen bestimmte der Wahlalternativen gewettert wird? Da das dasselbe Buch ist, in dem auch die Todesstrafe für Sonntagsarbeiter gefordert wird, darf man derlei gehässige Quatschereien heutzutage ja wohl geflissentlich vernachlässigen.
Haben Sie sonst noch etwas gegen sexuelle Präferenzen anderer Menschen vorzubringen? Oder spielen Sie nur einfach den bösen Nachbarn, der den Frömmsten nicht in Frieden leben (und lieben) lassen will, weil es IHNEN nicht gefällt?
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#67   Benedikt   18:37:21 | Dienstag, 31. Januar 2006
@ Demon
Laut dieser Ansicht ist es nicht etwa so, dass es klare Grenzen zwischen Homo- und Heterosexualität de facto (biologisch) gibt, sondern, dass mehr oder weniger bisexuelle Veranlagung im Prinzip die menschliche Norm sei, die erst später von gesellschaftlicher Konvention (weg-)geformt wird.
Diese These halte ich für Schwachsinn. Sie kann nicht erklären, warum es in „Hetero Umfeldern“ trotzdem Homosexuelle gibt. Auch kann sie nicht erklären, warum es Familienväter gibt, die im Alter von 40 + x Jahren auf einmal feststellen (oder wie auch immer), dass sie homosexuell sind. Hat sich dann das Umfeld geändert, oder wurden die mit 40 Jahren nochmal umerzogen, oder waren sie vielleicht von Anfang an homosexuell (was dann aber wiederum gegen die These spräche)? Von allen möglichen Erklärungen ist das wohl die schlechteste.
Sie dient vermutlich eher dazu, allen eine angebliche freie Wahl ihrer Sexualität zu lassen. Inzwischen werden mit so einem Quatsch ja sogar schon Kindergartenkinder konfrontiert.
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#66   DemonDeLuxe †   18:21:34 | Dienstag, 31. Januar 2006
@Brigitte Bussmann – says who?
Die Vermutungen, was genau die Ursache für Homosexualität ist, gehen etwa so weit auseinander wie die Charaktere der Untersuchenden. Mittlerweile neigen allerdings viele Wissenschaftler dazu, die Frage nach dem „Grund für Homosexualität“ als falsch gestellt zu betrachten, da hier eine Eigen- und Andersartigkeit unterstellt wird, die möglicherweise so gar nicht existiert. Laut dieser Ansicht ist es nicht etwa so, dass es klare Grenzen zwischen Homo- und Heterosexualität de facto (biologisch) gibt, sondern, dass mehr oder weniger bisexuelle Veranlagung im Prinzip die menschliche Norm sei, die erst später von gesellschaftlicher Konvention (weg-)geformt wird.
Im übrigen halte ich es für vollkommen egal, ob jemand qua Gene oder per freier Entscheidung zu homosexuellem Empfinden und Verhalten tendiert, und sehe nicht den geringsten Anlass dazu, sich so empört zu geben wie einige unserer Ritter von der scheinheiligen Moral hier.
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#65   Benedikt   17:56:23 | Dienstag, 31. Januar 2006
@ B. Bussmann
da heute bekannt ist, dass aller Wahrscheinlichkeit nach
Das ist genauso ein Satz wie: Es könnte sein, dass möglicherweise unter Umständen (…) gegeben sein könnte. Noch konjunktivischer geht es (möglicherweise ;-)) nicht mehr…
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#64   Brigitte Bussmann   17:40:21 | Dienstag, 31. Januar 2006
homosexueller Papst
da heute bekannt ist, dass aller Wahrscheinlichkeit nach Homosexualität bei Männern vererbt wird, kann auch niemand etwas dazu, dass er diese sexuelle Neigung hat.
Da Gott ohne Unterschied alle liebt, ist es auch nicht erheblich ob ein Papst hetero- oder homosexuell ist.
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#63   chrysant   15:09:41 | Dienstag, 31. Januar 2006
nicht der erste
Naja, Paul VI. wär nicht der erste homosexuelle Papst.
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#62   mahner   15:23:43 | Montag, 30. Januar 2006
jedenfalls
kursierten damals genug Witze zu diesem Thema im Rom. Die Story war bereits in den 60ern kein besonderes Geheimnis – Nur wie hoch der Wahrheitsgehalt ist, kann heute niemand mehr sagen
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#61   Benedikt   15:22:09 | Montag, 30. Januar 2006
@ Aurelius
Genau. Er wäre ja für die Causa Seligsprechungsverfahren für Johannes XXIII. zuständig gewesen.
@ Ottaviani
Capovilla sagte auch, dass Palazzini zugegeben habe, dass es eine Lüge war. Das war vor Palazzinis Tod. Ich habe nie von irgendwoher ein Dementi gehört und auch von den „Gerüchten“ war nie wieder zu lesen oder zu hören. Wahrscheinlicher ist daher, dass Capovilla die Wahrheit gesagt hat. Ursprung der Intrige war Johannes’ „Schuld“ am Konzil. Es ist ja nun kein Geheimnis, dass eine Menge Kirchenfürsten nicht gerade glücklich über das Konzil waren. Wieder ein Punkt, der für Capovillas Version spricht.
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#60   Aurelius   11:28:21 | Montag, 30. Januar 2006
@ Benedikt
Erwiesenermaßen eine Lüge von Kardinal Palazzini ua.
Jener welcher hier www.catholic-pages.com/…rdinal_palazzini.asp?
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#59   ottaviani   11:24:48 | Montag, 30. Januar 2006
wer da lügt oder nicht
werden wir nie wissen
erzbischof capovilla behauptete kardinal palazzini hätte gelogen wer sagt uns das er die wahrheit sagt
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#58   Benedikt   11:15:49 | Montag, 30. Januar 2006
@ Aurelius
Stories über eine angebliche Homosexualität des seligen Papstes Johannes XXIII. kursieren auch schon seit längerem.
