Eine Betrachtung über das sogenannte Bilderverbot im Islam und das islamische Verbot Menschen und Religionen zu beleidigen. Von Walter-Abd al Karim Bornholdt.
Donnerstag, 9. Februar 2006 11:19
GerdEric: Meinungsfreiheit usw
Mir scheint nicht,
dass das „Christentum“ aus der derzeitigen Situation lernt,
denn bei allem,
was sie als so bedrohlich ansehen,
erkennen sie nicht,
dass sie selbst es anderen in Vergangeheit zufügten…
Und ich höre weniger,
dass man gemeinsam Erkenntnisse suchen und finden will,
denn es ist „einfacher“,
dieses Problem „anders“ zu lösen,
weshalb ja auch von der „christlich“-abendländischen Kultur geredet wird,
was eben auch Nichtchristen hinein reissen soll,
wobei der Karikaturen-Fall weniger ein religiöses Element der Verursacher ist
(dass „Jyllands-Posten“ von „christlichen“ Karikaturen absah,
zeigt nur deren verlogenen Einstellung),
eher ein geschäftliches,
ihrem Dienste ihres Götzen Mammon.
Es geht den Hetzern um weltliche Auseinandersetzung,
nicht um religiöse Überzeugung.
dass das „Christentum“ aus der derzeitigen Situation lernt,
denn bei allem,
was sie als so bedrohlich ansehen,
erkennen sie nicht,
dass sie selbst es anderen in Vergangeheit zufügten…
Und ich höre weniger,
dass man gemeinsam Erkenntnisse suchen und finden will,
denn es ist „einfacher“,
dieses Problem „anders“ zu lösen,
weshalb ja auch von der „christlich“-abendländischen Kultur geredet wird,
was eben auch Nichtchristen hinein reissen soll,
wobei der Karikaturen-Fall weniger ein religiöses Element der Verursacher ist
(dass „Jyllands-Posten“ von „christlichen“ Karikaturen absah,
zeigt nur deren verlogenen Einstellung),
eher ein geschäftliches,
ihrem Dienste ihres Götzen Mammon.
Es geht den Hetzern um weltliche Auseinandersetzung,
nicht um religiöse Überzeugung.
Mittwoch, 8. Februar 2006 23:06
Jean: @ demon
Naja, offenbar greifen Sie ganz gern in die untere Schublade, wenn Ihnen wieder kein rechtes Argument einfällt. Aber was soll’s – bevor Sie’s zu sehr wurmt…
Mittwoch, 8. Februar 2006 20:26
Y.Khosrovian: Elendster Sünder
Grüß Gott
Warum Ihr Freund nicht von Unterdruckung und Abwürdigung von Christen im Persien(Iran) erzählen konnte, hängt von vielen Faktoren. Die Christen im Iran tolerieren jeder Art der Unterdruckung und Beleidigung, weil sie von Außen keine Unterstützung bekommen. Wenn die Christen im Iran oder in einem anderen islamischen Land sicher wären, dass sie von allen Christen, unabhängig von ihrer Kirche, unterstützt werden, würden sie Mut dazu bekommen, sich gegen solche Beleidigung, welche um gesamtes Christentum geht, offen wehren. Die Muslime, bei solchen Fällen, unabhängig von ihrer Vielfalt (Sunniten, Schiiten, Wahabis usw.) alle gemeinsam dagegen protestieren. Aber wenn im Iran z.B. die Armenier als Apostolischen Kirchenzugehörige von den Muslimen beleidigt (was beleidigt wird, ist immer der Glaube) würden, werden weder von katholischen noch von anderen Kirchen unterstützt. Das ist unser heutiges große Problem. Durch ständige Tolerieren gewöhnen sich viele Gläubiger psychisch daran, so dass „man es alles nicht so schlimm annehmen müsse“. Wenn sie alleine sich gegen einen Staat wie Iran stellen, werden sie am Ort und Stelle als Contrarevolutionär, als Gegner des Islam auf der Strasse erschossen. Wie die Regierung mit den Protestanten, wie Priester Haik Hovsepian, Mikaelian, Mehdi Dibadj, Hussein Sudmand und viele anderen gemacht hat. Sie wurden hingerichtet, erschossen, erstochen, oder jahrelang sitzen in Gefängnisse.
mfG
Y. Khosrovian
Warum Ihr Freund nicht von Unterdruckung und Abwürdigung von Christen im Persien(Iran) erzählen konnte, hängt von vielen Faktoren. Die Christen im Iran tolerieren jeder Art der Unterdruckung und Beleidigung, weil sie von Außen keine Unterstützung bekommen. Wenn die Christen im Iran oder in einem anderen islamischen Land sicher wären, dass sie von allen Christen, unabhängig von ihrer Kirche, unterstützt werden, würden sie Mut dazu bekommen, sich gegen solche Beleidigung, welche um gesamtes Christentum geht, offen wehren. Die Muslime, bei solchen Fällen, unabhängig von ihrer Vielfalt (Sunniten, Schiiten, Wahabis usw.) alle gemeinsam dagegen protestieren. Aber wenn im Iran z.B. die Armenier als Apostolischen Kirchenzugehörige von den Muslimen beleidigt (was beleidigt wird, ist immer der Glaube) würden, werden weder von katholischen noch von anderen Kirchen unterstützt. Das ist unser heutiges große Problem. Durch ständige Tolerieren gewöhnen sich viele Gläubiger psychisch daran, so dass „man es alles nicht so schlimm annehmen müsse“. Wenn sie alleine sich gegen einen Staat wie Iran stellen, werden sie am Ort und Stelle als Contrarevolutionär, als Gegner des Islam auf der Strasse erschossen. Wie die Regierung mit den Protestanten, wie Priester Haik Hovsepian, Mikaelian, Mehdi Dibadj, Hussein Sudmand und viele anderen gemacht hat. Sie wurden hingerichtet, erschossen, erstochen, oder jahrelang sitzen in Gefängnisse.
mfG
Y. Khosrovian
Mittwoch, 8. Februar 2006 19:41
DemonDeLuxe †: @Jean
„Klar, und was sind bei der Verhältnis-/Wertbestimmung die Erkenntnisquellen von Gesetzgebung und -sprechung?
