Kürzlich mußte sich der britische Botschafter beim Heiligen Stuhl von einem Kurienkardinal eine Belehrung anhören, nachdem er sich geweigert hatte, einige Fakten zur Kenntnis zu nehmen.
(kreuz.net, Vatikan) Mitte Januar begegneten sich während einer römischen Konferenz der britische Botschafter
beim Heiligen Stuhl und der Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie, Alfonso Kardinal Lopez
Trujillo.
Der Anlaß war ein Familienkongreß, auf welchem Kardinal Lopez den Hauptvortrag hielt. Das
Treffen wurde vom konservativen US-amerikanischen ‘Acton Institut für Studien zu Religion und Freiheit’
organisiert.
Während der Tagung sprach auch Frau Dr. Jennifer Roback Morse, Ökonomieexpertin des Institutes.
Frau Morse erwähnte dabei den Bevölkerungsschwund in Europa und die ernsten sozialen und ökonomischen
Folgen dieser Entwicklung.
So bewegt sich die Fruchtbarkeitsrate in den Industrienationen deutlich unter
der Marke von 2.1 Kindern pro Frau, die für den Erhalt der Bevölkerung notwendig wäre.
Im Gesamten
der EU beträgt die geschätzte Geburtenrat im Jahr 2005 1.47 Kinder pro Frau.
In Frankreich, das für
seine „hohe Fruchtbarkeitsrate“ – 1.9 – gelobt wird, entstammt jedes dritte Kind einer zugewanderten moslemischen
Familie. Wären die traditionellen Franzosen auf sich allein gestellt, läge die Geburtenrate im Land
bei 1.2 Kinder pro Frau und wäre genauso tief wie in Italien oder Spanien.
John Allen, der Vatikanist
der US-Zeitung ‘National Catholic Reporter’, nahm an der Konferenz teil und berichtete über eine Wortmeldung
des britischen Botschafters beim Heiligen Stuhl, Francis Campbell.
Der Botschafter fand die Erklärung,
daß Fruchtbarkeitsraten angeblich „zyklisch“ seien und die gegenwärtige Situation einen solchen Zyklus
widerspiegle. Eine staatliche Förderung der Familien werde die Dinge wieder ins Gleichgewicht bringen.
Während sich Frau Dr. Morse auf eine versöhnliche Antwort beschränkte, ließ Kardinal Lopez die Behauptung
des Botschafters nicht im Raum stehen.
Der Kardinal erklärte, daß der Päpstliche Familienrat die weltweiten
demographische Entwicklung seit Jahren beobachte. Die feststellbaren Trends seien absolut „vernichtend“.
Die Geburtenraten würden seit Jahrzehnten fallen. Unterschiede im Grad der staatlichen Unterstützung
machten sich zwar bemerkbar, würden aber die Fruchtbarkeitsraten nur unwesentlich beeinflussen.
Der
demographische Kollaps sei kein kurzfristiges Phänomen, das mit Leichtigkeit umgekehrt werden könne.
Der Kardinal nannte die demographische Entwicklung in Europa „beängstigend“.
„Die schlimmsten Prophezeiungen
einer Alters- und Bevölkerungsimplosion werden wahr. Europäische Politiker sind darüber alarmiert“ –
so der Kardinal: „Der Mythos der Überbevölkerung ist zusammengebrochen.“
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27 Lesermeinungen
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Gerechtigkeit? Jedes Land und jedes Volk bekommt doch ganz offensichtlich das, was es verdient! Die Menschen
bzw. Familien nicht ausgenommen! Wie im Kleinen so im Großen? Oder?
#26 Benedikt 01:45:59 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@ Ulli: Wirrer Die Menschheit existiert in einem Gleichgewicht Da haben Sie recht: Für einen Teil sieht
es ganz düster aus, für einen anderen sehr gut. Ist zwar ein Gleichgewicht, aber nichts unbedingt tolles.
