Requiem
Splitter aus dem Leben von Hw. Gregor Hesse
Der freischaffende Priester erlag am 25. Januar in Wien überraschend an einem Hirnschlag. Erinnerungen von Thomas Lintner, St. Pölten.
(kreuz.net, Wien) Ich habe Don Gregor telefonisch kennengelernt, als ich ihn für eine Veranstaltung des ‘Initiativkreises Wien, Niederösterreich, Burgenland’ einlud. Der Vortrag fand am 15. Januar 2005 zum Thema „Die Entwicklung der Liturgie von Papst Leo XIII. bis Papst Johannes Paul II.“ statt.

Krankheitsbedingt war ich selber bei der Veranstaltung nicht dabei. Später habe ich den verstorbenen Priester nur zweimal persönlich getroffen. Beide Male besuchte er unsere Familie in St. Pölten.

Dafür habe ich immer wieder und zum Teil stundenlang mit ihm telefoniert.

Als Hw. Hesse im Jahr 1991 in Wien Wohnsitz nahm, war er noch ein Gegner beziehungsweise Kritiker der Piusbruderschaft. Doch das änderte sich ein paar Jahre später.

Von ungefähr 1996 bis 2003 – die genauen Daten konnte mir bisher niemand nennen – war der Verstorbene mit der Piusbruderschaft verbunden.

Gegen Ende seiner Zusammenarbeit mit der Piusbruderschaft kritisierte er eine – aus seiner Sicht – überzogene Expansion, besonders die Einrichtung von Prioraten ohne die von Erzbischof Lefebvre geforderte Dreizahl an dort eingesetzten Priestern. Auch die Betreuung winzigster Gemeinden durch Priester, die in stundenlanger Fahrt dorthin gelangen müssen, mißfiel ihm. Das führte zum Bruch zwischen ihm und der Bruderschaft.

Kontakte mit einzelnen Mitgliedern der Bruderschaft blieben aber auch nach dieser Zeit bestehen. Von den in Österreich eingesetzten Geistlichen lobte er – soweit er sie kannte – die meisten.

Der freundliche Nachruf auf der Homepage der Piusbruderschaft war ein gutes Zeichen. Durch seinen plötzlichen Tod dürfte Don Gregor mehr als einem glühende Kohlen auf das Haupt geladen haben.

Zu der Notwendigkeit der FSSPX stand Hw. Hesse bis zuletzt. „Wenn in Ihrem Priorat einmal Priester sein sollten, die Ihnen persönlich nicht behagen: Gehen Sie trotzdem hin – es geht um die wahre Messe und die richtige Lehre!“

* * *

Als Theologiestudent lernte Don Gregor für eine Abschlußprüfung über die Dämonologie.

Er steigerte sich – wie er mir erzählte – ziemlich in die Materie hinein. Dabei ging er anhand der Dämonologie von Egon von Petersdorff vor und benützte vor allem Band I „Dämonen im Weltenplan“. Er studierte auch scholastische Quellen, um zu verstehen, wie die Dämonen auf den Menschen einwirken.

Offenbar hat er auch sehr viel herausgefunden. Vielleicht mehr als für ihn gut war. Dazu sagte er: „Der Teufel mag es nicht, wenn man ihm in die Karten schaut“.

Einmal bekannte er vor mir, daß er noch an den Folgen seiner damaligen Forschungstätigkeit leide, die er – er klopfte sich symbolisch an seine Brust – aus Neugier begonnen und durchgeführt habe.

Welcher Natur diese Folgen waren, weiß ich nicht. Ich kann nur annehmen, daß er mit dämonischen Anfechtungen konfrontiert war. Aber er hat sich vor mir nie näher geäußert.

Don Gregor gab mir auch nie den Eindruck, darauf eingehen zu wollen. Sonst hätte ich sicher nachgefragt – erraten – aus Neugier.

Zu diesem Fragenkreis gehört auch das mich persönlich interessierende Thema „Harry Potter“.

Ausgangspunkt von Hw. Hesses Kritik an dieser Buchreihe war ein Artikel, den Pater Niklaus Pfluger im ‘Mitteilungsblatt’ der Piusbruderschaft veröffentlichte.

Darin wurde auch aus der deutschen Übersetzung der Romane zitiert. Anhand dieser sorgfältig ausgewählten Stellen konnte Hw. Hesse beurteilen, daß die Ablehnung der Romane durch die Piusbruderschaft richtig war.

Er stufte die Potter-Bücher als satanisch ein und erkannte in der Autorin Joanne Rowlings das Vorhandensein eines okkulten Wissens und einer dämonischen Inspiration, die möglicherweise aus einem Dämonenpakt resultiert.

* * *

Jenseits der hohen Theologie war Don Gregor ein großer Liebhaber des Schienenverkehrs, sowohl der Eisenbahnen als auch der Straßen- und Zahnradbahnen.

Er war dem „Verein der Straßenbahnfreunde“ verbunden. Seine Lieblingszeitschrift war keine theologische Fachzeitung, sondern die Publikation „Schienenverkehr aktuell“.

Don Gregor hat nie eine Ausbildung zum Lokführer oder Straßenbahnfahrer erhalten. Trotzdem war er in der Lage, die meisten Schienenfahrzeuge zu fahren.

Das hat er in zahllosen Lokomotiven und Straßenbahntypen unter Beweis gestellt. So bediente er zum Beispiel die Bergbahn auf den Pöstlingberg in Linz oder die Badner Bahn – eine der Wiener Lokalbahnen – von Wien nach Baden.

Regelmäßig fuhr er auch mit Straßenbahngarnituren in Remisen aus und ein. In Rom verrichtete er einmal – in Soutane und unbezahlt – einen ganzen Schichtdienst in einer Straßenbahnremise.

Obwohl die meisten Straßen- und Eisenbahner, nicht nur in Österreich, sozialdemokratisch angehaucht sind, bezeugten sie Hochachtung vor einem Priester in Soutane und ließen ihn oft fahren.

In Wien war Hw. Hesse deswegen bekannt. In einer funktionierenden Kirche wäre dieses Hobby sicher ein großartiger Ausgangspunkt für die Mission unter dem Bahnpersonal gewesen. Doch Hw. Hesse lebte in der kirchlichen Isolation.

* * *

Berühmt waren Don Gregors Weihnachtstafeln, zu denen er in der Regel am 27., 28. und 29. Dezember jeweils dreimal drei Gäste einlud. Das letzte Mal fand dieser Anlaß vor ungefähr einem Monat statt.

Die Mahlzeiten bestanden aus zwölf, von ihm selber gekochten Gängen.

Bedingung für eine Einladung war die Bereitschaft, alles aufzuessen. Damen waren nie eingeladen, weil Don Gregor keine Frau kannte, die so viel essen konnte.

Hauptbestandteil der nach mittelalterlichen Rezepten zubereiteten Mahlzeiten war die „Great Pie“ – eine Fleisch-Pastete – ein besonderes „Geheimnis“ der „Hippokras“, ein Würzwein, der ähnlich wie Krambambuli schmeckte und den Magen wieder „leer“ machen sollte.

Ich selbst war nie eingeladen – ich kannte Hw. Hesse ja auch noch zu kurz. Ich bin aber froh, daß ich diese Menge Essen nie überstehen mußte.

Silvester im Hause von Don Gregor war ebenfalls ein besonderes Spektaktel. Es wurde dabei sogar geschossen, sowohl mit Gewehr als auch mit einer Miniaturkanone.

* * *

Etwa drei Jahre lang – von ungefähr 1995 bis 1998 – veranstalte Hw. Hesse eine Erwachsenenkatechese für eine handverlesene Gruppe von Gläubigen, die dafür auch bezahlen mußten. Denn von der Kirchensteuer bekam Don Gregor nichts.

Der Unterricht begann in der Wohnung des Herrn X, der die Gruppe auch auf Wein, Essen, Zigarren einlud.

Später wechselte man in die Wohnung des Herrn Y, wo es spartanischer zu und her ging. In der neuen Wohnung verliefen sich die Leute schon bald bis auf drei. Diese drei konnten auch nicht immer kommen, und so endete die Geschichte. Soviel zur Glaubenstreue mancher Wiener Tradis.

Eine kleine Gruppe von Wiener Traditionalisten besuchte regelmäßig die Heilige Messe in der privaten Hauskapelle von Don Gregor.

Die männlichen Meßbesucher wurden als Ministranten eingeschult. Doch deren Willigkeit reduzierte sich schlagartig, als bekannt wurde, daß Hochwürden eine regelrechte Ministrantenprüfung plante.

* * *

Seinen Lebensunterhalt verdiente sich Hw. Hesse mit Schreiben. Sein wichtigster US-amerikanischer Auftraggeber war der ‘Fatima Crusader’. In Europa arbeitete er vor allem für die ‘Actio Spes Unica’.

Don Gregor beschäftigte sich mit einer Fülle brisanter theologischer Themen, die sich aber selten verwirklichen ließen, weil es zu wenig Sponsoren gab.

Im Gegensatz zu vielen Staatstheologen konnte Hw. Hesse sich nicht erlauben, Erbauliches oder weniger Erbauliches in den Tag hinein zu fabulieren. Seine Existenz war nicht gesichert.

Von den meisten seiner Ideen sind darum nur die Überschriften erhalten. Ungedruckt blieb seine Dissertation über den katholischen Apologeten Gilbert Keith Chesterton († 1936).

Gegen Ende seines kurzen Lebens galt sein Interesse dem Zusammenhang zwischen der Dreifaltigkeit, den Transzendentalien – das Wahre, Gute und Eine – und den Fakultäten der menschlichen Seele – Gedächtnis, Verstand und Wille.

Aber auch darüber gibt es wohl nur ein paar Aufzeichnungen.

* * *

Äußerlich war Hw. Hesse ein Original. Er trug häufig Zylinder, Hosen „Modell Generalstab 1895“ oder so ähnlich. Die Soutane vertrug er aufgrund einer Hautempfindlichkeit am Hals nicht mehr. Er kleidete sich in Hemden Modell „Polizei 1860“. Auch die Hosenträger waren älter als von vorgestern.