Kommen Sie jetzt bloß nicht wieder mit der Konsenskiste.“
Die „Erkenntnisquellen“? Nun, jedenfalls definitiv nicht die Religionen selbst – das hieße ja, den Bock zum Gärtner zu machen. Ansonsten ein Sammelsurium an allem, was in das rechtsstaatliche Denken so Eingang gefunden hat, in erster Linie Gedankengut der Aufklärung. „Christliches“ nur insofern, als es mit aufklärischen Ansichten harmoniert (davon gibt’s ja durchaus ‘was, auch, wenn man das beim Lesen von kreuz.net oft nicht glauben möchte).
„Endlich kapiert?“
Ja, ich habe „kapiert“, dass Ihnen keine Ausrede zu peinlich ist, um sich vor einem „ach so, das hatte ich falsch aufgefasst“ zu drücken. Lassen wir’s, Jean, ich kann Ihre Tour eh’ nicht leiden – Sie sagen höchst selten etwas Bedenkenswertes, erst recht nichts Eigenes, und Ihr Primärtrieb ist nicht der Diskurs, sondern der bockige Widerspruch. Es gibt hier viele interessantere Gesprächspartner als Sie Neunmalschlau und Erbsenzähler.
Dixi.
Die „Erkenntnisquellen“? Nun, jedenfalls definitiv nicht die Religionen selbst – das hieße ja, den Bock zum Gärtner zu machen. Ansonsten ein Sammelsurium an allem, was in das rechtsstaatliche Denken so Eingang gefunden hat, in erster Linie Gedankengut der Aufklärung. „Christliches“ nur insofern, als es mit aufklärischen Ansichten harmoniert (davon gibt’s ja durchaus ‘was, auch, wenn man das beim Lesen von kreuz.net oft nicht glauben möchte).
„Endlich kapiert?“
Ja, ich habe „kapiert“, dass Ihnen keine Ausrede zu peinlich ist, um sich vor einem „ach so, das hatte ich falsch aufgefasst“ zu drücken. Lassen wir’s, Jean, ich kann Ihre Tour eh’ nicht leiden – Sie sagen höchst selten etwas Bedenkenswertes, erst recht nichts Eigenes, und Ihr Primärtrieb ist nicht der Diskurs, sondern der bockige Widerspruch. Es gibt hier viele interessantere Gesprächspartner als Sie Neunmalschlau und Erbsenzähler.
Dixi.
Mittwoch, 8. Februar 2006 19:10
Jean: @ demon
„Der ‘gewisse Grad’ findet sich in den Schranken durch andere Rechtsgüter; dies zu bestimmen, ist Sache
von Gesetzgebung und -sprechung.“
Klar, und was sind bei der Verhältnis-/Wertbestimmung die Erkenntnisquellen von Gesetzgebung und -sprechung? Kommen Sie jetzt bloß nicht wieder mit der Konsenskiste.
„Ich nannte ausdrücklich ‘muslimische Sakralbauten’. Die Hagia Sophia wurde nicht von Muslimen erbaut“
Nun seien Sie halt nicht so begriffsstutzig! Wenn Sie genuin moslemische Sakralbauten meinen, dann sagen Sie es halt auch so. Ansonsten zählen zu moslemischen Sakralbauten alle Gebäude, die dem islamischen Kult dienen. Endlich kapiert?
Klar, und was sind bei der Verhältnis-/Wertbestimmung die Erkenntnisquellen von Gesetzgebung und -sprechung? Kommen Sie jetzt bloß nicht wieder mit der Konsenskiste.
„Ich nannte ausdrücklich ‘muslimische Sakralbauten’. Die Hagia Sophia wurde nicht von Muslimen erbaut“
Nun seien Sie halt nicht so begriffsstutzig! Wenn Sie genuin moslemische Sakralbauten meinen, dann sagen Sie es halt auch so. Ansonsten zählen zu moslemischen Sakralbauten alle Gebäude, die dem islamischen Kult dienen. Endlich kapiert?
Mittwoch, 8. Februar 2006 17:25
DemonDeLuxe †: @Jean
„Weiß ich nicht allein. Allein, Sie wissen es nicht.“
Sie haben den Sinn von „Kommunikation“ noch zu lernen, scheint’s :O)
„Bis zu einem – von Ihnen? – bestimmten Grad? Heiße Luft.“
Unterlassen Sie es, mir Worte in den Mund zu legen, wenn Ihnen nichts Vernünftiges einfällt. Der „gewisse Grad“ findet sich in den Schranken durch andere Rechtsgüter; dies zu bestimmen, ist Sache von Gesetzgebung und -sprechung.
„Seit wann gehen Sie denn so hart mit gewollter Provokation ins Gericht?“
Immer dann, wenn Provokation Selbstzweck ist und keinen sonstigen hat (außer Eigenmarketing).
„Demnach ist nach Ihrer eigenen Meinung vieles „daneben“, was Sie so von sich geben.“
Sie üben sich weiter in Unterstellungen – hier, indem Sie „Provokation“ als mein Motiv annehmen. Wie wäre es, Sie würden weniger spekulieren und mehr zur Sache reden?