Erwiesenermaßen eine Lüge von Kardinal Palazzini ua.
@ methusalix
Die Kardinäle können einen Papst RAUSWERFEN?
Ich dachte immer so was wurde mit Gift oder Dolch erledigt und sei nicht mehr zeitgemäss.
Aber, aber, kennen Sie die Geschichte vom großen abendländischen Schisma nicht?
@ Evelin
Der Papst steht als Stellvertreter Christi über dem Kaiser, auch über dem oströmischen (byzantinischen).
Die mittelalterlichen Kaiser hätten diese Aussage wohl kaum unterschrieben. Wer wirklich über wem stand, ist nie letztendlich geklärt worden und hat sich nur durch rein tatsächliche Macht erledigt (= davon hatte der Kaiser mehr).
Das heißt, es [HRRDN] existiert – scheinbar unsichtbar – fort, bis wieder ein Papst einen Kaiser einsetzt.
Der Papst hatte doch schon seit dem 1508 mit der Kaiserkrönung nix mehr am Hut. Das mit dem „unsichtbar“ ist eine interessante Frage. Es gibt durchaus die Theorie, der Camposanto Teutonico sei in Wirklichkeit der letzte Rest des HRRDN. Naja…
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#57   markos evgenikos   00:16:11 | Montag, 30. Januar 2006
Paul der VI:Das war ein Papst
mehr infos www.elcathex.com/prosfata.htm
Er hat den Weg des Ökumenismus breit gemacht.Hinter ihm standen die Kardinäle
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#56   Volkmar   19:16:51 | Sonntag, 29. Januar 2006
Wie immer!
Und wie immer…Sulpicius weis alles besser!
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#55   Sulpicius   18:20:22 | Sonntag, 29. Januar 2006
Was hier für hanebüchener historischer Unsinn…
… verzapft wird, ist eine Katastrophe!
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#54   timpressum †   17:55:34 | Sonntag, 29. Januar 2006
Nix neues…
Also – ein schwuler Papst ist ja nun nicht was wirklich neues in der Kirchengeschichte…
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#53   markos evgenikos   14:46:11 | Sonntag, 29. Januar 2006
Papst als stelvertretter Cristi
Nur in wenigen Fällen handelt er so,wie auch eure Kirche definiert:Vaticanum I ex cathedra infaliabilita(1870)
Nur 3 mal hat er so gehandelt nach der Glaubenlehre der RKK.Also nur in wenigen Fällen ist der Papst als Stellvertretter Cristi auf ERDE zu akzeptieren,wie die RKK behauptet.Die Bediengungen sid klar ausgedrückt.
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#52   Ansgar   14:27:52 | Sonntag, 29. Januar 2006
@ diakonos
Warum so aufgeregt? Bei der Debatte um den rechtlichen Fortbestand des Heiligen Reiches handelt es sich doch nur um eine legalistische Spekulation. Das ist erlaubt (anders als Homo-Spitisiereien um den Papst) und geistig erfrischend – versuchen Sie es doch mal, Hirnübungen täten Ihnen gut. Und ach, „anachronistisch“: Was glauben Sie, wieviele Zeitgenossen Sie als gläubigen Katholiken für einen hyper-anachronistischen, weihrauchbenebelten und in untergegangenen Sprachen daherbrabbelnden Schwachkopf halten. Die Anachrosnismus-Keule ist für Katholiken der Felsbrocken im Glaspalast.
@ methusalem: Die Reichsidee war in der Tat eine friedliche. Krieg führten zumeist die Glieder, seltener das – mit der Zeit pervertierte und von der ursprünglichen Idee weit entfernte – Reich selber.
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#51   Evelin   13:58:00 | Sonntag, 29. Januar 2006
@ markos evgenikos
Das war NUR das Byzantium.
Beweis:
Byzantine Empire
Alles andere ist westliche Propaganda.Lesen Sie es GUT
Das heilige römische Reich d. Nation hat es nie gegeben
Voltair:Das heilige römische Reich deutscher Nation ist weder heilig noch römisch.
Antikatholischer und ahistorischer Unfug. Der Papst steht als Stellvertreter Christi über dem Kaiser, auch über dem oströmischen (byzantinischen). D.h. er hätte auch das oströmische Reich für aufgelöst erklären können – das wäre sowieso aufgrund der Häresien und des Schismas im östl. Reich (beginnend mit der Anti-Zölibats-Räubersynode Trullanum II) nötig gewesen.
Selbstverständlich kann er ein neues Reich auch in dieser Welt gründen und den Sanctus der Hl. Kirche geben. Dieser Sanctus verhindert sodann auch die Profanisierung unter masonisch-revolutionären Vorzeichen (1789 – 1815).
Voltaire ist kein guter Zeuge: Den müßten – bzw. seine Seele – sie wohl in der Hölle und zwar ganz weit hinten besuchen. Einer der Lügner und Verführer der „Aufklärung“!
Der Gatte der Evelin
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#50   markos evgenikos   13:32:38 | Sonntag, 29. Januar 2006
Hl römisches Reich
Das war NUR das Byzantium.
Beweis:
Byzantine Empire en.wikipedia.org/…iki/Byzantine_Empire
Alles andere ist westliche Propaganda.Lesen Sie es GUT
Das heilige römische Reich d. Nation hat es nie gegeben
Voltair:Das heilige römische Reich deutscher Nation ist weder heilig noch römisch.
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#49   methusalix †   13:07:57 | Sonntag, 29. Januar 2006
@gatte @ansgar
Ansgar: @ Methusalem
Na, na – sooo sehr untergegangen fühle ich, –--. Ein friedliches Symbol also.
