Ein verlachter, verachteter, karrieretechnisch gescheiterter Priester
Wie ein Lauffeuer verbreitete sich am vergangenen Mittwoch in traditionsverbundenen katholischen Kreisen diesseits und jenseits des Atlantiks die Nachricht: Don Gregor ist tot! Von Ralf Siebenbürger, Wien.
(kreuz.net, Wien) Der so Apostrophierte – Hw. Dr. Gregor D. Hesse – war eine der prägnantesten und ungewöhnlichsten
Priestergestalten unserer Tage.
Völlig unerwartet verstarb er am 25. Januar im Alter von 52 Jahren in
Wien. In wenigen Monaten hätte er sein Silbernes Priesterjubiläum gefeiert.
Gregor Hesse wurde am 27.
Juni 1953 in Wien geboren. Väterlicherseits entstammte er einer Orgelbauerfamilie, mütterlicherseits
einer altösterreichischen Offiziersfamilie, in der sich über die Jahrhunderte alle unter dem Banner
des Doppeladlers lebenden Nationalitäten gemischt hatten.
Sein Vater war Richter, sein Onkel, Prälat
Erwin Hesse, war der legendäre Pfarrer von St. Rochus in Wien.
Nach einigen Semestern des Technik- und
Wirtschaftsstudiums in Wien spürte Gregor Hesse die Berufung zum Priestertum und ging nach Rom.
Dort
studierte er an der Universität der Dominikaner – am ‘Angelicum’ – Theologie und Kirchenrecht. In seiner
Dissertation beschäftigte er sich mit der Theologie des englischen Schriftstellers und Philosophen Gilbert
Keith Chesterton.
Am 21. November 1981 empfing er im Petersdom in Rom die Priesterweihe durch den nachmaligen
Kurienkardinal und Präfekten der Apostolischen Signatur, Mons. Aurelio Sabattani.
Von 1986 bis 1988
wirkte er als Privatsekretär des österreichischen Kurienkardinals Alfons Maria Stickler, von 1988 bis
1991 als Sekretär des Archivio Segreto Vaticano, des Päpstlichen Geheimarchivs.
Rund ein Jahr nach
seiner Priesterweihe begannen seine Skrupel bei der Zelebration der Liturgie nach dem Novus Ordo so groß
zu werden, daß er fortan ausschließlich nach dem überlieferten Römischen – dem sogenannten Tridentinischen
Ritus – zelebrierte.
Ein Grund seiner Vorbehalte war ein Schlüsselerlebnis, das sein Onkel – der Prälat –
in den 40er Jahren gehabt hatte. Er führte damals ein Streitgespräch mit einem deklarierten Freimaurer,
der ihm erklärte, daß die Kirche in einigen Jahren in eine mit den Grundsätzen der Freimaurerei vereinbare
Allerweltsreligion umgewandelt werden würde und daß auch die Liturgie ihrer heiligen Mysterien entkleidet
und zu einem die Teilnehmer nicht mehr ansprechenden, die Umwandlung des Katholizismus nicht mehr behindernde
Veranstaltung umgewandelt werden würde.
Der Prälat tat diese Ankündigungen zunächst als Hirngespinste
ab.
Als die Jahrzehnte früher von jenem Diskussionspartner des Prälaten angekündigten Entwicklungen
mit der Liturgiereform Einzug hielten, erkannte der Prälat einen Zusammenhang mit jenem Streitgespräch
und wandte sich von der Liturgiereform ab, obwohl er eng mit Pius Parsch befreundet und in den 30er Jahren
ein Vorkämpfer der liturgischen Bewegung gewesen war.
Sein Neffe folgte ihm in seiner Skepsis gegenüber
den Reformen. Selber zum Priester geworden und damit täglich mit den Veränderungen der Liturgie konfrontiert,
gelangte er immer mehr zur Überzeugung, daß es Gott nicht wohlgefällig sein könne, diesen reformierten
Ritus zu zelebrieren.
Zahlreichen jungen Männern, die ähnlich dachten wie er, verhalf er kraft seines
Einflusses zum Priestertum. Die wenigsten von ihnen dankten es ihm.
Auch manches Institut, an dem heute
die traditionelle Liturgie gepflegt wird, hätte ohne seine Hilfe nicht entstehen können.
Nachdem sich
Kardinal Stickler in den Ruhestand zurückgezogen hatte, stand Hw. Hesse vor der Alternative, kuriale
Speichelleckerei zu betreiben und seine Karriere fortzusetzen oder zu seiner einmal gewonnenen Erkenntnis
zu stehen und ein Leben als verlachter, verachteter, karrieretechnisch „gescheiterter“ Priester ohne gesichertes
Einkommen fortzusetzen.
Er entschied sich für den unbequemeren, ihm aber ehrenwerter erscheinenden zweiten
Weg und kehrte nach Wien zurück, wo damals noch seine gehbehinderte Mutter lebte, die er bis zu ihrem
Tod im Jahr 1995 pflegte.
Da in der Diözesanseelsorge in Österreich kein Platz für einen Priester
war – und ist – der ausschließlich den überlieferten Ritus pflegt, waren seine Jahre seit der Rückkehr
nach Wien vor allem von wissenschaftlichen Studien und Übersetzungsarbeiten geprägt.
Zahlreiche Vortragsreisen
führten ihn durch Europa und Nordamerika.
Der Priesterbruderschaft St. Pius X. stand Dr. Gregor Hesse
nach den Bischofsweihen von Ecône vorerst ablehnend gegenüber.
Langjährige und eingehende Studien
ließen ihn immer mehr zur Überzeugung gelangen, daß die Bischofsweihen von Ecône nicht nur kirchenrechtlich
zulässig, sondern sogar notwendig gewesen seien.
In den letzten Jahren nahm er zur Piusbruderschaft
wieder eine sehr kritische Haltung ein, weil er gewisse Tendenzen in der Führungsriege der Bruderschaft
als unkirchlich ablehnte – was ihn jedoch nicht daran hinderte, mit einigen Mitgliedern der Bruderschaft
bis zu seinem Tod in bestem Einvernehmen zu stehen.
Zuletzt arbeitete er in seiner Studierstube im Wiener
Stadtteil Gersthof an der Frage der Liebe als dritter Fakultät der menschlichen Seele neben Intellekt
und Wille.
In den ersten Minuten des Festtages von Pauli Bekehrung erlag er einer zum plötzlichen Tode
führenden Erkrankung.
Das der liturgischen Tradition verbundene Lager hat in Hw. Hesse einen seiner
originellsten Köpfe verloren. Jene, die ihm näher standen, betrauern einen aufmerksamen Seelsorger,
einen verehrten Lehrmeister und einen aufrichtigen Freund.
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84 Lesermeinungen
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#87 Sulpicius 22:13:00 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Requiem Am Donnerstag, 16. Februar 2006, wird in Wien der jüngst verstorbene Priester Dr. Dr. Gregor
D. Hesse zu Grabe getragen. Die sterbliche Hülle wird am Donnerstag, dem 16. Februar, ab 12.00 Uhr in
der Kirche zum hl. Karl Borromäus (Luegerkirche) auf dem Wiener Zentralfriedhof, XI., Simmeringer Hauptstraße
234, aufgebahrt. Um 14.00 wird das hl. Opfer für die Seelenruhe des verstorbenen Priesters dargebracht.
Anschließend findet das Begräbnis statt. Wir bitten die Priester um ein Memento für den verstorbenen
Mitbruder, die Gläubigen um ihr Gebet. Requiem aeternam, dona ei, Domine, et lux perpetua luceat ei.
Requiescat in pace. Amen. „Gott, du hast unter den Nachfolgern der Apostel im Priesteramt deinen Diener
Gregor mit der priesterlichen Würde ausgezeichnet; darum bitten wir: er möge mit ihnen zu ewiger Gemeinschaft
vereinigt werden.“
@ Stadler Ja, dann leiten Sie doch mal den Verstoß gegen Satz 16 des Syllabus her (abgesehen davon, dass
es eine gewagte und durch nichts belegbare Behauptung der Sedisvakantisten ist, dass ein Verstoß des
Papstes gegen den Syllabus ein Schisma begründet). Unablässig aber verkündet die Kirche und muß sie
verkündigen Christus, der ist „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6), in dem die Menschen die
Fülle des religiösen Lebens finden, in dem Gott alles mit sich versöhnt hat (Nostra Aetate 2). Klingt
nicht wirklich wie: „Die Menschen können im Kult jedweder Religion den Weg zum ewigen Heil finden und
das ewige Heil erlangen.“ (Irrtum Nr. 16). Nostra Aetate erkennt lediglich das Suchen der anderen nach
dem Heil an, aber nicht, dass sie dieses in ihrer Religion auch finden. Sie intendiert vielmehr, dass
eine ernsthafte Suche geradewegs zur Kirche führt. Nostra Aetate schiebt aber gewissen religiösen Hasspredigten
einen Riegel vor. Vielleicht bedauern Sie ja in Wirklichkeit DAS.
