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Göttliche Königsherrschaft + Vatikanische Räumungsarbeiten? + Ein Rundfunkchef kritisiert seine eigene Anstalt + Dringende Ermahnung + Gesunde Respektlosigkeit?
Göttliche Königsherrschaft

Vatikan. Bei seiner Generalaudienz am gestrigen Mittwoch im Vatikan sprach Papst Benedikt XVI. über die Königsherrschaft Gottes. Diese würde den Menschen nicht überwältigen, sondern sei ein Erweis „seiner Gnade, seiner Sanftmut und seiner Güte“: „Sein Erbarmen waltet über all seinen Werken“, heißt es in Psalm 145. Diese göttliche Barmherzigkeit offenbare sich in Jesus Christus. Mehr als alle großen Werke beeindrucke und berühre das göttliche Erbarmen das Herz des Menschen, den es von innen zu erneuern vermöge.

Vatikanische Räumungsarbeiten?

Vatikan. Die Ernennung eines neuen Staatssekretärs soll die offensichtlichen Störungen in der Kommunikation zwischen dem Staatssekretariat und der päpstlichen Wohnung ausräumen. Das berichtete das italienische Wochenmagazin ‘Panorama’ am vorletzten Montag. Es falle auf, daß in den vergangenen Monaten vor allem ostkirchliche und Bischöfe aus Missionsländern, die von der Missionskongregation vorgeschlagen werden, ernannt wurden. Die Vorschläge der Bischofskongregation oder des Staatssekretariates blieben dagegen liegen. Zugleich würden vom Papst selber gemachte Vorschläge irgendwo in den vatikanischen Arbeitsmappen verschwinden. Bei den Ostkirchen fallen – nach ‘Panorama’ – außerdem die zahlreichen Versetzungen von Bischöfen auf. Das deute dort häufig auf Strafmaßnahmen hin.

Ein Rundfunkchef kritisiert seine eigene Anstalt

Deutschland. Der Vorsitzende des Ersten Deutschen Fernsehns, Thomas Gruber, übte in München Kritik an einem gotteslästerlichen Beitrag des Kabarettisten Wiglaf Droste. Der Kabarettist war am 29. Dezember bei der ARD-Sendung ‘Scheibenwischer’ zu Gast. Dabei empfahl er Papst Benedikt XVI. sich „Nägel zu besorgen“ und dann „wie Jesus zu werden“. Der christliche Medienverbund ‘Konferenz Evangelischer Publizisten’ warf dem Satiriker daraufhin vor, „die religiösen Gefühle der Christen auf das Schändlichste“ verletzt zu haben.

Dringende Ermahnung

Kenia. Der Erzbischof der kenianischen Hauptstadt Nairobi, Mons. Raphael Ndingi Mwana’a Nzeki (74), bat die Katholiken des Landes, keinen Messen der Piusbruderschaft beizuwohnen. Dies berichtete die katholische Nachrichtenseite ‘CWNews’. Der Erzbischof äußerte sich in einem Brief an Pfarreien und Ordenshäuser. Die Katholiken sollen – so der Erzbischof – ihre Einheit mit dem Heiligen Stuhl bezeugen. Die Abspaltung der Piusbruderschaft von Rom sei im Leben „unseres geliebten Johannes Paul II.“ zweifellos eines der größten Kreuze seines Pontifikates gewesen. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hat kürzlich eine neue Missionskapelle in Nairobi eingeweiht.

Gesunde Respektlosigkeit?

„Es gibt kein Recht auf Satireverschonung im Westen. Gerade das Christentum ist zum Gegenstand mitleidloser Kritik geworden, zum Objekt satirischer Zerlegung, die den Triumph des Humors über den Gottesdienst markiert. Die Möglichkeit, selbst das Allerheiligste zu verspotten, ist ein Traditionskern unserer Kultur, unverhandelbar, kein Symptom des Niedergangs, wie Kulturpessimisten deuten, sondern ein Beleg für gesunde Instinkte der Respektlosigkeit.“

Aus einem Kommentar des Chefredakteurs der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ anläßlich der Beilegung des Streites zwischen Dänemark und der muslimischen Welt, der durch Karikaturen von Mohammed in einer dänischen Tageszeitung ausgelöst wurde.
      
