Eine Gruppe „Stamokap“ tritt innerhalb der österreichischen ‘Sozialistischen Jugend’ für eine marxistische Radikalisierung der so schon umstrittenen österreichischen Jungsozialisten ein.
(kreuz.net, Linz) Finstere Gestalten wie Wladimir Iljitsch Uljanow genannt Lenin († 1924), Karl Marx († 1883)
und Friedrich Engels († 1895) halten in der ‘Sozialdemokratischen Partei Österreichs’ offenbar wieder
Einzug.
Das berichtete das täglich in Linz erscheinende „Neue Volksblatt“ am 24. Januar.
Historiker
gehen davon aus, daß dem Marxismus in weniger als 70 Jahren über 100 Millionen Menschen zum Opfer fielen.
Initiator dieses bedrohlichen Kultes ist eine sogenannte „Stamokap-Strömung“ innerhalb der ‘Sozialistischen
Jugend’. Die ‘Sozialistischen Jugend’ ist eine extremistische Nachwuchsorganisation der SPÖ.
„Stamokap“
hat sich offenbar zum Ziel gesetzt, der ‘Sozialistischen Jugend’ eine „klare und deutliche revolutionäre
und marxistische Orientierung“ zu verpassen.
Der Ausdruck Stamokap bedeutet „Staatsmonopolkapitalismus“.
Er geht auf den sowjetischen Diktator und Völkermörder Wladimir Uljanow zurück und besagt, daß Staat,
Monopolkonzerne und Kapital zusammenwachsen und die Weltherrschaft übernehmen.
Diese Theorie gehört
zu den Dogmen kommunistischer Parteiprogramme.
Der Anführer von „Stamokap“ innerhalb der Sozialistischen
Jugend ist nicht irgendein verwirrter sozialistischer Hinterbänkler, sondern ein SPÖ-Gemeinderat im
Bezirk Amstetten.
Die niederösterreichische Stadt Amstetten befindet sich zwischen St. Pölten und Linz.
Eine bedrohliche Radikalisierung der Jungsozialisten in Richtung Kommunismus kommt auch im Seminarprogramm
der „Stamokap-Strömung“ zum Ausdruck.
Dort gibt es Workshops über kommunistische Ideologen und Verbrecher,
über die Errungenschaften der Castro-Diktatur im „sozialistischen Vorzeigeprojekt Kuba“, über „Strategie
und Taktik der revolutionären Bewegung“ oder über „Sozialismus in Asien“ – gemeint sind die totalitären
Regime in China und Vietnam.
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22 Lesermeinungen
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@Rosalinde Bloch ist ein schlechter Zeuge, weil sein gesamtes Geschreibsel, vor allem „Prinzip Hoffnung“
nur aus einem Aneinenanderreihen von Gemeinplätzen, Zitaten, Nachgeplappere und Wirrsinn besteht. Bloch
ist der wohl überschätzteste Autor der gesamten marxistischen Szene und dürfte den Nobelpreis für
„höheren Blödsinn“ sicher haben.
#21 Rosalinde 21:38:41 | Donnerstag, 2. Februar 2006
Selbst Lenin hatte prinzipiell nichts gegen G’tt- oder den Glauben an eine Religion, da sie durchaus zum
Sozialismus führen kann. Steht, wie so manches erhellende in der Hinsicht, übrigens bei Bloch „Atheismus
im Christentum“. Allerdings ist natürlich die Gleichsetzung G’ttes mit der katholischen Kirche oder der
der Popen im zaristischen Russland (darin sozusagen ein Eigentor geschossen…) mit einfachsten Mitteln
als Pfaffenbereicherung und Maulkorb fürs Volk zu entlarven. Nichts anderes haben Materialisten aller
Couleur seit jeher getan… @clemens übrigens steht im gleichen Buch auch ein Artikel zum letzten deutschen
Hirtenbrief 1936, da hatte ich Ihnen doch noch eine Quelle angeben wollen…
Frühkirche Die ersten, glaubensstarken und durch die Verfolgung zusammengeschweißten christlichen Gemeinden
waren eine Familie. Es waren Brüder. In Familien hat man natürlicherweise ein gemeinsames Budget. Als
sich aber das Christentum zur Massenbewegung und Staatsreligion wandelte, war Eigentumslosigkeit nicht
mehr möglich. Daraus aber eine sozialistische Gesinnung der Frühkirche ableiten zu wollen, wäre falsch.
