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Dienstag, 31. Januar 2006 10:59
Eine Gruppe „Stamokap“ tritt innerhalb der österreichischen ‘Sozialistischen Jugend’ für eine marxistische Radikalisierung der so schon umstrittenen österreichischen Jungsozialisten ein.
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Mittwoch, 1. März 2006 17:21
Brandenburgis: @Rosalinde
Bloch ist ein schlechter Zeuge, weil sein gesamtes Geschreibsel, vor allem „Prinzip Hoffnung“ nur aus einem Aneinenanderreihen von Gemeinplätzen, Zitaten, Nachgeplappere und Wirrsinn besteht.
Bloch ist der wohl überschätzteste Autor der gesamten marxistischen Szene und dürfte den Nobelpreis für „höheren Blödsinn“ sicher haben.
Donnerstag, 2. Februar 2006 21:38
Rosalinde: Selbst Lenin
hatte prinzipiell nichts gegen G’tt- oder den Glauben an eine Religion, da sie durchaus zum Sozialismus führen kann. Steht, wie so manches erhellende in der Hinsicht, übrigens bei Bloch „Atheismus im Christentum“.

Allerdings ist natürlich die Gleichsetzung G’ttes mit der katholischen Kirche oder der der Popen im zaristischen Russland (darin sozusagen ein Eigentor geschossen…) mit einfachsten Mitteln als Pfaffenbereicherung und Maulkorb fürs Volk zu entlarven. Nichts anderes haben Materialisten aller Couleur seit jeher getan…

@clemens
übrigens steht im gleichen Buch auch ein Artikel zum letzten deutschen Hirtenbrief 1936, da hatte ich Ihnen doch noch eine Quelle angeben wollen…
Mittwoch, 1. Februar 2006 16:58
Elendester Sünder: Frühkirche
Die ersten, glaubensstarken und durch die Verfolgung zusammengeschweißten christlichen Gemeinden waren eine Familie. Es waren Brüder. In Familien hat man natürlicherweise ein gemeinsames Budget. Als sich aber das Christentum zur Massenbewegung und Staatsreligion wandelte, war Eigentumslosigkeit nicht mehr möglich. Daraus aber eine sozialistische Gesinnung der Frühkirche ableiten zu wollen, wäre falsch. Der Sozialismus ist mit dem Katholizismus unvereinbar.

Ich empfehle „Der Ursprung des Christentums“ von Karl Kautsky, neben Marx und Engels einer der Begründer der sozialistischen Ideologie. Dieses sozialistische Machwerk wimmelt von Lügen. Beleidigungen und Tiefschlägen gegen die Kirche und verfehlt absichtlich den Kern der Sache. Es verdeutlicht die eigentliche Absicht des Sozialismus, nämlich die Rebellion gegen Gott, besser als hundert katholische Beiträge in einem kontroversen Internetzforum.
Mittwoch, 1. Februar 2006 16:44
überproportional braun haben Landwirte und Angestellte gewählt.

Genauer: Protestantische Landwirte und Angestellte. Für den katholischen Bereich trifft dies nicht zu!
Mittwoch, 1. Februar 2006 16:29
DemonDeLuxe †: @Elendester Sünder
„Die Kirche hat das notwendige Mittel zum Heil
Die Kirche hat das notwendige Mittel zum Heil. Das beinhaltet auch beispielsweise die „soziale Frage“.“


Das ist ja interessant… dann können Sie doch sicher auch erklären, wie es kommt, dass sich über die größten Zeiträume der Geschichte die Pfaffen immer dicht um die herrschaftlichen Fressnäpfe drängten, statt die „soziale Frage“ zu beantworten?
Mittwoch, 1. Februar 2006 16:24
Rosalinde: @benedikt78
ist in etwa das gleiche, nur ist beim einen die Klasse, beim anderen die Rasse das Fundament der Ideologie

Der Unterschied besteht darin, daß die Rede von einer Arbeiterklasse auf der industriellen Realität des 19. Jahrhunderts beruht. Und nicht umsonst fanden sich die Arbeiter traditionell im Kommunismus und der Sozialdemokratie wieder. Dagegen die Angestellten, weil sie sich partout nicht mit den „proletarischen Massen“ identifizieren wollten, aber dennoch in ähnlichem Elend lebten, den Rassenwahn als Abfuhr benötigten. Es reicht sich die Wahlergebnisse vom 30. Januar 33 anzusehen- relativ zum eigenen Bevölkerungsanteil überproportional braun haben Landwirte und Angestellte gewählt.
Mittwoch, 1. Februar 2006 15:21
Elendester Sünder: Die Kirche hat das notwendige Mittel zum Heil
Die Kirche hat das notwendige Mittel zum Heil. Das beinhaltet auch beispielsweise die „soziale Frage“.