Das deutsche Volk ist nicht untergegangen; das zu bewerkstelligen hat erst unlängst ein Österreicher vor tausend Jahren versucht – und Dank sei Gott auch nicht geschafft! Untergegangen ist zweifelsohne das heilige römische… Sie wissen schon, mitsamt der Monarchie und dem Adel. Das was sich heute noch Adel nennen darf, wollen sie nicht im Ernst als „echten Adel“ bezeichnen? Manche von den Typen verdienen noch nicht einmal ihren Namen. Die Monarchien im Ausland waren wohl etwas schlauer und vernünftiger als unsere Hohenzollern und Habsburger, die auf Biegen und Brechen das letze gewagt und verloren haben. Und das Imperium ein friedliches? Ein Krieg nach dem anderen! Wo haben Sie denn Geschichte gelernt? In der Klippschule?
evelins Gatte: Köstlich, Kaiser Franz II. ist desertiert! –----(wenn auch fortbestehende) Hl. Röm. Reich.
Hätte, könnte, sollte, würde… Sie verwenden viele Konjunktive, um zu einem Ergebnis zu kommen, das keines ist. Die Geschichte besteht nicht aus Konjunktiven, sondern aus Tatsachen, auch wenn das nicht in Ihr schwarzes, reaktionäres Weltbild passt. Dass Könige hinschmeissen, wenn sie den Karren in den Dreck gesetzt haben ist nichts neues und dass sie dann andere die Kastanien für sich aus dem Feuer holen lassen auch nicht. Den Untergang haben sich Adel und Monarchie redlich verdient.
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#48   Evelin   12:35:09 | Sonntag, 29. Januar 2006
@ Methusalix
das heilige römische reich deutscher nation war, wie Sie wissen eine Monarchie, deren blutiger Kehraus im ersten Weltkrieg stattfand.
Damit setzen Sie die translatio Imperii voraus, welche außerhalb österr. Monarchistenkreise keine Zustimmung erntet. Ich halte diese Idee auch nicht für richtig.
Dass sich der österreichische Kaiser schon über hundert vorher durch Desertion aus der Affäre zog, spielt dabei keinerlei Rolle.
Köstlich, Kaiser Franz II. ist desertiert! Das Hauptproblem sehe ich nicht so sehr in der „Erlöschungserklärung“ (wenn das Hl. Röm. Reich erloschen wäre, hätte es nicht auf das österr. Kaiserreich übergehen können) und „Kronniederlegung“ von 1806, sondern in der nicht durchgeführten Erneuerung des Reiches nach der endgültigen Besiegung des Usurpators 1815.
Alles wegen der Gier insbesondere von Bayern und Preußen. Franz II. hätte einfach einen Reichstag einberufen müssen statt einem „Wr. Kongreß“. Wahrscheinlich war er masonisch beraten. Der Hauptsieg der franz. Revolution war nicht der über das 1815 wiedererichtete franz. Königreich, sondern der über das endgültig ruinierte (wenn auch fortbestehende) Hl. Röm. Reich.
Der Gatte der Evelin
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#47   Ansgar   12:06:55 | Sonntag, 29. Januar 2006
@ Methusalem
Na, na – sooo sehr untergegangen fühle ich, ein Teil des deutschen Volkes, mich nicht. Und den Adel gibt es doch wohl auch noch. Mitsamt der Staatsform der Monarchie, die die Hälfte unserer Nachbarstaaten beibehalten hat. Die Idee des Heiligen Reiches war auch nicht primär die eines dynastisch gebundenen Territorialstaates, sondern eines das christliche Abendland überdachenden Imperiums mit dem Kaiser an der Spitze – der gemeinsam mit dem das Sacerdotium beherrschenden Papst die Einheit der Chrsiten symbolisiert. Ein friedliches Symbol also.
@ Evelin. Werde eine Lit.-Liste nachreichen, versprochen. Die Debatte ging im 19. Jhd. um die Begriffe Verfassungswidrigkeit, Verfassungskonformität und Rechtswirksamkeit des RHD. Auch Novalis äußerte sich dazu.
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#46   diakonos   12:00:55 | Sonntag, 29. Januar 2006
@Monarchisten
Was ist mit den Tausenden Sachsen, die der hl. Karl d.Gr. beseitigen ließ?
Die Meinung, dass das Heilige Römische Reich Dt. Nation weiterbestehen würde: so einen anachronistischen Schwachsinn habe ich bis jetzt noch nie gehört. Und die Theologie von Thron und Altar hat auch nicht nur Segen gebracht für die Hl. Kirche
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#45   methusalix †   11:53:10 | Sonntag, 29. Januar 2006
Lieber Gatte,
das heilige römische reich deutscher nation war, wie Sie wissen eine Monarchie, deren blutiger Kehraus im ersten Weltkrieg stattfand. Dass sich der österreichische Kaiser schon über hundert vorher durch Desertion aus der Affäre zog, spielt dabei keinerlei Rolle. Das und nichts anderes war gemeint, als ich über die Selbstentleibung des Adels und seiner Spiessgesellen schrieb. Der einzige Fehler ist ein Tippfehler: es war natürlich das Unglücksjahr 1914 gemeint in dem der letzte Monarch in Deutschland, sein Volk dem Untergang preisgab.
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#44   Evelin   11:33:29 | Sonntag, 29. Januar 2006
@ Methusalix: wieder einmal nur halbgebildet!
Seit die Monarchie am 30. Juli 1915 jede Glaubwürdigkeit leichtfertig aufs Spiel gesetzt hat, mit der Folge von Millionen Opfern
Egal, welche Monarchie Sie da meinen (vielleicht die britische?), ist jedenfalls diejenige nicht dabei, von welcher die Rede war: Das Hl. Röm. Reich, welches angeblich 1806 (mehr als 100 Jahre vor Ihrem willkürlichen Datum) erloschen ist.