#85 Malachias † 13:33:35 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Welteinheitskultur, Welteinheitsreligion Dass das 2. Vatikanische Konzil einen Traditionsbruch schlechthin
bedeutet, der der Gründung einer neuen Kirche/Religion gleichkommt, dürfte allen, die mit einigermaßen
offenen Augen durch die Welt gehen, klar sein. Die Geheimgesellschaften verlieren für mich dann ihren
weltanschaulich „neutralen“ Charakter, wenn sie in ihren Zielsetzungen und ihrem Gebaren zu einem Ersatz
der einen wahren, katholischen und apostolischen Religion werden. Vieles spricht dafür, dass es die schon
zu Beginn des 20. Jahrhunderts festzustellenden Pläne und Bestrebungen des zionistisch-talmudistischen
Judentums und ihrer Handlanger in den Logen, eine Welteinheitskultur und -religion mit eben dem Judentum
als führender Macht zu schaffen, tatsächlich gibt. Für die weltliche, kulturell-politisch-wirtschafltiche
Seite sind der US-Imperialismus und die Globalisierung, für die geistlich-theologische Seite die Anerkennung
und Förderung des Judentums als gleichberechtigter Religion neben dem Christentum durch die Konzilskirche
und ihre Theologen und „Päpste“ deutliche Beweis dafür.
#84 R.B.Stadler 09:14:35 | Mittwoch, 8. Februar 2006
Sacaerdos Grüß Gott, es genügt eine Irrlehre im V2 nachzuweisen um zu behaupten, daß Montini kein
Papst war. Lesen Sie den 16 Satz im Sylabus, das genügt um Roncalli bis Papparatzi als falsche Päpste
und Häretiker zu entlarven. Wer daran zweifelt, der glaubt nicht an die Irrtumslosigkeit der Kirche,
die Irrtumsfreiheit der Konzilien und an das unfehlbare Lehramt der Kirche, das Papsttum. Wer V2 bejaht,
ist in einer anderen „Kirche“ gelandet, der ist außerhalb der katholisch-apostolischen Kirche. Die Kirche
ist da wo die Lehre geglaubt und gelebt wird, da wo das Gegenteil davon getan wird, da ist die Gegenkirche.
Willkommen ihr V2-Mitglieder in der Gegenkirche, bei euren Gegenpäpsten, mit euerer Gegenlehre, euerer
Gegenmesse und euren Gegensakramenten, euren Gegengesetzen. Die FSSPX bejaht diese Gegenkirche, deshalb
ist sie im Sinne der katholisch-apostolischen Kirche schismatisch-häretisch. Für alle die mehr Wissen
wollen, lesen sie Fortes in Fide. Der Sedisvakantismus stellt diese Tatsache nur fest, er ist keine Lehre,
da er sich nicht von der Lehre der katholisch-apostolischen Kirche weg bewegt, sondern auf ihr ruht.Noch
ein Zitat von Lefebvre von 1979,„diese neue Kirche des V2 hat ein Bastard Konzil, eine Bastard Lehre,
eine Bastard Messe, Bastard Priester und Bastard Sakramente“. Mein Zusatz, Bastard Päpste hat er vergessen.
In Christo, Roland Stadler
@ Malachias Ich glaube eher, dass schon zur Amtszweit der vorkonziliaren Päpste in der Kirche mehr unterhöhlt
war, als sich dass so mancher Traditionalist heute eingestehen will. Was bringt ein Anti-Freimaurerparagraph
im CIC, wenn es schon zuvor ein Freimaurer gar auf den Papstthron geschafft haben soll? Scheinbar gibt
es immer noch Leute, die glauben, man könne mit ein paar Paragraphen die Welt verbessern.
#81 Malachias † 00:04:49 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@Benedikt Ach, Freimaurer-Kardinäle gibts erst seit 1983? Sie haben meine Beiträge nicht richtig gelesen.
Ich sprach nur davon, dass der neue CIC von 1983 keinen Kanon mehr zu diesem Thema enthält. Wie in vielen
anderen Fragen war auch (und gerade?!) hier schon vor der Novellierung eine starke Diskrepanz zwischen
Gesetzesbuchstabe und gelebter Wirklichkeit zu verzeichnen… Vielleicht war dies ja auch der Grund für
die Novellierung, die offensichtlich – wiederum wie viele andere – zwar dem vielbeschworenen „Geist des
Konzils“ entspricht, dem von den vorkonziliaren Päpsten Gelehrten aber diametral entgegensteht… Es
soll Leute geben, die glauben jede Scharlatanerie. Es soll Leute geben, die glauben, es wären (12!) Menschen
auf dem Mond gewesen, Ratzinger wäre Papst und George W. Bush ein vorbildlicher Christ…
@ Malachias Das Freimaurerverbot ist im neuen kirchlichen Gesetzbuch (Codex Iuris Canonici) von 1983 nicht
mehr enthalten. Aus gutem Grund: Das hätte früher oder später zahlreichen Kurienkardinälen, die alle
Logenmitglieder sind (im Vatikan soll es insgesamt vier Logen geben), ihren Stuhl gekostet. Ach, Freimaurer-Kardinäle
gibts erst seit 1983? Wie konnte der von Pius XII. ernannte Kardinal Angelo Guiseppe Roncalli dann in
Ihrer Story Freimaurer bzw Rosenkreuzer sein? Demnach gibts keine Sedisvakanz?? Albino Luciani, diesen
Augiasstall auszumisten, hat er allem Anschein nach mit seinem Leben büßen müssen (vgl. Yallop, Im
Namen Gottes! Ja, es soll Leute geben, die glauben jede Scharlatanerie.
@ demon Abschreiben aus Wikipedia und sich daraus einen flotten Reim machen, reicht bei einer solchen
teils kirchenrechtlichen, teils sakramententheologischen Frage nicht aus. Ob sich jemand „selbst exkommuniziert“,
hat nicht ausschließlich seine Ursache darin, ob derjenige aus der Kirche „austreten“ will. „Schwer sündige“
Akte schließen per se zumindest vom Kommunionempfang aus. Und zwar so lange wie man in der so geschaffenen
als „schwer sündig“ qualifizierten Realität verharrt und nicht wieder sakramental rekonziliiert ist.
Bedenken Sie, dass die Glaubenskongregation einen Negativbescheid zur Loge gegeben hat, ebenso hierzulande
die Gesamtheit der deutschen Bischöfe, und wenden Sie das mal auf den Fall eines „kath.“ Logenbruders
an. Dann klingelt’s hoffentlich.
#78 DemonDeLuxe † 13:53:50 | Dienstag, 7. Februar 2006
@Dassel Die Freimaurer werden in den kirchlichen Vorschriften nicht mehr expressis verbis genannt. Kardinal
Ratzinger hatte allerdings klar gemacht, dass eine Mitgliedschaft dennoch für einen Katholiken eine „schwere
Sünde“ sei, deren freiwillige Begehung quasi eine „Selbstexkommunikation“ bedeutet. Das ist allerdings
reichlich akademisch; wer gläubiger Katholik UND Freimaurer ist, der wird das mit seinem Gott schon abgemacht
haben und sich selbstverständlich NICHT „selbst exkommunizieren“ (hätte er das vor, so würde er ja
eines von beidem lassen) oder – nach eigenem Verständnis – „schwer sündigen“. Die Ansicht des heutigen
Papstes ist ja auch nicht verbindlich; letztendlich besagt sein Kommentar nur: „Ich mag die Freimaurer
nicht, aber wir werden nicht einschreiten.
#77 Malachias † 11:13:31 | Dienstag, 7. Februar 2006
Fehlerkorrektur, Freimaurerverbot im CIC In meinen letzten Beitrag hatte sich ein Fehler eingeschlichen:
In dem Satz „Insofern darf man Sie als Katholik nur meiden und verabscheuen“ muss „sie“ klein geschrieben
werden. @DDL: Hoffe, Sie fühlten sich dadurch nicht persönlich angegriffen! @Dassel: Das Freimaurerverbot
ist im neuen kirchlichen Gesetzbuch (Codex Iuris Canonici) von 1983 nicht mehr enthalten. Aus gutem Grund:
Das hätte früher oder später zahlreichen Kurienkardinälen, die alle Logenmitglieder sind (im Vatikan
soll es insgesamt vier Logen geben), ihren Stuhl gekostet. Den Versuch des einzigen „unabhängigen“ nachkonziliaren
„Papstes“, Albino Luciani, diesen Augiasstall auszumisten, hat er allem Anschein nach mit seinem Leben
büßen müssen (vgl. Yallop, Im Namen Gottes!)…
Exkommuniziert? @gotthard: Das glaube ich kaum: NPD-Wähler sind automatisch exkommuniziert?Das entsprechende
Dekret würde ich gerne sehen!!! @demondeluxe:Dafür sind meines Wissens Freimaurer automatisch exkommuniziert!
Oder wurden die entsprechenden Bestimmungen schon aufgehoben?
„Irrlehre des Sedisvakantismus“ Wenn ich geschrieben habe, der Sedisvakantismus sei eine Irrlehre, so
habe ich mich zugegebenermassen verkürzt und damit missverständlich ausgedrückt. Der Sedisvakantismus
ist nicht in dem Sinne eine Irrlehre, dass die Behauptung, ein häretischer Papst sei nicht mehr Papst,
in sich eine Irrlehre sei. Bedeutende Theologen hielten dies für grundsätzlich möglich. Ob dies jemals
eintreten wird, ist eine andere Frage. Uns stellt sich hier konkret die Frage, ob die Päpste seit dem
letzten Konzil Häretiker sind, wie die sogenannten „Sedisvakantisten“ (unter ihnen Lingen) behaupten.
Diese Behauptung ist für mich klarerweise ein Irrtum. Deshalb hängen Lingen und seine Gesinnungsgenossen
einem Irrtum an. Strenggenommen darf man ihnen also nicht Häresie vorwerfen , sondern eine falsche Anwendung
einer zumindest möglichen These in einem konkreten Fall.
