08:50:52 | Samstag, 4. Februar 2006
Vollkommener Ablaß + Rücktritt des Generaloberen + Jüdisches Webmagazin gelöscht + Erklärung oder Ausrede? + Das Vorbild ist die DDR
Vollkommener AblaßVatikan. Am kommenden 11. Februar gewährt Papst Benedikt XVI. allen, die an den
Feiern des kirchlichen Welttags der Kranken teilnehmen, einen vollkommenen Ablaß. Das geht aus einem
am Freitag veröffentlichten Dekret der Päpstlichen Pönitentiarie hervor.
Rücktritt des Generaloberen
Deutschland. Erstmals in der Geschichte kündigte ein Generaloberer der Gesellschaft Jesu seinen Rücktritt
an. Wie die Jesuiten am vergangenen Donnerstag in München mitteilten, will der 77jährige Generalobere
der Jesuiten, Pater Peter-Hans Kolvenbach, im kommenden Jahr aus seinem Amt scheiden. Pater Kolvenbach
ist Niederländer. Der Generalobere der Jesuiten ist auf Lebenszeit gewählt. Angenommen werden kann der
Rücktritt nur von der Generalkongregation – dem obersten Beschlußgremium des Ordens. Die nächste
Generalkongregation
wurde für Januar 2008 in Rom einberufen.
Jüdisches Webmagazin gelöschtDeutschland. Gegenwärtig
finden die Besucher des jüdischen Webmagazins ‘haGalil.com’ statt Informationen nur zwei Sätze darüber,
daß der Server von Unbekannten gehackt wurde: „Es scheint, daß heute Nacht alle Daten am Server »haGalil«
gelöscht wurden. Wir sind dabei die Ursachen zu klären“ – so David Gall, der Verantwortliche für die
Seite. Vorgestern hatte ‘haGalil’ umstrittene Mohammed-Karikaturen veröffentlicht. Die komplette Löschung
der Daten könnte damit in Zusammenhang stehen.
Erklärung oder Ausrede?‘Radio Vatikan’ fragte den
Generalsekretär des ‘Rates der Europäischen Bischofskonferenzen’, Mons. Aldo Giordano, warum Karikaturen
über das Christentum nicht auf ähnlich heftige Reaktionen stoßen würden, wie es derzeit in der muslimischen
Welt der Fall sei. Dadurch, daß Gott selber Mensch geworden sei – so die Antwort von Mons. Giordano –
habe er sich selber der Welt, und somit Angriffen auf seine Person ausgesetzt. Auch Christen mache es
traurig, wenn über ihren Glaube gespottet würde, aber sie könnten damit leben. Schließlich sei Jesus
selber den Weg bis zum Kreuz gegangen. Somit habe er sich der größten Erniedrigung überhaupt ausgeliefert.
Das Vorbild ist die DDR„Ich habe schon oft darüber gesprochen, daß man am Ende der DDR im Hinblick
auf eine völlig aus dem Ruder gelaufene Jugend feststellen mußte: Die Ursache liegt darin, daß die
Kinderkrippe in der Bibel ein Provisorium war, die damalige Gesellschaft aber hat daraus eine ständige
Einrichtung gemacht. Das Ergebnis davon sah entsprechend aus. Unsere Bundesrepublik Deutschland ist dabei,
das nachzumachen und sieht in der vergangenen DDR darin noch ein Vorbild.“
Auszug aus einer Predigt von
Joachim Kardinal Meisner zum Fest Maria Lichtmeß im Kölner Dom.
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#8
methusalix † 18:11:49 | Montag, 6. Februar 2006
#7
Benedikt78 09:15:12 | Montag, 6. Februar 2006
#6
Jörg Guttenberger, Köln 16:00:54 | Sonntag, 5. Februar 2006
#5
Benedikt 01:56:59 | Sonntag, 5. Februar 2006
#4
methusalix † 01:23:49 | Sonntag, 5. Februar 2006
#3
Romulus 20:59:33 | Samstag, 4. Februar 2006
#2
Sebastian Wagner 20:42:13 | Samstag, 4. Februar 2006
#1
Beobachterin 10:21:52 | Samstag, 4. Februar 2006