Kinderabtreibung
Die schlimmsten Prophezeihungen erfüllen sich
Kürzlich mußte sich der britische Botschafter beim Heiligen Stuhl von einem Kurienkardinal eine Belehrung anhören, nachdem er sich geweigert hatte, einige Fakten zur Kenntnis zu nehmen.
(kreuz.net, Vatikan) Mitte Januar begegneten sich während einer römischen Konferenz der britische Botschafter beim Heiligen Stuhl und der Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie, Alfonso Kardinal Lopez Trujillo.

Der Anlaß war ein Familienkongreß, auf welchem Kardinal Lopez den Hauptvortrag hielt. Das Treffen wurde vom konservativen US-amerikanischen ‘Acton Institut für Studien zu Religion und Freiheit’ organisiert.

Während der Tagung sprach auch Frau Dr. Jennifer Roback Morse, Ökonomieexpertin des Institutes. Frau Morse erwähnte dabei den Bevölkerungsschwund in Europa und die ernsten sozialen und ökonomischen Folgen dieser Entwicklung.

So bewegt sich die Fruchtbarkeitsrate in den Industrienationen deutlich unter der Marke von 2.1 Kindern pro Frau, die für den Erhalt der Bevölkerung notwendig wäre.

Im Gesamten der EU beträgt die geschätzte Geburtenrat im Jahr 2005 1.47 Kinder pro Frau.

In Frankreich, das für seine „hohe Fruchtbarkeitsrate“ – 1.9 – gelobt wird, entstammt jedes dritte Kind einer zugewanderten moslemischen Familie. Wären die traditionellen Franzosen auf sich allein gestellt, läge die Geburtenrate im Land bei 1.2 Kinder pro Frau und wäre genauso tief wie in Italien oder Spanien.

John Allen, der Vatikanist der US-Zeitung ‘National Catholic Reporter’, nahm an der Konferenz teil und berichtete über eine Wortmeldung des britischen Botschafters beim Heiligen Stuhl, Francis Campbell.

Der Botschafter fand die Erklärung, daß Fruchtbarkeitsraten angeblich „zyklisch“ seien und die gegenwärtige Situation einen solchen Zyklus widerspiegle. Eine staatliche Förderung der Familien werde die Dinge wieder ins Gleichgewicht bringen.

Während sich Frau Dr. Morse auf eine versöhnliche Antwort beschränkte, ließ Kardinal Lopez die Behauptung des Botschafters nicht im Raum stehen.

Der Kardinal erklärte, daß der Päpstliche Familienrat die weltweiten demographische Entwicklung seit Jahren beobachte. Die feststellbaren Trends seien absolut „vernichtend“.

Die Geburtenraten würden seit Jahrzehnten fallen. Unterschiede im Grad der staatlichen Unterstützung machten sich zwar bemerkbar, würden aber die Fruchtbarkeitsraten nur unwesentlich beeinflussen.

Der demographische Kollaps sei kein kurzfristiges Phänomen, das mit Leichtigkeit umgekehrt werden könne. Der Kardinal nannte die demographische Entwicklung in Europa „beängstigend“.

„Die schlimmsten Prophezeiungen einer Alters- und Bevölkerungsimplosion werden wahr. Europäische Politiker sind darüber alarmiert“ – so der Kardinal: „Der Mythos der Überbevölkerung ist zusammengebrochen.“
      
