Eine politische Waffe
Die jüngsten Antisemitismus- Vorwürfe gegen den umstrittenen venezuelanischen Staatspräsident Hugo Chávez wurde vom ‘Simon-Wiesenthal- Zentrum’ konstruiert.

Während des Besuchs eines sozialpädagogischen Zentrums im Bundesstaat Miranda – im Norden von Venezuela – hatte der Staatschef am 24. Dezember erklärt:
„Die Welt hat genug für alle. Aber einige Minderheiten, die Nachkommen derselben, die Christus kreuzigten, die Nachkommen derer, die Bolívar von hier vertrieben und ihn auf ihre Weise in Santa Marta in Kolumbien kreuzigten, diese Minderheit eignete sich die Reichtümer der Welt an.“
Das ‘Simon-Wiesenthal-Zentrum’ manipulierte das Zitat und erwähnte nur den ersten Teil des Satzes, um Chávez anschließend „mittelalterliche und reaktionäre Sprache“, „antisemitische Stellungnahmen“ und „rassistische Konzepte“ vorzuwerfen.
Das ‘Simon-Wiesenthal-Zentrum’ ist eine internationale jüdische Menschenrechtsorganisation mit Hauptsitz in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien im Westen der USA.
Im Kontext der Rede – die keinen Bezug auf Juden nahm – wird deutlich, daß der sozialistisch angehauchte Chávez eine reiche Oberschicht meinte, die er weltweit mit „zehn Prozent der Bevölkerung“ bezifferte.
Bei weltweit 14 Millionen Juden und einer Weltbevölkerung von 6,5 Milliarden Menschen lasse sich der Vorwurf, er habe die Juden gemeint, also schon durch eine einfache Rechnung widerlegen, erklärte die linksextremistische ehemalige DDR-Zeitung ‘junge Welt’, die gestern vor einer Woche von diesem Fall berichtete.
Trotzdem sprangen gleich zwei einflußreiche rechtsorientierte Publikationen in den USA auf den Antisemitismuszug: die Tageszeitung ‘Wall Street Journal’ und das Magazin ‘Weekly Standard’.
Beide sind Sprachrohre der gegenwärtig in den USA regierenden Neokonservativen.
Bereits im vergangenen August hatte der ‘Weekly Standard’ angebliche Angriffe gegen Juden als ein „Kennzeichen der venezolanischen Regierung unter Chávez“ bezeichnet.
Dieser Darstellung widersprach die jüdische Gemeinde in Venezuela. In einem Brief protestierte der Präsident des ‘Bundes der Israelitischen Vereine Venezuelas’ gegen diese Behauptungen.
Später doppelte er vor Journalisten nach: „Wir fühlen uns als Gemeinde politisch mißbraucht. Wir fühlen uns übergangen und vor allem fürchten wir den Schaden für unsere Arbeit.“
Man habe das Gefühl, daß das Wiesenthal-Zentrum nach dem Tod seines Gründers im vergangenen September massiv an Seriösität verliere.
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Samstag, 12. August 2006 12:09
Pater Lingen: Artikel zu Felix Rohatyn
Sanierungsfall Deutschland: Wer macht Deutschlands Industrie kaputt?
http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=32190
„Die Dokumente belegen eindeutig, daß Rohatyn die treibende Kraft der Abwicklung des amerikanischen Autosektors ist, bei dem es direkt und indirekt um eine Million Arbeitsplätze geht! Dazu muß man wissen, daß die von ihm repräsentierte Bank Lazard (früher Lazard Frères) in Dokumenten der US-Regierung aus dem Zweiten Weltkrieg als die Bank identifiziert wurde, die zusammen mit der Banque-Worms-Gruppe zu den synarchistischen Finanzkreisen gehörte, die Mussolini und Franco unterstützt und Hitlers Machtergreifung finanziert hatten. Zu diesen Unterstützern Hitlers gehörten bekanntermaßen auch der Chef der Bank von England Montagu Norman und das Bankhaus Brown Brothers Harriman.“
Es ist höchste Zeit, die Zeit des Nationalsozialismus – und dabei auch die Rolle der Juden – einer gründlichen Revision zu unterziehen.