Der Gatte der Evelin
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#43   methusalix †   11:28:00 | Sonntag, 29. Januar 2006
@ansgar @armin
Ansgar: @ Evelin
Richtig! Über den Fortbestand des Heiligen Römischen Reiches …Dem Räsonieren über schwule Päpste gegenübergestellt, sind das doch eher Fragen titanenhafter Wichtigkeit.
Seit die Monarchie am 30. Juli 1915 jede Glaubwürdigkeit leichtfertig aufs Spiel gesetzt hat, mit der Folge von Millionen Opfern an Menschenleben, sind das Fragen die überhaupt keine Rolle mehr spielen. Die Adelsclique hat sich mitsamt der Monarchie und dem Feudalsystem selbst, durch seine Überheblichkeit und Arroganz der Macht, auf den Misthaufen der Geschichte entsorgt. Und das ist gut so!
ArminE.: Papst
Sollte die sexuelle Orientierung eines Papstes oder auch eines Priesters nicht egal sein? (-> Keuschheit, Konzentration auf Gott…)
Das sollte so sein Armin! Ist aber, spätestens seit der letzten „Instruktion“ zu homosexuellen Männern, nicht so. Die Homophobie der Kirchenbeamten wird sich, angesichts der grossen Zahl homosexueller Kleriker, nicht so schnell legen. Da werden wir noch einiges erleben.
Redaktion benachrichtigen
#42   Evelin   11:17:51 | Sonntag, 29. Januar 2006
Fortbestand des Hl. Römischen Reiches
@ Ansgar: „Umfangreiche Literatur über den sogar völkerrechtlichen Fortbestand des Hl. Röm. Reiches seit der Romantik“
Könnten Sie Hinweise geben? Bisher bin ich solcher Literatur nicht begegnet (abgesehen von monarchieliga.de)
Der Gatte der Evelin
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#41   Ansgar   10:59:25 | Sonntag, 29. Januar 2006
@ Evelin
Richtig! Über den Fortbestand des Heiligen Römischen Reiches gibt es seit der Romantik eine umfangreiche Literatur. Es besteht sogar die Auffassung, daß es auch völkerrechtlich nie erloschen ist. Weder Reichsdeputationshauptschluß noch Kaiser wären zu einer Auflösung befugt gewesen. Allerdings: Der Papst konnte den Kaiser nicht einsetzen, das taten die Kurfürsten. Doch erst mit der Krönung durch den Papst war die Kaiserwahl geheiligt – allerdings auch nur bis Karl V. Nebensächliche Dinge? Dem Räsonieren über schwule Päpste gegenübergestellt, sind das doch eher Fragen titanenhafter Wichtigkeit.
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#40   ArminE.   10:57:05 | Sonntag, 29. Januar 2006
Papst
Sollte die sexuelle Orientierung eines Papstes oder auch eines Priesters nicht egal sein? (-> Keuschheit, Konzentration auf Gott…) Oder Täusche ich mich da jetzt sehr? Denkt doch mal drüber nach!
Viele Grüße
Werdet doch ein wenig offener
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#39   Evelin   10:11:35 | Sonntag, 29. Januar 2006
Von Carolus Magnus bis Aardwegus Minor
Die Krönung Karls des Großen und seine Machtübernahme von den Merowingern sind teilweise durchaus dubios, das sollten wir loyal, aber nüchtern betrachten.
Ja, allerdings hatte der Hl. Vater die Befugnis, beides zu heilen. Wie eben das Hl. Römische Reich nicht nur weltlichen, sondern auch geistlichen Ursprungs war. Es war ein Vorausbild auf das 1.000jährige Reich der Apokalypse. Da das Hl. Römische Reich auch geistlichen Ursprungs war, konnte es von Kaiser Franz II. 1806 – theologisch (nicht völkerrechtlich oder staatsrechtlich) beurteilt – auch nicht für erloschen erklärt werden. Das heißt, es existiert – scheinbar unsichtbar – fort, bis wieder ein Papst einen Kaiser einsetzt.
@ mariokin: Ganz richtig!
Das Interview des idea-Reporters Marcus Mockler mit dem Psychologen Gerard van den Aardweg über die Homosexualisierung unserer Gesellschaft kath.net/detail.php?id=12677 hat sich eine Verlinkung verdient!
Der Gatte der Evelin
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#38   Sixtus   01:21:34 | Sonntag, 29. Januar 2006
@markos evgenikos
Lieber Markos, ja ich erhoffe mir auch viel von Benedikt XVI. für die wahre Ökumene mit den Orthodoxen und die Rückkehr zur den ersten tausend Jahren. Beten wir dafür!
@Sulpicius und Gatte der Evelin
Eure Begeisterung fuer den hl. Karl den Großen in allen Ehren, aber wir wollen nicht vergessen, dass es zur Zeit, als Karl nach der Krone griff, bereits einen römischen Kaiser gab (nämlich in Konstantinopel). Die Krönung Karls des Großen und seine Machtübernahme von den Merowingern sind teilweise durchaus dubios, das sollten wir loyal, aber nüchtern betrachten.
Nichtsdestotrotz sind die von Euch zitierten Texte grandios!
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#37   markos evgenikos   00:26:53 | Sonntag, 29. Januar 2006
Lieber Sixtus:So ein Papst sollte Benedickt XVI sein
Alle Bischöffe sind voller Wiedersprüche.
Z.B unser ökumenischer Patriarch.Manchmal päpstlicher als der Papst und viel autoritärer,manchmal überökumenisch usw…Das wichtigste ist die TRADITION Das steht über der Person des einen oder anderen Bischoffs.So ist es bei uns mindestens.