#74 DemonDeLuxe † 01:33:24 | Dienstag, 7. Februar 2006
@Malachias Würden Sie bitte aufhören, hier derartigen QUATSCH zu verbreiten? Freimaurer sind religiös
undgebunden bzw. tolerant (lies: Mitglieder jeder Religion können Freimaurer werden) – Freimaurerei ist
KEINE Religion, und schon gar nicht „zionistisch“. Wer sich allerdings als NPD-Fan outet und allen Ernstes
den plumpen Blödsinn von den „Protokollen der Weisen von Zion“ nachquasselt, ist nicht wirklich ernstzunehmen
(machen Sie sich ‘mal schlau, Mann – die Protokolle sind eine weiterverwurstete SATIRE, die nur von Leuten
einer bestimmten Denkart und -schlichtheit für bare Münze genommen werden… die sind so authentisch
wie das Necronomicon). [v.d.Red.zens.]
Raus hier! Wer Mitglied der NPD ist, ist automatisch exkommuniziert … denn diese Gruppierung ist menschenverachtend
und unchristlich … wie Dein Posting ja zeigt.
#71 Malachias † 22:12:25 | Montag, 6. Februar 2006
@DDL: Freimaurer Die Freimaurer gehören zu den Geheimgesellschaften, d.h. zu wie der Name schon sagt
im Geheimen wirkenden Gesellschaften. Sie sind – wie auch die talmudistisch-zionistischen Juden, die aufs
engst mit ihnen zusammenwirken (Musterbeispiel: B’nai b’rith) – in der Neuzeit insbesondere für die Revolutionen
und alles Grausame in deren Gefolge verantwortlich. Letztlich beabsichtigen Sie eine Zerstörung sowohl
der Katholischen Kirche als auch der Nationalstaaten mit dem Ziel einer vom Judentum beherrschten Welteinheitskultur
und -religion. Alles bestens schon in den „Protokollen der Weisen von Zion“ dokumentiert… Insofern darf
man Sie als Katholik nur meiden und verabscheuen. Wer anderes vertritt, ist ein Diener Satans. @Wunderkind:
Ich mag auch Bier, bevorzuge als Partei (hier in Deutschland) aber die NPD!
@DemonDeLuxe Übrigens: Freimaurerei und Christentum widersprechen sich überhaupt nicht. Oh doch! Denn
die Grundannahme der Freimaurerei ist der Relativismus. Der christliche Glaube lehrt jedoch, dass es nur
in Jesus Christus das Heil gibt – in keinem anderen!
#68 DemonDeLuxe † 21:39:05 | Montag, 6. Februar 2006
@Malachias So, und jetzt lesen Sie ‘mal für ein paar Wochen etwas anderes als „Illuminatus“ und „Sakrileg“,
ja? Scheint ja üble Auswirkungen auf Ihre Psyche zu haben. Übrigens: Freimaurerei und Christentum widersprechen
sich überhaupt nicht. Von den Freimaurern aus ohnehin nicht, und selbst die katholische Kirche stellt
es letzten Endes dem Urteil des Einzelnen anheim; zwar wird es als „sündhaft“ angesehen, Freimaurer zu
sein (warum genau, weiß wohl irgendwie niemand so recht), aber ist eine Gewissensentscheidung. Insofern
könnte durchaus auch ein späterer Papst Freimaurer sein. Ist ohnehin lustig, was manche religiösen
Fanatiker so alles in die Freimaurerei hindeindeuten…
@Malachias Derartige Behauptungen sind völlig unhaltbar! Offenbar brauchen die Vertreter des Sedisvakantismus
derartige abstruse Theorien, um ihren Standpunkt begründen zu können. Alles angeführten Päpste standen
treu im katholischen Glauben und gehörten selbstverständlich nicht irgendeiner glaubensfeindlichen Vereinigung
an!
#65 Malachias † 21:15:21 | Montag, 6. Februar 2006
@ottaviani Kennen Sie denn nicht „Die Prophezeiungen Johannes’ XXIII.“ von Pier Carpi? Darin beschreibt
Roncalli, wie er in die Rosenkreuzerloge aufgenommen wird. Für Roncalli steht somit fest, dass er Freimaurer/Rosenkreuzer
war. Was Montini/„Paul VI.“ betrifft, war er zumindest zeitweise in einer Loge. Sicher ist bei ihm aber,
dass er – wie auch Wojtyla – Volljude (Sohn einer Jüdin) war, was die Erklärung für die fatalen Fehlentscheidungen
der beiden zumindest hinsichtlich des Verhältnissses der Kath./Konzils-Kirche zum Judentum betrifft…
Und dann sehen Sie sich nur einmal das Wappen von JP2 an: Das dicke „Kreuz“ erinnert doch an zwei Winkel,
das „M“ an zwei Zirkel… Und die Farben? (Gelb und blau) Typisch freimaurerisch!!
#63 Malachias † 20:49:41 | Montag, 6. Februar 2006
@Rudolphus: (Nach)konziliare „Päpste“ Alle „Päpste“ seit Roncalli/„Johannes XXIII.“ waren zum Zeitpunkt
ihrer Wahl nachweislich entweder Mitglieder von Freimaurerlogen (Roncalli, Montini) oder Häretiker (Wojtyla,
Ratzinger), möglicherweise auch beides. Ersteres zog nach altem Kirchenrecht (CIC 1917) ipso facto eine
Exkommunikation nach sich, ein Exkommunizierter kann aber nicht zum Papst gewählt werden; Zweiteres ist
schon deshalb ein Hinderungsgrund für eine Wahl zum Oberhaupt der Katholischen Kirche, weil ein Irrgläubiger
nicht Mitglied der wahren Kirche Jesu Christi sein kann. Das Gegenteil wäre zu beweisen.
Erzbischof Lefebvre: Sedisvakantismus falsch Die Stellungnahme des Erzbischofes wurde in dem 100-Jahre-Erzbischof-Marcel-Lefebvre-Jubiläumsmitteilungsblatt
der Pius-X-Bruderschaft abgedruckt: Darin zeigt Mons. Lefebvre klar auf, wie widersinnig der Sedisvakantismus
ist: 1. Es gibt keine Instanz, die den Papst als formalen Irrlehrer verurteilen könnte. 2. Wie käme
die Wahl des Nachfolgers eines Papstes zustande, der sein Amt verloren hat?
#61 Malachias † 18:49:58 | Montag, 6. Februar 2006
@sacerdos helveticus: Sedisvakantismus eine Irrlehre? Ihre Behauptung, beim sog. Sedisvakantimus handle
es sich um eine „Irrlehre“, sollten Sie bitteschön auch belegen! So viel ich diese Strömung bisher kenne,
ist sie nichts anderes als ein auf die Spitze getriebener Traditionalismus à la Erzbischof Marcel Lefebvre,
der – entgegen anderslautenden Behauptungen durch Vertreter/Anhänger der Piusbruderschaft -mindestens
bis zur Wahl von JP2 ebenfalls von heftigen Zweifeln am Papstsein der „Konzilspäpste“ geplagt wurde…
Das Aufzeigen häretischer Züge am Vatikanum II und seinen Theologen (an ihrer Spitze Joseph Ratzinger)
durch den Erzbischof und zahlreiche andere traditionalistische und sedisvakantischtische Theolog(inne)n
konnte bis heute noch von niemand wirksam entkräftet resp. widerlegt werden. Nicht der Sedisvakantismus
ist als Irrlehre anzusehen, sondern mit dem Heiligen Papst Pius X. der Modernismus, dem das besagte Konzil,
seine Theologen und Päpste in geradezu schamloser Weise erlegen sind.
@sacerdos Er weigerte sich dann, das Abschlusszeugnis aus der Hand des Bischofs (gleichzeitig Grosskanzler
der Hochschule) entgegenzunehmen und ging an jenem Abschlussabend Pizza essen. Hmm, schmunzeln mußte
ich trotz allem. Ich habe mir mein Zeugnis auch mit der Post zustellen lassen…
Lingen schlägt um sich Die Impertinenz des Herrn Lingen zeigt sich wieder einmal. Nur weil ich eine Aussage
bezüglich der Gültigkeit seiner Priesterweihe in Frage stellte, tituliert er mich als Laien („laicus
helveticus“). Wenn Herr Stadler Herrn Lingen beispringt, und behauptet, dass meine Behauptung, Lingen
wurde aus dem Priesterseminar entlassen, eine Verleumdung sei, so ist zu sagen: Es ist unter jenen, die
damals mit ihm im Priesterseminar waren, bekannt, dass er in jenen zwei Jahren, die er dort verbrachte,
sich von einem konservativen Seminaristen mit Opus-Dei-Kontakten über verschiedene Zwischenstufen zu
einem Sedisvakantisten entwickelte und auch in seiner Schlussphase versuchte, Seminaristen von dieser
Irrlehre zu überzeugen. Da er kurz vor der Diplom-Prüfung stand, war der Regens scheinbar bereit, ihn
bis zur Ablegung der Prüfungen im Hause wohnen zu lassen, wenn er künftig keine Seminaristen mehr behelligte.
Er weigerte sich dann, das Abschlusszeugnis aus der Hand des Bischofs (gleichzeitig Grosskanzler der Hochschule)
entgegenzunehmen und ging an jenem Abschlussabend Pizza essen.
@ P. Lingen: Null komma Josef Argumente Jedenfalls ist gem. kirchlicher Lehre die Wirksamkeit der Sakramente
unabhängig von der Rechtgläubigkeit des Spenders. Genau deshalb sind Ihre „Zweifel“ an der Gültigkeit
der Bischofsweihe von Erzbischof Lefebvre absurd! Nochmals: Sie messen mit zweierlei Maß! Jemand, der
laufend von „V2-Sekte“ spricht, beklagt sich über die „Fan-Gemeinde“?! Wieder: Messen mit zweierlei Maß!
