Heute veröffentlichte eine US-Nachrichtenseite mit Berufung auf eine unbekannte Quelle eine Eilmeldung. Es geht um weitere Schritte im Aussöhnungsprozeß zwischen den Lefebvristen und dem Vatikan.
(kreuz.net, Flavigny) Die bekannte sedisvakantistische Homepage ‘NovusOrdoWatch’ brachte in Erfahrung,
daß sich alle Ordensgemeinschaften, die der Priesterbruderschaft St. Pius X. nahestehen, in Kürze zu
einem Treffen versammeln werden.
‘NovusOrdoWatch.org’ publiziert Beiträge zu liturgischen und theologischen
Mißbräuchen in der Kirche.
Der von der Webseite vertretene Sedisvakantismus geht davon aus, daß der
Stuhl Petri gegenwärtig vakant – das heißt: unbesetzt – sei und die Päpste seit dem Konzil ihr Amt
ungültig ausübten.
Die Generalversammlung der traditionalistischen Ordensleute soll offenbar bereits
am Mittwoch, dem 1. Februar, in Flavigny-sur-Ozerain stattfinden.
Flavigny-sur-Ozerain liegt knapp 50
Kilometer nordwestlich von Dijon in der französischen Region Burgund. Dort befindet sich ein Priesterseminar
der Piusbruderschaft mit gegenwärtig 21 Seminaristen.
‘NovusOrdoWatch’ weiß ferner zu berichten, daß
sich der Generalrat der Piusbruderschaft Anfang nächster Woche – am 7. und 8. Februar – versammeln wird.
Den Ort des Treffens nennt die Webseite nicht.
Bei der Versammlung nehmen offenbar alle vier Bischöfe
der Bruderschaft teil.
Diese Zusammenkünfte finden statt, nachdem ein ehemaliges Mitglied der Piusbruderschaft,
Pater Paul Aulagnier, erst am Dienstag Details über eine mögliche Aussöhnung der Lefebvristen mit dem
Heiligen Stuhl veröffentlicht hat.
Pater Aulagnier – 18 Jahre lang Distriktsoberer der Piusbruderschaft
in Frankreich – erklärte, daß man eine „Apostolische Administratur vom Allerheiligsten Erlöser“ errichten
wolle.
Die Apostolische Administratur würde – nach den Ausführungen von Pater Aulagnier – die Piusbruderschaft
und verschiedene ihr nahestehende Ordensgemeinschaften sowie die in der Ukraine beheimatete byzantinische
Priesterbruderschaft St. Josaphat umfassen.
Als römischer Bezugspunkt
für dieses Ordinariat würde im Vatikan ein von einem Kardinal geleitetes Amt errichtet.
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30 Lesermeinungen
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#34 Agiafortuni 00:43:48 | Donnerstag, 2. Februar 2006
Ansgar ob ich ein Pharisäer bin kann Gott allein beurteilen. Mangelnde Lieber an der Kirche kann man
mir bei Gott nicht vorwerfen, es ist heute nämlich weitaus schwieriger in einer agnostischen Umgebung
den unverfälschten katholischen Glauben zu bekennen, als der modernen Welt um jeden Preis gefallen zu
wollen. Zu Beginn seiner Enzyklika Pascendi fordert der heiligePius X die Gläubigen auf, den Modernisten
zu entlarven. Das bemühe ich mich zu tun, wobei ich keinem Modernisten die ewige Verdamnis sondern die
rechte Einsicht wünsche da nobis in eodem spiritu recta sapere et de eius cosolatione semper gaudere
per Christum Dominum Nostrum
@ Dr. Regazzoni Ihr Kirchenverständnis mutet seltsam an. Gesetzt den Fall, es fänden die von Ihnen behaupteten
Vergewaltigungen der Kirche und des Glaubens tatsächlich statt – muß man der Kirche nicht gerade dann
helfen? Liebt der Christ die geschändete Kreatur nicht noch mehr als die heile? Was sind Sie nur für
ein Christ, der die Kirche im Stich läßt, wenn sie seinen Beistand und seine Treue braucht! Dr. Regazzoni,
Sie scheinen mir ein Vertreter jener Gattung Glaubender zu sein, die sich zu Christi Zeiten Pharisäer
nannte.