An alle Leser:
Der PAUL VI war ein sehr beliebter Papst bei allen orthodoxen.Deswegen haben einige Bischöffe Ihm gesagt:
WERDE Orthodox.Sein Treffen in Fanarion(Konstantinopel),sein Verhalten in dem Patriarchat von JerusalemEis polla eti despota.Viele Jahre sollst DU Leben Bischoff von Rom
Einige schöne Photos:
Jerusalem und das Aufheben der Anathemata www.elcathex.com/arsanath.htm
und:
Polychronismoi Fanari www.elcathex.com/polychr.htm
Klick in dem Site der Elcathex auf POLYXPONICMOI um die alte schöne (aus dem 4 Jahrhundert stammende)Psalmodia zu hören:
2 Strophe:
Polychronion Poiesai Kyrios o Theos,ton hagiotaton kai makariotaton,PAPAN Romis PAULON ton hekton.Kyrie fylatte auton.Eispolla eti,eis polla eti,eis polla eti
Bedeutet:Vieljährif mach ihm Herr der Gott,dn heiligsten und seeligsten,Papst von Rom,Paul den sechsten,Herr bewahre IHM in vielen Jahren(3 mal)
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#36   Sulpicius   00:23:48 | Sonntag, 29. Januar 2006
@Evelin
Im übrigens wird diese Sequenz in wenigen Stunden in Aachen mehrfach in verschiedenen Gotteshäusern erklingen! Auch heute noch. Und nicht nur sie: auch die sog. Kaiserlaudes:
(Ausschnitt):
Exaudi, Christe!
Populo Germanorum
et omnibus hominibus
bonae voluntatis pax et vita!
Salvator mundi!
Tu illos adjuva!
Sancte Michael!
Sancte Bonifati!
Exaudi, Christe!
Patrono nostro Carolo
Augusto a Deo
coronato, magno et
pacifico imperatori
et omnibus res publicas
moderantibus pax et vita!
Salvator mundi!
Tu illos adjuva!
Sancta Angela!
Sancte Ediste!
Christus vincit!
Christus regnat!
Christus imperat!
Grüße an die EU-Bonzen!
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#35   mariokin   23:11:15 | Samstag, 28. Januar 2006
@GigaShadow
Auszug aus dem heute abgedruckten Interview mit Interview mit dem Psychologen Gerard van den Aardweg über die Homosexualisierung unserer Gesellschaft: Aardweg: „Weil sie meiner Erkenntnis nach eine neurotische Störung ist. Sie ist nicht angeboren, nicht vererbt. Das wird immer nur behauptet, weil man damit Kritiker zum Verstummen bringen will. Wenn einer anders veranlagt ist, muß man ihm doch dieselben Rechte geben wie den Heterosexuellen. Aber mit dieser Position hilft man den Homosexuellen nicht. Anstatt an der Beseitigung der Störung zu arbeiten, bestärkt man sie in ihrem Persönlichkeitsdefekt.“
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#34   Sixtus   22:56:50 | Samstag, 28. Januar 2006
@markos evgenikos
Lieber orthodoxer Bruder, freut mich, dass Sie Paul VI. gegen Vorwürfe in Schutz nehmen.
Sie haben recht, er hat einige wichtige Annäherungen an die Orthodoxie und Schritte der Versöhnung vollzogen, das ist eines seiner großen Verdienste.
Andererseits darf man nicht vergessen, dass einige seiner Reformen den Abstand zur Orthodoxie (und damit zur Alten Kirche) vertieft haben: Abschaffung der niederen Weihen, Purifizierung des Breviers, Abschaffung der Gebetsrichtung des Priesters nach Osten, Verstümmelung des Kalenders etc. etc.
Ein Mann voller Widersprüche, typisch für seine Zeit.
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#33   mariokin   22:23:05 | Samstag, 28. Januar 2006
Was die Kirche dazu sagt
Nein Sie verdrehen die Tatsachen! Lesen Sie dazu das Buch von Weihbischof Laun „Homosexualität aus katholischer Sicht.“ Außerdem Gerhard van den Aardweg „Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen“
Viel Spaß beim Lesen. Einschlägige wissenschaftl. Literatur!
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#31   Evelin   21:38:04 | Samstag, 28. Januar 2006
Rituale Romanum – Fest des Hl. Karl, ein schöner Termin!
Hier ein Auszug von dem fsspx-link, welches Rituale Romanum brachte:
Hic est Christi miles fortis,
Hic invictae dux cohortis
Decem sternit millia
Er ist der starke Streiter Christ,
er ist der Führer einer unüberwindlichen Schar
und schlägt Zehntausende.
Terram purgat lolio
Atque metit gladio.
Ex messe zizania.
Die Erde reinigt er vom Unkraut
und mit dem Schwerte mäht er die schlechte Saat
aus dem Getreide hinweg.
Hic est magnus imperator,
Boni fructus bonus sator,
Et prudens agricola.
Er ist der große Kaiser,
der gute Sämann einer guten Frucht
und ein kluger Landmann.
Infideles hic convertit,
Fana, deos hic evertit
Et confringit idola.
Er bekehrt die Ungläubigen,
er vernichtet die Götzen und ihre Tempel
und zertrümmert die Götzenbilder
(nur ein Auszug des entspr. Artikels auf fsspx.info)
Der Gatte der Evelin
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#30   Rüdiger   21:28:53 | Samstag, 28. Januar 2006
ich fasse es nicht…
… kreuz.net auf Bildzeitungsniveau, das geht scheinbar gut zusammen. kreuz.net merkt glaub ich gar nicht, dass sie sich immer lächerlicher machen.
Und beim Lieblingsthema sind wir ja auch mal wieder angelangt.
Solche Gerüchte zu unterstützen grenzt schon an Rufmord. Unverschämtheit.
Aber das ist den Leuten schön recht. Es ist ja ein Konzilspapst, genauer der des verhassten Konzils. Da kommt einem sowas natürlich gerade recht. Und, haben sich die kreuz.net’schen Berichterstatter (und manche Leser) freudig die Hände gerieben?
Wenn SH Papst Pius X. schwul gewesen wäre, ob das hier auch so gebracht würde?