Dabei hatte es bereits Papst Pius XII. auf den Punkt gebracht: „Man vergesse nicht, daß der Nationalsozialismus, dem es in Wahrheit nur darauf ankam, die Kirche zu vernichten, gerade unter dem Vorwand, den sogenannten ‘politischen Katholizismus’ zu bekämpfen, das ganze Aufgebot von Verfolgung, Schikanen und Bespitzelung gegen die Kirche in Bewegung setzte, wogegen sich leitende Männer der Kirche, deren Mut heute noch von der ganzen Welt bewundert wird, auch von der Kanzel aus verteidigen und mutig zur Wehr setzen mußten“ (Ansprache 16. März 1946).
http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=32190
„Die Dokumente belegen eindeutig, daß Rohatyn die treibende Kraft der Abwicklung des amerikanischen Autosektors ist, bei dem es direkt und indirekt um eine Million Arbeitsplätze geht! Dazu muß man wissen, daß die von ihm repräsentierte Bank Lazard (früher Lazard Frères) in Dokumenten der US-Regierung aus dem Zweiten Weltkrieg als die Bank identifiziert wurde, die zusammen mit der Banque-Worms-Gruppe zu den synarchistischen Finanzkreisen gehörte, die Mussolini und Franco unterstützt und Hitlers Machtergreifung finanziert hatten. Zu diesen Unterstützern Hitlers gehörten bekanntermaßen auch der Chef der Bank von England Montagu Norman und das Bankhaus Brown Brothers Harriman.“
Es ist höchste Zeit, die Zeit des Nationalsozialismus – und dabei auch die Rolle der Juden – einer gründlichen Revision zu unterziehen.
Dabei hatte es bereits Papst Pius XII. auf den Punkt gebracht: „Man vergesse nicht, daß der Nationalsozialismus, dem es in Wahrheit nur darauf ankam, die Kirche zu vernichten, gerade unter dem Vorwand, den sogenannten ‘politischen Katholizismus’ zu bekämpfen, das ganze Aufgebot von Verfolgung, Schikanen und Bespitzelung gegen die Kirche in Bewegung setzte, wogegen sich leitende Männer der Kirche, deren Mut heute noch von der ganzen Welt bewundert wird, auch von der Kanzel aus verteidigen und mutig zur Wehr setzen mußten“ (Ansprache 16. März 1946).
Mittwoch, 1. Februar 2006 08:31
GerdEric: @ Uwe Schmidt
@GerdEric: aber die allermeisten, die es zu etwas gebracht haben, sind zu kapitalistischen Ausbeutern
geworden, das ist meine Meinung.
Das liegt aber nicht daran, dass es Juden sind, sondern am Geld, und da gibt es sicherlich genug „christliche“, „katholische“ Ausbeuter…
so dass sich für den Faschisten Pinochet genug finden liessen (weshalb Pinochet unter deutschen Christdemokraten genug Freunde fand (Strauss…, was nicht Pinochet entlastet, sondern Franz-Josef belastet)).
Mir scheint manchmal, dass jemand Informationen sucht, und dann immer danach ausschau hält, wer ist Jude, und schon hat er wieder einen „Aufhänger“ gefunden…
Lateinamerika ist ein katholischer Kontinent (was sicher kein Lob für den Katholizismus sein kann, bei dem dortigen Elend), und dass es dem Klerus am Tische der „Herren“ besser geht, als an den Näpfen der Armen, ist doch offensichtlich.
Klage doch die an,
aber nein, das passt dir nicht so in dein „aufklärerisches“ Weltbild.
Das liegt aber nicht daran, dass es Juden sind, sondern am Geld, und da gibt es sicherlich genug „christliche“, „katholische“ Ausbeuter…
so dass sich für den Faschisten Pinochet genug finden liessen (weshalb Pinochet unter deutschen Christdemokraten genug Freunde fand (Strauss…, was nicht Pinochet entlastet, sondern Franz-Josef belastet)).
Mir scheint manchmal, dass jemand Informationen sucht, und dann immer danach ausschau hält, wer ist Jude, und schon hat er wieder einen „Aufhänger“ gefunden…
Lateinamerika ist ein katholischer Kontinent (was sicher kein Lob für den Katholizismus sein kann, bei dem dortigen Elend), und dass es dem Klerus am Tische der „Herren“ besser geht, als an den Näpfen der Armen, ist doch offensichtlich.