Der Sozialismus ist teuflischen Ursprungs und führt in einen Teufelskreis. Ich möchte das kurz anhand eines Beispieles zeigen: Wir haben heute in der BRD eine hohe Arbeitslosigkeit. Weil die sozialen Lohnnebenkosten so exorbitant gestiegen sind, können es sich Arbeitgeber kaum noch leisten, offizielle Beschäftigungsverhältnisse einzugehen. Weil wir so viele Arbeitslose haben, werden die Lohnnebenkosten nicht gesenkt, sondern noch weiter gesteigert, wodurch noch weniger Leute eingestellt werden usw.

Das ganze Übel begann mit erst mit der falschen Aufklärung im 19. Jhdt., als die Freimaurerei die Herrschaft über die europäischen Staaten errang, als christliche Prinzipien über Bord geworfen wurden und durch die massenhafte Vernichtung von Handwerker-Existenzen durch die kapitalistische Massenproduktion ein gewaltiges, leicht von sozialistischen Lügenverheißungen beeinflußbares Proletariat entstand.
Mittwoch, 1. Februar 2006 15:10
methusalix †: @bendikt78
Benedikt78: Kann mir jemand einen Philosoph nennen…der wirklich alles falsch gedacht hat? Es gibt keinen! In jedem noch so abwegigen Standpunkt stecken wahre Teile.

Hier stimme ich Ihnen vollkommen zu! Nicht einmal der gute alte Augustinus hat mit seiner Sexualneurose alles auf die Reihe gebracht, aber sein „Gottesstaat“ ist klasse!
Mittwoch, 1. Februar 2006 09:44
Benedikt78: Kann mir jemand einen Philosoph nennen…
der wirklich alles falsch gedacht hat? Es gibt keinen! In jedem noch so abwegigen Standpunkt stecken wahre Teile. Das gilt auch für den Kommunismus oder den Nationalsozialismus (ist in etwa das gleiche, nur ist beim einen die Klasse, beim anderen die Rasse das Fundament der Ideologie). Ich halte es deshalb für grundfalsch, wenn man beim Kommunismus die „guten Ideen“ hervorhebt.

Merke: Den Teufel überwindet man nicht indem man ihm die Klauen streichelt!!!

Der nächste Schritt – gleich nach dem Beteuern der „guten Ideen“ – ist, dass man sagt, dass die Ideen nicht richtig umgesetzt wurden. Und voila, sind wir wieder da, wo wir bereits waren: Im real existierenden Sozialismus!

Noch was zum Inhalt:

die Errungenschaften der Castro-Diktatur im „sozialistischen Vorzeigeprojekt Kuba“

Wenn dort die Bürger nicht unter staatlicher Duldung einen funktionierenden Schwarzmarkt errichtet hätten, wäre Kuba ein Massengrab!

„Strategie und Taktik der revolutionären Bewegung“ oder über „Sozialismus in Asien“

Man könnte auch Kambodscha erwähnen. 1/3 der Einwohner ermordet oder verhungert, weil der Kommunist Pol Pot mit seinen roten Khmern an die Macht kamen.
Mittwoch, 1. Februar 2006 02:23
Uwe Schmidt: Marxismus
Marx hat viel richtiges, aber auch viel Unrichtiges geschrieben. So hat beispielsweise der große kath. Sozialethiker Neull-Bräuning einmal gesagt, dass „wir alle auf Marx fußen“. Dennoch muss der Christ natürlich besonders den atheistischen Kommunismus ablehnen, aber ein christlicher Sozialismus mit starkem Staat und breiter Unterstützung für die Armen und Unterprivilegierten ist durchaus OK und sogar wünschenswert.
Dienstag, 31. Januar 2006 21:29
Elendester Sünder: Zu Kurt Usar
Zu Recht betitelst du deinen Beitrag als „überflüssig“.

mitnichten schließen sich sozialismus und christentum aus
Wenn du wenigstens eines von beiden verstündest, sähest du das anders.

die labour party z.b. besteht seit ihrer gründung zu gut 50% aus deklarierten christen,auch in deutschland ist das nicht selten,
Ich weiß, daß das nicht selten ist, deshalb haben wir ja so viele Luschen in allen Ständen.

