Der Kardinal von Santo Domingo versteht es, keinem Bereich des Öffentlichen Lebens seinen wertvollen Rat vorzuenthalten.
(kreuz.net, Santo Domingo) Heute vor einer Woche beklagte der Bischof von Santo Domingo, Nicolás de Jesús
Kardinal López Rodríguez (69), die mangelhafte Stromversorgung in seinem Land.
Das berichtete die dominikanische
Tageszeitung ‘Diario Libre’.
Santo Domingo ist die Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Diese befindet
sich in Mittelamerika in der Karibik.
Trotz der verschiedenen Zukäufe und Vereinbarungen sei die Stromversorgung
im Land unzuverlässig.
Er sei persönlich „enttäuscht von der elektrischen Frage in der Dominikanischen
Republik,“ erklärte der Kirchenfürst unumwunden.
„Ich persönlich maße mir nicht an, das Thema der
Elektrizität zu verstehen. Doch wir haben darüber im Land viel gesprochen. Viele Vereinbarungen wurden
geschlossen. Man hat gekauft und verkauft und neue Einrichtungen in Betrieb genommen. Doch die Lage bleibt
unverändert die gleiche.“
Der Kardinal sprach am Rande einer Abschlußfeier in der Päpstlichen Universität
‘Mater et Magistra’, bei der 911 Berufsleute ihr Abschlußzeugnis erhielten.
Beim Anlaß war auch Erzbischof
Michel Miller, der Sekretär der vatikanischen Kongregation für die Katholische Erziehung anwesend. Mons.
Miller sprach auch zu den Berufsschülern.
Der Kardinal äußerte sich auch über den Wahlkampf, der
gegenwärtig im Lande läuft und meinte, daß „wir alle gehalten sind, uns gegenseitig auf der Ebene eines
authentischen gegenseitigen Respekts anzunehmen“.
Eine antiklerikale Publikation des Landes kommentierte,
daß man mit kirchlichen Stellungnahmen solcher Art, nicht einverstanden sein könne.
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