#32 Agiafortuni 04:52:32 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Dr. Otterbeck: der angebliche Mangel an Liebe Natürlich liebt man eine vermeintliche Kirche nicht, wo
man nicht wahrhaben will, dass die heilige Messe die unblutige Wiederholung des Sühneopfers Christi am
Kreuze ist, wo man kaum über das Endgericht spricht und wo die Oberhäupter sich dadurch auszeichnen,
dass sie Schuldbekenntnisse ablegen und den Kult des Menschen betreiben
Massenmord-Time @ Marcel: Das Tee-Time-Posting hat mich sehr erheitert. St. Marcel sei Dank, auch wenn
Aureilius, der Humorlose, es nicht gerne sah… @ Laurentius2: Auch sehr nettes Posting! @ Thomas Höck:
Es gibt zwei Grundmöglichkeiten: Den atheistischen Staat (mit Abtreibung, Euthanasie, Ehescheidung, Sexualverziehung,
Kinderfrühkollektivierung, Urknall-Hirnknall-Theorien und anderem pseudowiss. Zeug etc. etc.) und den
religiösen Staat. Letzteren in islamischer oder katholischer Ausprägung (von Ausnahmen abgesehen). Sie
scheinen den atheistischen Massenmord-Staat zu schätzen und den islamistischen herbeizubeten. Irgendwann
werden Sie aufwachen und erkennen, welchen Nonsens Sie von sich geben!
Staat als gemeinschaftlicher Wille des Volkes Also Nationalsozialismus und Kommunismus sind ganz klar
Strömungen der Moderne und Bausteine diese zu vollenden. Ebenso wie Nationalismus, Völkerzerstörung
Sozialismus, Globalismus, Kapitalismus, Kollektivismis, Individualismus und die diversen diesseitigen
Denkversuche. Positive (also nicht despotisch entartete) Staaten, einerlei ob Monarchien Oligarchien oder
Demokratien waren nie talibanartig. Ein Staat und ein Volk (einem Reich eigentlicher Prägung auch mehr
als nur ein Volk) ohne gemeinschaftliche(!) Rückbindung an Höheres kann nicht stabil sein. Staaten (im
positiven Sinn) sind aber auf Dauer ausgelegt. Daher konnte auch das Deutsche Reich nach Luther nicht
mehr lange zusammen halten. Kultur beeinhaltet auch Einheit des gemeinschaftlich Hervorgebrachten. Multikultur
ist daher ein Paradoxon. Es kann und darf zwar niemand zu religiöser Praxis gezwungen werden, sonst wird
ein Staat totalitär. Aber ein Staat ohne Richtschnur für das Handeln der Herrschenden wird zwar anders
aber auch totalitär werden. Ein Staat als gemeinschaftlicher Wille des Volkes kann nur bei einer gemeinsamen
tragenden Religion wirklich + dauerhaft funktionieren. Denn Religion hat immer Auswirkungen in den Alltag
und damit in die Politik. Christentum und Islam in einem Staat kann man sehr ernüchternd in Nigeria studieren.
#25 ottaviani 12:31:26 | Dienstag, 31. Januar 2006
lieber herr höck da ist wohl der wunsch vater des gedankens eines ist aber klar die priesterbruderschaft
wird sich nicht auf den alten ritus beschränken lassen und zu den anderen problemen schweigen
an Höck Lieber Herr Höck, ich fürchte Sie sind noch gefangen in den Tentakeln der Moderne. Was wir
brauchen ist die Überwindung der Moderne. Und damit ist keinerlei Rückwärtsgewandheit gemeint. Im politischen
Sinn haben da die Männer der deutschen Erhebung, die im 20.7.44 gipfelte, großartige Vorarbeit geleistet.