Hätten ReligionsanhängerInnen und deren Prediger weniger Macht, so müsste nicht um jedes einzelne Kind
gekämpft werden. Stimmt, dann würde gar nicht mehr gekämpft. Zack und weg.
menschen gibt es genug Die Menschheit existiert in einem Gleichgewicht. Die Katholische Kirche sieht einem
Engpass entgegen, die Erdkugel samt ihren Kindern nicht. Hätten ReligionsanhängerInnen und deren Prediger
weniger Macht, so müsste nicht um jedes einzelne Kind gekämpft werden.
Habe ich von den 50ern gesprochen? Es gibt nun einmal Berichte von hohen Steuersätzen (laut linkspolit.
Zeitschriften) und es gibt spätestens seit den 70ern eine Besteuerung, die es Alleinverdienern schwerer
macht. Die Sit., auf die ich mich beziehe, erzählt nicht von den 50ern, sondern von den 70ern und 80ern.
Ich würde mir mehr Sachdiskussion wünschenund nicht ständig ein Gerede von „Unsinn“ u. dergl. PISA-Studie
2003: die Daten sind schwer vergleichbar, da die 15j. und 16j. Pflichtschüler geprüft wurden. Nun haben
wir in Ö keine Schulpflicht von 10, sondern 9 J. Ein Teil der Schüler geht nach der 8. Stufe gleich
in eine höhere Schule oder Fachschule – diese gelten aber nicht als Pflichtschulen. Daher wurden diese
nicht einbezogen. Ein Teil derjenigen Schüler, die später eine Lehre antreten, absolviert das 9. Schuljahr
meistens in der sogenannten Polytechnischen Schule – eine Art Berufsvorbereitungsjahr – und sind oft sehr
schwach im Lernen, sei es intellektuell oder durch die marginalen Deutschkenntnisse. Bei der PISA-Studie
wurden ein Großteil der PTS-Schüler getestet. Es sind ja aus den Lehrberufen die handwerklich und theoretisch
guten Leute in diverse Schulen abgezogen worden. Ich glaube nicht, dass Ganztagsschulen die Verbesserung
par exc. ist. Es ist für manche Eltern eine Notwendigkeit, was deren Sache ist. Wir erziehen unsere Kinder
halt lieber selbst und geben das Heft nicht aus der Hand, was auch unsere Sache ist.
#23 methusalix † 01:51:25 | Dienstag, 7. Februar 2006
Was für ein katastrophaler Unsinn! Evelin:(bei gleichzeitiger extremer Besteuerung, Alleinverdiener würden
es gar nicht schaffen – und das wurde auch absichtlich so gemacht) Mein Onkel lebt und arbeitete seit
den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in und bei Stockholm und war zeitlebens Alleinverdiener
in der Familie. Meine beiden Cousinen sind dort die Alleinverdiener, während sich die Männer um die
Kinder und die Häuser kümmern. Einer als reiner Hausmann, der andere verdient ein klein wenig dazu (als
Übersetzer), gibt das aber für sein Hobby aus. Also absolut nix mit Zwang zum Doppelverdienen. Die haben
alle als normale Büroangestellte ohne Leitungsfunktion ihr gutes Auskommen. Zu den hohen Steuern ist
zu sagen, dass, gemessen an unseren Steuersätzen diese für Normalverdiener etwas für „Besserverdienende
ab ca. € 100.000 p.a.“ sehr viel höher sind. Dafür gibts auch was: exzellente Pisa-Ergebnisse durch
Ganztagsschulen mit perfekter Betreuung und vor allem erstklassige Absicherung z. B. von behinderten Kindern
(nach unseren Massstäben, nach schwedischen ist das ganz normal).
Was ist mit Irland? Geburtenrate 2004: bei 1,98 K/Frau. Was sind hier die Hintergründe? Zu den skandinavischen
Ländern wäre es interessant zu erfahren, warum jetzt trotz familiensozialpolitischer Leistungen (bei
gleichzeitiger extremer Besteuerung, Alleinverdiener würden es gar nicht schaffen – und das wurde auch
absichtlich so gemacht) die Geburtenraten im Vergleich zu früher im Fallensind. Zweitens würde mich
der kulturelle Hintergrund sehr interessieren – wir wissen ja (außer Wickie, Nils Holgersson & Pippi)
praktisch nichts über diese Länder. Gibt es da ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl aufgrund
relativer geographischer Isolation? Einen besonderen Patriotismus? Ein besonderes Vertrauen in den Wohlfahrtsstaat?