Dauernd kräftig austeilen und bei entsprechenden Antworten wie eine Mimose herumjammern: Das ist P. Lingen
wie er leibt und lebt! Sie selbst bezeichnen einen katholischen Priester als „böser Sepp“ und rechtfertigen
sich damit, er sei gar kein Priester. Dabei ist eine solche Bezeichnung auch bei Laien keine gute Tat.
Oder basteln Sie da wieder an Ihrem Messen mit zweierlei Maß? Wenn man es Ihnen gleichermaßen zurückgeben
würde und sagen würde: „Der böse Rolf, der kein Priester ist“ – wären Sie wieder furchtbar beleidigt.
Ich glaube, Sie sind aus Ihrer Ideologie heraus überhaupt kommunikationsunfähig. Sie beantworten ja
auch keine Fragen. Der Gatte der Evelin
#57 Pater Lingen 10:20:59 | Samstag, 4. Februar 2006
Evelin oder ihr Gatte (?) a**** Bis jetzt lese ich nur Behauptungen. Wer die Gültigkeit einer katholischen
Bischofsweihe in der Zwischenkriegszeit (Lefebvre) leugnet, kann nicht ernsthaft annehmen, dass irgendein
altkatholischer oder doch V2-naher oder sonst irgendwas Bischof, der jedenfalls nie in offizieller Funktion
für die Hl. Kirche tätig war, gültige Weihen erteilen kann. ****e Logik? Jedenfalls ist gem. kirchlicher
Lehre die Wirksamkeit der Sakramente unabhängig von der Rechtgläubigkeit des Spenders. a**** Nochmals:
Mit Ihrer Ablehnung der Weihen von Hw. Lefebvre zum Bischof haben Sie sich selbst das Urteil gesprochen.
Zweierlei Maß können Sie zwar verwenden, doch werden Sie nicht ernsthaft erwarten können, dass das
von irgendjemand anderer als die fünfköpfigen Fan-Gemeinde von P. Lingen das so nachvollzieht. ****e
„Nochmals“: Getretener Quark wird breit, nicht stark. Diese grenzenlosen Grobianismen gegen einen katholischen
Priester lassen einen sehr starken satanischen Einfluss bei Eve vermuten. Katholische Christen als „Fanclub“
eines Priesters zu bezeichnen, ist nicht mehr als Bagatelldelikt zu entschuldigen. Mag sein, dass Eve
aufgrund der ignorantia affectata für die Wahrheit gar nicht mehr empfänglich ist. Andere sollten dies
als warnendes Beispiel sehen. Wird der Menschensohn noch Glauben finden? Zwar geht es natürlich letztlich
ausschließlich um die Wahrheit, ich gebe aber zu, dass mich die unbändigen Hasstiraden, die kennzeichnend
für die V2-ler sind, auch anwidern.
Zweierlei Maß gibts vielleicht bei P. Lingen @ Stadler: Bis jetzt lese ich nur Behauptungen. Wer die
Gültigkeit einer katholischen Bischofsweihe in der Zwischenkriegszeit (Lefebvre) leugnet, kann nicht
ernsthaft annehmen, dass irgendein altkatholischer oder doch V2-naher oder sonst irgendwas Bischof, der
jedenfalls nie in offizieller Funktion für die Hl. Kirche tätig war, gültige Weihen erteilen kann.
Nochmals: Mit Ihrer Ablehnung der Weihen von Hw. Lefebvre zum Bischof haben Sie sich selbst das Urteil
gesprochen. Zweierlei Maß können Sie zwar verwenden, doch werden Sie nicht ernsthaft erwarten können,
dass das von irgendjemand anderer als die fünfköpfigen Fan-Gemeinde von P. Lingen das so nachvollzieht.
Der Gatte der Evelin
#55 R.B.Stadler 23:48:52 | Freitag, 3. Februar 2006
Gatte Grüß Gott, mir liegt ein Kopie des Originalschreibens zur Priesterweihe von Pater Lingen durch
Bischof Schmitz vor. Warum streiten Sie um Dinge die Zweifelsfrei bewiesen sind. Es wäre besser Sie würden
sich um die Erkenntnis der Ungültigkeit der V2-Weihen bemühen, dann hätten Sie noch eine Chance, daß
Sie sich Bekehren könnten. Der Weihbischof Gnädinger war mir und meinem Schwiegervater persönlich bekannt,
ebenso sein Sekretär. Wenn Gnädinger, der der V2-Ideologie anhing, Bischof Schmitz als solchen Ansprach,
dann hat es seine Gründe. Wie gesagt es fehlt an Logik, Sachlichkeit und Wahrheit in diesem Forum. Fragen
Sie in Freiburg nach, dort wird man Ihnen genaue Antworten auf die Gültigkeit der Bischofsweihe von B.
Schmitz und der Priesterweihe von Pater Lingen geben. Ebenso können Sie von dort auch einen Bescheid
zur Ungültigkeit der V2-Weihen bekommen, Sie müssen nur nach einem dogmatischen Beweis für deren angebliche
Gültigkeit nachfragen. Mir wurde er bis heute nicht vorgelegt, Zolitsch sei nur ausgerastet, habe ich
aus dem Ordinariat erfahren. In Christo, Roland Stadler
@ Stadler wer hier Pius X. bemüht. muß sich klar darüber sein, daß er von seinen Priestern den Antimodernisteneid
abverlangt hat. Wie sagte mein Beichtvater Pere Arnette, wer diesen Eid geschworen hat kann und darf V2
nicht annehmen. Also ist doch durch die Scheinpäpste und V2 ein Schisma eingetreten. Fragen Sie Ihren
Beichtvater lieber mal nach dem Unterschied zwischen einer Disziplinarvorschrift und den Entscheidungen
eines Ökumenischen Konzils. Dann wird die Reihenfolge schnell klar. Leute wie Sie wollen offenbar mit
einer Gemeindesatzung die Verfassung widerlegen. Kein Wunder, dass Sie scheitern.
P. Lingen soll den Dreck vor der eigenen Türe kehren In meinem Text über Bischof Schmitz steht, dass
auch Lefebvre Schmitz als Bischof anerkannte. www.kirchenlehre.com/schmitz.htm Das mag schon sein. Was
daraus nicht bewiesen oder nachprüfbar ist, ist, ob diese Behauptung auch der Wahrheit entspricht. Schmitz
hat mich nach katholischem Ritus mit der vorgeschriebenen Intention geweiht => auch nach Lefebvre-Maßstab
eine gültige Priesterweihe! Bitte Beweise vorlegen! Das Datum der Priesterweihe soll auf der ersten Seite
von KzM drauf sein. Mag sein, jedenfall ist es auf dieser – dutzende Druckseiten umfassenden – „ersten
Seite“ auch mit der „Suchfunktion“ nicht zu finden. Wird auch seine Gründe haben, warum es so gut versteckt
ist. Da es für Normalsterbliche auf der sehr wirren und ungeordneten KzM-Seite nicht lange auszuhalten,
ist es für Normalsterbliche also nicht möglich, das Datum zu finden. Die „Belege“, die die angebliche
Anerkennung von Bischof Schmitz beweisen sollen, sind auf jeden Fall seltsam (Schreiben von irgendeinem
Pfarramt – sind die für Bischofsanerkennungen zuständig?) Wo ist das römische Anerkennungsschreiben?
Was soll die angebliche Anerkennung durch Erzbischof Lefebvre – wenn dieser doch angeblich gar nicht Bischof
ist – nach Lingen-Meinung? Fragen über Fragen: P. Lingen gibt offenkundig keine Antwort und sein Mitstreiter
Stadler ebensowenig… Der Gatte der Evelin
#52 Pater Lingen 21:59:29 | Freitag, 3. Februar 2006
@ mendax helveticus Es stimmt, bei KzM steht, dass ich „(nach eigener Schilderung) schon im Priesterseminar
negativ aufgefallen war und kurz vor Beendigung des Studiums des Hauses verwiesen wurde“. www.kirchenlehre.com/edit0014.htm
Aber das ist eben ein Zitat einer Lüge von kath.net! Und im selben Text steht ja auch: „Die altbekannten
Lügen, wir seien des Seminars verwiesen worden, während man sich in Wahrheit dort fast ein Bein ausgerissen
hat, um uns doch noch als V2-„Priester“ einzukassieren, wurden schon zurückgewiesen. Wir haben z.B. nach
den Tobsuchtsanfällen von Peter Henrici (s. „Henrici und die Verkündigung“, Nachrichten v. 28.05.2000)
Wolfgang Haas ausdrücklich gefragt, ob wir noch in Chur Priester werden könnten, und das hat uns Haas
auch ausdrücklich bestätigt!“ S. ferner die schon hochnotpeinlich wirkenden Einschleim- bis Bestechungsversuche
der Churer Leitung, um mich vom Katholizismus abzubringen, z.B. www.kirchenlehre.com/miksch.htm Wenn der
laicus helveticus mir „Sandmännchen“-Allüren andichtet, darf man doch wohl fragen, mit welchem Recht
er so offenkundige Verleumdungen à la „Rauswurf“ aus Chur hier zum Besten gibt. Dass sich so ein notorischer
Lügner als „sacerdos“ verkauft, bestätigt nur die sonstigen Erfahrungen mit V2-„Priestern“.
