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Sonntag, 29. Januar 2006 14:01
Ein Angriff auf die Christen Europas
Die umstrittene homo- ideologische Januar-Resolution des Europäischen Parlamentes sorgt für Empörung und Kopfschütteln.
Das EU-Parlament in Staßburg
Das EU-Parlament in Staßburg
(kreuz.net, Wendelstein) In einer Stellungnahme vom 24. Januar bezeichnet das ‘Forum Geistige Wende’ die umstrittene EU-Resolution „Homophobie in Europa“ als einen Angriff auf Europas christliche Wurzeln.

Das ‘Forum Geistige Wende’ mit Sitz im bayerischen Wendelstein unweit von Nürnberg verbindet Gruppen und Personen christlichen Bekenntnisses zu einer gemeinsamen Initiative gegen den Werteverfall.

Am 18. Januar 2006 forderte das Europäische Parlament in einer nichtverbindlichen Resolution von den Mitgliedsstaaten die Gleichsetzung des Homo-Konkubinats mit der Ehe.

Darüber hinaus verlangte die Versammlung Maßnahmen, die aus Homosexuellen und Transsexuellen eine privilegierte Kaste in Europa macht, so das ‘Forum’:

„Es ist nun offensichtlich, daß die europäische Homosexuellen-Lobby die Meinungs- und Religionsfreiheit drastisch einschränken will.“

Dadurch solle ein Klima der Angst und Bedrohung erzeugt werden, um die Christen in ihrer biblischen Sicht der Homosexualität einzuschüchtern.

Die Resolution fordere völlig ungerechtfertigte Maßnahmen, gegen die sich jeder Christ wehren müsse.

Das ‘Forum’ erwähnt die Forderung nach der staatlichen Anerkennung des Homo-Konkubinats in allen EU-Ländern, dessen Gleichsetzung mit der Ehe sowie die Einführung einer Zwangs-Homo-Indoktrinierung an öffentlichen Schulen.

„Diese Resolution ist inakzeptabel und ein dermaßen heftiger Angriff auf Europas christliche Wurzeln, daß sie alle Christen zum Widerstand herausfordert“ – so das ‘Forum Geistige Wende’ abschließend.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 51 Lesermeinungen:
Montag, 13. März 2006 14:30
Kreuzritter: @ Hrodgar
Viele Leute sind sich nicht bewußt das auf der anderen seite des Internet auch Menschen mit Gefühlen sitzen die man kränken kann, andere nutzen die anonymität des Internets aus um mal richtig auf die Pauke zu hauen, was sie sich im wirklichen gegenüber nicht trauen.
Kreuzritter soll das Wollen bekunden, zur Zeit und zur Unzeit, Gott in seinen 3 Personen zu bekennen. Aber wie sie vieleicht wissen , alles ist Gnade.
Montag, 13. März 2006 13:53
Hrodgar: @Kreuzritter
Ich danke Ihnen für Ihre Antwort.
Ja, ich denke nur so kann etwas daraus werden.
Leider begegne ich hier sehr vielen Mitmenschen, die weniger Respektvoll im Umgang sind und sehr leicht die Haltung verlieren im Streitgespräch.

Wie kommen Sie eigentlich zu Ihrem Namen? Besteht eine geistige Hinwendung zum Kreuzrittertum?
Und wenn ja zu was innerhalb dessen?
Ist es eher die Idee des Helfens und Schützens (Schutz den Pilgernden) oder eher die Idee, des Eroberns?
Montag, 13. März 2006 13:10
Kreuzritter: @ Hrodgar
Danke für den Namen Asatru, ich konnte mir ein bischen ergoogeln und werde es noch weiter tun.
Das sie von uns Christen als Ungläubig (Irrgläubig wäre wohl besser) angesehen werden, damit müssen sie wohl leben. Ich kann auch damit leben von ihnen als Irrgläubig angesehen zu werden. Das schließt aber gegenseitige Achtung und Respekt nicht aus.
Von Glaubenserlebnissen kann wohl jeder gläubige Mensch berichten, und solche Leute fallen selten so tief wie welche die alle höheren Mächte komplett ablehnen.
Montag, 13. März 2006 12:56
Hrodgar: @ Kreuzritter
Ja, das ist eine gute Anregung.
Nun, die wohl treffendste Bezeichnung für meinen Glauben ist „Asatru“. Dabei ist diese Bezeichnung auch schon wieder von einigen Esoterikern vereinnahmt worden, wie diese Leute ja auch Franz von Assisi vereinnahmen, wenn’s Umsatz verspricht.

Man kann aber genausogut „Germanischer Götterglaube“ dazu sagen… Es trifft dasselbe.

Daß Heidentum hier verallgemeinert wird, war auch schon so, bevor ich hier auftrat. Viele gebrauchen das ja im Sinne von „Ungläubig“…na ja… Wird ja selbst in den Schulen so gelehrt.
„Heiden Glauben an hölzerne Götzen“… ist etwa genauso prickelnd wie: Christen beten ein Holzkreuz an, daß man aus 2 Latten zusammennagelt.

Ja, Mein Glaube beruht auf viel tiefer liegenden Wurzeln, erfahrungen und Begenungen mit den Göttern in der Natur…da ist so viel …ach ich darf nicht ins schwärmen kommen…sonst finde ich kein ende…
Montag, 13. März 2006 12:43
Kreuzritter: @ Hrodgar
Ich als Christ bin zugleich auch Monotheist, lehne das meiste im Islam aber ab. Dann bin ich auch katholisch, habe aber einiges mit den Evangelischen gemeinsam.
Wenn sie sich als Heide bezeichnen müssen sie damit rechnen mit vielen Gestörten aus der Heidenszene über einen Kamm geschoren zu werden.
Wie gesagt ich hab mich mit Heiden unterhalten die viele christlichen Tugenden wie Ehrlichkeit und Tapferkeit hochhielten. Gibt es für ihre Ausrichtung einen Spezialnamen wie z.B. katholisch einer ist?
Montag, 13. März 2006 12:33
Hrodgar: @ Ritter
Ja, genau da scheint das Problem oft zu liegen:
Es werden unschafrfe Begriffe geprägt, dazu noch von Voreingenommenen Menschne, und schon kommen die schlimmsten Missverständnisse zusammen.
Ich bin Heide! Und als solcher ein tief gläubiger Mensch, der die Götter ehrt und die Ahnen und die alte Sitte zu halten sucht.

Ein Monotheist kann ein Taliban sein oder ein Bonnhoeffer.
Deswegen stört mich, wenn immer „die Heiden“ gesagt wird. Mit den Menschenverachtenden Ritualen der Azteken habe ich nichts zu tun.
Mit dem menschenvergötzenden Humanismus ebenso wenig.
All das wird aber oft über einen Kamm geschoren.
Wenn ich mir aus allen Monotheismen das jeweils schlimmste rauspicke, kann ich sicher rhetorisch begründen, warum alle „Pfaffen an die Wand“ gehören.
Mit ehrlichem Gespräch hätte so ein Tun aber nichts mehr zu tun. Eher mit Haßpredigt.
Aber so komme ich mir oft vor.

Soweit zur Erklärung.
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