Persönlich war er ein „Museum“. Er telefonierte mit Apparaten, die zwischen 90 und 100 Jahre alt waren. Mit den Gegenständen in seiner Wohnung könnte man ein kleines nettes Museum füllen. Für seine Arbeiten verwendete er Computer. Das Internet lehnte er bis ans Ende seiner Tage ab.

Hw. Hesse hinterläßt eine Unzahl an Büchern und religiösen Gebrauchsgegenständen. Er besaß keinen Fernseher. Aber wenn ich mich recht entsinne, hat er in seinem Leben ungefähr 16.000 Filme gesehen. Auf diesem Gebiet war er ein echter Spezialist. Er hätte jeden Filmkritiker an die Wand spielen können. Aber auch diese Kenntnisse blieben ungenutzt.

Am Telefon meldete er sich: „Akroasis Enterprises, can I help you?“ Dies wegen seiner vielen amerikanischen Auftraggeber. „Akroasis“ ist griechisch und bedeutet Vernehmen, Hören.

* * *

Es gibt noch einen köstlichen Hesse-Nachschlag, nämlich die Seligsprechung des „Herrn Karl“.

„Herr Karl“ ist ein Einakter von Helmut Qualtinger († 1986) und Carl Merz aus dem Jahre 1961. Er handelt von einem opportunistischen Zeitgenossen, der seine politische Gesinnung entsprechend der Machtverhältnisse wechselte. Bis 1934 war er Sozialdemokrat, dann – nach der Machtergreifung der Vaterländischen Front – eher bürgerlich, ab 1938 – dem Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich – Nationalsozialist, nach 1945 eher unpolitisch. Dreimal verheiratet – einmal davon kirchlich – war er auch sonst kein Ausbund der Moral.

Bis heute wird mit der Figur des „Herrn Karl“ ihr erster Darsteller und Miterfinder, Helmut Qualtinger (1928 – 1986), am meisten identifiziert. Qualtinger, ein erfolgreicher österreichischer Schauspieler, Kabarettist und Schriftsteller, war zweimal verheiratet – die erste Ehe erfolgte sehr früh, die zweite sehr spät in seinem Leben, er hatte einen Sohn – und starb an den Auswirkungen seiner Alkoholkrankheit. Über politische Engagements oder Mitgliedschaften ist mir nichts bekannt, er wird aber eher der „linken Reichshälfte“ zugeordnet.

1983 erfolgte unter Johannes Paul II. mit der Publizierung des neuen Kirchenrechtes eine schwerwiegende Änderung der Vorschriften über die Selig- und Heiligsprechungen.

So wurde der Promotor Fidei – der sogenannte „Advocatus Diaboli“ – abgeschafft. Nach nicht unbegründeter Meinung nannte man das die „Lex Escriva“, ohne die der Opus-Dei-Gründer schon seine Seligsprechung nicht erlebt hätte.

Seither sind viele dieser Verfahren nur noch mit Vorsicht zu genießen.

Seit 1983 ist auch eine Inflation an Selig- und Heiligsprechungen zu beklagen. Damit wurde das Außergewöhnliche des Vorganges und die Vorbildwirkung des einzelnen Seligen und Heiligen verwässert. Für Traditionskatholiken wie Hw. Hesse war das ein Dorn im Auge.

Don Gregor gründeten darum – mehr als ein paar Trinksprüche und Geschichten heiterer Stunden dürften es allerdings nicht gewesen sein – mit einigen Freunden die „Aktion zur Seligsprechung von Helmut Qualtinger“ mit dem durchschlagenden Motto „Vom seligen Kaiser Karl zum Herrn Karl“.

Denn wenn Greti und Pleti selig gesprochen würden, dann dürfe auch der „Herr Karl“ nicht fehlen.

Mit einer entsprechenden Eingabe beim Ordinariat der Erzdiözese Wien könnte man vermutlich Furore machen.

* * *

Zum Abschluß noch die Erinnerung von Leopold Trzil, der ein enger Freund von Hw. Hesse gewesen ist:

„Ich habe Hw. Hesse stets als einen guten, treuen Freund und geistreichen Denker geschätzt, der sich nicht scheute, eine bessere Erkenntnis an die Stelle einer solchen zu setzen, die er zuvor vertreten hatte – mit einem unbedingten Willen zu geistiger und theologischer Redlichkeit.

Den erkannten Glauben stellte er nie zur Disposition. Dennoch konnte es ihm, wie jedem von uns, geschehen, daß er in der unendlichen Fülle göttlicher Wahrheit manche Aspekte deutlicher erkannte als andere und daher im Laufe der Zeit so manche Position revidieren mußte.

Insofern glaube ich auch, daß wir seinem Beispiel und seinen Intentionen dann am besten folgen, wenn wir uns diese Konsequenz und Wahrheitsliebe zu eigen machen.

Das muß aber nicht heißen, in allem seine Positionen zu teilen. Er forderte nie Übereinstimmung mit seiner Person, wohl aber mit der Wahrheit der Offenbarung und akzeptierte Widerspruch immer dann, wenn er sich auf in diesem Sinne authentische Argumente stützen konnte.

Für mich selbst sehe ich darin, in diesen Haltungen, so etwas wie sein Vermächtnis.“
      
69 Lesermeinungen
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#69   Athanasius   21:25:51 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@Gerüchte-Interpretator und Phantaseur Stadler
Des Lauriers hätte sich nicht von Mgr. Thuc zum Bischof weihen lassen, a. wenn er von der Lefebvre-Weihe überzeugt gewesen wäre, b. wenn er von der Gültigkeit des Montini-Ritus überzeugt gewesen wäre.
Ach ja. Wie schwach sind Ihre Argumente Stadler (auch völlig unhaltbar denn nach Papst Leo XIII. müssen Sie die Weihen Kardinal Liénarts anerkennen als gültig da Form und Materie observiert wurden!).
Zu a. Es ist ja niemals vor 1981 davon die Rede gewesen, dass Mgr Lefebvre P. Des Lauriers O.P. zum Bischof weihen würde. Niemals. Und hielt Des Lauriers die Weihen Lefebvres für ungültig? Wohl absolut nicht, denn er war jahrelang Professor im Seminar von Ecône (1970-1978) und kommunizierte aus der Hand von Mgr Lefebvre! Ihre „Zweifel“ an der Gültigkeit der „Lefebvre-Weihen“ sind illegitim n. SH Leo XIII. und auch unlogisch. Die wichtigsten Sedisvakantisten und -privationisten haben die Weihen Lefebvres entweder selber empfangen oder sicherlich lange anerkannt. Die Gerüchte aus den siebziger Jahren hat da keiner (weder Carmona, Zamora noch Des Lauriers) Wert verliehen (mit Recht). Des Lauriers kommunizierte und assistierte in Ecône! Pfffüe…Und weg sind Ihre Scheinargumente.
Zu b. Stimme ich Ihnen zu, da dies ja Faktum ist und von Des Lauriers O.P. selbst bestätigt wurde.
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#68   Brandenburgis   13:16:29 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@Stimme
Luthers Beurteilung des Judentums ist sehr wohl mit katholischen Maßstäben in Einklang zu bringen und unterscheidet sich sachlich keinesfalls von der Beurteilung des Judentums durch Päpste, Kirchenväter und -lehrer.
Die Frage nach den Rechtfertigungsgründen kann ich Dir negativ beantworten, mir scheint, daß auch Du den Positionen von Höck nahestehst, daß Mord an Priestern und Ordensleuten ggf. gerechtfertigt sein kann. Nimm zur Kenntnis, daß die Lasten, die heute jeder tragen muß, ungleich höher sind, als diejenigen der damaligen Bauern. Heute also auch ggf. Mord und Totschlag gerechtfertigt?
Luther hat keinesfalls schwadroniert, Du scheinst die Schrift „Von der Freiheit des Christenmenschen“ zu kennen, belege doch mal bitte Deine Aussagen.
„Zur Freiheit hat uns Christus befreit.“ Katholische Freiheit besteht allerdings vorzüglich im Gehorsam – so Luther.
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#67   Benedikt   17:25:23 | Dienstag, 7. Februar 2006
@ Stadler
Mgr .Prof.Guérard des Laurier schreibt in seiner Verwerfung des NOM,
Sie meinen in seiner Kritik am NOM. Ich wüsste nämlich nicht, dass jemand Mgr. des Laurier eine Verwerfungskompetenz eingeräumt hätte. Diese Leute scheinen die Kirche für eine Art Kasperletheater zu handeln, bei der jeder grad das ablehnen und billigen kann, was ihm gerade einfällt. Erinnert mich irgendwie an „Wir sind Kirche“.
keine Weihepriestermehr notwendig sind, es genügen protestantische Prediger.
Das ist dogmatisch völlig unhaltbar. Nirgendwo in den Konzilsbeschlüssen oder der AEM (IGMR) wird behauptet, es finde keine Wandlung mehr statt. Des Laurier behauptet also, dass eine Wandlung auch von einem prot. Prediger vorgenommen werden können, was klare Häresie ist.
Der Montini-Ritus ist mit keinem der in der katholisch-apostolischen Kirche gültigen Riten, weder identisch, noch ähnlich,
Na, dann erklären Sie doch mal, warum eine solche Ähnlichkeit notwendigerweise vorliegen müsste.
In der Absicht etwas einzuführen, was dem katholischen Glauben entgegensteht, darin liegt die Ungültigkeit im Sinne von Apostolicae Curae.
Frage: Was konkret widerspricht am Weiheritus dem kath. Glauben? Bitte die genaue Stelle mit Wortlaut und das Dogma, gegen das verstoßen wird (mit Wortlaut).
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#66   R.B.Stadler   16:40:04 | Dienstag, 7. Februar 2006
Benedikt Weiheritus
Grüß Gott,
Mgr .Prof.Guérard des Laurier schreibt in seiner Verwerfung des NOM, daß zu diesem unkatholischen Gottesdienst keine Weihepriestermehr notwendig sind, es genügen protestantische Prediger. Des Laurier hätte sich nicht von Mgr. Thuc zum Bischof weihen lassen, a. wenn er von der Lefebvre-Weihe überzeugt gewesen wäre, b. wenn er von der Gültigkeit des Montini-Ritus überzeugt gewesen wäre.
Die dogmatische Einengung auf die Weiheformel, gibt es nur im „römischen“ Ritus, in den anderen gültigen Riten, ist die Einhaltung der Gebetes des gesamten Weihevorganges für die Gültigkeit vorgeschrieben. Der Montini-Ritus ist mit keinem der in der katholisch-apostolischen Kirche gültigen Riten, weder identisch, noch ähnlich, ebenso finden sich auch keine inhaltlichen Übereinstimmungen, so daß man sagen könnte, der Ritus beschreibe das Gleich wie Ritus-X. Genau hierin liegen die Kritikpunkte von Kröger, der die Semantik untersucht hat und wesentliche Mängel festgestellte.
Warum etwas Schlechtes einführen, wenn etwas Gutes vorhanden ist. In der Absicht etwas einzuführen, was dem katholischen Glauben entgegensteht, darin liegt die Ungültigkeit im Sinne von Apostolicae Curae. Worte zu benutzen, die den Sinn des Tuns nicht mehr verdeutlichen, darin liegt die Ungültigkeit in Sinne von Sacramentum Ordinis.
Erst bilden dann streiten, hier wird genauso polemisiert wie bei Luther, darin liegen die Übereinstimmungen der V2-Sektierer mit dem Protestantismus.
In Christo,
Roland Stadler
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#65   Benedikt   15:04:54 | Dienstag, 7. Februar 2006
@ Athanasius
Aber Sie sind ja nicht an Differenzierung interessiert, wie man schlussfolgern kann.
Sobald Sie in anderen Fragen damit beginnen, werde ich sofort Differenzieren. Ansonsten sehe ich keinen Grund, warum ich gegenüber Ihrer Position differenzieren sollte, Sie selbst aber nicht im Traum daran denken, dass gegenüber der meinigen zu tun. Dass Sie daran nicht denken, kann man aus Ihrem Beitrag ja erkennen.
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#64   Athanasius   14:27:15 | Dienstag, 7. Februar 2006
Ist es ja…
…lediglich Ihre Einschätzung der Situation des Hl. Stuhles die falsch sei, aber nicht Ihr Glaube usw.
Und was stärkt den Sedisvakantisten denn in Ihrer Theorie? Was etwa Johannes-Paul II. und Benedikt XVI. mach(t)en. Interkommunion heisst zudem strikt theologisch das Verkünden kirchlicher Gemeinschaft. Und dann ist die Schlussfolgerung leicht:

Es ist die Schuld der konziliaren Päpste, Ihrer Skandale, und Ihrer Irrtümer, daß es den Sedisvakantismus gibt, nicht die der Sedisvakantisten, mögen auch manche von diesen sehr lieblos sein.
Dóch, drängt sich der Vergleich mit Avignon-Rom auf, denn tatsächlich schrieb etwa ein Kardinal Ratzinger, daß man in der Beschreibung der Position Roms durch den „Patriarch“ von Konstantinopel 1967 die „wahre Position die Rom in der Kirche einnimmt“ erkennen soll.
Die Gründe legen anderswo als bei den Sedisvakantisten und ihren Persónlichkeiten.
Aber Sie sind ja nicht an Differenzierung interessiert, wie man schlussfolgern kann.
Sie gehen einfach über den Modernismus der damaligen (vor Ihren Wahlen auf den Apostolisch Stuhl St. Petri) Theologen Ratzingers und Wojtyla und Montini usw. hinweg! Augen zu, heißt es da bei Ihnen.
Ich werde weiterhin darüber nicht diskutieren, ist hier auch sinnlos mit 1500 Worten.
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#63   Benedikt   17:30:31 | Montag, 6. Februar 2006
@ Athanasius
Diese Differenzierungen würde ich mir manchmal auch aus Ihrer Ecke wünschen. Aber da kommt gar nichts, nur Verurteilungen. Geht es dann um Sedisvakantisten, dann soll das auf einmal alles nicht so schlimm sein.
Tatsache ist: Wer den Papst nicht als Papst anerkennt (Gehorsamsfragen sind da irrelevant, daher begründet FSSPX-Ungehorsam auch kein Schisma), der ist ein Schismatiker und befindet sich im Stande der Sünde und darf nicht zur Kommunion. Zur Information: Das ist IHR Mantra, welches Sie hier selber andauernd wiederholen. Nun, es gilt eben auch dann, wenn es Ihnen nicht passt so einfach ist das.
Ihr Beispiel mit dem Hl. Vinzenz zieht da gar nicht, denn wer der legitime Papst war, dass konnte man in den mittelalterlichen Wirrungen meist selbst nicht erkennen. Heute aber gibt es keinen Zweifel: Papst Benedikt XVI. ist der rechtmäßige Papst, dessen Anspruch nur von ein paar unbedeutenden Splittergruppen meist mit absurdesten Begründungen bestritten wird.
Ihr Wenz-Vidal Zitat ist übrigens mißverständlich: Auch hier könnte es sein, dass er nur den Gehorsam gegenüber dem Papst meint. Gehorsam muss gar nicht sein, Anerkennung genügt (siehe auch Jone, Kommentar zum CIC).
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#62   Athanasius   15:34:06 | Montag, 6. Februar 2006
@Benedikt
Vielleicht „bastelt“ sich Wenz-Vidal auch eine „eigene Kirche“, wenn er als qualifizierter Theologe der hl. Römischen Kirche schreibt, daß man jene nicht als Schismatiker betrachten darf, die dem Papste nicht unterworfen sind, weil sie seine Person verdächtigen [etwa der Häresie].
Ihren Maßstäben nach, durfte der Hl. Vinzenz Ferrier auch nicht kommunizieren („Sakrileg!“), da er dem avignonesischen Gegenpast gehorchte und nicht dem römischen legitimen Oberhirten.
Ich bitte nur um mehr Differenzierung als was Sie hier von sich geben.
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#61   Stimme aus dem Tradiland   15:33:37 | Montag, 6. Februar 2006
@ Brandenburgis
Luthers Geschreibe gegen die Juden ist mit normaler christlicher Kritik (wg. der Ablehnung der Gottsohnscharf Christi) nicht mehr in Einklang zu bringen.
Aufständische Bauern:
Natürlich sind diese schwer rechtswidrig unterwegs, die Fragen, die sich in diesem Zusammenhang aber dennoch stellen, sind 1. ob es nicht dennoch Rechtfertigungsgründe (z.B. unchristliche Unterjochung, Aufschnüren von mehr Lasten, als sie leisten können) oder zumindest Milderungsgründe für ihr Tun gibt;
2. wer sie denn aufgehetzt hat, wenn nicht der, welcher von der – schon als Ausdruck mißverständlichen – „Freiheit des Christenmenschen“ schwadronierte; um die ersten, die ihn beim Wort nahmen, mit Worten wie „steche, haue, schlage, wer da kann, fällst du darüber tot – was besseres kann dir nimmermehr wiederfahren“, im Stich zu lassen.
Luther hat also durchaus Revolution gegen die katholische Kirche und Hierachie sowie auch gegen die katholischen Fürsten gepredigt, auf der anderen Seite – wohl aus rein kirchenpolitischen Gründen – die Interessen der grundbesitzenden Adeligen (jedenfalls der protestantischen) verteidigt. Diese nicht logische Vorgangsweise ist ihm, nicht nur den aufständischen Bauern anzulasten.
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#60   Benedikt   13:17:15 | Montag, 6. Februar 2006
@ Athanasius
Sakrileg? Wissen Sie, was ich erst recht ein Sakrileg finde? Wenn Leute die nicht an die reelle Präsenz Jesu Christi im Hl. Altarsakrament glauben – oder sonstwie Irrtümern des Protestantismus anhängen, die Hl. Kommunion empfangen.
Und? Ich habe nicht behaupten wollen, dass es keine anderen Sakrilegien gibt. Was ändert das bitte an den von mir beschriebenen Sakrilegien? Nichts!
Sie haben als Neokonservativer „Novus Ordo“ Katholik, Benedikt, lieblose, unkatholische ängstige Gedanken und Urteile für etwa die Sedisvakantisten,
In Anbetracht der Tatsache, dass die Sedisvakantisten eine Gruppe Schismatiker sind, die die Kirche beleidigen und die Gläubigen als Satansdiener bezeichnen können sie sich über gewissen Lieblosigkeiten nicht beklagen. Wie man in der Wald ruft, so schallt es heraus.
schliessen aber ohne Mühe die Augen vor den wirklichen Sakrilegen
Ach so, ein Schismatiker, der daher exkommuniziert ist und durch sein Schisma eine schwere Beleidigung Gottes begangen hat, begeht kein Sakrileg, wenn er kommuniziert? Sie messen aber ganz schön mit zweierlei Maß. Es bestätigt mir mal wieder, dass sich Leute aus Ihrer Ecke die Kirche so basteln, wie sie Ihnen grad gefällt.
Wenn ich über Sakrileg in Bezug auf die Hl. Kommunion der Ost-Schismatiker seit 1054 sprechen würde,
Das ist genau das gleiche. Auf einmal haben Sie deutliche Worte. Wo ist der Unterschied zum Sedisvakantisten? Nirgends!
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#59   Brandenburgis   11:38:54 | Montag, 6. Februar 2006
Juden und BAuern
Diese Position kann schon deshalb nicht sachgerecht sein, weil weder Juden noch „aufständische Bauern“ schutzwürdig gewesen sind. Das Gegenteil ist wahr, – sie standen außerhalb des Rechts. Ohne Zweifel waren diese „Aufständischen“ Kriminelle, die zu REcht bekämpft wurden. Priestermord und Klosterbrennen waren ihre Lieblingsbeschäftigung.
Es ist schändlich, derartiges zu verteidigen, wie es hier auf kreuz.net ständig geschieht, z.B. auch durch einen gewissen „Höck“.
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#58   Stimme aus dem Tradiland   10:16:03 | Montag, 6. Februar 2006
@ Evelins Gatte – Treppenwitz
Romulus schrieb am 5. 2. 2006, 10.40 UhrSie haben es erfasst, Catharina. Auf Argumente geht er nicht ein, stattdesen wüted und schäumt er, der Gatte der Evelin. Man muss es hier auch deutlich sagen, die FSSPX wäre froh, solche Fanatiker – wie wir sie hier finden – nicht in ihren Reihen zu haben.
Der Treppenwitz an dem Ganzen, gewissermaßen die „Krone“ oder auch der Tiefpunkt ist, dass Romulus nach dem Äufhäufen seines von Evelins Gatten beschriebenen Sündenregisters noch so tut, als wäre seine Argumentation astrein (frei von Verbalinjurien), logisch, argumentativ nachvollziehbar und sine ira et studio.
Selten so einen Lügenbinkel erlebt! Was von seiner Fellay-Fanatiker-Theorie zu halten ist, erklärt Bischof Fellay im heutigen kreuz.net-Artikel selbst: Gar nichts. Hauptsache, Romulus hat sich wichtig gemacht.
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#57   Agiafortuni   23:46:11 | Sonntag, 5. Februar 2006
Gunther Maria Michels: Exkommuniklation
Es ist mir als ob ich die Gespräche zwischen Paul VI und seinem Busenfreund Jean Guitton lese. Auch dort behauptete Paul VI mit der ihn auszeichnenden Arroganz die Katholiken müssten ihren Ritus säubern, damit er für die getrennte Brüder attraktiv werde. Was dabei herauskam ist wahrlich kein Ruhmesblatt für diesen auf den Kult der Banalität eingeschworenen Konzilspapst
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#56   Gotthard   22:46:22 | Sonntag, 5. Februar 2006
@gatte
ist schon lustig dein posting
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#55   Evelin   22:39:46 | Sonntag, 5. Februar 2006
Romulus: Ein Abgrund an Bosheit und Lüge (9 Postings – 9 x gelogen)
3. 2. 2006, 20.44: Behauptet, Hesse hätte zu viel Zeit, sei exaltiert.
Nach Aufklärung dass dem nicht so sei, die nächste Tomate:
4. 2. 2006, 11.51: Behauptet äussere Ähnlichkeit von Hw. Hesse mit Luther (falsch), gebe Essen und nehme den Mund voll (perfid)
Auf meinen Hinweis, sich einmal hinter den Ohren zu waschen,
16.04: „Immer“ gehässig (1. gar nicht, im Vergleich zu seiner Bosheit harmlos, 2. wieso immer?); schwafelt von (seiner) Analyse, Argumenten (nie welche gebracht!)