Zur Hagia Sophia: Wie kommt man eigentlich dazu, die wahrscheinlich untypischste und vor allem nicht von Muslimen erbaute Moschee als glanzvolles Gegenbeispiel für eine religiöse Regel anzuführen? Ich nannte ausdrücklich „muslimische Sakralbauten“. Die Hagia Sophia wurde nicht von Muslimen erbaut – Thema verfehlt bzw. erledigt.
Sie haben den Sinn von „Kommunikation“ noch zu lernen, scheint’s :O)
„Bis zu einem – von Ihnen? – bestimmten Grad? Heiße Luft.“
Unterlassen Sie es, mir Worte in den Mund zu legen, wenn Ihnen nichts Vernünftiges einfällt. Der „gewisse Grad“ findet sich in den Schranken durch andere Rechtsgüter; dies zu bestimmen, ist Sache von Gesetzgebung und -sprechung.
„Seit wann gehen Sie denn so hart mit gewollter Provokation ins Gericht?“
Immer dann, wenn Provokation Selbstzweck ist und keinen sonstigen hat (außer Eigenmarketing).
„Demnach ist nach Ihrer eigenen Meinung vieles „daneben“, was Sie so von sich geben.“
Sie üben sich weiter in Unterstellungen – hier, indem Sie „Provokation“ als mein Motiv annehmen. Wie wäre es, Sie würden weniger spekulieren und mehr zur Sache reden?
Zur Hagia Sophia: Wie kommt man eigentlich dazu, die wahrscheinlich untypischste und vor allem nicht von Muslimen erbaute Moschee als glanzvolles Gegenbeispiel für eine religiöse Regel anzuführen? Ich nannte ausdrücklich „muslimische Sakralbauten“. Die Hagia Sophia wurde nicht von Muslimen erbaut – Thema verfehlt bzw. erledigt.
Mittwoch, 8. Februar 2006 17:25
Elendester Sünder: Angst
Ich bin mit einem gleichaltrigen persischen Christen befreundet. Wir haben uns schon viel über Religion
unterhalten, aber von Unterdrückung hat er mir nie etwas erzählt. Ich habe eher den Eindruck, daß es
ihm an Glaubenseifer fehlt. Ich denke, das ist ohnehin das große Problem der heutigen Christenheit überall
auf der Welt.
Ich finde es immer beschämend, daß wir Katholiken, als Mitglieder der einzig wahren Religion, an Eifer von Moslems bei weitem übertroffen werden und manche von uns sogar glauben, diesen Eifer verurteilen zu müssen.
In Persien ist der Gottglaube noch lebendig. Dort geht man nach einer Beleidigung seiner Religion nicht einfach zur Tagesordnung über. Die Christen, besonders die in Europa, schämen sich für Christus. Sie getrauen sich im Alltag kaum, Gott nur zu erwähnen. In Europa gilt man als irrsinnig, wenn man an das wirkliche Vorhandensein Gottes glaubt. Wer traut sich den in BRD heute noch einem Speiselokal nur das Kreuzzeichen vor dem Essen zu machen; oder beim Vorübergehen an einer Kirche? Wer traut es sich in einem Zug, den Rosenkranz zwischen die Finger gleiten zu lassen? Usw.
Ich finde es immer beschämend, daß wir Katholiken, als Mitglieder der einzig wahren Religion, an Eifer von Moslems bei weitem übertroffen werden und manche von uns sogar glauben, diesen Eifer verurteilen zu müssen.
In Persien ist der Gottglaube noch lebendig. Dort geht man nach einer Beleidigung seiner Religion nicht einfach zur Tagesordnung über. Die Christen, besonders die in Europa, schämen sich für Christus. Sie getrauen sich im Alltag kaum, Gott nur zu erwähnen. In Europa gilt man als irrsinnig, wenn man an das wirkliche Vorhandensein Gottes glaubt. Wer traut sich den in BRD heute noch einem Speiselokal nur das Kreuzzeichen vor dem Essen zu machen; oder beim Vorübergehen an einer Kirche? Wer traut es sich in einem Zug, den Rosenkranz zwischen die Finger gleiten zu lassen? Usw.
Mittwoch, 8. Februar 2006 16:59
Y.Khosrovian: von wem wird die Meinungsfreiheit bedroht?
Sehr geehrter Herr Jean,
Danke für Ihr Kompliment.
Ja, ich bin ein Armenier aus dem Iran. ich bin im Iran aufgewachsen und bis meinem 35. lebensjahr dort gelebt. Die Christen und ihre Glauben werden in islamischen Länder ständig beleidigt, herabgewürdigt. Ich nenne ein Beispie, was ein Tropfen vom Meer ist: 1985 hat Ayatollah Sanei Mitglied des Wächterrates im Iran, vom öffeentlichen Fernsehen Irans gegenüber Nichtmuslime folgendes gesagt: „Nicht Muslime gehören zum niedrigsten Art der Tierren…“ Warum bis heute hat sich Ayatolla Sanei bei den Christen wegen seiner Äusserung nicht entschuldigt? Sollen die Christen jeden Art solche Äusserungen Dulden? Ein niedrigste Terre kann doch nicht an Jesus glauben!? Ist es keine beleidigung Jesus, die von einem Hochrangigen Staatamann und Ayatollah geäusset wird? Die Christen im Iran haben es geduldet. Warum dulden die Muslime nicht? Könnte ein Christ solche Wörter wie Ayatollah Sanei geäusset hat, gegen Muslime äussern? Ich mir sicher, dass dessen Todesfatva von Alli Khameni gegeben würde, wie Khomeyni gegen Salman Rushdi gemacht hat. Varum habe diese Leute, die heute den ausländischen Vertretungen eingreifen nicht Mund aufgemacht? Die Muslime haben selbs von Islam und Qoran mehr Karikaturen gemacht als die Nichtmuslime. Afghanestan war ein Landesweite Karikatur. Talibans haben alles im namen Mohammad und islamischen Religion, im namen Qoran gemacht.
mfG
Yervand Khosrovian
Danke für Ihr Kompliment.