#51 R.B.Stadler 21:56:45 | Freitag, 3. Februar 2006
laicus …Vier Jahre später aber war Herr Lingen noch Seminarist in einem Schweizer Priesterseminar,
wo ihn der Regens entliess, da er begann, Mitseminaristen im Sinne des Sedisvakantismus zu beeinflussen…
Kann der Herr Laicus dies mit einem Schreiben des Regens belegen, wenn nein, ist seine Behauptung eine
Verleumdung gegenüber dem Priester Pater Lingen, eine staatlich wie kirchlich zu ahnende Straftat. Priester,
solange sie die Lehre der katholisch-apostolischen Kirche und deren Kirchenrecht von 1917 verteidigen,
in so laikaler Weise anzupöbeln ist nicht nur eines Rauswurf aus dem Forum würdig, sodern wird in Zukunft
auch mit dem nötigen Strafmaß geahndet werden. Weiterhin muß sich der Herr Laicus darüber klarsein,
daß das kirchliche Strafmaß, der Verlust der Heiligmachenden Gnade, die er wohl nie besessen hat, nach
sich zieht. Eine kurze Anmerkung zu den Beiträgen, Sachlichkeit und Wahrheit sind den meisten Forumsteilnehmern
fremd. Sie tun das was auch ihre V2-Prälaten tun, verleumden, lügen und betrügen. Als aufrechter Konvertit
und Katholik, muß ich mich nicht hinter einem Pseudonym verstecken. In Christo, Roland Stadler
#50 Pater Lingen 20:36:35 | Freitag, 3. Februar 2006
@laicus helveticus Auf der KzM-Startseite steht das Datum meiner Priesterweihe. In meinem Text über Bischof
Schmitz steht, dass auch Lefebvre Schmitz als Bischof anerkannte. www.kirchenlehre.com/schmitz.htm Schmitz
hat mich nach katholischem Ritus mit der vorgeschriebenen Intention geweiht => auch nach Lefebvre-Maßstab
eine gültige Priesterweihe! Der laicus helveticus muss wohl arge Minderwertigkeitskomplexe haben, dass
er auf solch pathologisch anmutende Grobianismen wie das „Sandmännchen“ verfällt. Nun, in der Tat: „Es
gibt auf Erden keine erhabenere Würde als den Priesterstand Zuerst muss daher den Gläubigen dargelegt
werden, wie gross der Adel und die Erhabenheit dieses Standes ist, wenn wir nämlich seine höchste Stufe,
d.i. das Priestertum betrachten.“ (CR 2,7,2). Man sollte den laicus helveticus endlich sperren.
#49 R.B.Stadler 20:19:54 | Freitag, 3. Februar 2006
Pius X. Grüß Gott, wer hier Pius X. bemüht. muß sich klar darüber sein, daß er von seinen Priestern
den Antimodernisteneid abverlangt hat. Wie sagte mein Beichtvater Pere Arnette, wer diesen Eid geschworen
hat kann und darf V2 nicht annehmen. Also ist doch durch die Scheinpäpste und V2 ein Schisma eingetreten.
Wer behauptet, daß die Änderungen dieser Scheinpäpste im Sinne der katholisch-aopstolischn Kirche geschehen
sind, irrt. Die Kirche kann keine Kehrtwende um 180 Grad machen. Ich empfehle sehr die Lektüre von Grisar
und Denifle, denn nur durch die Beschäftigung mit dem Luthertum, kann man das Schisma erkennen. Wer keine
gültigen Sakramente empfangen hat, der ist auf die Barmherzigkeit Gottes angewiesen. Wenn er als NOM-Priester
tätig war warum dieser Aufstand, er hat sich doch schon selbst gerichtet, Extra ecclessiam nulla salus.
In Christo Roland Stadler
#48 Botschafter 10:30:41 | Freitag, 3. Februar 2006
Heilige Heilige wachsen in Demut und Leiden, nicht in Hochmut und Stolz. Im Appenzellerland (CH) leidet
eine Sühneseele (siehe www.Fatima.ch. Frau Myrtha Maria) seit über 15 Jahren freiwillig für Priester
und Bischöfe, die sich selbst statt Gott in den Mittelpunkt stellen, die die hl. Messe nicht mehr würdig
feiern, die ewigen Gebote Gottes nicht mehr lehren. Erkennt Ihr den Weg?
Herr Lingen als Sandmännchen? Gleich dem Sandmännchen will Herr Lingen den Forumsteilnehmern hier Sand
in die Augen streuen. Er behauptet, dass seineWeihe von EB Lefebvre als gültig anerkannt worden sei.
Wie das möglich ist, scheint mir schleierhaft. Bekanntlich starb der Erzbischof 1991. Vier Jahre später
aber war Herr Lingen noch Seminarist in einem Schweizer Priesterseminar, wo ihn der Regens entliess, da
er begann, Mitseminaristen im Sinne des Sedisvakantismus zu beeinflussen. Herr Lingen, der sonst auf so
präzise Wortwahl Wert legt, hätte sagen müssen, dass scheinbar EB Lefebvre die Priester- und Bischofsweihe
seines Weihespenders (eines Herrrn Schmitz) für gültig hielt, ebenso wohl dessen Wohnsitzdiözese Freiburg
im Breisgau. Bezüglich der Weihe von Herrn Lingen („meine Weihe“ sagt er) hat sich zumindest EB Lefebvre
auf keinen Fall äussern können. Des Weiteren sollte man Herrn Lingen endlich in diesem Forum sperren.
#46 Johannes Auer 11:15:27 | Donnerstag, 2. Februar 2006
Beten nicht schimpfen Das ein angeblicher Priester über einen anderen verstorbenen Priester schimpft
habe ich noch nie erlebt. Ich wünsche P. Lingens einen gnädigen Richter. Insgesamt ist diese Debatte
sehr pietätslos. Wir sollten für seine Seele beten und die Priester sollten für Ihn das hl. Opfer darbringen.
Der Nachruf ist wirklich dankenswert. Nur eine Kritik: …die Führungsriege… ist ein Ausdruck, den
ich nur aus der ehem. DDR kenne: Die SED-Führungsrige. und das stößt mir für die FSSPX bitter auf.
@ P.Lingen Statt dessen nur Terror ohne Ende, incl. Kerker etc. Größter Märthyrer aller Zeiten!! Die
Scheinheiligsprechung steht kurz bevor!
#44 Athanasius 15:23:53 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@Benedikt78 Ihnen schliesse ich mich an. Requiescat in pace. Zum Tode eines so traditionsverbundenen Priesters,
der die Botschaft Fátimas auch wirklich lebte wie man in seinen Beiträgen zum Them Fátima lesen kann,
sollte man eigentlich nur mit Demut schweigen und beten.
#43 Benedikt78 13:32:38 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Hw. Gregor Hesse R.I.P. Wenn nur die Hälfte von dem, was diejenigen, die Hw. Gregor Hesse gekannt haben,
schreiben, dann haben wir nun wirklich einen grossen Mann verloren. Und das noch in einem Alter, in dem
man noch etliche verdiente Jahre vor sich hätte. Überzeugung und Charakterstärke ist in unserer Gesellschaft
wahrlich dünn gesäht. Auch unter den kirchlichen Würdenträger. Mein Beileid! * * * Vielleicht noch
ein Wort zu den Proleten (Namen muss ich keine nennen. Die sind hinlänglich bekannt), die hier das Forum
mit primitiven und unpassenden Einträgen volltexten. Ich habe auch schon einige Male im Forum erwähnt,
dass man sich doch bitte sachlich äussern soll. Es scheint bei einigen leider spurlos vorbei zu gehen.
Vielleicht müssen wir alle uns in Demut üben. Leben wir unseren Glauben und üben wir Mitleid mit denen,
die dieses wunderbare Mysterium nicht miterleben können und dürfen. Auch diesen mein Beileid!
@Stimme aus dem Tradiland Gerade bin ich beim Durchlesen dieses Threads in einem Ihrer Beiträge auf den
Begriff „Pratzenkommunion“ gestoßen. Darf ich daraus schließen, daß man in Ihrer Diktion dann auch
von „Maulkommunion“ oder „Fressenkommunion“ reden darf?
#41 Athanasius 12:23:14 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@Tridentinus Eben, Sie haben Recht und meine Gefühle ausgesprochen. Der Bischof von dem Hw. H. Gregor
Hesse geweiht wurde, wurde selber 1962 geweiht, völlig nach dem alten Ritus. Die Priesterweihe ist auch
im „Novus Ordo“ zweifelsfrei gültig: das „ut“ findet man in der Konjunktiv zurück und wurde im 4. Jh.
auch nicht geschrieben (Leoninisches Sakramentär), und ob ablatiuvs oder genitivus tut nicht zur Sache:
es ist ja ein Faktum, dass auch die Taufe im Form: „In nomine Patria et Filia et Spiritus Sancta“ gültig
ist wenn mit Taufintention gespendet – wie aus den päpstlichen Dokumenten des Mittelalters hervor geht.
Und über die Intention urteilt die Kirche nicht, wenn Form und Materie observiert wurden – muss das Sakrament
als gültig akzeptiert werden(cfr. Leo XIII, Apostolicae Curae). Diese Lehre S.H. Leo XIII. wirft auch
Ihre „Zweifel“ an die Gültigkeit der „Lefebvre-Weihen“ in den tiefsten Abgrund der Vergessenheit. @Hw.