Der Sozialismus ist mit dem Katholizismus unvereinbar. Ich empfehle „Der Ursprung des Christentums“ von
Karl Kautsky, neben Marx und Engels einer der Begründer der sozialistischen Ideologie. Dieses sozialistische
Machwerk wimmelt von Lügen. Beleidigungen und Tiefschlägen gegen die Kirche und verfehlt absichtlich
den Kern der Sache. Es verdeutlicht die eigentliche Absicht des Sozialismus, nämlich die Rebellion gegen
Gott, besser als hundert katholische Beiträge in einem kontroversen Internetzforum.
@ Rosalinde überproportional braun haben Landwirte und Angestellte gewählt. Genauer: Protestantische
Landwirte und Angestellte. Für den katholischen Bereich trifft dies nicht zu!
#18 DemonDeLuxe † 16:29:26 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@Elendester Sünder „Die Kirche hat das notwendige Mittel zum Heil Die Kirche hat das notwendige Mittel
zum Heil. Das beinhaltet auch beispielsweise die „soziale Frage“.“ Das ist ja interessant… dann können
Sie doch sicher auch erklären, wie es kommt, dass sich über die größten Zeiträume der Geschichte
die Pfaffen immer dicht um die herrschaftlichen Fressnäpfe drängten, statt die „soziale Frage“ zu beantworten?
#17 Rosalinde 16:24:38 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@benedikt78 ist in etwa das gleiche, nur ist beim einen die Klasse, beim anderen die Rasse das Fundament
der Ideologie Der Unterschied besteht darin, daß die Rede von einer Arbeiterklasse auf der industriellen
Realität des 19. Jahrhunderts beruht. Und nicht umsonst fanden sich die Arbeiter traditionell im Kommunismus
und der Sozialdemokratie wieder. Dagegen die Angestellten, weil sie sich partout nicht mit den „proletarischen
Massen“ identifizieren wollten, aber dennoch in ähnlichem Elend lebten, den Rassenwahn als Abfuhr benötigten.
Es reicht sich die Wahlergebnisse vom 30. Januar 33 anzusehen- relativ zum eigenen Bevölkerungsanteil
überproportional braun haben Landwirte und Angestellte gewählt.
Die Kirche hat das notwendige Mittel zum Heil Die Kirche hat das notwendige Mittel zum Heil. Das beinhaltet
auch beispielsweise die „soziale Frage“. Der Sozialismus ist teuflischen Ursprungs und führt in einen
Teufelskreis. Ich möchte das kurz anhand eines Beispieles zeigen: Wir haben heute in der BRD eine hohe
Arbeitslosigkeit. Weil die sozialen Lohnnebenkosten so exorbitant gestiegen sind, können es sich Arbeitgeber
kaum noch leisten, offizielle Beschäftigungsverhältnisse einzugehen. Weil wir so viele Arbeitslose haben,
werden die Lohnnebenkosten nicht gesenkt, sondern noch weiter gesteigert, wodurch noch weniger Leute eingestellt
werden usw. Das ganze Übel begann mit erst mit der falschen Aufklärung im 19. Jhdt., als die Freimaurerei
die Herrschaft über die europäischen Staaten errang, als christliche Prinzipien über Bord geworfen
wurden und durch die massenhafte Vernichtung von Handwerker-Existenzen durch die kapitalistische Massenproduktion
ein gewaltiges, leicht von sozialistischen Lügenverheißungen beeinflußbares Proletariat entstand.