Langsam wundert mich hier gar nichts mehr.
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#29   Rituale Romanum   21:28:18 | Samstag, 28. Januar 2006
@Lefrebregroup
die Tipperei auf den Formularen von yahoo.de hat mich völlig konfus gemacht.
[link]www.fsspx.info/news/news.php?show=965[link]
Sollte natürlich heißen, ein guter Termin.
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#28   kurt usar   21:24:41 | Samstag, 28. Januar 2006
mich widert dieser dreck…
…mit dem ein papst besudelt werden soll,
das ist eine schande,
die bildzeitung gehörte konfisziert.
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#27   Rituale Romanum   21:17:47 | Samstag, 28. Januar 2006
@ Evelin: Lefebvre-Group
habe mich bereits eingetragen und warte auf Freischaltung.
Lese gerade auf www.fsspx.info/news/news.php?show=965,
daß wir heute das Fest von Charles le Magne haben. Kein guter Termin, diesem Forum beizutreten.
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#26   Evelin   21:03:51 | Samstag, 28. Januar 2006
@ Rituale Romanum
Lefebvre-Group hört sich gut an. Wie kommt man da rein?
Hic et nunc: Freundeskreis Erzbischof Lefebvre www.kreuz.net/bookentry.31.html
(Leserzeitung, dort weiteres Link)
D.G.d.E.
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#25   Rosalinde   20:36:15 | Samstag, 28. Januar 2006
Hmmmm…
was, wenn an der Geschichte was dran ist? Ein haufen Männer allein und abgeschieden für Jahrzehnte, in schicker Einheitskleidung und tollen Ritualen- es ist doch nicht unwahrscheinlich, daß Mann da Schwul wird, oder?
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#24   Rituale Romanum   20:20:18 | Samstag, 28. Januar 2006
@ Evelin: Lefebvre-Group
Lefebvre-Group hört sich gut an. Wie kommt man da rein?
rerum novarum cupidus
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#23   mariokin   20:08:23 | Samstag, 28. Januar 2006
wiener
Wers glaubt wird selig
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#22   wiener   20:06:48 | Samstag, 28. Januar 2006
gleich zu gleich gesellt sich
kreuz.net und bild – da haben sich ja zwei machwerke gleicher seriosität und gleichen niveaus gefunden.
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#21   mariokin   19:58:32 | Samstag, 28. Januar 2006
Schon sechs Studen vergangen und noch nix los??
Darf ich mal fragen wer Du bist? Auf was bitte wartest Du eigentlich. Für wen hälst Du uns, oder Dich? Hast Du denn vor immer zu streiten? Bitte was sind Vulgärtradis? Ich kenne den Beitrag von Dr. Berger… Ich selbst halte nicht viel von den nachkonziliaren Neuerungen, obwohl ich mal Priesteramtskandidat in der östlichsten Diözese Dt. war, sozusagen aus der heutigen kirchlichen Situation herkomme und sie daher sehr gut kenne. Mitlerweile bin ich ein guter Freund der Traditionsfamilie. Immer nur mit gleichen Argumenten sich gegenseitig aufreiben bringt nichts. Oder braucht ihr das als Gewissensberuhigung? So kommen wir niemals vorwärts.
Da muß man wohl oder übel annehmen man will nicht versuchen zu verstehen. Es geht nur ums rechthaben? Oder?
Das fände ich wirklich schade.
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#20   Evelin   19:45:37 | Samstag, 28. Januar 2006
Ärgerlich: Schon mehr als sechs Stunden vergangen,
seit der „Homo-Papst“ auf Sendung ist und noch immer kein „vulgärtraditionalistischer“ Kommentar… Dafür ein „aufgeklärt-traditionalistischer“ bzw. Kommentar aus dem „Tradi-Salon“ von Aurelius, auf dessen Zensuren wie immer ganz ungeduldig schon das ganze Abendland wartet, mindestens das halbe kreuz.net-Forum…
:-)))
Der Gatte, der jetzt lieber in der Lefebvre-Group weiterpostet…:-) Dort haben nach einem harten Postingtag die Vulgärtradis wenigstens eine Ruhe…:-)
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#19   Aurelius   19:02:21 | Samstag, 28. Januar 2006
@ mariokin
Glaubst Du allen Ernstes alle Tradis sind Hinterwelter oder haben nen Schuss??
Auf keinen Fall. Ich fühle mich auch der Tradition verbunden und kenne sehr viele durch und durch gläugige, demütige, gehorsame Menschen in der Tradition. Ich meine echte Glaubensvorbilder, sprituelle Menschen, die ihren Glauben leben und nicht bei jeder Gelegenheit gegen die sogenannte „Konzilskirche“ und „V2-Katholiken“ rumproletieren.
Jedoch gibt es (wie überall im Leben) auch unter den Tradis „Hinterweltler“ und so einige haben „nen Schuss“ und gleichzeitig Internetzugang. Man ist dann schnell bei dem, was Prof. Berger so treffend mit „Vulgär- oder Stammtischtraditionalismus“ www.kreuz.net/article.2538.html bezeichnet.
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#18   FioreGraz   18:47:30 | Samstag, 28. Januar 2006
Und wenn er schwul war…
ja und solange er es nicht ausgelebt hat und somit sein Zölibat ernst nahm? Homesexualität selbst ist keine sünde. Gleich schlimm wäre die Erkentnis Der Papst war Heterosexuell, solange er sich ans Zölibat hält, erst der Bruch desselbigen wäre das schlimme.
LG
Fiore
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#17   mariokin   18:42:11 | Samstag, 28. Januar 2006
„eine weitere Steilvorlage“??
Nein das hat kreuz net nicht nötig. Auch ich bin der Tradition verbunden und fühle mich deshalb nicht extra herausgefordert…
Wie ich schon sagte: unbewiesenen Gerüchten sollte man mit Vorsicht begegnen.