@Rosalinde… Bevor ich es vergesse; ich hoffe, Sie nehmen mir den „Namensdreher“ nicht allzu übel. Doch
ich mache auch keine Freudensprünge, wenn jemand mutmaßt, ich wäre gar schwul, nur weil ich noch keine
Kinder habe… Gruß, Krauti.
@Die Geschichte mit den Störchen… Seit die Zahl der Störche abgenommen hat, gibt es in Deutschland
weniger Kinder – der Klapperstorch kommt einfach nicht mehr vorbei! Soviel zu unsinnigen Statistiken.
Bislang konnte auch keiner der Diskutanten erkären, warum so unkatholische und un-konservative Länder
wie Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark eine so erfolgreiche Familien- und Sozialpolitik machen.
Es liegt von kaum an der katholischen (autoritären?) Erziehung. Zudem ist in diesen Ländern auch noch,
oh weh!, die Ehe für Homosexuelle seit über 10 Jahren existent. Es liegt eben einfach daran, dass diese
Länder Kinder gerne sehen und nicht als lästige Schreihälse betrachten; den Frauen ermöglichen, ihre
Arbeit beizubehalten durch kluge Betreuung und den Männern kein Zacken aus der Krone fällt, wenn sie
mal ein Jahr auf den Nachwuchs aufpassen. Erzähle jetzt keiner, Betreuung außer Haus sei schädlich,
denn da werden die Kinder eben nicht am Nachmittag vor PC oder Fernsehen geparkt, sondern beschäftigt.
Von diesen unkatholischen, sehr liberalen Ländern können wir noch viel lernen. Bei „katholischer Erziehung“
fällt mir auch gleich das berühmte „kathoische Bildungsdefizit“ ein, das Deutschland von Mitte des 19.
Jahrhundert bis fast in die 50-ger Jahre des 20. Jdhts. geprägt hat.
Überbevölkerung-->Noch nie gehört! Wir haben das erreicht was wir schon immer wollten, ist doch egal
das wir in unserer Wohlstandsgesellschaft eine Übersätigung des Lebensmittelmarktes haben, auch wenn
er auf Kosten von anderen Famillien berut die ihre Kinder kaum etwas zu essen geben können, obwohl sie
auf Plantagen oder Fabriken, die Nahrung für den westlichen Markt produzieren, arbeiten… Ich hasse
solche Schlagwörter wie „Raubkapitalismus“ doch irgendwie passt es in gewisser weise dazu, aber auch
„Raubkommunismus“ ist ein solch schönes Wort das vorallem die Situation in gewissen östlichen Staaten
umschreibt… Wir können allen unseren Kinder sicherlich genug zu Essen geben, ist doch egal wenn jährlich
mehr Menschen verhungern als abgetrieben werden…
@Rosa… Inder statt Kinder? Wollen SIE das? Ich nicht. Hier bei uns ist es anscheinend schon asozial
geworden, mehr als zwei Kinder zu haben. Ich zitiere eben einmal unseren (gottlosen) „Politiker“ Gregor
Gysi (Spruch aus dem Bundestag, von ihm selbst):“ Angesicht der Tatsache, daß in Deutschland jährlich
rund 400000 Kinder abgetrieben werden, wäre es doch denkbar und machbar, diesselbe Menge an ausländischen
Menschen zuwandern zu lassen. „ Das hat er gewagt zu sagen. Das Zitat entstammt einer Kurzschrift, leider
habe ich sie verliehen; ich werde es jedoch nicht versäumen, einen Quellverweis zu geben. In punkto Abtreibung
stimmt die Zahl tatsächlich.
@sauer, kraut? Die Erziehung in Deutschland w a r einmal katholisch, das haben Sie noch nicht begriffen.
