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Unauflöslich + Päpstliche Rücktrittsgedanken + Neues Missionskonzept? + Priester zwischen Bett und Wand + Wahlen im Heiligen Land
Unauflöslich

Vatikan. Zum Auftakt des neuen Gerichtsjahres an der ‘Rota Romana’ – dem obersten kirchlichen Appellationsgericht – betonte Benedikt XVI. die Unauflöslichkeit der Ehe. Es sei notwendig, die Anzahl der nichtigen Ehen zu verringern, indem die Zulassung zur kirchlichen Heirat besser geprüft würde. Der Papst hielt die Priester außerdem dazu an, die Eheleute zu ermuntern, Schwierigkeiten im Eheleben zu lösen und den Weg der Versöhnung zu gehen. Es komme jedoch vor, daß „die seelsorgliche Nächstenliebe manchmal von Haltungen der Gefälligkeit befleckt ist“. Diese könnten vielleicht pastoral scheinen, sie entsprächen aber in Wahrheit weder dem Wohl der Menschen noch dem Wohl der Kirche. Die Unauflöslichkeit der Ehe gehöre zum christlichen Mysterium, so der Papst.

Päpstliche Rücktrittsgedanken

Vatikan. Papst Johannes Paul II. habe überlegt, wegen seiner Krankheit zurückzutreten. Das berichtete der dem Opus Dei zugehörige Kurienkardinal Julian Herranz in seinem jüngsten Buch. Der spanische Kirchenfürst ist der Präsident des Päpstlichen Rates für die Auslegung von Gesetzestexten. Kardinal Herranz bezieht sich auf den langjährigen Privatsekretär von Papst Johannes Paul II., Erzbischof Stanislaw Dziwisz. Mons. Dziwisz habe ihm im Dezember 2004 mitgeteilt, daß Johannes Paul II. mit einem Rücktritt keinen Präzedenzfall habe schaffen wollen, der spätere Päpste hätte unter Druck bringen können.

Neues Missionskonzept?

Italien. Die liberale italienische Nachrichtenagentur ‘Adista’ reagierte mit einer Protestaktion auf die angeblich von dem Verlag des Vatikan ‘Libreria Editrice Vaticana’ für die jüngeren Texte des päpstlichen Lehramtes eingehobenen Abdruckgebühren. Nach Erscheinen der Enzyklika ‘Deus caritas est’ veröffentlichte ‘Adista’ ein leeres Blatt mit der rhetorischen Frage: „Können Sie sich vorstellen, daß die ersten christlichen Gemeinschaften für die vollständigen Briefe der Apostel in römischen Geldstücken bezahlen mußten?“

Priester zwischen Bett und Wand

Schweiz. Der 82jährige Priester Franz Xaver Mettler, der im Mutterhaus der Kreuzschwestern von Ingenbohl – in der Innerschweiz – lebt, will künftig nicht mehr in seinem Klappbett schlafen, das sich seitlich zur Wand hin kippen läßt. Denn nach einem Bericht der ‘Neuen Luzerner Zeitung’ vom Donnerstag war der Geistliche darin zwei Tage lang eingeklemmt. Beim Schlafen hatte er sich zu weit gegen die Wand hin bewegt, so daß das Klappbett einbrach: „Links von mir sah ich Wand und rechts ebenfalls. Ich konnte mich kaum regen“. Über 40 Stunden mußte der greise Priester in dieser mißlichen Lage ausharren. Hunger und Durst habe er nicht gehabt – nur Angst, daß ihn keiner finden würde. Schließlich wurde er vom Spiritual des Kloster, Hw. Hans Wicki, entdeckt. Die Feuerwehr befreite den Priester aus seinem Bett.