18.41: behauptet, ich könne gar nicht sachlich sein, vergleicht nunmehr mich mit Luther, danach stellt er mich in Zusammenhang mit dem Satan, von welchem der Ausdruck „V2-Kirche“ inspiriert sei;
Auf den Hinweis, dass allenfalls er mit Luther Gemeinsamkeiten in Form irrsinniger Vergleiche und offener Bosheit habe, behauptet er
20.07: ich selbst hätte mich selbst am allerliebsten; wieder stellt er mich in satanischen Zusammenhang mit der Überschrift „non serviam“ (das Motto des Engesturzes).
Um 20.53 Uhr und 21.21 Uhr unterstellt er mir folgendes Zitat:
„ daß die V2-Messe in der V2-Kirche der größte und schrecklichste Greuel sein muß, der stracks und gewaltig wider die Tradition strebt und doch über und vor allen anderen V2-kirchlichen Abgöttereien der höchste und schönste gewesen ist.“
Am 5. 2. 2006, 10.40 bezeichnet er mich noch als Fanatiker und als mehr Gemeinsamkeit mit den fanatisierten Moslems habend.
Der Gatte der Evelin
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#54   Athanasius   21:33:35 | Sonntag, 5. Februar 2006
Sakrileg
Benedikt: „Sedisvakantisten begehen bei jeder Hl. Kommunion ein Sakrileg“
Sakrileg? Wissen Sie, was ich erst recht ein Sakrileg finde? Wenn Leute die nicht an die reelle Präsenz Jesu Christi im Hl. Altarsakrament glauben – oder sonstwie Irrtümern des Protestantismus anhängen, die Hl. Kommunion empfangen. (19. April 2005, Frère Roger Schutz, Celebrans: Kardinal Ratzinger; 20. Mai 2003, Papst Johannes-Paul II., dem Anglikaner Tony Blair; Januar 2004, Papst Johannes-Paul II., in seiner Privatkapelle, einer anglikanischen Priesterin in geistlicher Kleidung; in Taizé, öfter; Kardinal Kasper, in Taizé, Deutschland, Rom)
Sie haben als Neokonservativer „Novus Ordo“ Katholik, Benedikt, lieblose, unkatholische ängstige Gedanken und Urteile für etwa die Sedisvakantisten, schliessen aber ohne Mühe die Augen vor den wirklichen Sakrilegen (noch mal abgesehen von dem Sakrileg Handkommunion).
Wenn ich über Sakrileg in Bezug auf die Hl. Kommunion der Ost-Schismatiker seit 1054 sprechen würde, würden die Neokonservativen sofort einen Skandal darin sehen, denn „das sind doch wahre Teilkirchen nach Dominus Iesus und haben solche schöne Liturgien“. „Unökumenischer Fanatiker!, das hätte JP II. [JP 2 we love you] niemals gesagt!“
Aber für Traditionalisten und Sedisvakantisten sind die schlimmsten Worte und Vorwürfe da.
Eigentlich der gleiche frustrierte Stil wie man bei Hw. Lingen und R. Stadler zurückfindet!
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#53   ottaviani   17:21:28 | Sonntag, 5. Februar 2006
@gunther
die Weihbischöfe der Priesterbruderschaft Priester und Gläubige haben die Exkomunikation nie anerkannt warum sollte das plötzlich anders sein?
hätte man das merkwürdige Motu proprio anerkannt hätte man ja nicht weitermachwen können nach der Predigt von Mgr. Fellay in flafigny vor wenigen Tagen nachzulesen in der Leser Zeitung hat sich für die Bruderschaft nichts verändert der Predigt kann man entnehmen daß Ex fellay Em. Hoyos einen Brief von Mgr Lefebvre aus dem Jahr 1966(!) an Kardinal Ottaviani übergeben hat der bis heute die Haltung der Priesternruderschaft klar zeigt
also warum sollte da plötzlich etwas anders sein?
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#52   Athanasius   14:50:55 | Sonntag, 5. Februar 2006
Ich muss…
catharina zustimmen, dass Art in der man sich hier begegnet, sowohl der Modrnst, der Neokonsen, der Trad sowie der Sedn, wirklich gegen den christlichen Geist geht.
dem trid. Pontifikale gültig wäre,.
Hör auf mit Ihrem „tridentinischen“. Die Weiheformel des Römischen Ritus wie im „trid“ Pontificále enthalten, gehen direkt auf Schriften des 3. Jahrhunderts zurück, nur die Zeremonien (traditio instrumentorum usw.) kamen etwas später hinzu – allerdings vor dem Mittelalter schon. Recht haben Sie, dass jede katholische Weihe die Hl. Geist únd das „Amt“ ausdrückt gültig ist. Im Pontificále Pauls VI. ist aber die Bischofswürde in der essentiellen Formel nicht direkt klar da, und kann nur eine „significatio ex adjunctis“ erfolgen; und darauf richtet sich die Kritik der Sedisvakantisten. Lingen und Stadler – die hier schreiben – sind eher Schimpfer, die sedisvak. Theoretiker aber nicht, etwa Prof. Bf. Guérard des Laurier (ehem. Beichtvater Pius’ XII.) nicht.
Schismatiker hl. Kommunion ein Sakrileg.
Benedikt, bitte. Sie finden es gut, wenn Leute die dem Dogma ausserhalb der Kirche nicht länger glauben, kommunizieren, werfen aber Sedisvakantisten Todsünde vor. Während Sie gar nicht dazu fähig sind in die Seelen der „Sedisvakantisten“ zu schauen, muss man auch noch sagen, dass etwa der Theologe Wenz-Vidal erklärt: „Nicht formell schismatisch sind aber jene, die sich nicht dem Papst unterwerfen weil sie seine Person verdächtigen“ [etwa der Häresie]
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#51   Benedikt   14:40:53 | Sonntag, 5. Februar 2006
@ gmm
hat sich das Motu proprio von allein erledigt, ohne daß es aufgehoben werden muß. (Geht das überhaupt? Frage an die im Kirchenrecht Bewanderten.)
Der Papst könnte einfach ein gegensätzliches Motu Proprio erlassen. Diese sind nämlich an frühere Entscheidungen nicht gebunden und auch bei Widersprüchen gültig.
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#50   gunther maria michel   14:35:52 | Sonntag, 5. Februar 2006
Exkommunikationen
@Benedikt: Ich kenne mich in der Kirchenpolitik nicht aus, aber ich glaube nicht, daß es so laufen wird, daß die Exkommunikation förmlich aufgehoben oder für ungültig erklärt wird. Man würde damit nachträglich Monsg. Lefevre exkulpieren und Papst Johannes Paul II. unrecht geben. Dieser hat jedoch richtig gehandelt mit dem Motu proprio „Ecclesia Dei“.
Die Auskunft von Bischof Fellay, daß er die Exkommunikation nicht anerkennt, ist anmaßend und zeigt, daß er nichts dazu gelernt hat.
Seine ganze angebliche Rechtgläubigkeit und Verteidigung dessen, was er unter Tradition versteht, wird ihm vor Christus nichts nützen, solange er im trotzigen Ungehorsam gegen den Papst verharrt.
Die Piusbruderschaft muß sich ändern, ihre arroganten Bischöfe müssen sich demütigen, dann kann der Papst sie anerkennen, und dann hat sich das Motu proprio von allein erledigt, ohne daß es aufgehoben werden muß. (Geht das überhaupt? Frage an die im Kirchenrecht Bewanderten.)
Gunther Maria Michel.
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#49   Marcel   13:18:12 | Sonntag, 5. Februar 2006
Das häßliche (Zeitungs-) Entlein
Romulus schrieb: Wenn es Fellay bis Ostern wirklich schaffen will eine Einigung mit Rom herbeizuführen, dann werden die Fanatiker innerhalb der Bruderschaft ins Schisma gehen.
Ihr Spiel, Spaltungen in der/die FSSPX zu konstruieren, ist langweilig. Sie faseln immer noch vom „großen Ding“, das Bischof Fellay eigenmächtig mit Rom durchziehen wolle, usw.
Ihre „Insider-Kreise“ sind nur Rauchringe.
Lesen Sie, was Bischof Fellay am 13. Januar 2006 tatsächlich zu „Le Croix“ sagte und wie aus dem Zusammenhang gerissen wurde: DICI 129 www.dici.org/actualite_read.php?id=747&loc=US
Lauschen Sie Bischof Fellays Predigt vom 2. Februar 2006 in Flavigny: Leserzeitung www.kreuz.net/bookentry.268.html.
Bischof Fellay führt angeblich die FSSPX zu einer apostolischen Administration?
Null.
„Speaking of a ‘secret accord’ or that the Society would become an Apostolic Administration, something that is supposedly to be signed around Easter time. This is completely false, nothing but empty air.“
Bischof Fellay bittet also angeblich den Papst um Aufhebung der „Exkommunikation“?
Null.
„And since then, we have done nothing, because evidently we do not ask for something which we have never recognized. We don’t ask to remove something which doesn’t exist. We have always refused to recognize the validity of these excommunications, and thus we will not ask to take away something which doesn’t exist.“
Usw.
V.II-Dialektik: inakzeptabel.
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#48   Benedikt   12:31:40 | Sonntag, 5. Februar 2006
@ Stadler
Hören Sie doch mit ihrem Lavieren auf. Den trid. Weiheritus gab es nicht von Beginn an, früher wurden die Hände aufgelegt, der heilige Geist herabgerufen und erklärt, zu welchem Amt die Weihe erfolgt. Das sind die Minimalvoraussetzungen, jede Weihe, die aufgrund dieser Voraussetzungen von einem gültig geweihten Bischof einem anderen Mann gespendet werden sind demnach gültig. Wenn nur die Weihe nach dem trid. Pontifikale gültig wäre, dann wären ja alle vorhergehenden Weihe inklusive der im NT beschriebenen Weihen ungültig. Diese Weiheanfechtungen seitens der Sedisvakantisten sind nichts als Polemiken im Kampf gegen die Kirche. Sie haben erklärt, es gäbe keinen Papst. Somit sind Sie ein Schismatiker, überdies verharren Sie starrsinnig in dieser schweren Sünde und begehen bei jeder hl. Kommunion ein Sakrileg.
