Ein homosexueller Papst?
Eine „ungeheuerliche Behauptung“ erschüttere gegenwärtig Italien, glaubt heute ein deutsches Boulevardblatt zu wissen.

Das italienische Wochenmagazin ‘Espresso’ habe das Dossier eines ehemaligen Generals der italienischen Carabinieri entdeckt.
Es handelt sich um den 1969 verstorbenen General Giorgio Manes.
Die Carabinieri sind ein Teil der italienischen Polizei und unterstehen dem Verteidigungsministerium.
In seinem Dossier schreibe General Manes – so die Bildzeitung – daß „Paul VI. († 1978) ein Liebesverhältnis mit einem Schauspieler gehabt haben soll.“

Als – skurrile – Gegenleistung habe man gefordert, daß sich der Papst beim italienischen Außenministerium für die Beförderung bestimmter Carabinieri stark mache.
„Historiker sollen jetzt die Echtheit der Papiere klären“, beschließt ‘Bild’ den Artikel mit einer wissenschaftlichen Note.
Hinter der ‘Bild’-Sensation steht ein Artikel, der gestern Freitag von ‘L’Espresso’ publiziert wurde. Der Artikel zitiert aus privaten Aufzeichnungen des späteren Carabinieri-Generals Giorgio Manes.
Darin schreibt dieser unter dem Datum vom 30. März 1967, daß ihm der spätere sozialdemokratische Verteidigungsminister Mario Tanassi eine vertrauliche Mitteilung gemacht habe und fährt weiter:
„Der Papst macht [deswegen] auf Moro Druck und auch Monsignore Costa war bei ihm.“
Der später von linksextremen Terroristen ermordete Aldo Moro († 1978) war der damalige christdemokratische Premierminister Italiens.
Mons. Franco Costa († 1977) war ein enger Freund und Vertrauter des Papstes und der damalige Leiter der ‘Katholischen Aktion’ Italiens.
Die Gründe für diese Aktivitäten – so General Manes – seien von größter Vertraulichkeit und würden „trascorsi giovanili“ – Begebenheiten in der Jugend – des Papstes betreffen.
„Die Christdemokratische Partei möchte ihm [dem Papst] helfen, aber S. ist entschlossen. Prälaten [waren] mehrfach bei ihm, um Unterstützung für einen Kompromiß zu finden.“
‘L’Espresso’ vermutet, daß die Abkürzung „S.“ für den Namen des damaligen sozialdemokratischen Staatspräsidenten Giuseppe Saragat († 1988) steht.
Auf das Konto des Wochenmagazins ‘L’Espresso’ geht die Spekulation, daß die vertrauliche Mitteilung Informationen über einen angeblichen homosexuellen Zwischenfall im Leben von Paul VI. betroffen hätte.
In die Welt gesetzt wurde dieses Gerücht vom französischen Homo-Apologeten und Schriftsteller Roger Peyrefitte († 2000).
Peyrefitte – der sich auch als Pädophiler bezeichnete und die Kinderschändung verteidigte – war für seine kirchenfeindlichen Verleumdungen und Manipulationen berüchtigt.
Er starb im November 2000 versehen mit den Sakramenten der Kirche.
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Freitag, 3. Februar 2006 22:19
Josefus: BILD-Zeitung sollte man boykottieren
Ein Bild-Zeitungsmeldung sollte es grundsätzlich nicht wert sein, dass man darauf eingeht.Als Katholik sollte man meiner Meinung nach auf keinen Fall die Bild-Zeitung lesen. Neben schwerer Schamlosigkeit werden hier oftmals Menschen böswillige verleumdet, wird gehetzt um der Schlagzeilen Willen. Wenn dieses Gerücht auch noch von einem Kirchenhasser, möge er sich noch bekehrt haben vor seinem Sterben- in Umlauf gesetzt wurde, sollte man der Nachricht keinen Raum auf einer katholischen Internetseite geben. Die Quellenlage müsste schon seriöser sein. Angesichts dessen scheint mir die Überschrift, wenn auch mit Fragezeichen sehr reißerisch und möglichen Verleumdungen Vorschub leistend.
Mittwoch, 1. Februar 2006 15:34
Benedikt: @ Demon
Sie fassen die Neigung zum eigenen oder anderen Geschlecht als Fixum auf – und genau das ist nach mittlerweile
mehrheitlicher Meinung eben nicht so
Ich? SIE haben das geschrieben!
Die Tatsache, DASS wir homosexuelle Veranlagungen in uns tragen, MACHT uns latent bisexuell.
