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Mittwoch, 1. Februar 2006 11:14
Die Homo-Schlinge wird zugezogen
In Frankreich wurde ein Abgeordneter von Homo-Horden mit Beihilfe einer eingeschüchterten Rechtssprechung zum Schweigen gebracht.
Links im Bild: Abgeordneter Christian Vanneste
Links im Bild: Abgeordneter Christian Vanneste
(kreuz.net, Lille) Unter dem einhelligen Jubel der gleichgeschalteten französischen Presse wurde der französische Abgeordnete Christian Vanneste am vergangenen Dienstag zu einer Strafe von über 12.000 Euro verurteilt.

Sein Verbrechen: Er hatte vor homosexuellen Handlungen gewarnt.

Vanneste ist Abgeordneter in der Französischen Nationalversammlung und vertritt dort die Region Lille. Lille ist eine Stadt in Nordfrankreich.

Der Philosophieprofessor gehört zur ‘Union pour un Mouvement Populaire’ des französischen Innenministers Nicolas Sarkozy. Die Partei gehört dem Mitte-Rechts-Spektrum an.

Ein französisches Gesetz, das „Beleidigungen der Homosexualität“ strafrechtlich verfolgt und den Blasephemiegesetzen in fundamentalistischen islamischen Staaten entspricht, hat jetzt die schlimmsten Befürchtungen bestätigt.

Das umstrittene Gesetz wurde im letzten Jahr vom französischen Parlament angenommen.

Der Abgeordnete machte seine inkriminierte Aussage ursprünglich in einer Parlamentsdebatte im Vorfeld der Annahme der umstrittenen Blasphemiegesetze.

Dort erklärt er, daß „die bloße Einführung des Begriffes der »Homophobie« dazu führt, die Idee zu zementieren, daß homosexuelles Verhalten den gleichen Wert hat wie andere Verhaltensweisen, während es doch offensichtlich ist, daß sie eine Bedrohung für das Überleben der Menschheit ist.“

Für diese Feststellung kann Vanneste nicht gerichtlich belangt werden, weil er als Parlamentarier Immunität genießt.

Strafrechtlich relevant war dagegen die Aussage, die er im Januar 2005 vor der Tageszeitung ‘Voix du Nord’, machte. Damals erklärte er, daß „die Homosexualität der Heterosexualität unterlegen ist. Wenn man sie verallgemeinern würde, wäre das für die Menschheit gefährlich“.

Am letzten Dienstag verurteilte das Strafgericht von Lille den Abgeordneten zu einer Strafe von 3.000 Euro, wegen angeblicher Beleidigung von Homosexuellen. Er wurde weiter verurteilt, jeder der drei klagenden radikalen Homo-Organisationen jeweils 3.000 Euro plus Zinsen zu bezahlen.

Außerdem muß er auf eigene Kosten einen Auszug des Urteils in drei Tageszeitungen veröffentlichen.

Der Rechtsanwalt von Christian Vanneste hat angekündigt, daß er das Urteil anfechten und notfalls bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bringen werde.

Die Parteikollegen des Abgeordneten beeilten sich, Vanneste in den Rücken zu fallen. Ein Regionalrat der ‘Union pour un Mouvement Populaire’ erklärte, daß er sich dafür einsetzen werde, daß Vanneste bei den nächsten Wahlen von seiner Partei nicht mehr aufgestellt werde.

Beobachter warnen jetzt davor, daß das französische Blasephmiegesetz auch zu einer Verfolgung der bedeutendsten Weltreligionen in Frankreich führen werde, welche die homosexuelle Unzucht allesamt als verwerfliches Laster bezeichnen.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 100 Lesermeinungen:
Montag, 10. April 2006 17:27
tillsninchen: Ihr Armen…
Dort erklärt er, daß „die bloße Einführung des Begriffes der »Homophobie« dazu führt, die Idee zu zementieren, daß homosexuelles Verhalten den gleichen Wert hat wie andere Verhaltensweisen, während es doch offensichtlich ist, daß sie eine Bedrohung für das Überleben der Menschheit ist.“

Müsst ihr um eure Existenz fürchten? Ooooooh…

Also mal ehrlich: ihr tut ja gerade so, als könne sich ein Mensch aussuchen, ob er homo- oder heterosexuell ist und sich natürlich in jedem Fall auf die homosexuelle Seite schlagen…