@ Ottaviani
Ach, daran wird es glaube ich nicht scheitern. Man wird einfach die Exkommunikationen rückwirkend aufheben oder feststellen, dass sie aufgrund irgendeines Formfehlers nie bestanden haben oä. Politik eben.
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#47   ottaviani   11:23:49 | Sonntag, 5. Februar 2006
biite den auszug aus der Predigt von bischof fellay
lesen der ihier in der leserzeitung veröffentlicht wurde
es zeigt klar das es nicht um eine disziplinäre frage geht sondern um eine doktrinären
wenn em hoyos ex fellay bittet den papst um die aufhebung der exkomunikation zu BITTEN würde das ja voraussetzten das die exkomunikation zu recht erfolgt ist und von der bruderschaft anerkannt wird das ist unmöglich
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#46   Romulus   10:40:01 | Sonntag, 5. Februar 2006
@Catharina Tradition, Beschimpfungen, Fellay
Sie haben es erfasst, Catharina. Auf Argumente geht er nicht ein, stattdesen wüted und schäumt er, der Gatte der Evelin. Man muss es hier auch deutlich sagen, die FSSPX wäre froh, solche Fanatiker – wie wir sie hier finden – nicht in ihren Reihen zu haben. Wenn es Fellay bis Ostern wirklich schaffen will eine Einigung mit Rom herbeizuführen, dann werden die Fanatiker innerhalb der Bruderschaft ins Schisma gehen. Das steht fest. Auch Fellay weiß, dass derlei Leute mehr Gemeinsamkeiten mit fanatisierten Moslems haben als mit der Tradition der Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche. Sie sehen, was auch für ein Widerspruch zwischen der ersten Enzyklika Benedikts und den hier sich als Vorhut der Tradition ausgebenden Leuten. Wie gesagt, Fellay wäre froh, sie würden die Priesterbruderschaft nicht in ihr übles Spiel hineinziehen.
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#45   catharina   08:32:09 | Sonntag, 5. Februar 2006
Protestiere!
Dieser Stil des Umgangs widerspricht in schwerster Weise der verbindlichen christlichen Lehrtradition von den Anfängen, vom Evangelium und den Paulusbriefen bis zu allen wahren Jüngern des Herrn in der Gegenwart.
Wer diese fundamentale Tradition nicht anerkennt, exkommuniziert sich aus der Lebens- und Liebesgemeinschaft des Leibes Christi.
Ne nos mente dividamur, caveamus!
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#44   Evelin   22:21:33 | Samstag, 4. Februar 2006
@ Romulus
und wo findet sich dort das von Ihnen konstruierte
„Aktualisierungs-Zitat“?
Gar nicht: D.h. Sie erweisen sich als der erbärmliche Rotzlöffel, als welcher ich Ihnen gewisse Reinigungsmaßnahmen empfahl. Wahrscheinlich sind Sie ein typischer V2-Modernist: Lüge und Wahrheit ist egal, wird ohnedies alles in der Synthese aufgehoben…
Damit das „neue Pfingsten“ erscheine…
Der Gatte der Evelin
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#43   Gotthard   21:41:22 | Samstag, 4. Februar 2006
Primat
während die Tradis das Primat des Apostolischen Primats, des Römischen Papstes, auch in absoluter juristischer Primatschaft gelebt sehen wollen.
allerdings immer nur nach je eigener Auslegung und Auswahl… ein typisches zeichen einer Sekte- die Auswahl!
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#42   Athanasius   21:30:03 | Samstag, 4. Februar 2006
Tradis vs. Luther…?
@Romulus:
Ihr Spiel ist aus. Denn was Luther über die Römische Hl. Messe sagte, die ja die ‘Tradis’ verteidigen, würde er sich jetzt über den „erneuerten“ Novus Ordo Missae Ritus nicht mehr sagen. Das wurde mit Absicht so konstruiert – die Sühne und das Opfer sollen raus. Und gingen raus. Völlig.
Mit dem 2. Hochgebet und den Novus Ordo Offertoriumsgebeten, wäre Luther sehr zufrieden.
Traditionalisten’ zu vergleichen mit Luther entbehrt jeden Grund. Einen Vergleich mit Jansenisten oder Gallikanern könnte ich vielleicht historisch noch mehr akzeptieren, obwohl auch solche Beschimpfungen nicht zutreffen: die Jansenisten wollen die Messe in der Volkssprache und die Gallikaner wollten gerade die „Kollegialität“ während die Tradis das Primat des Apostolischen Primats, des Römischen Papstes, auch in absoluter juristischer Primatschaft gelebt sehen wollen.
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#41   Romulus   21:21:45 | Samstag, 4. Februar 2006
@ Evelin Sie sind gemeint
Nein, nein nicht schon wieder auf andere zeigen.
Ich meine Sie!
Ich darf Sie mal zitieren:
4. Februar 2006:
–- >„Solange die Kirche nicht V2-geschädigt war, hatten die katholisch geprägten…“
–->„Sämtliche erfassbare Indikatoren belegen die Zerstörung durch V2 und NOM.“
Das und noch viel mehr gibt es hier:
Hier lang www.kreuz.net/reader.444.html
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#40   Evelin   21:02:51 | Samstag, 4. Februar 2006
@ Romulus
daß die V2-Messe in der V2-Kirche der größte und schrecklichste Greuel sein muß, der stracks und gewaltig wider die Tradition strebt und doch über und vor allen anderen V2-kirchlichen Abgöttereien der höchste und schönste gewesen ist
???
Vielleicht meinen Sie die hw. Gouvernante Lingen :-)
Der Gatte
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#39   Romulus   20:53:22 | Samstag, 4. Februar 2006
@Evelin Der antirömische Affekt
„daß die Messe im Papsttum der größte und schrecklichste Greuel sein muß, der stracks und gewaltig wider diesen Hauptartikel strebt und doch über und vor allen anderen päpstlichen Abgöttereien der höchste und schönste gewesen ist.
Ich aktualisiere mal:
„ daß die V2-Messe in der V2-Kirche der größte und schrecklichste Greuel sein muß, der stracks und gewaltig wider die Tradition strebt und doch über und vor allen anderen V2-kirchlichen Abgöttereien der höchste und schönste gewesen ist.“
Na, klingelt’s?
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#38   Evelin   20:32:06 | Samstag, 4. Februar 2006
Luther und die Hl. Messe
Hier das Link zu dem kreuz.net-Artikel
Weihnachten beim Schweizer Fernsehen www.kreuz.net/article.2446.html,
in welchem sich u.a. folgendes Zitat aus den „Schmalkaldischen Artikeln“, einer von Luther selbst verfassten „Bekenntnisschrift“ findet:
„daß die Messe im Papsttum der größte und schrecklichste Greuel sein muß, der stracks und gewaltig wider diesen Hauptartikel strebt und doch über und vor allen anderen päpstlichen Abgöttereien der höchste und schönste gewesen ist.
Wer da nicht einsieht, dass ein Vergleich des Hetzers gegen Juden, aufständische Bauern und Katholiken, Luther, mit einem durch und durch katholischen Priester, nämlich Hw. DDr. Hesse, der im oben stehenden Artikel gewürdigt wird, die blanke bösartige Beleidigung (posthum) darstellt, mit dem zu diskutieren hat keinerlei Wert.
Der Gatte der Evelin
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#37   L. Trzil   20:10:33 | Samstag, 4. Februar 2006
Omnes quidem currunt …
Es ist doch recht erstaunlich, was manchen hier zu einem Todesfall so alles einfällt. Vielleicht liegt ein grundlegendes Mißverständnis vor:
Man könnte nämlich auf den Gedanken kommen, hier werde ein Wettbewerb ausgetragen auf der Grundlage des Konzepts: wer die größte Anzahl von Personen (unter besonderer Berücksichtigung Geistlicher) ablehnt, erweist sich damit als der authentischste Katholik von allen und hat gewonnen. Eine Steigerung der Punktezahl kann erzielt werden, wenn diese Ablehnung auf besonders herabsetzende und entehrende Weise zum Ausdruck gebracht wird.
Das Evangelium, darauf sich diese Haltung gründen kann, scheint mir indes eher apokryph zu sein …
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#36   Romulus   20:07:55 | Samstag, 4. Februar 2006
Evelin und das NON SERVIAM
Romulus: Übrigens eine Sache, die Sie gemeinsam mit Luther haben, ist ihre aufbrausende und beleidigende Sprache.
Evelin: Und was haben Sie mit ihm gemeinsam? Irrsinnige Vergleiche und offene Bosheit. Da bin ich mir selbst lieber…:-)
Na schaun Sie. Es ist doch schön, dass Sie Ihre Gemeinsamkeit mit Luther in der Sprache nun selbst entdeckt haben.
Dass Sie sich selbst am allerliebsten haben, wissen doch alle Poster hier, das brauchen Sie nicht zu schreiben.
Das unten stehende Posting von Ihnen gehört zu Ihren schwächsten, das sie losgelassen haben. Es fehlt der Bezug zum antirömischen Affekt, den auch Sie in sich tragen. Das „Non serviam“, wenn Sie wissen, was ich meine.
