Eine „ungeheuerliche Behauptung“ erschüttere gegenwärtig Italien, glaubt heute ein deutsches Boulevardblatt zu wissen.
(kreuz.net, Rom) Papst Paul VI. († 1978) „war angeblich homosexuell und wurde damit erpreßt!“ – verkündet
das deutsche Boulevardblatt ‘Bild’ heute seinen Lesern mit Ausrufzeichen.
Das italienische Wochenmagazin
‘Espresso’ habe das Dossier eines ehemaligen Generals der italienischen Carabinieri entdeckt.
Es handelt
sich um den 1969 verstorbenen General Giorgio Manes.
Die Carabinieri sind ein Teil der italienischen
Polizei und unterstehen dem Verteidigungsministerium.
In seinem Dossier schreibe General Manes – so die
Bildzeitung – daß „Paul VI. († 1978) ein Liebesverhältnis mit einem Schauspieler gehabt haben soll.“
Die Carabinieri hätten Paul VI. mit dieser Information erpreßt.
Als – skurrile – Gegenleistung habe
man gefordert, daß sich der Papst beim italienischen Außenministerium für die Beförderung bestimmter
Carabinieri stark mache.
„Historiker sollen jetzt die Echtheit der Papiere klären“, beschließt ‘Bild’
den Artikel mit einer wissenschaftlichen Note.
Hinter der ‘Bild’-Sensation steht ein Artikel, der gestern
Freitag von ‘L’Espresso’ publiziert wurde. Der Artikel zitiert aus privaten Aufzeichnungen des späteren
Carabinieri-Generals Giorgio Manes.
Darin schreibt dieser unter dem Datum vom 30. März 1967, daß ihm
der spätere sozialdemokratische Verteidigungsminister Mario Tanassi eine vertrauliche Mitteilung gemacht
habe und fährt weiter:
„Der Papst macht [deswegen] auf Moro Druck und auch Monsignore Costa war bei
ihm.“
Der später von linksextremen Terroristen ermordete Aldo Moro († 1978) war der damalige christdemokratische
Premierminister Italiens.
Mons. Franco Costa († 1977) war ein enger Freund und Vertrauter des Papstes
und der damalige Leiter der ‘Katholischen Aktion’ Italiens.
Die Gründe für diese Aktivitäten – so
General Manes – seien von größter Vertraulichkeit und würden „trascorsi giovanili“ – Begebenheiten
in der Jugend – des Papstes betreffen.
„Die Christdemokratische Partei möchte ihm [dem Papst] helfen,
aber S. ist entschlossen. Prälaten [waren] mehrfach bei ihm, um Unterstützung für einen Kompromiß
zu finden.“
‘L’Espresso’ vermutet, daß die Abkürzung „S.“ für den Namen des damaligen sozialdemokratischen
Staatspräsidenten Giuseppe Saragat († 1988) steht.
Auf das Konto des Wochenmagazins ‘L’Espresso’ geht
die Spekulation, daß die vertrauliche Mitteilung Informationen über einen angeblichen homosexuellen
Zwischenfall im Leben von Paul VI. betroffen hätte.
In die Welt gesetzt wurde dieses Gerücht vom französischen
Homo-Apologeten und Schriftsteller Roger Peyrefitte († 2000).
Peyrefitte – der sich auch als Pädophiler
bezeichnete und die Kinderschändung verteidigte – war für seine kirchenfeindlichen Verleumdungen und
Manipulationen berüchtigt.
Er starb im November 2000 versehen mit den Sakramenten der Kirche.
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74 Lesermeinungen
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BILD-Zeitung sollte man boykottieren Ein Bild-Zeitungsmeldung sollte es grundsätzlich nicht wert sein,
dass man darauf eingeht.Als Katholik sollte man meiner Meinung nach auf keinen Fall die Bild-Zeitung lesen.
Neben schwerer Schamlosigkeit werden hier oftmals Menschen böswillige verleumdet, wird gehetzt um der
Schlagzeilen Willen. Wenn dieses Gerücht auch noch von einem Kirchenhasser, möge er sich noch bekehrt
haben vor seinem Sterben- in Umlauf gesetzt wurde, sollte man der Nachricht keinen Raum auf einer katholischen
Internetseite geben. Die Quellenlage müsste schon seriöser sein. Angesichts dessen scheint mir die Überschrift,
wenn auch mit Fragezeichen sehr reißerisch und möglichen Verleumdungen Vorschub leistend.
@ Demon Sie fassen die Neigung zum eigenen oder anderen Geschlecht als Fixum auf – und genau das ist nach
mittlerweile mehrheitlicher Meinung eben nicht so Ich? SIE haben das geschrieben! Die Tatsache, DASS wir
homosexuelle Veranlagungen in uns tragen, MACHT uns latent bisexuell. Erklären aber nicht später auftretende
Homosexualität. Simpel: Indem man die Menschen einfach machen lässt. Ich habe Ihnen doch unten beschrieben,
dass man genau DAS im Dienste dieser Auffassung NICHT tut. Die sexuelle Ausrichtung braucht nicht bzw.
sollte nicht (und KANN auch nicht wirklich) „anerzogen“ werden Unten haben Sie noch etwas ganz anderes
geschrieben…Homosexualität sei durch Erziehung und Umfeld („gesellschaftlicher Norm“) unterdrückt
usw… Die Theorie scheint – wenn nicht im Fluss – dann doch relativ unbestimmt zu sein. Im Übrigen ist
sie mir bekannt, wenn Sie noch weiter raten, dann geben Sie sie schon bald richtig wieder – Sie nähern
sich immer weiter an. „Antesten“ ist ok, aber nur aus EIGENEM Antrieb. Und genau der ist oft nicht da.
So einfach ist das.
#72 DemonDeLuxe † 14:14:34 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@Benedikt „Zuvor waren es noch bisexuelle Veranlagungen“ *lächel* Sie fassen die Neigung zum eigenen
oder anderen Geschlecht als Fixum auf – und genau das ist nach mittlerweile mehrheitlicher Meinung eben
nicht so. Homo-, Bi- und Heterosexualität sind demnach letztlich keine diskreten Qualitäten, sondern
quasi Angaben über das Mischungsverhältnis von homo- und heterogenen Elementen. Stellen Sie sich meinetwegen
Homosexualität als blau und Heterosexualität als rot vor; die allerwenigsten Menschen sind „knallrot“ –
die meisten haben wenigstens einen Touch ins Pink bis hin zu Lila (das wäre dann „bisexuell“), und bei
einigen schlägt eben der Blauanteil als dominant durch. Deswegen ist da auch kein „inhaltlicher Fluss“:
Die Tatsache, DASS wir homosexuelle Veranlagungen in uns tragen, MACHT uns latent bisexuell. „Wie soll
denn eine solche Wahl geschehen?“ Simpel: Indem man die Menschen einfach machen lässt. Die sexuelle Ausrichtung
braucht nicht bzw. sollte nicht (und KANN auch nicht wirklich) „anerzogen“ werden. Als ich junger Teenager
war, war ich auch ‘mal neugierig und hab’ mit einem Freund herumgalbert… war nix für mich, damit war
die Sache geklärt. DAS halte ich für den natürlichen Weg des Erwachsenwerdens und zur (um ein modisches
Wort zu gebrauchen) Selbstfindung. „Antesten“ ist ok, aber nur aus EIGENEM Antrieb. Ich halte absolut
nichts von externen „Ermunterungen“ in diese oder jene Richting. Sex ist immerhin die natürlichste Sache
der Welt, da darf sowas gar nicht nötig sein.