27 Lesermeinungen
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#27   expedit   12:04:08 | Mittwoch, 19. April 2006
Gerechtigkeit?
Jedes Land und jedes Volk bekommt doch ganz offensichtlich das, was es verdient!
Die Menschen bzw. Familien nicht ausgenommen!
Wie im Kleinen so im Großen?
Oder?
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#26   Benedikt   01:45:59 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@ Ulli: Wirrer
Die Menschheit existiert in einem Gleichgewicht
Da haben Sie recht: Für einen Teil sieht es ganz düster aus, für einen anderen sehr gut. Ist zwar ein Gleichgewicht, aber nichts unbedingt tolles.
Hätten ReligionsanhängerInnen und deren Prediger weniger Macht, so müsste nicht um jedes einzelne Kind gekämpft werden.
Stimmt, dann würde gar nicht mehr gekämpft. Zack und weg.
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#25   Ulli   20:07:01 | Mittwoch, 8. Februar 2006
menschen gibt es genug
Die Menschheit existiert in einem Gleichgewicht. Die Katholische Kirche sieht einem Engpass entgegen, die Erdkugel samt ihren Kindern nicht. Hätten ReligionsanhängerInnen und deren Prediger weniger Macht, so müsste nicht um jedes einzelne Kind gekämpft werden.
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#24   Evelin   21:26:16 | Dienstag, 7. Februar 2006
Habe ich von den 50ern gesprochen?
Es gibt nun einmal Berichte von hohen Steuersätzen (laut linkspolit. Zeitschriften) und es gibt spätestens seit den 70ern eine Besteuerung, die es Alleinverdienern schwerer macht.
Die Sit., auf die ich mich beziehe, erzählt nicht von den 50ern, sondern von den 70ern und 80ern.
Ich würde mir mehr Sachdiskussion wünschenund nicht ständig ein Gerede von „Unsinn“ u. dergl.
PISA-Studie 2003: die Daten sind schwer vergleichbar, da die 15j. und 16j. Pflichtschüler geprüft wurden. Nun haben wir in Ö keine Schulpflicht von 10, sondern 9 J. Ein Teil der Schüler geht nach der 8. Stufe gleich in eine höhere Schule oder Fachschule – diese gelten aber nicht als Pflichtschulen. Daher wurden diese nicht einbezogen.
Ein Teil derjenigen Schüler, die später eine Lehre antreten, absolviert das 9. Schuljahr meistens in der sogenannten Polytechnischen Schule – eine Art Berufsvorbereitungsjahr – und sind oft sehr schwach im Lernen, sei es intellektuell oder durch die marginalen Deutschkenntnisse. Bei der PISA-Studie wurden ein Großteil der PTS-Schüler getestet. Es sind ja aus den Lehrberufen die handwerklich und theoretisch guten Leute in diverse Schulen abgezogen worden.
Ich glaube nicht, dass Ganztagsschulen die Verbesserung par exc. ist. Es ist für manche Eltern eine Notwendigkeit, was deren Sache ist. Wir erziehen unsere Kinder halt lieber selbst und geben das Heft nicht aus der Hand, was auch unsere Sache ist.
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#23   methusalix †   01:51:25 | Dienstag, 7. Februar 2006
Was für ein katastrophaler Unsinn!
Evelin:(bei gleichzeitiger extremer Besteuerung, Alleinverdiener würden es gar nicht schaffen – und das wurde auch absichtlich so gemacht)
Mein Onkel lebt und arbeitete seit den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in und bei Stockholm und war zeitlebens Alleinverdiener in der Familie. Meine beiden Cousinen sind dort die Alleinverdiener, während sich die Männer um die Kinder und die Häuser kümmern. Einer als reiner Hausmann, der andere verdient ein klein wenig dazu (als Übersetzer), gibt das aber für sein Hobby aus. Also absolut nix mit Zwang zum Doppelverdienen. Die haben alle als normale Büroangestellte ohne Leitungsfunktion ihr gutes Auskommen. Zu den hohen Steuern ist zu sagen, dass, gemessen an unseren Steuersätzen diese für Normalverdiener etwas für „Besserverdienende ab ca. € 100.000 p.a.“ sehr viel höher sind. Dafür gibts auch was: exzellente Pisa-Ergebnisse durch Ganztagsschulen mit perfekter Betreuung und vor allem erstklassige Absicherung z. B. von behinderten Kindern (nach unseren Massstäben, nach schwedischen ist das ganz normal).