Wahlen im Heiligen Land

„Es ist nicht einfach, Wahlen unter Besatzung abzuhalten, wenn der Besatzer offen gegen eine der großen Parteien kämpft, Kandidaten verhaftet oder sogar tötet, bedeutende Führer im Gefängnis festhält und überall Sperren errichtet. Und wie erwartet, wenn eine dumme Militärmaschine sich in politische Angelegenheiten einmischt, sind die Ergebnisse genau das Gegenteil von den beabsichtigten: Die Erklärungen und Aktionen der israelischen Regierung gegen die Hamas haben ihr nur geholfen.“

Der in Beckum in Nordrhein-Westfalen als Helmut Ostermann geborene israelische Politiker und Journalist Uri Avnery (82) in einem auf ‘ZNet Deutschland’ veröffentlichten Artikel.
      
12 Lesermeinungen
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#12   markos evgenikos   22:36:05 | Montag, 30. Januar 2006
Was einige Sekten machen
Sie versuchen nicht unchristliche laender zu missionieren,sondern katholische Laender.Das ist Unverschaemtheit.Sehr viele Leute folgen.Sie ntzen den Mangel an farrer um das zu erreichen.
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#11   Athanasius   20:02:34 | Montag, 30. Januar 2006
Na gut…
So kann jede Landeskirche(juristiktionell gemeint) besser regulieren was nötig ist.
Also mit der Bekämpfung von häretischen Sekten sind die schon lange nicht mehr beschäftigt, es sei denn man rechne das fortwährende Hetzen gegen die Priesterbruderschaft Sankt-Pius X. zu dieser „Bekämpfung von Sekten“.
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#10   Benedikt   15:02:19 | Montag, 30. Januar 2006
@ markos
Einen zusätzlichen Bischof kann sich jeder Diözesanbischof jederzeit vom Papst erbitten. In der Regel sollte das kein Problem sein. Auch die diözesane Struktur muss nicht festgefügt sein: Es können jederzeit aus einer großen viele kleinere Diözesen entstehen. Das wirkliche strukturelle Problem ist Südamerika ist der Priestermangel im Vergleich zur reinen Gläubigenanzahl.
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#9   Ansgar   13:43:40 | Montag, 30. Januar 2006
@ Christin
Da müssen wir ja bald mit wütrenden Postings traditionalistischer Verschwörungstheoretiker rechnen: „Papst-Usurpator Benedikt XVI. brach Zölibat, ist Vater von kreuz.net-Forumsteilnehmerin Christin!“
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#8   markos evgenikos   12:17:52 | Montag, 30. Januar 2006
Autokephalie:hast recht aber…
Jede Kirche kann für sich selbst entscheiden,wieviele Bischöffe nötig sind,wie die Kirche finanziert wird,wie man Sekten bekämpfen muss usw.Man kann nicht alles vom Zentrum erwarten.Deswegen folgt die Bekämpfung der Häresien in der RKK etwa langsamer als bei uns.
Sehen Sie was in Lateinamerika passiert.Zu wenige Bischöffe,unmöglich die Sekten so zu bekämpfen.Eine bessere Autonomie der Landeskirchen würde die RKK nicht schaden(nicht unbedingt in Form der Autokephalie).
So kann jede Landeskirche(juristiktionell gemeint) besser regulieren was nötig ist.
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#7   Christin   12:10:33 | Montag, 30. Januar 2006
Foto mit Ring:
Mein Vater hat den selben Ring (schwarz mit Gold)getragen,ich hab ihn immer noch aufgehoben.
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#6   Benedikt   10:58:33 | Montag, 30. Januar 2006
@ markos
Natürlich wird der liebe Papst den Ehrentitel tragen,und ein Ehrenprimatum haben.