#15 methusalix † 15:10:04 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@bendikt78 Benedikt78: Kann mir jemand einen Philosoph nennen…der wirklich alles falsch gedacht hat?
Es gibt keinen! In jedem noch so abwegigen Standpunkt stecken wahre Teile. Hier stimme ich Ihnen vollkommen
zu! Nicht einmal der gute alte Augustinus hat mit seiner Sexualneurose alles auf die Reihe gebracht, aber
sein „Gottesstaat“ ist klasse!
#14 Benedikt78 09:44:12 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Kann mir jemand einen Philosoph nennen… der wirklich alles falsch gedacht hat? Es gibt keinen! In jedem
noch so abwegigen Standpunkt stecken wahre Teile. Das gilt auch für den Kommunismus oder den Nationalsozialismus
(ist in etwa das gleiche, nur ist beim einen die Klasse, beim anderen die Rasse das Fundament der Ideologie).
Ich halte es deshalb für grundfalsch, wenn man beim Kommunismus die „guten Ideen“ hervorhebt. Merke:
Den Teufel überwindet man nicht indem man ihm die Klauen streichelt!!! Der nächste Schritt – gleich
nach dem Beteuern der „guten Ideen“ – ist, dass man sagt, dass die Ideen nicht richtig umgesetzt wurden.
Und voila, sind wir wieder da, wo wir bereits waren: Im real existierenden Sozialismus! Noch was zum Inhalt:
die Errungenschaften der Castro-Diktatur im „sozialistischen Vorzeigeprojekt Kuba“ Wenn dort die Bürger
nicht unter staatlicher Duldung einen funktionierenden Schwarzmarkt errichtet hätten, wäre Kuba ein
Massengrab! „Strategie und Taktik der revolutionären Bewegung“ oder über „Sozialismus in Asien“ Man
könnte auch Kambodscha erwähnen. 1/3 der Einwohner ermordet oder verhungert, weil der Kommunist Pol
Pot mit seinen roten Khmern an die Macht kamen.
#13 Uwe Schmidt 02:23:40 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Marxismus Marx hat viel richtiges, aber auch viel Unrichtiges geschrieben. So hat beispielsweise der große
kath. Sozialethiker Neull-Bräuning einmal gesagt, dass „wir alle auf Marx fußen“. Dennoch muss der Christ
natürlich besonders den atheistischen Kommunismus ablehnen, aber ein christlicher Sozialismus mit starkem
Staat und breiter Unterstützung für die Armen und Unterprivilegierten ist durchaus OK und sogar wünschenswert.
Zu Kurt Usar Zu Recht betitelst du deinen Beitrag als „überflüssig“. mitnichten schließen sich sozialismus
und christentum aus Wenn du wenigstens eines von beiden verstündest, sähest du das anders. die labour
party z.b. besteht seit ihrer gründung zu gut 50% aus deklarierten christen,auch in deutschland ist das
nicht selten, Ich weiß, daß das nicht selten ist, deshalb haben wir ja so viele Luschen in allen Ständen.
können sie mir das bitte erklären mit onan,dem barbaren,ich hätte gerne gelacht…stehe auf der leitung
Meinetwegen. Ich wollte erst schreiben Onan, der Wic****, schrieb dann aber in Anlehnung an „Conan, der
Barbar“ „Onan, der Barbar“.
#11 kurt usar 20:50:09 | Dienstag, 31. Januar 2006
überflüssiger beitrag werter sünder ad 1) können sie mir das bitte erklären mit onan,dem barbaren,ich
hätte gerne gelacht…stehe auf der leitung ad 2) mitnichten schließen sich sozialismus und christentum
aus die labour party z.b. besteht seit ihrer gründung zu gut 50% aus deklarierten christen,auch in deutschland
ist das nicht selten,in österreich wegen des unseligen ständestaats leider weniger ad 3) halte ich den
ganzhen artikel auf einer theologischen seite für deplaziert.