Ja, ich bin ein Armenier aus dem Iran. ich bin im Iran aufgewachsen und bis meinem 35. lebensjahr dort gelebt. Die Christen und ihre Glauben werden in islamischen Länder ständig beleidigt, herabgewürdigt. Ich nenne ein Beispie, was ein Tropfen vom Meer ist: 1985 hat Ayatollah Sanei Mitglied des Wächterrates im Iran, vom öffeentlichen Fernsehen Irans gegenüber Nichtmuslime folgendes gesagt: „Nicht Muslime gehören zum niedrigsten Art der Tierren…“ Warum bis heute hat sich Ayatolla Sanei bei den Christen wegen seiner Äusserung nicht entschuldigt? Sollen die Christen jeden Art solche Äusserungen Dulden? Ein niedrigste Terre kann doch nicht an Jesus glauben!? Ist es keine beleidigung Jesus, die von einem Hochrangigen Staatamann und Ayatollah geäusset wird? Die Christen im Iran haben es geduldet. Warum dulden die Muslime nicht? Könnte ein Christ solche Wörter wie Ayatollah Sanei geäusset hat, gegen Muslime äussern? Ich mir sicher, dass dessen Todesfatva von Alli Khameni gegeben würde, wie Khomeyni gegen Salman Rushdi gemacht hat. Varum habe diese Leute, die heute den ausländischen Vertretungen eingreifen nicht Mund aufgemacht? Die Muslime haben selbs von Islam und Qoran mehr Karikaturen gemacht als die Nichtmuslime. Afghanestan war ein Landesweite Karikatur. Talibans haben alles im namen Mohammad und islamischen Religion, im namen Qoran gemacht.
mfG
Yervand Khosrovian
Mittwoch, 8. Februar 2006 13:54
Jean: @ Y. Khosrovian
Danke für Ihren Beitrag, der auch deshalb interessant ist, weil er aus einer anderen Perspektive heraus geschrieben ist als die bisherigen. Wenn ich nicht irre, deutet Ihr Name auf eine Abstammung aus dem armenischen Volk hin, dessen Geschichte größte Achtung verdient.
Mittwoch, 8. Februar 2006 13:08
Y.Khosrovian: was bildnis ist, ist beleidigend, oder?
ein Karikaror ist nicht anders als ein Gedanken, eine Meinung von etwas auf dem Papier. es gibt viele Gedanken und Meinungen, die nicht auf das Papier als Karikator gezeichnet werden, jedoch praktiziert werden. Kurz Einblick auf das, was Alqaida tut, wenn man es auf dem Papier bringen sollte, wird die schrecklichsten bild von Islam darstellen. ein blick auf das, was Taliban in Afghaniestan gemacht haben, sie haben sogar im Namen Islam den Eseln verkleidet, damit dessen Geschlechtsorgane nicht sichtlich werden, und dies alle im Namen islams, was die Vorstellung und Praktik von Taliban als eine lebendiges Karikatur, ist noch schrecklicher und noch mehr beleidigend als das, was dänische Jurnalist gemacht haben. Natürlich ich bin gegen solchen Darstellung den Heiligen, hier meine Frage an den Muslime; wrum habt ihr nicht gegen Taliban so streng und massiv protestiert und angegrifen? Warum viele islamische Länder den Taliban sogar mit Wafen und Gelder unterstützt haben? Ihr Schweigen und Unterstützung Talibans, ist nicht Unterstützung den Karikator zu malen, was das gesamte Heiligtum des Islam beleidigte? meine Bitte ist, das die Muslims gegen aller Art den Beleidigung, wie es Taliban und Alqaida Karikatoren vom Islam, so hart und massiv ragieren, nicht gegen das, was die Regierumgen in islamischen Länder als politische gegen Europäer als Vorwand nehmen!
Mittwoch, 8. Februar 2006 12:04
Jean: @ demon
„Inwieweit … relevant sein mag, wissen wohl nur Sie allein.“
Weiß ich nicht allein. Allein, Sie wissen es nicht.
„Es ist Sache ALLER Staaten, religiöse Auffassungen bis zu einem bestimmten Grad zu respektieren. Das kann aus Sachgründen unterbleiben…“
Bis zu einem – von Ihnen? – bestimmten Grad? Heiße Luft.
„… finde allerdings auch die Karikaturen (die ja als Provokation GEWOLLT waren) daneben…“
Seit wann gehen Sie denn so hart mit gewollter Provokation ins Gericht? Demnach ist nach Ihrer eigenen Meinung vieles „daneben“, was Sie so von sich geben. Aber nein, sie wollen das ja alles nicht, es passiert Ihnen quasi als zwangsläufiger Reflex auf all das Dumme hier. Stimmt’s? Die Qualifizierung „dumm“ wäre dann auch wieder nur „passiert“.
Hagia Sophia … „Die ja bekanntlich so sehr ein muslimischer Bau ist wie das römische Pantheon ein christlicher… „
Hab ich das behauptet? Sie sollten allerdings schon wissen, was Sie sagen: Sie sprachen von „muslimischen Sakralbauten“ – und ich habe das aufgegriffen. Bekanntlich standen im Pantheon ursprünglich kein christlicher Altar und christliche Bildnisse – dann keine christliche Kirche? – und in der Hagia Sophia wurden die christlichen Mosaiken zu Moschee-Zeiten nicht zerstört, sondern gemäß „Bilderverbot“ überputzt, was später in Museums-Zeiten wieder rückgängig gemacht wurde. Wenn Kritik an meinem „Hagia-Sophia“-Beispiel, dann doch hier, und nicht so – ungewollt – „daneben“ wie geschehen.