H. P. Lingen Ihre Hetze gegen Hw. H. Hesse ist nicht nur frech und unchristlich, sondern – wie jetzt erwiesen –
auch ohne Grund. Sichselbst und die eigene Priesterweihe in diesem Thread zu behandeln, heisst wie bereits
gesagt: Egozentrismus. Ich verstehe, dass Sie sich in der Isolation so entwickelt haben, aber mit schlechtem –
auch rein menschlichem – Benehmen macht man es sich halt selber schwierig. Ich kenne zwei sedisvakantistische
Priester, die aber alle sehr liebwürdig sind im Gespräch.
#40 Tridentinus 11:56:15 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Zur Information an (H.).H. Lingen DDr. Hesse empfing die Priesterweihe von einem Bischof, der seinerseits
vor 1968 konsekriert worden war. Die Weihe erfolgte im Novus Ordo, jedoch vollständig in Latein. Pius
XII. hat für den römischen Ritus (!) den Wortlaut der sakramentalen Form von Bischofsweihe, Priesterweihe
und Diakonatsweihe dogmatisch definiert (in Sacramentum Ordinis aus 1947). Paul VI. hat für den Novus
Ordo diese Definition nicht strikt beachtet: Am geringfügigsten waren die Änderungen beim Diakonat,
hier war nur die Reihenfolge einzelner Wörter von ihm vertauscht worden. Die Form, die er für die Priesterweihe
festlegte, erreicht den wesentlichen Sinn der römischen Form. Im konkreten Fall braucht die Bischofsweihe
nicht diskutiert zu werden, da der weihende Bischof eben vor 1968 konsekriert worden war. Also ist die
Weihe, von der wir hier handeln, zweifelsfrei gültig. Allerdings haben wir auch den Beweis, daß der
Novus Ordo nicht den römischen Ritus repräsentiert, denn dann hätte Paul VI. mindestens die von Pius
XII. für den Ritus Romanus maßgebliche Definition aus 1947 beachten und den Wortlaut der sakramentalen
Formen von Bischofs-, Priester-, und Bischofsweihe unverändert übernehmen müssen. So erscheint die
NO-Liturgie als gültig, zugleich als nicht römisch! Problematischer ist die Frage der Gültigkeit der
Bischofsweihe im reformierten Ritus; hier (im Falle DDr. Hesses) nicht relevant.
Meister Lingen Einfach nur staunenswert – dieser Egozentrismus. Ein Kosmos im Kleinen. Hallo? Es geht
hier um Don Gregor Hesse und nicht um Herrn Lingen.
#37 Pater Lingen 11:00:28 | Mittwoch, 1. Februar 2006
„Rev. Gregory Hesse has died“ „Rev. Gregory Hesse has died“ Das steht derzeit auf novusordowatch zu lesen.
Vorher stand dort „Rev. Gregory Hesse R.I.P.“, also bevor ich den Autor zu Hesse befragt habe. Da Hesse
1981 „geweiht“ wurde, obendrein im Petersdom, kann man wohl nur eine Novus-Ordo-„Weihe“ annehmen, insofern
kann ich nicht nachvollziehen, weswegen der Autor von novusordowatch ihn als „Rev.“ bezeichnet. Und wenn
auch nur die Hälfte von dem stimmt, was der Autor mir über Hesse berichtet hat, steht Hesses Heiligsprechung
wohl nicht unmittelbar bevor. Meine Bedenken hinsichtlich Hesse sind keine „Pietätslosigkeit“. Wer einer
glaubensfeindlichen Gemeinschaft angehört, steht außerhalb der Kirche. „Extra ecclesiam nulla salus.“
Das ist Dogma. Mich hingegen als „Donatisten“ oder überhaupt als Häretiker zu verleumden, ist definitiv
inakzeptabel. Bezeichnenderweise verzichten die Verleumder hartnäckig darauf, eine ordentliche Begründung
für diese ungeheuerlichen Anschuldigung zu liefern, obwohl ich seit Jahren immer wieder betone, dass
ich mich sofort Neu-Rom unterwerfe – wenn entsprechende Argumente gegen mich resp. für Neu-Rom vorliegen.
Statt dessen nur Terror ohne Ende, incl. Kerker etc. Zu meiner eigenen Weihe, die sowohl von der katholischen
Kirche als auch von Lefebvre himself als auch von Neu-Rom ausdrücklich als gültig bestätigt wurde,
verweise ich auf die einschlägigen Texte bei KzM: www.kirchenlehre.com/schmitz.htm www.kirchenlehre.com/heller.pdf
Ich wundere … … mich nun eigentlich schon nicht mehr. Den Verstorbenen werden – im Unterschied zu
mir – die meisten hier Diskutierenden nicht gekannt haben. Dennoch möchte man sich unter einigermaßen
zivilisierten Menschen (von Katholiken nicht zu reden) wenigstens soviel Pietät erwarten, daß wenigstens
bei seinem Nachruf dermaßen läppisch boshafte Kommentare zu Don Gregors Person und seinem Priestertum
unterblieben, wie man sie hier von manchen findet. Die Anonymität des Forums zeigt ihre enthemmende Wirkung.
#35 Athanasius 10:18:00 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Jetzt reicht es… Hw. H. Lingen: Sie sind hier ausserordentlich frech! Sie reagieren hier unter einem
Beitrag, dass über einen verstorbenen grossen Priester geht und Sie benützen die Gelegenheit nicht um
für sein Seelenheil zu beten oder auch lediglich ein ‘R.I.P’ hier zu schreiben, sondern immer wieder
damit Sie sichselbst auf den Thron erheben können und anderen Vorwürfe machen zu können. Welch eine
Unverschämtheit. Sie müssen mal lernen, wann Sie besser schweigen und wann nicht. Ihre Referenz nach
DDr. Rama P. Coomaraswamy ist wertlos. Coomaraswamy ist ein guter Kardiologe, aber seine Studien zur „Ungültigkeit“
der „V2-Weihen“ reichen nicht aus. Jüngst ist er auch dazu übergegangen das adjektiv „zweifelhaft“ zu
verwenden. Die Priesterweihe nach dem 1.4.1969 ist immer noch gültig, da die essentielle Form „Da in
hunc famulum tuum…ut“ nur so geändert wurde „Da in hoc famulo tuo…“ ohne ut, aber mit Konjunktiv.
Nach Seiner Heiligkeit Papst Pius XII. (Sacramentum Ordinis) muss erwähnt werden die sakramentelle Gnade
die verliehen wird. Das ist auch in der neuen Priesterweihe noch der Fall. Anders ist es bei dem Neuen
Ritus der Bischofsweihe, aber sogar da gibt es Für und Gegenargumente. Ihre Schlussfolgerungen können
Sie aber anderen nicht aufzwingen, da Sie ohne Autorität sind und ohne ordentliche Jurisdiktion!
#34 Tridentinus 10:11:11 | Mittwoch, 1. Februar 2006
„Pater“ Lingens Äußerungen Ich bedauere zutiefst, wenn „Hw.“ Lingen tatsächlich eine gültige Priesterweihe
empfangen haben sollte. Seine Äußerungen über einen Verstorbenen beweisen, daß er zumindest keine
Pietät besitzt. Über seine Pietas maße ich mir kein Urteil an, aber der Zusammenhang zwischen Pietät
und Pietas läßt sie jedenfalls fragwürdig erscheinen.
#32 DemonDeLuxe † 08:20:14 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@Dr. Carlo Regazzoni – Chapeau! „Gäbe es noch Priester vom Format eines heiligen Pius X wären Sie längst
exkommuniziert“ Na, Donnerknispel, das nenn’ ich ein Wort! Ein wahrer Priester muss ja überhaupt mindestens
täglich eine Exkommunikation aussprechen, parbleu! Ach, was sag’ ich – „eine“? Dutzende! Und wenn Sie
dann genug solcher „wahrer Priester“ haben und diese auch recht fleißig sind, dann dauert es nur wenige
Jahrzehnte und der Katholizismus ist auf den kleinen, elitären Zirkel zusammengeschnurrt, als dessen
Exponenten sich manche Heilige von eigenen Gnaden schon heute fühlen und gerieren. Wo kämen wir denn
da auch hin, wenn Kreti und Pleti an den einen Gott glaubten? Da könnte man ja meinen, das sei eine Primitivreligion,
gegründet von Fischern und Zimmerleuten statt von so erhabenen Dottores wie Ihnen! Luia, sog’ i! Sacklzement,
Halleluia!
#31 Agiafortuni 04:41:49 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Gotthard Wenn das Prädikat „unreife“ auf Jemanden zutrifft, dann auf sie, denn mehr als hämische Bemerkungen
über katholische Glaubensschätze sind Sie nicht in der Lage von sich zu geben. Gäbe es noch Priester
vom Format eines heiligen Pius X wären Sie längst exkommuniziert
@ Gotthard Das hast Du knapp und gut gesagt. Als Magister einer Wissenschaft (wers errät, kriegt ein
Gesätzchen), Freund von Lisieux, Sünder und Verklagter, berufe ich mich auf die Himmelsseelenzeugnisse.
Mir wird im Kopf lustig, wenn ich über Don X. lese. Meine Seele wehrt sich. Btw: Versteht sich doch sowieso,
den Herrenleib in größter Ehrfurcht zu empfangen, mit dem Wissen aus der Überzeit; als Christ mit denen
zu leben und zu dulden, die uns himmlisch anschauen –- das ist katholisch. Weshalb die Furcht um die Veruntreuung
des Meßopfers? Vielleicht ist die tatsächliche Verhöhnung im spießbürgerlichen NOM-Amt die Vollendung
der Leiden des wiederkehrenden Christus? Auf die Knie. Und zuerst ich. In der Linken was zu essen, in
der Rechten das, was mir Christus, der König gibt. Erzkwark
Gipfel Ob ein Herr Hesse ob seiner Skrupel wegen der derzeitigen Liturgie seinen priesterliche Dienst
aufgibt – ihn mindestens nicht mehr seiner Diözese zur Verfügung stellt – oder ein anderer ob seiner
Skrupel wegen des Zölibatsversprechens … wo ist der unterschied? Herr Hesse kann niemals ein Martyrer
sein, wie hier einige gepostet haben – ein „Martyer der Eucharistie“ ist wohl der Gipfel der Blödheit.