21 Lesermeinungen
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#21   DemonDeLuxe †   13:57:31 | Montag, 6. Februar 2006
@Stimme aus dem Tradiland
Ihnen ist wirklich kein Aberglaube zu doof, um nicht doch daran zu glauben, wie?
Hey, „Stimme“?
BUH!
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#20   Stimme aus dem Tradiland   10:09:48 | Montag, 6. Februar 2006
@ Gotthard
Die afrikanischen Schamanentrommeln rufen die Daemonen herbei! Das soll unschädlich sein?
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#19   Gotthard   10:06:15 | Montag, 6. Februar 2006
Trommeln
oder eine afrikanische Messe mit Trommeln und Tänzen
eine afrikanische Messe KANN nicht schaden…
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#18   Agiafortuni   09:04:18 | Montag, 6. Februar 2006
keine Gottesdienste bei der Pius Bruderschaft
Hat sich der Kardinal-Erzbischof von Nairobi nur einmal die Frage gestellt, was der christlichen Frömmigkeit mehr schadet, eine Messe bei der Piusbruderschaft oder eine afrikanische Messe mit Trommeln und Tänzen
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#17   Stimme aus dem Tradiland   13:25:05 | Freitag, 3. Februar 2006
@ Sulpicius – Danke
Die zuletzt genannte Karikatur mit den Inhalten „Prophet, Knall, Kopf, Deckel“ ist bis jetzt damit die einzige, die als übertrieben und verunglimpfend abzulehen ist. Im übrigen finde ich es unmöglich, dass die Moslems davon ausgehen, dass die gesamte nichtislamische Welt ihr Bilderverbot (das übrigens nicht von Anfang an so bestanden hat) speziell für ihren „Propeheten“ übernimmt.
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#16   DemonDeLuxe †   11:22:53 | Freitag, 3. Februar 2006
@Ansgar
ad „Allmacht der Kirche“
Sie selbst erwähnen den Investiturstreit und verweisen damit auf das Faktum, dass selbst Kaiser und Könige an einem Wort aus Rom einst kaum vorbei kamen. Das ist so nahe an „Allmacht“, wie man auf Erden kommen kann. Man kann nicht sagen, dass diese Macht der RKK gut getan hätte.
„im Gegenteil, es wird schlimm ausgehen, wenn man diese Moral-Münze weiter so inflationär gebraucht.“
Ich stimme insofern zu, als es eine viele Deutsche gibt, die das Thema ganz banal „nicht mehr hören können“. Die ewige Verquickung von Juden-Holocaust-Naziverbrechen-Deutsche verankert sich im Hirn als negativ behaftete Assoziationskette, sprich: Man hört „Jude“ und ist genervt (was weder die Schuld noch im Interesse der Juden ist). Es wäre im Interesse aller, das Verhältnis – vor allem gedanklich- zu normalisieren, um diesen unheilvollen Mechanismus zu stoppen, der makabrerweise einem subtilen Antisemitismus Vorschub leistet.
Die RKK kann ja selbst an sich beobachten, wie dieser „Genervtheitsreflex“ funktioniert: Man mag die ewige Mäkelei und das Geplapper davon, dass dies und jenes „Sünde“ sei, schlicht nicht mehr hören – da man es aber über Jahrhunderte zu hören bekam, wurde die RKK im Bewusstsein vieler Menschen zur der trockenen, verklemmt-muffigen Spaßbremsenorganisation, und das immerhin in einem solchen Ausmaß, dass auch Benedikt XVI. in seiner ersten Enzyklika explizit betonte, dass dies nicht zuträfe (was bedeutet, dass er um diese Haltung weiß).
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#15   Sulpicius   10:56:38 | Freitag, 3. Februar 2006
@Evelin
Das ist der Inhalt der Karikaturen:
Auf den umstrittenen zwölf Mohammed-Zeichnungen in Dänemarks größter Tageszeitung „Jyllands-Posten“ ist der Prophet und Religionsstifter unter anderem als finsterer Terrorist mit Bombe im Turban, aber auch zwei Mal als freundlich aussehender älterer Herr zu sehen. Auf einer anderen Zeichnung verwehrt er Männern den Zutritt zum Himmel mit den Worten: „Stop! Uns sind die Jungfrauen ausgegangen.“ Eine weitere Karikatur mit vier stilisierten Frauenprofilen trägt die im Dänischen gereimte Unterschrift: „Prophet! Mit ‘nem Knall im Kopf hält er Frauen unterm Deckel!“.
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#14   Ansgar   10:42:20 | Freitag, 3. Februar 2006
@ methusalix
„Die heilige Mutter Kirche, die früher auch einmal im Wortsinne! allmächtig war,“
Geschwätz. Allmächtig war die Kirche (leider) selbst vor 1517 nicht, siehe Investiturstreit, Exil in Avignon etc., und danach noch viel weniger. Warum es hier geht, ist nicht der Machtverlust der Institution Kirche. Sondern um das Ersetzen der erlösenden Botschaft Christi und deren Symbolik durch einen gruseligen Selbstbespeiungskult. Beim zerknirschten Schuld-Bekennen über Nazi-Untaten werden auf einmal selbst jene wieder zu bekennenden Deutschen, die sonst auf Patriotismus und Nationalstolz spucken.Noch einmal: Der Holokaust (neuerdings mit k, damit das Wort deutscher wirkt) eignet sich nicht zur mythischen Überhöhung, im Gegenteil, es wird schlimm ausgehen, wenn man diese Moral-Münze weiter so inflationär gebraucht.
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#13   methusalix †   01:16:07 | Freitag, 3. Februar 2006
@sünder
Ich denke die Tatsache, daß dies in einer großen Tageszeitung für möglich erklärt wird, beweist, daß eine Verschiebung dessen stattgefunden hat, was als heilig angesehen werden darf. Denn die Ermordung und Vertreibung der Juden durch Hitler darf niemals verspottet werden. Der „Holocaust“ (Brandopfer) ist das neue Allerheiligste dieser antichristlichen Gesellschaft geworden.
Kein Geheule Sünder, Zustimmung! Es hat eine Verschiebung stattgefunden. Die heilige Mutter Kirche, die früher auch einmal im Wortsinne! allmächtig war, ist es heute nicht mehr; so hat sich auch die Anschauung des Tabernakels mit dem Allerheiligsten gewandelt. Man sieht das heute einfach etwas „aufgeklärter“. Auch wenn Ihnen das nicht passt; Machtverlust tut immer weh und das Schmerzgeheule der Erzkatholiken ist ja, zumindest hier, nicht zu überhören.
Der Holocaust, den Sie zum neuen Heiligtum erklären, war in der Geschichte der Völker Europas und Deutschlands ein derartig einschneidendes Ereignis, dass es noch sehr lange im Zentrum unseres kollektiven Gedächtnisses eingebrannt sein wird. Es hat, nach Meinung der Historiker, auch ca. zweihundert Jahre gedauert, bis die Wunden des Dreissigjährigen Krieges halbwegs verheilt waren. Also werden wir am millionenfachen Mord an unseren älteren Geschwistern noch lange zu kauen haben.
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#12   DemonDeLuxe †   20:20:18 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@Ansgar
„Väterlicher Ratschlag: Stellen Sie Ihre unwesentlichen Meinungen hier nicht als axiomatische Wahrheiten dar. Pubertäre Angewohnheit, das.“
Ich finde ja eher die unmotivierte Anmaßung väterlicher Autorität pubertär, aber wenn Sie das brauchen, dann bitte … „Papa Ansgar“.
Die „Mehrheit aller Menschen“ nicht religiös?
Wie jetzt, und lesen können Sie auch nicht? Es ging darum, dass es zu jeder beliebigen Religion X auf der Welt eine Menge von Menschen gibt, die eben NICHT an diese spezielle Religion glauben (!X), wobei letztere stets in der Mehrheit sind. Jedes beliebige „heilige“ (behauptete) Faktum ist also für weitaus mehr Menschen NICHT heilig.