Glaubst Du allen Ernstes alle Tradis sind Hinterwelter oder haben nen Schuss??
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#16   Aurelius   18:34:28 | Samstag, 28. Januar 2006
@ Ansgar // eine weitere Steilvorlage?
Ginge es nach mir, wären zwei Dinge auf kreuz.net einer längeren Sendepause wert: die Photos mit den zerhackten ungeborenen Kindern und die ewige Homo-Posaunerei.
Ganz meine Meinung, ich will mich Ihnen da voll und ganz anschließen.
Zum Artikel: es scheint, daß kreuz.net mit irgendwelche n angeblichen Enthüllungen eines deutschen Revolverblattes, das in erster Linie für Lügenmärchen der übelsten Sorte bekannt ist, den hier versammelten Stammtisch-Tradis eine weitere Steilvorlage liefern will, um wieder einmal gegen die Päpste nach Pius XII., gegen das Konzil und dessen Umsetzung proletieren zu können. Wie bequem: der Papst, der den NOM promulgiert hat, war (angeblich) schwul… und mit Sicherheit auch noch Freimaurer etc, etc, etc ad nauseam…
Stories über eine angebliche Homosexualität des seligen Papstes Johannes XXIII. kursieren auch schon seit längerem.
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#15   mariokin   18:15:33 | Samstag, 28. Januar 2006
2. Teil
Diese hl. Ordnung ist auch in der natürlichen Schöpfung grundgelegt. Darum kann Homosexualität keinen Anspruch auf Natürlichkeit beanspruchen. Jeder gebildete Mensch sollte heute eigentlich wissen, daß es wissenschaftlich erwiesen ist, daß Homosexualität aufgrund v. Prägung, also äußeren Gegebenheiten entsteht & nicht aufgrund v. Vererbung od. genetischer Defekte!
Demzufolge ist beiderlei in eurer Disskusion zu widersprechen: daß die Homosexualität als Normalität zum Leben gehöre & anzuerkennen sei, weil man angeblich für seine „Anlage“ nichts kann. Das ist falsch, denn Prägung entsteht aufgrund falscher Gewohnheiten & unsachgemäßem Umgang in der Entwicklung, siehe Bio Kl.12/13, christlich gesprochen also durch Gefährdung seiner selbst durch sündhaften Umgang. Und der Behauptung, traditionelle Gläubige bräuchten ein Alibi, um sich zu rechtfertigen. Denn auch das ordentliche Lehramt der Kirche hat durch den Papst in Rom eindeutig und in gleicher Weise wie die Tradition, unter Berufung auf die unveränderliche Lehre der Kirche, die homosexuellen Praktiken verurteilt und als Sünde gebrandmark.
Niemand verurteilt euch als Person, sondern die Tat. Mit Augustinus: „Den Sünder lieben, aber die Sünde hassen.“ Lieben bedeutet nämlich nicht höfliche Duselei, als Toleranz des Schlechten, das hat auch Jesus nicht getan, sondern, den Irrenden auf seine Fehler hinzuweisen & ihn dadurch vor der ewigen Strafe zu bewahren, in die er fallen kann.
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#14   markos evgenikos   18:06:03 | Samstag, 28. Januar 2006
Der Papst Paul VI war ein ökumenischer Papst
Ein sympathischer Papst
Treffen in Jerusalem und das aufheben der Anathemata:
elcathex.com www.elcathex.com/arsanath.htm
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#13   ottaviani   17:54:40 | Samstag, 28. Januar 2006
eine uralte geschichte das ganze
warum erwähnt man das hier?
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#12   mariokin   17:53:03 | Samstag, 28. Januar 2006
Betreff Homosexualität
Also ganz ehrlich Leute. Bleiben wir sachlich. Erstens gibt es gute Gründe darüber zu schweigen, denn unbewiesene Gerüchte sind immer Zündstoff und sehr leicht können wir das 5. Gebot und das Gebot der Nächstenliebe verletzen, wenn wir durch zu große Leichtgläubigkeit oder Sensationslust den Ruf eines Menschen schädigen.
Zweitens: Ja ausgelebte Homosexualität ist schlimm. Sie wird in der heiligen Schrift als ein Greul und eine Entartung der gottgegebenen Schöpfungsordnung angeprangert und sie wurde im AT und damit im Judentum sehr streng geahndet, sogar mit dem Tod bestraft. Wie soll bitte Honosexualität, welcherlei Geschlechts auch immer mit dem ernsten, mahnenden Wort Jesu übereingebracht werden, der in Bezug auf die Ehe ganz eindeutig, konsequent und wenn ihr so wollt intollerant auf die Gott gegebene Ordnung verweist.
„Im Anfang hat Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden. Und die beiden werden „ein Fleisch“ sein. Es sind also nicht mehr zwei sondern eins“ Was theologisch auch soviel bedeutet. Mann und Frau dienen in der Gott gegebenen Ordnung dem Leben. Sie sind Werkzeuge des Allerhöchsten, der erschafft, wen er will. Ein Fleisch werden Mann und Frau in der Hinordnung auf ein drittes, ihr Kind. So sind sie Abbild der liebenden Einheit von Vater, Sohn und hl. Geist, dem dreifaltigen Gott.
… 2. Teil folgt
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#11   markos evgenikos   17:48:21 | Samstag, 28. Januar 2006
ökumenischer papst
www.elcathex.com www.elcathex.com/polychr.htm
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#10   Athanasius   17:13:52 | Samstag, 28. Januar 2006
@Volkmar
Mal ganz ehrlich Leute (vor allem Konservative…) ist das soooooo schlimm? War er jetzt nicht „Stellvertreter Christi auf Erden“??? War er kein guter „Mensch“ bzw Papst?