Und im liturgischen Sinn wird es nicht ohne den tridentinischen Ritus gelingen. Und die göttlich offenbarte
Wahrheit ist zeitlos gleich gültig. Der Konservative ist immer vorwärts gerichtet und er ist derjenige,
der die Zukunft am besten gestalten kann. Traditionalismus ist bewahren um des Bewahrens Willen. Klar
das Sie das ablehnen. Das ist zu sehr am Betonkopfsein. Der Konservative bewahrt alles Gute um damit die
Zukunft zu gewinnen, die immer auch Neues bringt. Deswegen finde ich es nicht sinnvoll die Moderne tradieren
zu wollen. Besser ist, im Bewahren dessen was als gut erprobt ist (aber unter Bewahrung nur dessen), die
Moderne zu überwinden. Vokabeln(!!!) wie „Demokratie“ (wurde von den Marxisten okupiert) sind dabei hinderlich.
@ Dr. Otterbeck Absolut d’accord. Viele Anhänger der Pius-Brüder entbehren jeder Leidensfähigkeit,
um ihre Ziele durchzusetzen. Sie verbleiben lieber bequem außerhalb der Kirche, in einer splendid isolation,
die Reflux und Gastritis auslöst. Es verfestigt sich der Eindruck, daß sie die Kirche gar nicht mehr
lieben, deshalb nicht für die Liebe kämpfen wollen. Dabei braucht unsere Kirche eine laute, überzeugende
und mutige traditionelle Stimme. Oder besser: einen ohrenbetäubenden Chor solcher Stimmen.
#21 ottaviani 10:48:06 | Dienstag, 31. Januar 2006
@Dr Otterbeck es ist einfach keine frage der liturgischen toleranz man sieht ja sehr schön wie man mit
der Petrusbruderschaft umgeht von der wahl des generaloberen angefangen bis hin zu den seelsorglichen
möglichkeiten somit gibt es nur eine lösung wenn es eine völlige unabhängikeit von den ortsbischöfen
gibt
#20 Dr. Otterbeck 09:49:02 | Dienstag, 31. Januar 2006
Mit dem Kirchenrecht wäre eine Pastoral der lateinischen Liturgie sehr großzügig zu erreichen. Doch
die Weitergabe des traditionalistischen Weltbildes sucht sich dann neue Kanäle. Nach meiner unmaßgeblichen
Einschätzung ist der politische Traditionalismus viel zu „sauer“ (und lieblos), um mit einer liturgischen
Toleranz zufrieden zu sein. Inzwischen stützt man die unter kreuznett vertretene Weltanschauung schon
mit Kolportagen über etwaige Jugendsünden diverser Päpste. Enthüllungen, welche zuvörderst die Enthüller
enthüllen! Wie wärs denn mal mit investigativer Liebe? „Mon Dieu, je vous aime.“ (T.M., 30.09.1897)
#19 Laurentius2 08:54:38 | Dienstag, 31. Januar 2006
Nunc officium est orare pro unione cattolica et pro pugna contra Modernisticos. Et pro pauperibus Sedicvacantisticis,
qui salutem in ecclesia patiente et debile sed visibile et in papa praesente non vident.
#18 Agiafortuni 00:07:20 | Dienstag, 31. Januar 2006
zur angeblichen Versöhnung Die Sache ist nicht so einfach wie Pater Aulagnier es sich vorstellt. Ich
empfehle die Lektüre der Stellungnahme von SE Bischof Fellay in der Nummer 129 von DICI.
@Marcel Tee trinken und abwarten. Earl Grey please. Nu, un für misch ä Dässchen Goffee, bitte. Mir
sinn immer die, die wardden gönn, weil mer recht ham un die Wohreid wird ehm siegn. @ Catharina, sie
waren wrklich auch schon besser.
Notstand Eigentlich brauccht die Priesterbruderschaft St. Pius X. die EInigung nicht, ist sie doch aufgrund
des vorherrschenden Notstandes zu so ziemlich allen Aufgaben, die in normalen Zeiten vom regulären kirchlichen
Amt ausgeübt werden, befugt. Und selbstverständlich erteilen ihr die Päpste der Vorzeit und alle wirklich
katholischen Päpste der Zukunft dafür die nötigen Erlaubnisse und Vollmachten. Nur die gegenwärtige
Kirchenleitung, verblendet wie sie ist, will und kann das nicht erkennen. Bis zu ihrer Bekehrung (die
dann von den entsprechenden Organen der Priesterbruderschaft St. Pius X. für alle Katholiken verbindlich
festgestellt werden wird – Vorsicht bis dahin vor Täuschungsmanövern!) muß das noch so weitergehen.