Seit den Sechzigern geht es nämlich stark abwärts. Und unser katholisches (ehemals) Abendland mit dem
Osten zu vergleichen geht so nicht. Der Anteil von KatholikInnen ist mit 32% heute etwa gleich gross wie
1950, abgenommen hat der Anteil evangelischer Gläubigen auf nun 32% ggü 51% in den fünfziger Jahren-
Datenreport 2004, Hrsg. Statistisches Bundesamt. So viel zur weit verbreiteten katholischen Erziehung.
Wenn Sie allerdings „katholisch=autoritär“ setzen, dann kann ich zustimmen: die art der Erziehung hat
sich seit den 60igern geändert. Was ist an einem Blick Richtung Fernost so falsch? China hat mit der
Ein-Kind-Familie ein problematisches aber effektives Programm gegen Überbevölkerung geschaffen. Welche
nämlich ein Problem in den meisten Ländern der Welt ist. Tja, und da wäre doch die Logik eher, wenn
hier keine Kinder bekommen werden, können doch viele hier einwandern- Inder statt Kinder. Aber das wollen
sie auch nicht, gell?
#16 methusalix † 00:41:02 | Sonntag, 5. Februar 2006
@kraut der zweifelhaften Staaten Indien, Volksrepublik China et cetera… Sollten Sie jetzt anfangen diesen
„zweifelhaften“ Staaten ihren Status als Staat „abzuerkennen“ müssen wir hier gar nicht erst weiter diskutieren.
Dort leben auch Menschen, Glückssucher, Gottsucher, glückliche und unglückliche, die ganze Bandbreite
eben. Das sind Staaten, deren Menschen sich im Schweisse ihres Angesichtes ihr Brot verdienen und das
fast immer auf viel schwerere Art, als wir im hier und heute. Sollten sie aber auf die „zweifelhaften“
Regierungen und Staatsformen abheben sollten Sie innehalten und sich an die Geschichte der katholischen
Kirche erinnern. Wer im Glashaus sutzt, darf nicht mit Steinen werfen; die fallen ihm nämlich postwendend
auf den eigenen Schädel zurück.
@methusalix… Werter Herr Methusalix, leider fehlt es mir an der nötigen Zeit,um sich mit Ihnen über
die Entstehung der zweifelhaften Staaten Indien, Volksrepublik China et cetera… ausführlich zu unterhalten.
Daß Sie mich denn nicht gleich mit der Eselsmütze in die Ecke verbannt haben? Ich werde Ihnen morgen
Abend ein paar nette Buchverweise zukommen lassen. Schönen Fernsehabend noch, Krauti!
@methusalix und rosarindviech (oder linde??) Methusalixchen, Sie sind ja ein INTELLIGENZBOLZEN…Wauuu!
Sie haben bestimmt einen Fernseher daheim – wenn nicht zwei!! P I S A -Studien…wie dämlich sind Sie
eigentlich, darf man fragen? Die Erziehung in Deutschland w a r einmal katholisch, das haben Sie noch
nicht begriffen. Seit den Sechzigern geht es nämlich stark abwärts. Und unser katholisches (ehemals)
Abendland mit dem Osten zu vergleichen geht so nicht. Bitte beachten Sie die Vorgeschichten und den kommunistischen
Einfluß. Oder – ach was – wenn Sie eh einen Fernseher haben; beginnen Sie doch von vorne bei Peter Lustig,
der sagt’s Ihnen genau! Das scheint mir für Sie das geeignetste. Nehmen Sie sich das Rosarindviech (oder
linde? meinen Namen schreibt Sie auch immer falsch…), setzen Sie sich vor Ihren Fernseher und los geht’s!
Aber keine Erotikfilme, gell? Servus!