Ich frage mich, wieso Hesse eine Karriere aufgegeben haben soll? Ist ein priesterlicher Bürojob eine
priesterliche Karriere? Warum konnte er nicht Dorfpfarrer sein? Allein wegen seiner angeblichen Skrupel
wegen des allgemein-gültigen Ritus unserer kath. Kirche? Wo ist der Unterschied zwischen einem Priester,
der sein Zölibatsversprechen nicht halten kann und diesem Herrn, der auf einmal entdeckt, das sein Weiheritus
und sein Studienritus und sein Jugendritus häretisch ist? Dieser Herr hätte wegen psychischer Unreife
nicht geweiht werden dürfen. Das sind keinerlei Aussagen über seine menschlichenb Qualitäten
#28 Pater Lingen 22:54:31 | Dienstag, 31. Januar 2006
„traditionsverbunden katholisch“? Ich habe mich als erste Reaktion schon über den Begriff „traditionsverbunden
katholisch“ amüsiert: Gibt es denn „katholisch, aber nicht traditionsverbunden“? Nun, das fällt dann
in die Kategorie V2, aber nur, weil es tatsächlich nicht traditionsverbunden ist und weil es sich widerrechtlich
und rechtsunwirksam als katholisch ausgibt. [v.d.Red.zens.] Zu „Evelins“ Fragen: Diese sind allesamt mit
mehr als erforderlichen Ausführlichkeit bereits beantwortet. Wer die Augen allerdings verschließt, der
sieht nichts. Mein genannter Artikel, der obendrein wahrlich leicht zu finden ist, hat an seiner Aktualität
und Berechtigung nichts eingebüßt. Übrigens hat Oliver Oravec kürzlich einen Lefebvre-„Priester“,
den Polen Trytek, nachgeweiht. Die Ungültigkeit der V2-Weihen wird n.b. auch von V2-Angehörigen selbst
zugegeben, manchmal vielleicht nur mit vorgehaltener Hand. Man lese z.B. Athanasius Kröger in der Una
Voce Korrespondenz. Solide Studien findet man z.B. bei Rama P. Coomaraswamy, The Post-Conciliar Rite of
Orders.
@ Athanasius Nun haben Sie recht, dass bestimmte Sedisvakantisten (zB die die Gültigkeit der Weihe Ebf.
Lefebvres anzweifeln, weil Kard. Liénart Liberal oder Hochgradfreimaurer wäre) es so machen, man kann
es aber nicht auf die ganze Bewegung applizieren. Die wesentlichsten Vertreter des Sedisvakantismus im
deutschsprachigen Raum vertreten die These, Erzbischof Lefebvre sei nicht gültig geweiht. Außer P. Lingen
auch P. Rissling, der mit einigen wesentlichen Sedisvakantistenbischöfen (Pivarunas z.B.) in den USA
verbunden ist. Welche Sedisvakantisten stellen klar, dass EB Lefebvre gütlig geweihter Bischof war? Welcher
Sedisvakantist wäre nicht im fünften Jahrhundert Donatist gewesen und somit gemeinsam mit diesen ausgestorben?
Der Gatte der Evelin
#26 Athanasius 22:23:37 | Dienstag, 31. Januar 2006
Zum Thema… Hw. H. G. Hesse: requiescat in pace. … die sedisvakantistischen Thesen zu Ende, müßte
das katholische Priestertum eigentlich schon zur Zeit der arianischen Krise im wesentlichen erloschen
sein; eine zweifelsfrei feststehende Weihe könnte es jedenfalls heute nirgends mehr geben. Die Pforten
der Hölle hätten also die Kirche schon längst überwunden und das Werk Christi wäre historisch relativ
rasch gescheitert. Daß dies für jegliche katholische Theologie ein Unding ist, braucht nicht weiter
bewiesen zu werden. Den sog. Sedisvakantismus so zu beschreiben, ist unfair zu sein. Die Gültigkeit der
Weihen ist nicht vom Glauben des Spenders abhängig, sondern von der Katholizität des Ritus und die Observanz
der Materie. Sind diese gefolgt, ist das Sakrament als gültig zu betrachten. Immer. Nun haben Sie recht,
dass bestimmte Sedisvakantisten (zB die die Gültigkeit der Weihe Ebf. Lefebvres anzweifeln, weil Kard.
Liénart Liberal oder Hochgradfreimaurer wäre) es so machen, man kann es aber nicht auf die ganze Bewegung
applizieren. Das wäre lügnerisch.
Denkt man … … die sedisvakantistischen Thesen zu Ende, müßte das katholische Priestertum eigentlich
schon zur Zeit der arianischen Krise im wesentlichen erloschen sein; eine zweifelsfrei feststehende Weihe
könnte es jedenfalls heute nirgends mehr geben. Die Pforten der Hölle hätten also die Kirche schon
längst überwunden und das Werk Christi wäre historisch relativ rasch gescheitert. Daß dies für jegliche
katholische Theologie ein Unding ist, braucht nicht weiter bewiesen zu werden.
#24 ottaviani 22:10:42 | Dienstag, 31. Januar 2006
Lieber herr lingen gepfändet wird man nur wenn man gegen das strafgesetz verstößt und das hat der gute
Don Gregor nicht gemacht also wurde er auch nicht behördlich verfolgt was seine Weihe betrifft diese
wurde vom Em Kardinal Aurelio Sabattani vorgenommen dieser wurde 1965 zum bischof geweiht dieser wurde
am 25 juli 1965 von kardinal cigognani geweiht da gab es noch keine liturgiereform welchen ritus eminenz
bei der weihe von hw. hesse angewendet wurde wissen sie nicht also können sie nur mtmaßen welche weihe
er erhielt im überigen das sie ihn nicht kannten sagt wohl kaum etwas über seine bekanntheit aus ah
ja sollten sie sich wiederum über diverse tippfehler von mir gestört fühlen verzeihen sie ich bin spastisch
gelähmt
@ L. Trzil P. Lingen wäre zur Zeit des Tertullian Montanist und zur Zeit des Hl. Augustinus Donatist
und damit Feind des zuvor genannten Heiligen gewesen. Außerdem erkennt P. Lingen, der sich beharrlich
weigert meine Fragen, mittlerweile seit fast zwei Monaten, zu beantworten, nicht einmal die Bischofsweihen
von Erzbischof Lefebvre (Zwischenkriegszeit) an. Zeitlich gesehen ist es nach seinem Modell daher fraglich,
wie sein Weihebischof – nach Lefebvre bei den Altkatholiken geweiht(!) – zu gültigen Bischofsweihen gelangen
konnte und er selbst zu einer Priesterweihe gelangen konnte. Entsprechend seiner Erzbischof-Lefebvre-nicht-gültig-zum-Bischof-geweiht-Theorie
müßte P. Lingen in seiner absurden Theorie zugeben, dass es keine gültig geweihten Priester mehr gibt,
weil die vor Lefebvre geweihten schon verstorben sind. D.h. Luther hat in persona P. Lingen gesiegt: Ohne
kath. Priester keine „Papistenmesse“… Der Gatte der Evelin
P. Lingen zufolge … … dürften nicht allzuviele Priester übrigbleiben, die der „echten“ Kirche zuzurechnen
wären. Wie viele kann man bei diesen interessanten Kriterien weltweit gelten lassen? 15? 20? Jedenfalls
weit unter der Wahrnehmungsgrenze. Ich finde es nur bedauerlich und eigentlich geschmacklos, daß P. Lingen
einen Todesfall zum Anlaß zur Ausbreitung seiner absonderlichen Thesen nimmt.
#21 Pater Lingen 20:48:40 | Dienstag, 31. Januar 2006
Noch nie von dem gehört „Wie ein Lauffeuer verbreitete sich am vergangenen Mittwoch in traditionsverbundenen
katholischen Kreisen diesseits und jenseits des Atlantiks die Nachricht: Don Gregor ist tot!“ Na, dann
ist doch jetzt der Beweis erbracht: Ich gehöre nicht zu den „traditionsverbundenen katholischen Kreisen“.
Doch halt: Trau, schau, wem! Und wenn man sich den Artikel über diesen – mir bis jetzt restlos unbekannten –
„Don Gregor“ durchliest, fällt schnell auf, dass er nur eine V2-„Weihe“ erhalten hat. Schon von daher
konnte er von „Sedisvakantisten“ nicht als Seelsorger angegangen werden. An seinem Wandel ist auch nichts
Heroisches zu erkennen. Wie oft wurde er von den V2-lern verklagt und mit Pfändungen und Kerker belegt?
Wieviele Psycho-Fritzen wurden ihm auf den Hals gehetzt? Wie oft wurde er von „Gerichtsvollziehern“, „Polizisten“
etc. belästigt? Wieviele Briefe von „Gerichten“, „Staatsanwaltschaften“ und „Polizeidienststellen“ hat
er durchschnittlich pro Woche erhalten? So bleibt der ernüchternde Blick auf das Ende: „verlacht, verachtet“?