Erklären aber nicht später auftretende Homosexualität.
Simpel: Indem man die Menschen einfach machen lässt.
Ich habe Ihnen doch unten beschrieben, dass man genau DAS im Dienste dieser Auffassung NICHT tut.
Die sexuelle Ausrichtung braucht nicht bzw. sollte nicht (und KANN auch nicht wirklich) „anerzogen“ werden
Unten haben Sie noch etwas ganz anderes geschrieben…Homosexualität sei durch Erziehung und Umfeld („gesellschaftlicher Norm“) unterdrückt usw… Die Theorie scheint – wenn nicht im Fluss – dann doch relativ unbestimmt zu sein. Im Übrigen ist sie mir bekannt, wenn Sie noch weiter raten, dann geben Sie sie schon bald richtig wieder – Sie nähern sich immer weiter an.
„Antesten“ ist ok, aber nur aus EIGENEM Antrieb.
Und genau der ist oft nicht da. So einfach ist das.
Ich? SIE haben das geschrieben!
Die Tatsache, DASS wir homosexuelle Veranlagungen in uns tragen, MACHT uns latent bisexuell.
Erklären aber nicht später auftretende Homosexualität.
Simpel: Indem man die Menschen einfach machen lässt.
Ich habe Ihnen doch unten beschrieben, dass man genau DAS im Dienste dieser Auffassung NICHT tut.
Die sexuelle Ausrichtung braucht nicht bzw. sollte nicht (und KANN auch nicht wirklich) „anerzogen“ werden
Unten haben Sie noch etwas ganz anderes geschrieben…Homosexualität sei durch Erziehung und Umfeld („gesellschaftlicher Norm“) unterdrückt usw… Die Theorie scheint – wenn nicht im Fluss – dann doch relativ unbestimmt zu sein. Im Übrigen ist sie mir bekannt, wenn Sie noch weiter raten, dann geben Sie sie schon bald richtig wieder – Sie nähern sich immer weiter an.
„Antesten“ ist ok, aber nur aus EIGENEM Antrieb.
Und genau der ist oft nicht da. So einfach ist das.
Mittwoch, 1. Februar 2006 14:14
DemonDeLuxe †: @Benedikt
„Zuvor waren es noch bisexuelle Veranlagungen“
*lächel* Sie fassen die Neigung zum eigenen oder anderen Geschlecht als Fixum auf – und genau das ist nach mittlerweile mehrheitlicher Meinung eben nicht so. Homo-, Bi- und Heterosexualität sind demnach letztlich keine diskreten Qualitäten, sondern quasi Angaben über das Mischungsverhältnis von homo- und heterogenen Elementen. Stellen Sie sich meinetwegen Homosexualität als blau und Heterosexualität als rot vor; die allerwenigsten Menschen sind „knallrot“ – die meisten haben wenigstens einen Touch ins Pink bis hin zu Lila (das wäre dann „bisexuell“), und bei einigen schlägt eben der Blauanteil als dominant durch. Deswegen ist da auch kein „inhaltlicher Fluss“: Die Tatsache, DASS wir homosexuelle Veranlagungen in uns tragen, MACHT uns latent bisexuell.
„Wie soll denn eine solche Wahl geschehen?“
Simpel: Indem man die Menschen einfach machen lässt. Die sexuelle Ausrichtung braucht nicht bzw. sollte nicht (und KANN auch nicht wirklich) „anerzogen“ werden. Als ich junger Teenager war, war ich auch ‘mal neugierig und hab’ mit einem Freund herumgalbert… war nix für mich, damit war die Sache geklärt. DAS halte ich für den natürlichen Weg des Erwachsenwerdens und zur (um ein modisches Wort zu gebrauchen) Selbstfindung. „Antesten“ ist ok, aber nur aus EIGENEM Antrieb. Ich halte absolut nichts von externen „Ermunterungen“ in diese oder jene Richting. Sex ist immerhin die natürlichste Sache der Welt, da darf sowas gar nicht nötig sein.
*lächel* Sie fassen die Neigung zum eigenen oder anderen Geschlecht als Fixum auf – und genau das ist nach mittlerweile mehrheitlicher Meinung eben nicht so. Homo-, Bi- und Heterosexualität sind demnach letztlich keine diskreten Qualitäten, sondern quasi Angaben über das Mischungsverhältnis von homo- und heterogenen Elementen. Stellen Sie sich meinetwegen Homosexualität als blau und Heterosexualität als rot vor; die allerwenigsten Menschen sind „knallrot“ – die meisten haben wenigstens einen Touch ins Pink bis hin zu Lila (das wäre dann „bisexuell“), und bei einigen schlägt eben der Blauanteil als dominant durch. Deswegen ist da auch kein „inhaltlicher Fluss“: Die Tatsache, DASS wir homosexuelle Veranlagungen in uns tragen, MACHT uns latent bisexuell.