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#22   Evelin   21:40:36 | Montag, 6. Februar 2006
Was ist mit Irland?
Geburtenrate 2004: bei 1,98 K/Frau.
Was sind hier die Hintergründe?
Zu den skandinavischen Ländern wäre es interessant zu erfahren, warum jetzt trotz familiensozialpolitischer Leistungen (bei gleichzeitiger extremer Besteuerung, Alleinverdiener würden es gar nicht schaffen – und das wurde auch absichtlich so gemacht) die Geburtenraten im Vergleich zu früher im Fallensind.
Zweitens würde mich der kulturelle Hintergrund sehr interessieren – wir wissen ja (außer Wickie, Nils Holgersson & Pippi) praktisch nichts über diese Länder.
Gibt es da ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl aufgrund relativer geographischer Isolation? Einen besonderen Patriotismus? Ein besonderes Vertrauen in den Wohlfahrtsstaat?
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#21   Kraut   02:38:43 | Montag, 6. Februar 2006
@Rosalinde…
Bevor ich es vergesse; ich hoffe, Sie nehmen mir den „Namensdreher“ nicht allzu übel.
Doch ich mache auch keine Freudensprünge, wenn jemand mutmaßt, ich wäre gar schwul, nur weil ich noch keine Kinder habe…
Gruß, Krauti.
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#20   Frl.Ilse   21:15:25 | Sonntag, 5. Februar 2006
@Die Geschichte mit den Störchen…
Seit die Zahl der Störche abgenommen hat, gibt es in Deutschland weniger Kinder – der Klapperstorch kommt einfach nicht mehr vorbei! Soviel zu unsinnigen Statistiken.
Bislang konnte auch keiner der Diskutanten erkären, warum so unkatholische und un-konservative Länder wie Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark eine so erfolgreiche Familien- und Sozialpolitik machen. Es liegt von kaum an der katholischen (autoritären?) Erziehung. Zudem ist in diesen Ländern auch noch, oh weh!, die Ehe für Homosexuelle seit über 10 Jahren existent. Es liegt eben einfach daran, dass diese Länder Kinder gerne sehen und nicht als lästige Schreihälse betrachten; den Frauen ermöglichen, ihre Arbeit beizubehalten durch kluge Betreuung und den Männern kein Zacken aus der Krone fällt, wenn sie mal ein Jahr auf den Nachwuchs aufpassen. Erzähle jetzt keiner, Betreuung außer Haus sei schädlich, denn da werden die Kinder eben nicht am Nachmittag vor PC oder Fernsehen geparkt, sondern beschäftigt. Von diesen unkatholischen, sehr liberalen Ländern können wir noch viel lernen.
Bei „katholischer Erziehung“ fällt mir auch gleich das berühmte „kathoische Bildungsdefizit“ ein, das Deutschland von Mitte des 19. Jahrhundert bis fast in die 50-ger Jahre des 20. Jdhts. geprägt hat.
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#19   Anarchopazifist   21:12:55 | Sonntag, 5. Februar 2006
Überbevölkerung-->Noch nie gehört!
Wir haben das erreicht was wir schon immer wollten, ist doch egal das wir in unserer Wohlstandsgesellschaft eine Übersätigung des Lebensmittelmarktes haben, auch wenn er auf Kosten von anderen Famillien berut die ihre Kinder kaum etwas zu essen geben können, obwohl sie auf Plantagen oder Fabriken, die Nahrung für den westlichen Markt produzieren, arbeiten…
Ich hasse solche Schlagwörter wie „Raubkapitalismus“ doch irgendwie passt es in gewisser weise dazu, aber auch „Raubkommunismus“ ist ein solch schönes Wort das vorallem die Situation in gewissen östlichen Staaten umschreibt…
Wir können allen unseren Kinder sicherlich genug zu Essen geben, ist doch egal wenn jährlich mehr Menschen verhungern als abgetrieben werden…
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#18   Kraut   03:17:21 | Sonntag, 5. Februar 2006
@Rosa…
Inder statt Kinder? Wollen SIE das? Ich nicht. Hier bei uns ist es anscheinend schon asozial geworden, mehr als zwei Kinder zu haben.
Ich zitiere eben einmal unseren (gottlosen) „Politiker“ Gregor Gysi (Spruch aus dem Bundestag, von ihm selbst):“ Angesicht der Tatsache, daß in Deutschland jährlich rund 400000 Kinder abgetrieben werden, wäre es doch denkbar und machbar, diesselbe Menge an ausländischen Menschen zuwandern zu lassen. „