@ Demon Auch das von Ihnen angerissene „verspätete Coming out“ widerspricht dem nicht – das Umfeld ist
eben nur ein Bestandteil der Erlebniswelt; das eigene (Nach)Denken ein anderer. Im Gegenteil belegen diese
Fälle lediglich, dass es geschehen kann, dass ein Mensch – unter gesellschaftlichem Druck – einen Teil
seiner selbst verleugnet bis zu einem Moment, in dem er sich emanzipiert und, um es ‘mal salopp zu sagen,
auf die Vorbehalte seiner Umgebung scheißt. Kann ich nur bestätigen. Mein erster Homo-Sex und mein Coming
Out liegen viele Jahre auseinander. Man spürt so einen Druck es nicht öffentlich zu machen. Ein totaler
Schwachfug! Leider merkt man das erst NACH dem Coming Out. Dann merkt man auch plötzlich wie unkompliziert
sowas ist. Dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen und man beginnt zu kapieren, wieviel Zeit man
doch eigentlich vergeudet hat.
@ Demon Sie kann das sogar ganz hervorragend erklären: Demnach tragen wir alle gewisse homosexuelle Tendenzen
in uns Zuvor waren es noch bisexuelle Veranlagungen. Die Theorie scheint mir einem schnellen inhaltlichen
Fluss unterworfen zu sein. Was haben Sie eigentlich gegen eine „Freie Wahl der Sexualität“ Das kann ich
Ihnen sagen: Wie soll denn eine solche Wahl geschehen? Wenn ich damit beginne, bei Kindergartenkindern
anzutesten, ob sie vielleicht homosexuell veranlagt sind, dann ists mit der Freiheit schon dahin. Vielmehr
wird auf eine möglicherweise vermeintliche, nur von der dafür unqualifizierten Kindergärtnerin „erkannten“
Sexualität hingewirkt. Mit Freiheit hat das nichts zu tun. Es ist eher die Förderung einer Sexualität,
die es ohne diese Förderung gar nicht gäbe. Ganz abgesehen davon, dass Kindergartenkinder mit solchem
Quatsch völlig überfordert sind. Haben Sie sonst noch etwas gegen sexuelle Präferenzen anderer Menschen
vorzubringen? Für Ihre Interpretationen kann ich nichts. Um dieses Thema ging es vorliegend überhaupt
nicht. Oder spielen Sie nur einfach den bösen Nachbarn, der den Frömmsten nicht in Frieden leben (…)
lassen will, weil es IHNEN nicht gefällt? Keine Ahnung, wie Sie auf derartigen Unfug kommen. Darum ging
es nicht und ich habe auch nichts dergleichen gesagt.
an Mariokin Nur zu Deiner Information und zu Deiner Aussage bezüglich „wissenschaftlicher Beweisbarkeit“
von Homosexualität: Wissenschaftlich bewiesen ist GAR NICHTS! Weder dass Homosexualität vererbbar ist
oder durch Prägung irgendwelcher Art entsteht! Die einzige wissenschaftliche Aussage die man zu diesem
Thema machen kann, wenn man ehrlich ist ist: „Man weiss es einfach noch nicht genau wie und wodurch sie
entsteht“! Es gibt beispielsweise HINWEISE (ist kein BEweis!!) aus der Zwillingsforschung der zu Folge
die Wahrscheinlichkeit sehr gross ist dass , wenn einer der beiden Geschwister schwul ist auch der andere
die selbe Veranlagung hat. Also Eher ein „Beweis“ für die Vererbbarkeit, oder? Wobei wie gesagt: Alle
Ergebnisse sind HINWEISE und es gibt genauso HINWEISE darauf dass es auch anders sein könnte! Also sei
in Zukunft vorsichtig mit solchen Worten wie „wissenschaftlich bewiesen“ etc! Im Übrigen geht es in
der religiösen Diskussion doch vielmehr um die Frage ob Homosexualiät eine Sünde ist oder nicht und
weniger um die Frage ob es eine „Perversion“ oder irgendeine „psychische“ Ursache hat! Denn kein Mensch
käme bespielsweise auf die Idee über die Sündhaftigkeit von zweifelsfrei psychisch kranken oder behinderten
zu diskutieren!!! Ich glaube man muss diese Dinge wirklich auseinanderhalten! Lg.
#68 DemonDeLuxe † 19:58:57 | Dienstag, 31. Januar 2006
@Benedikt Sie kann das sogar ganz hervorragend erklären: Demnach tragen wir alle gewisse homosexuelle
Tendenzen in uns, die aber einerseits bei jedem Individuum unterschiedlich stark ausgeprägt sind und
deren Ausformung von gesellschaftlichen Einflüssen andererseits geprägt ist. Dabei ist potenzielle gesellschaftliche
Tabuisierung allerdings nur EINER von einer Vielzahl von Faktoren und vermutlich weniger einflussreich
als individuelle Schlüsselerlebnisse. Auch das von Ihnen angerissene „verspätete Coming out“ widerspricht
dem nicht – das Umfeld ist eben nur ein Bestandteil der Erlebniswelt; das eigene (Nach)Denken ein anderer.
Im Gegenteil belegen diese Fälle lediglich, dass es geschehen kann, dass ein Mensch – unter gesellschaftlichem
Druck – einen Teil seiner selbst verleugnet bis zu einem Moment, in dem er sich emanzipiert und, um es
‘mal salopp zu sagen, auf die Vorbehalte seiner Umgebung scheißt. Was haben Sie eigentlich gegen eine
„Freie Wahl der Sexualität“ (wenn es sie denn gäbe)? Außer, dass in einem uralten Buch gegen bestimmte
der Wahlalternativen gewettert wird? Da das dasselbe Buch ist, in dem auch die Todesstrafe für Sonntagsarbeiter
gefordert wird, darf man derlei gehässige Quatschereien heutzutage ja wohl geflissentlich vernachlässigen.