Ich glaub, ich bin im Kindergarten Ô.o
Donnerstag, 6. April 2006 23:38
Anonym123: Traurig
. Wussten sie dass die ca 75% der homosexuellen Jugendlichen schon mal über Selbstmord nachgedacht haben, jeder zwölfte einen Suizidversuch hinter sich hat? Grund ist meist eine Depression und das ist nicht weiter verwunderlich wenn man Angst haben muss die Freunde könnten sich abwenden, die Eltern könnten einen Verstoßen, einem gesagt wird , man sei nicht normal, widernatürlich, vergifte die Gesellschaft, sei sündhaft und schlimmen Verbrechern gleigestellt, dürfte nie jemanden lieben, sei zum Aussterben verurteilt, wenn junge Homosexuelle auf der Straße angespukt und geschlagen werden wenn sie ihren Freund oder ihre Freundin küssen. Es reicht ja wenn sie aus einem homosexuellen Lokal herauskommen. Das ist zwar nicht die Regel aber kommt sehr häufig vor. Sind die Depressionen und die hohen Suizidraten dann noch verwunderlich? Wundert es dann dass sie diesen Stimmen dann irgendwann Glauben schenken ? Ich für meinen Teil könnte es nicht verantworten sollte ich Texte wie manche Kreuz.net User verfassen oder ein Verhalten wie manche Menschen auf der Straße zeigen dass Jugendlich dazu bewegen könnte Suizidzu begehen. Dies gilt nicht nur für Homosexuallität sonder für viele Lebensweisen. Bitte nehmen sie diesen Text so wie er ist , ziehen sie nicht seine Glaubwürdigkeit wegen eventueller fehlender Quellen oder Rechtschreibfehlern in ein falsches Licht. Dies wäre dem Thema wirklich nicht angemessen. Hoffentlich regt sie dieser Text zum nachdenken an.Ich finde es einfach traurig.
Donnerstag, 16. März 2006 21:08
Miriam: Wortwahl?
kleine Anmerkung: Bezieht sich direkt auf den Artikel, nicht auf die Kommentare, die ich noch nicht studiert habe ;)
Homo- Horden? Sind das Rudeltiere?!?
Gleichgeschaltete Presse? Als Halbfranzösin muß ich dem vehement widersprechen. Außerdem, was soll das mit diesem Nazi- Vokabular?
In den Rücken fallen? Soll die Dolchstoßlegende auch noch bemüht werden? Scheint gut in Geschichte aufgepaßt zu haben, der Verfasser.
Donnerstag, 2. März 2006 11:57
Adelphopoiesis †: es lohnt sich nicht
Es hat überhaupt keinen Sinn, mit den Schwulenhassern zu diskutieren. In einer endlosen Wiederholungsschleife tischen sie die seit Jahrhunderten immer gleichen, immer gleich falschen, immer gleich dummen, längst widerlegten Pseudoargumente auf.Sie fügen unermüdlich Lügen,Halbwahrheiten, aus dem Zusammenhang gerissene und absichtlich verfälschte Informationsbruchteile und paralogische Behauptungen aneinander. Bewußte Geschichtsfälschung und absolute Unkenntnis kommen in ihren verbalen Ergüssen gleichermaßen vor. Eines kann man bei ihnen allen klar erkennen, die Schwulen- und Lesbenbewegung ist den bekennenden Schwulenhassern nicht so gleichgültig, wie sie ihnen als ach so „liberalen“ und ach so toleranten Katholiken sein müßte. Sie fürchten sie und ihre Wirkung wie der Teufel das Weihwasser.
„Es toben die Katholiken Na und ? Lassen wir sie toben, die Armen, die sich eitel in ihrer selbstgestrickten Pseudoaufgeklärtheit sonnen und nicht wissen, wie bedeutungslos sie sind. Wir wollen sie sich selbst überlassen und sie nicht weiter beachten, weil es sich schlicht nicht lohnt.
Mittwoch, 1. März 2006 01:04
gelasius: es lohnt sich nicht
Es hat überhaupt keinen Sinn, mit den Katholikenhassern zu diskutieren. In einer endlosen Wiederholungsschleife tischen sie die seit Jahrhunderten immer gleichen, immer gleich falschen, immer gleich dummen, längst widerlegten Pseudoargumente auf.Sie fügen unermüdlich Lügen,Halbwahrheiten, aus dem Zusammenhang gerissene und absichtlich verfälschte Informationsbruchteile und paralogische Behauptungen aneinander. Bewußte Geschichtsfälschung und absolute Unkenntnis kommen in ihren verbalen Ergüssen gleichermaßen vor. Eines kann man bei ihnen allen klar erkennen, die Katholische Kirche ist den bekennenden Katholizismushassern nicht so gleichgültig, sie sie ihnen als ach so „liberalen“ und ach so toleranten Atheisten sein müßte. Sie fürchten sie und ihre Wirkung wie der Teufel das Weihwasser.
„Es toben die Heiden „ Na und ? Lassen wir sie toben, die Armen, die sich eitel in ihrer selbstgestrickten Pseudoaufgeklärtheit sonnen und nicht wissen, wie bedeutungslos sie sind. Wir wollen sie sich selbst überlassen und sie nicht weiter beachten, weil es sich schlicht nicht lohnt.
Samstag, 11. Februar 2006 15:06
Ulli: antwort
um den begriff besitz zu erläutern und mein denken dazu zu veröffentlichen fehlt der platz in diesem forum. wenn sich kirchliche mitteilungen nur an gläubige richten sollen, wozu dann die medien? es ist doch ein irrwitz zu glauben, dass unsere welt voll christInnen ist. christInnen leiden wenn sie verfolgt werden, in ländern in welchen ihre präsenz zu den minderheiten gehören?! wenn sie aber minderheiten finden, dann erheben sie sich wie ein drache über die von ihnen auserwählten um ihnen das leben zu vermiesen. doch welch glück, schriften sorgen dafür, dass im rechten licht gehandelt wird! die lehre der kirche zeigt eine freiheit welche glück schenken soll und liebe bringen. diese liebe sehen aber viele nicht, ich nicht und alle die von der kirche ausgetreten sind auch nicht.
und wenn die rücktritte weniger werden, dann zeigt dies nicht, dass wieder mehr geglaubt wird! sondern es zeigt, dass die zahl der gläubigen nicht mehr so hoch sein kann. viel glück noch den militanten und ehrbaren, erleuchteten moralistInnen. ein hoch an den gerechtigkeitssinn! sie besitzen ja einen, denn sie glauben wenigsten an irgend… etwas.
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