Das hat er gewagt zu sagen. Das Zitat entstammt einer Kurzschrift, leider habe ich sie verliehen; ich werde es jedoch nicht versäumen, einen Quellverweis zu geben.
In punkto Abtreibung stimmt die Zahl tatsächlich.
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#17   Rosalinde   00:46:58 | Sonntag, 5. Februar 2006
@sauer, kraut?
Die Erziehung in Deutschland w a r einmal katholisch, das haben Sie noch nicht begriffen. Seit den Sechzigern geht es nämlich stark abwärts. Und unser katholisches (ehemals) Abendland mit dem Osten zu vergleichen geht so nicht.
Der Anteil von KatholikInnen ist mit 32% heute etwa gleich gross wie 1950, abgenommen hat der Anteil evangelischer Gläubigen auf nun 32% ggü 51% in den fünfziger Jahren- Datenreport 2004, Hrsg. Statistisches Bundesamt. So viel zur weit verbreiteten katholischen Erziehung. Wenn Sie allerdings „katholisch=autoritär“ setzen, dann kann ich zustimmen: die art der Erziehung hat sich seit den 60igern geändert.
Was ist an einem Blick Richtung Fernost so falsch? China hat mit der Ein-Kind-Familie ein problematisches aber effektives Programm gegen Überbevölkerung geschaffen.
Welche nämlich ein Problem in den meisten Ländern der Welt ist. Tja, und da wäre doch die Logik eher, wenn hier keine Kinder bekommen werden, können doch viele hier einwandern- Inder statt Kinder. Aber das wollen sie auch nicht, gell?
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#16   methusalix †   00:41:02 | Sonntag, 5. Februar 2006
@kraut
der zweifelhaften Staaten Indien, Volksrepublik China et cetera…
Sollten Sie jetzt anfangen diesen „zweifelhaften“ Staaten ihren Status als Staat „abzuerkennen“ müssen wir hier gar nicht erst weiter diskutieren. Dort leben auch Menschen, Glückssucher, Gottsucher, glückliche und unglückliche, die ganze Bandbreite eben. Das sind Staaten, deren Menschen sich im Schweisse ihres Angesichtes ihr Brot verdienen und das fast immer auf viel schwerere Art, als wir im hier und heute. Sollten sie aber auf die „zweifelhaften“ Regierungen und Staatsformen abheben sollten Sie innehalten und sich an die Geschichte der katholischen Kirche erinnern. Wer im Glashaus sutzt, darf nicht mit Steinen werfen; die fallen ihm nämlich postwendend auf den eigenen Schädel zurück.
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#15   Dr. Janus   22:56:37 | Samstag, 4. Februar 2006
Frage…
…wieso posten hier nur maliziöse Knalltüten?
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#14   Kraut   21:15:37 | Samstag, 4. Februar 2006
@methusalix…
Werter Herr Methusalix, leider fehlt es mir an der nötigen Zeit,um sich mit Ihnen über die Entstehung der zweifelhaften Staaten Indien, Volksrepublik China et cetera… ausführlich zu unterhalten.
Daß Sie mich denn nicht gleich mit der Eselsmütze in die Ecke verbannt haben?
Ich werde Ihnen morgen Abend ein paar nette Buchverweise zukommen lassen.
Schönen Fernsehabend noch, Krauti!
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#13   methusalix †   21:08:31 | Samstag, 4. Februar 2006
Hallo Kraut!
tolle Suada, aber keine Argumente! Eben gut katholisch! Setzen sechs!
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#12   Kraut   20:23:22 | Samstag, 4. Februar 2006
@methusalix und rosarindviech (oder linde??)
Methusalixchen, Sie sind ja ein INTELLIGENZBOLZEN…Wauuu! Sie haben bestimmt einen Fernseher daheim – wenn nicht zwei!! P I S A -Studien…wie dämlich sind Sie eigentlich, darf man fragen?
Die Erziehung in Deutschland w a r einmal katholisch, das haben Sie noch nicht begriffen. Seit den Sechzigern geht es nämlich stark abwärts. Und unser katholisches (ehemals) Abendland mit dem Osten zu vergleichen geht so nicht. Bitte beachten Sie die Vorgeschichten und den kommunistischen Einfluß. Oder – ach was – wenn Sie eh einen Fernseher haben; beginnen Sie doch von vorne bei Peter Lustig, der sagt’s Ihnen genau! Das scheint mir für Sie das geeignetste.
Nehmen Sie sich das Rosarindviech (oder linde? meinen Namen schreibt Sie auch immer falsch…), setzen Sie sich vor Ihren Fernseher und los geht’s! Aber keine Erotikfilme, gell?
Servus!
