Erscheint die Apostolische Exhortation zur Eucharistie schon bald?
Das päpstliche Schreiben soll einige Neuigkeiten enthalten und – sofern die vatikanischen Übersetzer es nicht verschleppen – schon im Mai erscheinen.
(kreuz.net, Vatikan) Die erwartete Apostolische Exhortation faßt die Schlußfolgerungen des Papstes aus
der Weltbischofssynode über die Eucharistie zusammen. Diese Synode ging im Oktober 2005 in Rom zuende.Ungenannte vatikanische Quelle sollen dem Chefredaktor der ‘Agencia Católica de Informaciones en América Latina’, Alejandro Bermudez, ein Erscheinungsdatum im Mai bestätigt haben.
Das berichtete Bermudez gestern vor einer Woche in seinem persönlichen Web-Tagebuch.
Dieses Datum könnte höchstens von den Übersetzern gefährdet werden, fügt Bermudez ironisch hinzu.
Die vatikanische Quelle äußerte sich auch zum voraussichtlichen Inhalt des Schreibens.
So sollen die Diözesanbischöfe offenbar mehr – von Bermudez nicht spezifizierte – Freiheiten erhalten, die Alte Messe zu approbieren. Eine allgemeine Zelebrationserlaubnis für alle Priester nach dem Missale des seligen Johannes XXIII. sei dagegen nicht vorgesehen.
Die Exhortation soll die Diözesen auch ermutigen „die Möglichkeit zu studieren, den Tabernakel in jedem Kirchenraum an einem herausragenden Ort zu verschieben“ – so Bermudez.
Ebenso beharrt der Text des Papstes offenbar auf Lieder und Musikinstrumente, die „der Heiligkeit des Ritus“ angemessen seien. „Somit kann man Trommeln, elektrische Gitarren und ähnliches vergessen“, kommentiert Bermudez.
Studiert werden solle auch eine Ausweitung des Gebrauchs des Lateinischen während der Heiligen Messe. Junge Priester würden ermutigt, die lateinische Sprache wieder zu lernen und zu gebrauchen.
Offenbar steht auch der Vorschlag im Raum, in der Mitte des Volksaltares ein Kreuz aufzustellen.
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Montag, 30. Januar 2006 16:50
Krzyszek: Affäre?
Wieso sind Messdienerinnen eine Affäre?
Werden die (nicht-homoideologisierten) Priester dadurch vielleicht in Versuchung geführt?
Werden die (nicht-homoideologisierten) Priester dadurch vielleicht in Versuchung geführt?
Montag, 30. Januar 2006 16:18
Gotthard: Affäre?
(Sieh: MessdienerInnen-Affäre 1994, Handkommunioneinführung bzw. -erlaubnis 1996 im Bistum Rom und dem
Vatikan!)
spät kam es, aber nicht zu spät!
Wieso sind Messdienerinnen eine Affäre?
spät kam es, aber nicht zu spät!
Wieso sind Messdienerinnen eine Affäre?
Montag, 30. Januar 2006 14:06
Athanasius: In medio…
So sollen die Diözesanbischöfe offenbar mehr – von Bermudez nicht spezifizierte – Freiheiten erhalten,
die Alte Messe zu approbieren. Eine allgemeine Zelebrationserlaubnis für alle Priester nach dem Missale
des seligen Johannes XXIII. sei dagegen nicht vorgesehen.
Ja, im Lichte der nach einigen Nachrichten kurz vor dem „erfolgreichen Schluss“ Unterhandlungen Roms mit der Piusbruderschaft, werde aber eine allgemeine Erlaubnis für „private hl. Messen“ oder in kleinen Gruppe abgegeben. Vorerst ist es aber zu früh um zur Ankündigung dieses Schreibens „zur Eucharistie“ ein Bild eines „Tridentinischen“ Hochamts zu setzen.
