Prominenz
„Ich habe vom lieben Gott kein Talent geschenkt bekommen“
Der ehemalige Trainer der deutschen Fußball- Nationalmannschaft, Berti Vogts (59), hat sich in einem Interview zu seinem katholischen Glauben bekannt.
Berti Vogts
Berti Vogts
© Florian K., Wikipedia, CC
(kreuz.net/ VERS 1, Bergheim) Der katholische Fußballtrainer Berti Vogts erklärte vor der christlichen Monatszeitung ‘VERS 1’ unter anderem: „Ich bete mein Gebet am Abend und am Morgen und bin doch sehr verbunden mit Gott.“

Vogts erzählt in dem ausführlichen Interview auch über seine Erfahrungen mit muslimischen Fußballspielern während seiner zweijährigen Tätigkeit als Nationaltrainer von Kuwait (2001/2002).

Seine überraschende Erkenntnis: In Deutschland mache man sich ein völlig falsches Bild vom Ramadan.

Vogts: „Nach Sonnenuntergang werden dort riesige Nachtpartys gefeiert. Ich glaube, daß man im Ramadan mehr zunimmt als abnimmt.“

Er müsse auch sagen, daß die Moslems seinen Glauben respektiert hätten. Genauso habe er respektiert, daß die Jungs nach Sonnenuntergang „erst mal beten wollten“.

Über den Besuch von Papst Benedikt XVI. in Köln sei er begeistert gewesen: „Ich habe da sehr gute Hoffnungen in ihn, und daß er hier auch auf die Protestanten und andere zugeht und man sich nicht allzu kritisch beäugt.“

Auf die Frage, ob Gott ihm sein fußballerisches Talent geschenkt habe, erklärte Vogts:

„Ich habe vom lieben Gott kein Talent geschenkt bekommen. Ich habe Kampfeswille mitbekommen und er hat mir die Willensstärke, den Kampf geschenkt. Ich hatte wenig Talent. Ich mußte kämpfen und mir alles hart erarbeiten.“
      
2 Lesermeinungen
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#2   Josef   09:19:17 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Na, Berti,
wenn das kein Talent ist, was Du vom lieben Gott erhalten hast, wo passest Du denn in das Gleichnis von den Talenten hinein ? EINES zumindest hat doch jeder bekommen, oder ?
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#1   Horst Metzker   18:57:39 | Dienstag, 7. Februar 2006
Motte
Sehr geehrter Herr Vogts, Gott liebt Sie und wußte um Ihren Kampfeswillen, Ausdauer, ja um Ihre Zähigkeit. Andern gab er sicherlich mehr Talent, wußte er doch, daß sonst nichts aus ihnen wird, sind sie doch Ihrer Tugenden nicht mächtig. Gott gibt eben jeden ganz nach dessen Bedarf. Ihnen hat ER es auf alle Fälle zugetraut, bis hin zum Weltmeister. Tja, Gott liebt Sie!
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