Somit verpufft dann Ihre vollmundige Empörung in ein „sorry, das hatte ich nicht ordentlich gelesen / nicht kapiert und mich vorschnell aufgeregt“, was Sie aber – als väterliche Autoritätsperson, die zu sein Sie sich aufbrezeln – kaum über die wutbebenden Lippen bekommen werden.
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#11   Sulpicius   17:56:44 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@Evelin
Richtig, ich sehe das auch nicht eng. Aber die Frage ist, muß es sein, wenn man damit viele schlimme Dinge provozieren kann? Es geht den Urhebern wohl hauptsächlich um Provokation. Ob diese immer gerechtfertigt ist?
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#10   Evelin   17:53:25 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@ Sulpicius
Nach meiner Auffassung sind einiger der Zeichnungen schlicht als „Cartoons“ anzusprechen, also eher lustige Zeichnungen, mit denen gar nichts besonders karikiert werden sollte.
Bei den Karikaturen, die durchaus einen kritischen Inhalt haben, ist die Frage, ob das gerechtfertigt ist.
Tatsächlich kann man z.B. den Zusammenhang zwischen Selbstmordattentätern und den Vorstellungen über den Himmel im Islam nicht bestreiten, ebenso die irrige Auffassung des Islam über Märtyrer.
Warum soll das nicht Thema einer Karikatur sein?
Der Gatte der Evelin
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#9   Ansgar   17:20:36 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@ Demon
Väterlicher Ratschlag: Stellen Sie Ihre unwesentlichen Meinungen hier nicht als axiomatische Wahrheiten dar. Pubertäre Angewohnheit, das. Die „Mehrheit aller Menschen“ nicht religiös? Wie wollen Sie das denn beurteilen? Frequenz, Länge und Menge Ihrer Postings verraten, daß Sie wenig unter Leute kommen. Fast alle der 6 Milliarden Menschen auf diesem schönen Planeten bezeichnen sich laut Unesco-Studie als religiös. Tastatur-Klappern ersetzt nicht Augen und Ohren aufmachen, Wertester!
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#8   DemonDeLuxe †   17:01:06 | Donnerstag, 2. Februar 2006
Nun ja
Vielleicht sollte man ‘mal bedenken, dass das, was manche als „heilig“ bezeichnen, es für die Mehrheit der Menschen eben ganz einfach nicht ist. Un- oder Andersgläubige sehen religiöse Auffassungen und Gepflogenheiten nun einmal wie des Kaisers neue Kleider – und nahezu jede Religion hat Eigenheiten, die Andersgläubigen fremd vorkommen, auf einer Skala von „interessant“ über „lustig“ bis zu „abartig“. Das Christentum ist da keine Ausnahme.
Neulich ging es z.B. in einem Forum darum,für eine humanistische Vereinigung ein aussagekräftiges Symbol zu finden… schlug einer der Diskutanten vor: „Ich finde, man sollte als Symbol ein Zeichen der Liebe, der Vernunft und des Friedens wählen – ich schlage das Bild eines Vaters vor, der seinen Sohn an den Zaun nagelt“.
Einem Nichtchristen wird der hintergründige Humor bzw. die darin versteckte, sarkastische Kritik sicher zugänglicher sein als jemandem, der eben dieses Bild kaum noch anders als durch die religiöse Brille sehen kann, und dem so das Groteske des Beschriebenen entgeht.
Aus solchen unterschiedlichen Sichtweisen entstehen dann „Beleidigungen von Heiligem“.
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#7   Sulpicius   16:52:39 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@Evelin