Haben Sie sonst noch etwas gegen sexuelle Präferenzen anderer Menschen vorzubringen? Oder spielen Sie
nur einfach den bösen Nachbarn, der den Frömmsten nicht in Frieden leben (und lieben) lassen will, weil
es IHNEN nicht gefällt?
@ Demon Laut dieser Ansicht ist es nicht etwa so, dass es klare Grenzen zwischen Homo- und Heterosexualität
de facto (biologisch) gibt, sondern, dass mehr oder weniger bisexuelle Veranlagung im Prinzip die menschliche
Norm sei, die erst später von gesellschaftlicher Konvention (weg-)geformt wird. Diese These halte ich
für Schwachsinn. Sie kann nicht erklären, warum es in „Hetero Umfeldern“ trotzdem Homosexuelle gibt.
Auch kann sie nicht erklären, warum es Familienväter gibt, die im Alter von 40 + x Jahren auf einmal
feststellen (oder wie auch immer), dass sie homosexuell sind. Hat sich dann das Umfeld geändert, oder
wurden die mit 40 Jahren nochmal umerzogen, oder waren sie vielleicht von Anfang an homosexuell (was dann
aber wiederum gegen die These spräche)? Von allen möglichen Erklärungen ist das wohl die schlechteste.
Sie dient vermutlich eher dazu, allen eine angebliche freie Wahl ihrer Sexualität zu lassen. Inzwischen
werden mit so einem Quatsch ja sogar schon Kindergartenkinder konfrontiert.
#66 DemonDeLuxe † 18:21:34 | Dienstag, 31. Januar 2006
@Brigitte Bussmann – says who? Die Vermutungen, was genau die Ursache für Homosexualität ist, gehen
etwa so weit auseinander wie die Charaktere der Untersuchenden. Mittlerweile neigen allerdings viele Wissenschaftler
dazu, die Frage nach dem „Grund für Homosexualität“ als falsch gestellt zu betrachten, da hier eine
Eigen- und Andersartigkeit unterstellt wird, die möglicherweise so gar nicht existiert. Laut dieser Ansicht
ist es nicht etwa so, dass es klare Grenzen zwischen Homo- und Heterosexualität de facto (biologisch)
gibt, sondern, dass mehr oder weniger bisexuelle Veranlagung im Prinzip die menschliche Norm sei, die
erst später von gesellschaftlicher Konvention (weg-)geformt wird. Im übrigen halte ich es für vollkommen
egal, ob jemand qua Gene oder per freier Entscheidung zu homosexuellem Empfinden und Verhalten tendiert,
und sehe nicht den geringsten Anlass dazu, sich so empört zu geben wie einige unserer Ritter von der
scheinheiligen Moral hier.
@ B. Bussmann da heute bekannt ist, dass aller Wahrscheinlichkeit nach Das ist genauso ein Satz wie: Es
könnte sein, dass möglicherweise unter Umständen (…) gegeben sein könnte. Noch konjunktivischer
geht es (möglicherweise ) nicht mehr…
homosexueller Papst da heute bekannt ist, dass aller Wahrscheinlichkeit nach Homosexualität bei Männern
vererbt wird, kann auch niemand etwas dazu, dass er diese sexuelle Neigung hat. Da Gott ohne Unterschied
alle liebt, ist es auch nicht erheblich ob ein Papst hetero- oder homosexuell ist.
jedenfalls kursierten damals genug Witze zu diesem Thema im Rom. Die Story war bereits in den 60ern kein
besonderes Geheimnis – Nur wie hoch der Wahrheitsgehalt ist, kann heute niemand mehr sagen
@ Aurelius Genau. Er wäre ja für die Causa Seligsprechungsverfahren für Johannes XXIII. zuständig
gewesen. @ Ottaviani Capovilla sagte auch, dass Palazzini zugegeben habe, dass es eine Lüge war. Das
war vor Palazzinis Tod. Ich habe nie von irgendwoher ein Dementi gehört und auch von den „Gerüchten“
war nie wieder zu lesen oder zu hören. Wahrscheinlicher ist daher, dass Capovilla die Wahrheit gesagt
hat. Ursprung der Intrige war Johannes’ „Schuld“ am Konzil. Es ist ja nun kein Geheimnis, dass eine Menge
Kirchenfürsten nicht gerade glücklich über das Konzil waren. Wieder ein Punkt, der für Capovillas
Version spricht.
@ Aurelius Stories über eine angebliche Homosexualität des seligen Papstes Johannes XXIII. kursieren
auch schon seit längerem. Erwiesenermaßen eine Lüge von Kardinal Palazzini ua. @ methusalix Die Kardinäle
können einen Papst RAUSWERFEN? Ich dachte immer so was wurde mit Gift oder Dolch erledigt und sei nicht
mehr zeitgemäss. Aber, aber, kennen Sie die Geschichte vom großen abendländischen Schisma nicht? @ Evelin
Der Papst steht als Stellvertreter Christi über dem Kaiser, auch über dem oströmischen (byzantinischen).
Die mittelalterlichen Kaiser hätten diese Aussage wohl kaum unterschrieben. Wer wirklich über wem stand,
ist nie letztendlich geklärt worden und hat sich nur durch rein tatsächliche Macht erledigt (= davon
hatte der Kaiser mehr). Das heißt, es [HRRDN] existiert – scheinbar unsichtbar – fort, bis wieder ein
Papst einen Kaiser einsetzt. Der Papst hatte doch schon seit dem 1508 mit der Kaiserkrönung nix mehr
am Hut. Das mit dem „unsichtbar“ ist eine interessante Frage. Es gibt durchaus die Theorie, der Camposanto
Teutonico sei in Wirklichkeit der letzte Rest des HRRDN. Naja…
Papst als stelvertretter Cristi Nur in wenigen Fällen handelt er so,wie auch eure Kirche definiert:Vaticanum
I ex cathedra infaliabilita(1870) Nur 3 mal hat er so gehandelt nach der Glaubenlehre der RKK.Also nur
in wenigen Fällen ist der Papst als Stellvertretter Cristi auf ERDE zu akzeptieren,wie die RKK behauptet.Die
Bediengungen sid klar ausgedrückt.
