kreuzmeldungen
Verkündigung der Wahrheit + Ein neuer Oberster Richter in den USA + Vorerst gerettet + Die Sprache, die alle verstehen + Wo liegt das Problem?
Verkündigung der WahrheitVatikan. Das Motto der Fastenbotschaft von Papst Benedikt XVI. stammt aus dem Matthäusevangelium: „Als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitlied mit ihnen“. Auch die Kirche solle sich diesen Blick Christi zu eigen machen. Jedoch sei der erste Beitrag der Kirche zur Entwicklung des Menschen und der Völker nicht die Bereitstellung materieller Mittel, sondern die Verkündigung der Wahrheit Christi.
Die Fastenbotschaft im Wortlaut.
Ein neuer Oberster Richter in den USA
USA. Samuel Alito ist gestern als Wunschkandidat von US-Präsident George W. Bush zum Mitglied des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten ernannt worden. Zuvor hatte ihn der Senat mit 58 Ja- gegen 42 Nein-Stimmen bestätigt. Der 55-Jährige Richter ersetzt den Platz von Sandra Day O’Connor, die in moralischen Fragen als wankelmütig galt. Wie sich der Katholik Alito künftig bei Lebensrechtsfragen verhalten wird, darüber gehen Meinungen und Medienstimmen auseinander.
Vorerst gerettet
USA. Die elfjährige Komapatientin Haleigh Poutre, die nach einem richterlichen Entscheid dem Hungertod und dem Verdursten überlassen werden hätte sollen, wurde am letzten Dienstag – mehr als eine Woche nach dem gerichtlichen Todesurteil – in ein Rehabilitationszentrum überführt. In der neuen Klinik hofft man, das von ihren Adoptiveltern schwer mißhandelte Mädchen durch spezielle Therapien wieder gesund pflegen zu können. Verantwortlich für die versuchte Euthanasierung des Mädchens war das Oberste Gericht des US-Bundesstaates Massachusetts.
Die Sprache, die alle verstehen
Dänemark. Nach massiven Protesten in islamischen Staaten hat sich die dänische Tageszeitung ‘Jyllands-Posten’ gestern für die Verletzung religiöser Gefühle durch die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen entschuldigt. Bereits am Montag abend distanzierte sich der Ministerpräsident des Landes im Fernsehen von den umstrittenen Zeichnungen. Aus Protest gegen die Karikaturen waren in Gaza-Stadt bewaffnete Palästinenser in ein EU-Büro eingedrungen und Saudi-Arabien hatte seinen Botschafter aus Kopenhagen abberufen. Dänemark fürchtete außerdem Folgen eines Handels- und Käuferboykotts für dänische Produkte in islamischen Ländern.
Wo liegt das Problem?
„Was man sich aber vorstellen kann und muß ist, was in der Bundesrepublik los wäre, wenn eine deutsche Zeitung, sagen wir die ‘Frankfurter Rundschau’ oder die ‘Süddeutsche Zeitung’, ein Dutzend Karikaturen über den Propheten Mohammed drucken würde, in der Art, wie täglich und überall Karikaturen über Jesus, den Papst und sein Bodenpersonal erscheinen.“
‘Spiegel-Online’ in einem Bericht über die Beilegung des Streites zwischen Dänemark und der muslimischen Welt, der durch Karikaturen von Mohammed in einer dänischen Tageszeitung ausgelöst wurde.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Donnerstag, 2. Februar 2006 10:55
Gotthard: @Bossco
daß sich jedoch europäische Verantwortungsträger gerade dieser Minder-„Kultur“ unterwirft, ist die
eigentliche Schande!
Die Herren-Rasse läßt grüßen…
Die Herren-Rasse läßt grüßen…
Donnerstag, 2. Februar 2006 10:38
Evelin: @ BossCo
Völlig richtig, soweit die Karikaturen von Jyllands Posten beschrieben wurden, treffen sie durchaus den
Kern der Sache und sind nicht ehrenrührig, sondern wahr! Was glauben Selbstmordattentäter? Doch wohl,
dass sie in den Himmel kommen – mit oder ohne 72 Jungfrauen – was nach kath. Lehre höchst unwahrscheinlich
ist. Sie begehen eine Todsünde, die sie nicht mehr bereuen können und sterben ungetauft!
Und Mohammed mit der Bombe im Turban? Durchaus zutreffend, denn der Terror gegen Andersgläubige steht im Koran (welcher nach christl. Auffassung keineswegs göttlicher Herkunft ist, weswegen anstelle Mohammeds auch ein Daemon gezeichnet werden könnte) und kann – entgegen freundlicheren Äusserungen im gleichen Daemonenbuch – frei interpretiert werden, da es im Islam kein verbindliches Lehramt gibt!