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#35   Brandenburgis   19:20:30 | Samstag, 4. Februar 2006
@ Evelins Gatte
Das mit der „offenen Bosheit“ kann ich so nicht stehen lassen. Deshalb ein kleines Luther-Zitat: „Sondern da sehe ein jeglicher zu, daß er gewiß sei, daß sein Gottesdienst sei durch Gottes Wort gestiftet und nicht aus eigener Andacht erfunden oder wohl gemeint. Denn welcher Gottesdienst pflegt, der kein Gotteszeugnis hat, der soll wissen, daß er nicht dem rechten Gott, sondern seinem eigen errichteten Abgotte, das ist seinem Dünkel und falschen Gedanken und damit dem Teufel selbst dienet.“
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#34   Athanasius   19:19:53 | Samstag, 4. Februar 2006
Wie benehmen manche sich hier…
Es ist traurig zu sehen, dass auf kreuz.net manche Leser wirklich freche und beleidigende Kommentare schreiben (v.a. P. Lingen).
Die Argumente des Pater Lingen werden auf einen Schlag von der Bulle vernichtet, womit Leo XIII. die Anglikanischen „Weihen“ ungültig erklärte.
Bulle Apostolicæ Curæ, Seine Heiligkeit Papst Leo XIII., 13. September 1896. „…conferendum materiam formamque debitam serio ac rite adhibuit, eo ipso censetur id nimirum facere intendisse quod facit Ecclesia.“
Wenn also die Form sowie die Materie bei der Sakramentsspendung observiert wurden, ist das Sakrament gültig, und wird angenommen, dass der Spender will tun was die Kirche will dass er tut, denn die Kirche kann nicht über den Inneren des Spenders urteilen. Nur zwei können Zweifel an die Gültigkeit eines Sakramentes erheben: 1. Der Spender (Kardinal Liénart) 2. Der Empfänger (Mgr Lefebvre). Nicht nur ist die Mitgliedschaft Lienarts in der Freimaurerei vorerst ein Gerücht, aber keine der beiden erhoben jemals „Zweifel“. Dass Liénart ein Liberal war – und vielleicht Freim. macht das Sakrament niemals ungültig. Nach P. Lingens Logik wäre dann auch die Bischofsweihe von Kardinal Merry del Val, Staatssekretär vom Hl. Pius X. und Antimodernist, als ungültig zu betrachten, denn er wurde vom liberalen Kardinal Rampolla geweiht.
Übrigens ist die Gültigkeit der Priesterweihe P. Lingens auch nicht logisch zu bestreiten, wenn auch die Alt-katholischen Vagantenbischöfe wenig „Ehre“ bekommen.
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#33   Evelin   18:55:14 | Samstag, 4. Februar 2006
Romulus & P. Lingen: Unsere Gouvernanten für gutes Benehmen…
Ich lach mich schief: :-))
Übrigens eine Sache, die Sie gemeinsam mit Luther haben, ist ihre aufbrausende und beleidigende Sprache.
Und was haben Sie mit ihm gemeinsam? Irrsinnige Vergleiche und offene Bosheit. Da bin ich mir selbst lieber…:-)
Warum verstecken Sie sich als Mann hinter einem Frauen-Nickname?
Ich verstecke mich nicht, ich benütze den Account meiner Gattin. Weil zwei auf einem Computer beim kreuz.net-System zu mühsam ist.
@ P. Lingen: Das ist durch und durch beleidigend, ignorant, argumentationsfrei und gossenhaft.
Widerlich! Aber eben typisch für die V2-Sekte;’
Oh Entschuldigung Hochwürden – habe ich soeben eine höfliche Bemerkung von Ihnen versäumt? Der Vergleich mit Norman Bates unsagbar sachlich, friedfertig und gar nicht pseudopsychologisch…
Von wegen Fakten: Ihnen ist ja immer noch nichts zu dem Widerspruch eingefallen, dass Ihre Priesterweihe im Hinterzimmer des Saloons von Ghost City gültig sein, soll, Erzbischof Lefebvres Bischofsweihe aber nicht.
Der Gatte der Evelin
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#32   Brandenburgis   18:50:13 | Samstag, 4. Februar 2006
Martin Luther
Luther hat als Priester zeitlebens täglich gültig die Messe gefeiert und sich lediglich gegen allerdings schreiende Mißbräuche ausgeesprochen, in z.T. unhöflicher Form. Da waren seine Gegner allerdings nicht zarter besaitet. Luther war diesbezüglich eher Durchschnitt als besonders extrem.
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#31   Romulus   18:41:08 | Samstag, 4. Februar 2006
@ Evelin Der Antirömische Affekt
So, Sie haben also ernsthaft angenommen, dass ich mich mit Ihrem Luther-Hesse-Vergleich sachlich auseinandersetze?
Nein, das können Sie gar nicht. Sehen, Sie es doch mal unter dem Aspekt des sogenannten Antirömischen Affektes oder des Ungehorsams.
Übrigens eine Sache, die Sie gemeinsam mit Luther haben, ist ihre aufbrausende und beleidigende Sprache. Die antipapistischen Worte Luthers sind genauso gemein und verletzend gewesen wie ihre ständige sogenannte V2 -Kirche. Warum? Weil beides aus dem Schoß des Vaters der Lüge kommt, der auch schon mal als Engel des Lichtes daherkommt.
Warum verstecken Sie sich als Mann hinter einem Frauen-Nickname?
Bringen Sie diese äußere Unordnung mal in Ordnung!
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#30   Pater Lingen   18:26:18 | Samstag, 4. Februar 2006
Eve aus der Gosse
a****
Bevor Sie versuchen, einem Priester-Denkmal an die Beine zu pinkeln, sollten Sie sich einmal hinter den Ohren waschen – wahrscheinlich finden Sie dort noch den Grind (=Dreck) und die Läuse vom letzten Jahr, welche Ihr Denkvermögen beeinträchtigen.
Von jemandem, der Wolfsmilch gesoffen, kann man wahrscheinlich nichts besseres erwarten.
****e
Das ist durch und durch beleidigend, ignorant, argumentationsfrei und gossenhaft.
Widerlich! Aber eben typisch für die V2-Sekte; mehr darf man aus diesem Lager eben nicht erwarten.
Dass Eve auch noch die Psycho-Keule schwingt („sind Sie auch noch schizophren oder was?“), ist ebenfalls nur symptomatisch.
Und jemand, der noch nicht einmal (sich selbst?) klar macht, ob er Evelin oder der Gatte ist, sollte vorsichtig sein damit, sich über die Nicks von anderen lustig zu machen. Ich würde noch nicht mal jemandem leichtfertig trauen, der nicht klar zu erkennen gibt, ob er Norman oder seine Mutter ist.
Eve müsste schon längst gesperrt worden sein. Wenn er / sie dann keine Zeit mehr damit vernichten kann, hier seinen Unrat abzuladen, hätte er / sie auch mehr Zeit, sich mit den Fakten auseinanderzusetzen, deren Existenz er / sie hartnäckig leugnet.
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#29   Evelin   18:09:56 | Samstag, 4. Februar 2006
@ Romulus
So, Sie haben also ernsthaft angenommen, dass ich mich mit Ihrem Luther-Hesse-Vergleich sachlich auseinandersetze? Also einen, der für die Hl. Messe in die innere Emigration gegangen ist, mit einem gleichsetzen lassen soll, der gegen die „Papistenmesse“ als „Teufelszeug“ gehetzt hat wie kein zweiter?
Da gibt’s noch irgendwo ein – allenfalls mit der Lupe oder dem Fernrohr aufzuspürendes – sachliches Substrat, welches der Entgegnung lohnt? Von wegen Gehässigkeit: Einen Irrlehrer, der Millionen Seelen auf dem Gewissen hat, mit einem glaubenstreuen Priester zu vergleichen. Das ist an Bosheit schwer zu überbieten!
Sie nennen Ihren ekeligen Wortdreck auch noch „Analyse“? Sie vergeuden die Begriffe „Aspekt“ und „Argument“ an Ihren verbalen Ausscheidungen?
Apropos Priester-Denkmal: Da kenn ich deren mehrere, die es mit Hw. Hesse durchaus aufgenommen hätten.
Angesichts Ihrer Einstellung kann es sich nur um einen groben Irrtum handeln – so weit entfernt wie Luther und Hw. Hesse halt… In Frieden lassen? Wer hat hier den Verstorbenen nicht in Frieden gelassen – sind Sie auch noch schizophren oder was?
Der Gatte der Evelin
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#28   R.B.Stadler   16:20:51 | Samstag, 4. Februar 2006
Bildung
Grüß Gott,
dem Benedikt fehlt ja die Bildung, die Ungültigkeit der V2-Weihe, kann er sich von jedem V2-Ordinariat bestätigen lassen. Ottaviani und Baaci waren die ersten, denen das Auffiel. Den Text von Kröger kann ich dieser Runde als PDF-Datei zur Verfügung stellen. Kröger argumentiert sehr schwammig, er hätte besser mal nachgeforscht, warum Pius XII. Sacramentum Ordinis erlassen mußte. Der Plan die Sakramentsriten zu ändern schlummerte schon länger in den Reihen der Kardinäle, Rahner sagte ja, die Wörter stehen lassen, die Bedeutung (Intention) ändern. Wenn Fehler in der Intention nachweisbar sind, sind die Sakramente die auch im gültigen Ritus gespendet werden ungültig, z.B. Lefebvre-Weihen. Diejenigen die Interesse an der Wahrheit haben, die Dokumentation Rore Sanctifica, erscheint demnächst in deutsch. Den Verlag gebe ich dann noch bekannt.
In Christo,
Roland Stadler
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#27   Romulus   16:04:52 | Samstag, 4. Februar 2006
Viel Emotion
Ach Gatte der Evelin, reagieren Sie doch nicht immer so gehässig hier auf Postings. Wenn Sie schwache Nerven haben, dann schalten Sie den Computer lieber ab.
