08:09:53 | Dienstag, 31. Januar 2006
Papst kommt nach Österreich + Parkinsonwunder für die Eiligsprechung + Ein neuer Wind + Es wird todernst + Wie Kinderabtreiber Zahlen zinken
Papst kommt nach ÖsterreichÖsterreich. Papst Benedikt XVI. wird im September 2007 den österreichischen
Wallfahrtsort Mariazell besuchen. Das erzählte der Präsident des österreichischen Nationalrates, Andreas
Khol, am gestrigen Montag den Medien nach einer Privataudienz beim Papst. Der Nationalrat ist die Abgeordnetenkammer
der Bundesversammlung des österreichischen Parlaments. Er besteht aus 183 Abgeordneten. Der Nationalratspräsident
zitiert den Heiligen Vater mit den Worten: „Sie wissen, ich liebe Österreich und die Österreicher.“
Im Jahr 2007 wird das 850-Jahr-Jubiläum des Marienheiligtums in Mariazell begangen.
Parkinsonwunder
für die EiligsprechungVatikan. Laut einem Bericht der italienischen Tageszeitung ‘Il Messaggero’ gab
eine französische Klosterschwester an, auf die Fürsprache von Papst Johannes Paul II. von ihrer Parkinsonkrankheit
geheilt worden zu sein. Sie habe nach dem Tod des Papstes im April zu ihm gebetet. Die wissenschaftlich
offensichtlich nicht erklärbare Genesung soll für das Seligsprechungsverfahren für den verstorbenen
Papst verwendet werden. Der dafür zuständige Postulator, Slawomir Oder, kommentierte vor dem italienischen
Staatsfernsehen, daß die Ordensfrau an einer Krankheit litt, „die auch im letzten Lebensabschnitt Johannes
Pauls II. so sehr sichtbar war“.
Ein neuer WindUSA. Das von der Piusbruderschaft in den USA herausgegebene
Monatsmagazin ‘Angelus’ veröffentlichte in seiner Dezember- und Januarausgabe eine zweiteilige Titelgeschichte
zur Bischofsweihe im Neuen Ritus. Die Artikel erklären, warum die katholische Bischofsweihe auch nach
der Liturgiereform noch gültig ist. Die Berichte kommen zu einer Zeit, da die
Aussöhnung der Priesterbruderschaft
St. Pius X. mit dem Vatikan diskutiert wird. Die Lefebvristen lehnen die Sakramentenspendung im reformierten
Ritus ab und fordern die Freigabe der Alten Messe für alle Priester.
Es wird todernstDeutschland.
Der christdemokratische Justizsenator von Hamburg und Verfechter von Euthanasieprogrammen, Roger Kusch,
hat in einem Artikel für die ‘Neue Juristische Wochenschrift’ einen Gesetzesentwurf für die Straffreiheit
der Hilflosentötung
unter bestimmten Bedingungen veröffentlicht. Die „aktuelle Sterbehilfe-Diskussion“
zeige angeblich, wie sehr diese Frage die Menschen beschäftigen würde. Neueren Umfragen zufolge würden
73 beziehungsweise 74 Prozent der Deutschen straffreie Sterbehilfe über das geltende Recht hinaus befürworten.
Etwa zwei Drittel aller Spitalärzte, die mit der Versorgung schwerstkranker Patienten betraut sind, würden
mit dem Verlangen nach Selbstmord konfrontiert. Die Verwendung von manipulierten Statistiken war schon
bei der
Einführung der Kinderabtreibung ein wichtiges Kampfinstrument.
Wie Kinderabtreiber Zahlen zinken
„Die Zahl der Frauen, die in Mexiko jährlich an der Abtreibung sterben, liegt bei ungefähr 100.000.“
(Mexikanischen Institut für Geschlechterkunde, 1989)Die Gesamtzahl der Frauen, die jährlich in Mexiko
zwischen dem 15. und dem 44. Lebensjahr an allen möglichen Todesursachen sterben liegt bei 20.000. (Weltgesundheitsorganisation
1989)
„Mehr als 400.000 Frauen in Brasilien sterben jedes Jahr durch illegale Abtreibungen.“ (Womens
Health & Reproduction Rights, 1991)Gesamtzahl der in Brasilien im gebärfähigen Alter verstorbenen Frauen:
40.000. (Demographisches Jahrbuch der UNO, 1988)
500.000 Frauen sterben jährlich in Indien an illegalen
Abtreibungen.“ (Worldwatch Paper no. 97)Zahl aller Todesfälle bei indischen Frauen im gebärfähigen
Alter: 500.000.
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#6
Ansgar 17:45:03 | Dienstag, 31. Januar 2006
#5
DemonDeLuxe † 17:30:43 | Dienstag, 31. Januar 2006
#4
Ansgar 17:13:25 | Dienstag, 31. Januar 2006
#3
DemonDeLuxe † 13:46:51 | Dienstag, 31. Januar 2006
#2
Benedikt 13:02:21 | Dienstag, 31. Januar 2006
#1
Laurentius2 08:43:34 | Dienstag, 31. Januar 2006