Weiß ich nicht allein. Allein, Sie wissen es nicht.
„Es ist Sache ALLER Staaten, religiöse Auffassungen bis zu einem bestimmten Grad zu respektieren. Das kann aus Sachgründen unterbleiben…“
Bis zu einem – von Ihnen? – bestimmten Grad? Heiße Luft.
„… finde allerdings auch die Karikaturen (die ja als Provokation GEWOLLT waren) daneben…“
Seit wann gehen Sie denn so hart mit gewollter Provokation ins Gericht? Demnach ist nach Ihrer eigenen Meinung vieles „daneben“, was Sie so von sich geben. Aber nein, sie wollen das ja alles nicht, es passiert Ihnen quasi als zwangsläufiger Reflex auf all das Dumme hier. Stimmt’s? Die Qualifizierung „dumm“ wäre dann auch wieder nur „passiert“.
Hagia Sophia … „Die ja bekanntlich so sehr ein muslimischer Bau ist wie das römische Pantheon ein christlicher… „
Hab ich das behauptet? Sie sollten allerdings schon wissen, was Sie sagen: Sie sprachen von „muslimischen Sakralbauten“ – und ich habe das aufgegriffen. Bekanntlich standen im Pantheon ursprünglich kein christlicher Altar und christliche Bildnisse – dann keine christliche Kirche? – und in der Hagia Sophia wurden die christlichen Mosaiken zu Moschee-Zeiten nicht zerstört, sondern gemäß „Bilderverbot“ überputzt, was später in Museums-Zeiten wieder rückgängig gemacht wurde. Wenn Kritik an meinem „Hagia-Sophia“-Beispiel, dann doch hier, und nicht so – ungewollt – „daneben“ wie geschehen.
Mittwoch, 8. Februar 2006 11:40
DemonDeLuxe †: @Jean
Ad 1. Absatz: Thema verfehlt. Inwieweit die Existenz oder Nochtexistenz einer islamischen Entsprechung
des „katholischen Lehramts“ relevant sein mag, wissen wohl nur Sie allein.
Ad 2. Absatz: Es ist Sache ALLER Staaten, religiöse Auffassungen bis zu einem bestimmten Grad zu respektieren. Das kann aus Sachgründen unterbleiben, aber den großen Nutzwert für die Menschheit dieser Karikaturen müsste man doch erst noch finden. So lange kein triftiger Grund dafür besteht, sich über irgendeine religiöse Ansicht hinwegzusetzen, sind Verhöhnungen verzichtbar. Ich verteidige nicht die überzogenen muslimischen Reaktionen, finde allerdings auch die Karikaturen (die ja als Provokation GEWOLLT waren) daneben.
Gegenbeispiel: Hagia Sophia.
Die ja bekanntlich so sehr ein muslimischer Bau ist wie das römische Pantheon ein christlicher… Mann, Mann, Mann… aber Hauptsache, wir haben ‘mal wieder widersprechen können, gell?
Ad 2. Absatz: Es ist Sache ALLER Staaten, religiöse Auffassungen bis zu einem bestimmten Grad zu respektieren. Das kann aus Sachgründen unterbleiben, aber den großen Nutzwert für die Menschheit dieser Karikaturen müsste man doch erst noch finden. So lange kein triftiger Grund dafür besteht, sich über irgendeine religiöse Ansicht hinwegzusetzen, sind Verhöhnungen verzichtbar. Ich verteidige nicht die überzogenen muslimischen Reaktionen, finde allerdings auch die Karikaturen (die ja als Provokation GEWOLLT waren) daneben.
Gegenbeispiel: Hagia Sophia.
Die ja bekanntlich so sehr ein muslimischer Bau ist wie das römische Pantheon ein christlicher… Mann, Mann, Mann… aber Hauptsache, wir haben ‘mal wieder widersprechen können, gell?
Mittwoch, 8. Februar 2006 11:16
Jean: @ demon
„… Traditionen gibt, die ggf. gar nicht so im Wortlaut im Koran zu finden sind, die aber nichtsdestotrotz
elementarer Bestandteil des Glaubens …“
1. Das katholische Lehramt (Papst, Gesamtheit der Bischöfe) hat kein wirkliches Gegenstück in der islamischen Welt, schon deshalb nicht, weil dem Islam der ekklesiale Gedanke und das damit verbundene Traditionsverständnis fremd ist. Die Umma versteht sich meines Wissens nicht als eine Art Kirche, die Lehrarten nicht als Kirche“n“.
Außerdem sind Bibel und Koran in ihrer Bedeutung für die jew. Religion nicht identisch; das Christentum ist nicht eine Buchreligion wie etwa der Islam.
„Foto-Bilderrahmen flach (mit dem Foto nach unten) auf der Kommode …“
Die islam. Lehrarten haben ein unterschiedliches Verhältnis zum Bild. Sache nichtislamischer Staaten und Gesellschaften ist es nicht, über eine „richtige“ Lehrart zu entscheiden. Daher ist es nicht deren Aufgabe, ein angebl. Bilderverbot zu respektieren. Davon zu unterscheiden ist aber die Verächtlichmachung einer Religion in Bild und Wort. Da wüßte ich allerdings nicht, warum die Christen da dickhäutiger sein sollten als die Anhänger Mohammeds.
„In muslimischen Sakralbauten hingegen wird man ausschließlich abstrakte Ornamentik finden“
Gegenbeispiel: Hagia Sophia.
1. Das katholische Lehramt (Papst, Gesamtheit der Bischöfe) hat kein wirkliches Gegenstück in der islamischen Welt, schon deshalb nicht, weil dem Islam der ekklesiale Gedanke und das damit verbundene Traditionsverständnis fremd ist. Die Umma versteht sich meines Wissens nicht als eine Art Kirche, die Lehrarten nicht als Kirche“n“.