Meine Analyse scheint doch einige richtige Aspekte an den Tag befördert zu haben, denen Sie argumentativ nichts entgegnet haben. Wie meist bei Ihnen viel Emotion und wenig Argumente.
Apropos Priester-Denkmal: Da kenn ich deren mehrere, die es mit Hw. Hesse durchaus aufgenommen hätten. Und nun lassen wir ihn in Frieden, da der Mann sich selbst nicht mehr verteidigen kann. Ende der Diskussion!
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#26   L. Trzil   12:04:52 | Samstag, 4. Februar 2006
Koinzidenz
Während ich schrieb, schlug der Held Romulus in die von mir erwähnte Kerbe.
Ich unterstelle folgendes:
Auch Romulus hat, wie Luther, schon gegessen, etwa sogar mit anderen. Vielleicht liegt hier eine Verschwörung essender Kryptolutheraner vor …
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#25   Evelin   12:01:38 | Samstag, 4. Februar 2006
@ Romulus
Bevor Sie versuchen, einem Priester-Denkmal an die Beine zu pinkeln, sollten Sie sich einmal hinter den Ohren waschen – wahrscheinlich finden Sie dort noch den Grind (=Dreck) und die Läuse vom letzten Jahr, welche Ihr Denkvermögen beeinträchtigen.
Von jemandem, der Wolfsmilch gesoffen, kann man wahrscheinlich nichts besseres erwarten. Im übrigen weisen Sie die typischen Charaktermerkmale der Pharisäer auf, welche Christus im NT verurteilt hat.
Der Gatte der Evelin
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#24   L. Trzil   12:00:32 | Samstag, 4. Februar 2006
Lob der Weihnachtspastete
Da ich nun schon hier zitiert wurde:
Einer der hiesigen Raufbolde war so charmant, die Weihnachtsessen des Verstorbenen als „Freßgelage“ zu bezeichnen. Ich hatte selbst jahrelang das Vergnügen und die Auszeichnung, daran teilzunehmen (die beste Pastete, die ich jemals bekam) und glaube, daß man zu einer Beurtzeilung wie der genannten nur mit einer gehörigen Portion Mißgunst gelangen kann. Überhaupt habe ich den Eindruck, daß manche, die sich hier so streng gebärden, aus einem mit katholischen Motiven verbrämten Menschenhaß schreiben; anders lassen sich manche Spitzen nicht erklären.
Die im Artikel erwähnten „WienerTradis“ möchte ich aber in Schutz nehmen: Glaubenstreue mißt sich doch nicht einfach an der Teilnahme an einer bestimmten Veranstaltung. Auch Don Gregor war solchem Partikularismus abhold, wenn er auch gewisse weniger liebenswürdige Züge der Wiener nachdrücklich kritisierte.
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#23   Romulus   11:51:27 | Samstag, 4. Februar 2006
@ Evelin bzw. Gatte Luther und Hesse
Sie müssen zugeben, eine gewisse Ähnlichkeit mit Luther im äußeren Erscheinungsbild des Hw. Hesse ist durchaus gegeben, was zumindest die kreuz.net Bilder schließen lassen. Auch Luther hat ja Essen gegeben und den Mund dabei sehr voll genommen. Ähnlichkeit oder Zufall oder Einstellung oder…
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#22   Benedikt   23:22:49 | Freitag, 3. Februar 2006
P. Lingen
Dass die V2-Bischofsweihe ungültig ist, bestreitet niemand ernsthaft.
Einbildung ist eben auch Bildung.
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#21   Evelin   22:39:38 | Freitag, 3. Februar 2006
Verschiedene Fragen zu Don Gregor
@ Romulus (nochmals): Hw. DDr. Gregor Hesse hatte gar nicht die Möglichkeit, viel Zeit zu verschwenden, da er zu seinem Lebensunterhalt arbeiten mußte – wie ausgeführt.
@ P. Lingen: Da den altkatholischen Bischöfen noch viel mehr die Intention fehlt, katholische Priester zu weihen, ist nach Ihrem eigenen Urteil Ihre eigene Priesterweihe gewiß ungültig. Cardinal Sabbatani, der Weihebischof von Hw. Hesse, wurde jedenfalls vor den bedenkl. Änderungen des Rituales für Bischofsweihen zum Bischof geweiht.
@ Fr. Meinrad: Don Gregor war nur von 1986 – 1988 Privatsekretär von Cardinal Stickler. Danach war er bis zu seinem Abschied aus Rom 1991 päpstlicher Sekretär des Vatikanischen Geheimarchivs. Aufgrund einer CIC-Bestimmung war er nach 3 Jahren Aufenthalt Priester der Erzdiözese Wien (1994). Wie erwähnt, wurde er aber nicht als solcher behandelt.
Der Gatte der Evelin
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#20   clemens   22:37:11 | Freitag, 3. Februar 2006
@Catharina
Don Gregor war einem Bischof unterstellt, ich weiß nur nicht, welchem. Vielleicht weiß es der Gatte der Evelin oder ein anderer, der ihn besser kannte, als ich.
Übrigens kann ich seine Vorträge auf Tonträgern dringend empfehlen (zu beziehen über actio spes unica),
aber Vorsicht:
„Hessefieber“-Gefahr!
Seine Beerdigung ist am 16.2.2006
Da die Flüge ausgebucht sind, nehme ich den Nachtzug, um mich von einem Priester, der treu war, bis in den Tod, zu verabschieden.
Herr, schenke ihm die ewige Ruhe,
und das ewige Licht leuchte ihm.
Herr laß ihn ruhen in Frieden.
Amen
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#19   Frater Meinrad   22:32:51 | Freitag, 3. Februar 2006
Hesse war Privatsekretär
Meines Wissen war Hw. Hesse einige Jahre Privatsekretär von S. Em. Alfons Maria Card. Stickler SDB.
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#18   Evelin   21:48:25 | Freitag, 3. Februar 2006
Viele Mäuse fressen an den Knochen der Heiligen
@ Gotthard: Don Gregor hat sich wiederholt um eine Anstellung als Priester bemüht. Er wollte allerdings nur die alte Messe lesen und die Sakramente in ihrer traditionellen Form spenden. Spätestens seit dem Motu Proprio „Ecclesia Dei“, so bitter es für die FSSPX war, war für alle Diözesanbischöfe eindeutig die Berechtigung klargestellt (gegeben war sie immer), derartige Priester in der Seelsorge einzusetzen, also z.B. ihn als Rektor einer Kirche, die nicht Pfarre ist, einzusetzen, oder eine Personalpfarre für traditionelle Gläubige zu gründen.
Abgesehen davon, dass Don Gregor sicherlich als Kanonist die Qualifikationen für den „Innendienst“ gehabt hätte, also z.B. bei diözesanen Ehegericht, als Rechtsberater des Bischofs udgl.
Trotzdem hat ihn kein Bischof beschäftigt. Nicht Cardinal Groer, nicht Bischof Krenn, nicht Cardinal Schönborn (ich weiß nicht, ob er sonst welche gefragt hat). Ohne den Kotau vor dem NOM (= pro multis – Lüge; Handkommunion; Volksaltar; MinistrantInnen; KommunionspenderInnen etc.) herrscht in der V2-Kirche Berufsverbot für Priester.
Soweit ich weiß, ist Priester die Ausübung eines normalen Berufes (z.B. Straßenbahner) vom Kirchenrecht her verboten. Wir sind heute nicht mehr im Zeitalter des Zeltmachers Paulus.
@ Romulus: Es handelte sich um das Weihnachtsgeschenk Don Gregor an neun seiner besten Freunde und zwar dreimal mal pro Jahr.
Der Gatte der Evelin
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#17   Marcel   21:30:46 | Freitag, 3. Februar 2006
Die Gläubigen rufen…
Rudolphus schrieb: Die Kritik des Paters – Gott hab ihn selig – an der genannten Expansion der Priesterbruderschaft St. Pius X. kann ich allerdings nicht teilen:
Es ist doch von größtem Nutzen für das Heil der Seelen, wenn es Pius-Kapellen nicht nur im städtischen Raum gibt.
So ist es.
Bischof Fellay sagte einmal (vermutlich nicht nur einmal), daß viele katholischen Gläubigen in „FSSPX-losen“ Gebieten nach traditions-priesterlicher Seelsorge rufen, und die FSSPX diesem Ruf so gut nachkommt, wie nur möglich.
Daß dies die Priester überaus belastet, ist dabei leider natürlich. Doch wir leben in einer der schlimmsten Kirchennotzeit; und es gilt soviele Seelen zu retten als nur möglich. Anempfehlen wir die tapferen FSSPX-Priester im Gebet den großen Heiligen, die sich ebenfalls ihm Spenden der Sakramente ausgezehrt haben und dennoch gerade dadurch nicht nur Gott zur größeren Ehre verhalfen, sondern über sie selber und so viele Gläubigen große Gnaden kamen.
Übrigens, neu: hier die FSSPX-Seite in mehrheitlich protestantischen Estland www.fsspx.ee/.
Doch es geht um den hochwürdigen Herrn Dr. Hesse. Solange man in nicht-dogmatischen Punkten geteilter Ansicht ist, ist es nicht weiter tragisch. Möge er in Frieden ruhen.
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#16   Pater Lingen   21:00:29 | Freitag, 3. Februar 2006
Ungültigkeit der V2-Priesterweihe
Dass die V2-Bischofsweihe ungültig ist, bestreitet niemand ernsthaft. Nachdem Athanasius Kröger in der UVK den Nachweis erbracht hat, dass die Bischofsweihe empfindlich von dem abweicht, was für eine gültige Sakramentenspendung erforderlich ist, greift er als Verzweiflungstat nach dem imaginären Strohhalm, dass diese Formel ja von einem Papst abgesegnet wurde. Tja, angesichts der Sedisvakanz wahrlich ein schwacher Trost. Abgesehen davon sollte auch Kröger wissen, dass die Kirche keine Macht hat über das Wesen der Sakramente.