Anscheinend nicht wirklich. „karrieretechnisch gescheitert“? In V2-Hinsicht wohl nicht, aus katholischer
Sicht wiegt sein Entschluss, außerhalb der Kirche zu bleiben, tatsächlich äußerst schwer. „Priester“?
Nein. Pater Rolf Hermann Lingen, römisch – katholischer Priester
Hw. Gregorius Hesse war weder Sedesvakantist (er hat sich sehr klar gegen diese Vertreter ausgesprochen
und das theologisch sehr klar begründet), noch war er ein Skrupulant (er hat gern fröhlich gelebt, was
ihn weit von vielen Frömmlern abhob) und er hatte zumindestens den Mut, zu tun, was er für gottgefällig
erkannte und damit auf Karriere und gesichertes Einkommen verzichtet. Und das sollte sich jeder fragen,
ob er das fertig brächte! Egal, aus welchen Gründen, nur um Gott wohlgefällig zu sein! (Selbst, wenn
er sich geirrt hätte, was er nicht hat! Nochmal R. I. P. mein Freund. Gotthart ist in guter Gesellschaft
und wird von Demon gelobt. Das sagt alles!!
#19 DemonDeLuxe † 19:39:58 | Dienstag, 31. Januar 2006
de mortuis nihil nisi bene Und vor dem Hintergrund dieses weisen Wortes finde ich die Tiraden über irgendwelche
an Lächerlichkiet kaum zu überbietenden Verschwörungstheorien ziemlich daneben. Der arme Mann kann
sich schließlich nicht mehr dagegen wehren, von kreuz.net als weltfremder Spinner hingestellt zu werden.
Möglicherweise war er das sogar – aber gerade dann geböte es die Pietät, darüber den Mantel der Nächstenliebe
zu breiten, statt hier von „Märtyrertum“ herumzudümmeln und – da hat Gotthard vollkommen Recht – den
wirklichen Märtyrern zu spotten.
@ Gotthard Auch eine Frage: Was ist jemand, der Worte aus dem Zusammenhang reißt? a) Wenn er zu dumm
ist, den Zusammenhang zu begreifen; b) wenn er es böswillig tut. Die jeweilige Antwort gilt der Person
Gotthards. Der Gatte der Evelin PS.: Gerade die Vorbehalte gegenüber dem NOM sind in dem Artikel sehr
ausführlich erklärt und belegen genau das Gegenteil skrupulösen Verhaltens!
#17 ottaviani 19:21:31 | Dienstag, 31. Januar 2006
@gotthard und alle Sie zeigen mit ihren beiträgen sehr schön das modell eines modernistischen geistes
was von solchen zu halten ist lesen wir sehr schön in der Modernismus entzyklika von hl. pius X. Aber
es gibt in bezug auf don Gregor etwas positives zu berichen das requiem wird in einer der bekanntesten
kirchen statt finden zellebriert von einem priesterfreund im alten ritus natürlich
Skrupel Rund ein Jahr nach seiner Priesterweihe begannen seine Skrupel bei der Zelebration der Liturgie
nach dem Novus Ordo so groß zu werden, Ich darf den Artikel noch einmal zur gefälligen Lektüre empfehlen.
Dabei wird selbst Tridentinus über obiges Zitat stolpern. Wer Skrupel bekommt, ist ein Skrupulant …was
denn sonst?
#15 Tridentinus 18:55:48 | Dienstag, 31. Januar 2006
Gegen Gotthard Ich bedauere, mich gleich nochmals melden zu müssen: Es ist traurig, wenn Sie, Gotthard,
einen Nachruf zum Anlasz nehmen, in eine Diskussion über den Titel Martyrer einzutreten. Für Sie selbst
ist es ein Armutszeugnis! Ich musz Sie nicht darauf hinweisen, dasz man nahezu jeden Terminus im übertragenen
Sinne gebrauchen kann. Dies ist hier zudem gar nicht geschehen, da es unbestritten auch das unblutige,
geistliche Martyrium gibt. Ich empfehle Ihrer Lektüre die Schriften des Konvertiten Erik Peterson (1890-1960)
zum Begriff des Zeugen und zur Stellung des Martyrers in der Kirche, leicht greifbar in den Ausgewählten
Schriften, welche B. Nichtweisz seit etwa 1992 im Würzburger Echter-Verlag herausgibt. Skrupel waren
übrigens das letzte, was man Don Gregor unterstellen konnte. Im Gegenteil hat er zweifelsohne viele von
den Skrupeln eines spieszigen Papalismus/Traditionalismus/Sedisvakantismus geheilt!
#13 Tridentinus 18:22:37 | Dienstag, 31. Januar 2006
Dankbare Erinnerungen Wenn es einen Telephonseelsorger gab, war es Don Gregor! Auch ich habe lange die
originellen, geistreichen und provokanten Telephonate geschätzt. Etwa eine Woche vor seinem Tode wollte
ich nach längerer Zeit wieder einmal anrufen, um ihn auf ein Buch des St. Pöltener Bischofs Joseph Feszler
aufmerksam zu machen: Die wahre und die falsche Unfehkbarkeit der Päpste von 1870. Dieses sollten Papalisten
wie Sedisvakantisten gleichermaszen lesen, verstehen und beherzigen… Don Gregor hatte Besuch – zweimal
lernte ich seine Gastfreundschaft selbst kennen – und bat mich, in einer Woche wieder anzurufen. Dazu
sollte es nicht mehr kommen. Ein Mann mit viel chestertonischen Zügen ist von uns gegangen, vielfach
unverstanden, doch ihn gekannt zu haben, ist ein bleibendes Geschenk!
Gotthard – perfide Verdrehung der Wahrheit! Seit wann sind Gewissensentscheidungen einfach Skrupel? Bloß
weil Ihr Gewissen lädiert ist und Sie keine Skrupel haben? Selbstverständlich hat er sich nicht seiner
Berufung und seinem Priesterdasein entzogen, sondern er wurde ferngehalten! Ich würde ihn nicht als Märtyrer
bezeichnen, auf jedenfall ist er ein Opfer der V2-NOM-lädierten Modernistenkirche mit Wölfen statt Bischöfen!
Märtyrer? Warum dieser Mann ein Märtyrer sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Skrupulanten gab
und gibt es immer wieder… Wer sich auf diese Weise seiner Berufung und seines Priesteramts entzieht,
kann nun wahrlich nicht als Märtyrer bezeichnet werden … das seien die echten Märtyrer vor!
Zu Leopoldi (15. November) 2005 sah ich ihn das letzte Mal Aber ich habe auch danach noch mit ihm telefoniert.
Sein Verlust ist deswegen so schmerzhaft, weil mit ihm ein Theologe traditionellen Zuschnitts dahingegangen
ist, der ohne Hinsichtl und Rücksichtl ohne wenn und aber klar – aus dem Stand und ohne große Studien –
sagte (sagen konnte), was Sache ist. Äußerst selten hat er sich einmal in einem Detail geirrt und dies
schließlich auch zugegeben. Es war immer ein Vergnügen, mit ihm zu telefonieren. Ich möchte einmal
von den Papalisten dieses Forum, insb. den Priestern, lesen, ob sie sich selbst zutrauen, ohne gesichertes
Einkommen von der eigenen Hände Arbeit und ohne kirchliche Stellung, also ohne Geld und „amtliche Ehre“
als Priester leben zu können? Don Gregor hat man es zugemutet. Cardinal Schönborn hat ihn einmal zum
Essen eingeladen, eine Kirche oder kirchl. Beschäftigung gab er ihm nicht. „Leider habe ich keine Verwendung
für Sie“, sagte ihm Bischof Krenn. Wenigstens blieb ihm das Los der Indultpriester erspart, bei der Pratzenkommunion
gute Miene zum bösen Spiel zu machen (müssen?). Ralf Siebenbürgers Nachruf ist wirklich gelungen, wobei
aber Don Gregors Wesen noch darüber hinaus ging: Er war auch ein sehr humorvoller Mensch. Er ist uns
vorangegangen – was wird noch kommen?
#9 Botschafter 17:41:25 | Dienstag, 31. Januar 2006
Märtyrer der Eucharistie Ist hier ein Märtyrer der Eucharistie gestorben? Trotz allem was gesagt und
geschrieben wurde, hat dieser Mann unseren Herrn Jesus Christus nicht verraten und nahm starke Verfolgungen
in Kauf. Das sind die Echten!!!!!!!!! Es ist an der Zeit, dass das perfide Wirken der Freimaurer offengelegt
und der Schaden erkannt und behoben wird! Botschafter
Ora pro nobis! Unsere Zeit ist der vorreformatorischen Kirchenzeit sehr ähnlich – an den Plätzen der
Hierarchen sitzen Männer, die der Kirche großen, unendlichen Schaden zufügen … Die Heiligen sind
es, die nicht die Leitung anstreben, und doch Großes in ihrer Umgebung vollbringen!
Nein, er war kein Sedisvakantist! Ich weiß nicht, woher diese Gerüchte immer wieder kommen, aber ein
Sedisvakantist war er nicht. Das weiß ich aus eigener Anschauung. Im übrigen finde ich persönlich den
Sedisvakantismus weniger schlimm als den Modernismus. Ich hoffe und bete, dass Don Gregor Hesse die beseligende
Anschauung Gottes genießen kann. R. I. P.
fiducit Du fröhlicher Bruder… Zu Konrad dem (zumindest streckenweise) miesen Kerl: Papstkritisch wohl –
Meiner Erinnerung nach (ich kannte ihn persönlich über Jahre) nicht Sedesvakantistisch – mit Vermutungen
unters Volk streuen ist schon viel Lüge und böses Blut enstanden – schäm Dich