Außerdem sind Bibel und Koran in ihrer Bedeutung für die jew. Religion nicht identisch; das Christentum ist nicht eine Buchreligion wie etwa der Islam.
„Foto-Bilderrahmen flach (mit dem Foto nach unten) auf der Kommode …“
Die islam. Lehrarten haben ein unterschiedliches Verhältnis zum Bild. Sache nichtislamischer Staaten und Gesellschaften ist es nicht, über eine „richtige“ Lehrart zu entscheiden. Daher ist es nicht deren Aufgabe, ein angebl. Bilderverbot zu respektieren. Davon zu unterscheiden ist aber die Verächtlichmachung einer Religion in Bild und Wort. Da wüßte ich allerdings nicht, warum die Christen da dickhäutiger sein sollten als die Anhänger Mohammeds.
„In muslimischen Sakralbauten hingegen wird man ausschließlich abstrakte Ornamentik finden“
Gegenbeispiel: Hagia Sophia.
Mittwoch, 8. Februar 2006 09:56
DemonDeLuxe †: Es sollte doch gerade HIER niemanden wundern
…dass es in der muslimischen Welt – genau wie im Christentum – Traditionen gibt, die ggf. gar nicht
so im Wortlaut im Koran zu finden sind, die aber nichtsdestotrotz elementarer Bestandteil des Glaubens
mindestens unter Traditionalisten sind (so wie nicht wenige Dogmen, die z.T. ja deswegen als nötig erachtet
werden, WEIL das von ihnen Gesagte nicht odre nicht klar in der Bibel zu finden ist).
Wer hier in Deutschland zu Besuch bei türkischen Freunden ist, wird sich z.B. wundern, warum ab und zu ‘mal ein Foto-Bilderrahmen flach (mit dem Foto nach unten) auf der Kommode liegt: Dann haben die Freunde wohlkürzlich Besuch von strenggläubigen Bekannten gehabt und denen zuliebe die Fotos zugedeckt bzw. umgedreht.
Dass es durchaus einige ältere Abbildungen Mohammeds gibt, belegt nur eines: Dass es im Islam eine ähnliche Spannweite von Auffasungen gibt wie im Christentum. In muslimischen Sakralbauten hingegen wird man ausschließlich abstrakte Ornamentik finden.
Wer hier in Deutschland zu Besuch bei türkischen Freunden ist, wird sich z.B. wundern, warum ab und zu ‘mal ein Foto-Bilderrahmen flach (mit dem Foto nach unten) auf der Kommode liegt: Dann haben die Freunde wohlkürzlich Besuch von strenggläubigen Bekannten gehabt und denen zuliebe die Fotos zugedeckt bzw. umgedreht.
Dass es durchaus einige ältere Abbildungen Mohammeds gibt, belegt nur eines: Dass es im Islam eine ähnliche Spannweite von Auffasungen gibt wie im Christentum. In muslimischen Sakralbauten hingegen wird man ausschließlich abstrakte Ornamentik finden.
Mittwoch, 8. Februar 2006 02:34
Benedikt: @ Stimme aus Wien
Das Bilderverbot hat meiner Meinung nach aber sowohl im Judentum als auch im Islam andere Wurzel: in einer
politheistischen Umgebung soll Jahwe (im Judentm) oder Allah (im Islam) nicht zu einem Götze – also etwas
von Menschen Greifbares, Verfügbares oder Beeinflußbares – werden.
Deshalb – so war zu lesen – wird heute auch von Islamforschern angenommen, dass das Bilderverbot DAMALS notwendig war, aber heute eben nicht mehr. Was ja auch das Vorhandensein von Bildern in islamischen Ländern heute beweist.
Deshalb – so war zu lesen – wird heute auch von Islamforschern angenommen, dass das Bilderverbot DAMALS notwendig war, aber heute eben nicht mehr. Was ja auch das Vorhandensein von Bildern in islamischen Ländern heute beweist.
Dienstag, 7. Februar 2006 22:17
Stimme aus Wien: Benedikt
Danke für die Erklärung – allerdings war die Fragestellung rethorisch gemeint. Allerdings: dass Allah
als einziger Bildner angesehen wird ist eine nette Erklärung für die heutige Zeit – Danke für den Impuls.
Das Bilderverbot hat meiner Meinung nach aber sowohl im Judentum als auch im Islam andere Wurzel: in einer politheistischen Umgebung soll Jahwe (im Judentm) oder Allah (im Islam) nicht zu einem Götze – also etwas von Menschen Greifbares, Verfügbares oder Beeinflußbares – werden.
Aus dieser Hinsicht ist die christliche Ikonografie erklärbar und die islamische Kurzsicht (betreffend Drefalltigkeit u.ä.) hinterfragbar.
Aber die Fixierung Gottes (sei es Jawe oder Allah – aus islamischer Sicht) ist im Fall der Abbildung eines der Propheten – in dieserm Fall des Mohammeds – nicht gegeben.
Das Bilderverbot hat meiner Meinung nach aber sowohl im Judentum als auch im Islam andere Wurzel: in einer politheistischen Umgebung soll Jahwe (im Judentm) oder Allah (im Islam) nicht zu einem Götze – also etwas von Menschen Greifbares, Verfügbares oder Beeinflußbares – werden.
Aus dieser Hinsicht ist die christliche Ikonografie erklärbar und die islamische Kurzsicht (betreffend Drefalltigkeit u.ä.) hinterfragbar.
Aber die Fixierung Gottes (sei es Jawe oder Allah – aus islamischer Sicht) ist im Fall der Abbildung eines der Propheten – in dieserm Fall des Mohammeds – nicht gegeben.