Onan, der Barbar Wir können uns auf dieser Welt zwei entgegengesetzten, einander ausschließenden Standpunkten
zuwenden, nämlich entweder dem Katholizismus oder dem Sozialismus. Jemand, dem beide bekannt sind, der
sich aber nicht klar und unmißverständlich zu entweder dem einen oder dem anderen bekennt, ist weder
heiß noch kalt, sondern lau.
@ Onan Der Bezug zu meinem Beitrag ist mir nicht klar. Ich hatte gefragt, wie man eine Staatsform präferieren
kann, die nach eigener Aussage gar nicht real existieren kann. Was bevorzugt man dann eigentlich im Endeffekt?
Gar keine Staat oder wie? Das bleibt unklar. In meinem Beitrag steht auch nicht, dass ich für den Raubtier-Kapitalismus
bin. Bezüglich dessen kann man unserem Staat keinen Vorwurf machen. Wer nicht kann, der fällt ins soziale
Netz. Das gibts im Raubtier-Kapitalismus nicht.
nein… der Kapitalismus hat nur zwei möglichkeiten in seiner jetztigen ausprägung. entweder er endet
in einer Oligarchie oder in einer Revolution sobald wenige alles haben und alle wenig… als christ eigentlich
eine untragbare situation…
@ Onan Ihre Argumentation ist ziemlich unlogisch. Wie kann eine „nicht umsetzbare Staatsidee“ besser sein,
als eine funktionierende? Die Nicht-Umsetzbarkeit des Marxismus führt doch geradewegs immer in den Kommunismus,
wie man ihn real-existierend kennen gelernt hat. D.h.: Der Marxismus hat jeweils nur für eine logische
Sekunde existiert, danach wurde daraus der Bolschewismus/ Leninismus/ Stalinismus/ real-existierende Sozialismus
etc… Daraus folgt, dass er die schlechteste Staatsidee ist, weil er eben nur eine Idee und nichts weiter
ist. Bei der Beurteilung von Staatsformen sollte man sich vielleicht auf umsetzbare Konzepte beschränken.
Volksblatt… ist eine durch und durch VP-Zeitung. Was dieses Blatt über die SJ schreibt ist also anzuzweifeln.
Man sollte aber differenzieren: – Kommunismus ist schlecht, das hat er auch bewiesen. – Marxismus wäre
nicht schlecht, aber weil er die Intelligenz und das verantwortungsvolle Denken des einzelnen benötigt
nicht umsetzbar. aber immer noch besser als hemmungsloser Kapitalismus der Menschen nur als „Human Resources“
betrachtet, oder ein Kirchenstaat. zuwenig und zuviel, das ist des narren ziel…
Weltherrschaft? Jeder Dämon weiß, daß einzig Jesus Christus Herrscher dieser Welt ist. Wieviel Seelen
lassen sich noch heute von seiner Liebe weg-verführen!!!
#2 Augustinus 11:44:48 | Dienstag, 31. Januar 2006
Das Schlimme … an der SJ ist, dass sie kein radikaler Außenflügel der SPÖ ist, sondern der Stammkader
der österreichischen Sozialisten. Der Kommunismus ist nach wie vor innerhalb der politischen Diskussion
voll salonfähig, trotz aller Verbrechen und Irrtümer. Das „Kommunistische Manifest“ liegt in jedem durchschnittlichen
Buchhandel zum Verkauf bereit. Letztes Jahr fand im Sommer in Linz eine „Friedenswerkstatt“ Veranstaltung
statt, eine Art Präsentation verschiedenster kommunistischer und radikal sozialistischer Gruppen und
Anliegen. Einschlägige Lektüre über kommunistische „Helden“, auch Lektüre gegen österr. Abtreibungsgegner
war zu finden. Mit dabei- ohne erwähnenswerte Distanz zu den Kommunisten: Die Kath. Jugend KJ Oberösterreich
und die Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung KAB waren mit passender Lektüre vertreten. Eine interessante
Kombination… LG Augustinus