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Freitag, 3. Februar 2006 08:14
kreuzmeldungen
Früher roch es nach Fett + Ein zweiter belgischer Kardinal? + Geduldete und nicht geduldete Traditionen + Unterschiedliche Herangehensweisen? + Die nachkonziliäre Gretchenfrage?
Früher roch es nach Fett

Vatikan. Papst Benedikt XVI. erhielt eine neue Küche. Das berichtete die Online-Ausgabe des deutschen Boulevardblattes ‘Bild’ am vergangenen Samstag. Die Küche des Papstes verfügt jetzt über elektrische Leitungen, die es erlauben, Kaffeemaschinen, Geschirrspüler oder Mikrowellenherde anzuschließen. Die alten 120-Volt-Leitungen aus den 30er Jahren, die längst verboten sind, wurden entfernt. Die polnischen Schwestern, die Papst Johannes Paul II. verköstigten, kochten auf einem Gasherd und in einem Gasbackofen. Weil es damals keine großen Abzughauben gab, roch es in der päpstlichen Küche immer ein wenig nach Fett.

Ein zweiter belgischer Kardinal?

Belgien. Der in Lüttich geborene Dominikanerpater Servais Pinckaers gilt als Anwärter für einen Kardinalshut. Belgischen Presseberichten zufolge soll Pater Pinckaers Ende Februar vom Papst in den Kardinalsstand erhoben werden. Der Dominikaner lehrte bis 1998 an der Universität Freiburg in der Schweiz Moraltheologie.

Geduldete und nicht geduldete Traditionen

Schweiz. Das Rektorat der auf Anregung der Schweizer Katholiken gegründeten Universität Freiburg schließt eine Segnung einiger im Oktober eröffneter Zubauten kategorisch aus. Dies berichtete die katholische Nachrichtenagentur ‘Kipa’. Seit mehreren Wochen mühte sich ein Komitee von Studenten und Assistenten um die Segnung der Gebäude. Umsonst: Denn – so der Generalsekretär – die Universität habe zwar eine katholische Tradition, sie sei aber eine staatliche Institution und müsse deshalb Abstand von konfessionellen Riten nehmen. Eigentlich sei bereits das Bestehen einer katholischen Kapelle in einem Hauptgebäude der Universität unzulässig. Sie werde nur aus Respekt gegenüber der Tradition geduldet. Eine geduldete Tradition ist auch, daß die Universität ein von den Katholiken in der Schweiz und in Liechtenstein jährlich aufgenommenes Kirchenopfer im Umfang von ungefähr 500.000 Franken – 320.000 Euro – akzeptiert.

Unterschiedliche Herangehensweisen?

Deutschland. Das Land Niedersachsen in Norddeutschland wird im Bundesrat kein Gesetz einbringen, das die geschäftliche Beihilfe zum Selbstmord verbietet. Die FDP lehnte einen entsprechenden Gesetzesentwurf der christdemokratischen Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann ab. „Wir haben zwei ethisch ziemlich unterschiedliche Herangehensweisen“, meinte hinterher ein christdemokratischer Jurist vor der ‘Hannoverschen Allgemeinen’: „Die FDP will Sterbehilfe im Kern erlauben und lediglich Auswüchse verhindern. Wir wollen sie grundsätzlich verbieten und nur Ausnahmen zulassen.“

Die nachkonziliäre Gretchenfrage?

„Warum reden Kleriker schwurbelig und sagen nicht, was sie wollen?“

Aus der linksliberalen ‘Tageszeitung’ vom 2. Februar
3 Lesermeinungen:
Donnerstag, 16. Februar 2006 15:41
Christin: Neue Küche für Papa „Benedetto“ und seine Schwestern
Die Schwestern können sich freuen.Ich würde auch nicht gerne mit Gas kochen.
Lang genug haben meine Mutter und ich Angst haben müssen in Wien mit den alten Gasleitungen hat es immer irgendwie nach Gas gerochen.Früher war keine Zeit und kein Geld da für neue Anschaffungen.
Mein Mann hat mir auch eine neue Küche vergönnt.
Das ist eine besonders edle Art LIEBE zu zeigen,die man einfach schätzen muß und nicht genug danken kann dafür dass es noch so lobenswerte Menschen gib denen nichts zu teuer ist,damit ihre LIeben in Sicherheit und Frieden leben und arbeiten dürfen.
Samstag, 4. Februar 2006 21:24
Doritta: @Ansgar
Um Gottes Willen, warum denn das ???
Freitag, 3. Februar 2006 14:47
Ansgar: Belgien/Danneels
Bevor Belgien einen zweiten Kardinal bekommt, sollte der erste entlassen und in ein abgelegenes Kloster mit strengen Schweige-Regeln eingeschlossen werden.
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