Früher roch es nach Fett + Ein zweiter belgischer Kardinal? + Geduldete und nicht geduldete Traditionen + Unterschiedliche Herangehensweisen? + Die nachkonziliäre Gretchenfrage?
Früher roch es nach Fett
Vatikan. Papst Benedikt XVI. erhielt eine neue Küche. Das berichtete die Online-Ausgabe
des deutschen Boulevardblattes ‘Bild’ am vergangenen Samstag. Die Küche des Papstes verfügt jetzt über
elektrische Leitungen, die es erlauben, Kaffeemaschinen, Geschirrspüler oder Mikrowellenherde anzuschließen.
Die alten 120-Volt-Leitungen aus den 30er Jahren, die längst verboten sind, wurden entfernt. Die polnischen
Schwestern, die Papst Johannes Paul II. verköstigten, kochten auf einem Gasherd und in einem Gasbackofen.
Weil es damals keine großen Abzughauben gab, roch es in der päpstlichen Küche immer ein wenig nach
Fett.
Ein zweiter belgischer Kardinal?
Belgien. Der in Lüttich geborene Dominikanerpater Servais Pinckaers
gilt als Anwärter für einen Kardinalshut. Belgischen Presseberichten zufolge soll Pater Pinckaers Ende
Februar vom Papst in den Kardinalsstand erhoben werden. Der Dominikaner lehrte bis 1998 an der Universität
Freiburg in der Schweiz Moraltheologie.
Geduldete und nicht geduldete Traditionen
Schweiz. Das Rektorat
der auf Anregung der Schweizer Katholiken gegründeten Universität Freiburg schließt eine Segnung einiger
im Oktober eröffneter Zubauten kategorisch aus. Dies berichtete die katholische Nachrichtenagentur ‘Kipa’.
Seit mehreren Wochen mühte sich ein Komitee von Studenten und Assistenten um die Segnung der Gebäude.
Umsonst: Denn – so der Generalsekretär – die Universität habe zwar eine katholische Tradition, sie sei
aber eine staatliche Institution und müsse deshalb Abstand von konfessionellen Riten nehmen. Eigentlich
sei bereits das Bestehen einer katholischen Kapelle in einem Hauptgebäude der Universität unzulässig.
Sie werde nur aus Respekt gegenüber der Tradition geduldet. Eine geduldete Tradition ist auch, daß die
Universität ein von den Katholiken in der Schweiz und in Liechtenstein jährlich aufgenommenes Kirchenopfer
im Umfang von ungefähr 500.000 Franken – 320.000 Euro – akzeptiert.
Unterschiedliche Herangehensweisen?
Deutschland. Das Land Niedersachsen in Norddeutschland wird im Bundesrat kein Gesetz einbringen, das
die geschäftliche Beihilfe zum Selbstmord verbietet. Die FDP lehnte einen entsprechenden Gesetzesentwurf
der christdemokratischen Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann ab. „Wir haben zwei ethisch ziemlich
unterschiedliche Herangehensweisen“, meinte hinterher ein christdemokratischer Jurist vor der ‘Hannoverschen
Allgemeinen’: „Die FDP will Sterbehilfe im Kern erlauben und lediglich Auswüchse verhindern. Wir wollen
sie grundsätzlich verbieten und nur Ausnahmen zulassen.“
Die nachkonziliäre Gretchenfrage?
„Warum
reden Kleriker schwurbelig und sagen nicht, was sie wollen?“
Aus der linksliberalen ‘Tageszeitung’ vom
2. Februar
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3 Lesermeinungen
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#3 Christin 15:41:08 | Donnerstag, 16. Februar 2006
Neue Küche für Papa „Benedetto“ und seine Schwestern Die Schwestern können sich freuen.Ich würde auch
nicht gerne mit Gas kochen. Lang genug haben meine Mutter und ich Angst haben müssen in Wien mit den
alten Gasleitungen hat es immer irgendwie nach Gas gerochen.Früher war keine Zeit und kein Geld da für
neue Anschaffungen. Mein Mann hat mir auch eine neue Küche vergönnt. Das ist eine besonders edle Art
LIEBE zu zeigen,die man einfach schätzen muß und nicht genug danken kann dafür dass es noch so lobenswerte
Menschen gib denen nichts zu teuer ist,damit ihre LIeben in Sicherheit und Frieden leben und arbeiten
dürfen.
Belgien/Danneels Bevor Belgien einen zweiten Kardinal bekommt, sollte der erste entlassen und in ein abgelegenes
Kloster mit strengen Schweige-Regeln eingeschlossen werden.