Der Kardinal sorgt sich um alles
Der Kardinal von Santo Domingo versteht es, keinem Bereich des Öffentlichen Lebens seinen wertvollen Rat vorzuenthalten.

Das berichtete die dominikanische Tageszeitung ‘Diario Libre’.
Santo Domingo ist die Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Diese befindet sich in Mittelamerika in der Karibik.
Trotz der verschiedenen Zukäufe und Vereinbarungen sei die Stromversorgung im Land unzuverlässig.
Er sei persönlich „enttäuscht von der elektrischen Frage in der Dominikanischen Republik,“ erklärte der Kirchenfürst unumwunden.
„Ich persönlich maße mir nicht an, das Thema der Elektrizität zu verstehen. Doch wir haben darüber im Land viel gesprochen. Viele Vereinbarungen wurden geschlossen. Man hat gekauft und verkauft und neue Einrichtungen in Betrieb genommen. Doch die Lage bleibt unverändert die gleiche.“
Der Kardinal sprach am Rande einer Abschlußfeier in der Päpstlichen Universität ‘Mater et Magistra’, bei der 911 Berufsleute ihr Abschlußzeugnis erhielten.
Beim Anlaß war auch Erzbischof Michel Miller, der Sekretär der vatikanischen Kongregation für die Katholische Erziehung anwesend. Mons. Miller sprach auch zu den Berufsschülern.
Der Kardinal äußerte sich auch über den Wahlkampf, der gegenwärtig im Lande läuft und meinte, daß „wir alle gehalten sind, uns gegenseitig auf der Ebene eines authentischen gegenseitigen Respekts anzunehmen“.
Eine antiklerikale Publikation des Landes kommentierte, daß man mit kirchlichen Stellungnahmen solcher Art, nicht einverstanden sein könne.
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Dienstag, 7. Februar 2006 00:01
Jörg Guttenberger, Köln: Von der Redaktion entfernt
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