#11 methusalix † 20:10:58 | Samstag, 4. Februar 2006
@kraut Kraut: Die Grundsubstanz eines gesunden Staates…ist die intakte, katholische Familie ! Stimmt
so, Dank sei Gott, nicht. Wenn es so wäre, gäbe es in Japan, China und Indien keine Staaten, die so
gut funktionieren. Merke: die Chinesen sind gerade dabei uns den Rang abzulaufen und haben doch in den
letzten dreissig Jahren, teilweise mit brutalen Mitteln (Schwangerschaftsunterbrechung zur Geburtenkontrolle),
eine strikte Bevölkerungspolitik der ein-Kind-Familie gefahren. Also nix mit katholischer viel-Kinder-Familie
als einzig möglicher Grundlage eines Staates. Genauso sieht es in Indien aus (immerhin die grösste Demokratie
der Welt) und in Japan (zweitsärkste Wirtschaftsmacht der Welt nach den USA und vor Deutschland auf dem
dritten Platz. Sie sehen, diese ganze „katholische Familie als einzig mögliche Keimzelle des gesunden
Staates“-Geschichte ist lediglich Ihr katholisches Wunschdenken (um nicht zu sagen Hirngespinst). Im übrigen,
in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland gibt es kaum Katholiken; trotzdem funktionieren diese Staaten
viel besser als Deutschland, wie man alleine an den Pisa-Ergebnissen sieht.
aus welcher Quelle stammen die Zahlen in diesem Artikel, wie sind sie belegt? ausgeblendet werden wie
immer und gerne die ökonomischen und sozialen Zusammenhänge – und warum haben die skandinavischen Länder
eine so hohe Geburtenrate, während die südlichen europäischen Länder – Italien, Spanien – ganz hinten
liegen und die ältesten Erstgebärenden haben?
@fritz mannoman, sie machen sich aber sorgen um die Familie… gleich ein paar Bücher aufgelegt… demographisch
ist das problem, daß in ein paar jahren die europäische gesellschaft ihre alten nicht mehr füttern
kann. und diverse andere, die von zuwendungen des staates abhängig sind. natürlich sind davon nur solche
betroffen, die im alter nicht auf eine private vorsorge zurückgreifen können. also, alles kein problem…
und wir frauen kriegen in zehn jahren wieder mutterverdienstkreuze und ferien in königsberg. freu’ mich
schon drauf
Die Grundsubstanz eines gesunden Staates… …ist die intakte, katholische Familie ! Schon lange haben
die Drahtzieher der Neuen Weltordnung diese Grundmauern, dieses Fundament angesprengt! Ich empfehle: Vortragskassetten
von Frau Inge Thürkauf, bzw. von Herrn Max Thürkauf bezüglich der Bedeutung der Familie. Erhältlich,unter
anderem, beim Kassettenapostolat Hörnle, Bergweg 3, 88457 Kirchdorf/Iller (Tel/Fax 07354/935332). Ein
Staat ohne intaktes Familienleben, zerfällt. Ein Staat, der duldet, daß die Nachkommen zum Abschlachten
freigegeben werden (und praktiziert…!), wird bestraft. Die einzige Instanz, die Fürsorge für eine
Familie stellen kann, ist und bleibt die wahrlich katholische Kirche, durch einen guten Landesbischof –
bis zu den Gemeinden, einen gleichfalls gut beseelten Pfarrer. Liebe Grüße!
Paradox, aber richtig: GELEBTER Zölibat bewirkt mehr Kinder! Das hat Evelin so richtig gesagt, dass es
gleich repetiert werden soll, damit es sich auch bei den Besserwissern einprägt: Enthaltsamkeit der katholischen
Priester, wenn sie auch tatsächlich gelebt wird, bringt unterm Strich in einer Bevölkerung mehr Kinder
als bei den ach so fortpflanzungswilligen (eher verhütenden) Pastorenfamilien. Das BEWEIST die Erfahrung
der Geschichte!