@ diakonos Warum so aufgeregt? Bei der Debatte um den rechtlichen Fortbestand des Heiligen Reiches handelt
es sich doch nur um eine legalistische Spekulation. Das ist erlaubt (anders als Homo-Spitisiereien um
den Papst) und geistig erfrischend – versuchen Sie es doch mal, Hirnübungen täten Ihnen gut. Und ach,
„anachronistisch“: Was glauben Sie, wieviele Zeitgenossen Sie als gläubigen Katholiken für einen hyper-anachronistischen,
weihrauchbenebelten und in untergegangenen Sprachen daherbrabbelnden Schwachkopf halten. Die Anachrosnismus-Keule
ist für Katholiken der Felsbrocken im Glaspalast. @ methusalem: Die Reichsidee war in der Tat eine friedliche.
Krieg führten zumeist die Glieder, seltener das – mit der Zeit pervertierte und von der ursprünglichen
Idee weit entfernte – Reich selber.
@ markos evgenikos Das war NUR das Byzantium. Beweis: Byzantine Empire Alles andere ist westliche Propaganda.Lesen
Sie es GUT Das heilige römische Reich d. Nation hat es nie gegeben Voltair:Das heilige römische Reich
deutscher Nation ist weder heilig noch römisch. Antikatholischer und ahistorischer Unfug. Der Papst steht
als Stellvertreter Christi über dem Kaiser, auch über dem oströmischen (byzantinischen). D.h. er hätte
auch das oströmische Reich für aufgelöst erklären können – das wäre sowieso aufgrund der Häresien
und des Schismas im östl. Reich (beginnend mit der Anti-Zölibats-Räubersynode Trullanum II) nötig
gewesen. Selbstverständlich kann er ein neues Reich auch in dieser Welt gründen und den Sanctus der
Hl. Kirche geben. Dieser Sanctus verhindert sodann auch die Profanisierung unter masonisch-revolutionären
Vorzeichen (1789 – 1815). Voltaire ist kein guter Zeuge: Den müßten – bzw. seine Seele – sie wohl in
der Hölle und zwar ganz weit hinten besuchen. Einer der Lügner und Verführer der „Aufklärung“! Der
Gatte der Evelin
Hl römisches Reich Das war NUR das Byzantium. Beweis: Byzantine Empire en.wikipedia.org/…iki/Byzantine_Empire
Alles andere ist westliche Propaganda.Lesen Sie es GUT Das heilige römische Reich d. Nation hat es nie
gegeben Voltair:Das heilige römische Reich deutscher Nation ist weder heilig noch römisch.
#49 methusalix † 13:07:57 | Sonntag, 29. Januar 2006
@gatte @ansgar Ansgar: @ Methusalem Na, na – sooo sehr untergegangen fühle ich, –--. Ein friedliches
Symbol also. Das deutsche Volk ist nicht untergegangen; das zu bewerkstelligen hat erst unlängst ein
Österreicher vor tausend Jahren versucht – und Dank sei Gott auch nicht geschafft! Untergegangen ist
zweifelsohne das heilige römische… Sie wissen schon, mitsamt der Monarchie und dem Adel. Das was sich
heute noch Adel nennen darf, wollen sie nicht im Ernst als „echten Adel“ bezeichnen? Manche von den Typen
verdienen noch nicht einmal ihren Namen. Die Monarchien im Ausland waren wohl etwas schlauer und vernünftiger
als unsere Hohenzollern und Habsburger, die auf Biegen und Brechen das letze gewagt und verloren haben.
Und das Imperium ein friedliches? Ein Krieg nach dem anderen! Wo haben Sie denn Geschichte gelernt? In
der Klippschule? evelins Gatte: Köstlich, Kaiser Franz II. ist desertiert! –----(wenn auch fortbestehende)
Hl. Röm. Reich. Hätte, könnte, sollte, würde… Sie verwenden viele Konjunktive, um zu einem Ergebnis
zu kommen, das keines ist. Die Geschichte besteht nicht aus Konjunktiven, sondern aus Tatsachen, auch
wenn das nicht in Ihr schwarzes, reaktionäres Weltbild passt. Dass Könige hinschmeissen, wenn sie den
Karren in den Dreck gesetzt haben ist nichts neues und dass sie dann andere die Kastanien für sich aus
dem Feuer holen lassen auch nicht. Den Untergang haben sich Adel und Monarchie redlich verdient.
@ Methusalix das heilige römische reich deutscher nation war, wie Sie wissen eine Monarchie, deren blutiger
Kehraus im ersten Weltkrieg stattfand. Damit setzen Sie die translatio Imperii voraus, welche außerhalb
österr. Monarchistenkreise keine Zustimmung erntet. Ich halte diese Idee auch nicht für richtig. Dass
sich der österreichische Kaiser schon über hundert vorher durch Desertion aus der Affäre zog, spielt
dabei keinerlei Rolle. Köstlich, Kaiser Franz II. ist desertiert! Das Hauptproblem sehe ich nicht so
sehr in der „Erlöschungserklärung“ (wenn das Hl. Röm. Reich erloschen wäre, hätte es nicht auf das
österr. Kaiserreich übergehen können) und „Kronniederlegung“ von 1806, sondern in der nicht durchgeführten
Erneuerung des Reiches nach der endgültigen Besiegung des Usurpators 1815. Alles wegen der Gier insbesondere
von Bayern und Preußen. Franz II. hätte einfach einen Reichstag einberufen müssen statt einem „Wr.
Kongreß“. Wahrscheinlich war er masonisch beraten. Der Hauptsieg der franz. Revolution war nicht der
über das 1815 wiedererichtete franz. Königreich, sondern der über das endgültig ruinierte (wenn auch
fortbestehende) Hl. Röm. Reich. Der Gatte der Evelin
@ Methusalem Na, na – sooo sehr untergegangen fühle ich, ein Teil des deutschen Volkes, mich nicht. Und
den Adel gibt es doch wohl auch noch. Mitsamt der Staatsform der Monarchie, die die Hälfte unserer Nachbarstaaten
beibehalten hat. Die Idee des Heiligen Reiches war auch nicht primär die eines dynastisch gebundenen
Territorialstaates, sondern eines das christliche Abendland überdachenden Imperiums mit dem Kaiser an
der Spitze – der gemeinsam mit dem das Sacerdotium beherrschenden Papst die Einheit der Chrsiten symbolisiert.
Ein friedliches Symbol also. @ Evelin. Werde eine Lit.-Liste nachreichen, versprochen. Die Debatte ging
im 19. Jhd. um die Begriffe Verfassungswidrigkeit, Verfassungskonformität und Rechtswirksamkeit des RHD.
Auch Novalis äußerte sich dazu.