Dienstag, 7. Februar 2006 20:40
Benedikt: @ Stimme aus Wien
Offenbar gibt es auch kein eindeutiges Verbot. Es leitet sich im wesentlichen davon ab, dass Allah als einziger Bildner angesehen wird. Bilder malen sei deswegen Blasphemie, da man versuche, Gott zu imitieren. Nun ja, allzu viele halten sich nicht an das Gebot. Im Iran hängen jedenfalls überall Bilder von Khomeini und Chamenei.
Dienstag, 7. Februar 2006 18:00
Stimme aus Wien: Bilderbot?
Im Islam gibt es – trotz gegenteiliger Behauptungen – kein grundsätzliches Bilderverbot. Es ist aber
untersagt, Gott und den Propheten Muhammad bildlich darzustellen.
Ich kenne mich im Koran nicht aus – könnte man mir die Stelle zitieren, wo dieses Verbot ausgesprochen wurde?
Es würde mich wundern, wenn es so eine geben würde, denn auf diesem Link
gibt es einige Abbildungen des Propheten aus dem islamischen Raum – auch mit Gesichtszügen.
Wie erklärt man das?
Ich kenne mich im Koran nicht aus – könnte man mir die Stelle zitieren, wo dieses Verbot ausgesprochen wurde?
Es würde mich wundern, wenn es so eine geben würde, denn auf diesem Link
gibt es einige Abbildungen des Propheten aus dem islamischen Raum – auch mit Gesichtszügen.
Wie erklärt man das?
Dienstag, 7. Februar 2006 16:53
Achim: Religion ist immer Gewaltfreiheit !!!
Wer seine Religion mit Gewalt verteidigt, stellt sich außerhalb seiner Religion. Die großen Weltreligionen sind ein Ausdruck der Liebe, vom Menschen zu Gott. Jeder der anders handelt, lebt nicht innerhalb seiner Religion. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Dienstag, 7. Februar 2006 08:22
Benedikt78: Ein Lehrstück
Dieser Text ist ein Lehrstück der Takya – der in der Hadith erlaubten Lüge gegenüber Frauen und Ungläubigen!
Der Autor des Textes weiss sehr wohl, was in der moslemischen Welt vorgeht. Aber er verschleiert es! Deswegen
gibt er auch dem dänischen Premier die Schuld an der Eskalation. Mit einem Zitat übrigens, dass ich
noch nie gehört habe!
Aber wenn der Prophet des Islam, der für uns in einer gleichwertigen Linie mit Abraham, Moses und Jesus steht von jemandem als wüster Kerl und Terrorist dargestellt wird, dann ist das einem Moslem nicht egal.
Jesus ist im Islam ein Prophet aber nicht der Sohn Gottes. Ein fundamentaler Unterschied! Und von wegen Mohammed und Terrorist. Wer mir das Gegenteil beweisen kann, der soll es machen!
Würde jemand seinen Vater so dargestellt sehen wollen? Was würden Christen machen – sofern sie nicht verweltlicht oder liberal sind – wenn Jesus Christus in ähnlicher Weise karikiert würde?
Ich erinnere an das Theaterstück Corpus Christi oder die Karikaturen über unseren Gott oder die kirchlichen Würdeträger. Das ist bei weitem schlimmer als die paar Karikaturen. Nur sind die Christen zur Demut angehalten. Man protestiert dagegen, zündet deswegen aber nicht gleich Häuser an, gebraucht keine Feuerwaffen oder Sprengstoff und es gibt bei uns auch keine Toten (wie dies in den heutigen Zeitungen zu entnehmen ist). Wer solche Gewalt als Protest tarnt, zeigt wessen Geistes Kind er ist!
Aber wenn der Prophet des Islam, der für uns in einer gleichwertigen Linie mit Abraham, Moses und Jesus steht von jemandem als wüster Kerl und Terrorist dargestellt wird, dann ist das einem Moslem nicht egal.
Jesus ist im Islam ein Prophet aber nicht der Sohn Gottes. Ein fundamentaler Unterschied! Und von wegen Mohammed und Terrorist. Wer mir das Gegenteil beweisen kann, der soll es machen!
Würde jemand seinen Vater so dargestellt sehen wollen? Was würden Christen machen – sofern sie nicht verweltlicht oder liberal sind – wenn Jesus Christus in ähnlicher Weise karikiert würde?
Ich erinnere an das Theaterstück Corpus Christi oder die Karikaturen über unseren Gott oder die kirchlichen Würdeträger. Das ist bei weitem schlimmer als die paar Karikaturen. Nur sind die Christen zur Demut angehalten. Man protestiert dagegen, zündet deswegen aber nicht gleich Häuser an, gebraucht keine Feuerwaffen oder Sprengstoff und es gibt bei uns auch keine Toten (wie dies in den heutigen Zeitungen zu entnehmen ist). Wer solche Gewalt als Protest tarnt, zeigt wessen Geistes Kind er ist!
Montag, 6. Februar 2006 22:50
josefjosef: War Mohmammed ein Terrorist?
Die Bilder sind sehr milde, wenn man bedenkt dass sich Mohammed selbst den „Größten aller Propheten“
nannte, weil er Terror auf der Welt verbreitet hatte:
Nachzulesen in Koran und Sunna:
http://www.prophetofdoom.net/quotes1.html
Nachzulesen in Koran und Sunna:
http://www.prophetofdoom.net/quotes1.html
Montag, 6. Februar 2006 18:23
methusalix †: Also Abd-al-Karim
Uns Muslimen ist es durch Gottes- und Prophetenwort verboten, andere Religionen und deren Propheten verächtlich
zu machen oder deren Anhänger zu beleidigen.