Düdelidü mag’s nicht verstehen Es gibt die Berufung zum Leben in Keuschheit (Enthaltsamkeit) und die
Berufung zur Ehe. Was es nicht gibt: Die Berufung zum Konkubinat Die Berufung zur Sodomie Die Berufung
zur Onanie Die Berufung zur Hedonie Katholische Priester bringen durch ihre Arbeit geistliche Frucht,
darunter auch Familien mit vielen Kindern. Solange die Kirche nicht V2-geschädigt war, hatten die katholisch
geprägten Gebiete immer einen größeren Bevölkerungszuwachs als die protestantischen. An diesen Fakten
von denen Düdelidü völlig unbeleckt ist, erweist sich, dass die Enthaltsamkeit der katholischen Priester,
wenn sie auch tatsächlich gelebt wird, unterm Strich mehr Kinder in einer Bevölkerung bringt als bei
den ach so fortpflanzungswilligen (eher verhütenden) Pastorenfamilien. Der Gatte der Evelin PS.: Will
mir erklären, dass HS natürlich ist: Einfach lächerlich!
#5 DemonDeLuxe † 16:46:31 | Samstag, 4. Februar 2006
@Erzengelchen Ja, wenn man das so sieht wie Sie, dann ist aber doch alles bestens? Dann sind eben manche
berufen, kinderlos zu sein, andere dazu, nur ein Kind zu haben, und wieder andere (immer weniger, scheint’s)
dazu, einige davon aufzuziehen. Konkret WEN will man denn zwingen, mehr Kinder in die Welt zu setzen?
Und warum überhaupt „ängstigt“ eine schrumpfende Bevölkerungsanzahl? MICH ängstigt die jedenfalls
kein Stück.
@Erzengelchen Als ich vor mehr als 40 Jahren das Abitur machte, versuchte mein damaliger Pfarrer (ein
Prälat, Apostolischer Protonotar) mich zum Eintritt in das Priesterseminar zu bewegen. Eines der Argumente,
weshalb ich Priester werden sollte, lautete: „Stell dir vor, wie es ist, wenn man Familie hat – die schreienden
Kinder, das plärrende Baby, und überall in der Wohnung hängt Wäsche zum Trocknen.“ Dafür sei ein
Pfarrhaus ein stiller Ort der Beschaulichkeit. – Da ging mir auf, daß Zölibat auch eine Form von „Vermeiden
von Lasten“ sein kann, die man anderen auferlegt. Ein weiteres Argument war: „Wir Priester standen schon
bei allen Völkern und Kulturen in hohem Ansehen, z.B. schon bei den alten Ägyptern.“ Da habe ich Bauklötze
gestaunt, daß ein christlicher Priester sich in einer Traditionslinie mit den Götzenpriestern des alten
Ägyptens sieht. Später ging mir auf, daß dem tatsächlich so war; man übernahm ja sogar Amtsinsignien
(Mitra und Krummstab) von den alten Ägyptern. Und der Klerus schuf sich seine eigene priviligierte Sonderwelt –
auf Kosten der gewöhnlichen Menschen, die diejenigen alimentieren müssen, die ihnen Lasten auferlegen…
@Sirilo: Man macht es sich natürlich sehr leicht, eine Lebensform gegen die andere auszuspielen. Ehe
und Zölibat sind gleichwertig. Die einen sind zur Ehe berufen, die anderen zum ehelosen Leben. Ehe-Leute
tragen die Verantwortung, einen Beitrag für die Zukunft zu leisten (u.A. auch Kinder zu bekommen) und
die Aufgabe der zölibatär lebenden Geistlichen ist es, ihr Leben ganz an Gott auszurichten und so ihm
und den Menschen zu dienen. Deine Behauptung ist aber schon interessant, da doch die gängige Meinung
heutzutage ist, dass man doch das Zölibat niemandem zumuten könne… Und nun bezeichnest du auch Familie
als Last…Ja, was soll man denn dann tun, wenn man es eh nicht richtig machen kann?
Wer gibt ein Vorbild? Es ist schon traurig, daß so viele Menschen es Kardinal Trujillo gleichtun und
das Kinderkriegen anderen überlassen! „Wehe euch Gesetzeslehrern, unerträgliche Lasten bürdet ihr den
Menschen auf, und ihr selber rührt die Lasten mit keinem Finger an.“ (Lukas 11,46)