können sie mir das bitte erklären mit onan,dem barbaren,ich hätte gerne gelacht…stehe auf der leitung
Meinetwegen. Ich wollte erst schreiben Onan, der Wic****, schrieb dann aber in Anlehnung an „Conan, der Barbar“ „Onan, der Barbar“.
Dienstag, 31. Januar 2006 20:50
kurt usar: überflüssiger beitrag
werter sünder
ad 1) können sie mir das bitte erklären mit onan,dem barbaren,ich hätte gerne gelacht…stehe auf der leitung
ad 2) mitnichten schließen sich sozialismus und christentum aus
die labour party z.b. besteht seit ihrer gründung zu gut 50% aus deklarierten christen,auch in deutschland ist das nicht selten,in österreich wegen des unseligen ständestaats leider weniger
ad 3) halte ich den ganzhen artikel auf einer theologischen seite für deplaziert.
Dienstag, 31. Januar 2006 19:08
Elendester Sünder: Onan, der Barbar
Wir können uns auf dieser Welt zwei entgegengesetzten, einander ausschließenden Standpunkten zuwenden, nämlich entweder dem Katholizismus oder dem Sozialismus. Jemand, dem beide bekannt sind, der sich aber nicht klar und unmißverständlich zu entweder dem einen oder dem anderen bekennt, ist weder heiß noch kalt, sondern lau.
Dienstag, 31. Januar 2006 19:03
Benedikt: @ Onan
Der Bezug zu meinem Beitrag ist mir nicht klar. Ich hatte gefragt, wie man eine Staatsform präferieren kann, die nach eigener Aussage gar nicht real existieren kann. Was bevorzugt man dann eigentlich im Endeffekt? Gar keine Staat oder wie? Das bleibt unklar.

In meinem Beitrag steht auch nicht, dass ich für den Raubtier-Kapitalismus bin. Bezüglich dessen kann man unserem Staat keinen Vorwurf machen. Wer nicht kann, der fällt ins soziale Netz. Das gibts im Raubtier-Kapitalismus nicht.
Dienstag, 31. Januar 2006 18:55
Onan †: nein…
der Kapitalismus hat nur zwei möglichkeiten in seiner jetztigen ausprägung.
entweder er endet in einer Oligarchie oder in einer Revolution sobald wenige alles haben und alle wenig…

als christ eigentlich eine untragbare situation…
Dienstag, 31. Januar 2006 18:42
Benedikt: @ Onan
Ihre Argumentation ist ziemlich unlogisch. Wie kann eine „nicht umsetzbare Staatsidee“ besser sein, als eine funktionierende? Die Nicht-Umsetzbarkeit des Marxismus führt doch geradewegs immer in den Kommunismus, wie man ihn real-existierend kennen gelernt hat. D.h.: Der Marxismus hat jeweils nur für eine logische Sekunde existiert, danach wurde daraus der Bolschewismus/ Leninismus/ Stalinismus/ real-existierende Sozialismus etc… Daraus folgt, dass er die schlechteste Staatsidee ist, weil er eben nur eine Idee und nichts weiter ist. Bei der Beurteilung von Staatsformen sollte man sich vielleicht auf umsetzbare Konzepte beschränken.
Dienstag, 31. Januar 2006 18:34
Yersinia: wer von den in diesem Forum Postenden
kann arbeitslos werden? – wer hat schon einmal wirkliche Notlage erlebt?
Dienstag, 31. Januar 2006 18:32
Onan †: Volksblatt…
ist eine durch und durch VP-Zeitung.
Was dieses Blatt über die SJ schreibt ist also anzuzweifeln.

Man sollte aber differenzieren:
– Kommunismus ist schlecht, das hat er auch bewiesen.
– Marxismus wäre nicht schlecht, aber weil er die Intelligenz und das verantwortungsvolle Denken des einzelnen benötigt nicht umsetzbar.

aber immer noch besser als hemmungsloser Kapitalismus der Menschen nur als „Human Resources“ betrachtet, oder ein Kirchenstaat.

zuwenig und zuviel, das ist des narren ziel…
Dienstag, 31. Januar 2006 14:46
Ein „Daemon“ weiß es nicht, nämlich Düdelidü…
Dienstag, 31. Januar 2006 12:43
Palma: Weltherrschaft?
Jeder Dämon weiß, daß einzig Jesus Christus Herrscher dieser Welt ist.
Wieviel Seelen lassen sich noch heute von seiner Liebe weg-verführen!!!
Dienstag, 31. Januar 2006 11:44
Augustinus: Das Schlimme
… an der SJ ist, dass sie kein radikaler Außenflügel der SPÖ ist, sondern der Stammkader der österreichischen Sozialisten. Der Kommunismus ist nach wie vor innerhalb der politischen Diskussion voll salonfähig, trotz aller Verbrechen und Irrtümer. Das „Kommunistische Manifest“ liegt in jedem durchschnittlichen Buchhandel zum Verkauf bereit.

Letztes Jahr fand im Sommer in Linz eine „Friedenswerkstatt“ Veranstaltung statt, eine Art Präsentation verschiedenster kommunistischer und radikal sozialistischer Gruppen und Anliegen. Einschlägige Lektüre über kommunistische „Helden“, auch Lektüre gegen österr. Abtreibungsgegner war zu finden. Mit dabei- ohne erwähnenswerte Distanz zu den Kommunisten: Die Kath. Jugend KJ Oberösterreich und die Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung KAB waren mit passender Lektüre vertreten. Eine interessante Kombination…

LG Augustinus
Dienstag, 31. Januar 2006 11:35
ottaviani: mein gott
das ist eben kosequent
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