Der Gatte der Evelin
Und Mohammed mit der Bombe im Turban? Durchaus zutreffend, denn der Terror gegen Andersgläubige steht im Koran (welcher nach christl. Auffassung keineswegs göttlicher Herkunft ist, weswegen anstelle Mohammeds auch ein Daemon gezeichnet werden könnte) und kann – entgegen freundlicheren Äusserungen im gleichen Daemonenbuch – frei interpretiert werden, da es im Islam kein verbindliches Lehramt gibt!
Der Gatte der Evelin
Donnerstag, 2. Februar 2006 10:29
BossCo: Maulkorb durch Muslime
Was für ein Mangel an Charakter und Rückrat, sich durch eine tobende Horde Muslime einen Maulkorb verpassen zu lassen. Dieser feige Kniefall ist für diese wildgewordenen Marodeure an jeglicher Kultur und Zivilisation nahezu eine Dringliche Aufforderung, sich weiterhin und noch dreister in europäische und westliche Lebenbereiche, z.B. die der freien Meinungsäußerung, einzumischen. Selbige wird ohnehin zunehmend eingeschränkt; daß sich jedoch europäische Verantwortungsträger gerade dieser Minder-„Kultur“ unterwirft, ist die eigentliche Schande!
Donnerstag, 2. Februar 2006 09:37
Dr. Christoph Heger: @DemonDeLuxe:
… weiterhin schleierhaft…, wie man … sagen kann: „Gilt nicht für Christen“, andererseits … das
AT in der sog. „Hl. Schrift“ belässt
Die ganzen Grundsätze der Exegese sind Dir schleierhaft. Das AT ist hl. Schrift. Das hat nichts damit zu tun, daß das mosaische Gesetz, dessen Adressat das jüdische Volk im „gelobten Land“ war, Christen nicht bindet.
… Immer wieder wird doch … die Genesis angeführt als … Grund …, warum Schwule so verwerflich und widernatürlich seien.
Die (Todes-)Strafbestimmung wird ja auch nicht übernommen. Davon unberührt bleibt der Grund dieser Strafbestimmung: die (auch ohne AT einsichtige) Verwerflichkeit der homosexuellen Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs.
In Sachen „Göttlichkeit Mohammeds“: Er wird als der größte Prophet und göttlich inspiriert angesehen, und zwar als Jesus überlegen.
Letzteres wird von Muslimen bestritten, stimmt aber.
Inwieweit jemand, der „größer“ ist als die (nach Ihrer Ansicht) Gottesperson Jesus, „göttlich“ ist, dürfen Sie untereinander ausmachen,
Jesu Göttlichkeit wird von den Muslimen (trotz Koran 4:171) bestritten.
… sind die muslimischen Proteste überzogen, aber man hatte die eben bestellt … Da darf man halt nicht hinterher herumheulen.
Es heult gar keiner. Nur bemerkenswert, wie die liberalen Erzbetrüger sich in diesem Falle um die Meinungsfreiheit kümmern.
Christoph Heger
Die ganzen Grundsätze der Exegese sind Dir schleierhaft. Das AT ist hl. Schrift. Das hat nichts damit zu tun, daß das mosaische Gesetz, dessen Adressat das jüdische Volk im „gelobten Land“ war, Christen nicht bindet.
… Immer wieder wird doch … die Genesis angeführt als … Grund …, warum Schwule so verwerflich und widernatürlich seien.
Die (Todes-)Strafbestimmung wird ja auch nicht übernommen. Davon unberührt bleibt der Grund dieser Strafbestimmung: die (auch ohne AT einsichtige) Verwerflichkeit der homosexuellen Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs.
In Sachen „Göttlichkeit Mohammeds“: Er wird als der größte Prophet und göttlich inspiriert angesehen, und zwar als Jesus überlegen.
Letzteres wird von Muslimen bestritten, stimmt aber.
Inwieweit jemand, der „größer“ ist als die (nach Ihrer Ansicht) Gottesperson Jesus, „göttlich“ ist, dürfen Sie untereinander ausmachen,
Jesu Göttlichkeit wird von den Muslimen (trotz Koran 4:171) bestritten.
… sind die muslimischen Proteste überzogen, aber man hatte die eben bestellt … Da darf man halt nicht hinterher herumheulen.
Es heult gar keiner. Nur bemerkenswert, wie die liberalen Erzbetrüger sich in diesem Falle um die Meinungsfreiheit kümmern.