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#11   methusalix †   20:10:58 | Samstag, 4. Februar 2006
@kraut
Kraut: Die Grundsubstanz eines gesunden Staates…ist die intakte, katholische Familie !
Stimmt so, Dank sei Gott, nicht. Wenn es so wäre, gäbe es in Japan, China und Indien keine Staaten, die so gut funktionieren. Merke: die Chinesen sind gerade dabei uns den Rang abzulaufen und haben doch in den letzten dreissig Jahren, teilweise mit brutalen Mitteln (Schwangerschaftsunterbrechung zur Geburtenkontrolle), eine strikte Bevölkerungspolitik der ein-Kind-Familie gefahren. Also nix mit katholischer viel-Kinder-Familie als einzig möglicher Grundlage eines Staates. Genauso sieht es in Indien aus (immerhin die grösste Demokratie der Welt) und in Japan (zweitsärkste Wirtschaftsmacht der Welt nach den USA und vor Deutschland auf dem dritten Platz.
Sie sehen, diese ganze „katholische Familie als einzig mögliche Keimzelle des gesunden Staates“-Geschichte ist lediglich Ihr katholisches Wunschdenken (um nicht zu sagen Hirngespinst). Im übrigen, in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland gibt es kaum Katholiken; trotzdem funktionieren diese Staaten viel besser als Deutschland, wie man alleine an den Pisa-Ergebnissen sieht.
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#10   Yersinia   19:51:11 | Samstag, 4. Februar 2006
aus welcher Quelle stammen die Zahlen
in diesem Artikel, wie sind sie belegt? ausgeblendet werden wie immer und gerne die ökonomischen und sozialen Zusammenhänge – und warum haben die skandinavischen Länder eine so hohe Geburtenrate, während die südlichen europäischen Länder – Italien, Spanien – ganz hinten liegen und die ältesten Erstgebärenden haben?
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#9   Rosalinde   19:10:01 | Samstag, 4. Februar 2006
@fritz
mannoman, sie machen sich aber sorgen um die Familie… gleich ein paar Bücher aufgelegt…
demographisch ist das problem, daß in ein paar jahren die europäische gesellschaft ihre alten nicht mehr füttern kann. und diverse andere, die von zuwendungen des staates abhängig sind. natürlich sind davon nur solche betroffen, die im alter nicht auf eine private vorsorge zurückgreifen können. also, alles kein problem… und wir frauen kriegen in zehn jahren wieder mutterverdienstkreuze und ferien in königsberg. freu’ mich schon drauf
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#8   Kraut   18:23:08 | Samstag, 4. Februar 2006
Die Grundsubstanz eines gesunden Staates…
…ist die intakte, katholische Familie ! Schon lange haben die Drahtzieher der Neuen Weltordnung diese Grundmauern, dieses Fundament angesprengt!
Ich empfehle: Vortragskassetten von Frau Inge Thürkauf, bzw. von Herrn Max Thürkauf bezüglich der Bedeutung der Familie. Erhältlich,unter anderem, beim Kassettenapostolat Hörnle, Bergweg 3, 88457 Kirchdorf/Iller (Tel/Fax 07354/935332).
Ein Staat ohne intaktes Familienleben, zerfällt. Ein Staat, der duldet, daß die Nachkommen zum Abschlachten freigegeben werden (und praktiziert…!), wird bestraft. Die einzige Instanz, die Fürsorge für eine Familie stellen kann, ist und bleibt die wahrlich katholische Kirche, durch einen guten Landesbischof – bis zu den Gemeinden, einen gleichfalls gut beseelten Pfarrer.
Liebe Grüße!
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#7   Copertino   18:14:13 | Samstag, 4. Februar 2006
Paradox, aber richtig: GELEBTER Zölibat bewirkt mehr Kinder!
Das hat Evelin so richtig gesagt, dass es gleich repetiert werden soll, damit es sich auch bei den Besserwissern einprägt:
Enthaltsamkeit der katholischen Priester, wenn sie auch tatsächlich gelebt wird, bringt unterm Strich in einer Bevölkerung mehr Kinder als bei den ach so fortpflanzungswilligen (eher verhütenden) Pastorenfamilien.
Das BEWEIST die Erfahrung der Geschichte!
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#6   Evelin   17:59:29 | Samstag, 4. Februar 2006
Düdelidü mag’s nicht verstehen
Es gibt die Berufung zum Leben in Keuschheit (Enthaltsamkeit) und die Berufung zur Ehe.
Was es nicht gibt:
Die Berufung zum Konkubinat
Die Berufung zur Sodomie
Die Berufung zur Onanie
Die Berufung zur Hedonie
Katholische Priester bringen durch ihre Arbeit geistliche Frucht, darunter auch Familien mit vielen Kindern. Solange die Kirche nicht V2-geschädigt war, hatten die katholisch geprägten Gebiete immer einen größeren Bevölkerungszuwachs als die protestantischen. An diesen Fakten von denen Düdelidü völlig unbeleckt ist, erweist sich, dass die Enthaltsamkeit der katholischen Priester, wenn sie auch tatsächlich gelebt wird, unterm Strich mehr Kinder in einer Bevölkerung bringt als bei den ach so fortpflanzungswilligen (eher verhütenden) Pastorenfamilien.
Der Gatte der Evelin
PS.: Will mir erklären, dass HS natürlich ist: Einfach lächerlich!
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#5   DemonDeLuxe †   16:46:31 | Samstag, 4. Februar 2006
@Erzengelchen
Ja, wenn man das so sieht wie Sie, dann ist aber doch alles bestens? Dann sind eben manche berufen, kinderlos zu sein, andere dazu, nur ein Kind zu haben, und wieder andere (immer weniger, scheint’s) dazu, einige davon aufzuziehen.
Konkret WEN will man denn zwingen, mehr Kinder in die Welt zu setzen?
Und warum überhaupt „ängstigt“ eine schrumpfende Bevölkerungsanzahl? MICH ängstigt die jedenfalls kein Stück.
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#4   Tomasino   16:29:42 | Samstag, 4. Februar 2006
Die schlimmsten Prophezeihungen …
kreuz.net steht mit dem Artikel nicht allein. Lesen Sie einmal bei www.utinam.de auch interessant!
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#3   Sirilo   16:15:28 | Samstag, 4. Februar 2006
@Erzengelchen
Als ich vor mehr als 40 Jahren das Abitur machte, versuchte mein damaliger Pfarrer (ein Prälat, Apostolischer Protonotar) mich zum Eintritt in das Priesterseminar zu bewegen. Eines der Argumente, weshalb ich Priester werden sollte, lautete: „Stell dir vor, wie es ist, wenn man Familie hat – die schreienden Kinder, das plärrende Baby, und überall in der Wohnung hängt Wäsche zum Trocknen.“ Dafür sei ein Pfarrhaus ein stiller Ort der Beschaulichkeit. – Da ging mir auf, daß Zölibat auch eine Form von „Vermeiden von Lasten“ sein kann, die man anderen auferlegt.
Ein weiteres Argument war: „Wir Priester standen schon bei allen Völkern und Kulturen in hohem Ansehen, z.B. schon bei den alten Ägyptern.“ Da habe ich Bauklötze gestaunt, daß ein christlicher Priester sich in einer Traditionslinie mit den Götzenpriestern des alten Ägyptens sieht. Später ging mir auf, daß dem tatsächlich so war; man übernahm ja sogar Amtsinsignien (Mitra und Krummstab) von den alten Ägyptern. Und der Klerus schuf sich seine eigene priviligierte Sonderwelt – auf Kosten der gewöhnlichen Menschen, die diejenigen alimentieren müssen, die ihnen Lasten auferlegen…
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#2   Erzengelchen †   15:56:41 | Samstag, 4. Februar 2006
@Sirilo:
Man macht es sich natürlich sehr leicht, eine Lebensform gegen die andere auszuspielen. Ehe und Zölibat sind gleichwertig. Die einen sind zur Ehe berufen, die anderen zum ehelosen Leben.
Ehe-Leute tragen die Verantwortung, einen Beitrag für die Zukunft zu leisten (u.A. auch Kinder zu bekommen) und die Aufgabe der zölibatär lebenden Geistlichen ist es, ihr Leben ganz an Gott auszurichten und so ihm und den Menschen zu dienen.
Deine Behauptung ist aber schon interessant, da doch die gängige Meinung heutzutage ist, dass man doch das Zölibat niemandem zumuten könne… Und nun bezeichnest du auch Familie als Last…Ja, was soll man denn dann tun, wenn man es eh nicht richtig machen kann?
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#1   Sirilo   15:37:39 | Samstag, 4. Februar 2006
Wer gibt ein Vorbild?
Es ist schon traurig, daß so viele Menschen es Kardinal Trujillo gleichtun und das Kinderkriegen anderen überlassen!
„Wehe euch Gesetzeslehrern, unerträgliche Lasten bürdet ihr den Menschen auf, und ihr selber rührt die Lasten mit keinem Finger an.“ (Lukas 11,46)
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