Wie Novus-Ordoisiert man ist, beweist wohl die Zurseiteschiebung des Altarkreuzes. Und wo sieht man das besser als im St. Petersdom? Seit Johannes-Paul II. wird das Altarkreuz – auch am vergangenen 24. Dezember – an die Altarseite gesetzt, damit der Zelebrant „frei zum Volk hinschauen kann“. Was muss ein Lokalpriester mit einem Vatikan, das sich selbst überhaupt nicht an liturgischen Regeln hält sondern eher mit der allgemeinen Tendenz der Weltkirche hinabrutscht? (Sieh: MessdienerInnen-Affäre 1994, Handkommunioneinführung bzw. -erlaubnis 1996 im Bistum Rom und dem Vatikan!)
Ja, im Lichte der nach einigen Nachrichten kurz vor dem „erfolgreichen Schluss“ Unterhandlungen Roms mit der Piusbruderschaft, werde aber eine allgemeine Erlaubnis für „private hl. Messen“ oder in kleinen Gruppe abgegeben. Vorerst ist es aber zu früh um zur Ankündigung dieses Schreibens „zur Eucharistie“ ein Bild eines „Tridentinischen“ Hochamts zu setzen.
Wie Novus-Ordoisiert man ist, beweist wohl die Zurseiteschiebung des Altarkreuzes. Und wo sieht man das besser als im St. Petersdom? Seit Johannes-Paul II. wird das Altarkreuz – auch am vergangenen 24. Dezember – an die Altarseite gesetzt, damit der Zelebrant „frei zum Volk hinschauen kann“. Was muss ein Lokalpriester mit einem Vatikan, das sich selbst überhaupt nicht an liturgischen Regeln hält sondern eher mit der allgemeinen Tendenz der Weltkirche hinabrutscht? (Sieh: MessdienerInnen-Affäre 1994, Handkommunioneinführung bzw. -erlaubnis 1996 im Bistum Rom und dem Vatikan!)
Montag, 30. Januar 2006 13:58
Alumnus: Kreuz „in medio altare“
Der Wunsch des Hl. Vaters „in der Mitte des Altares“ ein Kreuz anzubringen ist keine neue Idee, sondern
eine Tradition der Kirche. So soll auch nacht Vat. II auf dem Altar oder in seiner Nähe ein Kreuz sein,
das für die Gemeinde gut sichtbar sein soll (AEM 1975, Nr. 270)
Wenn Benedikt XVI nun dieser Tradition der Kirche besonders nachgeht, dann wahrscheinlich darum, da für viele der Zusammenhang von Altar und Kreuzesopfer nicht mehr gegeben ist – ist doch für viele Priester der Altar nur noch Ausgangspunkt der „Mahlfeier“.
Die Bezeichnung „in der Mitte“ heißt nun nicht die geographische Mitte der Altarplatte, sondern in der Mitte der Frontseite, so dass das Volk das Kreuz sieht und der am Altar zelebrierende Priester vor dem Kreuz sieht, wie das bei den Hochaltären noch der Fall ist.
Für all jene, die etwas enttäuscht sind bezüglich der Freistellung des alten Ordo: Dieses Dokument ist zumindest der Anfang der Wiedergutmachung dieser postkonziliaren Nacht und Nebelaktion Pauls VI.
Wenn Benedikt XVI nun dieser Tradition der Kirche besonders nachgeht, dann wahrscheinlich darum, da für viele der Zusammenhang von Altar und Kreuzesopfer nicht mehr gegeben ist – ist doch für viele Priester der Altar nur noch Ausgangspunkt der „Mahlfeier“.
Die Bezeichnung „in der Mitte“ heißt nun nicht die geographische Mitte der Altarplatte, sondern in der Mitte der Frontseite, so dass das Volk das Kreuz sieht und der am Altar zelebrierende Priester vor dem Kreuz sieht, wie das bei den Hochaltären noch der Fall ist.
Für all jene, die etwas enttäuscht sind bezüglich der Freistellung des alten Ordo: Dieses Dokument ist zumindest der Anfang der Wiedergutmachung dieser postkonziliaren Nacht und Nebelaktion Pauls VI.
Montag, 30. Januar 2006 13:55
Sulpicius: Gotthard…
… der Minderheiten-Unterdrücker…
Montag, 30. Januar 2006 13:33
diakonos: Probleme?
Ist die Erlaubnis zur Zelebration der „Alten Messe“ das einzige Problem, das wir gegenwärtig in der Litugie haben????
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