Nun, ich nehme mal an, es ist das grundsätzliche Abbildungsverbot der Person Mohammeds, und dann noch im Zusammenspiel mit Karikaturen… Die Absicht, die dahinter steht, ist ja eindeutig: eine gewisse Lächerlichmachung M. und damit der Religion des Islams. Ob zu Recht oder zu Unrecht, das sei dahin gestellt. Zunächst einmal aber wird etwas, einigen Menschen „Heiliges“ durch den Dreck gezogen. Vielleicht täte es uns Christen auch einmal ganz gut, wieder etwas mehr Wirbel zu veranstalten…
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#6   Ansgar   16:49:54 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@ Navon
Wenn ich Elendester Sünder richtig verstanden habe, geht es ihm nicht um die – in der Tat überflüssige – rhetorische Nazi-Keule. Sondern darum, daß der Holokaust zum Indentifikations-Mythos wurde und ex negativo die jahrhundertealte Hinordnung Europas auf Gott am Kreuz abzulösen beginnt. Den Holokaust umgibt eine Sakrosanctitas wie früher das Kreuz. Nur: Was soll aus einer Kultur werden, die sich über einen Massenmord identifiziert und nicht über den Liebes-Tod Gottes?
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#5   Evelin   16:45:20 | Donnerstag, 2. Februar 2006
Die dänischen Karikaturen sind jetzt im Internet
und zwar auf der Seite des niederländischen Parlamentsabgeordneten Geert Wilders:
12 Karikaturen aus der dänischen Zeitung Jyllands Posten www.geertwilders.nl/index.php?option=com_con…
Ich finde sie eigentlich – jetzt alle gemeinsam betrachtet – harmlos. Vielleicht halte ich aber auch schon zu viel aus.
Jedenfalls kann ich nicht nachvollziehen, warum deswegen ein riesen Wirbel in ganz Europa und Islamistan entstanden ist. Hat jemand eine Antwort?
Der Gatte der Evelin
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#4   Elendester Sünder   16:17:07 | Donnerstag, 2. Februar 2006
Sakrilegischer Nazivergleich
Warum sollte sich jemand über diesem Massenmord lustig machen wollen?
Gute Frage. Weiß ich nicht.
Aber weißt du, warum sich jemand über den Kreuzestod unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi lustig machen wollen sollte?
Warum der Nazivergleich? Geht es nicht ohne?
Warum nicht? Ist das dein Allerheiligstes?
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#3   Navon   15:53:25 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@ Sünder:
Warum sollte sich jemand über diesem Massenmord lustig machen wollen? Warum der Nazivergleich? Geht es nicht ohne?
Navon
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#2   Sarto   13:44:50 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@ E.S.
Ein sehr guter Beitrag!
Meine Zustimmung!
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#1   Elendester Sünder   12:11:42 | Donnerstag, 2. Februar 2006
Gesunde Instinkte der Respektlosigkeit!
Nach Ansicht der WELT, ist es ein Traditionskern unserer Kultur, das Allerheiligste (das Sakrament des Altares?!) verspotten zu dürfen? Fragt sich, welche Kultur gemeint ist, die neue humanistische Unkultur oder der christliche Glaube unserer Väter?
Ich denke die Tatsache, daß dies in einer großen Tageszeitung für möglich erklärt wird, beweist, daß eine Verschiebung dessen stattgefunden hat, was als heilig angesehen werden darf. Denn die Ermordung und Vertreibung der Juden durch Hitler darf niemals verspottet werden. Der „Holocaust“ (Brandopfer) ist das neue Allerheiligste dieser antichristlichen Gesellschaft geworden.
So, jetzt kann das Geheule von Fräulein Ilse, Rosalinde, Methusalix und Konsorten einsetzen.
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