Klage doch die an,
aber nein, das passt dir nicht so in dein „aufklärerisches“ Weltbild.
Mittwoch, 1. Februar 2006 02:37
Uwe Schmidt: Hugo Chávez
Ach, ist er tatsächlich Atheist? Ich dachte, er sympathisiert so sehr mit der nicht-hierarchischen kath.
Kirche? Ich weiß nur, dass Opus-Dei- und Freimaurer-Bischöfe in Lateinamerika alle gegen Chávez sind –
kein Wunder, hängen sie doch eng mit dem westlichen Geld zusammen. Faschismus nützt den ganz Reichen
und der Mittelschicht, für die Armen und Unterprivilegierten brechen dann harte Zeiten an (nicht verwechseln
mit Nationalsozialismus!), von daher wundert mich nicht, dass fast die Hälfte der Chilenen noch heute
für Pinochet sind. Aber wenn man die Gerechtigkeit Gottes sucht, darf man doch nicht einfach das proletarische
Drittel der Bevölkerung vergessen! Gegen den Kommunismus eines Hugo Chávez habe ich auch erhebliche
Vorbehalte, aber das, was LaRouche vertritt, scheint mir durchaus mit der kath. Soziallehre vereinbar
zu sein; es muss uns um das Gemeinwohl gehen, und der wilde Kapitalismus, der derzeit von Washington und
London aus verbreitet wird, ist zutiefst gotteswidrig und völkerausbeutend (von daher meine Sympathie
für Chávez, der die Einnahmen aus dem venezolanischen Rohöl in Bildung und Unterhalt der armen Schichten
investieren möchte, genau wie Achmedi-Nedschad).
@GerdEric: behalte den Namen Felix Rohatyn doch mal im Auge, er ist ein sehr wichtiger Mann der Bush-Clique. Es gab und gibt natürlich auch gute Juden wie NOAM CHOMSKY, aber die allermeisten, die es zu etwas gebracht haben, sind zu kapitalistischen Ausbeutern geworden, das ist meine Meinung.
@GerdEric: behalte den Namen Felix Rohatyn doch mal im Auge, er ist ein sehr wichtiger Mann der Bush-Clique. Es gab und gibt natürlich auch gute Juden wie NOAM CHOMSKY, aber die allermeisten, die es zu etwas gebracht haben, sind zu kapitalistischen Ausbeutern geworden, das ist meine Meinung.
Mittwoch, 1. Februar 2006 01:50
DemonDeLuxe †: @MK28
Es bedarf, nach den sonstigen Äußerungen, die von Ihnen zu lesen ich das eher schaurige Vergnügen hatte,
keiner allzugroßen Phantasie, um sie – wenn Sie denn Chilene wären – unter die größten Fans eines
geächteten Folterers zu zählen, der in Ihren Augen alleine schon deswegen „gut“ sein muss, weil er nominell
„katholisch“ ist (wie katholisch kann ein Massenmörderer und -folterer eigentlich sein?).
Dass über eine Million Menschen aufgrund dieses Diktators lieber ihre Heimat verließen, als weiterhin in seinem Machtbereich zu bleiben, sollte beredter sein als all Ihre äußerst zweifelhaft geschätzten Zahlen.
Dass über eine Million Menschen aufgrund dieses Diktators lieber ihre Heimat verließen, als weiterhin in seinem Machtbereich zu bleiben, sollte beredter sein als all Ihre äußerst zweifelhaft geschätzten Zahlen.
Dienstag, 31. Januar 2006 23:53
GerdEric: @ MK28
MK28: Pinochets Putsch ist von der Mehrheit der Chilenen …begrüßt worden.
Wer hat das gezählt?
MK28:Allende mußte weg, er führte das Land in den Bürgerkrieg.
nur, dass Pinochet das dann gleich erlegte…
Mit solchen Parolen kann man ja dann jeden Putsch verherrlichen.
MK28: Für P. spricht das Ergebnis: er hat das Land von Korruption gesäubert …
kann man das nachprüfen?