Man merkt den Verantwortlichen der kleinen Herde übrigens an, wie sehr sie unter dem Ist-Zustand leiden
und wie gerne sie die Last wieder auf römische Schultern legen würden. Aber es geht halt nicht. Oder
geht es jetzt doch?
@Aurelius Ob Sie es glauben oder nicht, jemand kann sogar ein Heiliger sein, wenn er noch nicht kanonisiert
ist. Oder wollen wir hier den Grundsatz einführen: Wenn er heiliggesprochen ist, die Seele aus dem Fegefeuer
springt!?
@ Marcel Auch St. Marcel wird seine Hand wie bisher über sein Werk halten. „St. Marcel“? Also wenn Sie
damit den exkommunizierten Erzbischof Marcel Lefebvre meinen, dann wird es Sie hart treffen zu erfahren,
daß dieser bisher nicht heilig gesprochen worden ist. Zumindest nicht von der römisch-katholischen Kirche
deren jetziger Papst Benedikt XVI. ist. Aber vielleicht ist er ja mittlerweile von einer anderen Kirche
heiliggesprochen worden. Wundern würd’s mich nicht. Now, anyone for another cup of tea?
ich sag es nochmal wenn man von ro aus versucht theater zu machen wie z.b. bei der wahl des geraloberen
der FSSP packen wir unsere sachen und schaun in 200 jahren wieder vorbei
Tee time Nicht nur Bischof Williamson wird auf diesem Treffen – so es denn zutrifft – wie üblich Klartext
sprechen. Da wäre man gerne als Mäuschen bei. Wir werden beten für die vier Weihbischöfe, Assistenten
und die Distriktsoberen der FSSPX. Auch St. Marcel wird seine Hand wie bisher über sein Werk halten.
Am Ende kommt es in der Kirche so, wie Christus es wünscht – ob es nun 10 Jahre dauert oder 100. Er schütze
Seine Kirche. Tee trinken und abwarten. Earl Grey please.
Ach, die Armen Wegen ihrer Romtreue wurde die FSSP jahrelang gedemütigt und geknebelt, Deshalb laufen
die FSSP-Priester all so gebückt rum? Von wem wurden sie denn geknebelt, wenn nicht von den Ortsbischöfen,
die sie nicht wollten, wenn nicht die FSSPX in der Nähe war, der sie die Gläubigen wegfischen sollten.
das ordinariat nun daher das Amt in Rom das sich die Bruderschaften nicht in die Haare kriegen wichtig
ist daß wenn die Sache scheitert die FSSPX ja wieder gehen kann
@Toby Die FSSP (Petrusbruderschaft) wird, wie ich auf kreuz.net lesen konnte, nicht mit der FSSPX „vereinigt“
in der gleichen Apostolischen Administratur, sondern lediglich dem gleichen römischen „Ordinariat“ unterstehen,
aber von der angeblichen „Administration Apostolique du Saint-Sauveur“ (FSSPX), und der 2002 errichteten
Administration von Campos getrennt bleiben. Die Nachricht der Versammlungen in Frankreich der FSSPX-Leitung,
kommt mir als höchstinteressant vor. An diesem Zeitpunkt. Die Nachricht stammt übrigens nicht direkt
von NovusOrdoWatch.org, sondern von angelqueen.org und eigentlich der französischen Quelle www.csi-diffusion.orgwww.csi-diffusion.org/, die im vergangenen Sommer auch bereits lange vorher – als erste! – die Privataudienz
von Bischof Fellay FSSPX und P. Schmidberger bei Benedikt XVI. bekanntgab.
vorsichtig optimistisch Sagen wir mal so, ich bin vorsichtig optimistisch. Bevor solch ein Schritt wirklich
geschieht gibt es eine Beratung mit der gesamten Bruderschaft, wo Weihbischof Fellay jeden einzelnen Priester
dazu befragen wird. Und da man in Sachen Abkommen mit Rom eher vorsichtig ist, denk ich man braucht die
Meldung jetzt nicht überbewerten. Vor allem mal an Euch, liebes kreuz.net selber gerichtet, es ist immer
wichtig liebe Redakteure dass die Quelle bekannt ist, sonst sieht es so aus als hätten wir was zu verbergen
oder es sei nur etwas gerüchtemäßiges, ominöses… Das schadet diesem gut katholischen Narichtenforum!!!