@Monarchisten Was ist mit den Tausenden Sachsen, die der hl. Karl d.Gr. beseitigen ließ? Die Meinung,
dass das Heilige Römische Reich Dt. Nation weiterbestehen würde: so einen anachronistischen Schwachsinn
habe ich bis jetzt noch nie gehört. Und die Theologie von Thron und Altar hat auch nicht nur Segen gebracht
für die Hl. Kirche
#45 methusalix † 11:53:10 | Sonntag, 29. Januar 2006
Lieber Gatte, das heilige römische reich deutscher nation war, wie Sie wissen eine Monarchie, deren blutiger
Kehraus im ersten Weltkrieg stattfand. Dass sich der österreichische Kaiser schon über hundert vorher
durch Desertion aus der Affäre zog, spielt dabei keinerlei Rolle. Das und nichts anderes war gemeint,
als ich über die Selbstentleibung des Adels und seiner Spiessgesellen schrieb. Der einzige Fehler ist
ein Tippfehler: es war natürlich das Unglücksjahr 1914 gemeint in dem der letzte Monarch in Deutschland,
sein Volk dem Untergang preisgab.
@ Methusalix: wieder einmal nur halbgebildet! Seit die Monarchie am 30. Juli 1915 jede Glaubwürdigkeit
leichtfertig aufs Spiel gesetzt hat, mit der Folge von Millionen Opfern Egal, welche Monarchie Sie da
meinen (vielleicht die britische?), ist jedenfalls diejenige nicht dabei, von welcher die Rede war: Das
Hl. Röm. Reich, welches angeblich 1806 (mehr als 100 Jahre vor Ihrem willkürlichen Datum) erloschen
ist. Der Gatte der Evelin
#43 methusalix † 11:28:00 | Sonntag, 29. Januar 2006
@ansgar @armin Ansgar: @ Evelin Richtig! Über den Fortbestand des Heiligen Römischen Reiches …Dem
Räsonieren über schwule Päpste gegenübergestellt, sind das doch eher Fragen titanenhafter Wichtigkeit.
Seit die Monarchie am 30. Juli 1915 jede Glaubwürdigkeit leichtfertig aufs Spiel gesetzt hat, mit der
Folge von Millionen Opfern an Menschenleben, sind das Fragen die überhaupt keine Rolle mehr spielen.
Die Adelsclique hat sich mitsamt der Monarchie und dem Feudalsystem selbst, durch seine Überheblichkeit
und Arroganz der Macht, auf den Misthaufen der Geschichte entsorgt. Und das ist gut so! ArminE.: Papst
Sollte die sexuelle Orientierung eines Papstes oder auch eines Priesters nicht egal sein? (-> Keuschheit,
Konzentration auf Gott…) Das sollte so sein Armin! Ist aber, spätestens seit der letzten „Instruktion“
zu homosexuellen Männern, nicht so. Die Homophobie der Kirchenbeamten wird sich, angesichts der grossen
Zahl homosexueller Kleriker, nicht so schnell legen. Da werden wir noch einiges erleben.
Fortbestand des Hl. Römischen Reiches @ Ansgar: „Umfangreiche Literatur über den sogar völkerrechtlichen
Fortbestand des Hl. Röm. Reiches seit der Romantik“ Könnten Sie Hinweise geben? Bisher bin ich solcher
Literatur nicht begegnet (abgesehen von monarchieliga.de) Der Gatte der Evelin
@ Evelin Richtig! Über den Fortbestand des Heiligen Römischen Reiches gibt es seit der Romantik eine
umfangreiche Literatur. Es besteht sogar die Auffassung, daß es auch völkerrechtlich nie erloschen ist.
Weder Reichsdeputationshauptschluß noch Kaiser wären zu einer Auflösung befugt gewesen. Allerdings:
Der Papst konnte den Kaiser nicht einsetzen, das taten die Kurfürsten. Doch erst mit der Krönung durch
den Papst war die Kaiserwahl geheiligt – allerdings auch nur bis Karl V. Nebensächliche Dinge? Dem Räsonieren
über schwule Päpste gegenübergestellt, sind das doch eher Fragen titanenhafter Wichtigkeit.
Papst Sollte die sexuelle Orientierung eines Papstes oder auch eines Priesters nicht egal sein? (-> Keuschheit,
Konzentration auf Gott…) Oder Täusche ich mich da jetzt sehr? Denkt doch mal drüber nach! Viele Grüße
Werdet doch ein wenig offener
Von Carolus Magnus bis Aardwegus Minor Die Krönung Karls des Großen und seine Machtübernahme von den
Merowingern sind teilweise durchaus dubios, das sollten wir loyal, aber nüchtern betrachten. Ja, allerdings
hatte der Hl. Vater die Befugnis, beides zu heilen. Wie eben das Hl. Römische Reich nicht nur weltlichen,
sondern auch geistlichen Ursprungs war. Es war ein Vorausbild auf das 1.000jährige Reich der Apokalypse.
Da das Hl. Römische Reich auch geistlichen Ursprungs war, konnte es von Kaiser Franz II. 1806 – theologisch
(nicht völkerrechtlich oder staatsrechtlich) beurteilt – auch nicht für erloschen erklärt werden. Das
heißt, es existiert – scheinbar unsichtbar – fort, bis wieder ein Papst einen Kaiser einsetzt. @ mariokin:
Ganz richtig! Das Interview des idea-Reporters Marcus Mockler mit dem Psychologen Gerard van den Aardweg
über die Homosexualisierung unserer Gesellschaft kath.net/detail.php?id=12677 hat sich eine Verlinkung
verdient! Der Gatte der Evelin
@markos evgenikos Lieber Markos, ja ich erhoffe mir auch viel von Benedikt XVI. für die wahre Ökumene
mit den Orthodoxen und die Rückkehr zur den ersten tausend Jahren. Beten wir dafür! @Sulpicius und Gatte
der Evelin Eure Begeisterung fuer den hl. Karl den Großen in allen Ehren, aber wir wollen nicht vergessen,
dass es zur Zeit, als Karl nach der Krone griff, bereits einen römischen Kaiser gab (nämlich in Konstantinopel).
Die Krönung Karls des Großen und seine Machtübernahme von den Merowingern sind teilweise durchaus dubios,
das sollten wir loyal, aber nüchtern betrachten. Nichtsdestotrotz sind die von Euch zitierten Texte grandios!