„Wie soll denn eine solche Wahl geschehen?“
Simpel: Indem man die Menschen einfach machen lässt. Die sexuelle Ausrichtung braucht nicht bzw. sollte nicht (und KANN auch nicht wirklich) „anerzogen“ werden. Als ich junger Teenager war, war ich auch ‘mal neugierig und hab’ mit einem Freund herumgalbert… war nix für mich, damit war die Sache geklärt. DAS halte ich für den natürlichen Weg des Erwachsenwerdens und zur (um ein modisches Wort zu gebrauchen) Selbstfindung. „Antesten“ ist ok, aber nur aus EIGENEM Antrieb. Ich halte absolut nichts von externen „Ermunterungen“ in diese oder jene Richting. Sex ist immerhin die natürlichste Sache der Welt, da darf sowas gar nicht nötig sein.
Mittwoch, 1. Februar 2006 14:09
wi-bi: @ Demon
Auch das von Ihnen angerissene „verspätete Coming out“ widerspricht dem nicht – das Umfeld ist eben nur
ein Bestandteil der Erlebniswelt; das eigene (Nach)Denken ein anderer. Im Gegenteil belegen diese Fälle
lediglich, dass es geschehen kann, dass ein Mensch – unter gesellschaftlichem Druck – einen Teil seiner
selbst verleugnet bis zu einem Moment, in dem er sich emanzipiert und, um es ‘mal salopp zu sagen, auf
die Vorbehalte seiner Umgebung scheißt.
Kann ich nur bestätigen. Mein erster Homo-Sex und mein Coming Out liegen viele Jahre auseinander. Man spürt so einen Druck es nicht öffentlich zu machen. Ein totaler Schwachfug! Leider merkt man das erst NACH dem Coming Out. Dann merkt man auch plötzlich wie unkompliziert sowas ist. Dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen und man beginnt zu kapieren, wieviel Zeit man doch eigentlich vergeudet hat.
Kann ich nur bestätigen. Mein erster Homo-Sex und mein Coming Out liegen viele Jahre auseinander. Man spürt so einen Druck es nicht öffentlich zu machen. Ein totaler Schwachfug! Leider merkt man das erst NACH dem Coming Out. Dann merkt man auch plötzlich wie unkompliziert sowas ist. Dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen und man beginnt zu kapieren, wieviel Zeit man doch eigentlich vergeudet hat.
Mittwoch, 1. Februar 2006 13:54
Benedikt: @ Demon
Sie kann das sogar ganz hervorragend erklären: Demnach tragen wir alle gewisse homosexuelle Tendenzen
in uns
Zuvor waren es noch bisexuelle Veranlagungen. Die Theorie scheint mir einem schnellen inhaltlichen Fluss unterworfen zu sein.
Was haben Sie eigentlich gegen eine „Freie Wahl der Sexualität“
Das kann ich Ihnen sagen: Wie soll denn eine solche Wahl geschehen? Wenn ich damit beginne, bei Kindergartenkindern anzutesten, ob sie vielleicht homosexuell veranlagt sind, dann ists mit der Freiheit schon dahin. Vielmehr wird auf eine möglicherweise vermeintliche, nur von der dafür unqualifizierten Kindergärtnerin „erkannten“ Sexualität hingewirkt. Mit Freiheit hat das nichts zu tun. Es ist eher die Förderung einer Sexualität, die es ohne diese Förderung gar nicht gäbe. Ganz abgesehen davon, dass Kindergartenkinder mit solchem Quatsch völlig überfordert sind.
Haben Sie sonst noch etwas gegen sexuelle Präferenzen anderer Menschen vorzubringen?
Für Ihre Interpretationen kann ich nichts. Um dieses Thema ging es vorliegend überhaupt nicht.
Oder spielen Sie nur einfach den bösen Nachbarn, der den Frömmsten nicht in Frieden leben (…) lassen will, weil es IHNEN nicht gefällt?
Keine Ahnung, wie Sie auf derartigen Unfug kommen. Darum ging es nicht und ich habe auch nichts dergleichen gesagt.