MK28: In Chile sind etwa 40 Prozent der Menschen überzeugte „Pinochetistas“, und da würde ich als Chilene auch dazu gehören.
und etwa 60% eben nicht!
MK28: das Problem sind Sozialisten und Linksliberale,
Faschisten, Faschisten sind keine Christen!
Wer hat das gezählt?
MK28:Allende mußte weg, er führte das Land in den Bürgerkrieg.
nur, dass Pinochet das dann gleich erlegte…
Mit solchen Parolen kann man ja dann jeden Putsch verherrlichen.
MK28: Für P. spricht das Ergebnis: er hat das Land von Korruption gesäubert …
kann man das nachprüfen?
MK28: In Chile sind etwa 40 Prozent der Menschen überzeugte „Pinochetistas“, und da würde ich als Chilene auch dazu gehören.
und etwa 60% eben nicht!
MK28: das Problem sind Sozialisten und Linksliberale,
Faschisten, Faschisten sind keine Christen!
Dienstag, 31. Januar 2006 13:56
MK28: Pinochet
Als jemand, der Südamerika mehrmals ausgiebig bereist hat, ein paar Infos:
Pinochets Putsch ist von der Mehrheit der Chilenen einschl. des Erzbischofs von Santiago begrüßt worden. Allende mußte weg, er führte das Land in den Bürgerkrieg. Problematisch ist nur, ob P. dann auch eine mehrjährige Diktatur errichten durfte oder besser sofort Wahlen angesetzt hätte. Für P. spricht das Ergebnis: er hat das Land von Korruption gesäubert und zum wirtschaftlichen Vorreiter in Lateinamerika gemacht. In Chile sind etwa 40 Prozent der Menschen überzeugte „Pinochetistas“, und da würde ich als Chilene auch dazu gehören.
Demgegenüber ist Chavez ein atheistischer Idiot, etwas Kommunist, etwas Wagnerianer, etwas Operetten-Schauspieler. Er führt sein Land geradewegs in den Ruin, wirtschaftlich nd ideel. Und daß er antisemitisch ist, stimmt, das folgt schon aus seinem Antiamerikanismus. Antiamerikanismus und Antisemitismus gehen lider Hand in Hand, wie man auch in diesem Forum schmerzlich lesen kann, selbst von ansonsten sympathischen Diskutanten.
Deshalb: das Problem dieser Welt sind nicht israelische Politiker oder das US-Militär, das Problem sind Sozialisten und Linksliberale, die die Fundamente unserer Kultur untergraben und anstatt der Hl. Dreifaltigkeit ihre eigene Dreifaltigkeit setzen: Homo-Ehe, Drogenfreigabe und Pazifismus. (Von radikalen Moslems ganz zu schweigen)
Pinochets Putsch ist von der Mehrheit der Chilenen einschl. des Erzbischofs von Santiago begrüßt worden. Allende mußte weg, er führte das Land in den Bürgerkrieg. Problematisch ist nur, ob P. dann auch eine mehrjährige Diktatur errichten durfte oder besser sofort Wahlen angesetzt hätte. Für P. spricht das Ergebnis: er hat das Land von Korruption gesäubert und zum wirtschaftlichen Vorreiter in Lateinamerika gemacht. In Chile sind etwa 40 Prozent der Menschen überzeugte „Pinochetistas“, und da würde ich als Chilene auch dazu gehören.
Demgegenüber ist Chavez ein atheistischer Idiot, etwas Kommunist, etwas Wagnerianer, etwas Operetten-Schauspieler. Er führt sein Land geradewegs in den Ruin, wirtschaftlich nd ideel. Und daß er antisemitisch ist, stimmt, das folgt schon aus seinem Antiamerikanismus. Antiamerikanismus und Antisemitismus gehen lider Hand in Hand, wie man auch in diesem Forum schmerzlich lesen kann, selbst von ansonsten sympathischen Diskutanten.
Deshalb: das Problem dieser Welt sind nicht israelische Politiker oder das US-Militär, das Problem sind Sozialisten und Linksliberale, die die Fundamente unserer Kultur untergraben und anstatt der Hl. Dreifaltigkeit ihre eigene Dreifaltigkeit setzen: Homo-Ehe, Drogenfreigabe und Pazifismus. (Von radikalen Moslems ganz zu schweigen)
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