Lieber Sixtus:So ein Papst sollte Benedickt XVI sein Alle Bischöffe sind voller Wiedersprüche. Z.B unser
ökumenischer Patriarch.Manchmal päpstlicher als der Papst und viel autoritärer,manchmal überökumenisch
usw…Das wichtigste ist die TRADITION Das steht über der Person des einen oder anderen Bischoffs.So
ist es bei uns mindestens. An alle Leser: Der PAUL VI war ein sehr beliebter Papst bei allen orthodoxen.Deswegen
haben einige Bischöffe Ihm gesagt: WERDE Orthodox.Sein Treffen in Fanarion(Konstantinopel),sein Verhalten
in dem Patriarchat von JerusalemEis polla eti despota.Viele Jahre sollst DU Leben Bischoff von Rom Einige
schöne Photos: Jerusalem und das Aufheben der Anathemata www.elcathex.com/arsanath.htm und: Polychronismoi
Fanari www.elcathex.com/polychr.htm Klick in dem Site der Elcathex auf POLYXPONICMOI um die alte schöne
(aus dem 4 Jahrhundert stammende)Psalmodia zu hören: 2 Strophe: Polychronion Poiesai Kyrios o Theos,ton
hagiotaton kai makariotaton,PAPAN Romis PAULON ton hekton.Kyrie fylatte auton.Eispolla eti,eis polla eti,eis
polla eti Bedeutet:Vieljährif mach ihm Herr der Gott,dn heiligsten und seeligsten,Papst von Rom,Paul
den sechsten,Herr bewahre IHM in vielen Jahren(3 mal)
@Evelin Im übrigens wird diese Sequenz in wenigen Stunden in Aachen mehrfach in verschiedenen Gotteshäusern
erklingen! Auch heute noch. Und nicht nur sie: auch die sog. Kaiserlaudes: (Ausschnitt): Exaudi, Christe!
Populo Germanorum et omnibus hominibus bonae voluntatis pax et vita! Salvator mundi! Tu illos adjuva!
Sancte Michael! Sancte Bonifati! Exaudi, Christe! Patrono nostro Carolo Augusto a Deo coronato, magno
et pacifico imperatori et omnibus res publicas moderantibus pax et vita! Salvator mundi! Tu illos adjuva!
Sancta Angela! Sancte Ediste! Christus vincit! Christus regnat! Christus imperat! Grüße an die EU-Bonzen!
@GigaShadow Auszug aus dem heute abgedruckten Interview mit Interview mit dem Psychologen Gerard van den
Aardweg über die Homosexualisierung unserer Gesellschaft: Aardweg: „Weil sie meiner Erkenntnis nach eine
neurotische Störung ist. Sie ist nicht angeboren, nicht vererbt. Das wird immer nur behauptet, weil man
damit Kritiker zum Verstummen bringen will. Wenn einer anders veranlagt ist, muß man ihm doch dieselben
Rechte geben wie den Heterosexuellen. Aber mit dieser Position hilft man den Homosexuellen nicht. Anstatt
an der Beseitigung der Störung zu arbeiten, bestärkt man sie in ihrem Persönlichkeitsdefekt.“
@markos evgenikos Lieber orthodoxer Bruder, freut mich, dass Sie Paul VI. gegen Vorwürfe in Schutz nehmen.
Sie haben recht, er hat einige wichtige Annäherungen an die Orthodoxie und Schritte der Versöhnung vollzogen,
das ist eines seiner großen Verdienste. Andererseits darf man nicht vergessen, dass einige seiner Reformen
den Abstand zur Orthodoxie (und damit zur Alten Kirche) vertieft haben: Abschaffung der niederen Weihen,
Purifizierung des Breviers, Abschaffung der Gebetsrichtung des Priesters nach Osten, Verstümmelung des
Kalenders etc. etc. Ein Mann voller Widersprüche, typisch für seine Zeit.
Was die Kirche dazu sagt Nein Sie verdrehen die Tatsachen! Lesen Sie dazu das Buch von Weihbischof Laun
„Homosexualität aus katholischer Sicht.“ Außerdem Gerhard van den Aardweg „Das Drama des gewöhnlichen
Homosexuellen“ Viel Spaß beim Lesen. Einschlägige wissenschaftl. Literatur!
Rituale Romanum – Fest des Hl. Karl, ein schöner Termin! Hier ein Auszug von dem fsspx-link, welches
Rituale Romanum brachte: Hic est Christi miles fortis, Hic invictae dux cohortis Decem sternit millia
Er ist der starke Streiter Christ, er ist der Führer einer unüberwindlichen Schar und schlägt Zehntausende.
Terram purgat lolio Atque metit gladio. Ex messe zizania. Die Erde reinigt er vom Unkraut und mit dem
Schwerte mäht er die schlechte Saat aus dem Getreide hinweg. Hic est magnus imperator, Boni fructus bonus
sator, Et prudens agricola. Er ist der große Kaiser, der gute Sämann einer guten Frucht und ein kluger
Landmann. Infideles hic convertit, Fana, deos hic evertit Et confringit idola. Er bekehrt die Ungläubigen,
er vernichtet die Götzen und ihre Tempel und zertrümmert die Götzenbilder (nur ein Auszug des entspr.
Artikels auf fsspx.info) Der Gatte der Evelin
ich fasse es nicht… … kreuz.net auf Bildzeitungsniveau, das geht scheinbar gut zusammen. kreuz.net
merkt glaub ich gar nicht, dass sie sich immer lächerlicher machen. Und beim Lieblingsthema sind wir
ja auch mal wieder angelangt. Solche Gerüchte zu unterstützen grenzt schon an Rufmord. Unverschämtheit.
Aber das ist den Leuten schön recht. Es ist ja ein Konzilspapst, genauer der des verhassten Konzils.
Da kommt einem sowas natürlich gerade recht. Und, haben sich die kreuz.net’schen Berichterstatter (und
manche Leser) freudig die Hände gerieben? Wenn SH Papst Pius X. schwul gewesen wäre, ob das hier auch
so gebracht würde? Langsam wundert mich hier gar nichts mehr.
@Lefrebregroup die Tipperei auf den Formularen von yahoo.de hat mich völlig konfus gemacht. [link]www.fsspx.info/news/news.php?show=965[link]
Sollte natürlich heißen, ein guter Termin.
@ Evelin: Lefebvre-Group habe mich bereits eingetragen und warte auf Freischaltung. Lese gerade auf www.fsspx.info/news/news.php?show=965,
daß wir heute das Fest von Charles le Magne haben. Kein guter Termin, diesem Forum beizutreten.
@ Rituale Romanum Lefebvre-Group hört sich gut an. Wie kommt man da rein? Hic et nunc: Freundeskreis
Erzbischof Lefebvre www.kreuz.net/bookentry.31.html (Leserzeitung, dort weiteres Link) D.G.d.E.
Hmmmm… was, wenn an der Geschichte was dran ist? Ein haufen Männer allein und abgeschieden für Jahrzehnte,
in schicker Einheitskleidung und tollen Ritualen- es ist doch nicht unwahrscheinlich, daß Mann da Schwul
wird, oder?