Zuvor waren es noch bisexuelle Veranlagungen. Die Theorie scheint mir einem schnellen inhaltlichen Fluss unterworfen zu sein.
Was haben Sie eigentlich gegen eine „Freie Wahl der Sexualität“
Das kann ich Ihnen sagen: Wie soll denn eine solche Wahl geschehen? Wenn ich damit beginne, bei Kindergartenkindern anzutesten, ob sie vielleicht homosexuell veranlagt sind, dann ists mit der Freiheit schon dahin. Vielmehr wird auf eine möglicherweise vermeintliche, nur von der dafür unqualifizierten Kindergärtnerin „erkannten“ Sexualität hingewirkt. Mit Freiheit hat das nichts zu tun. Es ist eher die Förderung einer Sexualität, die es ohne diese Förderung gar nicht gäbe. Ganz abgesehen davon, dass Kindergartenkinder mit solchem Quatsch völlig überfordert sind.
Haben Sie sonst noch etwas gegen sexuelle Präferenzen anderer Menschen vorzubringen?
Für Ihre Interpretationen kann ich nichts. Um dieses Thema ging es vorliegend überhaupt nicht.
Oder spielen Sie nur einfach den bösen Nachbarn, der den Frömmsten nicht in Frieden leben (…) lassen will, weil es IHNEN nicht gefällt?
Keine Ahnung, wie Sie auf derartigen Unfug kommen. Darum ging es nicht und ich habe auch nichts dergleichen gesagt.
Mittwoch, 1. Februar 2006 11:32
Parzival: an Mariokin
Nur zu Deiner Information und zu Deiner Aussage bezüglich „wissenschaftlicher Beweisbarkeit“ von Homosexualität:
Wissenschaftlich bewiesen ist GAR NICHTS! Weder dass Homosexualität vererbbar ist oder durch Prägung irgendwelcher Art entsteht! Die einzige wissenschaftliche Aussage die man zu diesem Thema machen kann, wenn man ehrlich ist ist: „Man weiss es einfach noch nicht genau wie und wodurch sie entsteht“!
Es gibt beispielsweise HINWEISE (ist kein BEweis!!) aus der Zwillingsforschung der zu Folge die Wahrscheinlichkeit sehr gross ist dass , wenn einer der beiden Geschwister schwul ist auch der andere die selbe Veranlagung hat. Also Eher ein „Beweis“ für die Vererbbarkeit, oder?
Wobei wie gesagt: Alle Ergebnisse sind HINWEISE
und es gibt genauso HINWEISE darauf dass es auch anders sein könnte!
Also sei in Zukunft vorsichtig mit solchen Worten wie „wissenschaftlich bewiesen“ etc!
Im Übrigen geht es in der religiösen Diskussion doch vielmehr um die Frage ob Homosexualiät eine Sünde ist oder nicht und weniger um die Frage ob es eine „Perversion“ oder irgendeine „psychische“ Ursache hat!
Denn kein Mensch käme bespielsweise auf die Idee über die Sündhaftigkeit von zweifelsfrei psychisch kranken oder behinderten zu diskutieren!!! Ich glaube man muss diese Dinge wirklich auseinanderhalten!
Lg.
Wissenschaftlich bewiesen ist GAR NICHTS! Weder dass Homosexualität vererbbar ist oder durch Prägung irgendwelcher Art entsteht! Die einzige wissenschaftliche Aussage die man zu diesem Thema machen kann, wenn man ehrlich ist ist: „Man weiss es einfach noch nicht genau wie und wodurch sie entsteht“!
Es gibt beispielsweise HINWEISE (ist kein BEweis!!) aus der Zwillingsforschung der zu Folge die Wahrscheinlichkeit sehr gross ist dass , wenn einer der beiden Geschwister schwul ist auch der andere die selbe Veranlagung hat. Also Eher ein „Beweis“ für die Vererbbarkeit, oder?
Also sei in Zukunft vorsichtig mit solchen Worten wie „wissenschaftlich bewiesen“ etc!
Im Übrigen geht es in der religiösen Diskussion doch vielmehr um die Frage ob Homosexualiät eine Sünde ist oder nicht und weniger um die Frage ob es eine „Perversion“ oder irgendeine „psychische“ Ursache hat!
Denn kein Mensch käme bespielsweise auf die Idee über die Sündhaftigkeit von zweifelsfrei psychisch kranken oder behinderten zu diskutieren!!! Ich glaube man muss diese Dinge wirklich auseinanderhalten!
Lg.
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