Das ist ja wunderbar! Dann sind also die Bilder, die mir ein Freund aus Kairo aus verschiedenen arabischen Zeitungen übermittelt hat und die die Juden zum Ziel ihres verachtenden Spottes machen, als kämen die direkt aus dem „Stürmer“, nichts anderes als lässliche?Gebotsübertretungen eines islamischen Vorschrift????
Dann frage ich mich, warum praktisch die komplette Umma in Hysterie verfällt, wenn ein paar dänische Journalisten unser christliches Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ mit Karikaturen übertreten.
Sie könnten doch mindestens so viel Selbstbeherrschung zeigen wie die Israelis angesichts der Verächtlichmachung und Beleidigung, die sie in arabischen Gazetten erfahren.
Das ist ja wunderbar! Dann sind also die Bilder, die mir ein Freund aus Kairo aus verschiedenen arabischen Zeitungen übermittelt hat und die die Juden zum Ziel ihres verachtenden Spottes machen, als kämen die direkt aus dem „Stürmer“, nichts anderes als lässliche?Gebotsübertretungen eines islamischen Vorschrift????
Dann frage ich mich, warum praktisch die komplette Umma in Hysterie verfällt, wenn ein paar dänische Journalisten unser christliches Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ mit Karikaturen übertreten.
Sie könnten doch mindestens so viel Selbstbeherrschung zeigen wie die Israelis angesichts der Verächtlichmachung und Beleidigung, die sie in arabischen Gazetten erfahren.
Montag, 6. Februar 2006 18:19
Rüdiger: …
Der werte Autor scheint sich nicht gerade gut im Koran auszukennen. Dort steht einiges geschrieben, was
aggressiv gegen Andersgläubige ist, z.B.: „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben!“ (Sure
9, 29), denn: „Allah ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt
hat, um ihr die Oberhand zu verleihen über alle Religionen, auch wenn es den Polytheisten (Christen)
zuwider ist“ (Sure 9, 33). „Greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie trefft!“ (Sure 4, 91).
Und warum schlagen die Muslime in ihren Ländern die Christen in Massen tot? Man schaue sich dazu allein das letzte Jahrhundert an.
Und schon die Forderung hier im Artikel: „Köpft jene…“ Echt tolle Reaktion, vor allem angemessen. Da kommt es einem doch hoch.
Ist eigentlich kreuz.net nun ein Sprachrohr für den Islam geworden?
Und warum schlagen die Muslime in ihren Ländern die Christen in Massen tot? Man schaue sich dazu allein das letzte Jahrhundert an.
Und schon die Forderung hier im Artikel: „Köpft jene…“ Echt tolle Reaktion, vor allem angemessen. Da kommt es einem doch hoch.
Ist eigentlich kreuz.net nun ein Sprachrohr für den Islam geworden?
Montag, 6. Februar 2006 16:41
Sirilo: Das stimmt doch nicht!
„Uns Muslimen ist es durch Gottes- und Prophetenwort verboten, andere Religionen und deren Propheten verächtlich
zu machen oder deren Anhänger zu beleidigen.“
Juden und Christen werden schon im Koran verächtlich gemacht; im Koran werden über Juden und Christen Dinge behauptet, die nicht stimmen.
Juden und Christen werden schon im Koran verächtlich gemacht; im Koran werden über Juden und Christen Dinge behauptet, die nicht stimmen.
Montag, 6. Februar 2006 16:41
Dr. Christoph Heger: Freiheitsrechte stehen nicht zur Disposition!
Im Islam gibt es – trotz gegenteiliger Behauptungen – kein grundsätzliches Bilderverbot.
Tatsächlich ist vielfach so gehandelt worden, als gäbe es eines.
Es ist aber untersagt, Gott und den Propheten Muhammad bildlich darzustellen.
Tatsächlich finden sich auch in der islamischen Kunst und Gebrauchsgrafik Abbildungen Mohammeds – mit und ohne sichtbares Gesicht.
Ich erinnere an das Gebot Gottes an Moses: Du sollst dir kein Bildnis von mir machen.
Irrtum: Kein Gebot Gottes an Moses, sondern ein Gebot im mosaischen Gesetz, dem Christen nicht unterliegen.
… Aber wenn der Prophet des Islam … von jemandem als wüster Kerl und Terrorist dargestellt wird, dann ist das einem Moslem nicht egal.
Das braucht ihm auch nicht egal zu sein. Er muß es nur dulden!
Es ist nämlich jedermanns Recht in Staaten mit Meinungs- und Pressefreiheit, ihn in Wort und Schrift so darzustellen – wozu jedermann sich auch nur dessen zu bedienen braucht, was die muslimische Historiographie von ihm Schändliches zu berichten weiß.
MfG
Christoph Heger
Tatsächlich ist vielfach so gehandelt worden, als gäbe es eines.
Es ist aber untersagt, Gott und den Propheten Muhammad bildlich darzustellen.
Tatsächlich finden sich auch in der islamischen Kunst und Gebrauchsgrafik Abbildungen Mohammeds – mit und ohne sichtbares Gesicht.
Ich erinnere an das Gebot Gottes an Moses: Du sollst dir kein Bildnis von mir machen.
Irrtum: Kein Gebot Gottes an Moses, sondern ein Gebot im mosaischen Gesetz, dem Christen nicht unterliegen.
… Aber wenn der Prophet des Islam … von jemandem als wüster Kerl und Terrorist dargestellt wird, dann ist das einem Moslem nicht egal.
Das braucht ihm auch nicht egal zu sein. Er muß es nur dulden!
Es ist nämlich jedermanns Recht in Staaten mit Meinungs- und Pressefreiheit, ihn in Wort und Schrift so darzustellen – wozu jedermann sich auch nur dessen zu bedienen braucht, was die muslimische Historiographie von ihm Schändliches zu berichten weiß.
MfG
Christoph Heger
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