Schon sechs Studen vergangen und noch nix los?? Darf ich mal fragen wer Du bist? Auf was bitte wartest
Du eigentlich. Für wen hälst Du uns, oder Dich? Hast Du denn vor immer zu streiten? Bitte was sind Vulgärtradis?
Ich kenne den Beitrag von Dr. Berger… Ich selbst halte nicht viel von den nachkonziliaren Neuerungen,
obwohl ich mal Priesteramtskandidat in der östlichsten Diözese Dt. war, sozusagen aus der heutigen kirchlichen
Situation herkomme und sie daher sehr gut kenne. Mitlerweile bin ich ein guter Freund der Traditionsfamilie.
Immer nur mit gleichen Argumenten sich gegenseitig aufreiben bringt nichts. Oder braucht ihr das als Gewissensberuhigung?
So kommen wir niemals vorwärts. Da muß man wohl oder übel annehmen man will nicht versuchen zu verstehen.
Es geht nur ums rechthaben? Oder? Das fände ich wirklich schade.
Ärgerlich: Schon mehr als sechs Stunden vergangen, seit der „Homo-Papst“ auf Sendung ist und noch immer
kein „vulgärtraditionalistischer“ Kommentar… Dafür ein „aufgeklärt-traditionalistischer“ bzw. Kommentar
aus dem „Tradi-Salon“ von Aurelius, auf dessen Zensuren wie immer ganz ungeduldig schon das ganze Abendland
wartet, mindestens das halbe kreuz.net-Forum… )) Der Gatte, der jetzt lieber in der Lefebvre-Group weiterpostet…
Dort haben nach einem harten Postingtag die Vulgärtradis wenigstens eine Ruhe…
@ mariokin Glaubst Du allen Ernstes alle Tradis sind Hinterwelter oder haben nen Schuss?? Auf keinen Fall.
Ich fühle mich auch der Tradition verbunden und kenne sehr viele durch und durch gläugige, demütige,
gehorsame Menschen in der Tradition. Ich meine echte Glaubensvorbilder, sprituelle Menschen, die ihren
Glauben leben und nicht bei jeder Gelegenheit gegen die sogenannte „Konzilskirche“ und „V2-Katholiken“
rumproletieren. Jedoch gibt es (wie überall im Leben) auch unter den Tradis „Hinterweltler“ und so einige
haben „nen Schuss“ und gleichzeitig Internetzugang. Man ist dann schnell bei dem, was Prof. Berger so
treffend mit „Vulgär- oder Stammtischtraditionalismus“ www.kreuz.net/article.2538.html bezeichnet.
Und wenn er schwul war… ja und solange er es nicht ausgelebt hat und somit sein Zölibat ernst nahm?
Homesexualität selbst ist keine sünde. Gleich schlimm wäre die Erkentnis Der Papst war Heterosexuell,
solange er sich ans Zölibat hält, erst der Bruch desselbigen wäre das schlimme. LG Fiore
„eine weitere Steilvorlage“?? Nein das hat kreuz net nicht nötig. Auch ich bin der Tradition verbunden
und fühle mich deshalb nicht extra herausgefordert… Wie ich schon sagte: unbewiesenen Gerüchten sollte
man mit Vorsicht begegnen. Glaubst Du allen Ernstes alle Tradis sind Hinterwelter oder haben nen Schuss??
@ Ansgar // eine weitere Steilvorlage? Ginge es nach mir, wären zwei Dinge auf kreuz.net einer längeren
Sendepause wert: die Photos mit den zerhackten ungeborenen Kindern und die ewige Homo-Posaunerei. Ganz
meine Meinung, ich will mich Ihnen da voll und ganz anschließen. Zum Artikel: es scheint, daß kreuz.net
mit irgendwelche n angeblichen Enthüllungen eines deutschen Revolverblattes, das in erster Linie für
Lügenmärchen der übelsten Sorte bekannt ist, den hier versammelten Stammtisch-Tradis eine weitere Steilvorlage
liefern will, um wieder einmal gegen die Päpste nach Pius XII., gegen das Konzil und dessen Umsetzung
proletieren zu können. Wie bequem: der Papst, der den NOM promulgiert hat, war (angeblich) schwul…
und mit Sicherheit auch noch Freimaurer etc, etc, etc ad nauseam… Stories über eine angebliche Homosexualität
des seligen Papstes Johannes XXIII. kursieren auch schon seit längerem.
2. Teil Diese hl. Ordnung ist auch in der natürlichen Schöpfung grundgelegt. Darum kann Homosexualität
keinen Anspruch auf Natürlichkeit beanspruchen. Jeder gebildete Mensch sollte heute eigentlich wissen,
daß es wissenschaftlich erwiesen ist, daß Homosexualität aufgrund v. Prägung, also äußeren Gegebenheiten
entsteht & nicht aufgrund v. Vererbung od. genetischer Defekte! Demzufolge ist beiderlei in eurer Disskusion
zu widersprechen: daß die Homosexualität als Normalität zum Leben gehöre & anzuerkennen sei, weil
man angeblich für seine „Anlage“ nichts kann. Das ist falsch, denn Prägung entsteht aufgrund falscher
Gewohnheiten & unsachgemäßem Umgang in der Entwicklung, siehe Bio Kl.12/13, christlich gesprochen also
durch Gefährdung seiner selbst durch sündhaften Umgang. Und der Behauptung, traditionelle Gläubige
bräuchten ein Alibi, um sich zu rechtfertigen. Denn auch das ordentliche Lehramt der Kirche hat durch
den Papst in Rom eindeutig und in gleicher Weise wie die Tradition, unter Berufung auf die unveränderliche
Lehre der Kirche, die homosexuellen Praktiken verurteilt und als Sünde gebrandmark. Niemand verurteilt
euch als Person, sondern die Tat. Mit Augustinus: „Den Sünder lieben, aber die Sünde hassen.“ Lieben
bedeutet nämlich nicht höfliche Duselei, als Toleranz des Schlechten, das hat auch Jesus nicht getan,
sondern, den Irrenden auf seine Fehler hinzuweisen & ihn dadurch vor der ewigen Strafe zu bewahren, in
die er fallen kann.