Wer sich z.B. mit den anglikanischen Weihen beschäftigt, weiß, dass diese nicht nur wegen eines Formdefektes für ungültig erklärt worden sind, sondern auch wegen eines Intentiondefektes.
Leo XIII., „Apostolicae Curae“, 13. Sept. 1896:
[Wenn jemand zur Abgrenzung von der kath. Kirche den Ritus ändert, dann ist es offenbar,] „daß nicht nur die für das Sakrament notwendige Intention fehlt, sondern daß hier sogar eine Intention vorliegt, die dem Sakrament entgegengesetzt und widerstreitend ist.“
Nun ist im V2-Lager ja auch an der Priesterweihe herumgeschraubt worden, eben weil der V2-„Priester“ nur ein „Mahlvorsteher“ ist. Deshalb wird in kundigen Kreisen auch die V2-Priesterweihe nicht als sicher gültig anerkannt.
Wie Pater Rama Coomaraswamy erklärt, ist es ohnehin praktisch gesehen letztlich nicht so fundamental anders, ob ein Sakrament zweifelhaft oder sicher ungültig ist – in beiden Fällen müsste ja wiederholt werden, ob nun bedingungsweise oder absolut.
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#15   Gotthard   20:57:23 | Freitag, 3. Februar 2006
Heimatlosigkeit
Die Heimatlosigkeit äußerte sich in der Exaltiertheit seiner Person.
diese Heimatlosigkeit war frei gewählt … warum hat er keinen Straßenbahn-Führerschein gemacht, um wenigstens einen Brotberuf zu haben?
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#14   Agiafortuni   20:54:05 | Freitag, 3. Februar 2006
Gotthard
Sie meinen natürlich die Konzilskirche. Sie braucht Menschen wie Sie, denen das Langzeitgedächtnis abhanden gekommen ist und die glauben, alles hätte mit Johannes XXIII angefangen. Für uns Katholiken hingegen hat ging mit Pius XII ein grossartiges Kapitel der Kirchengeschichte zu Ende und seither ist die Kirche eine leidende Kirche. Mit der V 2 Ideologie ist ohnehin nichts anzufangen
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#13   Romulus   20:44:46 | Freitag, 3. Februar 2006
Naja, ich weiß ja net
Die Mahlzeiten bestanden aus zwölf, von ihm selber gekochten Gängen.
Seid’s mir net bös, aber der Mann hatte einfach zu viel Zeit. Aus dieser „Biographie“ geht hervor, dass er eine tragische Persönlichkeit war. Die Heimatlosigkeit äußerte sich in der Exaltiertheit seiner Person.
R.I.P.
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#12   Asteriskus   20:23:27 | Freitag, 3. Februar 2006
Ordnung????
Modernistische Gemeindeentertainer und vermutlich jeglicher kirchlichen Disziplin fernstehende „Amtskirchler“ sprechen von Ordnung… Verkehrte Welt.
Lieber ein Don Gregor als 1000 „Lehmänner“…
Mit besten Grüßen von einem Stammtisch-Tradi
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#11   Gotthard   19:31:55 | Freitag, 3. Februar 2006
Ordnung
Diesen Priester hätte ich gerne einmal kennengelernt! Solche Priester braucht die Kirche heute!
ob die Kirche heute solche Priester braucht, weiß ich nicht. Durch die Lektüre dieses Threads weiß ich allerdings, dass Hesse die Kirche heute überhaupt nicht mochte und nicht in ihrem Dienst stand.
Die Kirche braucht keine vagabundierenden Priester sondern Menschen, die sich als Priester in den ordo = die Ordnung der Kirche einfügen.
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#10   Sirilo   19:14:16 | Freitag, 3. Februar 2006
An Gott und Mensch glauben
?Lieber ein fettgefressener Chorherr, der an Gott glaubt, als ein verhärmter Seelsorger, der an den Menschen glaubt.?
Dies Bonmot klingt aufs erste Hören vielleicht sehr geistreich, entpuppt sich aber bei etwas Nachdenken als rechter Schmarrn. Denn wer wirklich an den Menschen glaubt, der glaubt an die Gottebenbildlichkeit des Menschen, und er glaubt daran, daß der Mensch Gott so wichtig war, daß Gott sich in Jesus Christus inkarniert hat. Jesus hat sich sogar „Menschensohn“ genannt, er ist der Mensch-Sohn par exellence. Ein weiser Glaubender (ich weiß nicht mehr, wer es war, aber es könnte Chesterton gewesen sein) hat einmal gesagt, ein (von uns Menschen aus gesehener) wichtiger Unterschied zwischen Gott und Teufel sei:
„Gott glaubt an den Menschen – der Teufel nicht.“
Weil Gott, der Schöpfer, an den Menschen glaubt, hat er ihm die Erlösung angeboten. Weil der Teufel nicht an den Menschen glaubt, hat er keinen Repekt vor ihm.
Für Christen dürfte zwischen an Gott glauben und an den Menschen glauben keine Kluft sein…
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#9   Justus   19:03:24 | Freitag, 3. Februar 2006
Schrullen
Bitte etwas mehr Respekt gegenüber einem Verstorbenen!
Hochw. Hesse mag seine Schrullen gehabt haben – aber macht ihn nicht gerade das sympathisch? Diesen Priester hätte ich gerne einmal kennengelernt! Solche Priester braucht die Kirche heute!
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#8   Sulpicius   18:50:49 | Freitag, 3. Februar 2006
@Gotthard
„Lieber ein fettgefressener Chorherr, der an Gott glaubt, als ein verhärmter Seelsorger, der an den Menschen glaubt.“
(Nicolás Gómez Dávila)
Hinweis: Dies ist ausdrücklich nur eine Antwort auf Gotthards Spießer- und Puritanertum, keine auf den Verblichenen!!!
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#7   Sirilo   18:43:13 | Freitag, 3. Februar 2006
Ganz im Gegenteil!
„Er stufte die Potter-Bücher als satanisch ein und erkannte in der Autorin Joanne Rowlings das Vorhandensein eines okkulten Wissens und einer dämonischen Inspiration, die möglicherweise aus einem Dämonenpakt resultiert.“
Dem muß ich wiedersprechen. Aufgrund meiner guten Beziehungen zum Erzengel Michael und zum Engel Metatron weiß ich, daß J. K. Rowlings keinen Dämonenpakt eingegangen ist, sondern daß sie im Gegenteil von Engeln damit beauftragt wurde, eine Reihe von Büchern zu schreiben, mit der die Magie diskreditiert und bei jungen Lesern veralbert werden sollte. Was ihr ja gelungen ist.
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#6   Gotthard   18:42:03 | Freitag, 3. Februar 2006
sacerdos vagans
Herr Hesse war ein Freischaffender …er hatte nach seinem Ausscheiden aus dem priesterlichen Dienst der Kirche KEINEN Auftrag mehr … einige seiner Merkwürdigkeiten (siehe Fressgelage) sind wohl auch auf dieses Freischwebende zurückzuführen …
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#5   catharina   18:33:39 | Freitag, 3. Februar 2006
„Freischaffender Priester“
Diese Bezeichnung ist sicher – mit Blick auf die interessanten Eigenarten dieser Persönlichkeit – etwas humorvoll-ironisch gemeint, oder?
Schließlich kann es innerhalb der katholischen Kirche ja gar keinen „freischaffenden Priester“ geben. Ohne Sendung durch den Bischof darf ein Priester nicht wirken und kann es auch nicht, ohne letztlich Unsegen statt Segen zu bringen.
Das Prinzip der Sendung ist ja nicht eine bloß legalistische Engführung, vielmehr Fortführung der Sendung des Sohnes durch den Vater: „Wie mich der Vater gesandt, so sende ich euch.“
Und nur diese von Christus Gesandten – die legitimen Hirten sub Petro als dem Stellvertreter des Herrn – haben dann auch ihrerseits Sendungsvollmacht.
Ein „freischaffender Priester“ – letztlich eine contradictio in adiecto.
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#4   Brandenburgis   17:12:53 | Freitag, 3. Februar 2006
Hl. Vater
Es ist typisch für den hl. Vater, daß er darüber geredet hat (um die Konservativen einzulullen), daß er aber nicht das Geringste dagegen unternommen hat (um den Sieg der Modernisten nicht zu gefährden). So wird auch sein Pontifikat aussehen, und zwar bis zum letzten Tag, den der Herr heute schon kennt.
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#3   Rudolphus   16:45:09 | Freitag, 3. Februar 2006
@Sulpicius
Es wäre tatsächlich ein großer Segen für die deutsche Kirche, wenn man die Diözesanverwaltungen um 99% abbauen würde – wer liest schon den Papierkram, den diese produzieren.
Im übrigen hat sich auch der jetzige Papst ähnlich kritisch zur deutschen Verwaltungskirche geäußert.
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#2   Sulpicius   16:39:23 | Freitag, 3. Februar 2006
Herrlich!
Welche Wohltat ein solcher Mann, wenn man sich ständig mit postkonziliaren pastoralen Bürokraten (typisch deutsch!), die von echter, in die Tiefe gehender Seelsorge keinen blassen Schimmer haben, auseinandersetzen muß!
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#1   Rudolphus   16:09:26 | Freitag, 3. Februar 2006
Eine hochinteressante Priesterpersönlichkeit!
Die Kritik des Paters – Gott hab ihn selig – an der genannten Expansion der Priesterbruderschaft St. Pius X. kann ich allerdings nicht teilen:
Es ist doch von größtem Nutzen für das Heil der Seelen, wenn es Pius-Kapellen nicht nur im städtischen Raum gibt.
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