Hoffentlich nicht. Die Kirche braucht ganz einfach eine zentrale Autorität, und das ist nunmal der Papst. Die Protestanten, die sich ab 1517 abspalteten, haben sich gegen das Papsttum entschieden. Was hat es gebracht? Heute gibt es an die 5000 Protestantische „Kirchen“. Auch die Orthodoxen sollen mit ihren Autokephalien einige Probleme haben. Und das ist auch das Problem bei einer Einigung zwischen Rom und der Orthodoxie: Jede Autokephalie kann die Einigung für sich blockieren. Im Westen geht das nicht, weil wir den Papst haben. Dieses Amt muss unter allen Umständen gehalten werden. Er ist die Stimme des Katholizismus in der ganzen Welt. In wenig glaubensfesten Tagen ist er der einzige Fixpunkt.
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#5   markos evgenikos   23:44:56 | Sonntag, 29. Januar 2006
Die Äthiopische Kirche ist eigentlich nicht Chalkedonisch
Wir beiden gehören zu den chalkedonischen Kirchen:
Ich glaube nicht,dass meine Kirche sowas tut.Wenn meine Kirche die Sakramenten der RKK nicht anerkenne würde,wäre auch nicht die Excommunication aufgehoben.
Natürlich wird man einmal getauft:
Omologo en Baptisma eis afesin amartion:Ich bekenne mich zu einer Taufe zur vergebung der Sünden
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#4   Andrija   19:36:53 | Sonntag, 29. Januar 2006
@markos
es freut mich ja zu sehen, dass es orthodoxe christen gibt, die nicht nur dem Namen nach christen sind (meine erfahrungen und statistiken sagen anderes) sondern sich auch mit der kirchengeschichte und theologie beschäftigen.
sie sollten sich jedoch mal fragen warum die griechen (orthodoxen) nicht die taufe der westl. kirchen anerkennen, sondern diese bei konvertiten wiederholen.
dass dies eine schwere sünde ist, scheint auch die äthiopier (orthodox) nicht zu kümmern, welche das sakrament der taufe mehrmals wiederholen.
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#3   markos evgenikos   17:26:48 | Sonntag, 29. Januar 2006
Athanasius:Ina pantes en osin
Ich habe erklärt,dass das Konzil von Ferrara und Florenz
nicht klapte weil es eigentlich politisch war.Der Kaiser hoffte auf Hilfe aus dem Westen.Die RKK hat auch andere sachen der Glaubenlehre später hinzugefügt,wir sind dagegen(imaculatta conceptio),obwohl eigentlich die Begriffen oft missverstanden werden.(du hast in diesem Punkt recht)
Die Orthodoxie(orthodoxe katholische und apostolische Kirche) wartet einen ökumenischen Schritt noch:Der Papst innerhalb der Konzillen und nicht oberhalb,alle Patriarchen(included Papst) gleich (wie im apostolischem Konzil von 52 n.C.) .Natürlich wird der liebe Papst den Ehrentitel tragen,und ein Ehrenprimatum haben.Noch ein bisschen und unsere katholische westliche schwesterkirche wird es machen.Das was der Papst sagt:Wie vor dem Schisma von 1054.Und dann es werde die UNION
Meine Version scheint wahr zu sein,sonst würde die kath. Kirche von uns verlangen,das Konzil von Ferrara und Florenz zu akzeptieren.Die machen es nicht,von daher ich habe recht.
Es ist schön das du einen orthodoxen(östlich katholisch ) Name trägst.
Athanasios Alexandrias.
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#2   Athanasius   15:53:08 | Sonntag, 29. Januar 2006
Evangkos
Hör’ mal auf hier den falschen Ökumenismus mit den Ostschismatikern zu propagieren und zu verherrlichen. Zudem frag Dir mal: Was hat es gebracht? Hat der schismatische Osten sich etwa der unänderlichen katholischen Lehre etwa in Sachen des Dogma des I. Vatikanischen Konzils zugewandt? Nein. Moskau hat sich sogar weiter verschärft. Das Konzil von Florence war die Lösung, ging aber wegen minimalen Widerstand bei den Ostschismatikern wieder verloren. Wir müssen zu 1441 zurück, nicht zu 1965!
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#1   markos evgenikos   14:09:19 | Sonntag, 29. Januar 2006
PAUL VI
Das treffen der beiden Männern:
PAPST Paul VI und Athenagoras www.myriobiblos.gr/…henagoras_index.html
Sie können alles abhören
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