Ist ja gar nicht schlimm, wenn er eine solche Veranlagung gehabt hätte. Aber diplomatisch wäre es wohl ein Drama. Wegen der Erpressung. Paul VI. soll auf ganz anderen Gründen evaluiert werden, nämlich auf dem Grund der Glaubenslehre und die Glaubensvernichtung während seinem Pontifikat.
Seine Homosexualität wäre an sich weniger ein Problem, da er als Papst – mal angenommen – keusch lebte.
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#9   Gotthard   17:11:33 | Samstag, 28. Januar 2006
Reform
jetzt ist auch der Grund klar, warum er die Liturgie reformiert hat …
alles klar?
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#8   Volkmar   16:49:29 | Samstag, 28. Januar 2006

OH MEIN GOTT! DER PAPST WAR (vielleicht) HOMOSEXUELL?!
und was is jetzt daran so schlimm? -Ach so, klar! Dann kann er ja gar kein richtiger Christ gewesen sein…vor allem wegen seiner „Jugendsünden“…
OMG, der PAPST war S-C-H-W-U-L…wie S-C-H-R-E-C-K-L-I-C-H…
Mal ganz ehrlich Leute (vor allem Konservative…) ist das soooooo schlimm? War er jetzt nicht „Stellvertreter Christi auf Erden“??? War er kein guter „Mensch“ bzw Papst?
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#7   methusalix †   16:10:55 | Samstag, 28. Januar 2006
Ist das Ihr Ernst Eugen?
markos evgenikos: Ich möchte es nicht glaubenEs ist nicht leicht für einen Papst solche Sachen zu praktizieren.Die andere Cardinäle würden es merken und ihn rauswerfen.
Die Kardinäle können einen Papst RAUSWERFEN?
Ich dachte immer so was wurde mit Gift oder Dolch erledigt und sei nicht mehr zeitgemäss.
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#6   markos evgenikos   15:32:23 | Samstag, 28. Januar 2006
Ich möchte es nicht glauben
Es ist nicht leicht für einen Papst solche Sachen zu praktizieren.Die andere Cardinäle würden es merken und ihn rauswerfen.
Der Paul der 6 war ein ökumenischer Papst.Es war das erste mal,dass unsere Priester dieses Lied gesungen haben
[link]polychronismoi[link]
Ihr könnt diesen Psalmon hören klick auf POLYXRONICMOI(in der Seite der elcathex.com/polychr.htm,schöner Psalm)
Polychronion poesai Kyrios o theos,ton agiotaton kai makariotaton Papan Romis Pavlon ton ekton,
Kyrie fylatte auton, eis polla eti,eis polla eti,eis polla eti
Das bedeutet:
Vieljährig mach Ihn,Du Herr der Gott,den heiligsten und seeligsten, Papst von Rom,Paul den VI.
Herr bewahre Ihn für viele Jahre,für viele Jahre,für viele Jahre.(Die zweite Strophe,die erste hat mit unserem ATHENAGORAS zu tun).
Diejenigen die böse Sachen über IHN erzählen,machen es aus dem Grund,dass Sie nicht wollen.,dass Päpste ökumenisch mit der ECCLESIA Fratella(Orthodoxie) sind.
Ihr könnt auch das treffen in dem orthodoxem Patriarchat von Jerusalem ansehen, die Anbetung in Gesthemani und das aufheben der Anathemata von 1054
ansehen:www.elcathex.com/arsanath.htm
Auch:
www.elcathex.com/prosfata.htm
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#5   Ansgar   15:29:45 | Samstag, 28. Januar 2006
@ Sulpicius
Ich hatte den Hinweis auf „trascorsi giovanili“ so verstanden, daß es sich um vermeindliche Jugendsünden handelte. Der Papst ist qua Amt ein heiliger Mann, wird deshalb „Heiliger Vater“ und „Heiligkeit“ genannt. Und läuft nicht auch das Seligsprechungsverfahren für Paul VI.?
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#4   Sixtus   15:21:34 | Samstag, 28. Januar 2006
Genug
Kann mich Ansgars Bitte um ein Schweigen zu diesen beiden Themen nur anschließen.
Ich vermute aber, gewisse unsichere Traditionalisten brauchen die Homobewegung als Popanz, um sich ihrer eigenen Rechtgläubigkeit zu versichern.
Genauso wie einige der hier mitdiskutierenden Schwulen die Tradis brauchen, um sich weiter als Opfer und Verfolgte zu fühlen.
Eigenartig, diese Hassliebe, aber zur beiderseitigen Identitätsfindung offenbar nötig.
Daher, lieber Ansgar, fürchte ich, dass wir uns auch in Zukunft mit bunten Bildchen geschminkter Männer und Gerüchten über die Homosexualität liberaler Päpste beschäftigen müssen.
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#3   Sulpicius   15:14:56 | Samstag, 28. Januar 2006
Heilig? Jugend?
Selbst einem heiligen Mann wie dem Papst sollte man sexuelle Orientierungsschwierigleiten in der Jugend zugestehen.
Steht da etwas von „Jugend“ oder „heiligem Mann“?
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#2   clemens   15:07:09 | Samstag, 28. Januar 2006
Sendepause
diesen Wunsch hätte ich eigentlich auch!
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#1   Ansgar   15:03:53 | Samstag, 28. Januar 2006
Genug!
Tut mir leid, aber jetzt schwuchtelt es doch eine Spur zu heftig auf kreuz.net. Selbst einem heiligen Mann wie dem Papst sollte man sexuelle Orientierungsschwierigleiten in der Jugend zugestehen. Aufhebens um eine vor 30 Jahren spielende angebliche Erpressungsklamotte muß auch nicht sein. Ginge es nach mir, wären zwei Dinge auf kreuz.net einer längeren Sendepause wert: die Photos mit den zerhackten ungeborenen Kindern und die ewige Homo-Posaunerei.
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