Christoph Heger
Donnerstag, 2. Februar 2006 00:13
DemonDeLuxe †: @Benedikt
Sie werden lachen: Den Unterschied zwischen Judenchristen und Heidenchristen kannte ich schon ;)
Was mir hingegen weiterhin schleierhaft bleibt, ist, wie man einerseits flottweg sagen kann: „Gilt nicht für Christen“, andererseits aber das AT in der sog. „Hl. Schrift“ belässt und es auch imer dann herzlich gerne bemüht, wenn man damit meint, Dinge belegen zu können, die einem gerade in den Kram passen. Immer wieder wird doch hier gerne z.B. die Genesis angeführt als angeblicher Grund dafür, warum Schwule so verwerflich und widernatürlich seien. Ich lausche ja wirklich gerne den ganzen gelehrten, theologischen Ergüssen, aber irgendwann wird man sich in puncto AT ‘mal entscheiden müssen: Hopp oder top? Aber ‘mal so,‘mal so, das bringt nicht eben Glaubwürdigkeitspünktchen, wissen Sie…
In Sachen „Göttlichkeit Mohammeds“: Er wird als der größte Prophet und göttlich inspiriert angesehen, und zwar als Jesus überlegen. Inwieweit jemand, der „größer“ ist als die (nach Ihrer Ansicht) Gottesperson Jesus, „göttlich“ ist, dürfen Sie untereinander ausmachen, mir ist das so einerlei wie „selig“, „heilig“ und all die anderen h.c.-Balsamierungen, meinetwegen belassen Sie’s bei „Prophet“, das ist eh’ nur der religiöse Euphemismus für einen, der Ideen und / oder Charisma hatte.
Um die ganze Karikaturengeschichte auf den Punkt zu bringen: Natürlich sind die muslimischen Proteste überzogen, aber man hatte die eben bestellt und bekam sie geliefert. Da darf man halt nicht hinterher herumheulen.
Was mir hingegen weiterhin schleierhaft bleibt, ist, wie man einerseits flottweg sagen kann: „Gilt nicht für Christen“, andererseits aber das AT in der sog. „Hl. Schrift“ belässt und es auch imer dann herzlich gerne bemüht, wenn man damit meint, Dinge belegen zu können, die einem gerade in den Kram passen. Immer wieder wird doch hier gerne z.B. die Genesis angeführt als angeblicher Grund dafür, warum Schwule so verwerflich und widernatürlich seien. Ich lausche ja wirklich gerne den ganzen gelehrten, theologischen Ergüssen, aber irgendwann wird man sich in puncto AT ‘mal entscheiden müssen: Hopp oder top? Aber ‘mal so,‘mal so, das bringt nicht eben Glaubwürdigkeitspünktchen, wissen Sie…
In Sachen „Göttlichkeit Mohammeds“: Er wird als der größte Prophet und göttlich inspiriert angesehen, und zwar als Jesus überlegen. Inwieweit jemand, der „größer“ ist als die (nach Ihrer Ansicht) Gottesperson Jesus, „göttlich“ ist, dürfen Sie untereinander ausmachen, mir ist das so einerlei wie „selig“, „heilig“ und all die anderen h.c.-Balsamierungen, meinetwegen belassen Sie’s bei „Prophet“, das ist eh’ nur der religiöse Euphemismus für einen, der Ideen und / oder Charisma hatte.
Um die ganze Karikaturengeschichte auf den Punkt zu bringen: Natürlich sind die muslimischen Proteste überzogen, aber man hatte die eben bestellt und bekam sie geliefert. Da darf man halt nicht hinterher herumheulen.
Mittwoch, 1. Februar 2006 21:16
Dr. Christoph Heger: @Benedikt: Mosaisches Gesetz
hat das Apostelkonzil auch eindeutig erklärt, dass die neumissionierten Heiden nur Götzenopferfleisch,
Unzucht und Blutgenuß zu meiden hätten. Alle anderen mosaischen Gesetze sind damit aufgehoben (für
die sog. Heidenchristen).
So ist es.
Man kann das Thema aber weiter zurückverfolgen. Jesus Christus selbst macht im Evangelium – bei aller geschuldeten Reverenz für Moses, den Heros seines Volks, und für das unter seinem Namen geltende Gesetz als eigentlich einigendes Band für sein jüdisches Volk – mit aller Klarheit einen Unterschied zwischen dem Gebot Gottes und dem Gesetz Moses’, ja erklärt letzteres stellenweise für unsittlich.
MfG
Christoph Heger
So ist es.
Man kann das Thema aber weiter zurückverfolgen. Jesus Christus selbst macht im Evangelium – bei aller geschuldeten Reverenz für Moses, den Heros seines Volks, und für das unter seinem Namen geltende Gesetz als eigentlich einigendes Band für sein jüdisches Volk – mit aller Klarheit einen Unterschied zwischen dem Gebot Gottes und dem Gesetz Moses’, ja erklärt letzteres stellenweise für unsittlich.
MfG
Christoph Heger
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