Der Papst Paul VI war ein ökumenischer Papst Ein sympathischer Papst Treffen in Jerusalem und das aufheben
der Anathemata: elcathex.com www.elcathex.com/arsanath.htm
Betreff Homosexualität Also ganz ehrlich Leute. Bleiben wir sachlich. Erstens gibt es gute Gründe darüber
zu schweigen, denn unbewiesene Gerüchte sind immer Zündstoff und sehr leicht können wir das 5. Gebot
und das Gebot der Nächstenliebe verletzen, wenn wir durch zu große Leichtgläubigkeit oder Sensationslust
den Ruf eines Menschen schädigen. Zweitens: Ja ausgelebte Homosexualität ist schlimm. Sie wird in der
heiligen Schrift als ein Greul und eine Entartung der gottgegebenen Schöpfungsordnung angeprangert und
sie wurde im AT und damit im Judentum sehr streng geahndet, sogar mit dem Tod bestraft. Wie soll bitte
Honosexualität, welcherlei Geschlechts auch immer mit dem ernsten, mahnenden Wort Jesu übereingebracht
werden, der in Bezug auf die Ehe ganz eindeutig, konsequent und wenn ihr so wollt intollerant auf die
Gott gegebene Ordnung verweist. „Im Anfang hat Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen. Darum wird
der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden. Und die beiden werden „ein Fleisch“
sein. Es sind also nicht mehr zwei sondern eins“ Was theologisch auch soviel bedeutet. Mann und Frau dienen
in der Gott gegebenen Ordnung dem Leben. Sie sind Werkzeuge des Allerhöchsten, der erschafft, wen er
will. Ein Fleisch werden Mann und Frau in der Hinordnung auf ein drittes, ihr Kind. So sind sie Abbild
der liebenden Einheit von Vater, Sohn und hl. Geist, dem dreifaltigen Gott. … 2. Teil folgt
#10 Athanasius 17:13:52 | Samstag, 28. Januar 2006
@Volkmar Mal ganz ehrlich Leute (vor allem Konservative…) ist das soooooo schlimm? War er jetzt nicht
„Stellvertreter Christi auf Erden“??? War er kein guter „Mensch“ bzw Papst? Ist ja gar nicht schlimm,
wenn er eine solche Veranlagung gehabt hätte. Aber diplomatisch wäre es wohl ein Drama. Wegen der Erpressung.
Paul VI. soll auf ganz anderen Gründen evaluiert werden, nämlich auf dem Grund der Glaubenslehre und
die Glaubensvernichtung während seinem Pontifikat. Seine Homosexualität wäre an sich weniger ein Problem,
da er als Papst – mal angenommen – keusch lebte.
… OH MEIN GOTT! DER PAPST WAR (vielleicht) HOMOSEXUELL?! und was is jetzt daran so schlimm? -Ach so,
klar! Dann kann er ja gar kein richtiger Christ gewesen sein…vor allem wegen seiner „Jugendsünden“…
OMG, der PAPST war S-C-H-W-U-L…wie S-C-H-R-E-C-K-L-I-C-H… Mal ganz ehrlich Leute (vor allem Konservative…)
ist das soooooo schlimm? War er jetzt nicht „Stellvertreter Christi auf Erden“??? War er kein guter „Mensch“
bzw Papst?
#7 methusalix † 16:10:55 | Samstag, 28. Januar 2006
Ist das Ihr Ernst Eugen? markos evgenikos: Ich möchte es nicht glaubenEs ist nicht leicht für einen
Papst solche Sachen zu praktizieren.Die andere Cardinäle würden es merken und ihn rauswerfen. Die Kardinäle
können einen Papst RAUSWERFEN? Ich dachte immer so was wurde mit Gift oder Dolch erledigt und sei nicht
mehr zeitgemäss.
Ich möchte es nicht glauben Es ist nicht leicht für einen Papst solche Sachen zu praktizieren.Die andere
Cardinäle würden es merken und ihn rauswerfen. Der Paul der 6 war ein ökumenischer Papst.Es war das
erste mal,dass unsere Priester dieses Lied gesungen haben [link]polychronismoi[link] Ihr könnt diesen
Psalmon hören klick auf POLYXRONICMOI(in der Seite der elcathex.com/polychr.htm,schöner Psalm) Polychronion
poesai Kyrios o theos,ton agiotaton kai makariotaton Papan Romis Pavlon ton ekton, Kyrie fylatte auton,
eis polla eti,eis polla eti,eis polla eti Das bedeutet: Vieljährig mach Ihn,Du Herr der Gott,den heiligsten
und seeligsten, Papst von Rom,Paul den VI. Herr bewahre Ihn für viele Jahre,für viele Jahre,für viele
Jahre.(Die zweite Strophe,die erste hat mit unserem ATHENAGORAS zu tun). Diejenigen die böse Sachen über
IHN erzählen,machen es aus dem Grund,dass Sie nicht wollen.,dass Päpste ökumenisch mit der ECCLESIA
Fratella(Orthodoxie) sind. Ihr könnt auch das treffen in dem orthodoxem Patriarchat von Jerusalem ansehen,
die Anbetung in Gesthemani und das aufheben der Anathemata von 1054 ansehen:www.elcathex.com/arsanath.htm
Auch: www.elcathex.com/prosfata.htm
@ Sulpicius Ich hatte den Hinweis auf „trascorsi giovanili“ so verstanden, daß es sich um vermeindliche
Jugendsünden handelte. Der Papst ist qua Amt ein heiliger Mann, wird deshalb „Heiliger Vater“ und „Heiligkeit“
genannt. Und läuft nicht auch das Seligsprechungsverfahren für Paul VI.?
Genug Kann mich Ansgars Bitte um ein Schweigen zu diesen beiden Themen nur anschließen. Ich vermute aber,
gewisse unsichere Traditionalisten brauchen die Homobewegung als Popanz, um sich ihrer eigenen Rechtgläubigkeit
zu versichern. Genauso wie einige der hier mitdiskutierenden Schwulen die Tradis brauchen, um sich weiter
als Opfer und Verfolgte zu fühlen. Eigenartig, diese Hassliebe, aber zur beiderseitigen Identitätsfindung
offenbar nötig. Daher, lieber Ansgar, fürchte ich, dass wir uns auch in Zukunft mit bunten Bildchen
geschminkter Männer und Gerüchten über die Homosexualität liberaler Päpste beschäftigen müssen.
Heilig? Jugend? Selbst einem heiligen Mann wie dem Papst sollte man sexuelle Orientierungsschwierigleiten
in der Jugend zugestehen. Steht da etwas von „Jugend“ oder „heiligem Mann“?
Genug! Tut mir leid, aber jetzt schwuchtelt es doch eine Spur zu heftig auf kreuz.net. Selbst einem heiligen
Mann wie dem Papst sollte man sexuelle Orientierungsschwierigleiten in der Jugend zugestehen. Aufhebens
um eine vor 30 Jahren spielende angebliche Erpressungsklamotte muß auch nicht sein. Ginge es nach mir,
wären zwei Dinge auf kreuz.net einer längeren Sendepause wert: die Photos mit den zerhackten ungeborenen
Kindern und die ewige Homo-Posaunerei.