Wieder zum Thema: Ich denke dass es sich um ein Sondierungstreffen handelt, in welchem die letzten Ereignisse
in Rom ausführlich erörtert werden und die zukünftigen Schritte abgewogen werden, damit alle an einem
Strang ziehen. Dann kann es auch zu keinerlei Spaltung in der Sache kommen und man ist gegen äußere
Keilspitzen des Bösen gewappneter. Vor allem rufe ich euch liebe Leser zum inständigen Gebet auf, für
die Priesterbruderschaft und das dieser Weg einmal ein segensreichen Ausgang für die Erneuerung der Kirche
werden wird.
Ein Treppenwitz: FSSPX & FSSP Eine sehr interessante Vorstellung – die FSSPX und die FSSP zukünftig vereint
unter dem gemeinsamen Dach einer Apostolischen Administratur, eigentlich ein Treppenwitz: Wegen ihrer
Romtreue wurde die FSSP jahrelang gedemütigt und geknebelt, und jetzt soll der große Durchbruch kommen
mit Hilfe der FSSPX, von der man sich einst wegen deren mangelnden Romtreue (unerlaubte Bishcofsweihen
usw.) getrennt hatte. Das soll einer noch verstehen ,,,,
@ Gotthard Die Fotos dieser wunderlichen Veranstaltung würden Sie verstummen lassen, lieber Gotthard.
Ein solcher Nackidei-Auftritt außerhalb dieses Events hätte Kirchenschweizer und Polizei auf den Plan
gerufen – selbst hierzulande. Kein Katholik hat etwas gegen die herrliche Körperlichkeit der Frau, dieses
sichtbare Wunder Gottes – doch in Kirchenräumen ist es Zeichen der Demut, sich zu bedecken. Wohin sollte
alles andere auch führen?
Blasphemie? Eine spärlich bekleidete Frau sollte in dieser „Neuen Meßfeier“ Eva symbolisieren! Eine
Blasphemie! war Eva nun eine Frau oder nicht? Wie kann eine Frau – Geschöpf des guten Gottes eine Blasphemie
sein?
Die Enttäuschung von Campos Daß sich ein so enger Lefebvre-Vertrauter bei der Campos-Unierung gleich
„mitunierte“, ist ja interessant … nun ist er ein Einzelkämpfer, dafür ein Freund der Kurie. Dennoch,
die Photos der Konzelebratioseucharistiefeier mit dem Bischof der brasilianischen Administratur waren
eine Katastrophe für den brasilianischen Traditionalismus – das PIUS X-Mitteilungsblatt brachte eine
Dokumentation: 1. Eine spärlich bekleidete Frau sollte in dieser „Neuen Meßfeier“ Eva symbolisieren!
Eine Blasphemie! 2. Nachher erklärte der brasilianische Traditionsbischof mehrmals, er hätte die Meßzelebration
nur „simuliert“ – alles in einerm der letzteren Pius-Mitteilungsblätter zu finden!
Und woraus schließt kreuz.net, dass sich die FSSPX bewegt? Aus dem Artikel geht nur hervor, dass sich
die hw. und hwst Herrschaften der Priesterbruderschaft St. Pius X. – rein körperlich – nach Frankreich
bewegen. Ob und in welcher Weise sie sich dort inhaltlich bewegen werden, kann naturgemäß noch nicht
vorausgesagt werden und wäre auch der Kategorie „Prophezeiung“ zuzuordnen. Ich „bewege mich“ auch, und
zwar im Kürze zu meinem Hausarzt. Daraus kann nicht geschlossen werden, dass ich mich inhaltlich bewege
oder bewegen werde…